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Full text of "Hamer, Ryke Einer Gegen Alle Die Erkenntnisunterdrueckung Der Neuen Medizin ( 2005, 440 S.)"

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Die Erkenntnisunterdrückung der Neuen Medizin 



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Witter gegen alle 


Die Erkenntnisunterdrückung 

der 

Neuen Medizin 


Dr. mcd. Mag. theol. Ryke Gccrd Hamcr 


1. Auflage 

Copyright © und ® by Dr. med. Mag. theol. Ryke Geerd Hamer. 

Alle veröffentlichten Beiträge und Grafiken sind urheberrechtlich 
geschützt. Alle Rechte Vorbehalten, insbesondere das Recht der 
mechanischen, elektronischen oder fotografischen Verfielfältigung, 
der Einspeicherung und Verarbeitung in elektronischen Systemen, wie 
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Informationen, BTX und dergleichen, des Nachdrucks in Zeitschriften 
oder Zeitungen, des öffentlichen Vortrags, der Verfilmung oder 
Übertragung durch Rundfunk, Fernsehen oder Video, auch einzelner 
Bild- und Textteile, sowie der Übersetzung in fremde Sprachen. Ohne 
ausdrückliche Genehmigung des Urhebers, Dr. med. Mag. theol. Ryke 
Geerd Hamer, sind Verwertung der Texte und Grafiken, auch 
auszugsweise oder von sonstigen Buchteilen auf fotomechanischem 
(Fotokopie, Mikrokopie) oder anderem Weg nicht gestattet. 

Jede Verwendung außerhalb der engen Grenzen des Urheberrechts¬ 
gesetzes ist ohne Zustimmung des Urhebers unzulässig und strafbar. 
Nachdem von meinen Büchern Raubdrucke, teilweise sogar ganze 
Ausgaben, in Umlauf gebracht wurden und ich gerichtlich einschreiten 

mußte, bitte ich alle aufrichtig, meine Rechte zu achten. 

März 2005 

Hamer, Ryke Geerd, Dr. med. Mag. theol. 

Facharzt f. Innere Medizin 

Einer gegen alle 

Die Erkenntnisunterdrückung der Neuen Medizin 

Verlag: Amici di Dirk, Ediciones de la Nueva Medicina, S.L. 
Apartado de correos 209 
29120 Alhaurin el Grande, Espana 

Tel.: (0034) - (0) 952 / 59 59 10 

Fax: (0034) - (0) 952 / 49 16 97 

e-Mail: info@amici-di-dirk.com 
Home- www.neuemedicin.com 
pages: www.dr-hamer-ryke-geerd.com 
www.amici-di-dirk.com 
www.neue-medizin .de 

ISBN: 84-96127-15-X 

Depösito legal: M. 19.120-2005 
Impreso en: Fareso, S. A. 


Ein weiser Mensch 

hat zu diesem Buch gesagt: 

Geerd, Du bist der einzige, 
der es schreiben kann, 

Du bist der einzige, 
der es schreiben darf, 

und Du bist der einzige, 
der es schreiben muß!!! 


Dieses Buch 

widme ich meinen lieben Verstorbenen: 


Meinem geliebten Sohn 

Dirk Geerd Hamer 



geboren 
11. März 1959 
in Marburg 

tödlich getroffen 
18. August 1978 
vor Cavallo / Korsika 

gestorben 
7. Dezember 1978 
in Heidelberg 

begraben 

unter der Stadtmauer 
an der Pyramide in Rom 


durch dessen Vermächtnis ich die 
5 Biologischen Naturgesetze 
der Germanischen NEUEN MEDIZIN 
wiederentdecken durfte. 


Meiner über alles geliebten Frau 

Dr. Sigrid Hamer, Ärztin 



geboren 
07. April 1935 
in Stettin 


gestorben 
12. April 1985 
in Rom 


begraben 

unter der Stadtmauer 
an der Pyramide in Rom 


und Kameradin durch fast 30 Jahre. 

Fünf Krebserkrankungen konnte sie 
überwinden, die mehr oder weniger alle 
im Gefolge des Leidens um ihren 
geliebten Sohn DIRK entstanden waren. 
Sie starb am 12.04.1985 in meinen Armen 
an einem akuten Herzinfarkt. 


Inhaltsverzeichnis 


Vorwort.8 

Biografie. 10 

Mein Sohn DIRK. 31 

Ein wildgewordener Prinz.43 

Die Jagd beginnt. 51 

Der Logen-Mafiakampf - Alle gegen einen. 62 

Einer für alle, alle für einen. 67 

Die Drohungen werden wahr gemacht. 70 

Ein Vermächtnis. 75 

Die Eiserne Regel des Krebs (1. Naturgesetz). 95 

Die 5 Biologischen Naturgesetze. 97 

Das Tübinger Syndrom (1) - 1981/82 . 117 

Deutsche Krebshilfe. 128 

Gyhum - 1983 . 136 

Boykott auf der ganzen Linie. 146 

Herzinfarktstudie - 1984. 154 

Katzenelnbogen - 1985 . 160 

Approbationsentzug - 1986 . 171 

Geheime Informationen - 1986. 177 

Saalaussperrung - 1986. 184 

Verwaltungsgericht Sigmaringen - 1986 . 190 

Lebenslängliches Berufsverbot - 1987/89. 201 

Tübinger Syndrom 2) - 1988/89 . 208 

Diverse Überprüfungen - 1988/1989 . 217 

Das geplante Attentat. 225 

Interview mit Prof. Pfitzer - 1989 . 228 

Zentrum für Neue Medizin in Burgau - 1990 . 234 

Der Fall Katharina - 1991 . 242 

Die verschenkte Gipsschiene - 1991 . 249 

Die Frankfurter Falle - 1991 . 253 

Überprüfung in Gelsenkirchen - 1992 . 265 

Hessisches Landesprüfungsamt für Heilberufe. 269 

Ein mutiger Amtsarzt - 1993 . 271 

Die geplatzte Zwangspsychiatrisierung - 1993 . 275 

Tübinger Syndrom (3) - 1994. 277 

Celler Dokumentation - 1994 . 281 

Missglückte Festnahme - 1994 . 284 

Olivia - 1995/96 . 287 

Verhaftung - 1997 . 298 

Im Namen des Volkes - 1997 . 302 

Die Verifikation von Trnava - 1998 .r.. 310 


6 











































Der Steckbrief - 1999. 319 

Internationaler Haftbefehl - 2000. 322 

Die sog. Rabbinerbriefe. 335 

Strafanzeige gegen die Universität Tübingen - 2001. 349 

Diverse Briefe an Behörden - 2002. 354 

Gutachten Prof. Niemitz - 2003 . 358 

Warum Germanische Neue Medizin ®?. 361 

VG Frankfurt - 2003 . 363 

25 Jahre nach Dirk's Tod . 371 

Liebe Freunde. 373 

Wie es weiter ging. 376 

Verwaltungsgericht Stuttgart. 380 

Berufungsgericht in Chambery. 383 

Das Letzte!. 386 

Weitere Rabbinerbriefe. 389 

Was noch geschah' .406 

Die Meta-Medizin.408 

Nachwort. 413 

Das Allerletzte. 415 

Literaturhinweis. 435 


7 






















Vorwort 

Dieses Buch erhebt keineswegs den Anspruch vollständig zu 
sein. 

Das soll nachfolgenden Generationen überlassen bleiben, die sich 
ganz sicher noch ausführlich mit diesem Verbrechen beschäftigen 
werden. 

Aber es soll einmal den „roten Faden" aufzeigen, der mit einem 
Schuss begann; wobei es zunächst um die Verhinderung des Pro¬ 
zesses gegen den Schützen Prinz Vittorio Emanuele von Savoyen 
ging, aber schon sehr bald danach auch um die Erkenntnisunter¬ 
drückung der Germanischen Neuen Medizin. 

Seit ich meine Approbation (wörtlich) wegen „Nichtabschwörens 
der Neuen Medizin und mich Nichtbekehrens zur Schulmedizin" ver¬ 
loren habe, wollen mich Gerichte und Behörden praktisch zwingen, 
mich mit meiner Forschung nicht mehr zu befassen. Damit bekommt 
die Erkenntnisunterdrückung einen ganz besonderen Stellenwert, 
den wir üblicherweise kriminelle Energie nennen. 

Schon das Sprechen mit einer Putzfrau über Medizin kann Grund 
zu einer Gefängniseinweisung sein. Ohne ein Gespräch über Medi¬ 
zin kann aber kein Wissenschaftler irgendwelche medizinisch-klini¬ 
sche Forschungen betreiben. 

Alles was ich also tue, solange ich nicht abschwöre und mich 
zum charakterlosen Kastraten mache, wird mir als unwürdig und 
unehrenhaft ausgelegt, weil man so etwas angeblich nur im Besitz 
der Approbation machen darf. 

Da dieses Syndikat der hinter den Kulissen arbeitenden, verbrü¬ 
derten grauen Eminenzen und die über ihnen stehenden Kreise stets 
darauf achtet, dass ich die Approbation nicht zurückerhalten darf, 
so achtet das Syndikat genau so eifrig darauf, dass die Germani¬ 
sche Neue Medizin nie wirklich öffentlich und redlich überprüft wird. 

Stattdessen möchte man mich laufend inkriminalisieren oder 
besser noch psychiatrisieren, dann hätte sich das Problem endlich 
von alleine gelöst - denkt man, denn einen Verrückten nimmt nie¬ 
mand mehr erst. 

Die bisherigen erfolgten Überprüfungen durch Ärzte, Professo¬ 
ren und Amtsarztgremien, die die Richtigkeit der Germanischen 
Neuen Medizin attestiert haben, werden geflissentlich nicht zur Kennt¬ 
nis genommen. 

Das Hessische Landesamt für Versorgung und Soziales hat mir 
1992 ein Revers zum Unterschreiben vorgelegt, in dem ich hätte 
bestätigen sollen: „Die Schulmedizin (mit ihren 5000 unbewiese¬ 
nen Hypothesen) ist gut und richtig und die Neue Medizin (mit ihren 
5 Biologischen Naturgesetzen und ohne eine einzige Hypothese), 
ist nur eine Komplettierung der Schulmedizin." 


8 


Wenn ich dieses Pamphlet als Zeichen meiner Charakterlo¬ 
sigkeit unterschrieben hätte, dann hätte ich angeblich wieder 
praktizieren dürfen und wäre wieder „würdig und ehrenhaft" 
gewesen. 

So haben seit nunmehr 23 Jahren alle möglichen Gerichte meine 
Existenz zu liquidieren versucht, wegen „Unwürdigkeit” und wegen 
„Unehrenhaftigkeit". Ich sollte nicht mehr weiter über die Neue 
Medizin forschen, ja mich überhaupt nicht mehr damit beschäftigen 
dürfen. Die Gerichte haben der Presse-Journaille ausdrücklich er¬ 
laubt und Vorschub geleistet, dass sie in einer nie dagewesenen 
Rufmord-Gossen-Jornalismus-Kampagne mich über Jahre mit Un¬ 
flat bewerfen durften („ Selbsternannter Wunderheiler", „ Scharla¬ 
tan "', „Sperrt ihn ein, brüllt ihn nieder, macht ihn rufmordmäßig 
fertig, macht ihn wirtschaftlich zum Bettler", „macht ihn fertig"). 

Eigentlich habe ich doch gar nichts anderes „verbrochen", als 
dass ich diese wunderbare Germanische NEUE MEDIZIN mit ihren 
5 Biologischen Naturgesetzen entdeckt, besser: Mutter Natur abge¬ 
lauscht habe, die es eigentlich schon immer gab umd immer geben 
wird, und die man doch keinem Patienten vorenthalten darf. 

Es geht hier nicht mehr um meine Person. Es geht auch nicht 
darum, dass ich für meinen Lebensabend noch ein paar Euro ver¬ 
dienen könnte. Es geht somit nicht eigentlich mehr um die Appro¬ 
bation, somit auch nicht mehr um Würdigkeit oder Unwürdigkeit. 
Das Gut der uns anvertrauten Patienten - vor denen durch die Schuld 
der Gerichte, Presse, Medien, Medizinprofessoren und derjenigen, 
die nur im Verborgenen agieren, weltweit über eine Milliarde unnö¬ 
tig auf die grausamste Art und Weise zu Tode geschächtet und ge¬ 
foltert worden sind - ist so unendlich viel höher als der Wert meiner 
Approbation, die nur als Symbol dafür anzusehen ist, dass die Pati¬ 
enten das Recht erhalten müssen, sich nach ihrem Wunsch und Willen 
frei entscheiden zu können, welche Therapie sie in Zukunft für sich 
wählen möchten. Mein persönliches Schicksal - so schlimm es auch 
in den vergangenen 25 Jahren für mich und meine Familie war und 
noch ist - ist nur ein Staubkorn im Vergleich zu dem Leid, das 
Milliarden Menschen auf der ganzen Welt durch die Erkenntnis¬ 
unterdrückung der Germanischen Neuen Medizin zugefügt wurde. 
Und dies - wie sich gezeigt hat - letztendlich für einen religiösen 
Weltherrschaftswahn. 

Die Akten in diesem Kriminalfall sind noch nicht geschlossen. 
Sie werden zwangsläufig so lange geöffnet bleiben, bis dieses Ver¬ 
brechen, das der Menschheit so unendliches Leid gebracht hat, ge¬ 
sühnt sein wird. 

Alhaurin el Grande, im Sommer 2004 

Dr. med. Mag. theol. Ryke Geerd Hamer 

9 


Biografie 


Geboren wurde ich am 17.5.1935 in 
Mettmann bei Düsseldorf als dritter von 
6 Jungen. 

Die Mischung war stark. 

Meine Mutter stammte aus einer itali¬ 
enischen Adelsfamilie, die allerdings 
schon seit einigen Generationen in 
Deutschland lebte. 

Mein Vater (ev. Pfarrer) kam aus einer 
Bauernfamilie in Ostfriesland. 

Mit einem Jahr - meine Mutter war gerade mit dem nächsten 
Geschwisterkind schwanger geworden - wurde ich hoppla hopp von 
einem Tag zum anderen zu Oma und Opa nach Ostfriesland ver¬ 
schleppt. Dort wuchs ich bei den Großeltern auf, bis zum Alter von 
7 V 2 Jahren. Der Wechsel zu meiner Familie nach Krefeld war schlimm. 
Dort fielen jede Nacht Bomben. 

Wir schliefen deshalb nachts im Luftschutzkeller. 

Den 1. Großangriff auf Krefeld erlebte ich mit. 

Die ganze Stadt brannte durch die Phosphorbomben lichterloh. 

Die 32 000 verkohlten Toten wurden vor unserer Wohnung über der 
Kirchengemeinde-Rendantur auf dem Westwall „aufgelegt" zur Iden¬ 
tifikation. Es war das pure Grauen. Die Toten waren quasi nur Kin¬ 
der, Frauen und Greise. Die Männer waren ja im Krieg. Das einzige, 
was nicht bombardiert wurde, war das Edelstahlwerk. 

Mit 18 machte ich in Krefeld auf dem humanistischen Arndt-Gym¬ 
nasium Abitur. Ich studierte dann Medizin, Theologie und Physik in 
Tübingen, was sehr hart war, weil ich mir mein Studium vom 1. bis 
zum letzten Tag der Semesterferien buchstäblich am Hochofen der 
Thyssenhütte in Duisburg verdienen mußte. 

Stipendien gab es damals noch nicht. Tübingen, das bedeutete 
die große Freiheit, studieren zu können, was man wollte und auch 
sonst alles machen zu können, was man sich schon immer gewünscht 
hatte. Jeder Tag war rund voll. 

Ich wurde zum Fachschaftsleiter der 600 Vorkliniker gewählt, ein 
Amt, das ich mit Begeisterung versorgte, war Mittelstürmer der 
Uni-Feldhandballmannschaft, die damals mit jeder Nationalelf hät¬ 
te mithalten können, war in einer schlagenden Burschenschaft und 
jeden freien Abend auf einem Studentenball tanzen oder spielte im 
Studentengemeindeorchester Geige. 



10 




Sommer 1937 
Mit 2 Jahren bei den Gro߬ 
eltern in Leer-Loga, wohin 
ich Anfang des Jahres 
gebracht wurde. 

Man sieht deutlich, daß der 
„Kerli” (so nannte mich 
unser von mir heiß gelieb¬ 
tes Hausmädchen) etwas 
aufgeschwemmt ist, sprich 
einen aktiven Flüchtlings- 
Konflikt hatte. 



Großvater 
mit „Kerli” 
Geerd - 
Sommer 1938 


Mein Großvater, mit dem ich mich gut verstand, hielt die Hand über 
mich. Als er starb, (ich war 7 1/2) wurde ich brutal abgeschoben in 
das inzwischen neue Zuhause in Krefeld. 

Dort fielen jede Nacht Bomben. 

Hier bekam ich nun den nächsten Flüchtlings-Konflikt, denn dieses 
neue Zuhause war für mich die Fremde. 


11 



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Mein erster Schultag 




Als Student 
in Tübingen 



Uni-Feld- 

handball- 

mannschaft 


12 






Das Lernen war mir immer sehr leicht gefallen (2x eine Klasse 
übersprungen) und gute Nerven hatte ich auch. 

Aber dann wäre doch fast die Katastrophe passiert: Ich mußte 
am Ende des fünften Semesters Physikum (ärztliche Vorprüfung) 
machen, denn nur bis dahin reichte mein schwer verdientes Geld. 

Aber da kam meine spätere Frau Sigrid Oldenburg nach Tübingen 
und sie war natürlich für mich das mit Abstand hübscheste, char¬ 
manteste, warmherzigste und ehrlichste Mädchen in Tübingen. 
Überhaupt, wir waren eine romantische Generation. 

Meine Sigrid und ich waren extrem romantische Menschen und 
extreme Idealisten und - beide Wahrheitsfanatiker. 

Sie studierte Medizin. Ich verliebte mich Hals über Kopf in sie 
und sie sich in mich. Ich erklärte sie meinen Medizin-Kommilitonen 
gegenüber unmißverständlich zur „Chefsache". 



Meine verlockende Sigrid 

vor dem Fenster meiner Studentenbude 

„Du mußt doch auch mal eine kleine Pause machen" 


13 



Spaziergang 
im Schönbuch. 

Wer könnte da widerstehen... 
„aber eigentlich hätte ich ja 
dringend lernen müssen.” 



Spaziergang zur Wurlinger Kapelle 
mit den letzten Sonnenstrahlen 


14 



Im Morgengrauen kam ich dann nach Hause. 

Ich fiel in mein Bett mit schlechtem Gewissen. Aber es war ja so 
wunderschön gewesen!!! 

Eigentlich hätte ich ja die 2 Vz Monate pausenlos lernen müssen, 
um die Prüfungen zu schaffen. Aber das Wetter war so schön, die 
Weinberge so romantisch. Und mittags um 3 Uhr kam meine bezau¬ 
bernde Sigrid und meinte, ich müsse doch auch mal „eine kleine 
Pause machen". 

Die „kleine Pause" bedeutete für gewöhnlich einen 10 bis 11 
stündigen Spaziergang durch die Weinberge oder zur Wurmlinger 
Kapelle mit 1000 Küssen. 

Auch wenn mir lernen immer leichtgefallen ist, so fehlte mir jetzt 
einfach die Zeit und auch die Konzentration, da meine Gedanken 
ständig bei meiner Sigrid waren. Doch der Termin der Prüfung kam 
immer näher und so kam, was kommen mußte: 

Im 1. Fach (Nebenfach) bekam ich gleich eine 5 in Chemie. 

Die Formeln hätte ich ja gewußt, aber der Prüfer wollte nur 2 mal 
die Farbe der Niederschläge im Reagenzglas wissen (gelb oder rot) 
und einmal ob feinflockig oder grob. 

3 mal riet ich daneben: 5. 

Die Nachricht verbreitete sich im Fluge - „der Chef ist durchgefal¬ 
len...". Von da ab muß bei mir ein Sonderprogramm eingesetzt ha¬ 
ben, denn ich schaffte nun alle Prüfungen, und gar nicht schlecht, 
mit eisernen Nerven und superklarem Kopf. 


15 


Jetzt kam die letzte Prüfung beim Physiologen Brecht. 

Von unseren 20 schlagenden Studenten an unseren beiden 
Praktikantentischen hatte er bis dahin schon alle durchfallen las¬ 
sen, die meisten mit 4, was ausreichte, wenn sie in einem anderen 
Hauptfach auch schon eine 4 hatten. 

Ich war der letzte. Mich hatte er ganz besonders auf dem Kieker, 
weil ich ja auch noch Fachschaftsleiter gewesen war und ihn nicht 
genügend honoriert hatte. 

Obwohl er Prüfungsvorsitzender war und die Zensuren alle über 
sein Büro liefen, hatte er einen Fehler gemacht. Er hatte geglaubt, 
ich sei im (Hauptfach) Physiologische Chemie durchgefallen. Eine 4 
würde mir dann den Fangschuß geben. 

Die Prüfung spielte sich so ab: 

Alle Türen waren offen, in jedem Zimmer saß ein Prüfling. 

Alle konnten mithören. 

Er setzte sich mir gegenüber, stellte eine Frage. 

Ich gab eine Antwort. Er sagte nichts, notierte nur. 

Ich sagte: „ Ich nehme an, die Antwort war richtig, sonst hätten sie 
ja protestiert." 

Er; „Das habe ich nicht gesagt." 

Ich behielt meine eisenharten Nerven. 

10 Fragen stellte er, immer das gleiche Spiel. 

Am Ende: „So, ich muß Ihnen leider eine 4 geben." 

Ich ganz laut, daß es jeder hören konnte: 

„Ja Herr Professor, ich nehme diese 4 an." 

Er: „Wieso, Sie sind doch dann durchgefallen ." 

Ich: „Nein, Herr Professor, Sie können mir gratulieren, ich habe das 
Physikum bestanden, muß nur das Schwänzchen in Chemie abha¬ 
cken und das werde ich mit Eins erledigen. Sie wollten mich durch¬ 
fallen lassen, aber Sie hatten sich verrechnet." 

Er war weiß wie eine Wand, saß regungslos, war zu keinem Satz 
mehr fähig. 

Der schlimmste der schlagenden Verbindungsstudenten hatte ihm 
eine vernichtende Schlappe beigebracht, und das vor 3 Zeugen. 

Ich grüßte höflich, ohne daß er reagieren konnte und zog als Sieger 
von der Walstatt. 

Draußen mußte ich erst mal meine süße Sigrid trösten, die so 
um mich gezittert hatte. Das nächste Semester studierten wir beide 
noch in Tübingen gemeinsam. 

In diesem Semester bewohnte meine Sigrid in Tübingen ein zau¬ 
berhaftes Blockhäuschen im Rotbad. Von dort konnte man die 
Wurmlinger Kapelle sehen, zu der wir so oft gewandert waren. 

Aber schon nach dem halben Semester war die Liebe nicht mehr 
im Zaum zu halten gewesen: meine Sigrid wurde schwanger! 


16 



Sigrid 
in ihrem 
Blockhaus 


Welch astronomische finanzielle Katastrophe so etwas für ein 
bettelarmes Studentenpärchen damals war, können nur meine Al¬ 
tersgenossen ermessen: nichts mehr mit 3 Studien, auch nichts 
mehr mit 2, nicht mal mit 1 Studium. Und in Tübingen war schlim¬ 
mes Pflaster für so etwas, wir flohen nach Erlangen. 

Als ich in meinem 6. Semester war und meine Sigrid (in ihrem 3. 
Semester) schwanger wurde, mußten wir für unsere kleine Familie 
Katastrophenprogramm auflegen. 

Ich wußte, daß in Tübingen (bei der Landeskirche) kein Theolo¬ 
gie-Student vor dem 12. Semester Examen machte. Bis zum Ende 
des Medizinstudiums waren es auch noch 5 Semester. 

Unser Geld reichte aber, nach meinem Semesterferienjob in der 
Thyssen-Hütte, nur mit allergrößter Sparsamkeit allerhöchstens für 
1 Jahr. Von den Eltern bekamen wir keinen Pfennig. Ich mußte also 
eine Universität finden, bei der ich nach dem 8. Semester Theolo¬ 
gie-Examen machen konnte, damit ich für unsere kleine Familie doch 
wenigstens irgendwas hatte. 

Ich rief in Erlangen im theologischen Dekanat an und Frau Dr. 
Goepel sagte mir, dort könne man theoretisch nach dem 8. Semes¬ 
ter theologisches Fakultäts-Examen (heute Magister) machen, wenn 
man bis zum Ende des 2. Semesters Latein, Griechisch und Hebrä¬ 
isch bestanden habe. 

Das traf bei mir zu. Hurrah, eine winzig kleine Chance, nicht für 
immer ins akademische Abseits zu geraten. Und wenn wir ganz, 
ganz sparsam waren, konnte ich bis zum Februar 58 dieses Examen 
schaffen und meine Sigrid - vielleicht - ihr Physikum. 

Wir schafften es finanziell wirklich mit dem allerletzten Büchsen¬ 
licht aber nur, weil uns 2 Schwestern in ihrem Tante-Emma-Laden 
zum Schluß für 100 DM „anschreiben'' ließen. Sie retteten unsere 
kleine Familie vor dem Verhungern. 


17 






Wir glückliches bettelarmes 
Pärchen unmitelbar vor der 
standesamtlichen Trauung im 
Universitäts-Schloßpark 
in Erlangen 



Im Schloßpark auf dem Weg 
zum Standesamt 



Auf dem Weg in die Neu¬ 
städter lutherische Kirche 


18 







Erlangen nahm uns gastlich auf. Damals waren wir gerade 3000 
Studenten. Unsere Tochter Birgit wurde dort geboren. Natürlich 
wurden wir wie Exoten bestaunt; beide Studenten und mit Kind, so 
etwas gibt es doch gar nicht. 

Aber wir heirateten ordnungsgemäß, d.h. wegen der „großen 
Sündigkeit" kam jedoch kein Familienmitglied zur Hochzeit. 

Die Hochzeitsreise machten wir mit Zug und zu Fuß (im 5. Monat) in 
die Fränkische Schweiz: Es war die billigste und schönste Hoch¬ 
zeitsreise, denn wir liebten uns sehr. Leider war sie nur ein Wochen¬ 
ende. 



Das Studentenpärchen 
auf Hochzeitsreise. 

Die Hälfte zu Fuß, die 
andere Hälfte mit der 
Bahn. 



19 










Alle prophezeiten uns die baldige Katastrophe. 

Nur Vater Heinz hielt alle Wetten und sagte zu den Brüdern: 

„Der Geerd ist der klügste und der stärkste von Euch. 

Wenn er etwas wirklich will, dann schafft er das auch." 

Wir hatten das Motto „lieben und arbeiten", was anderes blieb uns 
auch nicht, bettelarm wie wir waren, aber glücklich! 



Auf der Loggia unserer winzigen 
1-Zimmer-Wohnung in Erlangen, 
Schuhstraße 


20 





Zu unserem 20. „Verlobungstag" (1976) - 
rief ich meiner Sigrid diese alten Erinnerungen wieder ins Gedächt¬ 
nis. Damals, war die Welt noch halbwegs in Ordnung. 


Mein Studentcnmadcben 



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Ich liebe ein Mädchen seit zwanzig Jahrn 
lieb sie noch täglich mehr 

mit tagblauerl J *ugcn und nachtdunklen Haarn 
und ich geh wie verzaubert im Traume a'i ther 

- Mädchen mein Mädchen - 

und ich geh wie verzaubert im Traume seither 1 

3. Ich liebe ein Mädchen, - seit zwanzig Jahrn 
lacht mir der Himmel zu ! - 

Du lächelst aus fünffach Gesichtern mich an, 

die zum Pfand Du mir gabst: und es bist immer DU ! 

- Mädchen, mein Mädchen - 

die zum P.fqnd Du mir gabst: und es bist immer Du I 

4 . Ich lieb Dich, mein Mädchen, seit zwanzig Jahrn, 

Mädchen, mein Herzgesell, 

In Freude und Kummer, in Glück und Gefahrn: 

Mein Studentenmädchen, mein Lebensquell ! 

- Mädchen, mein Mädchen - 

mein Studentenmädchen, mein Mädchen, mein - Weib 1 

5. Ich lieb Dich, mein Mädchen seit zwanzig Jahrn, 
seit mich Dein Mund geküßt, 

seit damals wir beide Studenten warn 

und die kleine Kapelle bei Nacht uns gegrüßt I 

- Mädchen, mein Mädchen - 

Seit die kleine Kapelle bei Nacht uns gegrüßt 1 


Tübingen 1956 - 1976 


22 




































































Seit Jahrzehnten hatte kein Theologe sein Examen, dazu ein 
Universitätsexamen (Lic. theol.= dipl. theol. = Mag. theol.), nach 
acht Semestern geschafft, geschweige denn nebenher ein Voll¬ 
medizinstudium, ein Physikstudium, ein Kind, kein Geld und eine 
süße vollstillende Frau, die gleichzeitig Physikum machen mußte - 
was für mich viel schwerer war als das eigene Examen, meine Frau 
zu „präparieren". 

Meine Frau war eine sehr charmante und begeisterungsfähige, dazu 
sehr warmherzige und gütige Frau. 

In Physik war sie durchgefallen im Physikum. 

Nun präparierte ich sie wieder. 

Ich schrieb ihr die ganze Physik auf 10 Seiten zusammen. 

Nach Lektüre der Hälfte gab sie mir die 10 Seiten zurück: 

„Das verstehe ich nicht." 

Ich versuchte es mit 5 Seiten. 

Auch nicht. 

Mit 3 Seiten - nichts zu machen. 

Da kam mir die rettende Idee: 

„Formeln kannst Du doch auswendig lernen." 

„Na klar." 

Ich schrieb 2 Seiten Formeln: Mechanik, Optik, Elektrizität etc. 

In einem Tag hatte meine Frau die 2 Seiten spielend auswendig 
gelernt. Sowohl die Formeln als auch die Bezeichnung in Worten. 
„Nun", sagte ich, „wenn der Professor Dich was fragt, z.B. über Kraft 
oder Geschwindigkeit etc., dann haust Du ihm mit der größten Lie¬ 
benswürdigkeit fünf Formeln um die Ohren, ganz selbstverständ¬ 
lich und ruhig." 

Genau so machte sie es. 

Sie strahlte in der Prüfung den Professor an und sagte ihm ganz 
ruhig und lächelnd jeweils die fünf Formeln auf. 

Stellte er eine „Vertiefungsfrage", bekam er wieder wie selbstver¬ 
ständlich fünf weitere Formeln serviert. 

Bald schon begriff er das Spiel. 

Der Professor war von ihrem Charme besiegt, lächelte und sagte: 

„Ich gebe Ihnen ein genügend." 

Meine Frau: „Danke." 

Professor: „Aber ich glaube, Sie werden das nie richtig verstehen". 
Meine Frau: „Da haben Sie ganz recht, aber ich brauche doch die 
Prüfung, um Ärztin zu werden, nicht um Physik zu verstehen." 
Damit hatte sie ihr Physikum bestanden. 

Dafür war sie später in beschreibenden klinischen Fächern eins 
mit Sternchen. Alle haben sie bewundert. Sie hatte ein phänomena¬ 
les Gedächtnis, Literatur war ihr Hobby. 


23 


Auch das theologische Universitäts-Examen war für mich für 
später von großer Bedeutung und verdient deshalb, hier erwähnt zu 
werden. Die mündliche Prüfung selbst war hochdramatisch: 

Die Diplomarbeit über Altes Testament (Hagai und Sacharja) hatte 
ich mit eins geschrieben, wußte aber nur, daß sie gut sei. 

Die Klausuren Durchschnitt gute drei. 

Nun kam das Mündliche. 

Es war eine feierliche Prüfung: 7 Professoren saßen im Halbkreis, in 
der Mitte von ihnen der Dekan Stauffer (Neues Testament), ich 
durfte im Mittelpunkt des Halbkreises Platz nehmen. 

Sechs Prüfer überschlugen sich geradezu darin, wie gut ich sei. 

Alle Prüfungen schienen 1, mindestens 2 plus. 

Die 2 in der Gesamtnote war damit greifbar nahe. 

Die letzte Prüfung war in Dogmatik beim Luther-Orthodoxen Prof. 
Künneth: 

„Herr Ham er , wie würden Sie theologisch die soziale Frage lösen?" 
Ich wußte natürlich, woraufer hinaus wollte, auf eine Konfirmanden¬ 
antwort. (Natürlich, Herr Prof. .., nur nach der Confessio Augustana). 
Aber als Wahrheitsfanatiker und Naturwissenschaftler widerstrebte 
mir das. Deshalb stellte ich mich ganz wissenschaftlich: 

„Zunächst mal , Herr Professor, würde ich als braver Wissenschaft¬ 
ler eine Bestandsaufnahme machen: Zur Zeit Jesu gab es Sklaven, 
Patrizier, Plebejer...; zur Zeit Martin Luthers gab es Leibeigene, Fürs¬ 
ten, in den Städten Stände, Zünfte...; heute gibt es Gewerkschaften 
mit Tarifverträgen etc." 

So weit war ich gekommen, da donnerte er: 

„Alles falsch, die Soziale Frage kann man nur mit der Confessio 
Augustana lösen." 

Ich: „Aber Herr Professor, Sie wollen das Ergebnis unserer Erörte¬ 
rung anachronistisch schon vorwegnehmen, als ob man denn ein¬ 
fach Ergebnisse von sozialen Gegebenheiten vor 400 Jahren auf die 
heutige Zeit übertragen könne." 

Prof: „Und wenn Sie das nicht glauben wollen, dann ist das 5." 

Das hätte er nicht sagen sollen. 

Ich: „Herr Professor, ich kann mich nicht erinnern, ich nehme an, 
Ihre Kollegen hierauch nicht, etwas Falsches gesagt zu haben. Wenn 
man für etwas Richtiges 5 bekommt, dann ist ihre Prüfung unange¬ 
messen, nicht meine Antworten." 

Die Professoren saßen wie steifgefroren auf ihren Stühlen, senkten 
die Köpfe. 

Künneth: „Können Sie den Sozialparagraphen der CA auf Latein 
hersagen ?" 

Ich: „So etwas lerne ich nicht, Herr Professor. Ich kann Ihnen den 
auf Deutsch sagen." 


24 


„Jeder Theologie-Student in Erlangen kennt die CA auswendig. Aber 
ich gedachte hier vor einem akademischen Gremium einer unab¬ 
hängigen Universität eine Prüfung zu machen und nicht wie ein Kon¬ 
firmand Katechismus abgefragt zu bekommen." 

Professor: „ Dann ist das 5." 

Ich: „ Herr Professor; ich möchte Ihnen nicht zu nahe treten, aber in 
aller Höflichkeit: Ihre Prüfung war 5, nicht meine Antworten, die Sie 
mir zudem noch abgeschnitten haben." 

Unter den Professoren eisernes Schweigen. 

Der Dekan faßte sich als erster wieder und entließ mich. 

Ich hinterließ 7 ratlose Gesichter. 

In jeder Landeskirchenprüfung wäre ich mit Dogmatik 5 im Münd¬ 
lichen durchgefallen. Der Dogmatiker wußte genau, daß Dogmatik 
reiner Hypothesenglaube ist und eigentlich nicht an eine Universität 
gehört. Der Hamer hatte ihn an seiner verletzlichen Stelle gepackt. 
Und ich war auf wissenschaftlichem Gebiet mit meinen 3 Studien 
und der humanistischen Vorbildung nicht zu schlagen. Aber die Dog- 
men-Hypothesen waren „anerkannt", was wiederum wissenschaft¬ 
lich im Zweifelsfall ohne Bedeutung ist. 

Eine halbe Stunde später bekam ich meine Zensur 3- (3/4) eine 
Frechheit. Alle Professoren hatten die mündlichen Zensuren von 1 
oder 2+ auf 3 heruntersetzen müssen. 

Ich ließ meinen Unwillen deutlich hören und schimpfte leise ohne zu 
beleidigen. Aber die Professoren, die darum herumstanden, hörten 
es alle. Sie wußten auch, daß ich recht hatte. 

Da kam der gute Alttestamentler, Prof. Rost und legte begütigend 
seinen Arm um meine Schulter und sagte: „Beruhigen Sie sich doch 
Herr Hamer , Sie haben doch noch Glück gehabt." 

Ich: „Wie, was habe ich denn in der großen Arbeit gehabt?" 

Rost: „1 - sie war sehr gut." 

Ich: „Dann war das ja eine noch größere Schiebung. Dann stand 
ich ja vor der mündlichen Prüfung glatt 2. Die mündlichen Prüfun¬ 
gen waren alle 1 und 2, keine einzige Antwort wurde beanstandet. 
Und nach der schwachsinnigen Dogmatik-Prüfung wurden alle Pro¬ 
fessoren gezwungen, ihre mündliche Zensur um 2 Nummern her¬ 
unterzusetzen. " 

Rost: „Sie haben trotzdem Glück gehabt, kommen Sie mal mit." 
Damit zog er mich aus dem Pulk heraus, in eine Ecke des Flurs. 

Ich: „Was war denn bitte, Herr Professor, das Glück? War die Arbeit 
nicht richtig?" 

Rost: „Doch, sie war sogar hervorragend, deshalb habe ich eine 1 
gegeben. Das passiert nur ganz selten." 

Ich: „Und was war jetzt das Glück?" 

Rost: „Die Arbeit lag 6 Wochen auf dem Dekanat aus. 


25 


Aber mein Kollege Baumgärtel war auf Kur und von den anderen 
Professoren versteht niemand etwas von Hebräisch. Deshalb hat 
niemand hineingeschaut. Hätte jemand die Arbeit durchgelesen und 
verstehen können, dann hätte er festgestellt, daß die Arbeit zwar 
richtig war, aber Herr Hamer, es war die reine Ketzerei. Dann wäre 
die Arbeit durch Fakultätsbeschluß wegen Ketzerei mit 5 bewertet 
worden und Sie wären durchgefallen ." 

Ich: „Wie, Herr Professor, die gleiche Arbeit ist 1, weil sie wissen¬ 
schaftlich richtig ist und kann auch durch Fakultätsbeschluß 5 sein 
wegen Ketzerei?" 

Rost: „So ist es leider." 

Ich: „Sie sind ein bezaubernder Mensch, Herr Professor, und ich 
verehre Sie wegen Ihrer Redlichkeit. Aber, entschuldigen Sie, ich 
glaube, ich bin hier auf dem falschen Dampfer. Wenn man für die 
gleiche Arbeit 1 und 5 bekommen kann, dann hat das mit Wissen¬ 
schaftlichkeit, wie ich sie mir vorstelle, nichts mehr zu tun." 

Rost: „Da haben Sie recht." 

Wir umarmten uns demonstrativ vor allen Professoren und ich ver¬ 
ließ hocherhobenen Hauptes lächelnd grüßend wie ein König die 
Walstatt. Noch viele Jahre, so erfuhr ich später, war diese histori¬ 
sche Prüfung noch Fakultätsgespräch. 

Der gleiche Prof. Rost hatte uns in seinem letzten Seminar ge¬ 
standen, daß seiner Meinung nach die ganze Dogmatik - weil auf 
dem Erkenntnisstand von vor 400 Jahren eingefroren - reiner 
Schwindel sei. Er sei zu alt, um das zu ändern. Aber nach ihm werde 
jemand kommen, der werde das schaffen. 

Dabei schaute er mich an. Ich verstand. Ich hatte in dem Mo¬ 
ment den gleichen Gedanken gehabt. Ich nickte. 

Als ich später immer und immer wieder der Neuen Medizin ab¬ 
schwören sollte, erinnerte ich mich stets: Die Töne kenne ich doch 
schon: Das sind die Hypothesendogmatiker, die keine wissenschaft¬ 
lichen Argumente haben, aber „anerkannt" sind. 

Diese kleinen persönlichen Ausweitungen sollen genügen, weil 
es für das spätere Verständnis vielleicht wichtig ist. 


26 


In unserer nächsten Station Marburg wurde unser Dirk geboren 
am 11.03.1959. Meine Frau hatte sich glühend einen Sohn gewünscht 
und so bezeichnete sie diesen Tag als den glücklichsten ihres Lebens. 




Mutter Sigrid mit 
den Kindern Birgit 
und Dirk in den 
Lahnwiesen bei 
Marburg 


Vater Geerd und 
Dirk in den Lahn¬ 
wiesen bei 
Marburg 


Mit 24 bestand ich in Marburg das Medizinische Staatsexamen, 
arbeitete als Assistent in Gießen (Frauenklinik und Med. Poliklinik) 
und in Tübingen, wo unsere 3. Tochter Gunhild geboren wurde, in 
der Chirurgie, Neurochirurgie, Augenklinik, Psychatrischen und Neu¬ 
rologischen Klinik und in der Med. Klinik, machte eine experimen¬ 
telle Dissertation in der Tübinger Augenklinik. 

Mit 26 erhielt ich meine Approbation. 

Mit 28 wurde unser 4. Kind, Sohn Bernd in Heidelberg geboren. 

Es folgten eine Reihe von Jahren an den Universitätskliniken von 
Tübingen und Heidelberg. 

1972 machte ich meinen Facharzt in Innerer Medizin. 

Ich arbeitete auch zeitweilig in einer Gemeinschaftspraxis mit mei¬ 
ner Frau Dr. med. Sigrid Hamer. 


27 



Immer hatte ich aber nebenher ein besonderes Hobby: 

Patente erfinden; z.B. das atraumatisch schneidende Hamer-Skal- 
pell für plastische Chirurgie, das mit der 20-fachen Schärfe einer 
Rasierklinge schneidet; 

eine Spezial-Knochensäge, ebenfalls für plastische Chirurgie; 
oder eine sich jeweils den Körperkonturen automatisch anpassende 
Massageliege; sowie ein Gerät zur transkutanen Serumdiagnostik. 




Familie Hamer 
hinter unserem Haus in 
Entringen mit dem „Blick 
auf Breitenholz'' 

Meine Frau und ich hatten einen Berufstraum: 

Wir wollten eine Praxis für arme Leute im Slum von Neapel eröff¬ 
nen, wobei man nur für „Vergelts Gott'' arbeiten konnte. Die finan¬ 
zielle Basis dafür sollten unsere Grundstücke und Patente sein. 
Dieser Traum schien eben zum Greifen nahe. 

Doch - am 18. August 1978, morgens um 3.00 Uhr in der Dämme¬ 
rung, passierte etwas Furchtbares: 

Ein wildgewordener italienischer Prinz V.E. v. Savoyen, erschoß vor 
der Insel Cavallo unseren Sohn Dirk, der nichtsahnend in einem 
Boot schlief. Fast 4 Monate lang dauerte der Todeskampf unseres 
Sohnes. Tag und Nacht wachte ich an seinem Bett. 

Am 7. Dezember 1978 starb Dirk in meinen Armen. 

Dadurch hatte ich, wie ich 3 Jahre später wußte, einen Verlustkonflikt 
mit einem davon ausgelösten Hodenkrebs erlitten. 

Später benannte ich diese Art von Schock DHS, das „Dirk-Hamer- 
Syndrom", einen Biologischen Konfliktschock, der uns gänzlich un¬ 
vermutet „auf dem falschen Fuß'' trifft. 


Familienausflug 
in den Wald 


28 








Optimum cutting, because there 
is no need for tension, pull 
or pressure 

Smooth. precise Separation of 
tissue, even cut, therefore.no 
posttraumatic complications 
caused by resorption 
intoxication. 

Mechanical cut; therefore, no 
protein denaturation. 

All-round appiication in the 
operating room and 
the doctor's Office. 


Homer Scolpel 


with rotating 
cutting edge 


Principle: 

Minute, motor-driven scalpel 
blades rotate in form of an 
endless Chain. 


Advantages: 


Clinically tested. 
Simple to use. 
Low rate of abrasion. 

Easy to clean. 


29 







Hamer scalpel 

Although practically dull 
during inoperation, the 
HAMER scalpel is extremely 
sharp when in use and cuts 
without counterpressure, or 
tension, of the tissue. An Optimum 
cut is obtained; Separation of the 
tissue is smooth and precise, 
even with soft and yielding tissue. 


Posttraumatic complications due 
to resorption intoxication are 
virtually excluded. Operating 
surgeons experienced in this 
new cutting methods will give 
preference to the HAMER scalpel 
for removing very thin layers of 
skin, mucous membranes and 
muscle tissue, as well as 
excisions of tumors, muscous 
membranes and wounds. 


The special advantages of the 
HAMER scalpel in practically all 
fields of surgery have been 
demonstrated in countless clinical 
tests. Particularly significant 
is the considerable reduction in - 
the operating time in most cases. 


The HAMER scalpel construction 
is explosion-proof, therefore, safe 
to use in all operating room 
theatres. The scalpel is simple to 
clean and maintain and can be 
sterilized together with the motor 
unit. The extreme durability of the 
blades is well worth mentioning. 


They are made of a special alloy 
and are easily exchanged. The 
sharpness basicaily results from 
the motion involved, so that even 
after 50 operations dulling of the 
test blades could not be detected. 
However, during Operation and 
maintenance of this high-preci- 
sion Instrument, care should be 
taken that the microblades are 
not bent by impact with other 
instruments or cassettes. 


The HAMER scalpel can be 
operated either from a rechar- 
geable battery pack or from a 
special power supply permitted 
for explosion-proof use in 
operating rooms. 

Please contact us for more 
detailed Information with clinical 
reports. 




Specifications: 

Dimensions: length 226 mm. 
diameter 21 mm 
Total weight including battery 
pack and blade: 176 g 
Blade cutting velocity. 0.4 m/s 
Revolutions of sprocket 
wheel: 1250 rpm 


Cutting length: 25 mm 
Cutting radius: 3.5 mm 
Width of microblade: 0.18 mm 
Number of microblades: 65 
Sterilization temperature; 
max. 135°C at 2 bar 


Medical Apparatus Ltd. 
D-7825 Lenzkirch/Germany 
P.O.Box 1160 
Telephone (07653) 777 
Telex 7722 335 atmo d 


Power svpfjpiy txitlory Charge* 


Blade response to instrument 
switch-off: Immediate! 

Rated voltage: 7.0 V 
Max. current: 0.9 A 
Duration of Operation with one 
full battery Charge and average 
load: approx. 20 minutes 


Pnotod tn W Gmmany 


30 






Mein Sohn DIRK 


Eines Mittags, Dirk war etwa 4 1/2 Jahre alt, kommen meine Frau 
und ich nach Hause und finden unsere Haushaltspraktikantin „Tante 
Martha" (die gute Seele des Hauses) völlig verzweifelt vor: 



Dirk ist verschwunden! 

Sie habe gerufen und das ganze Haus jeden 
Zentimeter abgesucht, nichts zu finden! 
Tante Martha malte sich aus, Dirk sei weg¬ 
gelaufen vom Auto überfahren, im Bach er¬ 
trunken und fortgeschwemmt oder von ei¬ 
nem „bösen Onkel" mit Schokolade gelockt 
und entführt worden. 

Sie war am Boden zerstört. 

Meine Frau und ich riefen laut: Dirk! 


Da bewegten sich ein paar Grashalme in dem kleinen Bächlein, das 
an unserem Garten entlang lief, das zu dieser Zeit aber noch kein 
Wasser führte. Die Grashalme bewegten sich immer stärker, hoben 
sich hoch und darunter zeigte sich, bekränzt wie Neptun, das Ge¬ 
sicht von unserem Dirk! Uns allen fiel ein Stein vom Herzen. Aber 
Dirk kam nur zögerlich und unwillig aus seinem Versteck. Als wir ihn 
fragten, was das denn zu bedeuten habe und warum er nicht auf 
rufen von Tante Martha gekommen sei, berichtete er treuherzig, er 
habe sich eingraben wollen, damit ihm Flügelchen wüchsen. Tante 
Martha nämlich habe gesagt, wenn man begraben sei, würden ei¬ 
nem Flügelchen wachsen und man würde als Engelchen in den Him¬ 
mel fliegen können. 



Bild links: 

Unsere 4 Kinder 
vor dem Bäch¬ 
lein, in dem Dirk 
zum Engelchen 
werden wollte 

Bild rechts: 

Dirk und sein 
Bruder Bernd in 
den Ammertal¬ 
wiesen von 
Entringen bei 
Tübingen 



31 





Mit 8 Jahren hatte Dirk einen schweren Unfall als ihn ein Motorrad¬ 
fahrer anfuhr: Trümmerbruch des rechten Unterschenkels. 

Er musste 4 Wochen im Bett liegen, erst in der Klinik, dann zu Hau¬ 
se. Wir überlegten womit wir Dirk im Bett „anbinden" könnten. 

Mir kam eine Idee: 

Wir hatten ein Entenei gefunden, was bei einem Hochwasser der 
Itter (Nebenfluss des Neckars) aus dem Nest gespült worden war. 
Das Nest war nicht mehr zu finden. 

Ich brachte Dirk das Entenei und sagte ihm, er solle das Ei brav 
„bebrüten", also auf den nackten Bauch legen. Dann würde nach 28 
Tagen ein Entlein ausschlüpfen. 

Dirk machte sich sofort ans Werk und war nun gar nicht mehr aus 
dem Bett zu kriegen vor lauter „Bruteifer". 

Und wirklich schlüpfte nach 4 Wochen ein kleines Entenküken. 
Dirks große Freude und ganzer Stolz. Es wurde von Dirk wie ein 
Kind aufgezogen. Als es groß genug war, durfte es zu den anderen 
Enten auf die Itter. Dirk fütterte es auch dort noch eine Zeit lang 
täglich. Auch später kam „Schnatt" noch öfters zu Besuch. 

Dirk und die Ente erkannten sich gegenseitig immer sofort... 

Dirk war ein Naturtalent, er konnte hervorragend zeichnen. 


„Zwei Haubentaucher" 
Filzstift auf Papier, 
gemalt mit etwa 
8 Jahren 



„Boot im 

Sonnenuntergang" 
Ölkreide auf Papier 
gemalt mit etwa 
9 Jahren 



32 




4# I 


Dirk liebte Tiere über alles. 



Bei den Wild¬ 
schweinen im 
Tierpark 




Dirk in der 
Burgruine 
Zareisteine, wo 
im Frühjahr das 
„Meer der 
Krokusse „blüht 




Dirk liebte seine 
Boxerhunde 
abgöttisch 
(hier mit Maja) 


33 



Dirk war 9 oder 10 Jahre alt, bettelte er seine Mutter um 5 Mark an. 
Er bekam sie. 

Nun ging er mit seinem kleinen Bruder Bernd in den großen Fisch¬ 
laden von Eberbach. Dort gab es Karpfen zu kaufen, die man lebend 
im Eimer mit nach Hause nehmen konnte, damit sie dann von der 
Hausfrau getötet und „ganz frisch" zubereitet werden konnten. 

Dirk fragte, ob er für fünf Mark einen Karpfen kaufen könne - le¬ 
bend. Die Verkäuferin bejahte, das käme ziemlich genau hin, es sei 
gerade noch ein Karpfen da. 

Man füllte ihn mitsamt Wasser in den mitgebrachten Eimer und 
wünschte den Jungen noch „guten Appetit". 

Kaum war der Kauf getätigt, kam eine Frau in den Laden und wollte 
auch noch einen Karpfen haben. Aber Dirk hatte ja nun den letzten 
bekommen. 

Die Dame fragte mehr aus Spaß, was die beiden Jungen denn mit 
dem Karpfen vorhätten, ob eine Grillparty geplant sei oder so. 
„Nein", sagte Dirk, „wir wollen dem Karpfen die Freiheit wiederge¬ 
ben und ihn im Neckar schwimmen lassen!" 

Da schlug die Frau die Hände über dem Kopf zusammen. 

„Um Gottes Willen, so ein Jammer, um den schönen Karpfen, ich 
könnte ihn fürs Mittagessen so gut gebrauchen. Gebt mir den Karp¬ 
fen, ich gebe euch auch zwei Mark mehr dafür." 

Da sagte Dirk: „Der Karpfen gehört uns, den haben wir bezahlt! 

Mit dem dürfen wir machen, was wir wollen. Der darf weiterleben. 
Ich kann nicht alle Fische retten, aber diesen einen habe ich be¬ 
zahlt, der gehört mir den kann ich retten!" 

Und glücklich zogen die beiden Brüder ab. 

Kopfschütteln und ratlose Gesichter hinterlassend und ließen den 
Karpfen im hundert Meter entfernten Neckar wieder schwimmen. 

"Stier im Mondlicht" 
Acryl auf Pappe 
gemalt mit etwa 
13 Jahren 



34 







„Erpel und Ente" 

Acryl auf Papier 
gemalt mit etwa 14 Jahren 


„Storch" 

Acryl auf Leinwand 
gemalt mit etwa 16 Jahren 



„Brücke über den Tiber 
in Rom mit Selbstbildnis" 
Acryl auf Leinwand, 
gemalt mit etwa 
17 Jahren 


35 


















Dirk hatte eine Freundin, eine kleine Gräfin, Maria Teresa, ge¬ 
nannt „Tizi", damals sechzehn Jahre alt. Dirk war achtzehn. 

Die beiden wollten ernsthaft heiraten. 

Meine Frau: „Sie ist wie ein duftendes lebendiges Engelchen''. 

Dirk hat ihr ein bleibendes Denkmal gesetzt, wie es zärtlicher nicht 
geht: Dirk wie Göttervater Zeus in der Antike in Gestalt eines Pfer¬ 
des besucht seine Freundin auf dem Gemälde und küsst sie ganz 
zärtlich mit seiner weichen Kuppe. 

Wer Pferde kennt, weiß, dass es kaum etwas weicheres und sen¬ 
sibleres gibt als die Kuppe eines Pferdes. 



„Das Pferd und das Mädchen" 

Acryl auf Leinwand 
gemalt mit etwa 17 Jahren 

Es gibt eine Sache, über die meine Frau mir schmunzelnd berichtet 
hat: Dirk ging immer spät abends los, um seine Tizi zu treffen. 

Zu diesen Stelldicheins ließ er stets ein Kissen mitgehen, da er sich 
unter die Jacke schob und das er nicht wieder zurückbrachte. 
Zuerst stutzte meine Frau als ein paar Sofakissen fehlten. 
Schließlich war von den größeren Kissen keines mehr da. 

Um ihm peinliche Fragen zu ersparen, kauften wir neue Kissen, die 
alle „verbraucht" wurden. 

Unser lieber Dirk, ob er wohl geglaubt hatte, wir merkten nichts? 
Wir wissen bis heute nicht, wo Romeo und Julia in Rom ihr gehei¬ 
mes Liebesnest hatten. Aber wir haben auch nie versucht, dem nach¬ 
zuspüren. 

Gesprochen wurde über die Kissen nie.... 


36 







„Treppe zum Marktplatz 
von Positano" 

Acryll auf Leinwand, 
gemalt mit etwa 
17 Jahren 


Dirk war als Kind wie ein junger Mann kräftig und sehr ausdauernd. 
Nicht nur das Wort, auch das Phänomen „Kondition” waren ihm kein 
Fremdwort. 

Seine Spezialität waren nicht die kurzen Sprintstrecken, sondern 
die Mittel und Langstrecken. 

Dirks eigentliche Leidenschaft aber galt dem Wasser bzw. dem 
Wassersport. Er war nicht nur ein meisterhafter Schwimmer, mit 
großem Abstand der Beste seiner Schule, sondern Wasser 
faszinierte ihn seit frühester Kindheit in jeder Form. 



Brunnen, Bäche, Flüsse, Seen 
und das Meer und alles, was 
mit Wasser zu tun hatte: 
Boote, Tauchen, er war lieber 
im Wasser als auf dem Land. 
Seine besondere Spezialität 
aber war Delphin-Schwim¬ 
men. 


37 





























Dirk hatte schon in Heidelberg 
seinen Motorbootführerschein 
gemacht 


' Nf 68037 

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DEUtSCHf# WOIOBY ACHT VERBAND EV. 
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Jtf rttoxw M fr iffrtf ff iTipjMyjj 



Landschaft 
am Meer, die 
Dirk so liebte 


Schulsportfest 
in Rom 


38 














Dirk konnte mit drei Jahren noch nicht richtig schwimmen, tauchte 
aber im Nichtschwimmerbecken oft so lange, dass meine Frau es 
mit der Angst zu tun bekam und ihm verbot, derart lange zu tau¬ 
chen. 

„Professionell" zu schwimmen lernte Dirk mit seinen Geschwis¬ 
tern im Schwimmleistungszentrum in Heidelberg mit etwa zwölf 
Jahren. 

Die vier Geschwister Dirk (12), Birgit (14), Gunhild (10) und Bernd 
(8) schwammen stets auf einer Bahn wie die Entchen hintereinander. 
Die Mädchen machten mal zwischendurch ein oder zwei Bahnen 
Pause, die Jungen aber schwammen eisern durch, jedoch aus rei¬ 
nem „Spaß an der Freud". Niemand drängte sie. Sie konnten kom¬ 
men und gehen wann sie wollten oder auch ganz wegbleiben. 

Aber Dirk konnte es immer kaum erwarten... 

Dirk 's Liebe zu Schiffen 

ist ihm schließlich zum Verhängnis geworden. 

So viele Unfälle hatte Dirk, so viele Beinahe-Unfälle: 

Beim Skilaufen in St. Moritz z.B. kam er nur um Haaresbreite mit 
dem Leben davon. Er war bei schlechter Sicht von der Piste ab¬ 
gekommen und stoppte instinktiv nur einen Meter vor einer Steil¬ 
wand. 

Im Juni 1978 hatte man Dirk in Rom für drei Tage ins Gefängnis 
geworfen, weil er angeblich ungesetzlicherweise zusammen mit 
seinem Boxerhund die Post betreten hatte, und anschließend des 
Landes verwiesen. 

Bei der Ausreise aus Italien hatte Dirk einen Unfall im Zug, als ihm 
der Schlafwagenschaffner beim Herunterklappen die Liege einen 
Finger einklemmte und brach, der dann genagelt werden musste. 
Von den dreitausend Mark Schmerzensgeld, die Dirk erhielt, wollte 
er sich ein altes „Schwimmauto" kaufen, das in Berlin angeboten 
wurde. Zwar hatte Dirk einen Bootsführerschein aber noch keinen 
Autoführerschein, weil es in Rom für Ausländer so kompliziert war, 
einen Führerschein zu machen. 

Meine Frau flehte mich am Telefon an, Dirk möge davon Abstand 
nehmen und stattdessen ein kleines Motorbötchen kaufen, sie hätte 
sonst keine ruhige Nacht mehr. 

Ich unterbreitete Dirk, dass seine Mutter Angst habe, mit dem 
Schwimmauto könnte etwas passieren, zumal eres ja auf dem Land 
selbst gar nicht steuern könne. Ich versprach ihm, ein solches 
Schwimmauto zu kaufen, sobald er den Autoführerschein gemacht 
hätte. Dirk war einverstanden. 

In Speyer konnten wir ein Boot günstig für 2500,— Mark kaufen 
samt Anhänger, dazu noch einen Schiffsmotor. 


39 


Ich fuhr nun mit unserem Diesel-Benz - den ich heute noch fahre - 
die beiden Jungen mitsamt Boot, das drei bis vier Personen auf¬ 
nehmen konnte, via Schweiz nach Genua, von dort auf die Fähre 
nach Sardinien. 

Dirk und Bernd waren überglücklich mit ihrem Boot, das sie sich so 
lange gewünscht hatten. Sie schipperten damit an der sardinischen 
Küste entlang zusammen mit unseren beiden Boxerhunden Viola 
und Gerdi. 

Eigentlich hätte es ein glücklicher Urlaub werden können, wenn - 
ja wenn Dirk nicht ständig eine Bekannte in den Ohren gelegen 
hätte, er müsse unbedingt mal auf einer großen Jet-Set-Yacht fah¬ 
ren, das sei toll. 

Unglücklicherweise ließ sich unser Dirk bequatschen und willigte 
schließlich ein, für diese Bekannte einen Tag lang den Begleiter zu 
spielen, obwohl er normalerweise für die „Schicki-Micki-Gesellschaft" 
nichts übrig hatte. 

Dirk, der am liebsten barfuß lief, seine Boxer über alles liebte und 
Butterbrot und Frolic mit ihnen teilte, hatte in solchen Kreisen auch 
nichts verloren. Dieses einzige Mal wurde ihm zum Verhängnis - 
im Schlaf! 



gemalt mit etwa 17 Jahren 


40 



Schwarzwald 

7. Dezember 1980, 17 Uhr 

Heute vor zwei Jahren war der schwärzeste Tag meines Lebens, die 
schwärzeste Stunde meines Lebens. 

Mein geliebter Dirk ist in meinen Armen gestorben. 

Nichts vorher und nichts nachher war so grauenhaft, so unsagbar 
vernichtend wie diese Stunde. 

Ich habe gemeint, es würde vielleicht langsam nachlassen, dieses 
Gefühl der Ohnmacht, des Verlassenseins, der unendlichen Trau¬ 
rigkeit. Aber es wird noch immer stärker. 

Ich kann nicht mehr der sein, der ich war. 

Mein armer Sohn, was hast Du durchgemacht, was hast Du gelitten, 
ohne je mit einem Wort zu klagen. Was hätte ich darum gegeben, 
hätte ich an Deiner Stelle sterben dürfen. 

Jede Nacht stirbst Du aufs Neue in meinen Armen. 730 Nächte bist 
Du seither bei mir gestorben, und immer wollte ich Dich nicht los¬ 
lassen aus meinen Armen und immer zog Dich das grausige Ver¬ 
hängnis. Ohnmächtig stand ich noch jedes Mal zum Schluss und 
habe geheult wie vor zwei Jahren, so hemmungslos und fassungs¬ 
los geheult wie damals zwischen all den schwerkranken Patienten 
und den abgestumpften, rohen und unbarmherzigen Ärzten und 
Schwestern, die mich nur zum Sterben noch zu Dir gelassen haben. 
Du wunderbarer Junge bist gestorben wie ein König, stolz, groß und 
doch so lieb trotz aller Qualen, trotz aller Schläuche in allen Venen, 
Arterien, trotz Inkubationsschlauch, trotz furchtbarem Dekubitus. 
Die Niedertracht und Bosheit Deiner Peiniger hast Du nur mit einem 
Kopfschütteln abgetan: „Papa, sie sind böse, sehr böse." 

In den letzten Tagen hast Du nur noch mit den Augen gesprochen, 
aber ich habe jedes Wort von Dir verstanden. 

Hast Du auch alles verstanden, was ich Dir noch zuletzt gesagt habe, 
dass Papa und Mama Dich unendlich lieb haben und dass wir immer 
zusammenbleiben werden und alles gemeinsam machen werden? 
Und dass Du jetzt ganz stark sein musst und einen langen Schlaf 
machen musst? Du hast genickt, und ich bin sicher, Du hast alles 
verstanden trotz Deines Todeskampfes. 

Nur einmal, als Du schon Deine Augen geschlossen hattest und meine 
Tränen auf Dein Gesicht tropfen fühltest und mich weinen hörtest, 
hast Du ein bisschen unwillig mit dem Kopf geschüttelt. 

Wolltest Du mir sagen: „Papa, Du sollst nicht weinen, wir bleiben 
doch immer zusammen!" Ich schäme mich nicht, meine Junge, vor 
keinem Menschen. Ich weine so oft, wenn niemand mich sieht. Sei 
mir nicht böse. Ich weiß, Du hattest Deinen Vater noch niemals 
weinen gesehen. 


41 


Aber jetzt bin ich ja auch Dein Lehrling und bin traurig stolz auf 
Dich, mit welcher Würde Du uns durch das große Tor des Todes 
vorausgegangen bist. Aber auch solch ein Stolz kann meine Ver¬ 
zweiflung nicht stillen, wenn Du jede Nacht aufs Neue in meinen 
Armen stirbst und mich verzweifelt zurücklässt. 



Selbstbildnis 
„Der alte Mann" 

Acryl auf Leinwand, 
gemalt 1 Jahr vor seinem Tod. 


42 








Ein wildgewordener Prinz 

DIRK war von Sardinien aus mit einer Gruppe junger Leute mit drei 
Booten zu einem Kurztrip zur Insel Cavallo gefahren, die zu Korsika 
gehört. Eigentlich wollte man abends wieder zurück in Sardinien 
sein. Da aber Sturmwarnung gegeben wurde, entschloß man sich in 
der Palmenbucht zu ankern und die Rückfahrt auf den nächsten 
Morgen zu verschieben. Zufällig ankerte man in der Bucht mit nur 
wenigen Meter Abstand neben der Yacht des Prinzen Savoyen. 

Vom Strand aus gesehen lagen die einzelnen Boote in der Rei¬ 
henfolge: „Cook”, „Master", „Mapagia” und etwas entfernt die Yacht 
des Savoyers „Aniram". 



Cavallo - Ort des Geschehens 

Dirk war schon abends um 9 Uhr auf der Backbordseite des Boo¬ 
tes Mapagia schlafen gegangen, weil er nicht genügend Geld für 
das teure Restaurant „Les Pecheurs” bei sich hatte, das die 
anderen besuchen wollten. In dem Restaurant aßen verschiedene 
Gruppen junger Leute. An einem Tisch saß auch Dr. Nikola Pende 
mit etwa 10 dieser jungen Leute, die von Sardinien 
herübergekommen waren. Sie waren nur durch eine Scheibe von 
einem Tisch getrennt, an dem der Prinz V. E. von Savoyen mit 
seinen Freunden tafelte. 


43 





Dr. Pende ist der Sohn von Professor Pende (früher Genua, spä¬ 
ter Rom), dem Hausarzt der Familie Savoyen. Die jungen Leute um 
Dr. Pende waren in guter Stimmung, man lachte viel. 

Später berichtete Dr. Pende mir, daß der Prinz wahrscheinlich 
gedacht habe, er, Dr. Pende, als Sohn des Hausarztes und selbst 
Arzt, mache sich über den Prinzen und seine Familiengeschichten 
lustig, was aber nicht der Fall war. 

Nikola Pende kannte den Prinzen nicht näher, dafür kannten aber 
die Freunde des Prinzen diesen um so besser und machten den 
Prinzen auf ihn aufmerksam. 

Prinz V. E. von Savoyen war zur damaligen Zeit seit etwa 15 
Jahren der Intimus des Schahs Reza Pah-Levi von Persien. 

Er lebte die meiste Zeit dort am Hof des Schahs. Als engster 
Freund des Schahs genoß er in Persien absolute Narrenfreiheit, wie 
der Schah selbst auch. Die menschenverachtenden Grausamkeiten 
des Schahs und seiner Clique durften wohl noch jedem in schlim¬ 
mer Erinnerung sein. 

V.E. v. Savoyen war hauptberuflich Waffenhändler und General¬ 
vertreter des Mailänder Industriellen Augusta. Er verkaufte Waf¬ 
fen, Hubschrauber und Motorräder nach Iran, Kuwait und die Arabi¬ 
schen Emirate. 

Der französische Reporter Gerard Persian führte damals ein 
Interview mit V. E. v. Savoyen, was auch in BamS am 10.9.78 wieder¬ 
gegeben wurde. Persian wurde in der Prunkvilla des Prinzen im 
Schweizer Millionärsvorort von Genf „Cologny" herumgeführt und 
bekam eine riesige Kollektion von Revolvern, Pistolen und Jagd¬ 
gewehren vorgeführt. U.a. zeigte der Prinz dem Reporter seine 60 
Meter lange im Souterrain gelegene Schießhalle. Dazu kommen¬ 
tierte V. E. v. Savoyen: „ Hierher kommen oft meine Freunde, dann 
üben wir uns im Scharfschießen ". 

Gerard Persian fragte auch, ob der Prinz bei den vielen Kostbar¬ 
keiten und Kunstschätzen keine Einbrecher fürchte? 

Der Prinz antwortete: „In mein Haus traut sich kein Dieb. Es ist 
allgem. bekannt, wie viele gefährliche Waffen ich besitze. Demnächst 
lasse ich in meinem Garten noch eine Kanone aufstellen." 

Nur vor diesem Hintergrund kann man das folgende Geschehen 
verstehen: Um 3 Uhr schloß das Restaurant. Da verließen sowohl 
Dr. Nikola Pende, als auch der Savoyen-Prinz mit seinen Freunden 
das Restaurant. 

Während der Prinz mit seinen Freunden an der Bucht entlang 
nach Hause ging, konnte er beobachten, wie Dr. Pende von einem 
kleinen schweizerischen Boot auf die „Coock" übergesetzt wurde 
und zum Schlafen unter Deck verschwand. 


44 


Der Prinz und seine Frau Marina Doria eilten, nachdem sie 
wußten, auf welchem Boot Dr. Pende schlief, rasch nach Hause und 
holten dort den schwersten Kriegskarabiner, mit dem man Elefan¬ 
ten erschießen kann. 

Marina Doria fuhr ihren Mann mit einem Jeep an den Strand zu¬ 
rück. Einige Freunde des Prinzen waren offenbar am Strand geblie¬ 
ben und schauten dem kommenden Geschehen wie in einem Am¬ 
phitheater zu, während Marina Doria die ganze Szene mit dem Fern¬ 
licht des Jeeps erleuchtet hatte. 

Nachfolgend wird aus Dr. Pendes amtlicher Zeugenaussage 
vor dem Richter Breton in Ajaccio vom 21. August 1978 wörtlich 
zitiert:.... „ Ich ging ins Bett und schlief ein. Ungefähr 20 Minuten 
später hörte ich ein ziemlich lautes Geräusch, ich glaubte, die ver¬ 
täuten Schiffe würden gegeneinanderstoßen. Ich bin also aus der 
Kabine herausgegangen, um das notwendige dagegen zu machen. 

In dem Moment, wo ich aus meiner Kabine herausging, sah ich 
auf dem Boden achtern des Bootes umgekippte Sauerstofftauch¬ 
flaschen aus denen Gas entwich. Ich kann wirklich nicht sagen, ob 
diese Flaschen da waren, als ich an Bord kam, aber es ist wahr¬ 
scheinlich, dass sie da nicht waren, denn sie hätten den Zugang zu 
der Kabine behindert und ich selbst und meine Freunde hätten das 
gemerkt. Als ich diese Flaschen, die Gas verloren, sah, habe ich 
mich auf den Boden hingekniet, um die Flähne zuzudrehen. 

In diesem Augenblick hörte ich jemanden etwas in dem Sinne 
zurufen: „Du hast mein Boot gestohlen, ich werde Dir das heimzah¬ 
len!" Als ich den Kopf hob, sah ich den Prinz in einem Schlauchboot 
stehen, praktisch Bord an Bord mit unserem Schiff. 

Ich habe ihn genau erkannt, denn der Mond schien hell, er stand 
mit einem Gewehr, das er mit beiden Händen an der Hüfte hielt und 
zielte in meine Richtung, sein Gesicht war wutverzerrt und an sei¬ 
ner Haltung sah ich, dass er schießen würde. In diesem Augenblick 
legte er das Gewehr blitzschnell an die Schulter in Anschlag und 
zielte auf mich. Ich warf mich nach vorne auf den Boden des Schif¬ 
fes, im selben Moment, wo 2 Schüsse fielen und fast gleichzeitig 
versetzte mir der Prinz einen Schlag auf den Kopf, dem ich teilweise 
entgehen konnte, indem ich mich umdrehte. 

Als ich den Kopf zu ihm drehte, hat er sein Gewehr wieder in 
Anschlag genommen beziehungsweise tat er eine Bewegung, als ob 
er mich erneut an visieren würde. In diesem Augenblick stürzte ich 
mich auf ihn, in der Absicht, die Waffe wegzudrücken, ich habe mich 
gegen seinen Körper geschmissen und wir sind beide ins Wasser 
gefallen und ich bin unter den Schiffen hergeschwommen, um auf 
die Weise eine möglichst große Entfernung zwischen mich und den 
Prinzen zu bringen. 


45 



Was die Benutzung der Bötchen in dieser Bucht anbelangt; um 
von den Booten zum Strand und umgekehrt zu gelangen, war es 
üblich, dass die Leute untereinander die Bötchen benutzten, das 
hat man mir jedenfalls so berichtet. 

Ich erinnere mich so ungefähr, als ich am Abend auf mein Boot 
zurückkehrte, dass ein sog. kleines Sodiak (Übersetzboot) an ei¬ 
nem der Nachbarboote festgemacht war. Keiner von unseren drei 
Booten besaß eines von diesen kleinen Übersetzbötchen. 

Als ich in der Nähe des Schiffes schwamm hörte ich den Jungen 
(gemeint Dirk) „Ajuto, Ajuto" (Hilfe, Hilfe) schreien, als er aus der 
Kabine kam. Ich bin an Bord geklettert, um mich um ihn zu küm¬ 
mern. Ich stellte fest, dass er schwer verletzt war. 

In diesem Moment war der Prinz auf sein Sodiak zurückgeklettert 
und steuerte Richtung Strand und dabei drohte er mir immer wei¬ 
ter. Als ich mich um den jungen Mann kümmerte, drehte ein Wagen 
die gelben Fernlichtscheinwerfer an und beleuchtete die Schiffe. 

Ich fürchtete, dass der Prinz noch schießen würde und sagte 
meinen Freunden, sie sollten sich flach auf den Boden des Bootes 
legen, denn ich muss hinzufügen, dass ich neben dem Wagen die 
Shilouette des Prinzen erkannt hatte. Wir waren erst beruhigt, als 
die Leute kamen und wir uns dann um den Verletzten kümmern 
konnten." Aus der Umgebung des Prinzen ließ man verlauten, der 
Prinz würde seinen Hubschrauber schicken, den der Prinz damals 
samt Piloten ständig zur Verfügung hatte. Man wartete 2 kostbare 
Stunden vergebens auf den zugesagten Helikopter." 

Nach Ablauf dieser Stunden entschlossen sich die jungen Leute, 
Dirk mit dem Boot „Cook" nach Porto Vecchio zu bringen, wo er 
nach zwei weiteren Stunden klinisch tot ankam. Er musste reani¬ 
miert und operiert werden, denn er war in die Bauchhöhle hinein 
verblutet. Von Porto Vecchio aus flog man DIRK am nächsten Tag 
nach Marseille, wo das rechte Bein amputiert wurde. 

Nach 14 Tagen auf der Dialysestation Marseille, wo die Ratten im 
Wäschezimmer herumsprangen, wurde Dirk in einer abenteuerli¬ 
chen Flucht per Flugzeug nach Heidelberg gebracht. 

Französische Düsenjäger sollten unser kleines Flugzeug zur Kurs¬ 
änderung zurück nach Marseille zwingen, aber im entscheidenden 
Moment hatten wir bereits schweizer Hoheitsgebiet erreicht. Dann 
wurde er per Flugzeug nach Heidelberg gebracht. 

Während wir, die Eltern, noch am Bett unseres schwerverletzten 
Sohnes saßen, der zudem durch die Amputation zum Krüppel ge¬ 
worden war, liefen hinter den Kulissen, wie man im nachhinein sehr 
deutlich sehen kann, schon die Aktionen der Gegenseite auf vollen 
Touren. 


46 



Dirk auf der Intensivstation 


47 


















Ich wusste, dass der Chef der Klinik dreimal täglich mit den An¬ 
wälten der Familie Savoyen telefonierte. Wie mir der Urologe, Prof. 
Röhl verraten hatte, war man anscheinend bei diesen Telefonaten 
zu der Überzeugung gelangt, es sei doch wohl besser, wenn der 
Junge stürbe, das habe für die Familie Savoyen den Vorteil, dass sie 
nicht einen Krüppel als lebenslanges Mahnmal vor Augen haben 
müsse, zudem komme es viel billiger, und mit den Angehörigen 
werde man dann schon fertig werden. Die Justizbehörden in Frank¬ 
reich habe man voll im Griff. 

Der Prinz unterschrieb eine Schuldanerkenntnis und es wurde in 
einem Vertrag die Rente für Dirk sichergestellt. 

Diesen Vertrag unterschrieben Dirk, seine Mutter und ich. Der 
Vertrag besagte, dass die Familie Savoyen die aktuellen Kranken¬ 
haus- und Hotelkosten der Familie Hamer begleichen sollten, sowie 
eine Rente in Höhe von pauschal 1 Mio. Dollar, womit eine monatli¬ 
che Rente für Dirk, von dem man ja nicht wusste, ob er nicht 
zeitlebens ein Pflegefall sein würde, sichergestellt werden sollte. 
Tatsächlich wurde Dirk aber noch zu Lebzeiten von der königlichen 
Familie auf das Schändlichste betrogen. 

Dirk's Anwalt Deumas, der ihm das deutsche Konsulat in Mar¬ 
seille besorgt hatte, arbeitet plötzlich gegen seinen Mandanten: 

Er unterschlug das Original der Schuldanerkenntnis-Urkunde von V. 
E. von Savoyen und im Verein mit den Anwälten der Savoyens auch 
die beiden unterschriebenen Rentenverträge. 

Am Abend des 07.12.1978 starb Dirk in meinen Armen 
in der Heidelberger Chirurgischen Universitätsklinik. 

Der schwärzeste Tag in meinem Leben. Die schlimmste Verzweif¬ 
lung, die ein Mensch erfahren kann, wenn ihm sein Kind stirbt. Und 
das inmitten eines feindlichen Spaliers von Ärzten und Schwestern. 
Meine Familie war in Rom, ich war ganz allein. Wie ich heute weiß, 
erlitt ich damals einen Verlustkonflikt mit Hodenkrebs. 

Dirk starb, ohne die von ihm selbst und seinen Eltern unter¬ 
schriebenen Verträge jemals wiedergesehen odereinen Pfennig Rente 
bekommen zu haben. Gleichwohl benutzte die Familie Savoyen die 
Dokumente, um vor Presse und Gerichten eine Millionenzahlung 
vorzutäuschen 

Zitat Süddeutsche Zeitung vom 11.12.78: 

„Pressesprecherder wohlhabenden Königsfamilie hatten gleich nach 
dem Tod Dirk Hamers die Nachricht verbreiten lassen, die Familie 
des Toten habe bisher eine Entschädigung von 700 Millionen Lire 
erhalten (damals rund 1,7 Millionen Mark). 

Die Eltern Dirk Hamers legen Wert auf die Feststellung, dass bisher 
nur die Arztrechnungen vom Königshaus beglichen wurden."! 


48 




Kirr.* I lumrati «li llirk Mjim.i I (tiotiiiir litkuo il> I* «iitil ntutiu tl ^ ilKrmürc K«ir«<i * llcuWIlHf» V o»l t«p«> 

wtlLn Iwti K-dtMtw II lr«irlki dH (Uitiat IMelrr* b l»«r« I gntllotl r b HirrlU IWrk tu Main lerlm wH'lMib dl Cavullu 
io locwc*. qiatlrn mc»i In nrILa to*ilr dUrll* i niluiUMiuw it.» Vlllmin I mimnrU «II Smnb r II medico rnnnnin \u.k\ Pmdt 
l«i nrnltttaio rtpinu <nplir dclk* «acht dl un unku ilmnilw Irinquilbnifiii« in i’UCCi'lla quandn vrtun’ culptlo du un 
jMoirtMir «ll'mputm- tiatpmtaln i>rinu all'naprdalr di Pari« VrcrWo. poi » qurllo di r inhnr n giirlln di llndrltMT^ 

Dirk llattirr t nmolo 111 gtorni Ira U »Ha r I* nuxU *ol»ci><k> 13 Intrrvrnli ihlruiik'i r IW lra«lu«iunl dl M«nru< l Ml 
manirulr • tcnilofi (<rtd «• Slcpld H»mcr (niumbi irwdKl avrrano riprcao a »pn«ri mn (i*«l aHnplitarioiii hi»«i*n» alron 
tat« I* bbra dci (urwnr Ihipu b rtntflc di link If.unrr b |N»i/luni' di Villuriu l iiMiiiH k di Savub il r srnalbilmcltlr *W n 
«dl* impuiain di lank-idk) r mm plu cianr in prrvrdrnu di iwlnnl uiipoH. II piltk’ipr riohij Inn« j rMil'attlti di priickNii- 


Der schwärzeste 
Tag in unserem 
Leben 


49 



























I SAVOiA HANNO SEGNATO LA TRAGICA STORIA Dl QUESTA FAMIGLIA 

Roma. Geer c Sigrid Hamer htsiemc con le flglie Birgit, Ghunield e Demi duranti II funeiale di Dirk ehe vedete nel riquadro a 
ninlslra. morto a !9 annl nefl'agosto del *77 dopa ima lunga agoula, in seguifo alle gravissinie Fcrlle procurategli, ln un 
ineidente neU’lsoia dl Cavalio in Corsica, da un colpo di fucile sparalo da Viftori» Einuanuele. L'inchlesta sulla tragica spa 
ratoria non si e ancora conclusa, ma “Victor* rischia di essere cundannato per omtridio preterinlenzionalt. lntantn, per«», la 
vicenda ha avuto un triste straseieo con la morte di Sigrid Hamer, niadre di Dirk, uccisa dal erepaeuore per ia fine del figlin 



Meine Familie 

(von links nach rechts): 

Sigrid, meine Frau, 

Birgit, Bernd und Gunhild, meine Kinder 


50 



Die Jagd beginnt 

Der Prinz V. E. v. Savoyen wurde angeblich sogleich 6 Wochen in 
Ajaccio in Untersuchungshaft genommen, denn in den ersten Mo¬ 
naten nach der Tat war die Täterschaft des Prinzen völlig unstrittig. 
Selbst Umberto von Italien entschuldigte sich in einem Telegramm 
für die unsinnige Tat seines Sohnes. 

Es gibt noch eine andere Version: daß V. E. von Savoyen nur 1 
oder 2 Tage im Gefängnis war, wenn überhaupt, und die 6 Wochen 
nur der Öffentlichkeit vorgegaukelt wurden. 

Skandale 



Waffennarr Prinz Vittorio Emanuele von Savoyen Sohn des letz¬ 
ten italienischen Königs muß Dirk Hamers Tod verantworten 

Trauerspiel 
um einen 
toten Sohn 

Ein Konigssohn. ein 
Waffennarr, erschief3t den jungen 
Deutschen Dirk Hamer 
Die Familie des Toten versucht 
alles, um den Konigs¬ 
sohn, Prinz Vittorio Emanuele 
von Savoyen, vor den 
Richter zu bringen Und von da 
an geht alles schief. 

Eine Tragödie - vielleicht nur 
ein Skandälchen 


Doch das „Skandälchen" 
entwickelte sich zum ausge¬ 
wachsenen Skandal. 

Es war für uns schwierig, 
genau festzustellen, wer von 
all den Behörden, Staatsan¬ 
wälten, Anwälten, Richtern, 
Ministern und Staatspräsiden¬ 
ten seit wann und wie voll¬ 
ständig korrumpiert wurde, 
denn ein Täter dieses gesell¬ 
schaftlichen Kalibers hat auch 
politische Freunde des glei¬ 
chen Kalibers, die ihm gerne 
jeden Gefallen tun, zumal der 
Prinz Vittorio Emanuele von 
Savoyen Großlogenmeister 
der verbrecherischen Frei¬ 
maurerloge P2 war oder noch 
ist, die über unbegrenzte 
Macht verfügt. 


51 





Ich begnüge mich daher damit, einfach mal die Tatsachen aufzu¬ 
zählen: 

- Das Boot „Mapagia", in dem Dirk angeschossen wurde, verschwand 
am nächsten Tag mit Erlaubnis der korsischen Behörden und wurde 
seitdem nicht mehr gesehen. 

- Der Bleikern des Geschosses, der aus Dirks Körper herausoperiert 
wurde, wurde - entgegen allen Usancen - jedoch weder in Heidelberg 
(Kriminalpolizei), noch in Stuttgart (Landeskriminalamt), noch in 
Wiesbaden (Bundeskriminalamt) fotografiert und untersucht, und 
zwar auf Bitten hochrangiger deutscher Politiker. 

- Der Karabiner des Prinzen wurde, wie die Staatsanwaltschaft von 
Ajaccio erst 1987 feststellte, schon im August 1983, offenbar mit 
ausdrücklicher Genehmigung des Justizministers Badinter, aus der 
Waffenkammer des Polizeipräsidiums in Ajaccio entwendet, das Sie¬ 
gel erbrochen. 1990 tauchte plötzlich ein „Ersatzkarabiner" dieses 
Typs wieder auf... 

- Der belgische König Baudouin stellte seinem Vetter Emmanuel, 
der seinen Pass beim Gericht in Ajaccio hatte abgeben müssen und 
sich nicht außerhalb von Korsika bewegen durfte, am 1. Dezember 
1978 einen neuen Diplomatenpass (LA 025367) aus, um die Flucht 
nach Mexiko zu ermöglichen. 



Es gibt ein Revers des 
Prinzen in der Akte, 


dass er beabsichtige 



wiederzukommen, falls 
ein Prozess stattfinden 
würde. 


ROYAUMfc Of BtLGlQUfc 
KONtNKRIJK BfcLGlE 


KONKiRElCM BELGIEN 


KINGÜOM O f BELGUJM 


PASSEPORT DIPLOMATIQUE 
DIPLOMATIEK PASPOORT 
DIPLOMATENPASS 
DIPLOMATIC PASSPORT 




52 


Ein oder zwei Tage vor Dirks Tod (die Familie Savoyen war über 
Dirks Gesundheitszustand tagtäglich bestens informiert) verließ der 
Prinz Korsika in Richtung Mexiko. 

Das Gericht in Korsika wusste sich nicht anders zu helfen, als 
ihm nach Dirks Tod, rückdatiert auf den 6. Dezember, die Erlaubnis 
nach Hause nachzuschicken, sich frei bewegen zu dürfen. 

Bild schrieb am 23.08.1978: 

Italiens Kronprinz - 20 Jahre ins Gefängnis 
Deutscher Student zum erstenmal aufgewacht 

sad./ig. Marseille (Frankreich) 

23. August 

Der deutsche Student Dirk Hamer (19), dem der Italienische Kron¬ 
prinz Viktor Emanuel in den Bauch schoss, ist gestern Nacht zum 
erstenmal aufgewacht. „Wo bin ich? Was ist mit mir", stammelte er? 
Seine Eltern, die am Bett Wache hielten, verschwiegen ihm, dass 
sein rechtes Bein amputiert wurde... 

Prinz Viktor Emauel (41) wurde unterdessen schwer belastet: 

Nicola Bende (gemeint Pende) sagte 
als Zeuge aus, der Prinz habe während 
eines Streits dreimal gezielt auf ihn ge¬ 
schossen. 

Er, Bende, sei zur Seite gesprungen - 
und eine Kugel traf Dirk Hamer, der in 
einer Jacht schlief. 



Der Kronprinz wird nun wegen vorsätzlicher Körperverletzung an¬ 
geklagt. Wenn der deutsche Student überlebt, drohen ihm 10 Jahre 
Gefängnis. Wenn er stirbt, sogar 20 Jahre. 

Das war für den Prinzen Grund genug sich abzusetzen und mich und 
meine Familie unter Dauerbeschuss, um den Prozess unter allen 
Umständen zu verhindern. 

Der stern schrieb am 31. Oktober 1979: 

Justizskandal - „Alle wichtigen Leute sind gekauft" 

Vor über einem Jahr wurde ein deutscher Student tödlich verwun¬ 
det. Doch ein Prozess gegen den mutmaßlichen Täter Prinz Vittorio 
Emanuele, ist nicht in Sicht. 


53 


Als ich jedoch im März 1979 nach zwei Operationen schwer¬ 
krank darniederlag (die Überlebenschance wurde damals mit 20% 
- nach Peritoneal-Tbc nur noch weniger als 1% - angegeben), 
bekam ich in Rom Besuch vom Chefredakteur einer großen deut¬ 
schen Illustrierten, Herrn Pütz Siedel (Bunte). 

Er überbrachte mir im Auftrag der Savoyen-Familie folgende 
Bedingungen und Drohungen, für den Fall, dass ich nicht auf mein 
partie civile (Nebenklägerschaft) verzichten würde: 

1. Meine Familie würde aus Rom vertrieben werden. 

2. Mein Ruf würde vollständig ruiniert werden. 

3. Unsere Familie würde finanziell vollständig ruiniert werden. 

4. Und wenn ich dann immer noch halsstarrig bliebe, würde man 
mich mit Hilfe eines Verkehrsunfalls ums Leben bringen. 

Da man annahm, dass ich im Sterben liege, nahm man auch kein 
Blatt vor den Mund! Ein Prozess könne lange dauern, meinte Herr 
Siedel angelegentlich, ich sei doch wohl klug genug, meine Familie 
abzusichern. 

Über die weiteren Aktivitäten des Hauses Savoyen gegen meine 
Familie und speziell gegen mich, gibt es eine 600-seitige Akte: 

Der deutsche Anwalt des Prinzen, Gaub, ein persönlicher Freund 
von F.J. Strauß, drehte den Spieß um und machte gegen mich ein 
Farce-Gerichtsverfahren, wegen Beleidigung! des Prinzen, weil ich 
mich erdreistet hatte, das Urteil der Cour de Cassation (dass der 
Prinz des vorsätzlichen Mordes anzuklagen sei) wörtlich zu zitieren. 
Im Rahmen dieses Verfahrens konnten Detektive und Geheimdienste 
ungestört meine Familie und mich terrorisieren. 

Jeder Schritt von mir wurde überwacht und die Familie Savoyen 
bekam Meldung erstattet. 

28.05.1979: Das Münchner Detektiv- u. Überwachungs-Insti¬ 
tut schickte „Streng vertraulich" an RA Hansjoachim Gaub einen 
Bericht zur Akt Nr. 2471/Dr. G! - Sy. - laut Auftrag vom 19.4.79 
bzw. 23.4.79 

Betreff: 

Ermittlungen in Sache „Dr. Geerd Hamer" - Zweitbericht 
Darin heißt es: 

„6.00 Abfahrt in München-Heidelberg, an im Hotel Central 11 Uhr. 
In der Uni-Klinik nach den Prof. Röhl und Dr. Linder durchgefragt. 
Herrn Dr. Röhl nur kurz auf dem Gang gesprochen und er versprach 
mir für morgen, den 29.5.79 einen Termin in mein Hotel durchge¬ 
ben zu lassen. Anschließend versuchte ich in der Rechnungsstelle 
der Chirurgie über die Rechnung an Dr. Hamer etwas zu erfahren." 


54 


Überall ließ man mich im Auftrag des Hauses Savoyen verfolgen. 
Überall suchte man mit Billigung deutscher Gerichte, ob man nicht 
vielleicht etwas Negatives fände, um mich vielleicht erpressen zu 
können, damit ich auf den Prozess verzichte. 

Siehe: Detektiv ermittelt in Sache Dr. Geerd Hamer (2.5.79) 

Von einem deutschen Amtsrichter (Pape) wurde ich sogar im 
Rahmen des Prozesses, den der Prinz V. E. von Savoyen und sein 
Anwalt wegen „Beleidigung des Mörders meines Kindes", gegen mich 
angestrengt hatten, zur Interpolfahndung ausgeschrieben. 

Man überlegte auch des öfteren eine Inhaftierung „wegen der 
Schwere des Vergehens" oder auch wegen „Fluchtgefahr", obwohl 
ich überall ordnungsgemäß gemeldet war. 

Wenn ich unterwegs war, in der Eisenbahn z.B., egal ob im Schlaf¬ 
wagen oder in einem Zugabteil, dann tauchte plötzlich die Bahnpo¬ 
lizei auf, sprach mich ganz unvermittelt mit Namen an und verlang¬ 
te meinen Ausweis mit den Worten: „Herr Dr. Hamer , wo fahren Sie 
hin , wo kommen Sie her , wo haben Sie Ihren Wohnsitz." 

So wurde jahrelang Interpolfahndung gegen mich verhängt und 
ständig erneuert. Darüber wurden natürlich alle Behörden informiert, 
nur ich wusste nichts davon. 

Zu einer Gerichtsverhandlung kam es jedoch nie. 

Fünfmal hatten meine Anwälte in Ülzen die Gerichtsakten angefor¬ 
dert - fünfmal legten meine Anwälte sofort, nach Erhalt der Akten 
oder eines Drohanrufes (?) ihr Mandat nieder und schickten die Ak¬ 
ten wieder zurück, ohne mich von den Fahndungen zu informieren. 

Warum wohl sonst, legten alle meine Anwälte nach kurzer Zeit 
ihr Mandat nieder? Das kann doch nur einen Grund haben, nämlich: 
dass man sie eingeschüchtert oder bedroht hat. 

Erst 1987, als ich in einem Überraschungs-Coup selbst nach Ülzen 
fuhr und direkt zu dem Richter ging, gelang es mir die Akten kopie¬ 
ren zu lassen. 

Doch da gingen mir die Augen über. 

— Amtsgericht Ülzen: 

Ausschreibung auf Personenfahndung... 

— Deutsche Grenzschutzstelle: 

Ermittlung gegen Dr. Hamer (13.7.85) 

In einem Schreiben vom 13. Juli 1985 von der Deutschen Grenz¬ 
schutzstelle Basel Bad. Personenbahnhof. 

— „ermittlung auf grund einer ausschreibung im deutschen 
fahndungsbuch Inpoi-EDV": „der zur aufenthaltsermittlung 
ausgeschriebene dr. med. hamer wurde am 9.7.1985 in basel bad. 
Personenbahnhof einreise: d 878 ermittelt." 

— Staatsanwalt Lüneburg (inpolaussschreibung): 


55 


In einem Fernschreiben vom 26. 07. 1984 von der Bahnhofs¬ 
polizei Kufstein an die Staatsanwaltschaft Lüneburg - 
„Betreff: hamer - inpol-ausschreibung Straftat beleidigung": 
„hamer kam am 24.7.84 mit dem verspaeteten schnellzug d 280 
alpen-express, gegen 21.50 uhr, am grenzuebergang kufstein/bhf 
zur ein reise, angegebene Wohnanschrift: via casia 1280 rom Italien". 

Wenn ich in einem Hotel abgestiegen war, erschien - wie ich erst 
später aus der Interpolakte erfuhr - morgens pünktlich die Krimi¬ 
nalpolizei. Der Kripobeamte zeigte seinen Ausweis und fragte, ob 
hier ein Dr. Hamer logiere. Sofort wurde der Hoteldirektor gerufen. 
„Kriminalpolizei, wir ermitteln." 

Hoteldirektor: „Ja, soll ich ihn rufen lassen?" 

Kriminalpolizei: „Wir kommen morgen früh wieder." 

Wenn ich dann später wieder an die Rezeption kam und sagte, 
ich würde noch eine Nacht bleiben wollen, hieß es regelmäßig: 
„Das tut uns leid, für heute abend ist schon alles reserviert, bitte 
zahlen Sie und gehen Sie." 

Eine weitere Begebenheit: 

Ich hatte inzwischen mit meinen Kindern eine kleine Wohnung 
für meine Tochter gemietet, die in Bonn studierte, zur Untermiete 
bei dem braven Schneidermeister Buchmüller Weberstr. 18. 

Eines Tages als wir nach Hause kamen, kam er aufgeregt zu mir: 
„Herr Doktor, da war die Kriminalpolizei hier, hat nach Ihnen ge¬ 
fragt. Der Herr war vom Polizeipräsidium Bonn. Zuerst wollte er 
unter keinen Umständen seinen Namen sagen, das sei alles ge¬ 
heim. Schließlich wurde ich böse, da sagte er seinen Namen." 

„Oh Gott, sagte ich, sollte ich irgendetwas gemacht haben, von dem 
ich nichts weiß?" 

Ich ging sofort zum Polizeipräsidium, das nur 1 km entfernt war, 
fragte mich zu Herrn Kriminaloberkommissar durch." 

„Herr Oberkommisar ..., ich bin Dr. Hamer, den Sie gesucht haben. 
In welcher Angelegenheit, bitte?" 

Er: „Das sage ich nicht." 

Ich: „Wie bitte, höre ich richtig? Sie wollen mir nicht sagen, warum 
man mich seit Jahren beschattet?" 

Nach längerem Hin und Her rückte er schließlich damit heraus: 

„Na gut, Sie sollen den Prinzen von Savoien beleidigt haben." 

Während dieser Zeit versuchte man mehr als 20-mal mir einen 
Verfolgungswahn zu unterstellen, man amüsierte sich in Behör¬ 
denakten höllisch oder tat sogar sehr besorgt. 

Die Behörden wussten damals längst, wie aus den Gerichtsakten 
ersichtlich, von den Interpol-Fahndungen gegen mich - ich jedoch 
offiziell noch nicht. Gleichwohl blieb mir natürlich nicht verborgen, 
daß ich ständig verfolgt und „offen beschattet" wurde. 


56 


Dies hatte jedoch zur Folge, dass ich überhaupt nicht mehr zu 
meinem Recht kommen konnte, denn jedem Prozess wurde ganz 
einfach eine Psychiatrisierung vorgeschaltet. 

Auch beim Prozess, in dem es um meine sämtlichen persönli¬ 
chen Unterlagen, wie Briefe, Akten, Familienfotos ging, die wahr¬ 
scheinlich von der Familie Savoyen nach dem Tod meines Sohnes 
mit Hilfe meines Vermieters samt und sonders aus der Wohnung 
entwendet wurden. 

Denn 1979 drangen, wie in der erwähnten Akte beschrieben wird, 
Geheimagenten der Familie Savoyen mit Visitenkarte des RA Gaub, 
und Wissen der deutschen Staatsanwaltschaft und Behörden, in 
unsere Wohnung in Weiterstadt ein und entwendeten alle privaten 
Aufzeichnungen, sogar unsere gemeinsamen Liebesbriefe, alle ge¬ 
schäftlichen Aufzeichnungen und Patentschriften, in der Hoffnung, 
wahrscheinlich darunter irgendwelche Aufzeichnungen zu finden, die 
möglicherweise, wie gesagt, für eine eventuelle Erpressung geeig¬ 
net seien, damit ich auf den Prozess gegen den Prinzen von Savoyen 
verzichte. 

Nahezu alle die in diesen Papieren vorkommenden Personen, 
Geschäftspartner, Dienststellen, Banken etc., wurden anschließend 
von Agenten des Anwaltes des Prinzen, Herrn RA Gaub, aufgesucht 
und zur Kooperation im Kampf gegen die Familie Hamer aufgefor¬ 
dert und das meist mit Erfolg. 

Dadurch wusste man, dass ich mich mit meinen Patenterfindungen 
(Hamer-Skalpell, Hamer-Knochensäge etc.) durch die weltweiten 
Patentanmeldungen stark verschuldet hatte. 

Allerdings hatte ich auch Verträge, die mir Patentlizenzen von 20 
bis 50.000 DM monatlich zusicherten. 

In diesem Moment aber war ich ein krebskranker verschuldeter 
illiquider Arzt, der mit allergrößter Wahrscheinlichkeit seinem bal¬ 
digen Tode entgegensehen musste (weniger als 1% Überlebens¬ 
chancen). Für meine Gegner Grund genug, mich gar nicht mehr für 
voll nehmen zu müssen. 

Um aber doch ganz sicher zu gehen, machte man mir noch ein 
„Angebot, das man nicht ablehnen kann". 

Damit ich das Schweigegeld auch anzunehmen gezwungen wäre, 
war es natürlich nötig, mich geldlich vollständig auszutrocknen. 
Das schaffte man, indem man sofort die Patente blockierte, und 
den Direktor der Firma, die das Hamer-Skalpell vertreiben sollte, 
korrumpierte. Er wurde von seiner Firma zwar dann fristlos entlas¬ 
sen, als es herauskam, aber Lizenzgebühren sah ich keine. 

Man kaufte einfach die Produktionsfirma an, nachdem der Kreidler- 
Konzern (dafür oder zufällig) einen 200.000.000-Konkurs hinge¬ 
legt hatte. 


57 


Im Falle Hamer kann man im Rückblick sehr genau verfolgen, 
wie die P2-Loge, deren Großmeister der Mörder meines Dirk damals 
war, arbeitet... 

Zum Zeitpunkt der „Katastrophe" waren wir zwar illiquide, we¬ 
gen der immensen Zahlungen für die Patente, aber die Durststre¬ 
cke war abzusehen. Der Verkauf meiner Praxis in Weiterstadt bei 
Darmstadt für 250 000,- stand unmittelbar bevor. Ansonsten belief 
sich unser Vermögen nach Abzug aller Verbindlichkeiten auf 1 bis 
IV2 Millionen DM. Eigentlich waren wir eine wohlhabende Familie. 

Aber dann lehnten wir das „Angebot ab, das man nicht ablehnen 
kann." Das war für unsere Gegner der „Casus belli", der Grund zum 
Krieg. Wir hatten keinen einzigen einflußreichen Freund in Deutsch¬ 
land, und wir merkten bald, daß Leute nur deshalb, weil sie ihre 
Seele bereits verkauft haben an die Loge, sich ganz anders verhal¬ 
ten, als sie sich als freie normale Menschen verhalten würden. Und 
auch der Einfluß, den sie haben, ist nur von Logens Gnaden. Denn 
man kann diese Logenbrüder - bei Ungehorsam - jederzeit auf die 
übliche Weise (Gift im Kaffee, Tee usw.) z.B. auf der 1 mal wöchent¬ 
lich stattfindenden Logensitzung mühelos eliminieren. Sie sterben 
dann 12 Stunden später in der Nacht an Unterzuckerung. 

Diagnose: Herzinfarkt oder Hirnschlag. 

Heute weiß ich, daß auch Richter in der Loge sind - sonst wären 
sie nicht Richter. Und diese Logenbrüder haben Kadavergehorsam, 
denn sie wissen, daß bei einer einzigen Ungehorsamkeit ihre Lebens¬ 
tage gezählt sind. 

2 Fälle habe ich persönlich aus nächster Nähe miterlebt: 

Seit 1979 bis 1988 hatte die P2 und ihre Helfer in Ülzen ja den 
fingierten Prozeß gegen mich laufen, von dem ich als einziger nichts 
wissen durfte, „wegen Beleidigung ihrer Durchlaucht, des Prinzen..." 
1987 machte der Richter Pape nun den „Ungehorsamsfehler", mir 
die zwei dicken Aktenordner der geheimen Interpol-Fahndungsunter¬ 
lagen auszuhändigen, die ich in einem Überraschungscoup von ihm 
erbeutete. 

Kurze Zeit später starb (?) erst sein Sohn, danach er selber. 

Als 1991 Prof. Dr. Dr. Bresser sich vor Gericht weigerte, mich, 
wie es der Richter Schlüter am Abend vorher von ihm expressiv 
verbis gefordert hatte, für verrückt zu erklären, da brüllte Richter 
Schlüter: „Dann eben nicht." Wenige Wochen später starb (?) auch 
Prof. Bresser. Ja, ja, so hart sind ... 

Nachfolgend eine Passage aus einem späteren Brief den ich an 
das Bundesverfassungsgericht geschrieben habe: 

...möchte ich dem Verfassungsgricht eine authentische Begeben¬ 
heit vortragen, die ich beeiden kann und weitere 15 Personen 
ebenfalls. 


58 


Ein namentlich sehr bekannter Arzt aus einer Großstadt berich¬ 
tete im abendlichen Kreis auf einem Seminar folgendes: 

„Eines Tages kam eine junge Frau in meine Praxis und sagte, sie 
habe etwas auf dem Herzen, was sie loswerden müsse. Ich möge 
die Türe abschließen damit wir eine halbe Stunde ungestört 
miteinander reden könnten." 

Ich entsprach der Bitte. Dann berichtete sie: 

„Ich bin die Chefsekretärin des Landgerichtspräsidenten in D. 
Immer, wenn bei uns ein außergewöhnlicher oder in irgend einer 
besonderen Weise wichtiger Prozeß stattfindet, spielt sich folgen¬ 
des Zeremoniell ab: 10 bis 14 Tage vor einem solchen Prozeß wer¬ 
de ich beauftragt, von der zuständigen Kammer die Akten des an¬ 
stehenden Prozesses zu besorgen. 

In den nächsten 2 Tagen arbeitet mein Chef diese Akten durch. 
Ich weiß dann schon immer, daß am nächsten Tag wieder der 
„ominöse Herr" kommt, der sich als Herr „Müller" vorstellt, und wie 
er stets sagt, vom Justizministerium kommt. Aber ich habe eine 
Freundin dort; und die hat mir erzählt, einen solchen Herrn gebe es 
dort im Justizministerium nicht. Wir vermuten also, daß er von einer 
Loge ist. Jedenfalls wird er von meinem Chef stets sehr zuvorkom¬ 
mend und mit ausgesuchter Höflichkeit empfangen. Ich muß Kaffee 
bringen und Kekse. Dann verhandeln die beiden Herren mehrere 
Stunden über den anstehenden Prozess. Da ich ja doch einige Male 
hineingehen muß, z.B. um neuen Kaffe zu bringen oder dgl., und da 
ich das Zeremoniell schon oftmals miterlebt habe, weiß ich auch den 
Ablauf: Welcher Zeuge gehört werden darf, welcher Antrag ange¬ 
nommen, welcher abgelehnt werden muß, welche Beisitzer zu neh¬ 
men sind, wie man mit dem Anwalt des Angeklagten oder den beiden 
Anwälten im Zivilprozeß reden muß, vorher telefonisch und in der 
Verhandlung, und wie das Urteil lauten soll: Alles wird genau festge¬ 
legt. Danach wird dieser Herr von meinem Chef (offenbar 
Logenbruder) in allerhöflichster Form hinauskomplimentiert. 

Ich weiß dann immer schon, daß ich für den nächsten Tag den 
Kammervorsitzenden der Kammer zu meinem Chef holen muß, in 
der der Prozeß ansteht. Sobald er da ist, muß ich wieder Kaffee und 
Kekse bringen, und mein Chef, der Landgerichtspräsident, erklärt 
nun in den nächsten Stunden dem Kammervorsitzenden Richter in 
allen Einzelheiten, wie der Prozeß in 8 bis 10 Tagen zu laufen hat. 
Der Kammervorsitzende notiert sich alles ganz genau und 

Herr Doktor, obwohl ich es nun schon so oft erlebt habe, aber ich 
bekomme jedesmal wieder eine Gänsehaut. Denn der Prozeß ver¬ 
läuft dann wirklich genau so wie mein Chef mit dem „ominösen Herrn" 
und mein Chef mit dem Kammervorsitzenden es festgelegt hatten, 
einschließlich Urteil. 


59 


Nicht einen einzigen Tag Gefängnis beim Strafgericht und nicht eine 
einzige Mark im Zivilgericht weicht das Urteil später von dem ab, 
was die Herren vorher gestgelegt hatten. 

Ich halte das nicht mehr aus, Herr Doktor! Wenn ich mir vorsteT 
le, daß die Richter da nur Kasperletheater spielen und daß da schon 
längst jedes Detail vorher festgelegt war, einschließlich Urteil, 
ebenfalls in allen Einzelheiten, dann wird mir ob dieser Wahnsinns- 
Korruption spei hü bei 

Mein Ideal war es gewesen, als tüchtige Chefsekretärin bei der 
Rechtsfindung redlich mitzuhelfen. Aber ich sehe, daß mein 
Landgerichtspräsident und sein Besucher und alle Kammer¬ 
vorsitzenden, die offenbar auch alle zu den Logen dazugehören und 
Weisungen entgegenzunehmen haben, schlimmere Verbrechen be¬ 
gehen, als die Angeklagten, die von ihnen verutei/t werden. 

Es ist so schlimm, Herr Doktor, daß ich keine Nacht mehr schla¬ 
fen kann. Ich kann da nicht mehr arbeiten. Aber ich weiß, daß sich 
dadurch nichts ändern wird, wenn ich nicht mehr dort arbeite. 

Ich bin zutiefst verzweifelt." 

Soweit die Chefsekretärin des Landgerichtspräsidenten von D. 

Als Armer hat man in diesem beherrschten Logensystem nicht 
das Recht, Charakter zu haben. Der Arme träumt vom Recht das 
doch in so netten Paragraphen verbrieft ist. Nur, um diese netten 
und „gerechten Paragraphen" zu fassen zu kriegen, müßte man ei¬ 
nen ehrlichen Rechtsanwalt finden. Das ist fast unmöglich. 

Ich habe 30 Rechtsanwälte „verschlissen", entweder waren sie 
korrupt, oder man hat sie bedroht. Meist funktionierte ja so eine 
Korruption mit „Kompensationsgeschäften" und dazu gehörenden 
Geschenken oder lukrativen Positionen, z.B. Aufnahme in eine Loge 
oder bei Rechtsanwältinnen mit massiven Einschüchterungen. 

Aber auch wenn man einmal vorrübergehend einen noch nicht 
korrumpierten Anwalt hätte, würde das kaum etwas nützen, denn 
irgendwann kommt „das Angebot, das man nicht ablehnen darf'. 

Ich hatte dem Mörder meines Sohnes ausrichten lassen, sich vor 
der Mutter des Opfers auf die Knie zu werfen und um Verzeihung zu 
bitten und so viel als möglich wieder gutzumachen, anstatt sich 
feige wie ein Dieb von dannen zu schleichen und Gott und die Weit 
zu korrumpieren. Dies muß man wissen, um ermessen zu können, 
daß die ganze Logenarmada, gesteuert stets von der B'nai B'rith, 
der Loge der Großlogenmeister, mit einem einzelnen nach Belieben 
verfahren kann. Aus dem Mörder wird der Gute und aus den Opfern 
werden die Bösen. Und wenn man dann ein „Angebot ablehnt, das 
man nicht ablehnen darf', nämlich sich charakterlich kastrieren zu 
lassen, dann steht man da: 

Einer gegen alle! 


60 


Justiz gibt es weit und breit nicht, Freunde hat man auch nicht 
mehr, die kriegen alle Angst. 

In unserem Fall fiel mir ja glücklicherweise die 600-Seiten-Inter- 
pol-Akte in die Hände (Ülzen I und II), die mich einigermaßen re¬ 
konstruieren läßt, wie man gegen mich vorgegangen ist. 

Ein ganzes Heer von Agenten höchsten Kalibers, schwirrten aus 
und kontaktierten jeden Menschen, Ämter, Banken, Patentanwalt, 
Verbindungsfreunde etc. etc., horchten sie aus und versuchten sie 
gegen mich einzunehmen, oder sogar dazu zu bewegen, gegen mich 
eine Strafanzeige zu machen. So bestätigte mir Herr Hämmerle 
von der Firma Erbe in Tübingen, daß Rechtsanwalt Babrowski ihn 
gebeten habe, gegen Dr. Hamer eine Strafanzeige zu machen. 

Herr Babrowski war nicht irgendwer, er war gleichzeitig Anwalt 
der Universität Tübingen und der Familie Savoien. 

Wieviele Attentate ich schon überlebt habe, weiß ich nicht. 

Ich fahre mit meinem Dieselchen, mit dem Dirk noch gefahren 
ist, seit 26 Jahren = 1,5 Millionen km, meist langsam, ohne Unfälle. 
Schon mehrmals wurde ich in ihm beschossen. 

Im Verlag Amici di Dirk in Köln konnte lange Zeit jeder Besucher 
meine Windschutzscheibe bestaunen, mit einem Loch von einer 
Gewehrkugel. 

Dirk im „Silberpfeil" 
mit Boxerhund 
Gerdi im Juli 78, 
zwei Wochen vor 
der Katastrophe. 

Der „Silberpfeil" 
fährt heute noch - 
1 Million 500 000 
km ohne Unfall und 
ohne schlimme 
Panne. 



D.h. wenn jemand aus der Nebenstraße herausschießt, um mich 
zu verunfallen, kann ich immer noch bremsen und weiß dann nicht, 
daß es ein Attentatsversuch hatte sein sollen. 

Aber 10 mal bin ich mindestens attentatiert worden, das letzte 
Mal, als ein Polizist vom Killerkommando der SEK bei der Verhaf¬ 
tung am 21.5.97 seine Pistole in den Bauch drückte und nur noch 
auf eine winzige falsche Bewegung von mir wartete, um abdrücken 
zu können. 


61 






Der Logen-Mafiakampf - Alle gegen einen 

Wie so ein Kampf, bzw. eine Exekution „alle gegen einen” 
aussieht, will ich im Folgenden beschreiben: die meisten von euch 
werden das nicht glauben. 

Im März 1979 brachte uns ja Herr Pütz Siedel von der Bunten 
das „Angebot, das man nicht ablehnen darf'. 

Als ich das Angebot ablehnte, ging der Krieg, wie gesagt, erst 
richtig los, der eigentlich schon seit August 1978 im Gange war. Im 
März 79 war ich nach 2 Krebsoperationen mit einem eitrigen Aszites 
(„der ganze Bauch voll von Metastasen”) mit weniger als 1% Über¬ 
lebenschance, kein ernst zu nehmender Gegner mehr, man kann 
auch sagen: Ich war fast so tot wie Dirk, V 2 Prozent fehlte noch. 

Damals hatte es in dem P2-Clan, wie ich später in Rom erfahren 
habe, eine Diskussion gegeben, ob man der Familie Hamer die ver¬ 
traglich vereinbarten 2 Millionen DM (1 Mil Dollar) geben solle oder 
lieber nicht. Die große Mehrheit war dafür, das in bewährter Mafia¬ 
manier zu erledigen. Hamer sei total am Boden, man habe die ge¬ 
samte Presse zur bedingungslosen Verfügung, Hamer sei doch we¬ 
gen seiner Patente illiquide, es sei ein Kinderspiel, ihn finanziell 
vollends zu ruinieren. Nur der skrupellose Mailänder P2-Anwalt und 
alte Fuchs (?) gab zu bedenken: wenn das so klappen würde und 
der Dr. Hamer sich einschüchtern lasse oder in Kürze sterbe, dann 
sei das sicher der billigste Weg. 

Die Sache habe jedoch ein Risiko, ein sehr kleines allerdings: 
wenn der Vater von Dirk nun unwahrscheinlicherweise nicht sterbe 
und sich unwahrscheinlicherweise auf die Hinterbeine stelle, dann 
könne die Sache sehr teuer werden. Nicht nur das, dann sei auch 
die Wiederaufrichtung der Monarchie vielleicht unmöglich und - am 
Ende sei ein nicht wieder gutzumachender Ansehensverlust der eu¬ 
ropäischen Königshäuser denkbar. Deshalb würde er trotz des rela¬ 
tiv kleinen realen Risikos den sicheren Weg empfehlen: 

Sofort zahlen, die Familie Hamer um Verzeihung bitten etc. 

Später hat der Anwalt immer gestöhnt, hätte man doch auf mich 
gehört, ich wollte ja den anderen Weg. Denn bis zum Tod von Dirk 
hatte man ja den anderen Weg verfolgen wollen... Der (Todes)schütze 
hatte seine Tat zugegeben und seine Verantwortlichkeit erklärt, auch 
vor Gericht ... 

Aber es war zu verlockend den wehrlosen Gegner vollends zu 
zertreten. Deshalb entschieden sich die Glaubensbrüder der P2 für 
den üblichen Weg der Vernichtung. 

Wie gesagt: im März 79 brachte mir Pütz Siedel das „Angebot, 
das man nicht ablehnen kann”... im April 81 wurde mein gesamter 
Besitz versteigert - ich war bettelarm. 


62 


Fast zur gleichen Zeit, ich war gerade bei Herrn Springeraus¬ 
landschef Weißenberger in Paris gewesen, hatte ich auch eine Be¬ 
sprechung mit Herrn Badinter, dem späteren Justizminister Frank¬ 
reichs. Die Besprechung fand in Gegenwart meiner ältesten Tochter 
Birgit statt. 

Badinter bot sich an, mich zu vertreten, besser gesagt: ein Ar¬ 
rangement zu machen. Er bot an, er könne mir einen Scheck über 
zwei Millionen DM (1 Mil Dollar) geben für die Summe, die die Fami¬ 
lie Savoyen dem Dirk unterschlagen habe. 

Ich fragte, was ich dafür tun müsse. 

Antwort: „Auf den Prozess verzichten ". 

Meine Antwort: „Herr Badinter , die Familie Hamer ist arm und un¬ 
sere Gegener sind emsig dabei, uns bettelarm zu machen. Aber 
bestechlich sind wir nicht. Behalten sie dieses gestohlene Geld. 

Der Prozess muß stattfinden." 

Badinter: „Dann kann ich leider nichts mehr für Sie tun, kann Sie 
auch nicht vertreten. Das war mein Angebot und damit ist meine 
Mission beendet." 

Wir trennten uns, d.h. wir gingen aus seinem Büro. 

Meine Tochter machte mir später darob heftige Vorwürfe, ich 
„würde auf Charakter machen" auf Kosten der übrigen Familie. 
Aber die übrige Familie, besonders meine Frau, billigten meine Ent¬ 
scheidung uneingeschränkt. Meine Frau: „Geerd, das war richtig, 
ich hätte es genauso gemacht." 

Wer die mittelalterliche, die neuere und die neuste Geschichte 
kennt, weiß, daß es immer so gehandhabt wurde. Bei mir lief es nur 
so nachvollziehbar ab, weil man bei mir mehrmals die Taktik wech¬ 
seln mußte. 


Zwangsversteigerung eines 

Grundstücks kt Tübingen, Molilstraße 
mit ktsges. 1245 Qm: 

Flurstück 1674/1 mit 64 qm und 
Flurstück 1674/2 mit 1181 qm. 

Der Verkehrswert ist amtl. mit DM 262 700.- eingeschätzt. 

Das Grundstück soll am Donnerstag, 2. 4. 1981, 14.00 Uhr, 
Im Amtsgerichtsgebäude Tübingen, Doblerstr. 14, Saal 10. 
meistbietend versteigert werden. 

Nähere Informationen über Heidelberger Volksbank eG, 
Kurfürstenanlage 8, 6900 Heidelberg - Immobilienabteilung 
Telefon fO 62 21) 51 42 49 


63 


Amtliche Bekanntmachungen 


K 10/77 - Zwangsversteigerung 

im Wege der Zwangsvollstreckung sollen am 

Donnerstag, 2. Apill 1901, 14.00 Uhr 
im Amtsgerichtsgebäude, 7400 Tübingen, Doblerstraße 1-1, 
Saal 10, die nachfolgenden im Grundbuch von Tübingen, Heft 
X 201 Abt I eingetragenen Grundstücke 


Nr. 2 Fist. 1676/4 

Markung Tübingen 

Iglersloh —: 

ü a 20 qm 

Nr. 3 Fist. 1G76/5 

Grünland 

(Obstb.) 

(Verkehrswert: 254 200.— DM) 

Iglersloh —: 

11 a 20 qm 

Nr. 4 

Grünland 

(Obstb.) 

(Verkehrswert: 201 500.— DM) 

Mohlstraßc —: 

12 a 45 qm 

Fist. 1674/1 

Land 

6-1 qm 


Fist. 1674/2 

Haumland 

1181 tun 


Nr. 5 Fist. 1679/1 

(Verkehrswert: 262 700.— DM) 

Mohlstrnße —: 

4 a 50 qm 


Griihland 

(Obatb.) 

(Verkehrswert: 18 000.— DM) 



versteigert werden. 

Der Versteigerungsvermerk ist in das Grundbuch eingetragen 
worden am 23. Marx 1977. 


Zu diesem Zeitpunkt war als Eigentümer gebucht: 

Dr. Hamer— von Fumetti, Geerd Ryke, 
Facharzt, wohnhaft in Heidelberg. 

Ist ein Recht im Grundbuch nicht vermerkt oder wird ein Recht 
später als der Versteigerungsvermerk eingetragen, so muß der 
Berechtigte es spätestens im Versteigerungstermin vor der 
Aufforderung zur Abgabe von Geboten amneiden. Er muß es 
auch glaubhaft machen, wenn der Gläubiger oder der Antrag¬ 
steller widerspricht. Das Recht wird sonst im geringsten Ge¬ 
bot nicht berücksichtigt.und.bei der Verteilung des Verpteige- 
rungserlöees dem Anspruch des Gläubigers und den übrigen 
Rechten nachgesetzt. 

F.s ist zweckmäßig, schob 2 Wochen vor dem Termin etnd De- 
rechnuhg des Anspruchs — getrennt nach Hauptbetrag, Zinsen 
und Kosten — einzureichen und den beanspruchten Rang mit¬ 
zuteilen. Der Berechtigte kann die Erklärungen auch zur Nie¬ 
derschrift der Geschäftsstelle abgeben. 

Wer ein Recht hat, das der Versteigerung der Grundstücke 
oder des nach § 55 ZVG mithaftenden Zubehörs entgegensteht, 
wird aufgefordert, die Aufhebung oder einstweilige Einstel¬ 
lung des Verfahrens zu erwirken, bevor das Gericht den Zu¬ 
schlag erteilt. Geschieht dies nicht, tritt für das Recht der Ver¬ 
steigerungserlös an die Stelle des versteigerten Gegenstandes. 
Bietinteressenlen werden darauf hingewiesen, daß 
n) Bietvollmachten (auch für Ehegatten) notariell beglaubigt 
sein müssen, 

b) für Gebote unter Umständen Sicherheitsleistung in Höhe 
von 10 v. H. des jeweiligen Bargebois verlangt werden 
kann. 

Amtsgericht Tübingen, Telefon (0 70 71) 28 28 45 


64 




Eins muß ich aber noch rasch hier einfügen: 

Es war wenige Tage nach dem Besuch bei Weißenberger und bei 
Badinter - man muß wissen, ich war platter als platt. 

Mein Dirk war umgebracht worden, ich hatte Hodenkrebs mit „Me¬ 
tastasen" und eitrigem Aszites nach der Exstirpation der paraortalen 
Lymphknoten (5-Stunden-Operation) - kurz, ich hatte noch weni¬ 
ger als 1 % Überlebensprognose. 

Dort in Paris sagte meine Tochter Birgit zu mir: 

„Papa, wir sind heute Nachmittag eingeladen zum Tee bei Prinzes¬ 
sin zur Lippe." Ich meinte: „Ich bin nicht in der Stimmung zu einer 
Prinzessin zum Tee zu gehen, außerdem habe ich auch nur Straßen¬ 
kleidung dabei." „Ach, das macht nichts, die ist sehr nett," meinte 
Birgit. Sie überredete mich, und am Nachmittag waren wir also bei 
der 75-jährigen Prinzessin zur Lippe. 

Sie war so groß wie ich (1,92 cm), hatte einen markanten aristokra¬ 
tischen Kopf, aber unendlich gütige ehrliche Augen. Ansonsten war 
sie knochig und dürr. Ihre Wohnung war notdürftig aristokratisch 
mit antikem Mobilar eingerichtet, erinnerte aber mehr an einen sym¬ 
pathischen Kauz als eine grande Lady. 

Die Prinzessin empfing uns mit ihrem gütigen Lächeln zum Tee, wie 
ich glaubte - den gab es dann auch für uns alle drei: meine 22- 
jährige Tochter Birgit, meinen 16-jährigen Sohn Bernd und mich. 
Plötzlich rückte meine Tochter heraus: „Die Prinzessin zur Lippe will 
mir die Zukunft lesen, unentgeltlich, ist das nicht nett?" 

Nun ja, ich war vorher noch nie bei einem Wahrsager gewesen, hielt 
davon auch nichts. Aber wenn die Prinzessin mit den gütigen Augen 
meiner Tochter „die Zukunft" lesen wollte, konnte ich ja dagegen 
nichts einwenden. 

Meine Tochter fragte sie u.a.: „Werde ich mal Kinder haben?" 

Die Prinzessin legte ihre Karten lmal, 2mal, dann war sie offenbar 
ganz sicher: „Ja, zwei." 

Birgit : „Das ist ja schön, sehr schön; werde ich denn auch einen 
netten Mann haben?" 

Wieder legte die Prinzessin ihre Karten, lmal, 2mal, dann sagte 
sie: „den sehe ich nicht." 

„Na", sagte meine Tochter, wenn ich zwei Kinder habe, werde ich 
natürlich auch einen Mann dazu haben." 

(Anmerkung: Meine Tochter Birgit ist jetzt Ende 40, alleinerziehen¬ 
de, unverheiratet gewesene Mutter zweier Töchter). 

Weiter wollte meine Tochter für sich nichts wissen. 

„Jetzt muß der Bernd auch ran", rief sie. 

Die Prinzessin schaute ihn an. Bernd ist kein Spielverderber, also 
sagte er: „Tja, tja, warum nicht." 

Die Prinzessin legte die Karten. Nach einer Weile sagte sie: 


65 


„Ja Bernd, Sie werden mal so viel Geld haben, dass sie gar nicht 
wissen, wieviel es ist." 

„Oh, sehr angenehm, dankeschön!" meinte Bernd verlegen. 

„Jetzt muß auch noch der Papa ran," rief Birgit. 

Ich zögerte und stotterte, „das sei nicht nötig", und dachte so bei 
mir: was soll man jemandem mit weniger als nur 1 % Überlebens¬ 
prognose noch die Zukunft Voraussagen. 

„Doch, doch, der Papa muß auch noch ran", sagte Birgit. 
Schließlich machte ich gute Miene zum vermeintlich makabren Spiel 
und sagte: „Nun gut." 

(Die Prinzessin sprach übrigens fließend deutsch). 

Sie legte wieder ihre Karten, dann schaute sie mich ungläubig an, 
legte lmal, 2mal, 3mal, 4mal die Karten, und immer schaute sie 
zwischendurch ungläubig, mich heimlich musternd, zu mir herüber. 
Meine Tochter wurde schon unruhig. Aber sie ließ sich gar nicht aus 
der Ruhe bringen, sammelte immer wieder die Karten ein, um sie 
nochmal zu legen. 

Da konnte meine Tochter nicht mehr an sich halten: 

„Ja was ist denn nun mit dem Papa?" 

Da wandte sich die Prinzessin ganz ruhig zu ihr und sagte: 

„Ich habe jetzt so oft die Karten gelegt und immer kommt das Glei¬ 
che heraus: Ihr Vater ist einer der bedeutendsten Menschen unse¬ 
rer Zeit, wenn nicht überhaupt der bedeutendste." 

Ich sagte höflich: „Dankeschön," aber in Wirklichkeit dachte ich: 
„Wie kann so ein armes Schwein wie ich, mit weniger als 1 % Über¬ 
lebensprognose der bedeutendste Mensch unserer Zeit sein. 

Da kann man mal wieder sehen - auch wenn die Prinzessin noch so 
nett ist: Alles Unfug!" 

Aber meine Tochter stellte noch einmal eine Frage hinterher: 

„Wird denn der Papa auch mal Geld haben?" 

Dafür brauchte sie nur 1- oder 2mal ihre Karten befragen, dann 
antwortete sie, und ihr ganzes knochiges Gesicht verklärte sich durch 
ihr unendlich gütiges Lächeln: 

„Kindchen, Ihr Vater wird so viel Geld haben, wie er braucht. 

Aber für Ihren Vater zählt das Geld nicht." 

Na, dachte ich, wenigstens in dem Punkt hat sie 100%ig recht. 

Wir tranken unseren Tee aus und verabschiedeten uns. 

Meinem zweifelnden Blick begegnete sie wieder mit ihrem gütigen 
Lächeln, in dem erstmals der Schalk wohnte, so als wenn sie sagen 
wollte: „Na, warte ab, mein Lieber, Du wirst es schon noch sehen." 
Ich muß gestehen, daß ich danach etwas ratlos war. 

Und bisher: war ich - und bin es ja bis heute - nur der Scharlatan. 
Übrigens fand diese Begebenheit 2 Jahre vor der Entdeckung der 
Germanischen Neuen Medizin statt. 


66 


Einer für alle, alle für einen 

Bis zu der Versteigerung meines ganzen Besitzes hatte ich es ja 
„nur" mit der europäischen Verbrecherloge P2, einer Unterabtei¬ 
lung der B'nai B'rith-Loge zu tun, die - wie ich inzwischen weiß - an 
Skrupellosigkeit nicht zu überbieten ist. 

In diesen zwei Jahren wurde ich nur rufgemordet und wirtschaft¬ 
lich total ruiniert, aber es wurden noch keine Attentate gemacht - 
offenbar, weil es sich für einen todkranken Menschen nicht lohnte. 
Im Fall der Familie Hamer lief es aber auch deshalb etwas anders 
ab, weil der Fall DIRK hohe Publizität hatte und die europäischen 
Königshäuser darin verwickelt waren. 

Was ich damals allerdings noch nicht wußte: sind die ja über die 
jüdische „Coburg-Prinzessin Marie Jose, die Mutter des Täters, alle 
mit der Savoien-Familie verwandt (alle Coburger). Sogar der letzte 
deutsche Hochzollern-Kaiser Wilhelm II war als Sohn der Auguste 
Viktoria, Enkel der englischen Queen Viktoria, auch ein Coburger 
und praktisch Jude. Aber wie gesagt, all diese Zusammenhänge habe 
ich damals noch nicht gewußt. 

So wurde ich also auch aus der Burschenschaft Derendingen in 
Tübingen hinausgesworfen, auf Bitten der Loge P2. Denn ich war in 
meiner Studentenzeit Mitglied einer sog. schlagenden Verbindung, 
der Burschenschaft Derendingia. 

Man macht als junger Student, zumal wenn man niemanden hat 
der einen aufklären kann, dumme Sachen. Heute würde ich in eine 
solche Verbindung nicht mehr eintreten. 

Geschlagen habe ich nur eine „Pflichtmensur". 

Nachdem ich einen kleinen Schmiß an der rechten Schläfe ein¬ 
gefangen hatte, holte ich mal richtig aus. Die Prime saß perfekt 
über dem rechten Ohr meines Gegners eines Tübinger Coriers. Der 
Schlag muß so fürchterlich gewesen sein, daß er unwillkürlich den 
Kopf wegdrehte. Dadurch skalpierte der Degen die gesamte Kopf¬ 
haut bis auf 10 cm, die noch über dem linken Ohr dafür standen, 
daß er nicht total skalpiert war. Man konnte nun die Kopfhaut regel¬ 
recht hochklappen, wie gesagt, fast vollständig. 

Danach hatte weder ich Lust, nochmals jemanden zu skalpieren, 
noch hatte noch ein weiterer Gegner Lust, sich von mir skalpieren 
zu lassen. 

Als „alter Herr" kam ich, solange wir noch bei Tübingen wohn¬ 
ten, später auch von Heidelberg, oft mit meinen Kindern, auf das 
Verbindungshaus. Man konnte dort in den Semesterferien billig über¬ 
nachten und auch preiswert essen. 

Der Wahlspruch unserer Burschenschaft, die sich seltsamerweise 
„Bund" nannte, war: „Einer für alle, alle für einen." 


67 


Nachdem nun mein Dirk erschossen war, ich von der P2 und den 
mit ihnen verbündeten Helfers Helfer gejagt wurde, wie ein Hase, 
auch nur noch weniger als 1% Überlebenschance prognostiziert 
bekommen hatte (nach der 2. Op), hatte ich den leisen Optimis¬ 
mus, meine „Bundesbrüder" Burschenschafter würden jetzt zu mir 
stehen, getreu unserem Wahlspruch. 

Das Gegenteil war der Fall. Ich war erstaunt. Mit solchen Gegnern 
wollte man nichts zu tun haben, Wahlspruch hin, Wahlspruch her. 
Man rückte von mir ab. Schließlich bekam ich ein Schreiben unseres 
Vorsitzenden der Burschenschaft aus Stuttgart. 

Er schrieb mir, ich sei noch 2000,- DM schuldig, hauptsächlich 
„Hausbausteine" für die Renovierung des Verbindungshauses. 

Ich schrieb höflich zurück, er wisse doch, wie es um mich stehe, ich 
werde gejagt von der P2, habe Hodenkrebs, danach eine Bauchfell¬ 
vereiterung nach der 2. Op., und meine Überlebenschancen seien 
weniger als 1%. Ich könne im Moment das Geld wirklich nicht be¬ 
zahlen. M.W. sei auch noch niemals jemand aus der Verbindung 
hinausgeworfen worden wegen geldlicher Rückstände. Im Gegen¬ 
teil, bei jedem austrittswilligen Bundesbruder bettelte und barme 
man, er solle sich das doch noch mal überlegen und wenn es am 
Geld liege, so könne man ihn großzügigst entgegenkommen. Die 
Antwort aus Stuttgart kam: Meine Bundesbrüder interessiere mein 
Schicksal nicht. Wenn ich nicht bis dann und dann die Rückstände 
bezahle, würde man auf der nächsten Hauptversammlung den An¬ 
trag stellen, mich hinauszuwerfen. 

Darauf schrieb ich: Wenn ihr das wirklich machen wollt, einen 
Bundesbruder, der so sehr am Boden liegt wie ich, dem man alles 
genommen hat, der nur noch eine winzige Überlebenschance hat, 
wenn ihr den jetzt erpressen wollt, obwohl unser Wahlspruch ist: 
„Einer für alle, alle für einen!" - dann müßt ihr eine solche astrono¬ 
mische Sauerei erst einmal bringen, zumal ich mir niemals etwas zu 
Schulden habe kommen lassen. 

Nun, Sie haben diese astronomische Sauerei - und eine ewige 
Schande für die ganze deutsche Burschenschaft gebracht und mich 
hinausgeworfen. 

Später wußte ich warum: In der 600-seitigen Interpol (= Logen- 
polizei)-Fahndungsakte konnte ich ja nachlesen, daß man im Na¬ 
men des Großlogenmeisters der P2 - bei allen Menschen und Stel¬ 
len vorstellig geworden war, auch bei meiner Studentenverbindung. 
Ziel: Familie Hamer brachlegen. 

Heute, Jahre später - wurde mir nachträglich schlagartig bewußt, 
daß noch zu meiner aktiven Zeit ein jüd. Professor in unsere Bur¬ 
schenschaft aufgenommen wurde, der vorher nie etwas mit Verbin¬ 
dung zu tun gehabt hatte, auch vorher nie bei uns gesehen wurde. 


68 


Sein Sohn (Radiologe Feine) machte später ein „psychiatrisches 
Gutachten" gegen mich: Ich sei megaloman, glaube , ich hätte ganz 
alleine recht, das gäbe es doch gar nicht , alle hätten etwas recht. 

Das Rätsel löste sich mir auch: 

Unsere Buschenschaft (soviel weiß ich heute) war in der Spitze 
eine Loge mit einem jüdischen Logenmeister an der Spitze der Loge. 
Ich nehme an, daß es bei vielen oder wahrscheinlich den meisten 
Verbindungen so oder ähnlich ist. Diese Loge majorisiert natürlich 
die ganze Burschenschaft und degradiert die albernen Spielchen 
wie Mensuren etc. zu einem Kasperletheater. 

Jetzt wurde mir klar, warum unsere Burschenschaft sich immer 
„Bund” nannte und die „heilige Weise" bei uns die Logenhymne war: 
„Brüder reicht die Hand zum Bunde..." 

Und natürlich zählte der Logeneid höher als der Wahlspruch der 
Burschenschaft. Und schon gar nicht kann man einen Großlogen¬ 
meister der Propaganda due (P2), der nach der B'nai B'rith mäch¬ 
tigsten Loge Europas, den kleinen Gefallen nicht abschlagen, ein 
Mitglied zu opfern, das sein Gegner ist... 

Einer gegen alle! 



69 


Die Drohungen werden wahr gemacht 

Familie Hamer wird sfrattiert, d.h. aus der Wohnung vertrieben. 

Heute, bei der Schilderung der Erkenntnisunterdrückung der Ger¬ 
manischen Neuen Medizin durch das Heer unserer Feinde muß man 
immer Angst haben, daß die Leser meinen könnten, das sei vielleicht 
doch alles etwas übertrieben. 

Aber das nachfolgende Vierteljahrhundert hat ja den Beweis er¬ 
bracht, wie er klarer nicht möglich ist. 

Kurz, nachdem wir die Angebote der Familie Savoyen, die uns 
Herr Pütz Siedel im März 1979 überbracht hatte, abgelehnt hatten, 
lief die Exekutionsmaschinerie der P2-Loge an, deren Chef ja der 
Mörder meines Dirk damals war. 

Wir wohnten in Rom in der Via Margutta 54 - eine Ironie des 
Schicksals! bei den jüdisch-adligen Verwandten der Familie Savoyen 
zur Miete, Nancy und Dado Alexander Ruspoli und seinem Bruder 
Lilio (= Elias) Sforza Ruspoli (= Davido). 

Die Mutter dieser beiden, die Principessa Ruspoli, habe ich noch 
kennengelernt. Sie sagte mir, sie sei eine Verwandte der Marie-Jose 
Belgien-Coburg, der Mutter des Prinzen Savoyen und selbst eine 
Coburgerin (Also jüdischer Hoch-Adel, wie quasi alle Königshäuser 
in Europa, die sog. „Meiers aus Coburg” - was ich aber damals zu 
dem Zeitpunkt alles noch nicht wußte). 

Der Sohn Lilio (= Elias) Sforza Ruspoli ist /war Mitglied der P2, 
der auch der Ministerpräsident Berlusconi angehören soll. 

Kurze Zeit nach dem Tod von Dirk bekamen wir eine gewaltige 
Mieterhöhung. Gleichzeitig wurden meiner gutgläubigen Frau „Freun¬ 
de” zugespielt, die ihr rieten, sie sollte sich doch auf das Gesetz 
„equo-canone” berufen und gar nichts mehr bezahlen, da sie ja nach 
diesem Gesetz schon zuviel bezahlt habe. 

Aber dieses Gesetz hat für den Vermieter eine Lücke: 

Wenn der Mieter nicht mehr zahlt (mit Berufung auf das Gesetz 
Equo Canone) dann kann man einen Mieträumprozeß machen. 

Den kann man aber nur dann gewinnen, wenn der Anwalt des Mie¬ 
ters nicht zum Prozeß erscheint , und das Versäumnisurteil dem 
Mieter erst nach Ablauf aller Einspruchsfristen zukommen läßt, mit 
der Bemerkung: Entschuldigung dumm gelaufen, da kann man jetzt 
leider nichts mehr machen. 

Der Anwalt meiner Frau bekam nach unseren Informationen von 
der P2 umgerechnet 10 000,- DM, der Polizeipräsident sogar umge¬ 
rechnet 30 000,- DM und dann lief im Dezember, etwa zum zweiten 
Todestag von Dirk, der Sfratto in folgender Weise ab: 

Eine ganze Polizeieskorte mit 30 Polizisten rückte an, samt einem 
Krankenwagen für den Fall, daß einer der Mieter krank sein sollte. 


70 


Sie stürmten die Wohnung mit beispielloser Brutalität, warfen 
kurzum die ganze Familie hinaus. 

Meiner Frau, die krank im Bett lag, wurde freigestellt, entweder 
mit dem Krankenwagen in die Klinik zu fahren oder, falls sie noch 
laufen könne, ins nächste Cafe sich zu schleppen. 

Meine ganze Familie stand buchstäblich an Dirk's 2. Todestag auf 
der Straße, quasi nur den Ausweis und die Zahnbürste hatten sie 
mitnehmen können. 

Die Vermieter und ihre Logenfreunde konnten sich nunmehr an 
unseren schriftlichen Unterlagen nach Herzenslust bedienen, wäh¬ 
rend meine Frau Mühe hatte, unser bißchen Hab und Gut und die 
Erinnerungsstücke an Dirk in einem Magazin unterstellen zu lassen. 

Bis zum Abend war meine Familie dann in einer Dachzimmer- 
Absteige schlimmster Sorte in der Via de la croce in Rom unterge¬ 
kommen. Man brauchte 10 Meter, um zur Gemeinschaftstoilette zu 
gelangen, es stank, und wenn die Sonne schien, wurde es unerträg¬ 
lich heiß unter dem Dach, wo das Zimmer lag. 

Ein Jahr lang zog meine Familie durch 6 oder 8 Behausungen - 
1 Jahr lang, Flüchtlinge in Rom. Es war das Jahr 1981, in dem ich in 
Deutschland die Germanische Neue Medizin entdeckte.... 

Ende 1981 konnten wir dann eine Wohnung in der Via Cassia in 
Rom bekommen. Die Drohungen der P2 waren grausam wahrgemacht 
worden, gleichwohl unsere Moral noch nicht gebrochen. 

In Deutschland hatten wir keine Bleibe mehr, in Rom keine Blei¬ 
be mehr, zutiefst demoralisierte Flüchtlinge, von Interpol Tag und 
Nacht gejagt. 

In dieser verzweifelten Situation - in bitterster Armut, unter Be¬ 
dingungen, wie sie dramatischer nicht denkbar sind, nämlich auf 
der Flucht, und ich selbst mit angeblich weniger als 1 % Überlebens¬ 
chance - wurde die Germanische Neue Medizin, das größte Götter¬ 
geschenk der Menschheit geboren. 

Im Feuerhagel unserer Feinde. 

Und so ist es 23 Jahre lang geblieben. 

Einer gegen alle! 

Aber nicht nur ich, der Vater des Opfers, der sein Kind verloren 
hatte, erkrankte an diesem Tage des 07.12.78 an (Hoden)-Krebs - 
sondern noch ein Vater, nämlich der Vater des Prinzen, der seinen 
Namen und seine Ehre verloren hatte, erkrankte an (Knochen)-Krebs: 

Umberto II von Italien. 

Seine Selbstwertachtung brach zusammen. 

Er war jetzt der Vater eines Mörders, die Familie Savoyen auf 

ewige Zeiten geschändet. 


71 


Als man im Hause Savoyen glaubte, die Verhinderung eines Pro¬ 
zesses und damit das öffentliche Eingeständnis des Mordes im Griff 
zu haben (mir hatte man inzwischen 2.000.000 DM Schweigegeld 
offeriert, was ich jedoch abgelehnt habe), beruhigte sich die Er¬ 
krankung des Ex-Monarchen wieder, in dem gleichen Maße, wie 
sich der Konflikt zu beruhigen schien. 

Die ganze Sache sollte im Sande verlaufen. Wenn ja kein Prozess 
stattfand und folglich auch kein Urteil zustande kam, würde man 
noch ein bisschen darüber reden, aber irgendwann würde man sich 
beruhigen. 

Erst als der oberste französische Gerichtshof, nämlich die Cour 
de Cassation, am 18.05.1982 entschied, dass der Prinz des vor¬ 
sätzlichen Mordes anzuklagen sei und der Prozess unverzüglich zu 
beginnen habe vor dem Schwurgericht, da kam es bei Umberto zu 
einem dramatischen Konflikt- u. Knochenkrebs-Rezidiv. 

Die Selbstwertachtung brach total zusammen! 

Später hat er dann noch mal versucht, nach Italien und nach Rom 
zurückzukehren, um das Königshaus dort wieder zu etablieren - 
nicht zum Sterben, wie es hieß - denn die Italiener hatten ihm an- 
geboten, allein nach Italien zurückzukehren. Er aber wollte unbe¬ 
dingt seinen Sohn mit hineinschmuggeln. Aber den Prinzen wollten 
die Italiener zunächst nicht. 

Schließlich fand sich aber doch eine Mehrheit, nachdem die Zei¬ 
tungen und Illustrierten eine wahre Pressekampagne entfacht hat¬ 
ten „für den armen König". Natürlich sollte seine Familie auch mit¬ 
kommen dürfen. Man sprach sogar schon ganz ungeniert von der 
Wiederaufrichtung der Monarchie in Italien. 

Der Exkönig war in Genf, nur einen Sprung von der Grenze. 

Da veröffentlichte ich am 02.03.1983 über die ANSA Bonn die 
Mitteilung des Oberstaatsanwaltes von Bastia, daß die gesamten 
Ermittlungen in dem künftigen Prozeß gegen den Sohn des Exkönigs 
vom ersten Tag an restlos korrumpiert worden seien von den Hel¬ 
fern, Freunden und Bestochenen der europäischen Königsmafia. 

Diese Meldung wurde in fast allen italienischen Tageszeitungen 
groß veröffentlicht. In diesem Moment schlug die bis dahin positive 
Stimmung für die Rückkehr jäh vollständig um. Man erinnerte sich 
plötzlich allzu gut des Falles DIRK HAMER, über den in der ganzen 
Zeit vorher kein Wörtchen mehr verloren worden war. 

Der Exkönig Umberto, der ein eifriger Zeitungsleser war, merk¬ 
te, daß er nicht mehr die Spur einer Chance hatte, nochmal nach 
Italien zurückzukehren mitsamt Sohn. 

Er gab auf, 

enterbte seinen Sohn 
und starb 10 Tage später. 


72 


Bei der Beerdigung von Ex-König Umberto konnten 
die Behörden nur mifMühe einen Skandal vermeiden 


Prinz Viktor Imanud solllc an Grab 
seines Valors verhallet werden 


D ie Abtei von Hau- 
tecombe in Savoy¬ 
en glich einer Festung. 
Das ganze Gelände war 
abgesperrt. Polizisten 
kontrollierten die Gä¬ 
ste, die von Ex-Konig 
Umberto Abschied 
nehmen wollten. Selten 
fand eine Trauerfeier 
unter so großen Sicher¬ 
heitsmaßnahmen statt. 
Anlaß für diese außer¬ 
gewöhnlichen Vorkeh¬ 
rungen war Prinz Vik¬ 
tor Emanuel, der sei¬ 
nem Vater die letzte 
Ehre erweisen wollte. 
Er sollte am Grab sei¬ 
nes Vaters verhaftet 
werden. 

Das hoffte jedenfalls 
der deutsche Arzt Dr. 
Ryke Geerd Hamer. der 
den Prinzen seit fünf 
jahren verfolgt. Damals 
hatte Viktor Emanuel 
unter sehr merkwürdi¬ 
gen Umstanden den 
Sohn des Arztes auf ei¬ 
ner jacht vor der Insel 



Tausende wollten Ex¬ 
könig Umberto das 
letzte Geleit geben 

Korsika erschossen. Bis 
heute hat es kein Ge¬ 
richtsverfahren gege¬ 
ben. 

„Seit Jahren schon 
wartet Dr Hamer auf 
die Gelegenheit, den 
Adligen für den Tod 
seines Sohnes zur Ver¬ 
antwortung zu ziehen“, 
erklärte ein Freund der 
Familie. ..Als er von Ex- 
Konig Umbertos Tod 


Unten: Prinz Viktor 
Emanuel auf dem Weg 
in die Kapelle 


Oben: Die Witwe 
Maria Jose, gestützt 
von ihren Töchtern 




Ex-König Umbertos letzter Wunsch ging nicht in 
Erfüllung: Er durfte nicht in seinem Heimatland 
Italien beigesetzt werden 


erfuhr, war er ganz si¬ 
cher, daß Viktor Ema¬ 
nuel zur Beisetzung 
kommen würde. Er 
hoffte, ihn beim Betre¬ 
ten französischen Bo¬ 
dens der Staatsanwalt¬ 
schaft übergeben zu 
können * 

Nur mit großer Mühe 
konnten die Behörden 
bei der Beerdigung von 
Ex-Konig Umberto ei¬ 
nen Skandal verhin¬ 
dern. 

Um die Würde der 
Trauerfeier und das 
Andenken des Toten 
nicht zu stören, wurde 
die Abtei in der Nahe 
von Aix-les-Bains 
scharf bewacht. Man 


wollte von vornherein 
mögliche Zwischenfäl¬ 
le vermeiden. Deswe¬ 
gen durften die zahlrei¬ 
chen Zuschauer und 
Trauernden, die teil¬ 
weise extra aus Italien 
angereist waren. Ex- 
König Umberto nicht 
das letzte Geleit geben. 

Nur auserwählte 
Gaste erhielten Zutritt 
zu der kleinen Kapel¬ 
le, unter ihnen Fürst 
Ramier von Monaco. 
König juan Carlos von 
Spanien, der von sei¬ 
ner Frau Sophie be¬ 
gleitet wurde, sow'ie 
König Baudouin und 
seine Frau Fabiola. 

Yves Mauriar 










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rrncftf Seu»feHsawfn*M»rrM&afta «te.bu 
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fw w jm w n . C* **«*»» urv*0*&nmm'<*L 

*wr **»py krtwi w^c* &«a»»i «w & I« 

mutccf »tr garte» • 


König Umberto 
enterbte seinen 
Sohn 


II 


Inzwischen hatte ich die die Eiserne Regel des Krebs 
und im weiteren auch die NEUE MEDIZIN entdeckt. 

Sofort weitete sich der Boykott natürlich auf die NEUE MEDIZIN 
(heute Germanische Neue Medizin) aus, die unter allen Umständen 
verhindert, verunglimpft und/oder totgeschwiegen und bekämpft 
werden musste. 

Denn - das hatten meine Gegner sofort erkannt - wenn mir 
der Durchbruch gelingen würde, dann besäße ich wahrscheinlich 
soviel Autorität, dass man den Prozess gegen den Prinzen von 
Savoyen nicht mehr verhindern könnte. 


74 





Ein Vermächtnis - 

die Entdeckung der EISERNEN REGEL DES KREBS 

Die Entdeckung der EISERNEN REGEL DES KREBS begann mit dem 
Tod meines Sohnes DIRK. 

Ich erkrankte damals an einem Hoden-Karzinom , genauer ge¬ 
sagt an einem Terato- und interstitiellen Karzinom. 

Damals bestand ich sogar gegen den Rat der Tübinger Professoren 
darauf, daß der geschwollene Hoden operiert werden sollte, weil ich 
die vage Vermutung hatte, daß durch den Tod meines Sohnes bei 
mir, der ich wissentlich vorher nie ernstlich krank gewesen war, ir¬ 
gend etwas auf körperlicher Ebene ausgelöst worden war. 

Ich hatte mir vorgenommen, sobald ich die Gelegenheit dazu 
bekäme, einmal nachzuforschen, ob nicht alle Patienten die an Krebs 
erkrankt waren vorher einen ähnlichen furchtbaren Schock erlitten 
hatten wie ich. 

Wenn ich heute zurückblicke, dann muß ich feststellen, daß ich 
durch den Tod meines Sohnes Dirk auch noch in andere Weise 
ausgerüstet wurde. 

Ich hatte nie in meinem Leben einen Revierkonflikt erlitten, ge¬ 
schweige denn eine Konstellation. Ich war deshalb weder manisch 
noch depressiv, war immer beherrscht und souverän und hatte, wie 
meine Eltern immer sagten, „Nerven wie Drahtseile". Ich konnte 
schwierige Situationen oftmals noch in letzter Minute zu meinen 
Gunsten umdrehen, aufgrund meiner eisernen Nerven. Dabei konn¬ 
te ich aus dem Stand, jederzeit ein Tempo vorlegen, das mir nie¬ 
mand folgen konnte. Und nach getaner Arbeit konnte niemand so 
völlig entspannen (und alle Fünfe gerade sein lassen) wie ich. 

Wo ich war, war - ich der „Chefwolf'. Durch die Hodenzyste - 
obwohl sie wegoperiert war lief das Programm des Organismus 
trotzdem weiter, und mein Organismus produziert mit einem 
Hoden viel mehr Testosteron als vorher mit zweien. Meine Frau 
sagte zu mir: „Du bist vorher schon männlich genug gewesen , aber 
jetzt bist du noch viel männlicher und souveräner." Das brauchte 
ich auch dringend, um den jahrzehntelangen mörderischen Kampf 
für die Germanische Neue Medizin durchzustehen. 

Nun, die Gelegenheit, dieser meiner Vermutung von der psychi¬ 
schen Ursache des Krebses, auf den Grund zu gehen, erhielt ich 
1981 als internistischer Oberarzt einer bayerischen Krebsklinik, die 
der Münchner Uniklinik Großhadern angeschlossen war. 

Als ich dort zu arbeiten begann lachte man: „Da gehört er auch 
hin , er sucht sich schon ein Plätzchen zum Sterben." 
Pietätvollerweise ließ man mich dort (1/2 Jahr) zufrieden. 

Man ahnte nichts Böses. 


75 


Durch meine intensive Arbeit in der bayerischen Krebsklinik, stieg 
meine Gewissheit, dass jede Krebserkrankung mit einem schweren 
psychischen Konflikterlebnisschock beginnt. 

Es soll jedoch nicht verschwiegen werden, dass es der Hilfe von 
außen bedurfte, um das System der Krebsentstehung, ja sogar die 
Entstehung einer jeden sog. Krankheit vollständig zu begreifen. 

Ich scheue mich daher nicht wahrheitsgetreu wiederzugeben, was 
im folgenden passierte, auch wenn das vielen Leuten „unwissen¬ 
schaftlich” Vorkommen mag. 

Die EISERNE REGEL DES KREBS ist das Vermächtnis meines to¬ 
ten Sohnes DIRK. Er hat nicht nur durch seinen Tod den Anlass 
gegeben zur Auffindung dieser Zusammenhänge, sondern er hat - 
so glaube ich - selbst nach seinem Tode noch weit mehr in diese 
Entdeckung eingegriffen, als man bisher evtl, vermuten konnte. 

Das geschah so: Als ich im September 1981 zum ersten Mal ein 
System bei der Genese des Krebs gefunden zu haben glaubte, näm¬ 
lich das DIRK-HAMER-SYNDROM, da bekam ich wie man zu sa¬ 
gen pflegt „weiche Knie”. Zu gewaltig erschien mir diese Entde¬ 
ckung, als dass ich sie selbst zu glauben vermochte. 

In der Nacht hatte ich einen Traum: Mein Sohn DIRK, von dem 
ich oft träumte und mit dem ich im Traum beratschlagte, erschien 
mir im Traum, lächelte sein gutmütiges Lächeln, wie er oft zu lä¬ 
cheln pflegte, und sagte: „Das, was Du gefunden hast Geerd, ist 
richtig, ist vollständig richtig, ich kann es Dir sagen, weil ich jetzt 
mehr weiß als Du, Du hast es klug herausgefunden. Es wird eine 
Revolution auslösen in der Medizin. Du kannst es auf meine Verant¬ 
wortung veröffentlichen. Aber Du musst noch weiterforschen. Du 
hast noch nicht alles herausgefunden, zwei wichtige Dinge fehlen 
Dir noch." Ich erwachte und hatte mir jedes Wort unseres Gesprächs 
gut gemerkt. Ich war nun beruhigt und von da ab felsenfest davon 
überzeugt, dass das DIRK-HAMER-SYNDROM zutreffend sei. 

Bis dahin hatte ich etwa 170 Patienten untersucht. 

Ich rief Herrn Oldenburg vom Bayerischen Fernsehen an, der 
schon einmal eine kurze Reportage vom Hamer-Skalpell im Mai 1978 
vom Chirurgenkongress in München gebracht hatte. Er kam nach 
Oberaudorf und machte einen kleinen Film, der am 04 . 10.1981 in 
Bayern gesendet wurde. Gleichzeitig wurde das Ergebnis auch im 
italienischen Fernsehen RAI in einer Reportage gesendet. 

Als ich aber verkündete, ein neues System für die Entstehung, 
Lokalisation und den Verlauf des Krebs gefunden zu haben - den 
Entstehungsmechanismus nannte ich das DIRK-HAMER-SYNDROM, 
weil dieser Krebsentstehungsmechanismus nach dem Tod meines 
Sohnes an mir selbst zum ersten Mal beobachtet wurde, von mir 
selbst - da wurden meine Gegner aufgeschreckt. 


76 


Als erster kam der Chefarzt der Klinik zu mir und sagte, ich 
hätte dieses System ja nur deshalb erfunden, um zu beweisen, dass 
der Prinz auch an meiner Krebserkrankung schuldig sei, so habe 
ihm „ein Herr aus München” erklärt. Außerdem habe er zwei Stun¬ 
den mit Mildred Scheel (Präsidentin Dt. Krebshilfe) telefoniert 
und mit Prof. Krokowski (Kassel) und noch mit Münchner Profes¬ 
soren. Und sie alle hätten dringend dazu geraten, mich doch 
schnellstens aus der Klinik zu werfen, wegen „Verunsicherung von 
Patienten”. 

Später durfte ich sogar das Ärzte-Speisekasino nicht mehr be¬ 
treten, weil ein Chefarzt in der Diskussion mit mir, vor den Assisten¬ 
ten, zugeben musste, es könne vielleicht doch stimmen, was ich 
gesagt hatte, dann sei alles, was man bisher gemacht hatte, falsch 
gewesen. Ich bekam wegen „Verunsicherung des Chefarztes Merkel” 
offiziell Kasinoverbot. 

Zunächst ging ich wie im Rausch daran, weitere Fälle zu unter¬ 
suchen. Ich wusste genau, dass man mir in Kürze in der Klinik „das 
Handwerk legen” würde, da meine Ergebnisse der Schulmedizin 
konträr widersprachen. 

Indem ich nun immer und immer wieder nicht nur weitere Fälle 
nunmehr gezielt untersuchte, sondern auch die alten Fälle immer 
wieder durchging, die ich tabellarisch zusammengestellt hatte, 
machte ich eine gewaltige Feststellung: Stets hatte z.B. 

- Gebärmutterhalskrebs einen ganz besonderen Konflikt-Erlebnis¬ 
inhalt, nämlich einen sexuellen. 

- Brustkrebs dagegen immer einen allgemein menschlichen, meist 
sogar einen Mutter-Kind-Konflikt. 

- Eierstockkrebs einen genital-analen od. Verlust-Konflikt-Erlebnis- 
Inhalt usw. 

Diese Erkenntnisse erschienen mir einerseits zu logisch und ver¬ 
nünftig, als dass ich sie hätte glauben können, denn sie waren nicht 
nur gegen die Schulmedizin, sondern sie stellten die ganze Medizin 
auf den Kopf, denn es bedeutete ja nichts anderes, als dass die 
Psyche definieren würde, wo der Krebs entsteht! 

Da bekam ich erneut „weiche Knie”. Die ganze Sache erschien 
mir drei Nummern zu groß für mich. In der folgen Nacht träumte ich 
wieder und ich sprach im Traum mit meinem Sohn. DIRK lobte mich 
und sagte: „ Donnerwetter; Geerd, das hast Du aber rasch heraus¬ 
gefunden, sehr gut hast Du das gemacht .” Dann lächelte er wieder 
sein unvergleichliches Lächeln und sagte: „Nun fehlt Dir nur noch 
eins, dann hast Du alles gefunden. Du darfst noch nicht aufhören. 
Du musst noch weiterforschen, aber Du wirst es sicher auch noch 
finden .” Wieder wachte ich auf, war mit einem Schlage vollständig 
überzeugt von der Richtigkeit meiner Ergebnisse. 


77 


Ich forschte jetzt fieberhaft weiter, was mein Dirk wohl mit dem 
letzten gemeint haben könnte. Jeden folgenden Fall untersuchte ich 
nun auf die mir bekannten Kriterien und stellte fest, dass sie in 
jedem Fall exakt eintrafen. Dirk hatte also recht gehabt. 

Ich recherchierte nicht nur alle zurückliegenden Fälle von deren 
jedem ich ein Protokoll angefertigt hatte, vorwärts und rückwärts, 
sondern auch besonders die „schlafenden Karzinome", sowie die 
folgenden Fälle. 

Das Geheimnis der Zusammenhänge des Krebsgeschehens - und 
wie man im folgenden sieht, wohl der gesamten Medizin - das hatte 
ich schon im Sommer 1981 erkannt, lag in dem Verständnis der 
„schlafenden Karzinome". Damals sagte ich zu meinen Kollegen: 
„Wenn wir herausgefunden haben, warum sie schlafen, haben wir 
das Geheimnis des Krebs entdeckt." Die Kollegen tippten sich an 
die Stirn und hielten mich für einen Spinner. Sie konnten nicht ver¬ 
stehen, dass der Hamer durch alle Abteilungen der Klinik forschte 
und nach „schlafenden Karzinomen" suchte und dem, was sie wohl 
gemeinsam haben könnten. Es wurde ein Wettlauf um Stunden. 

Ich wusste genau, dass mir das Verbot unmittelbar bevorstand, 
überhaupt keine Patienten mehr untersuchen zu dürfen. 

In meinem letzten Wochenenddienst untersuchte ich deshalb 
„quasi Tag und Nacht". Aber da dämmerte mir plötzlich eine geradezu 
atemberaubende Erkenntnis: In den Fällen, in denen die Patienten 
überlebt hatten, war immer der Konflikt ausgeräumt gewesen; 
andererseits war der Konflikt nicht gelöst worden bei den Fällen, die 
gestorben waren oder deren Verlauf progredient war. Ich hatte mich 
ja nun schon daran gewöhnt, einiges für richtig zu halten, was die 
Kollegen, mit denen ich darüber zu sprechen versuchte, schlicht als 
Unsinn bezeichneten, auch gar nicht näher wissen wollten. Aber 
diese Erkenntnis war nicht nur drei, sondern gar zehn Nummern zu 
groß für mich. 

Ich war völlig aufgelöst und hatte buchstäblich „weiche Knie". 

In diesem Zustand konnte ich die nächste Nacht gar nicht mehr 
erwarten, wo ich meinem Lehrer DIRK meine Schulaufgaben vorle¬ 
gen wollte. Wieder träumte ich von meinem Dirk, genauso deutlich 
wie die letzten Male. Diesmal war er geradezu ausgelassen vor Be¬ 
wunderung, lächelte anerkennend und sagte: „Das hätte ich nicht 
für möglich gehalten, dass Du so schnell darauf kommst. Ja, es ist 
richtig. Jetzt hast Du alles. Nichts fehlt Dir mehr. Ganz genauso 
verhält es sich. Du kannst es jetzt alles zusammen auf meine Ver¬ 
antwortung veröffentlichen, ich verspreche Dir, Du wirst Dich nicht 
blamieren, denn es ist die Wahrheit!" Als ich am nächsten Morgen 
aufwachte und den Traum deutlich vor mir sah, waren meine letzten 
Zweifel wie weggefegt. 


78 


Meinem Dirk hatte ich noch immer glauben können und jetzt, wo 
er tot war, erst recht. Ich habe einer Reihe von Menschen, schon 
damals gleich, und auch später, von meinen Träumen erzählt und 
gesagt, dass ich im Grunde meinen Sohn DIRK für den Entdecker 
der EISERNEN REGEL DES KREBS halte. Denn es ist möglich, dass 
schon einige andere Menschen vor mir bis zu der 1. Stufe gedank¬ 
lich einmal vorgestoßen sind, sich aber nicht getraut haben, die 
nächsten Schritte weiterzugehen. Wer weiß, ob ich mich getraut 
hätte, weiterzugehen, wenn mein Dirk mir nicht im Traum die Si¬ 
cherheit gegeben hätte, dass es richtig ist, was ich gefunden habe. 

Deshalb scheue ich mich auch nicht, der Wahrheit gemäß zu be¬ 
richten, was sich zugetragen hat. Die Wahrheit kann weder die sog. 
„Wissenschaftlichkeit", noch das Verdienst eines Menschen herab¬ 
mindern. Meinem DIRK gebührt der Ruhm, die Erkenntnisse über 
die Zusammenhänge des Krebs nicht nur durch seinen Tod veran¬ 
lasst zu haben, sondern auch nach seinem Tod induziert und mir 
vermittelt zu haben. Deshalb betrachte ich die Erkenntnisse um die 
Zusammenhänge des Krebs als das Vermächtnis meines Sohnes 
DIRK. Und so soll es auch bleiben! 

Ich selbst habe meinen (Verlust)-Konflikt, an dem das Konfliktive 
darin bestand, dass ich mir die schlimmsten Vorwürfe machte, mei¬ 
nen Sohn nicht aus dem menschlich abscheulichen Klima der 
Heidelberger Uni-Klinik wegverlegt zu haben, als es noch Zeit war, 
durch intensive Gespräche mit meiner Frau, die eine erfahrene gü¬ 
tige Ärztin war, gelöst, wie ich heute weiß. Damals wäre mir der Tod 
furchtbar egal gewesen. Selbst als man mir sagte, dass ich Krebs 
habe, träumte ich nachts immer nur von meinem Dirk. Damals wur¬ 
de ich operiert, heute würde ich mich mit Sicherheit nicht mehr 
operieren lassen. Natürlich wurde ich nun, nachdem ich meine Er¬ 
kenntnisse in einem Referat vor allen Kollegen der Klinik vorgetra¬ 
gen hatte (gegen die übrigens keiner einen wirklichen Einwand Vor¬ 
bringen konnte) vor die Wahl gestellt, zu widerrufen bzw. zu erklä¬ 
ren: ich habe mich geirrt, ansonsten müsse ich sofort gehen. Ich 
ging. Nachfolgend ein wahllos herausgegriffener Fall einer Patientin 
mit Mamma-Ca rechts, so, wie ich damals stets alle Fälle doku¬ 
mentiert und später auch in meiner Habilitationsarbeit veröffent¬ 
licht habe. Wenn ich auch zu diesem Zeitpunkt 

- die sog. „Landkarten des Gehirns" oder 

- die Hamerschen Herde, 

- die Rechts- /Linkshändigkeit oder 

- die anderen Biologischen Naturgesetze 

noch nicht entdeckt hatte, so war dennoch bei jedem dokumentier¬ 
ten Fall immer ein ganz bestimmtes DHS (Konfliktschock) der Aus¬ 
löser einer bestimmten Krebserkrankung gewesen. 


79 


Fall 60 


Patientin 47 Jahre aus E. 


Erstmals entdeckt: 
Diagnose: 

Operation: 

Histologie: 

Therapie: 

Zeit bis zur Entdeckung: 


März 1978 (Anfang) 

Mamma-Ca rechts, Ablatio, keine Ax. 

April 1978 

keine 

Telekobaltbestrahlung T N M 
2-3 Monate 


Tu-Vorgeschichte: 


1975 im Juli 

1976 im Januar 
1976 im Juli 
1976 im Dez. 


Patientin ist verheiratet, hat drei teilweise erwachsene Kinder 
(20, 17, 12), versteht sich gut mit Mann und Kindern. 

Sie hat einen guten Mann, der allen seinen Geschwistern immer 
geholfen hat. Zusammen mit der Pat. wohnen noch ihre Schwieger¬ 
eltern im Hause, denn sie wohnen im Elternhaus des Ehemannes. 
Zwischen Juli 1975 und Dezember 1976 gab es eine Reihe von To¬ 
desfällen: 

- starb plötzlich der Schwager 

- starb die Schwiegermutter 

- starb die Mutter der Patientin 

- starb der Schwiegervater 

Waren die kurz hintereinander erfolgten Sterbefälle schon eigent¬ 
lich genug, so ging danach - nach einer Latenzzeit von einigen Mo¬ 
naten nun der Streit um das Erbe richtig los. 

Die Patientin sagt, das habe ihr mehr zugesetzt, als die Sterbefälle 
selbst, da es ja außer dem Schwager, hochbetagte alte Leute gewe¬ 
sen seien. 

Der Erbstreit habe auf einem Niveau stattgefunden, daß sich ihr 
heute noch die Haare sträuben würden. 

Die Geschwister des Ehemannes, denen der Ehemann stets zu al¬ 
lem verholten hatte, fielen nun angeblich über die Familie der 
Patientin her, weil sie in dem Elternhaus wohnen blieben, und der 
Ehemann das Haus behielt. 

„Sie räumten das ganze Haus leer, bis auf den letzten Topf'. 

Die Patientin habe alles nur geschluckt und sich geschämt für ihre 
Verwandtschaft. Besonders schlimm wurden die Erbauseinander¬ 
setzungen in der zweiten Hälfte des Jahres 1977. 

Es sei einfach zermürbend und zutiefst abstoßend gewesen. 

„Mich hat es sehr schwer mitgenommen, ich habe damals viele Kilo 
an Gewicht abgenommen, es war das schlimmste, was ich in den 
letzten 20 Jahren erlebt habe." 


80 




Eine andere Schwester hat ein uneheliches Kind, auch sie ver¬ 
langte Geld, das ihr der Ehemann aber auch nur z.T. geben 
konnte. 

Es muß einfach unvorstellbar schmutzig und zermürbend gewesen 
sein. 

Am Ende des Jahres 1977 war die Patientin restlos mit den Nerven 
am Ende. 

Anfang März 1978 tastete sie bei sich einen Knoten in der re. Brust. 
Im April wurde sie operiert... 


Anmerkung: 

Falluntersuchungen meiner Frau Dr. med. Sigrid Flamer, Ärztin für 
Allgemeinmedizin, an der Gynäkologischen Universitätsklinik Rom 
(Prof. Carenza) wurden vom Rektor der Universität (P2-Logenmit- 
glied) Prof. Ruberti ohne Angabe von Gründen gestoppt. 

Während ich in Kiel bei Prof. Semm versuchte gynäkologische Krebs¬ 
fälle quasi in der Höhle der Löwen zu verifizieren, versuchte meine 
Frau das Gleiche in Rom. 

Aus heiterem Himmel, ohne daß etwas passiert war, bekam Herr 
Prof. Carenza, der Chef der Frauenklinik, vom Rektor der Universi¬ 
tät Rom, Prof. Ruberti, Mitglied der P2, die Weisung, die Untersu¬ 
chungen von Frau Dr. Hamer unverzüglich einzustellen. 

Meine Frau und ich wollten mit Prof. Carenza sprechen. Er ließ sich 
nicht sprechen. Sein Stellvertreter sagte uns, es tue ihm leid, das 
sei offenbar eine politische Entscheidung des Rektors der Universi¬ 
tät Rom, daran müsse sich Prof. Carenza halten. 

Ihm persönlich tue das sehr leid, dem Prof. Carenza ebenfalls. 
Dringende Briefe an den Prof. Ruberti, den Glaubens- und Logen¬ 
bruder des Savoien-Prinzen, blieben erfolglos. 

Für die Dramatik in der Universitätsklinik Kiel des Glaubensbruders 
Semm mag der „Fall 40” stehen. 

Aber nun sieht man im Nachhinein deutlich, wie die Interes¬ 
sen der P2-Loge mit dem Savoien-Prinzen als jüdischem Gro߬ 
logenmeister und die Interessen der Zionisten und ihrer jüdischen 
Loge B' nai B' rith (= die (jüdischen) Söhne der (jüdischen) Töchter 
- denn Jude ist, wer eine jüdische Mutter hat) sich nunmehr zu¬ 
sammenfinden. Was ich aber ja damals alles noch nicht gewußt 
habe. 

Die B'nai B'rith der Zionisten übernahm - zwecks Erkenntnis¬ 
unterdrückung - nahtlos die Vorarbeit der P2. 


81 




?• cwnica osuimcfc t ginecoiogica 

*- OElL'UNiVEHStiA Ol ROMA Roma 5 Genna io 1982 

OmETTOWt : t»TOl. L. ILllfllntca Omb«Ma I . 001*1 to**» « ?•< «t»X* 


Si autorizza Ia Dottoressa Sigrid HAMER 
a f requerxt.are l ; l st. \ “t ut.o di 2^ Clirsica Oste'trica e 
Ginecologlca della UniversitÄ di Roma per Io »tu- 
dio su " Ipotesi di canceroganesi psicosomatica". 



82 






18.1.1981 


o. PROF. 0R MED. DR. MED. VET. h.c. 
KURT SEMM 


0 2300 KIEL 1. DEN 
HEQEWI8CH8TRASSC 4 
TELEFON (0431) 6072300 


DIREKTOR OCR ABTEILUNG FRAUENHEILKUNDE 
IM KLINIKUM OER CHRISTIAM-ALBRECHTS-UNIVER8ITÄT 
UNO MICMAELIB-MEBAMMENSCHULE 
DIREKTOR DES ZENTRUMS OPERATIVE MEDIZIN I 


o. Prof. Df Or. K. 0 . K Nmnn, H0 g #wl»chyr 4, D 2300 KM 1 


Herrn 

Or.med. R.G. Hamer 
Facharzt für Innere 
Med 1zIn 

z./t.In Kiel 

L J 

Qetr.; Überprüfung der sogen. "EISERNEN REGEL OES KREBS" 

Sehr geehrter Herr Kollege Hamer ! 

Wie vereinbart untersuchen Sie seit dem 15.1.1982 an unserem 
Hause zunächst 2oo Patientinnen mit gynäkologischem Carclnom 
auf das von Ihnen gefundene System der sogen. "EISERNEN REGEL 
DES KREBS". Es ist vereinbart, dass diese Befragung In Zusammen 
arbeit und mit Unterstützung der Klinik durchgeführt werden. 



D I rektor\jder Klinik 





Der Fall 40 


1) Name: Prof. Gertrud S., geb. 3.2.1899 

2) Diagnose: Collum-Ca III (weit fortgeschritten) 

3) Histologie: Plattenepithel-Ca, Stad. III 

4) Entdeckt: Ende November 81 Blutungen 

(spürbarer Manifestationszeitpunkt), 

Anfang Dezember in der Klinik diagnostiziert 

Dieser Fall aus der Kieler Univ.-Frauenklinik ist ein historischer 
Fall. Interessant ist, daß die Untersuchungen in Kiel ja von Januar 
82 an liefen, also nur 3 Monate nach Entdeckung der Eisernen 
Regel des Krebs, der Fall 40 am 2.3.82. 

Sicher, ich wußte damals noch sehr vieles nicht. Trotzdem war die 
diagnostische Präsizion schon erstaunlich - und die Reaktion des 
Prof. Semm typisch. Im Nachhinein: nomen erat omen. 

5) Zeitraum bis zur Entdeckung: 

20 bis 22 Monate (von Jan./Feb. 80 bis Nov. 81) 

Davon aktive Konfliktverdichtung: 

Die ganze Zeit von Jan./Feb. 80 bis Dez 81. 

Vorauf ging: Bis dahin der schwerste Schicksalsschlag für die Pat.: 
Tod des „Ehemanns" im November 71 nach 49 „Ehejahren", 

Trauer von Ende 71 bis Anfang 1973 
(etwa 15 Monate lang), kein Konfliktereignis! 

Keinerlei (sexuelle) Konfliktsymptomatik! 

6) Konfliktverdichtung (in Stichworten): 

Die Patientin hat nur ein einziges wirkliches Leid gehabt in Ihrem 
Leben, das war die Trauer um den Tod des Mannes, den sie als ihren 
Ehemann und Geliebten bezeichnet, mit dem sie aber nie verheira¬ 
tet war: ein Professor für Volks- und Weltwirtschaft, wie sie selbst. 
Bei ihm hat sie als junge Studentin promoviert, sich habilitiert und 
als Dozentin 15 Jahre mit ihm gearbeitet. Es war eine sehr heiße, 
nur hinsichtlich des Allerletzten platonische Liebe, die ansonsten 
jedoch hochsexuell war. 

Der 1. Schicksalsschlag war der Tod dieses Professors im November 
1971. Es war der bis dahin schlimmste Schlag in ihrem Leben. 

Im März 73 hatte sie sich, meinte sie, mit dem Tod ihres „Eheman¬ 
nes" einigermaßen abgefunden. Untersucht wurde die Patientin 
damals nicht. Es kann aber damals kein Collum-Ca Vorgelegen ha¬ 
ben, denn es bestand keinerlei sexuelle Konfliktsymptomatik. 

Ihr „Ehemann" war damals 78 Jahre alt. Auch scheint es sich mehr 
um einen von der Patientin so empfundenen Schicksalsschlag ge¬ 
handelt zu haben, denn sie hatte sich ja nicht das Geringste vorzu¬ 
werfen. 


84 


Allerdings scheint es der schwerste Schicksalsschlag bis dahin 
für die Patientin gewesen zu sein. Aber ein Konfliktereignis scheint 
damals nicht stattgefunden zu haben. 

Im Januar 80 fand das schlimmste Konfliktereignis statt, das die 
Patientin je erlitten hat: der Professor, ihr „Ehemann”, der ohne 
Kinder „unverheiratet” gestorben war, hatte die Patientin, seine „Ehe¬ 
frau" zur Testamentsvollstreckerin bestimmt. Seine umfangreiche 
Bildersammlung hatte er dem Museum Husum vermacht. 

Und obgleich er schon fast 10 Jahr gestorben war, war die Ange¬ 
legenheit nur erst zum Teil abgwickelt. Seine Briefschaften sollten - 
zwecks Würdigung und zum Verständnis seiner Persönlichkeit - 
ebenfalls dem Museum Husum zur Verfügung gestellt werden. 

Im Dezember 1979 wurden alle Briefschaften des Professors der 
Patientin übersandt, damit sie auswählen sollte, welche Briefe für 
das Museum Husum geeignet seien und welche nicht. Dabei waren 
auch ihre eigenen sämtlichen Liebesbriefe von vor fast 60 Jahren, 
die die heimlich verheiratet gewesene Witwe nun wieder an alles 
erinnern mußten, an die schönste Zeit ihres Lebens. 

Sie weiß noch genau, daß sie die Briefe, die in dicken Bündeln 
angeliefert worden seien, noch ein paar Tage bis ins neue Jahr 1980 
liegengelassen habe, weil sie sich nicht getraut habe. Dann habe 
sie diese Briefbündel geöffnet und: „Herr Doktor, es wäre das 
Schlimmste, was ich je erlebt habe in meinem Leben, noch weitaus 
schlimmer als der Tod meines Manes. Ich habe nicht Wochen, nein, 
viele Monate von morgens bis abends nur geheult, immer und immer 
nur fassungslos geheult. An dem Morgen, als ich den ersten, mei¬ 
nen eigenen Liebesbrief - von 1922 durchlas, war ich wie vom Blitz 
gerührt. All die Dinge, an die ich ihn in meinem Brief erinnerte, 
waren wieder vor meinem inneren Auge lebendig. Denn bis auf das 
„Allerletzte”, was damals für offiziell Unverheiratete nicht erlaubt 
war, haben wir natürlich uns gegenseitig alles gegeben, was man 
sich als Liebende und heimlich dann Verheiratete überhaupt nur 
geben kann. All das erlebte ich wieder ganz deutlich - und gleichzei¬ 
tig traf es mich wie ein Keulenschlag, daß mein Geliebter ja tot war! 
Furchtbar! Grauenhaft! und ich konnte doch nicht davon los, es hat¬ 
te mich gefangen und ließ mich nicht mehr los." 

7. Psyche: 

Differenzierte, introvertierte, sehr intelligente Persönlichkeit, etwas 
altersverlangsamt. Einer der seltenen Menschen, die - obwohl typi¬ 
sche Wissenschaftlerin und sogar Perfektionistin - ein reiches, aber 
ganz und gar verinnerlichtes Gemütsleben haben, an dem nur einer 
(ihr Ehemann) oder gar kein Mensch (nach seinem Tod) Anteil neh¬ 
men kann. 


85 


8. Sozialanamnese: 

Unverheiratete, emeritierte Professorin für Volkswirtschaft, keine 
Kinder, lebt zurückgezogen, hat Neffen und Nichten, aber zu ihnen 
nur eine sehr lose Verbindung. Sie gilt als freundlicher Kauz. 

9. Krankheiten: 

1953 Abrasio (Ausschabung) wegen Myom, 

1974 Zahnvereiterung, 

1977 Gürtelrose, schmerzhaft und langwierig, 
sonst nie ernstlich krank gewesen. 

10. Konfliktverdichtung (ausführlich): Vorbemerkung: 

Dieser Fall hatte eine besondere Dynamik, den Charakter eines „Test¬ 
falls", mit dessen Hilfe der Vertreter der Schulmedizin, Prof. Semm 
in Kiel, das ganze Hamer'sche System glaubte, ad absurdum füh¬ 
ren zu können. Anschließend sollte ich mit Schimpf und Schande als 
erwiesener unsinniger Ketzer gegen die Schulmedizin aus der Klinik 
„gefeuert" werden. Herr Prof. Semm in Kiel, hatte von einem an 
mich gerichteten Brief von Herrn Prof. Holzmann Med. Mitarbeiter 
des Thieme-Verlages, gelesen, man wolle meinen eingereichten 
Artikel über „Die EISERNE REGEL des KREBS" nicht veröffentlichen, 
sondern erst mal hören, was Herr Prof. Semm dazu zu sagen habe, 
d.h., ob der Hamer recht habe. 

„Um Gottes Willen", sagte er mir später, „ich werde mir doch nicht 
alle Schulmediziner zu Feinden machen und etwa Ihnen attestieren, 
Sie hätten recht! Wenn ich von Anfang an gewusst hätte, dass es 
sich um eine Habilitation handelt und welche Schwierigkeiten da auf 
mich zukommen können, nie hätten Sie nur einen einzigen Fall in 
der hiesigen Klinik untersuchen dürfen!" 

Am nächsten Morgen nach erlangter Kenntnis des „Dr. Holzmann- 
Briefes" machte Herr Prof. Semm Visite in seinen „Privat-Zimmern". 
Da war eine 83jährige emeritierte Professorin für Volkswirtschaft, 
erkrankt an einem Gebärmutterhals-Carcinom III (Stadium 3), nicht 
verheiratet gewesen, Jungfrau (virgo intacta), allein lebend. 

Er fragte sie bei der Visite, ob sie in den letzten zwei Jahren mit 
irgendwem Konflikte gehabt habe, zumal sexuelle, oder ob sie mit 
irgendeinem Freund oder Bekannten Kontakt habe. 

Die alte Dame verneinte wahrheitsgemäß und meinte, sie lebe doch 
ganz allein und habe mit niemandem Streit oder Konflikte, habe 
auch keinen Freund oder Bekannten, die seien alle schon vor über 
zehn Jahren gestorben, die sie gekannt habe. 

Prof. Semm sagte daraufhin draußen vor der Tür zu seinem Assis¬ 
tenten Dr. Grillo: „Dann soll jetzt der Hamer die alte Dame unter¬ 
suchen bzw. befragen. Der wird ja dann wohl auch keinen Konflikt 
finden können. 


86 


Dann sagen wir ihm, das sei ja alles Unsinn und Quatsch, was er da 
mache und schmeißen ihn aus der Klinik raus. Dann sind wir den, 
Gott sei Dank, endlich auf sehr elegante Art und Weise losgewor¬ 
den. Sie warten auf ihn im Stationszimmer und sagen ihm anschlie¬ 
ßend, er solle sofort zu mir kommen, ich hätte ihm was zu sagen!" 
Als ich eine Stunde später auf die Station kam, sagte mir Herr Kol¬ 
lege Grillo - zu freundlich - : „Ach, Herr Hamer, heute dürfen sie mal 
eine Privatpatientin untersuchen, der Chef hat es ausdrücklich er¬ 
laubt, sogar gewünscht, wollen Sie?" 

Hamer: „Oh, sehr gern, Privatpatientinnen haben doch auch eine 
Seele wie Kassenpatientinnen und im Prinzip die gleiche Art von 
Konfliktereignissen und Konflikten, was soll da anders sein? 

Was hat denn die Dame?" 

Grillo: „Collum-Ca III, aber das Krankenblatt dürfen sie nicht ein- 
sehen, das hat der Chef untersagt." 

Hamer: „Das ist auch nicht nötig, die histologische Diagnose scheint 
ja dann unzweifelhaft zu sein, wenn es sogar schon weiter fort¬ 
geschritten ist." 

Grillo: „Das ist sie unzweifelhaft. Aber nun wollen wir doch schon 
vorher gleich mal genau festlegen, was sie für diesen Fall nach der 
„EISERNEN REGEL des KREBS" exakt postulieren." 

Hamer: „Einverstanden, das ist korrekt." 

Grillo: „Also, wann muss die Dame, wie sie sagen, den schlimms¬ 
ten Konflikt ihres Lebens gehabt haben?" 

Hamer: „Wann hat sie die ersten Symptome bemerkt?" 

Grillo: „Ende November 81." 

Hamer: „Und bemerkt hat sie es erst im Stadium III?" 

Grillo: „Ja." 

Hamer: „Wenn die Patientin jung ist - es wäre etwas ungewöhn¬ 
lich, müsste der Konflikt im Mai oder Juni 80 zu suchen sein, je 
nachdem, wie weit fortgeschritten der Prozess ist. Wenn die Patientin 
aber älter oder gar alt ist, muss man den Zeitpunkt des Konflikt¬ 
ereignisses auf Anfang des Jahres 80 datieren, denn bei einem al¬ 
ten Menschen laufen solche Prozesse etwas langsamer." 

Grillo: „Gut, sagen wir also Anfang 80, Januar oder Februar. 

Als Collum-Ca muss sie doch ein sexuelles Konfliktereignis gehabt 
haben, nicht wahr?" 

Hamer: „Exakt richtig!" 

Grillo: „Gut, das notiere ich ganz genau. 

Wie lange muss der Konflikt angedauert haben?" 


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Hamer: „Mit allergrößter Wahrscheinlichkeit die gesamte Zeit über 
bis zur Entdeckung der Krankheit Ende November 81. Für die Zeit 
danach kann ich keine weitere Aussage machen." 

Grillo: „Ja, das ist in Ordnung, ich habe das alles ganz genau 
notiert. - 

Herr Hamer, nun wünschen mein Kollege und ich Ihnen viel Glück 
bei Ihrer Untersuchung, die Dame ist nämlich eine 83jährige, schon 
reichlich cerebralsklerotische, emeritierte Professorin, ledig, allein 
lebend, hat keinen Freund oder Bekannten, virgo intacta, - und hat 
auch keinen Konflikt gehabt in den letzten zwei Jahren, wir haben 
uns dessen schon versichert." 

Hamer: „Ich habe doch von Anfang an gemerkt, dass Sie mich he¬ 
reinlegen wollen, aber ich lache Sie aus, die Gesetzmäßigkeit, die 
dem System innewohnt, lacht Sie aus, die können Sie nicht herein¬ 
legen. Im Gegenteil, ich lade Sie sogar höflich ein, mit mir zu der 
alten Dame zu gehen, damit Sie nicht später an Hexerei glauben 
müssen." 

Grillo: „Nein, das ist nicht nötig, wir können ja die alte Dame not¬ 
falls noch jederzeit nachher befragen, wenn uns irgendwas unklar 
ist. Wir möchten lieber hier auf Sie warten, wir haben Ihnen näm¬ 
lich anschließend etwas vom Chef auszurichten." 

Hamer: „Nun, ich weiß schon, was. Aber da lache ich auch drüber. 
Denn Ihr Chef scheint genauso wenig davon begriffen zu haben wie 
Sie selbst, dass das nämlich keine Marotte vom Hamer ist, die man 
sich beliebig manipulieren kann, sondern eine „eiserne Gesetz¬ 
mäßigkeit", die der Hamer genauso wenig beeinflussen kann wie 
Sie! Aber die histologische Diagnose stimmt wirklich?" 

Grillo: „Ja, Ehrenwort." 

Hamer: „Gut, dann wollen wir aber doch gleich noch vorher etwas 
schriftlich festlegen, nämlich: 1. Dass eine 83jährige Patientin vor 
etwa 20 bis 22 Monaten den schlimmsten Konflikt hätte haben sol¬ 
len, den sie je im Leben hatte, die Wahrscheinlichkeit können wir 
wohl mit etwa 1:1000 annehmen?" 

Grillo: „Einverstanden, ist sehr unwahrscheinlich, ist notiert." 

Hamer: „2. Dass eine 83jährige Patientin - virgo intacta - in dem 
Alter einen sexuellen Konflikt haben sollte, ist wohl auch nur 
höchstens mit einer Wahrscheinlichkeit von 1:1000 anzunehmen?" 

Grillo: „Richtig, eher noch niedriger, quasi gleich Null." 

Hamer: „3. Dass bei einer so alten Frau ein Konflikt so lange an¬ 
dauert, hat höchstens eine Wahrscheinlichkeit von 1:1000, eher noch 
weniger?" 


88 


Grillo: „Auch einverstanden, das ist sehr unwahrscheinlich. Alles 
notiert." 

Hamer: „Es ist Ihnen klar, dass die Wahrscheinlichkeit, dass alle 
3 Kriterien von derartiger Unwahrscheinlichkeit nun noch alle 
zufällig in einem Punkt zusammen treffen sollten, eine Wahrschein¬ 
lichkeit von weniger als 1:10000000 ist, Berechnungen darüber 
hinaus anzustellen, ist Blödsinn. Man würde also unter 10 Millionen 
Patientinnen dieses Alters maximal „zufällig" eine einzige finden 
können, bei der das „zufällig" zuträfe, ist das richtig?" 

Grillo: „Exakt richtig, also praktisch keine." 

Hamer: „Wenn also nun trotzdem - was ja ganz und gar unwahr¬ 
scheinlich ist, da Sie sich ja schon erkundigt haben danach - wider 
alles Erwarten die Patientin doch zu dem postulierten Zeitpunkt ein 
Konfliktereignis sexueller Art gehabt haben sollte, das auch exakt 
die postulierte Dauer eingehalten hätte, dann würden Sie persön¬ 
lich mir auch freundlicherweise schriftlich attestieren, dass mein 
System bzw. die EISERNE REGEL des KREBS zutrifft mit einer Wahr¬ 
scheinlichkeit von 10000000:1, sogar noch wahrscheinlicher, wenn 
man mit einberechnet, dass Sie sich ja vermeintlich schon vorher 
vom Gegenteil überzeugt haben." 

Grillo: „Das kann ich guten Gewissens versprechen, da das ja 
ohnehin nicht eintreffen wird. 10000000 mal so wahrscheinlich ist 
es, dass wir Ihnen anschließend die Mitteilung vom Chef machen 
werden, die Sie ja schon zu ahnen scheinen." 

Hamer: „Also, warten wir es ab!" 

Befragung der Patientin: 

Die Befragung der Patientin war für uns beide sehr anstrengend. 
Aber das nicht etwa, weil die Patientin cerebral-sklerotisch gewe¬ 
sen wäre, wie die Kollegen vermuteten, sondern weil sie sehr intro¬ 
vertiert und verschlossen war, misstrauisch und ängstlich darauf 
bedacht, ihr Innenleben, das unter ihrer etwas spröden Schale zu 
ausgesprochen reichen und differenzierten Empfindungen, Gefüh¬ 
len und einem ungewöhnlich starken Engagement fähig war, kei¬ 
nem fremden Menschen zu offenbaren! Ich begriff sofort, dass die¬ 
se Patientin trotz ihres hohen Alters jede meiner Fragen bis in die 
letzte Nuance erfasste und, bei zunehmendem Vertrauen in meine 
Person, auch exakt und nuanciert beantwortete. 

Die Geschichte ist rasch erzählt: 

1922 lernte die Patientin als junge Studentin der Volkswirtschaft in 
A. einen jungen Dozenten kennen, bei dem sie promovierte, sich 
später habilitierte und mit dem sie bis 1939 in A. an der Universität 
arbeitete. 1939 wurde sie nach K. berufen. 


89 


Dort arbeitete sie mit einem anderen Professor zusammen am 
Institut für Weltwirtschaft. Mit dem Professor in K. verstand sie 
sich auch gut, er starb 1969 in hohem Alter. 

Patientin: „Es war traurig, aber nicht zu ändern, für mich auch 
nicht so schlimm, denn es lebte ja der Professor M. in A. noch." 

Hamer: „Wann starb Professor M. in A.?" 

Patientin: „1971 mit 78 Jahren, das war sehr schlimm für mich." 

Hamer: „War es der bis dahin schlimmste Schicksalsschlag für 
Sie?" 

Patientin (erregt): „Ja, der schlimmste, es war ganz furchtbar für 
mich." 

Hamer: „Sie haben Ihren Kollegen als junge Studentin kennen¬ 
gelernt, er war Assistent oder junger Dozent, nur wenige Jahre älter 
als Sie. Nicht wahr, Frau Professor, er war für Sie mehr als nur ein 
Kollege?" 

Patientin (sehr erregt): „Herr Doktor, Sie fragen mich, als ob Sie in 
meiner Seele lesen könnten wie in einem offenen Buch, dabei habe 
ich noch niemals einem Menschen ein Sterbenswörtchen darüber 
erzählt. Ja, es stimmt, er war mein Ehemann! 

Es war ein wunderschönes Geheimnis zwischen uns. 

Und wir waren uns treu, fast 50 Jahre bis zu seinem Tod. 

Und damals nach dem 1. Weltkrieg, durfte man noch nicht alles tun 
und lassen wie heute. Wir haben uns als heimliche Ehegatten alles 
gegeben, was sich Ehegatten geben können, nur Kinder durften wir 
nicht haben. Und heiraten konnten wir nicht, arm wie wir waren. 
Aber wir haben uns unendlich lieb gehabt, auch später über die 
große Entfernung, haben uns jeden Tag geschrieben, telefoniert und 
uns häufig besucht. Es war wunderschön zwischen uns, viel schöner 
als bei den meisten Verheirateten. Sein Tod hat mich von einer 
glücklichen Ehefrau zu einer einsamen alten Witwe gemacht." 

Hamer: „Ich glaube Ihnen, Frau Professor, es muss der schlimmste 
Schicksalsschlag in Ihrem Leben gewesen sein. Wie lange hat es 
gedauert, bis Sie sich ein bisschen mit dem Tod Ihres Mannes 
abgefunden hatten, der allerschlimmste Schmerz nachließ?" 

Patientin: „Gut ein Jahr, dann hatte ich das Schlimmste über¬ 
standen. Seither habe ich mich eingeigelt und zurückgezogen." 

Hamer: „Frau Professor, ich glaube, ich kann wirklich in Ihrer Seele 
lesen wie in einem offenen Buch. Es stimmt alles, was Sie mir ge¬ 
sagt haben, aber das Wichtigste haben Sie mir verschwiegen! Ich 
weiß nicht, ob dieser Professor M., Ihr Ehemann, noch einmal aus 
seinem Grabe aufgestanden ist, aber vor eineinhalb bis zwei Jahren 
muss hinsichtlich seiner Person etwas ganz Furchtbares geschehen 


90 


sein, ein Konfliktereignis, wie Sie es noch niemals so schlimm erlebt 
haben und über das Sie bis heute noch nicht hinweg gekommen 
sind!" 

Patientin (mit vor Schreck geweiteten Augen, blass und am gan¬ 
zen Leibe zitternd, sich kerzengerade im Bett aufrichtend, wie ich 
noch nie einen Patienten zittern gesehen habe): 

„Herr Doktor, woher wissen Sie das, um Gottes willen! Noch niemals 
habe ich mit einem Menschen darüber gesprochen, noch nie hat 
mich ein Mensch weinen gesehen! Ja, es stimmt! Es stimmt nur zu 
genau, auf den Monat genau sogar, es war das Schlimmste, was ich 
je erlebt habe in meinem ganzen Leben, wunderschön und schlimm 
und grausam. Und Sie haben recht, ich denke auch heute noch an 
nichts anderes, unentwegt tags und nachts, wenn ich nicht schlafen 
kann, was sehr häufig der Fall ist." 

Hamer: „Frau Professor, es ist gut, dass wir beide darüber spre¬ 
chen. Wir werden hoffentlich noch öfter Gelegenheit haben dazu. 
Wenn man mit einem Menschen, der einen versteht, erst einmal 
darüber sprechen kann, ist es nur noch halb so schlimm. Sie wer¬ 
den es sehen." Und dann erzählte die Patientin. Sie konnte das 
Konfliktereignis ganz genau auf den Tag, ja auch die Stunde genau, 
datieren. Ihr Ehemann hatte eine große Bildersammlung - auch 
viele selbstgemalte Bilder -, die er alle dem Museum in H. vermacht 
hatte. Da er auch „unverheiratet" war und keine Kinder hatte, war 
die Patientin zur Testamentsvollstreckerin von ihm bestimmt wor¬ 
den. Die Bilder waren auch nach seinem Tode schon nach Husum 
gekommen. Aber zwecks Würdigung seiner Persönlichkeit sollte auch 
seine wesentliche Korrespondenz, Veröffentlichungen, Manuskripte 
etc. dem Museum übergeben werden. 

Ende Dezember 79 wurden der Patientin große Bündel verschnürter 
Briefe in die Wohnung geschickt; unter anderem ihre eigenen Lie¬ 
besbriefe, die ihr Mann alle der Reihenfolge nach fein säuberlich 
verwahrt gehabt hatte. Die Patientin weiß noch ganz genau, dass 
sie alle Briefbündel noch einige Tage liegen ließ. Dann aber zog es 
sie magisch - sie weiß noch genau die Stunde anzugeben - zu ihren 
eigenen Liebesbriefen von vor 60 Jahren. Und sie sagt: „Herr Dok¬ 
tor, ich weiß noch genau, wie ich das erste Bündel aufschnürte, es 
waren die allerersten Liebesbriefe von mir an meinen Mann. Ich war 
wie gelähmt! Es war wunderbar und schauerlich, beglückend und 
zugleich trostlos, einfach furchtbar! Herr Doktor, ich habe nicht 
wochenlang, sondern viele Monate lang, Tag und Nacht nur geweint, 
geweint, geweint! Grausam, grausam! Und doch konnte ich nicht 
los von den Briefen, sie zogen mich magisch an: Alles erstand wieder 
vor meinem inneren Auge in den Monaten vom 3. Januar 80 an. 


91 


Ich war so glücklich damals und gab ihm alles, was eine Geliebte 
ihrem abgöttisch geliebten Mann geben kann. Und alles erlebte ich 
wieder aufs Neue, ich spürte förmlich alle Zärtlichkeiten wieder, als 
wenn mein Mann noch leben würde. 

Jeder Brief erinnerte mich an all die Zärtlichkeiten die wir miteinander 
ausgetauscht hatten, an die schönste und unbeschwerteste Zeit 
meines Lebens. Und wenn ich dann denken musste, dass mein Ge¬ 
liebter doch schon tot sei, dann musste ich nur weinen, weinen, nur 
immer weinen..., das hat sich bis heute kaum geändert.” 

Ich tröstete die Patientin so gut ich konnte und versprach ihr, jeden 
Tag zu ihr zu kommen und mit ihr zu reden. Dann schlich ich tief 
beschämt aus dem Zimmer. Die glühende, sie selbst verzehrende 
Liebe dieser 83jährigen Patientin hätte jeder Julia zur Ehre gereicht. 
Ich bewunderte die alte Dame wie eine Heldin und empfand gleich¬ 
zeitig Mitleid mit diesem einsamen wunderbaren Menschen. 

Ich überlegte, wie ich es anstellen konnte, die Erlaubnis des Klinik¬ 
chefs zu bekommen, dieser alten Dame helfen zu können. 

Draußen erwarteten mich - hämisch grinsend - die Kollegen. 

Grillo.: „Na, hat ja lange gedauert, haben wohl vergeblich alle 
Seelenecken ausgequetscht?" 

Hamer: „Mir ist weiß Gott nicht zum Spaßen zu Mute. 

Ich will es Ihnen erzählen..." 

Nach Beendigung meiner „Anamnese" waren die Kollegen sehr still. 

Grillo: „Hm, so ein Zufall, gibt's denn so etwas überhaupt bei ei¬ 
nem so alten Menschen, seltsam, seltsam. Das muss doch wohl ein 
ganz dummer Zufall gewesen sein?! Und genau auf den Monat und 
genau ein sexueller Konfliktinhalt, natürlich, die allererste Liebe, 
wenn das nicht sexuell ist! Und bis heute hält das immer noch an? 
Aber, Herr Hamer, das kann eigentlich doch nur ein riesengroßer 
Zufall sein, sonst wäre ja alles verkehrt was wir bisher in der Medi¬ 
zin gemacht haben! Das kann ich einfach nicht glauben!" 

Hamer: Herr Grillo, wir hatten notiert, dass der Zufall eine Wahr¬ 
scheinlichkeit von 1:10000000 und weniger haben würde. Sie soll¬ 
ten mir jetzt freundlicherweise schriftlich attestieren, dass mein 
System eine Wahrscheinlichkeit von 10000000:1 hat. 

Bitte tun Sie das! Ich werde es vom Chef gegenzeichnen lassen. 
Der Chef selbst hat den Testfall bestimmt. Es ist nun nicht mehr als 
die billigste Pflicht der Kollegen, mir zu attestieren, was die Wahr¬ 
heit ist: Dass mein System und die EISEREN REGEL des KREBS eine 
absolute Gesetzmäßigkeit enthält, die nach reproduzierbarer 
Verifizierung an mehr als 500 Fällen nach kausal-logischen Denk¬ 
regeln der Schulmedizin als bewiesen angesehen werden muss." 


92 


Grillo: „Ich muss schon sagen, dass es mich frappiert. Der Fall 
erscheint jetzt auch sonnenklar. Seltsam, dass die Patientin dem 
Chef und uns davon nichts erzählt hat. Wir haben sie doch gefragt, 
ob sie in den letzten 2 Jahren mit irgendwem Konflikte gehabt hat.” 

Hamer: „Sie hat ja auch mit niemandem Konflikte gehabt, nicht 
einmal mit dem heißgeliebten Toten, ihrem Ehemann. 

Die Diskrepanz zwischen erster himmlischer Liebe und Tod, Zwei¬ 
samkeit und Einsamkeit war ihr Konflikt eine Julia mit 83 Jahren. 
Man braucht als Arzt ein bisschen Güte, um einen anderen armen 
Menschen zu verstehen, Herr Grillo! 

Was hatten Sie mir noch vom Chef zu sagen?" 

Grillo: „Nein, das entfällt jetzt, d.h., ich weiß nicht, was der Chef 
jetzt machen wird. Ich kann es einfach noch nicht glauben.” 

Hamer: „Herr Grillo, dann können wir uns jetzt nur noch theolo¬ 
gisch weiter unterhalten überden Glauben im allgemeinen und über 
Ihren Unglauben im Besonderen. Aber auf dem Gebiet der nach 
kausal-logischen Denkkategorien ausgerichteten naturwissenschaft¬ 
lichen Medizin sind sie für mich kein Gesprächspartner mehr." 

Der Professor Semm erfuhr von diesem furchtbaren „Reinfall" noch 
am gleichen Abend. Da es sich um eine Professorin handelte, konn¬ 
te man auch nicht sagen, der Hamer habe sie beschwatzt oder et¬ 
was in sie hineingefragt. Denn welche Professorin würde etwas „in 
sich hinein” fragen lassen. 

Dem Professor Semm wurde die ganze Geschichte nun noch 
unheimlicher. Deshalb bestellte er mich am nächsten Morgen 
gleich zu sich und sagte: Wie dem auch sei, es gäbe für ihn nichts 
als Schwierigkeiten in der Sache und ich müsse sofort verschwin¬ 
den beziehungsweise mit meinen Untersuchungen aufhören. Er 
werde mir auch auf gar keinen Fall irgend etwas attestieren, und 
wenn ich noch 100 solcher Fälle hätte, das bringe alles nur Schwie¬ 
rigkeiten! 

Ich sagte ihm: „Herr Professor Semm, ich glaube, Sie sind sich nicht 
darüber im Klaren, was Sie tun. Die Verantwortung für das, was Sie 
da eben machen, könnten sie gar nicht tragen, wenn Sie wüssten, 
was Sie da tun. Aber wenn ich recht habe mit meinem System, - 
und die Wahrscheinlichkeit ist unendlich groß - dann werden Sie 
sich zum Gespött machen für alle Mediziner dieser Welt. 

11. Verlauf: Der Konflikt ist hochaktiv. Die Patientin sagt, sie träu¬ 
me davon fast jede Nacht. Es sei einfach das Zentrum ihres Lebens, 
um das ihre Gedanken kreisen. 

Die Schwestern berichteten, die Patientin habe nach meinem Fort¬ 
gang zwei Stunden geweint. Die Schleusen der Seele waren 
gleichsam gesprengt. Sie hat sich alles „von der Seele geweint”. 


93 


12. Bemerkung: Ich habe bei meinen bisherigen 500 Fällen nur 
ein einziges Mal einen Menschen so erschüttert erlebt, aber auch so 
dankbar, dass sie erstmals einen Menschen gefunden hatte, bei dem 
sie sich „aussprechen'' konnte. 

13. Prognose: Ist bisher noch nicht abschätzbar. Die Patientin 
gehört in eine qualifizierte psychotherapeutische Behandlung. 

14. Therapievorschlag: Einzig Psychotherapie eines sehr qualifi¬ 
zierten Psychotherapeuten. Stillegung der Ovarinen durch Radium¬ 
oder Rö-Bestrahlung dürfte in diesem Fall nichts mehr bringen, da 
man davon ausgehen kann, daß die Ovarien in diesem Alter ohnehin 
hormonell stillgelegt sind. 

15. Das DIKR-HAMER-SYNDROM u. EISERNE REGEL des KREBS: 
Sowohl das DIKR-HAMER-SYNDROM (dramatisch, auf die Stunde 
datierbar, gänzlich räumlich und sozial isoliert) als auch die beiden 
restlichen Kriterien der EISERNEN REGEL des KREBS sind exakt er¬ 
füllt. In diesem Fall war vorher eine Wahrscheinlichkeit berechnet 
worden von ca. 10000000:1. Also nur unter 10 Millionen Fällen mit 
Collum-Ca und im Alter von 83 Jahren hätte es „zufällig" eine solche 
Kongruenz mit der EISERNEN REGEL des KREBS geben können! 


P.S.: 

Damals wußte ich noch nicht zwischen Rechts- und Linkshändigkeit 
zu unterscheiden. Diese Patientin muß linkshändig gewesen sein. 
Sie hat diesen Konflikt als Revierkonflikt mit sexuellem Inhalt erlit¬ 
ten, auf der linken Hirnseite. 

Aber ein Revierkonflikt dieser Stärke bei einer 83jährigen alten Dame 
(Collum-Ca Stadium III) habe ich unter mehr als 30.000 Fällen nicht 
gesehen. Der konnte nur sexuellen Inhalts sein. 

Ich versichere ehrenwörtlich, daß dieses Protokoll am gleichen Tag 
verfaßt ist, als ich aus der Kieler Universitäts Frauenklinik wegen 
Stimmigkeit der Eisernen Regel hinausgeworfen wurde. 

Ich hatte dort hospitiert. Kein Wort ist hinzugefügt, kein Wort weg¬ 
gelassen. Nach bestem Wissen sind die Abläufe wahrheitsgemäß 
berichtet. 

Es war der Lieblingsfall meines Freundes, Graf Antoine D'Oncieu, 
der sich, wie er sagt, den „Fall 40" mindestens lOOmal durchge¬ 
lesen hat. 

Dr. Hamer 

Da die alte Dame wohl bald 20 Jahre tot sein dürfte, gerät die 
Nennung ihres Vornamens zu ihrer Ehre und ist keine Verletzung 
des Arztgeheimnisses. 


94 


Die Eiserne Regel des Krebs (1. Naturgesetz) 

Die Eiserne Regel des Krebs besagt, dass jede Krebserkrankung 
mit einem DHS beginnt: mit einem allerschwersten, hochakut-dra¬ 
matischen und isolativen Konflikt-Erlebnisschock, der das Indi¬ 
viduum auf dem falschen Fuß erwischt. 

Die unvermutete Art des Einschlagens ist dabei von größerer 
Bedeutung als die „psychologische Inhaltsbewertung" des Konflik¬ 
tes. Es ist auch immer ein konfliktives Erlebnis, nicht etwa ein Schick¬ 
salsschlag oder ein Ereignis, an dem der Patient ohnehin nichts hät¬ 
te ändern können. 

Das DHS ist das Dirk Hamer Syndrom, das ich so genannt habe, 
als ich selbst beim Tode meines Sohnes so geschockt war und an 
einem Hodenkarzinom erkrankte. Es ist ein Schock, der uns nicht 
nur gänzlich unvorbereitet „auf dem falschen Fuß" erwischt, son¬ 
dern gleichzeitig bzw. quasi gleichzeitig auch auf drei Ebenen: 

In der Psyche, im Gehirn und am Organ. 

In dieser Sekunde ist auch bereits alles einprogrammiert. 

Es gibt keinen Konflikt an sich, sondern jeder Konflikt hat immer 
einen ganz bestimmten psychisch-biologischen Inhalt und dieser 
definiert sich in der Sekunde des DHS. 

Der Konfliktinhalt ergibt sich assoziativ, d.h. durch unwillkürli¬ 
che Gedankenzuordnung und meist am Filter unseres Verstandes 
vorbei. So assoziiert das Unterbewusstsein den konfliktiven Inhalt 
zu einem biologischen Vorstellungsbereich, z.B. Bereich Mutter/Kind- 
Verhältnis oder Bereich Revier, Bereich Wasser, Bereich Angst im 
Nacken oder Bereich Selbstwert usw. 

Auch hier weiß das Unterbewusste in der Sekunde des DHS genau 
zu differenzieren. Denn niemals macht ein Selbstwerteinbruch-Kon- 
flikt z.B. im sexuellen Bereich („Du Schlappschwanz ") Osteolysen 
(Entkalkungen) der Halswirbelsäule, sondern stets Beckenosteolysen, 
also Knochen"krebs" im Becken. Niemals würde ein SWE-Konflikt 
im Mutter/Kind-Verhältnis („Du Rabenmutter ”) Osteolysen im Be¬ 
cken machen, sondern stets einen Knochen"krebs" des Oberarm¬ 
kopfes, z.B. linke Schulter, bei der Rechtshänderin. 

Wir denken , dass wir denken, in Wirklichkeit wird mit uns gedacht. 

Wenn uns so ein gewaltiger Konfliktschock trifft, dann wird im 
Moment des DHS nicht nur der Konflikt selbst engrammiert, son¬ 
dern entsprechend dem Konfliktinhalt bildet sich in der Sekunde 
auch ein sog. Hamerscher Herd, d.h. ein ganz bestimmter Bereich, 
Areal, Region oder Stelle im Gehirn wird markiert (Schießscheiben¬ 
konfiguration), den man übrigens von der 1. Sekunde an mit unse¬ 
ren Computertomographen sehen kann - und demzufolge auch eine 
schon voraussagbare Veränderung am Organ: 


95 


Entweder eine Zellvermehrung (Tumor) oder es schmelzen Zellen 
ein (Nekrosen, Osteolysen), werden zu Löchern oder Ulcera, also 
wannenförmige Geschwüre in der Haut oder Schleimhaut oder aber 
eine Funktionsstörung (z.B. Lähmung) bei den sog. Krebsäqui¬ 
valenten, d.h. krebsähnlichen Erkrankungen. 

Dabei ergibt sich die Stelle ja nicht zufällig, sondern es ist das 
Computer-Relais, das das Individuum in der Sekunde des DHS dem 
Konfliktinhalt entsprechend assoziiert, das wiederum mit dem zu 
dem Hamerschen Herd gehörenden Organ korrespondiert. 

Aus der Lokalisation der Hamerschen Herde kann man also im CT 
sehr genau ersehen, 

— um welche Art von biologischem Konfliktinhalt es sich handelt, 

— welches Organ betroffen ist, 

— und ob der Konflikt noch aktiv oder bereits gelöst ist. 

Die Vorgänge, die wir im Gehirn sehen, sehen wir aber auch 
am Organ - denn sie stehen miteinander in Korrespondenz. So 
kann man nicht nur von der Gehirnebene auf die Organebene 
schließen, sondern von der Organebene auch auf die 
Gehirnebene. Und natürlich auch aus dem Konfliktinhalt wiederum 
auf die Organebene und die Gehirnebene. Es handelt sich um ein 
sog. überdeterminiertes System. Das bedeutet, dass man immer 
von einer Ebene auf die anderen Ebenen exakt (eisern) schließen 
kann. 


Darum EISERNE REGEL DES KREBS 


96 


Die 5 Biologischen Naturgesetze 
der Germanischen NEUEN MEDIZIN 

Die NEUE MEDIZIN (jetzt Germanische Neue Medizin) die 1981 
entdeckt wurde, ist eine strenge Naturwissenschaft, die einzig 5 
Biologische Naturgesetze hat und keine Hypothese. Sie beschreibt 
exakt die medizinisch-biologischen Zusammenhänge des 
lebenden Organismus, als Einheit von Psyche, Gehirn und Organ. 

In der Germanischen Neuen Medizin wäre der Gedanke absurd 
zu fragen, ob vielleicht psychische Vorgänge körperliche Vorgänge 
„auslösen" könnten. In der Germanischen Neuen Medizin ist ein 
psychischer Vorgang gleichbedeutend mit einem parallel und syn¬ 
chron ablaufenden cerebralen Vorgang und ebenfalls synchron mit 
einem körperlich-organischen Vorgang. Alle Vorgänge von Psyche 
und Organ sind durch das Gehirn verbunden und werden dort koor¬ 
diniert. Das Gehirn ist quasi der große Computer unseres Organis¬ 
mus, die Psyche wird zum Programmierer, Körper und Psyche 
wiederum gemeinsam das Erfolgsorgan des Computers, sowohl bei 
optimaler Programmierung, als auch bei einer Störung des Pro¬ 
gramms. Denn es ist keineswegs nur so, daß die Psyche Gehirn und 
Organ programmiert, sondern das Organ vermag auch bei Verlet¬ 
zungen, quasi eine automatische Programmierung des Gehirns und 
der Psyche zu induzieren. Dadurch unterscheidet sich die Germani¬ 
sche Neue Medizin grundlegend von allen bisherigen medizinischen 
Richtungen, insbesondere der sog. Schulmedizin. 

Zum 1. Mal in der Medizingeschichte gibt es jetzt eine natur¬ 
wissenschaftliche Medizin, mit der man jeden beliebigen Patienten¬ 
fall streng naturwissenschaftlich reproduzieren kann. Dies wurde 
am 8. und 9. September 1998 an der Universität Trnava (Slowakei) 
demonstriert und amtlich verifiziert! Wir hatten bis dato die Medi¬ 
zin weitgehend weltanschaulich - theologisch, gesehen, als Kampf 
des Bösen mit dem Guten, des Krankmachenden mit dem Gesund¬ 
erhaltenden. Wir sahen die sog. „Krankheiten” als Pannen der 
Natur, als Insuffizienzen der Organe, auch als Strafe Gottes. 

Wir sprachen deshalb von „bösartigem Wachstum” und „gutarti¬ 
gem Wachstum". Wir stellten uns vor, daß Krebszellen und Mikro¬ 
ben Armeen des Bösen oder des Bösartigen seien, die wir durch 
eine Armee des Gutartigen (z.B. des hypothetischen Immunsys¬ 
tems) bekämpfen mußten, mit Hilfe guter Ärzte und vieler guter 
Medikamente, Operationen, Bestrahlungen etc. Wir glaubten sogar, 
wir müssten den bösen Teufel mit dem Beelzebub austreiben oder 
exorzieren, den Krebs mit schlimmstem Zellgift bekämpfen. 

Die Medizin war einem großen Irrtum aufgesessen, deshalb hat¬ 
ten wir früher nie ein System in der Medizin finden können. 


97 


Die Germanische Neue Medizin gilt für Mensch, Tier und Pflanze, 
ja sogar für das einzellige Lebewesen - für den gesamten Kosmos. 
Und sie gilt für alle sog. Krankheiten - alle die es überhaupt nur 
gibt, denn sie sind jeweils nur Teile eines normalerweise zweiphasigen 
„Sinnvollen Biologischen Sonderprogramms der Natur (SBS)'', und 
sie verlaufen alle nach diesen 5 Biologischen Naturgesetzen der 
Germanischen Neuen Medizin. 

Der Auslöser jeder sog. Erkrankung ist immer ein Biologischer 
Konflikt, ein hoch-dramatisches Schockerlebnis - DHS genannt. 

Wir sind daher glücklich, „la medicina sagrada"® als Geschenk 
zu haben „die „Heilige Medizin"®, die menschlichste und behut¬ 
samste Medizin, die es je gab oder geben wird und gleichzeitig die 
naturwissenschaftlichste, die man sich nur vorstellen kann. 

Tor! 

Dieses Foto einer Zeitung 
aus Lyon veranschaulicht, 
wie ein Torwart „auf dem 
falschen Fuß" erwischt 
wird, konsterniert dem 
ganz langsam ins linke 
Toreck trudelnden, ab¬ 
gefälschten Ball nachsieht. 

Er hatte den Ball ins 
andere Eck erwartet. 

Eine ähnliche Konstellation im übertragenen Sinne finden wir beim 
DHS, dem Konfliktschock, bei dem der Patient auch „auf dem fal¬ 
schen Fuß" erwischt wird. Denn eine Konfliktsituation, auf die er 
sich vorher einstellen konnte, die macht ihm kein DHS. Das heißt: 

Wird der Konflikt stärker, werden auch die Auswirkungen am 
Organ stärker, schwächt sich der Konflikt ab, schwächt sich das auch 
auf den anderen Ebenen ab. Löst sich der Konflikt, dann ist auch auf 
allen 3 Ebenen Konfliktlösung, kommt ein Rezidiv, d.h. kommt der 
Konflikt wieder zurück, dann ist auch auf allen 3 Ebenen ein Rezidiv. 

In der Sekunde des DHS kann aber noch mehr passieren, denn 
in dieser Sekunde werden auch die Schienen gelegt. Schienen sind 
zusätzliche Konfliktaspekte oder zusätzliche Wahrnehmungen im 
Augenblick des DHS. Denn Mensch und auch Tier „bemerken" in der 
Sekunde des DHS - ohne dass sie sich dessen bewusst sind - auch 
die Begleitumstände wie bei einer Blitzlicht-Momentaufnahme, dazu 
auch Töne, Laute, Gerüche, Empfindungen aller Art und Geschmacks¬ 
sensationen, und sie behalten diese Aufzeichnungen praktisch le¬ 
benslang. 



98 



Kommt der Patient später auf eine solche Schiene, dann kann 
daraus ein Rezidiv des Gesamtkonfliktes resultieren. 

Wenn dem Patienten die Lösung seines Biologischen Konfliktes ge¬ 
lingt, kommt er in die zweite Phase des Sonderprogramms, in die 
Heilungsphase. Denn exakt mit Beginn der Heilungsphase beginnt 
der Organismus mit der Reparatur der Veränderungen - sei es eine 
Zellvermehrung oder eine Zellverminderung am Körperorgan und 
natürlich auch des betroffenen Hirnrelais. 

Und je länger der Konflikt gedauert hat, um so größer sind, bzw. je 
länger dauern auch die Reparaturen. 

Mit Beginn der Konfliktlösung schaltet der Organismus wieder 
um, von der Stressphase in die Ruhephase, Vagotonie genannt. 
Auf der Organebene sehen wir nun das, was bisher als das Wich¬ 
tigste galt: Der Krebs stoppt! Und auf der Gehirnebene sehen wir 
parallel dazu, dass der Hamersche Herd nun Oedem bekommt. 

Computertomographie (CT) 
des Gehirns. Auch für den Laien 
deutlich erkennbar: eine 
Schießscheibenkonfiguration 
(in beginnender Lösungsphase) 
mit oedematisierten Ringen 


Das 1. Naturgesetz - 

Die EISENE REGEL DES KREBS - hat 3 Kriterien: 

1. Kriterium: 

Jedes Sinnvolle Biologische Sonderprogramm (SBS) entsteht mit 
einem DHS (Dirk-Hamer-Syndrom), d.h. einem allerschwersten , 
hoch-akut-dramatischen und isolativen Konflikt-Erlebnisschock, 
gleichzeitig auf den 3 Ebenen: Psyche - Gehirn - Organ. 

Das DHS ist ein schwerer, hochakut-dramatischer und isolativer 
Konfliktschock, der das Individuum „auf dem falschen Fuß erwischt”, 
aber zugleich auch eine Chance der Natur, die Panne wieder wett¬ 
zumachen. Denn in diesem Moment wird ein Sinnvolles Biologisches 
Sonderprogramm eingeschaltet, praktisch synchron: In der Psyche, 
im Gehirn und am Organ, und ist auch dort feststellbar, sichtbar 
und messbar! 



99 



Die unvermutete Art des Einschlagens ist dabei von größerer Be¬ 
deutung, als die „psychologische Inhaltsbewertung'' des Konfliktes. 
Es ist auch immer ein konfliktives Erlebnis, nicht etwa ein Schick¬ 
salsschlag oder ein Ereignis, an dem der Betroffene ohnehin nichts 
hätte ändern können. 

Exakt vom DHS an hat der Patient einen Dauerstress, d.h. er hat 
ganz kalte Hände und Füße, er denkt Tag und Nacht über seinen 
Konflikt nach, und versucht ihn zu lösen. 

Er kann nachts nicht mehr schlafen, und wenn, dann nur in der 
ersten Hälfte der Nacht, halbstundenweise, er hat keinen Appetit 
mehr, er nimmt an Gewicht ab. Alle Kraft und Intention wird nur 

darauf verwendet, mit Hilfe des SBS den Konflikt zu lösen. 

2. Kriterium: 

Der Biologische Konflikt bestimmt im Moment des DHS sowohl die 
Lokalisation des SBS im Gehirn als sog. Hamerscher Herd , als auch 
die Lokalisation am Organ a/s Krebs oder Krebsäquivalent. 

Es gibt keinen Konflikt an sich, sondern jeder Konflikt hat einen 
ganz bestimmten Inhalt und dieser definiert sich in der Sekunde 
des DHS. Der Konfliktinhalt ergibt sich assoziativ, d.h. durch unwill¬ 
kürliche Gedankenzuordnung und meist am Filter unseres Verstan¬ 
des vorbei. Man denkt, daß man denkt, in Wirklichkeit hat der Kon¬ 
flikt in Sekundenschnelle schon eingeschlagen, bevor man anfängt 
zu denken. 

Dieser unerwartete Schock hinterlässt im Gehirn Spuren, die man 
mit Hilfe der Computertomographie (CT) des Gehirns fotografieren 
kann. Ein solches Relais nennt man einen Hamerschen Herd (HH). 
Dieser Begriff stammt allerdings von meinen Gegnern, die diese 
Gebilde „die komischen Hamerschen Herde'' genannt hatten. 

Dabei ist es schließlich geblieben. 

Diese HHe sehen wie konzentrische Ringe einer Schießscheibe aus, 
oder wie das Bild einer Wasseroberfläche, in die man einen Stein 
hat plumpsen lassen. 

Das heißt also, zu jedem Konfliktinhalt gehört ein ganz bestimmter 
Krebs und eine ganz bestimmte Stelle im Gehirn. 

Aber das Faszinierende in der Germanischen Neuen Medizin ist ja, 
daß wir nicht nur die Art des Biologischen Konfliktes bzw. den Konflikt¬ 
inhalt aus dem CT des Gehirns sofort festlegen können, oder wel¬ 
ches Organ betroffen ist, und ob eine Zellvermehrung oder Zell¬ 
verminderung stattfindet, sondern auch gleichsam kriminalistisch 
herausfinden können, ob die Konflikte in der konflikt-aktiven Phase 
(ca-Phase) oder bereits in der pcl-Phase (Heilungsphase) sind. 


100 


3. Kriterium: 

Der Verlauf des SBS auf allen 3 Ebenen (Psyche-Gehirn-Organ), vom 
DHS bis zur Konfliktlösung (Conflictolyse = CL) und epileptischer/ 
epileptoider Krise auf dem Höhepunkt der pcl-/Heilungsphase und 
Rückkehr zur Normalisierung (Normotonie), ist synchron! 

Durch den Dauerstress (Sympathicotonie), die ja im Prinzip et¬ 
was Eingeplantes ist, kommt es jetzt bei den Kommunikations¬ 
leitungen der Hirnnerven in zunehmenden Maße zu Veränderungen, 
d.h. es wird ein immer größeres Areal betroffen oder das einmal 
betroffene Areal intensiver alteriert. Gleichzeitig schreitet auch der 
Krebs am Organ fort, das Körperorgan wird durch den Krebs ver¬ 
größert, verkleinert oder aber jedenfalls verändert. 

Das 2. Naturgesetz 

Das Gesetz der Zweiphasigkeit aller Erkrankungen 
bei Lösung des Konfliktes 

Jede Erkrankung der gesamten Medizin ist ein zweiphasiges Ge¬ 
schehen, sofern es zu einer Lösung des Konfliktes kommt. 

Wir hatten früher einige hundert „kalte Krankheiten" in unseren 
medizinischen Lehrbüchern beschrieben und ebenso einige hundert 
„heiße Krankheiten". 

Die „kalten Krankheiten" waren solche, bei denen die Patienten kal¬ 
te äußere Haut, kalte Extremitäten hatten, in Dauerstress waren, 
an Gewicht abnahmen, Einschlaf- und Durchchlafstörungen hatten. 
Die andere Sorte „Krankheiten" waren solche, bei denen die Patien¬ 
ten warme oder heiße Extremitäten, meist Fieber hatten, guten 
Appetit, aber schlapp und müde waren. 

Bei den sog. „kalten Krankheiten" hatte man die nachfolgende 
Heilungsphase übersehen oder als eigene „Krankheit" fehlgedeutet. 
Bei den sog. „heißen Krankheiten", die ja stets die Heilungsphase 
nach vorangegangener konflikt-aktiver Phase darstellten, hatte man 
eben diese kalte Phase übersehen oder auch als eigene „Krankheit" 
fehlgedeutet. 

Im Gehirn haben beide Phasen natürlich ihren Hamerschen Herd 
an der gleichen Stelle, allerdings in unterschiedlichem Zustand: 

In der konflikt-aktiven Phase stets mit scharf markierten Kreisen, 
sog. Schießscheibenkonfiguration, und in der konflikt-gelösten Phase 
ist der Hamersche Herd aufgequollen, oedematisiert. 

Man könnte sich vielleicht fragen, warum die Mediziner die Ge¬ 
setzmäßigkeit der Zweiphasigkeit aller Erkrankungen nicht schon 
lange erkannt hatten, wenn diese doch so schön regelmäßig ist. 
Die Antwort ist so einfach, wie sie vorher schwer war: Es lag schlicht 
daran, dass ja nur ein Teil der Konflikte eine Lösung findet. 


101 


Wenn der Konflikt nicht gelöst werden kann, bleibt die Erkran¬ 
kung ja einphasig, d.h. das Individuum bleibt in der Konfliktaktivität, 
magert immer mehr ab und stirbt schließlich an Entkräftung oder 
Kachexie. 

Das Schema zeigt, wie durch das DHS der normale Tag-Nacht- 
Rhythmus zu einer Dauersympathicotonie geworden ist, der so lan¬ 
ge andauert, bis durch die Konfliktlösung die Dauervagotonie ein- 
tritt. 



Nachiphast 

Vagcrtonu 


lagpliasr 

SvmpaihKOUmii' 


Konflikt 'VerlauI 


Hutonu' - N<rrm<>u>nlc 
noi nuilci svnipath/vagotoner 
la^'N.aht Rhvtlmms 


DaikT-SvmpathicoJonK* 
aktive Sonderpro^ramm- 
Phase - KniilliktaKtivitiu 


Dauer VVt^oionie 
Soiuierproi'ramm - 
I leilun^sphast 


I. \jronie 


(£) Dr. med. Mag. theol. Ryke Geerd Hamer 


Unterbrochen wird diese Dauervagotonie quasi auf dem Tiefpunkt, 
durch die epileptische bzw. epiieptoide Krise oder sympathicotone 
Zacke, die den Umschlag der vagotonen Phase anzeigt mit der sog. 
„Pinkelphase", dem Ausschwemmen eines großen Teils der eingela¬ 
gerten Flüssigkeit. 

Beendet ist das Sinnvolle Biologische Sonderprogramm erst mit 
der Rückkehr zur Normalität oder Normotonie. 

Jede Erkrankung die eine Konfliktlösung hat, hat auch eine konflikt¬ 
aktive Phase und eine Heilungsphase. Jede Heilungsphase - sofern 
sie nicht durch ein konflikt-aktives Rezidiv unterbrochen wird, hat 
auch eine epileptoide Krise, d.h. einen Umschlagpunkt der Heilungs¬ 
phase, am tiefsten Punkt der Vagotonie. 

Die epileptoide Krise (EK) 

ist ein Vorgang, den Mutter Natur seit Jahrmillionen eingeübt hat. 
Er läuft auf allen drei Ebenen gleichzeitig ab. 

Sinn und Zweck dieser Krise, die auf dem Höhepunkt der Heilungs¬ 
phase eintritt, ist, daß das Hirnoedem ausgepresst und ausgeschie¬ 
den werden soll und der Patient zur Normalität zurückkehrt. 

Das, was wir normalerweise einen epileptischen Krampfanfall mit 
Muskelkrämpfen nennen, ist nur eine spezielle Form der epilepti¬ 
schen Krise, nämlich, nach Lösung eines motorischen Konfliktes. 


102 








Epileptoide Krisen, d.h. epilepsie-ähnliche Krisen findet man 
grundsätzlich für jede sog. Krankheit ein bisschen verschieden, bei 
allen Erkrankungen. Hierbei kommt es nicht zu tonisch-klonischen 
Krampfanfällen, wie bei den motorischen Konflikten, sondern jede 
biologische Konfliktart und Erkrankungsart hat auch ihre ganz spe¬ 
zifische Art der epileptoiden Krise. 

War schon die Heilungsphase im allgemeinen bei einer Reihe von 
Erkrankungen nicht ganz ungefährlich, kann sie hier sogar, wenn 
man nicht aufpasst, mortal enden. 

Mit der epilept. Krise hat sich Mutter Natur mit ganz einfachen 
Mitteln ein höchst wirksames Instrumentarium geschaffen, indem 
die epilept. Krise eine sehr starke, allerdings kurzfristige, Konflikt¬ 
aktivität darstellt, d.h. in dieser Krise erlebt der Patient nochmals 
seinen gesamten Konfliktverlauf im Zeitraffer durch. 

Daher z.B. die starken Angina-pectoris-Schmerzen beim Herz¬ 
infarkt. Wir hatten nicht gewusst, daß diese Angina pectoris in der 
epilept. Krise ihren für das Überleben alles entscheidenden Biolo¬ 
gischen Sinn hatte. Denn der „ordnungsgemäße Ablauf' der epilept. 
Krise, hier des Herzinfarktes, entscheidet über die „ordnungsgemä¬ 
ße Oedemausschwemmung" und damit über das Überleben. 

In der Germanischen Neuen Medizin geben wir deshalb allenfalls, 
wenn nötig, Cortison. So stellt uns die epileptoide Krise oftmals vor 
noch größere klinische Aufgaben: z.B. die Lyse bei der Pneumonie, 
der Herzinfarkt nach einem Revierkonflikt, der Rechtsherzinfarkt mit 
Lungenembolie, oder die Absence nach einem Trennungskonflikt, 
ebenfalls Diabetes oder Hypoglycämie (Unterzuckerung). 

Die EK ist die Stunde der Wahrheit! Der gefährlichste Punkt liegt 
unmittelbar am Ende der Krise, da zeigt es sich, ob die epileptoide 
Krise ausgereicht hat, das Steuer herumzureißen. 

Aber immer darf der Patient wissen: Die allermeisten schaffen 
es zu überleben. 

Während der 2. Hälfte der Heilungsphase - mit Beginn der epi¬ 
leptoiden Krise - wird dann im Gehirn harmloses Hirnbindegewebe, 
sog. Glia eingelagert, zwecks Reparatur des Hamerschen Herdes. 
Dieser Hamersche Herd, also ein mehr oder weniger großer weißer 
Fleck oder Bereich im CT, stellt dann das Ende der Heilung dar, 
wenn es kein intra- und perifocales Oedem mehr hat. 

Wenn man im Computertomogramm Gliaansammlungen im Ge¬ 
hirn fand, die auch noch mit Jodkontrastmittel gut anfärbbar waren, 
dann stand in der Regel die Diagnose fest: „Hirntumor"! 

Hirntumoren gibt es aber per definitionem nicht, denn Hirnzellen 
können sich nach der Geburt überhaupt nicht mehr teilen, auch 
nicht unter Bedingungen die bisher als Hirntumor fehlgedeutet wer¬ 
den - also schlicht unter gar keinen Bedingungen. 


103 


Was sich vermehren kann ist harmlose Glia - Bindegewebe des 
Gehirns - das genau die gleiche Funktion hat wie das Bindegewebe 
unseres Körpers. Diese hellen gliaverdichteten Hamerschen Herde, 
die man im Computertomogramm sehen kann, sind Reparaturen 
des Organismus an den Hamerschen Herden, also ein Grund zur 
Freude statt zum Erschrecken oder gar zur Hirnoperation. 

Ein sehr wichtiges Kriterium in der Germanischen Neuen Medizin 
ist auch die Händigkeit des Patienten. Denn ohne die Feststellung 
der Links- oder Rechtshändigkeit, kann man in der Germanischen 
Neuen Medizin überhaupt nicht arbeiten. 

Genauso wie man wissen muss, wie alt der/die Patient(in) ist, 
welches Geschlecht er/sie hat und ob irgendwelche hormonellen 
Besonderheiten oder Eingriffe zu berücksichtigen sind, so z.B. Anti¬ 
babypille, Eierstocksbestrahlung oder Hormoneinnahme, Klimakte¬ 
rium etc., so muss man auch wissen, ob der/die Patient(in) 
Rechtshänder(in) oder Linkshänder(in) ist. 

Jeder kann das bei sich selbst feststellen: 

Klatscht man wie im Theater Beifall, dann ist die obenliegende Hand 
die führende, d.h., sie bestimmt die Händigkeit. 

Liegt die rechte Hand oben, dann ist man rechtshändig, umgekehrt, 
wenn die linke Hand oben liegt, ist man vom Gehirn her linkshän¬ 
dig. Dieser Test ist sehr wichtig, um herauszufinden, auf welcher 
Hirnhemisphäre ein Mensch arbeitet, denn es gibt sehr viele um¬ 
trainierte Linkshänder, die sich selbst für Rechtshänder halten. 

Jedoch erinnern sie sich meist, daß sie gewisse wichtige Dinge, 
die Rechtshänder nur mit der rechten Hand tun können, nur mit der 
Linken machen können. Viele sind z.B. zum Schreiben, auf die rech¬ 
te Hand trainiert worden und meinen deshalb sie seien Rechtshän¬ 
der. Vereinfacht gesagt, ist die rechte Kleinhirn- und Großhirnhälfte 
überwiegend für die linke Körperseite, und umgekehrt - die linke 
Kleinhirn- und Großhirnhälfte für die rechte Körperseite zuständig. 

Die Links- und Rechtshändigkeit beginnt im Gehirn, genauer 
gesagt, mit dem Kleinhirn, denn vom Kleinhirn ab ist alles seiten¬ 
mäßig definiert. Während die Links- und Rechtshändigkeit im Stamm¬ 
hirn praktisch keine Rolle gespielt hat. 

Vom Organ zum Gehirn oder vom Gehirn zum Organ ist die Kor¬ 
relation immer eindeutig. Lediglich bei der Korrelation zwischen 
Psyche und Gehirn oder Gehirn und Psyche ist die Links- und 
Rechtshändigkeit von Wichtigkeit, weil sie ja über den Konflikt/ 
Gehirnweg entscheidet. Somit auch darüber, welche „Krankheit" die 
Patienten überhaupt bei welchem Konflikt erleiden können. 

Beispiel: Eine rechtshändige Frau erleidet bei einem Identi¬ 
tätskonflikt ein Rectum-Ca, eine linkshändige Frau dagegen, bei dem 
gleichen Konflikt, ein Magen- oder Gallengangsulcus-Ca. 


104 


Ein rechtshändiger Mann bekommt bei einem Revierärger-Konflikt 
ein Gallengangsulcus- oder Magenulcus-Ca; der linkshändige Mann 
dagegen, bei dem gleichem Konflikt, ein Rectum-Ca. 

Bei einer rechtshändigen Frau z.B. ist die linke Brust für das Kind 
und die Mutter der Frau und das Nest zuständig, und die rechte 
Brust für den oder die Partner, wozu eigentlich alle übrigen Men¬ 
schen, also: Schwiegermutter, Nachbarn, Chef, Freunde etc., außer 
kleinen Kindern oder als Kinder empfundenen Menschen und Tiere 
gehören. Bei der Linkshänderin ist das genau umgekehrt. 

Die Linkshändigkeit zeigt uns auch in ganz besonderer Weise, 
daß die Biologischen Konflikte nichts primär mit Freud und her¬ 
kömmlicher Psychologie zu tun haben, sondern wirklich biologisch 
determiniert sind. Denn daß eine linkshändige junge Frau von ei¬ 
nem sexuellen Konflikt die organischen Symptome eines männli¬ 
chen Revierkonfliktes (Angina pectoris) und dadurch bedingt im 
psychischen Bereich eine Depression erleidet, würde ja „rein psy¬ 
chologisch" gar keinen Sinn machen. 

Die Linkshänderin verliert auch niemals ihre Eierstockfunktion, 
also sie hat nach wie vor ihren Eisprung und ihre Periodenblutung, 
während eine Rechtshänderin dann keinen Eisprung mehr hat. Inte¬ 
ressant ist in dem Zusammenhang auch, daß bei eineiigen Zwillin¬ 
gen stets einer linkshändig und der andere rechtshändig ist. 



linke Hand oben 
linkshändig 


rechte Hand oben 
rechtshändig 


105 


Das 3. Naturgesetz 

Das ontogenetische System der Tumoren u. Krebsäquivalente 

Die Embryologen teilen allgemein die Embryonalentwicklung ein in 
die drei sogenannten Keimblätter: Das Entoderm (Inneres Keim¬ 
blatt), das Mesoderm (Mittleres Keimblatt), das Ektoderm (Äußeres 
Keimblatt), die sich schon zu Beginn der Entwicklung des Embryos 
herausbilden und aus denen sich alle Organe ableiten. 

Jede Zelle bzw. jedes Organ des Körpers kann man einem dieser 
sog. Keimblätter zuordnen. Die Germanische Neue Medizin ordnet 
daher alle sog. Krankheiten nach Keimblattzugehörigkeit. Ordnen 
wir nämlich alle diese verschiedenen Geschwülste, Schwellungen, 
Ulcera, nach dieser Entwicklungsgeschichte, bzw. nach den Kriteri¬ 
en der verschiedenen sog. Keimblätter, dann stellt man fest, daß 
die sog. „Krankheiten” mit gleicher Keimblattzugehörigkeit - beim 
mittleren Keimblatt noch unterschieden zwischen der Kleinhirn- und 
Großhirnmarklager-gesteuerten Mesoderm-Zugehörigkeit - auch 
noch andere Eigenschaften und Besonderheiten aufweisen. 

Denn zu jedem dieser Keimblätter gehört, entwicklungsgeschicht¬ 
lich bedingt, ein spezieller Gehirnteil, eine bestimmte Art von 
Konfliktinhalt, eine bestimmte Lokalisation im Gehirn, eine ganz 
bestimmte Histologie, spezifische keimblatt-verwandte Mikroben. 
Und darüber hinaus hat auch jede sog. Krankheit - in Wirklichkeit 
„Sinnvolle Biologische Sonderprogramme der Natur” - auch noch 
einen entwicklungsgeschichtlich verstehbaren Biologischen Sinn. 

Die Zellen bzw. Organe, die sich aus dem inneren Keimblatt ent¬ 
wickelt haben, haben ihre Relais, ihren Steuerungsplatz, von wo 
aus sie dirigiert werden, im Stammhirn, der; allerältesten Teil des 
Gehirns. Auch dort finden wir wieder eine geordnete Lokalisation, 
denn sie beginnen rechts dorsal mit den Erkrankungen des Mundes, 
genau genommen mit der rechten Mundseite, des (rechten) Nasen¬ 
rachenraums und ordnen sich dann entgegen dem Uhrzeigersinn 
und entsprechend dem Magen-Darmtrakt und enden mit dem Sig¬ 
ma und der Blase (und mit der linken Seite des Mundes). 

Histologisch sind alle Karzinome Adeno-Karzinome und zwar ohne 
Ausnahme. Die zu diesem Keimblatt gehörenden Organe machen 
im Krebsfall Zellvermehrung mit kompakten Tumoren des Adeno- 
Zelltyps, z.B. i. d. Leber, im Darm, die Rundherde i. d. Lunge, usw. 

Alle Zellen bzw. Organe, die sich aus dem äußeren Keimblatt 
entwickelt haben, haben ihre Steuerungsrelais in der Hirnrinde des 
Großhirns, dem jüngsten Teil unseres Gehirns. Sie alle machen im 
Krebsfall Zelleinschmelzung in Form von Geschwüren und Ulcera, 
oder aber eine Funktionsänderung auf organischer Ebene, also z.B. 
einen Diabetes oder eine Lähmung usw. Beim mittleren Keimblatt 
unterscheiden wir eine ältere und ein jüngere Gruppe. 


106 


Die Zellen bzw. Organe, die zu der älteren Gruppe des mittleren 
Keimblatts gehören, haben ihr Relais im Kleinhirn, d.h. sie gehören 
noch zum Althirn und machen deshalb im Krebsfall ebenfalls kom¬ 
pakte Tumoren in der konflikt-aktiven Phase und zwar vom adenoi¬ 
den Zelltyp, z.B. in der Brust, auch Melanome, oder Mesotheliome 
im Pericard = im Herzbeutel, in der Pleura = Brustfell oder im Peri¬ 
toneum = also Bauchfell. 

Die Zellen bzw. Organe, die zu der jüngeren Gruppe des mittle¬ 
ren Keimblatts gehören, haben ihren Steuerungsplatz im Marklager 
des Großhirns, und machen im Falle des SBS in der konflikt-aktiven 
Phase Nekrosen oder Gewebslöcher, also Zelleinschmelzung, wie 
z.B. die Löcher im Knochen, in der Milz, in der Niere oder im Ovar. 

Je höher wir in der phylogenetischen Evolution vorangeschritten 
sind, desto höher entwickelt und desto komplizierter wurden auch 
die Programme unseres Gehirns. 

Von den archaischen ältesten Programmen unseres Stammhirns, 
über die schon etwas komplizierteren Konfliktinhalte des Kleinhirns, 
über die schon erheblich komplizierteren des Marklagers unseres 
Großhirns, bis hin zu den corticalen Konfliktinhalten, die eben von 
unserer Hirnrinde gesteuert werden (z.B. für die verschiedenen kom¬ 
plizierten „Rudelprogramme" etc.). 

Ursprünglich hatte man mal unter Krebs einen echten Tumor mit 
starker Zellvermehrung verstanden. Man vermutete, daß die Zellen 
des Tumors wegschwimmen und an anderen Stellen des Körpers 
Tochtergeschwülste machen könnten, sog. „Metastasen", die es aber 
in Wahrheit nicht gibt. Metastasen sind immer Zweit- oder Dritt- 
konflikte, meist iatrogen, also ärztlich verursacht. 

Wird heute einem Patienten in der sog. Schulmedizin die Diag¬ 
nose „Krebs" mitgeteilt, dann empfinden das die meisten Patienten 
ebenfalls als niederschmetternden Schock, der dann sofort weitere 
Panikkonflikte und damit neue Krebse auslösen kann, die dann schul¬ 
medizinisch als sog. Metastasen gelten. Das Märchen von den Me¬ 
tastasen ist eine unbewiesene und unbeweisbare Hypothese. Denn 
noch niemals hat ein Forscher eine Krebszelle im arteriellen Blut 
eines sog. Krebspatienten finden können. Aber dort müßte man sie 
ja finden, wenn sie in die Peripherie, d.h. in die Außenbezirke des 
Körpers schwimmen würden. 

Auch, daß sich die Krebszellen unterwegs, auf ihrem nie beob¬ 
achteten Weg durch das Blut, sogar noch verändert hätten und z.B. 
eine Darmkrebszelle, die im Darm einen blumenkohrartigen, kom¬ 
pakten Tumor gemacht hat, plötzlich in den Knochen gewandert 
wäre, wo sie sich in einen Knochenschwund verwandeln könnte, 
ist der helle Wahnsinn und von mittelalterlichem Dogmatismus. 


107 


Das Faktum, daß da ein zweites oder gar drittes Karzinom vor¬ 
handen ist, wird ja nicht bestritten, wohl aber die Bewertung dieses 
Faktums. 

Für die sog. Keimblätter hatte sich in der Schulmedizin auch nie¬ 
mand mehr interessiert. Niemand hatte geahnt, wie wichtig sie sind. 
Und das ist der eigentliche Grund warum man bisher in die ganze 
Krebsentstehung nie ein System hatte hineinbringen können. 

In den Lehrbüchern der Zukunft wird man die sog. Krankheiten 
daher nicht mehr nach Fachbereichen bisheriger Art ordnen, son¬ 
dern nach Keimblattzugehörigkeit. 

Diese Ordnung ist die biologisch-natürliche Ordnung der sog. 
Erkrankungen oder Sonderprogramme der Natur. 

Alle unsere Biologischen Konflikte können wir nun entwicklungs¬ 
geschichtlich einordnen. Wir wissen, wann die jeweils speziellen Ver¬ 
haltensweisen entwicklungsgeschichtlich entwickelt und einprogram¬ 
miert wurden. 

Und es gibt deshalb nicht nur Organe und Hirnareale die zusam¬ 
mengehören, sondern auch Konflikte die entwicklungsgeschichtlich 
verschwistert sind, sie haben alle die gleiche histologische Zell¬ 
formation und in der Heilungsphase finden wir dort auch immer die 
gleichen Mikroben. 


Das ontogenetische System der Sinnvollen Biologischen Sonderprogramme der Natur 



Tagphase: Sympathicotonie 
Nachtphase: Vagpt t inie 



SYMPATHICOTONIE 

Konfliktaklivilätsphase 


Zcll-Stliwuiul 
GewtbtoNekrose oder 
Ufcera 


Zelfvcrmehrung, Tumor 
und 

Mykobakterien Afcrniehnjiig 


VAGOTONIE 
Konflikt lösungsphase 


Zell Vermehrung «ur 
1 irrwebe- Restit ul ion 
|/ i mdu ai" wwfcrii 

Baklcrimvermehrung 
lu Virm. fall* ei Vinrn gibt» 


Tumorabbau 
durch Arbeit der Pilze 
oder Pi 1/baktcrien - Tbc 



Eutonie = Nonnotonic 
normaler svmpatlyVagotoner 
Ta^NaVh i - Rhy 11 imus 


Dauer-Sympathicotonie 
ak« ive Sonilc rorc)gramm- 
Phase “ KonfhkLiKiiviiat 


Dauer-Vagotonie 

Nonderprogiaittin 

Heilungsphase 


Eu ton io 


(C) Dr. med. Mag. theol. Ryke Geerd Hamer 


108 










Das 4. Naturgesetz 

Das ontogenetisch-bedingte System der Mikroben 

Die Mikroben hatten wir bisher nur so verstanden, als würden sie 
die sog. Infektionskrankheiten bewirken und diese Anschauung 
schien nahe zu liegen, weil wir ja bei den sog. Infektionskrankhei¬ 
ten auch stets eben diese Mikroben fanden. 

Nur das hatte nicht gestimmt. Denn diesen vermeintlichen In¬ 
fektionskrankheiten ging immer eine konflikt-aktive Phase voraus. 
Und erst mit der Konfliktlösung dürfen diese Mikroben aktiv wer¬ 
den. Und zwar werden sie dirigiert und aktiviert von unserem Ge¬ 
hirn. Und sie helfen uns in dem Sinne, daß sie die Folgen des über¬ 
flüssig gewordenen Krebses, also den Tumor, abräumen, der nach 
Erfüllung seiner Aufgabe nicht mehr gebraucht wird, oder in dem 
die Bakterien und Viren die Löcher, Nekrosen, Gewebszerstörungen 
der Großhirngruppe, wieder aufbauen helfen. So sind sie unsere 
treuen Helfer, unsere Gastarbeiter. 

Die Vorstellung von dem Immunsystem als der Armee, die ge¬ 
gen die bösen Mikroben kämpft, war schlicht falsch gewesen. Denn 
die Mikroben sind nicht Verursacher von „Krankheiten”, sondern sie 
sind Optimierer der Heilungsphase. 

Das 4. Naturgesetz der Germanischen Neuen Medizin- 
das ontogenetisch-bedingte System der Mikroben - ordnet nun die 
Mikroben wiederum den 3 Keimblättern zu, denn zu jeder keimblatt¬ 
verwandten Organgruppe gehören auch spezifische keimblatt-ver¬ 
wandte Mikroben. 

Zusammen mit der Programmierung unserer Organe in den ver¬ 
schiedenen Hirnrelais unseres Computers Gehirn sind auch unsere 
treuen Spezialarbeiter, die Mikroben, gleich mit einprogrammiert 
worden. 

Hieraus ergibt sich, dass 

— die ältesten Mikroben, Pilze u. Pilzbakterien (Mykobakterien) für 
das Entoderm, bedingt noch für das Kleinhirn-Mesoderm, jedenfalls 
aber nur für die Althirn-gesteuerten Organe zuständig sind 

(für uns Menschen sind das fast ausschließlich die Tbc- Mykobakte¬ 
rien,. auch „säurefeste Stäbchen" genannt, weil ihnen die Magen- 
säure nichts anhaben kann), 

— die alten Mikroben, nämlich die Bakterien, die für das Großhirn¬ 
gesteuerte Mesoderm zuständig sind und alle Organe die davon ge¬ 
bildet worden sind, 

-- die jungen sog. Mikroben, nämlich die Viren, sofern es die realiter 
überhaupt gibt, die im strengen Sinne keine echten Mikroben, also 
keine Lebewesen sind, und ausschließlich für das Ektoderm, bzw. 
für die von der Großhirnrinde gesteuerten Organe zuständig sind. 


109 


Zuständig heißt in diesem Sinne, dass auch jede der Mikroben- 
Gruppen jeweils nur bestimmte Organgruppen „bearbeitet", die die 
gleiche Keimblattzugehörigkeit haben, d.h. aus dem gleichen Keim¬ 
blatt stammen. 

Der Zeitpunkt, von wann ab die Mikroben „bearbeiten" dürfen, 
hängt nicht etwa, wie wir alle bisher fälschlicherweise angenommen 
hatten, von äußeren Faktoren ab, sondern wird vielmehr ausschlie߬ 
lich von unserem Computer Gehirn bestimmt. 


Das ontogenetisch bedingte System der Mikroben 



EKTODERM 


MESODERM 


ENTODERM 



Zusammenhänge zwischen GEHIRN - KEIMBLATT - MIKROBEN 

(£) Dr. med. Mag. theol. Ryke Geerd Hamer 

Wir haben ja die Mikroben auch als etwas „Bösartiges" betrach¬ 
tet, das wir ausrotten mussten. Das war barer Unsinn! 

Wir brauchen die Mikroben dringend, und zwar die ganze Palet¬ 
te, die in unserem Breitengrad üblich ist. Fehlen uns z.B. „aus hygi¬ 
enischen Gründen" die Mykobakterien (Tbc), dann können wir un¬ 
sere Tumoren in der Heilungsphase nicht mehr wieder abbauen. 

Das hat für eine ganze Reihe von Tumoren katastrophale Folgen: 
Bei einem Schilddrüsen-Ca z.B. bedeutet das, dass es trotz Lösung 
des Konflikts nicht abgebaut werden kann und weiterhin große Men¬ 
gen Thyroxin produzieren wird. Das hat eben den Grund, dass die 
Mykobakterien fehlen, die normalerweise den Tumor abbauen und 
den Tyroxinspiegel wieder auf Normalwerte abfallen lassen. 

Auch ein Dickdarm-Ca kann erhebliche Komplikationen verur¬ 
sachen und muss dann chirurgisch entfernt werden, wenn keine 
Mykobakterien vorhanden sind. 


110 





Mykobakterien gibt es so lange oder fast so lange, wie es Einzel¬ 
ler gibt, also lange bevor es Tiere oder Menschen gab. Sie haben 
eine klare Aufgabe, nämlich die Tumoren, die vom Althirn gesteuert 
sind, vom Beginn der Heilungsphase an zu verkäsen und abzubau¬ 
en. Aber wie die Tumoren selbst, die sie abbauen müssen, wenn sie 
ihre Funktion erfüllt, ihren Dienst getan haben, vermehren sich die 
Mykobakterien ebenfalls in der konflikt-aktiven Phase. 

Wir wissen also jetzt, dass wir die Mykobakterien (Tbc), auch 
wie gesagt „säurefeste Stäbchen" genannt - weil ihnen die Magen¬ 
säure nichts ausmacht - dass wir also diese Mykobakterien vom 
DHS an haben müssen! Wenn wir sie nach der Konfliktlösung be¬ 
kommen, in der Heilungsphase, nützen sie uns für dieses Sinnvolle 
Biologische Sonderprogramm nichts mehr, weil sie sich ja nur in der 
konflikt-aktiven Phase vermehren. 

Offenbar lässt unser Organismus - im Zusammenspiel mit sei¬ 
nem Freund, dem Mykobakterium - nur genau so viele säurefeste 
Stäbchen produzieren, wie später zur Verkäsung des Tumors ge¬ 
braucht werden. Und wir Dummköpfe und Zauberlehrlinge hatten 
geglaubt, wir müssten die Tuberkulose ausrotten. 

Dagegen gehören die Bakterien zur Großhirngruppe und machen 
wie alle Organe die vom Großhirn gesteuert werden - hier speziell 
vom Großhirnmarklager - Zellvermehrung in der Heilungsphase. 
Deshalb vermehren sich die Bakterien auch erst mit der Conflictolyse 
(Konfliktlösung). 

Die Viren sind keine eigenständigen Lebewesen, wie die Bak¬ 
terien, sondern nur komplizierte körpereigene Eiweißmoleküle, die 
sich - und zwar ausschließlich in der Heilungsphase, nach der Kon¬ 
fliktlösung - vermehren und beim Wiederaufbau der Ulcera der Haut 
und der Schleimhäute helfen. 

Bisher ist allerdings noch nicht sicher, ob es überhaupt Viren in 
dem von uns hypothetisch gedachten Sinne gibt. 

Wir sehen jetzt, dass sich die Mikroben sinnvoll und entwick¬ 
lungsgeschichtlich verstehbar in den biologischen Prozess der Sinn¬ 
vollen Biologischen Sonderprogramme einfügen. Sie sind gleichsam 
mit uns und für uns gewachsen. Sie sind jeweils ein Glied eines 
Regelkreises, was wir nicht gewusst hatten. 

Die Regelkreise der Natur können aber nicht funktionieren, wenn 
wir Zauberlehrlinge willkürlich irgendwelche Faktoren herausneh¬ 
men. So ziemlich alles, was wir „modernen Schulmedizyniker" ge¬ 
macht hatten, war Unsinn. 


111 


Das 5. Naturgesetz 

Das Gesetz vom Verständnis einer jeden sog. Krankheit als Teil 
eines (entwicklungsgeschichtlich verstehbaren) Sinnvollen Biologi¬ 
schen Sonderprogramms der Natur 

Als ich 1981 die „Eiserne Regel des Krebs" und die Zweiphasigkeit 
der Erkrankungen entdeckt und im Oktober 1981 als Habilitation 
der Universität Tübingen eingereicht hatte, glaubte ich die Zu¬ 
sammenhänge des Krebs entdeckt zu haben. 

Zwei Jahre später merkte ich im Zuge meiner weiteren Forsch¬ 
ungen, dass nicht nur die Karzinomerkrankungen, sondern auch alle 
übrigen Erkrankungen offensichtlich nach diesen beiden Biologischen 
Naturgesetzen verlaufen. 

1987 gelang es mir auf der Grundlage der Embryologie und der 
Verhaltensforschung das dritte und vierte Biologische Naturgesetz 
zu finden. Ich stellte zu meiner Überraschung fest, dass sämtliche 
Erkrankungen der gesamten Medizin sich nach diesen 4 Biologischen 
Naturgesetzen erklären und an jedem einzelnen Fall reproduzieren 
lassen. Durch diese biologische Sicht gelangte ich fast notgedrun¬ 
gen zu einer geradezu atemberaubenden Konsequenz: 

Als ich die sog. Erkrankungen der einzelnen Keimblätter geson¬ 
dert betrachtete, stellte ich fest, dass es offensichtlich einen Biolo¬ 
gischen Sinn gibt. Ich merkte, daß die sog. Krankheiten keine sinn¬ 
losen Fehler der Natur darstellen, die es zu bekämpfen gilt, sondern 
dass jede sog. Erkrankung Teil eines sinnvollen Geschehens ist, 
so dass ich regelrecht gezwungen wurde für jede einzelne zu 
fragen: 

- Wodurch ist diese „Krankheit" entstanden? 

- Welchen Biologischen Sinn hat sie? 

Es ergab sich für mich, dass wir bei vielen Erkrankungen den Biolo¬ 
gischen Sinn nur aus der Embryologie verstehen können. 

Es ergab sich weiter, dass wir den biologisch-sozialen Zusam¬ 
menhang in dieses biologische Sinnverständnis mit einbeziehen 
müssen. Schließlich stellte sich für mich die Frage, ob unser bishe¬ 
riges Verständnis vom Wesen der Krankheiten mit dem Begriff 
„Krankheit" schlechthin nicht falsch war, weil wir uns des Biologi¬ 
schen Sinnes der „Krankheiten" nicht bewusst waren. 

Es gelang mir nachzuweisen, daß der Biologische Sinn der sog. 
Erkrankungen keimblattabhängig ist. Dieser ist ungeheuer wichtig, 
und sogar eine der zentralen Säulen für das Verständnis der ge¬ 
samten Germanischen Neuen Medizin. Daraus ergab sich für mich 
ein ganz neues nosologisches Verständnis des früheren Begriffs 
Krankheit. Aus diesem Grunde dürfen wir eigentlich im früheren 
Sinne nicht mehr von Krankheit sprechen, sondern von einem Sinn¬ 
vollen Sonderprogramm der Natur. 


112 


Der Beginn dieses Sonderprogramms, das DHS, ist bereits ein 
sinnvoller Vorgang, um dieses Sinnvolle Biologische Sonderprogramm 
(SBS) einzuschalten. 

Seit wir die vermeintlichen „Krankheiten" nicht mehr als „Bös¬ 
artigkeiten", Pannen der Natur oder Strafe Gottes verstehen, son¬ 
dern als Teile oder einzelne Phasen unserer Sinnvollen Biologischen 
Sonderprogramme der Natur, seither kommt dem Biologischen Sinn 
der in jedem SBS enthalten ist, natürlich entscheidende Bedeutung 
zu. Das SBS hat also einen sinnvollen biologischen Zweck oder: mit 
dem SBS soll etwas Sinnvolles oder sinnvoll biologisch Notwendiges 
erreicht werden. 

Allerdings liegt der Biologische Sinn, wie wir gesehen haben, 
siehe Schema, einmal in der konflikt-aktiven Phase, und ein ande¬ 
res mal in der konflikt-gelösten Phase. 

Hier hat sich Mutter Natur einfach die Freiheit genommen, beides 
zu realisieren, allerdings ganz ordnungsgemäß, in verschiedenen 
Keimblattgruppen, obwohl die Althirn-gesteuerten Organe und die 
Großhirnrinde-gesteuerten Organe sonst in ihrem Verhalten dia¬ 
metral entgegengesetzt sind: 

Die Althirn-gesteuerten Organe machen Zellvermehrung in der 
ca-Phase, die Großhirnrinde-gesteuerten Organe machen Zell¬ 
schwund in der ca-Phase. Aber hinsichtlich ihres Biologischen Sinns 
dürfen wir nicht vergessen, daß Mutter Natur (siehe Pilze und My¬ 
kobakterien) ja auch schon vom DHS ab die pcl-Phase im Auge hat. 
Denn vom DHS ab vermehren sich die Mykobakterien (Tbc), die 
aber erst mit der Conflictolyse zum Einsatz kommen, d.h. es wer¬ 
den entsprechend nur so viele Mykobakterien „vorproduziert", wie 
nachher zum Abräumen des Tumors notwendig sind. 

Beispiel: Sitzt ein Brocken, der zu gierig verschlungen wurde, damit 
ihn nicht der Konkurrent bekommen sollte, im Darm fest, weil er zu 
groß ist, dann erleidet das Individuum eine Kolik. Zusammen mit 
dieser Kolik, die in diesem Fall das DHS ist, schaltet sich jetzt ein 
Sinnvolles Biologisches Sonderprogramm ein, d.h. es wächst nun 
proximal, also aufwärts oder mundwärts ein Darmkrebs. 

Das bedeutet, rasche Zellvermehrung - (schulmedizinisch: stark mi¬ 
totisch wachsend, ganz hochbösartig!) Gleichzeitig vermehren 
sich genauso rasch die Mykobakterien (sofern das Individuum 
mindestens ein einziges von der Sorte vorrätig hatte). 

Der Biologische Sinn ist: Der Darmkrebs besteht aus Millionen, 
bes. stark Verdauungssaft-produzierenden „Wegwerfzellen" zum ein¬ 
maligen Gebrauch. Es wird buchstäblich literweise Verdauungsaft 
produziert und damit der zu große Brocken abgedaut, verkleinert, 
und irgendwann ist er klein genug und rutscht durch. 

Das ist die Conflictolyse (Konfliktlösung). 


113 


Von diesem Moment an arbeiten die Mykobakterien, vom Gehirn 
gesteuert, aber auch selbst aus vielen Millionen Jahren Erfahrung 
wissend, welche (Wegwerf-)Zellen sie verkäsend abbauen dürfen 
und welche nicht, und räumen ausschließlich die Wegwerfzellen, 
sprich: den Tumor wieder ab. Das Ganze passiert unter starkem 
typischem Nachtschweiß gegen Morgen und hoher, später subfebriler 
(leichter) Temperatur. Es werden also einfach nur die neu entstan¬ 
denen Zellen durch Verkäsung abgebaut und zurück bleibt dann 
später eine Narbenplatte. 

Der Patient muss nun verstehen lernen, das zu übertragen. 

Bei uns ist dieser „hässliche unverdauliche Konflikt" wegen des „un¬ 
verdaulichen Brockens" normalerweise kein Nahrungsbrocken mehr, 
sondern ein „unverdaulicher Brocken im übertragenen Sinne". Also: 
ein Auto, ein Haus, eine Erbschaft, ein geplatztes Geschäft oder ein 
verlorener Prozess etc. Wir reagieren aber biologisch-„archaisch" 
noch so, als wenn es noch der unverdauliche Nahrungsbrocken wäre, 
der uns diesen „hässlichen unverdaulichen Konflikt" gemacht hätte. 

Vergleichbares passiert in der weiblichen Brust: 

(Biologischer Sinn: in der ca-Phase). Wenn eine rechtshändige Frau 
einen Mutter/Kind-Konflikt erleidet, dann wächst bei ihr in der lin¬ 
ken Brust ein adenoider Brustdrüsenkrebs, d.h., es vermehrt sich 
das Brustdrüsengewebe. Der Biologische Sinn ist eindeutig der, dem 
Säugling, der z.B. durch einen Unfall jetzt eine Entwicklungsstö¬ 
rung durchmacht, Hilfestellung zu geben, in dem er nunmehr mehr 
Muttermilch bekommt. So versucht der Organismus der Mutter, den 
entstandenen Schaden wieder auszugleichen. 

Solange also der Konflikt andauert, wächst der Brustdrüsen¬ 
tumor, sprich: die Milchvermehrung hält an. Erst in dem Augen¬ 
blick, wo der Säugling wieder ganz in Ordnung ist, erfolgt die Lö¬ 
sung des Konflikts, d.h. das Brustdrüsenwachstum stoppt. 

Zurück bleibt später eine Kaverne. Diese kann entweder ein to¬ 
taler, mit Flüssigkeit mehr oder weniger aufgefüllter Hohlraum sein 
oder eine Art ausgedünnter Bereich, wie ein Schwamm oder ein 
Schweizer Käse. In jedem Fall hat die Brust so ziemlich wieder das 
Aussehen, das sie vorher hatte, ist auch funktionell, sowohl hin¬ 
sichtlich des derzeitigen Stillens, als auch hinsichtlich zukünftiger 
Stillfähigkeit voll intakt. 

Natürlich spielen sich diese Vorgänge bei den Frauen in den sog. 
zivilisierten Ländern meist außerhalb der Stillzeit ab. 

Bekommt eine Frau in der Zivilisation einen Mutter/Kind-Konflikt 
während sie nicht mehr stillt, dann wächst ein solcher Brustdrüsen¬ 
tumor und imitiert den Zweck des mehr-Milch-geben-wollens an den 
Säugling, der zwar als Kind, meist aber nicht mehr als Säugling 
vorhanden ist. 


114 


Anders beim Wasser- und Flüssigkeitskonflikt 

(Großhirn-Mesoderm), hier sehen wir in der konflikt-aktiven Phase 
eine Nekrose im Nierengewebe und gleichzeitig ist auch immer der 
Blutdruck erhöht, der aber den Sinn hat, das durch die Nekrose 
gebildete Loch im Nierengewebe funktionell zu kompensieren, da¬ 
mit ausreichend Urin und Harnstoff ausgeschieden werden kann. 

In der Heilungsphase bildet sich von der Nekrose der Niere aus 
eine Ausstülpung, die mit Flüssigkeit gefüllt ist. 

Dies nennen wir eine Nierenzyste. Im Inneren der Zyste findet jetzt 
eine starke Zellvermehrung statt (Wilms), an deren Ende, nach 9 
Monaten, statt der Flüssigkeit ein festes Zellgewebe gebaut ist, mit 
einem eigenen Blutgefäßsystem (Nephroblastom). 

In der Zeit ist die Zyste überall an der Umgebung „angewach¬ 
sen", die sich später aber, wenn sie festgeworden, d.h. induriert 
ist, von alleine wieder ablöst. Hier liegt der Biologische Sinn in der 
Heilungsphase, d.h. mit einer bleibenden Vergrößerung, sowohl 
parenchymatös, als auch funktionell am Ende der Heilungsphase. 
Warum Mutter Natur das hier so handhabt, können wir noch nicht 
so ganz verstehen. Möglich ist, dass eine echte parenchymatöse 
und funktionelle Organvergrößerung, die bleibend sein soll, nicht so 
„auf die Schnelle" möglich ist, wie das bei der raschen Mitose der 
„Wegwerfzellen" der Fall ist, weil es da ja eh nicht so genau darauf 
ankommt. Denn diese Zellen sind ja nur für kurze Zeit geplant und 
werden danach ohnehin wieder abgebaut. 

Bei den Großhirnrinden-gesteuerten Karzinomen liegt der Biolo¬ 
gische Sinn wieder in der ca-Phase, aber im Gegensatz zu der Zell¬ 
vermehrung bei den Althirn-gesteuerten Organen, wird hier gerade 
das Gegenteil erreicht, nämlich durch Zellschwund der Plattenepithel¬ 
schleimhaut, die dann in der Heilungsphase wieder aufgebaut wird. 
Da aber bisher niemand etwas wusste, wurden die Restitutionen 
oder das Wiederauffüllen der Nekrosen und Ulcera in der pcl-Phase 
auch als Krebs oder Sarkom bezeichnet, weil ja dabei auch Zell¬ 
vermehrung (Mitosen) mit großen Zellen und großen Kernen statt¬ 
finden - allerdings zum Zweck der Heilung. 

Jetzt können wir auch verstehen, warum wir die Krebsentstehung 
nie begreifen konnten, solange wir diese Zusammenhänge und vor 
allem den entwicklungsgeschichtlichen Entstehungsmechanismus 
unserer biologischen Konfliktprogramme nicht verstanden hatten. 
La medicina sagrada (wie die Spanier sagen) hat alles umgedreht, 
nichts stimmt mehr, außer den Fakten. Aber nicht nur jedes Sinn¬ 
volle Biologische Sonderprogramm hat seinen Biologischen Sinn, 
sondern auch die Kombination solcher SBS im Sinne einer schizo¬ 
phrenen Konstellation haben wiederum einen ganz besonderen Bio¬ 
logischen Sinn, quasi einen „Übersinn". 


115 


Damit ist keineswegs etwas Transzendentelles, Weltanschauli¬ 
ches oder Spirituelles gemeint, sondern die Tatsache, daß Mutter 
Natur offenbar die Möglichkeit hat, bzw. eingeübt hat, bei scheinbar 
ausweglosen Situationen (z.B. Psychosen) gleichsam neue Dimen¬ 
sionen zu eröffnen, mit denen das Individuum doch noch eine Chance 
hat, diese schwere Situation wieder zu meistern. Auch hier eröffnet 
die Germanische Neue Medizin ganz neue Dimensionen einer sinn¬ 
vollen therapeutischen Betreuung. 

Mit dem 5. Naturgesetz ist die Germanische Neue Medizin end¬ 
lich komplett geworden. Es ist die Quintessenz (5. Seinsform oder 
folgerichtige Konsequenz aus den vorangegangenen 4 Biologischen 
Naturgesetzen) oder die quinta essencia. 

Wir Menschen können in aller Bescheidenheit nun zum ersten 
Mal sehen und sogar verstehen, dass nicht nur die gesamte Natur 
geordnet ist, sondern dass auch jeder einzelne Vorgang in der Na¬ 
tur sinnvoll ist, sogar im Rahmen des Ganzen. Und dass die Vorgän¬ 
ge, die wir bisher „Krankheiten" genannt hatten, nicht etwa sinnlo¬ 
se Störungen waren, die von Zauberlehrlingen wieder repariert wer¬ 
den mussten, sondern wir sehen voller Staunen, dass das alles gar 
nichts Sinnloses, Bösartiges und Krankhaftes war, sondern eine durch 
und durch sinnvolle Schöpfung der Natur, die sich viele Millionen 
Jahre bereits bewährt hat und die wir armen Zauberlehrlinge bisher 
aus meist religiöser Verblendung nicht verstehen konnten. 

Seit mir Allvater Odin vergönnt hat, auch das 5. Biologische Na¬ 
turgesetz, die Quintessenz, zu entdecken und zu formulieren, habe 
ich erst das Gefühl, die ganze Germanische Neue Medizin in Händen 
zu halten. 



Nephroblastom 

Das nach 9 Monaten ausgereifte 
Nephroblastom ist völlig induriert, 
hat eine derbe Kapsel, hat durch 
den Isthmus eine kräftige Arterie 
und Vene und ist jetzt in die 
Urinproduktion mit einbezogen. 


116 



Das Tübinger Syndrom (1) - 1981/82 
(Neid, Arroganz und Ignoranz) 

Damit den Patienten die an Krebs erkrankt waren schnellstens mit 
der Eisernen Regel des Krebs geholfen werden konnte, reichte ich 
die Ergebnisse meiner Forschungen am 02.11.1981 in einer 300- 
seitigen Habilitationsschrift - mit dem Titel: 

„Das Hamer-Syndrom” (benannt nach DIRK Geerd Hamer) - 
Die EISERNE REGEL DES KREBS” - bei meiner Universität in Tübingen 
(Fakultät für Klinische Medizin) ein. 



Diese Habilitationsarbeit hatte den 
einzigen und ausschließlichen 
Zweck, dass die Ergebnisse die ich 
gefunden hatte, möglichst schnell 
nachgeprüft würden und auf diese 
Weise so schnell als möglich den 
Krebskranken zu Gute kommen 
sollten. 


Dabei hoffte ich nicht auf Titel und Würden, sondern nur auf die 
Anständigkeit und Redlichkeit meiner Medizin-Kollegen. 

In ca. 1000 Stunden Arbeit, psychische Schwerstarbeit, hatte ich 
endlich 200 Patientinnen auf die ihrer Krebserkrankung vorausge¬ 
hende Zeit eingehend „abgeklopft”. 

Die Ergebnisse, die ich glaubte, nach allen Forderungen der wis¬ 
senschaftlichen Redlichkeit erzielt zu haben, übertrafen selbst mei¬ 
ne kühnsten Erwartungen. 

Nach der Meinung der geltenden Schulmedizin war das Problem, 
dem ich mich widmete, ein geradezu aberwitziges Unterfangen: 
Denn in den bedeutendsten Standardwerken der Krebsforschung 
kam das Wort „Psyche" damals nicht einmal mehr im Stichwort¬ 
verzeichnis vor. 

Was bedeutet Reproduzierbarkeit der Eisernen Regel des Krebs? 
Nach der Eisernen Regel des Krebs unterscheiden wir eine konflikt¬ 
aktive Phase, in der der Patient in Dauer-Sympathicotonie ist, und 
eine konflikt-gelöste Phase, in der der Patient in Dauer-Vagotonie 
ist, was gleichzeitig die Heilungsphase ist. 


117 


Nach Abschluss dieser Heilungsphase, die sich synchron in allen 
3 Ebenen unseres Organismus abspielt, ist unser Organismus wieder 
gesund; egal ob der Krebs am Organ nun eingekapselt, abgestoßen 
oder (wie beim Knochen) wieder rekalzifiziert ist. 

Die Hamerschen Herde, die in der Heilungsphase stets mit Oedem 
einhergehen, wurden bisher als „Hirntumoren" diagnostiziert, ob¬ 
gleich es überhaupt keine Hirn-„Tumoren" geben kann, da sich die 
Hirnnervenzellen nach der Geburt nicht mehr teilen können. 

Vermehrt waren nur die harmlosen Gliazellen (Bindegewebszellen 
oder Narbenzellen), die es am übrigen Körper zwecks Reparatur ja 
auch gibt. Nach Abschluss der Heilungsphase ist auch das lokale 
Hirnoedem wieder abgeschwollen. 

Behandelt man nach diesem sehr logischen und im Prinzip einfa¬ 
chen System alle an Krebs und Krebsäquivalenten erkrankten Pati¬ 
enten von Anfang an, dann überleben ca. 97 % aller Patienten. 

Ganz besonders folgenschwer war bisher immer die iatrogene 
Panikmache, die bei den Patienten dann neue Biologische Konflikte 
ausgelöst hat, deren organische Folgen ignoranterweise dann als 
sog. Metastasen angesehen worden waren. 

Dagegen gibt es Metastasen in dem bisher angenommenen Sinne 
als Aussaat von Krebszellen ja überhaupt nicht. 

Auch wenn später viele Kollegen behaupten werden, das sei ja 
nicht von Hamer entdeckt worden, sondern das hätten im Grunde 
alle schon gewusst und behauptet, so ist daran nur richtig, dass 
erst neuerdings auch die Psyche als Persönlichkeitsstruktur oder 
etwa im Sinne einer Dauerstressüberforderung mit dem Krebs in 
Zusammenhang gebracht worden ist, nur hat man weder einen ex¬ 
akten Zusammenhang nach- bzw. ein System beweisen können, 
wie Psyche und Krebs miteinander in Zusammenhang stehen. 

Deshalb hat auch ein möglicher Zusammenhang nie Eingang in 
die strenge Wissenschaft gefunden, weil es nach meiner Meinung 
nie systematisch untersucht worden ist. 

Die Ereignisse um den Tod meines Sohnes Dirk waren für mich 
der Ausgangspunkt der Überlegungen. Darum habe ich das Syn¬ 
drom nach meinem Sohn DIRK-HAMER-SYNDROM (DHS) benannt. 
Die Frage aber lautet: 

„Wie sollen wohl empirisch gefundene Biologische Naturgesetze 
anders verifiziert werden als durch Reproduzierung also Nachunter¬ 
suchung an Patienten?" 

Die Schwierigkeiten, die mir gemacht wurden, als ich diesen - 
wie man es nannte - kompletten Unsinn - versuchte, nämlich die 
Zusammenhänge bei der Entstehung des Krebs zu erhellen, waren 
riesig groß - und daran hat sich bis zum heutigen Tage noch nichts 
geändert. 


118 


Selbst der oberste Onkologie-Professor einer süddeutschen Uni¬ 
versität soll es als „baren Unsinn" abgetan haben, und eine Reihe 
von Chefärzten lachten mich nur schallend aus und man warf mir 
jeden nur möglichen Knüppel in den Weg. 

Sie lasen z.T. heimlich meine Protokolle, versuchten mehrmals 
mich fristlos zu entlassen - trotz, wie sie anerkannten, fachlich nicht 
zu beanstandender guter internistischer Leistung - damit ich nicht 
solchen, gegen jede Schulmeinung der Medizin gerichteten Unsinn, 
weiter betreiben könnte. 

Selbstverständlich durfte ich während meiner Dienstzeit keinen 
Patienten befragen und musste meine Protokolle, auch in meiner 
Freizeit selbst tippen, was man bei anderen Sachen außer mir, nicht 
einmal einem Assistenten zumutete, der sein Pflichtjahr absolviert... 

Ich bin aber der Meinung, eine so wichtige Tatsache wie der Zu¬ 
sammenhang der Entstehung der Krebsmanifestation ist ein so 
elementares Anliegen aller Menschen, dass es nicht zu verantwor¬ 
ten ist, dass - wie es mir mehrfach passiert ist - die Veröffentli¬ 
chung plötzlich aus Gründen eines Syndikatdenkens der Schul¬ 
mediziner unerklärlicherweise gestoppt wird. 

Es wird so viel hinter den Kulissen hantiert, so viele hochdekorierte 
Professoren haben ein außerordentlichen Interesse daran, dass al¬ 
les in der Medizin so bleibt, wie es ist. 

Man wird sofort als Scharlatan abqualifiziert, oder als Seelenfor¬ 
scher verspottet oder von irgendwelchen Krebs-Päpsten, die selbst 
in der falschen Richtung eine große Anzahl von Veröffentlichungen 
getätigt haben, als unqualifizierter Außenseiter in die Ecke gedrängt, 
letztendlich zum Schaden der Patienten. 

14.12.1981: Der Dekan der Medizinisch Klinischen Fakultät, Herr 
Prof. K. Voigt (Neuro-Radiologie) beauftragt Prof. Schräge (Frau¬ 
enklinik) und Prof. Waller (Medizin. Klinik) mit der Erstellung eines 
Gutachtens und bittet ausdrücklich um Stellungnahme, „ob diese 
Arbeit nach Form, Methodik , Inhalt und Ergebnisse den Ansprüchen 
einer Habilitationsarbeit genügt." 

21.12.1981: Prof. Waller (mein früherer Oberarzt) bittet den 
Dekan ihn von dieser Aufgabe zu entbinden und stattdessen Prof. 
Wilms (Onkologe) mit der Erstellung eines Gutachtens zu betrau¬ 
en. Daraufhin bestellt der Habilitationsausschuß statt Prof. Waller - 
Herrn Prof. Wilms zum Gutachter. 

23.12.1981: Prof. Hirsch (Gynäkologe), Direktor der Universi- 
täts-Flauenklinik in Tübingen untersagt die Überprüfung meiner Er¬ 
gebnisse an Patientinnen. 


119 


Ich schrieb an Prof. Hirsch: 

... Heute ließ mir Ihre Sekretärin von Ihnen ausrichten, an Ihrer 
Klinik bestünde an der Nachprüfung der Ergebnisse aus meiner 
Habilitationsarbeit kein Interesse! Gleichzeitig gab sie mir meine 
Wissenschaftliche Arbeit über die Eiserne Regel des Krebs und die 
beiden Schreiben des Kollegen Oertel, der als niedergelassener 
Gynäkologe die Ergebnisse überschlagmäßig nachgeprüft hatte und 
zu den gleichen Ergebnissen kam wie ich, zurück. Kurz darauf gab 
mir auch Herr Prof. Dr. med. Schindler ein Exemplar meines 
Habilitationsmanuskriptes zurück, in das er angeblich in 4 Wochen 
nicht einmal überhaupt hineingeschaut habe. 

Verehrter Herr Professor; Sie können eine unbequeme, der schul¬ 
medizinischen Lehrmeinung zuwider laufende wissenschaftliche The¬ 
se eines Außenseiters vielleicht vermeintlich diskreditieren, indem 
Sie „fehlendes Interesse " zeigen, wenn der Kollege so fair ist und 
seine auf empirischen Ergebnissen basierenden Erkenntnisse im 
Rahmen einer für solche Fälle vorgesehenen Habilitation zur Dis¬ 
kussion stellt. Aber ob das die rechte Art unseres Dienstes am Pati¬ 
enten ist oder die kollegiale Art unter Ärzten, wage ich zu bezwei¬ 
feln... Sind Sie sich überhaupt der Tragweite bewusst dessen, was 
Sie da so lässig mit zynischem Desinteresse abtun? 

... Sie können ja meinetwegen am Ende der Nachuntersuchungen 
sagen: Das ist alles Unsinn, was der Hamer da ausgebrütet hat; 
auch der Prof. Hammacher und die 15 Professoren aus Tübingen, 
die diese Ergebnisse für sehr gut denkbar und für eine medizini¬ 
schen Erdrutsch sondergleichen halten, sind alles Dummköpfe, ein¬ 
schließlich dem Kollegen Gynäkologen Oertel, der es überschlags¬ 
mäßig in seiner Praxis nachgeprüft hat. 

Aber nach prüfen muß man es doch erst einmal... 

Nachdem Prof. Hirsch sich geweigert hatte, die EISERNE REGEL 
DES KREBS anhand von Fällen in der Frauenklinik zu überprüfen, 
versuchte ich an auswärtigen Universitätskliniken beliebige Fälle zu 
untersuchen, zu dokumentieren und von Ärzten und Professoren 
gegenzeichnen zu lassen. 

20.01.1982: Ich teilte dem Dekan der medizinischen Fakultät mit, 
dass bisher an den Universitätsfrauenkliniken Rom und Kiel 70 Fälle 
von Karzinomen untersucht worden seien. Jedesmal seien die Kri¬ 
terien der ERK bestätigt worden. 

In einem weiteren Schreiben an den Dekan Voigt: 

... Ich habe bereits reklamiert, dass durch die Weigerung von Herrn 
Professor Hirsch, an seiner Klinik wegen Interesselosigkeit die die 
Voraussetzungen für eine Überprüfung meiner Ergebnisse zu er- 


120 


möglichen, das ganze Habilitationsverfahren meines Erachtens zu 
einer Farce zu werden droht. Wie wollen denn die Herren Professo¬ 
ren Waller und Schräge meine Arbeit beurteilen, die selbst nach 
den Worten von Herrn Professor Bock alle bisherige Medizin auf 
den Kopf zu stellen droht, wenn sich Herr Prof. Hirsch wegen man¬ 
gelnden Interesses daran weigert, eine Überprüfung an der dafür 
zuständigen Klinik (Frauenklinik) zuzustimmen... 

Bitte, Herr Professor, verschaffen Sie mir Kraft Ihres Amtes a/s De¬ 
kan, ein faires Verfahren... 

02.02.1982: Der zweite Gutachter Prof. Schräge verfasst ein 
knapp 2-seitiges Gutachten, das er an den Dekan Prof. Voigt schickt. 
Darin schreibt er, dass „Form und Methodik den Grundregeln einer 
Habilitationsschrift nicht entsprechen". Dr. Hamers Ansichten seien 
nicht sachlich und prägnant entwickelt und belegt (und das, obwohl 
die Arbeit 200 ausführlich dokumentierte Fälle enthält!). 
Gleichzeitig teilt Herr Prof. Schräge jedoch mit, dass er den Zusam¬ 
menhang zwischen psychischem Konflikt und Manifestation des Krebs 
nicht beurteilen könne, da dies ein psychologisches Problem sei. 
Außerdem wird noch bemängelt,dass die Arbeit kein ausführliches 
Literaturverzeichnis enthält: 

... „Auf die umfangreiche Literatur zur Genese und Manifestation 
der Krebserkrankungen wird keinerlei Bezug genommen". 

11.03.1982: Auch Prof. Wilms, ein ehemaliger Mitassistent von 
mir, schickt dem Dekan sein 8-seitiges Gutachten: 

Form und methodisches Vorgehen entsprächen nicht den üblichen 
Regeln einer wissenschaftlichen Publikation. Eine wissenschaftlichen 
Kriterien genügende, reproduzierbare Darstellung der Methodik fehle 
vollständig. Vor allem betreffend der Auswahl des Krankengutes und 
der Durchführung der Gespräche. Die Ursache des Krebsgeschehens 
sei vielmehr im Rahmen eines multifaktoriellen Ursachenbündels zu 
sehen. Dr. Hamer habe sich außerdem nicht mit der umfangreichen 
Literatur auseinandergesetzt (schulmed. Literatur, versteht sich). 

17.03.1982 schrieb ich an den Habilitationsausschuss - 
Prof. Voigt: Wäre es um meine Person nur zu tun, Herr Professor, 
dann könnten sich ihre Kollegen gerne 3 oder auch 5 Jahre Zeit 
nehmen, oder Sie könnten noch ein paar andere Fachleute befra¬ 
gen, die nach jeweils 5 Monaten in einem neuen Gutachten dann 
wieder sagen würden, dass sie nichts sagen können, weil das ihre 
Beurteilungskraft übersteigt. Aber es geht doch nicht um mich dabei, 
geht doch nicht darum, zu dem Heer von Dozenten und Professoren 
noch einen weiteren hinzu zu bekommen. Es geht doch um unsere 
Patienten, die uns darüber sterben, um sie muss es uns gehen! 


121 


Ich selbst wäre bereit; auf eine Habilitation zu verzichten, wenn das 
das Verfahren in der Sache selbst beschleunigen würde. Ich habe 
doch dieses Verfahren nur deswegen eingeleitet, damit mit aller 
wissenschaftlichen Sorgfalt nachgeprüft werden kann, ob wir ge¬ 
meinsam diese fundamental neuen Thesen mit den gewaltigen, sich 
daraus ergebenden Konsequenzen, verantworten können gegenü¬ 
ber unseren Patienten, nur darum!!... 

04.05.1982: Das Habilitationsgesuch wird 150:0 Stimmen ab¬ 
gelehnt. Ohne die Habilitationsschrift gelesen und sich mit den 
200 dokumentierten Fällen auseinandergesetzt zu haben, folgen 
die übrigen Professoren den Gutachtern. 

Die Dogmen in der Medizin sind z.T. ebenso schlimm wie in der 
Theologie. Das mündet oftmals geradezu in ein Syndikatsdenken 
aus. Denn diese Exklusivität schafft Macht. 

Alle nachfolgenden jungen Mediziner müssen den gleichen Weg zu¬ 
rücklegen wie die Medizin-Päpste. Dadurch kann niemand diese Leute 
überholen. Das ist sehr wichtig, denn diese medizinischen „Bischofs¬ 
sitze" sind mit Einnahmen in Millionenhöhe honoriert und werden 
natürlich entsprechend verteidigt. 

Kein Professor kann es deshalb dulden, dass seine „Forschungen", 
die ihm Amt, Würden und Pfründe eingetragen haben, plötzlich als 
Irrtümer angesehen werden. 

Nach Bekanntgabe der Gutachten und abschließender Diskussi¬ 
on beschließt der Habilitationsausschuß einstimmig (ohne Enthal¬ 
tungen), dass meine vorgelegte Schrift nicht als Habilitationsleistung 
anerkannt werden kann. 

Auszug aus dem Protokoll über die 32. Sitzung des Habilitations¬ 
ausschusses vom 4. Mai 1982 - 
TOP 2 - Habilitationsgesuch 
von Herrn Dr. med. Ryke Geerd HAMER; 

hier: Bericht über die Gutachten; Abschluss des Verfahrens 

Text: Hierdurch gebe ich Ihnen zur Kenntnis, das der Habilitations¬ 
ausschuss der Medizinischen Fakultät (Klinische Medizin) der Uni¬ 
versität Tübingen auf seiner 33. Sitzung am 4. Mai 1982 beschlossen 
hat, das Habilitationsgesuch von Herrn Dr. med. Ryke Geerd Hamer 
mit dem Titel: „Das HAMER SYNDROM, benannt nach DIRK Geerd 
HAMER, und die Eiserne Regel des Krebs" abzulehnen. 

Mit vorzüglicher Hochachtung 
(Prof. Dr. K. Voigt) Dekan 


122 



05.05.1982: Dieser Ablehnungsbescheid wird den Rektoren der 
Medizinischen Hochschulen und den Dekanen der Medizinischen 
Fakultäten der Bundesrepublik Deutschland vertraulich bekannt 
gegeben. 

Am 05.05.1982 um 17.45 hat Herr Dekan Prof. Voigt mir persön¬ 
lich auf meine Frage, ob denn keiner der Herren Professoren nicht 
einmal einen einzigen Fall durch Reproduzierung nachgeprüft habe, 
gestanden: „ Die Herren haben das nicht für nötig befunden , einen 
Fall nachzuprüfen." 

Seitdem befindet sich das Habilitationsverfahren im Widerspruchs¬ 
verfahren. 

Am gleichen Tag schrieb ich an Dekan Voigt: 

„Ex concilia errare possunt" 

(Martin Luther) 

Sie haben mir heute mündlich bestätigt, was ich ja schon von ande¬ 
rer Seite erfahren hatte, daß nämlich gestern die medizinische Fa¬ 
kultät einstimmig die Ablehnung meiner Habilitationsarbeit beschlos¬ 
sen hat. Nicht anwesend waren nach meinen Informationen Herr 
Prof. Bock, Innere Medizin, u. Prof. Hammacher, Gynäkologie. 
Prüfer der Arbeit waren Professor Wilms, Innere Medizin, und Pro¬ 
fessor Schräge, gyn. onkolog. Vorsorgemedizin. 

Auf meine Frage, ob meine Informationen zuträfen, daß keiner 
der beiden Herren Prüfer auch nur einen einzigen Fall auf mein Sys¬ 
tem hin selbst untersucht habe, antworteten Sie mir - in Gegen¬ 
wart Ihres ausdrücklich als Zeuge anwesenden Oberarztes - wahr¬ 
heitsgemäß: „ Die beiden Herren haben dies nicht für nötig be¬ 
funden. " 

(5.5.82 - 17.45 Uhr, von mir niedergeschrieben 1 Minute später). 

Sie haben auch ganz klar bestätigt, in diesem Fall habe die for¬ 
male Seite der Arbeit, die ja zunächst nicht als Habilitationsarbeit 
konzipiert war, eine ganz untergeordnete Rolle gespielt. Vielmehr 
seien es die methodischen und inhaltlichen Ergebnisse gewesen, 
die zur einstimmigen Ablehnung der Arbeit geführt hätten - 
(keine Gegenstimme, keine Enthaltung !). 

Herr Dekan, ich habe Sie gebeten, es mir persönlich nicht übel 
zu nehmen, daß ich diesen Beschluß der Fakultät - und wenn er 100 
mal einstimmig von 150 Professoren und Dozenten gefasst worden 
ist - für völlig schwachsinnig halte, sogar für verantwortungslos, 
weil das einzige Kriterium, das es gegen den Inhalt der Arbeit gege¬ 
ben hätte, nämlich den Nachvollzug einer Anzahl von Fällen, nicht 
einmal in einem einzigen Fall überhaupt für notwendig erachtet 
worden sei. So aber hat die Fakultät in selbstherrlicher Arroganz 
nur über sich selbst abgestimmt, daß nämlich die schulmeisterliche 
Medizin auf jeden Fall Recht haben müsse. 


123 


Über meine Ergebnisse selbst ist gar nicht befunden worden ! 

Herr Dekan, ich halte den Inhalt des Fakultätsbeschlusses - mag 
er auch formaljuristisch „korrekt" zustande gekommen sein, für ei¬ 
nen Skandal, für eine vom ärztlichen Gesichtspunkt gesehen unver¬ 
antwortliche Farce ! 

Kommentar meiner Frau, Dr. med. Sigrid Hamer, Ärztin für Allg. 
Medizin: „Eine Bankrotterklärung der wissenschaftlichen Glaub¬ 
würdigkeit der gesamten Schulmedizin, und sogar einstimmig!" 
... Gegen die Entscheidung der Fakultät werde ich Klage vor dem 
Verwaltungsgericht erheben. Bitte, stellen Sie mir eine rechtsmittel¬ 
fähige Entscheidung der Fakultät zu... 

24.08.1982: Nochmaliges Schreiben an Prof. Voigt: 

Der guten Ordnung halber bestätige ich Ihnen unsere heutige 
Unterredung, bei der ich Ihnen die von mir untersuchten und von 
Chefärzten, Hochschulprofessoren und wiss. Assistenten gegenge¬ 
zeichneten Patientenprotokolle vorgelegt habe. 

Dazu hatten die Wissenschaftler zumeist in zusätzlichen Schrei¬ 
ben extra bestätigt, daß bei den in ihrer Klinik durchgeführten Un¬ 
tersuchungen die EISERNE REGEL des KREBS jeweils exakt erfüllt 
gewesen war. 

Auch eine amtlich unterschriebene Bescheinigung des Reg.-Prä¬ 
sidiums Tübingen legte ich Ihnen vor, aus der hervorgeht, dass 
schon in einem einzigen Fall die Wahrscheinlichkeit, die Kriterien 
vorher erraten zu können, etwa 1 : 1 000 000 ist. 

Ich führte Ihnen auch die Röntgenbilder eines Patienten (Z.) 
vor bei dem exakt, praktisch mit der Minute der Konfliktaus¬ 
räumung eine so rasante Besserung des klinischen Bildes (12 kg 
Gewichts-zunahme in 3 Wochen) und des röntgenolog. Bildes, 
das Sie selbst beurteilen konnten und dessen Regression des 
Plattenepithel-Bronchial-Ca so unübersehbar ist, daß die 
Verbesserung vom 17.8. auf 24.8. dem Röntgenologen Dr. 
Schweitzer in Stuttgart noch niemals in seiner jahrzehntelan¬ 
gen Röntgenpraxis vorgekommen war... 

Doch alle weiteren Bemühungen meinerseits blieben erfolglos. 


124 


UNIVERSITÄT TÜBINGEN 
MEDIZINISCHE FAKULTÄT 
(Klinische Medizin) 

dekan: Prof, Dr. K. Voigt 


7400 TÜBINGEN. DEN 5 . Mai 1982 
CEISSWEG 3 
TEL.: 292560 

A2: 716 - V/Ri 

<B*i Rückantwort tn^K-n) 


^ikulttt Klimuhr Mrüinn (.rmwc|( j ■ 7400 Tübingen I 

An die Vertraulich 

Rektoren der 

Medizinischen Hochschulen 
An die 

Dekane der Medizinischen 
Fakultäten in der Bundesrepublik 
Deutschland 


Magnifizenz, 

Spektabilität, 

Sehr geehrter Herr Kollege! 

Hierdurch gebe ich Ihnen zur Kenntnis, das der HAJ9ILI TATIONSAVSSCHÜSS 
der Medizinischen Fakultät (Klinische Medizin) der Universität Tü¬ 
bingen auf seiner 33 * Sitzung am 4. Mai 1982 beschlossen hat, das 
Habilitationsgesuch von 

Herrn Dr. med. Ryke Geerd HAMER 

mit dem Titel: 

"Das HAMER SYNDROM, benannt nach DIRK Geerd HAMER, 
und die Eiserne Regel des Krebses" 

abzulehnen. 


U&C L(<.m/tÄlQC£ 
£ • 6 / <P <? f ^ 


Mit vorzüglicher Hochachtung 




(Prof. Dr. K. Voigt) 
Dekan 


125 





Prof. Hanno Beck (Wissenschaftshistoriker) 
hat einmal geschrieben: 

... „Wissenschaft ist schließlich nichts anderes als eine Form perma¬ 
nenter Erkenntnisdiskussion. In Wirklichkeit ist sie leider oft nichts 
anderes als eine permanente Form der Erkenntnisunterdrückung, 
die von verschworenen gelehrten Gemeinschaften fast mit mehr 
Anstrengung und Lust und Liebe betrieben wird, als die pflichtge¬ 
mäße Erkenntniserweiterung. 

Die Neue Medizin ist Sprengstoff, denn sie hat das Zeug dazu, 
Katalysator der Bewusstwerdung, des Erwachens einer geschunde¬ 
nen Menschheit zu sein. Das wissen auch ihre Gegner, und so wun¬ 
dert es mich gar nicht, dass sie mit allen Mitteln verfolgt und ver¬ 
leumdet wird. Dr. Ryke Geerd Hamer, dem das Schicksal die Aufga¬ 
be zugeteilt hat, der Natur in die Karten zu schauen (was er sich 
nicht ausgesucht hat), geht seinen Weg durch alle Schwierigkeiten 
weiter, sein friesischer Dickschädel kommt ihm dabei zugute (sowie 
eine ganze Mannschaft von Schutzengeln). 

Er glaubt daran, dass sich die Vernunft letztlich durchsetzt, und 
zwar bald, und er steht damit im Einklang mit dem Menschenbild 
seiner „Neuen Medizin", wonach alte Kräfte, auch die scheinbar 
destruktiven, letztlich einem guten Ziel zustreben. 

Ich denke im Grunde genauso, schätze aber die derzeitige Situ¬ 
ation von Wissenschaft und Gesellschaft wesentlich verfahrener ein, 
als sie aussieht, das heißt, dass ich an einen friedlichen Wandel 
nicht mehr glaube. Die Fronten sind überall zu verhärtet, die Arro¬ 
ganz gepaart mit Dummheit hat ihre Macht fest im Griff, ja sie hat 
es geschafft, die Masse der Menschen so zu verwirren, dass sie gar 
nicht mehr merken, wie sehr sie an der Nase herumgeführt werden. 
Sie halten sich für frei, und das ist der beste Schutz für diejenigen, 
die im Hintergrund die Fäden in der Hand halten. 

Ich fürchte, die „Neue Medizin" wird erst dann zum Wohle aller 
etabliert werden, wenn das jetzige System zusammengebrochen 
sein wird. Eine „Katharsis", eine letztlich heilsame Katastrophe dürfte 
nicht zu umgehen sein. Die Natur duldet auf Dauer keinen Still¬ 
stand, und wer sich weigert, dazuzulernen, der lernt trotzdem, 
allerdings „the hard way". Wann und wie das geschieht, weiß ich 
nicht, und ich bin froh, dass ich das nicht verantworten muss. Dass 
so etwas geschehen wird, ist so klar wie das Amen in der Kirche; 
das kann jeder sehen, der sich durch selbständiges Denken von der 
üblichen Gehirnwäsche etwas frei gemacht hat. Bis es geschieht, 
bleibt uns nur, möglichst viele Menschen über das aufzuklären, was 
wir als richtig erkannt haben. Mein Beitrag dazu ist dieses Buch, das 
ich Ryke Geerd Hamer widme": Krebs ist heilbar 


126 


Hanno B^ck 


KREBS IST HEILBAR 


Dt. med. Ryke Geerd Hamer 


Beispiel einer 
Erkenntnisunterdruckung 






Amici di Dirk 
Vcrlagsgesellschaft 
Köln 1992 


J 


»> Nichts auf der Welt isi so 
mächtig wie eine Idee, deren 
Zeit gekommen ist« 


ISBN 3-926755-030 


(nicht mehr lieferbar) 


Auszug Seite 87/88: 

Ein merkwürdiger Klüngel aus Glasperlenspielern, Duzfreunden, 
die sich mit allen Titeln anreden ein subakademischer Klüngel, der 
jede Diskussion fürchtet, das System Dr. Hamers gar nicht kennen 
will, nur um einen Arzt, den man nicht widerlegen kann, irgendwie 
juristisch zu torpedieren, und sei es, dass man ihn nur finanziell 
damit ausblutet. Dieser Klüngel rottet sich zusammen, um einen, 
den man akademisch mit erlaubten Mitteln nicht widerlegen kann, 
wenigstens juristisch lahm zu legen... 

Wie sie denken? 


Könnt ihr ihn nicht widerlegen, 
So sperrt ihn in ein Irrenhaus, 
Und notfalls finden sich „Kollegen", 
Die helfen uns juristisch aus! 


127 





Deutsche Krebshilfe 

Bereits am 22.10.1981 schrieb ich einen Brief an Frau Dr. Scheel, 
die Präsidentin der Deutschen Krebshilfe, ich schickte ihr meine 
Habilitationsarbeit zu und bat sie um Hilfe. 

Immerhin hat Mildred Scheel (die Frau des späteren Bundes¬ 
präsidenten Walter Scheel) die Deutsche Krebshilfe - mit Hilfe von 
Erbschaften und einem Stiftungskapital von 240 Millionen Deutsche 
Mark - im Sept. 1974 gegründet, mit dem Ziel, Forschungen zur 
besseren Diagnose, Therapie und Nachsorge zu unterstützen. 

Die Kollegin Frau Dr. med. Scheel fand es aber offenbar nicht für 
wichtig mir zu antworten. Sie ließ mir am 18.02.1982 durch ihre 
Vorstandsassistentin (Annemarie Kerp) mitteilen: Sehr geehrter Herr 
Dr. Hamer, in der Anlage sende ich Ihnen das Frau Dr. Scheel über¬ 
lassene Manuskript zurück. Mit freundlichen Grüßen 

Dennoch hat die Deutsche Krebshilfe, wie ich weiß, 1981 eine 
Blitzstudie in Auftrag gegeben, die sinnigerweise in der gleichen 
Klinik durchgeführt wurde, in der mein Sohn Dirk gestorben ist. 

Es wurden 100 Fälle untersucht, und über das Ergebnis schon 
wenige Monate später berichtet, dass nämlich in 80% der Fälle die 
Eiserne Regel des Krebs erfüllt gewesen sei. Dies hat mir der Leiter 
dieser Blitzstudie, Dr. Jonas, anläßlich eines Interviews im Süd¬ 
deutschen Rundfunk in Stuttgart, persönlich verraten. 

Er wurde daraufhin sofort vergattert, keinerlei Veröffentlichung 
zu machen und die Sache totzuschweigen. Wir recherchierten zu¬ 
sammen, dass die restlichen 20% sog. „eingeschlafene oder inakti¬ 
vierte „Karzinome" gewesen waren, die allesamt zufällig, d.h. ohne 
klinische Beschwerden zu machen, entdeckt worden waren. 

Seither läuft der gnadenlose Kampf, diese Entdeckung zuzude¬ 
cken, totzuschweigen, ja lächerlich zu machen, zu boykottieren, bzw. 
meine Person zu diskreditieren, zu rufmorden, als Scharlatan zu 
verunglimpfen und mir das Charisma zu zerstören. 

Seither läuft Interpolfahndung, offene Beschattung Tag und Nacht 
durch verschiedene Geheimdienste. Versuche, mich in Haft zu set¬ 
zen und unentwegte Ansinnen und Beschlüsse, mich immer wieder 
aufs Neue zu psychiatrisieren, weil das die eleganteste Art ist, ei¬ 
nen Menschen aus dem Wettbewerb zu bringen und lächerlich zu 
machen, wenn man ihn als „Verrückten" bezeichnen kann, um sich 
dann jegliche Diskussion über die Sache selbst sparen zu können. 

Wie berichtet, sind viele Jahre Kriminalbeamten allerorten von 
Hotel zu Hotel hinter mir hergezogen und haben im Hotel gegen 
mich „ermittelt". Als ich schließlich mal einen solchen selbst er¬ 
wischt habe, gestand er nach langem Zögern, er solle ermitteln, ob 
ich den Prinzen von Savoyen beleidigt habe. 


128 


Insgesamt versuchte man mehr als 20 Mal mir einen Verfol¬ 
gungswahn zu unterstellen. Das hatte zur Folge, dass ich überhaupt 
nicht mehr zu meinem Recht kommen konnte. Jedem Prozess wur¬ 
de ganz einfach eine Psychiatrisierung vorgeschaltet. Aber noch viel 
schlimmer als mit mir, den man auch mit mehreren Attentaten noch 
nicht zur Strecke gebracht hat, verfuhr man mit meinen armen Pa¬ 
tienten. Nachdem es mir 1982 endlich gelungen war eine schon seit 
langem leerstehende Klinik zu finden, in der ich Patienten - allerdings 
von der Schulmedizin schwer vorgeschädigte und meist bereits auf¬ 
gegebene Patienten - nach der Eisernen Regel des Krebs behandeln 
konnte, tauchten plötzlich, wie aus dem Boden gestampft, angebli¬ 
che Interessenten auf, die die Klinik kaufen wollten, so dass ich 
schließlich mit meinen Patienten die Klinik wieder verlassen muss¬ 
te. So passiert in Oberaudorf, Bad Bevensen, Bad Krozingen, im 
Saarland, oder desgleichen in Gyhum bei Bremen und später in 
Katzenelnbogen, im Hause „Freunde von DIRK". 

Als ich einmal eine Einladung in die Sendung 3 nach 9 bekom¬ 
men hatte, um meine bisherigen Ergebnisse vorzustellen, im Bei¬ 
sein von ehemaligen Patienten die inzwischen wieder gesund ge¬ 
worden waren, wurde ich massiv von Prof. Krokowski (Kassel) 
angegriffen. Auf dem Heimweg nach der Sendung musste ich an 
einer Tankstelle halten um zu tanken. Der Tankwart fragte mich, ob 
ich lebensmüde sei, denn er hatte zufällig entdeckt, dass die Schrau¬ 
ben an meinen Reifen gelöst worden waren. 

Im März 1983 hatte ich dann Gelegenheit auf dem Internatio¬ 
nalen Naturheilkunde-Kongress in Mainz einen Vortrag zu halten. 
Als meine Gegner davon hörten, daß ich einen Vortrag über die 
Eiserne Regel des Krebs halten würde, hat man miteinander bera¬ 
ten, wie man diesen Vortrag verhindern oder totschweigen könnte. 

Obwohl es in Mainz zwei Fernsehinstitutionen gab, nämlich den 
Südwestfunk und das ZDF, veranlasste mein Gegner aus der Sen¬ 
dung „drei nach neun ", Herr Professor Krokowski, seinen Duzfreund 
Mornewieg dazu, die Fernsehaufzeichnungen dieses Kongresses 
zu übernehmen. Sein Duzfreund Mornewieg war zu der Zeit Leiter 
des Hessischen Fernsehens Kassel. Herr Mornewieg erbat sich also 
bei der Kongressleitung den Kongress filmen zu können, und zwar 
ausschließlich. Die Kongressleitung registrierte das seltsame Enga¬ 
gement zwar mit Erstaunen, aber man akzeptierte das schließlich 
auf Drängen des Herrn Mornewieg. 

Als ich am Freitag, den 11. März 1983 mit Prof. Hackethal, Dr. 
Issels und zwei weiteren Heilpraktiker-Kollegen dort an einer Podi¬ 
umsdiskussion teilnehmen sollte, kam Herr Mornewieg, der die 
Podiumsdiskussion moderierte und sagte:„er weigere sich zu dre¬ 
hen , wenn ich mitdiskutieren dürfe ." 


129 


Ich wurde dann 2 Minuten vor Beginn der Diskussion ausgela¬ 
den. Auf diesem Kongress wurden sämtliche Vorträge gefilmt. 

Der einzige Vortrag, der nicht gefilmt werden durfte, war der 
Vortrag von Hamer, der aber von den meisten Kongressteilnehmer 
als der wesentlichste Beitrag des Kongresses angesehen wurde und 
dem die Hörer der vollbesetzten Rheingoldhalle auch fünf Minuten 
lang „Standing ovations" brachten. 

Die Kongressleitung entschuldigte sich bei mir in aller Form und 
versuchte mich dadurch zufrieden zu stellen, dass mein Vortrag in 
der nächsten Ausgabe im HP-Journal abgedruckt werden sollte, das 
im April erscheinen würde. Zu diesem Zweck war ein Tonband her¬ 
gestellt worden von meinem Vortrag. 

Seltsamerweise wurde in der Nacht von Gründonnerstag auf Kar¬ 
freitag, wenige Tage bevor das Tonband abgeschrieben werden konn¬ 
te, aus einem fahrenden Auto - ganz nach Mafiamanier - aus 20m 
Entfernung eine Raketenbrandbombe abgefeuert, durch das 7m hohe 
Fenster des HP-Journalverlages, „zufällig" in den Raum wo die Kas¬ 
sette lagerte. Der HP-Journal-Verlag ging in Flammen auf, es ent¬ 
stand ein Sachschaden von ungefähr 1 Million DM, doch die Krimi¬ 
nalpolizei wollte nur in einem 10-minütigen Gespräch von dem Ge¬ 
schäftsführer des Verlages ein paar Dinge wissen. 

Andere Zeugen und dergleichen wurden nicht befragt. 

Die Staatsanwaltschaft bekam Anweisung, „in anderer Richtung" 
zu ermitteln, bzw. die Ermittlungen einzustellen, die daraufhin auch 
innerhalb von wenigen Tagen eingestellt wurden. 

Die Versicherung bezahlte sofort. 

Wie durch ein Wunder allerdings konnte mit 3-monatiger Ver¬ 
spätung der Vortrag doch noch in dem Juni-Heft des HP-Journals 
abgedruckt werden, weil ein Patient, der diese Veranstaltung be¬ 
sucht hatte, eine private Videoaufzeichnung von meinem Vortrag 
gemacht hatte und mir eine Kopie dieser Kassette überließ. Den 
Wortlaut habe ich dann abtippen lassen und dem Verlag zugeschickt. 
Der Chefredakteur Harry Götte schrieb u.a. damals: 

Mildred Scheel hat über 183 Millionen Mark an Spendengeldern 
ausgegeben. In der Bevölkerung entstand eine hysterische Angst 
vor Krebs, ohne dass greifbare Ergebnisse erzielt werden konnten... 
„Es hilft nichts, wenn Hamers Theorie totgeschwiegen und ihm jede 
Möglichkeit genommen wird, den Beweis anzutreten... 

Mögen Behandler und Patienten Beweis oder Gegenbeweis erbrin¬ 
gen. Nur die Angst vor dem Untergang einer gewinnbringenden 
Krebsindustrie rechtfertigt nicht die Abwehr einer unbequemen The¬ 
rapie, nicht den grausamen Tod krebskranker Menschen. Wenn 
Hamer sich geirrt hat, gibt es eine Hoffnung weniger; und seine 
Gegner mögen sich auf ihre Schultern klopfen. 


130 


Sollte aber auch nur ein Patient von Krebs geheilt werden können, 
muss mit Macht nach der eisernen Regel des Krebs geheilt und ge¬ 
forscht werden 

Ich hatte damals meinen Vortrag mit den Worten begonnen:... 
„Es ist ein denkwürdiger Tag heute: Das erste Mal, dass man den 
Hamer auf einem Kongress referieren lässt. Bisher hatte man das 
stets zu verhindern gewusst. Ich bin das gewohnt, dass mir dau¬ 
ernd Steine in den Weg gelegt werden - von der Medizin-Mafia, und 
das ist nicht nur die Medizin-Mafia, da sind auch noch andere dabei... 
Bei unendlich vielen Kongressen habe ich mich bisher bemüht, ein 
Referat halten zu dürfen - bei unendlich vielen Verlagen eine wis¬ 
senschaftliche Arbeit abgedruckt zu bekommen, stets vergebens. 
Einzige Begründung: Es ist gegen die Schulmedizin, was Sie da ver¬ 
breiten wollen. 

Sogar die gesamte Medizinische Fakultät der Universität Tübingen 
stimmte im Mai 1982 mit 150:0 Stimmen, ohne Enthaltung, für die 
Ablehnung meiner 300seitigen Habilitationsarbeit über dieses The¬ 
ma, ohne dass ein einziger Dozent oder Professor sich die Mühe 
gemacht hatte, auch nur einen einzigen Fall - wie mir der Dekan 
versichert hat - auf mein so klares System hin zu untersuchen, was 
etwa 15 bis 20 Minuten in Anspruch genommen hätte. 

Ich nannte das, das „Tübinger Syndrom": 

Die Kombination von Neid, Arroganz und Ignoranz. 

Wem das Herz voll ist, dem geht der Mund über; und das, was 
man mit seinem Herzblut schreibt, muss nicht unwissenschaftlich 
sein, wie die Intellektuellen glauben, die jeden cool servierten 
Quatsch für wissenschaftlich halten, weil er cool ist... 

Ich will versuchen, mich auf meine Art für Ihre Einladung zu bedan¬ 
ken und will hoffen, dass es mir gelingt, Ihnen hier eine Begeiste¬ 
rung zu vermitteln und ein Feuerwerk abzubrennen, an das Sie noch 
lange zurückdenken werden. 

Denn ich behaupte eindeutig und klar: 

Ich bin - aufgrund von 1500 Fällen - ganz sicher, dass ich die Zu¬ 
sammenhänge des Krebs, also den Entstehungsmechanismus, 
Lokalisationsmechanismus, Verlaufsmechanismus und Therapie¬ 
möglichkeit entdeckt habe, die in der sog. EISERNEN REGEL DES 
KREBS zusammengefasst sind. 

Ich glaube, dass es genauso unerlaubt ist, eine Entdeckung, derer 
man sich ganz sicher ist, nicht mit dem notwendigen Engagement 
zu vertreten, als wenn man eine Entdeckung lauthals verkündet, 
bevor sie wirklich ganz sicher ist. Ich bin mir meiner Sache absolut 
und felsenfest sicher, sicherer noch denn je, insbesondere inzwischen 
auch, was die Therapie betrifft..." 


131 


Im Sommer 1983 hatte ich in Nunkirchen im Saarland ein leer¬ 
stehendes Haus mit ca. 25 Betten gefunden, das dem Saarmesse¬ 
besitzer Grandmontagne gehörte und nur zufällig noch die Bezeich¬ 
nung „Klinik" führen durfte. 

Wir hatten per Handschlag einen Vortrag auf Ehrenwort geschlos¬ 
sen, dass ich dort in Ruhe meine Patienten behandeln dürfe. 

Nach kurzer Zeit war die Klinik voll belegt. 

Da tauchten plötzlich 5 verschiedene Abordnungen auf, angeb¬ 
lich von Zweigunternehmen der Mildred Scheel-Stiftung und woll¬ 
ten die Klinik sofort kaufen. Einzige Bedingung: Dr. Hamer muss 
sofort verschwinden. Herr Grandmontagne rief mich zu sich und 
sagte: „Herr Dr. Hamer, Sie müssen das verstehen, wir haben ja 
auch nichts schriftlich gemacht, ich muss Sie bitten, bis nächsten 
Montag die Klinik zu verlassen." 

Nun, beim Geld hört meist die Anständigkeit auf. 

Übrigens, nach meinem Rauswurf zog Mildred Scheel, wie mir 
berichtet wurde, ihr Vertragsangebot zurück und die Klinik stand 
weitere Jahre leer. 

14 Tage vor diesem Rauswurf fand eine denkwürdige Begegnung 
statt: Ich rief Prof. Hackethal an und fragte ihn, ob er Interesse 
hätte, 7 oder 8 Fälle meiner Patienten sich von mir demonstrieren 
zu lassen. Er sagte: „Ja, Sie können am kommenden Samstag - 
sagen wir um 10 Uhr - in meine Klinik kommen." 

Ich fuhr also mit dem Zug nach München und von dort weiter 
zum Chiemsee. Hackethal begrüßte mich möglichst herablassend. 
Ich merkte, dass er mich nicht so recht einschätzen konnte. Er war 
unsicher. Er führte mich in seinen riesigen Konferenzraum und ich 
begann ihm meinen 1. Fall zu demonstrieren. 

Es war ein Patient mit Bronchial-Ca, der - nach voraufgegange¬ 
nen 20 kg Gewichtsverlust - nunmehr wieder 20 kg zugenommen 
hatte und klinisch wieder gesund war, aber nach wie vor eine 
Atelektase in der Lunge hatte, was ja viele Menschen zeitlebens 
behalten. Professor Hackethal war aber nicht einverstanden und 
mäkelte, „das muss weg, weg, weg." 

Ich versuchte ihm klar zu machen, dass es sich ja dabei nicht 
um einen Tumor handle, sondern lediglich nur um eine Atelektase 
(= unbelüfteter Bereich), der nur eine Restnarbe, aber keine Krank¬ 
heit mehr darstelle. 

Doch er beharrte darauf: das muss weg, weg, weg! 

Man müsse das zuerst operieren, danach könne ich ja solche Pati¬ 
enten weiterbehandeln. 

Ich sagte: „Herr Professor Hackethal, wenn die Patienten mal 
bei Hamer waren, brauchen sie gewöhnlich nicht mehr operiert zu 
werden." Das hatte ihm bisher noch niemand gesagt. 


132 


Inzwischen kam alle paar Minuten Frau Pfeffer, seine spätere 
Ehefrau in den Saal: „ Herr Professor , ganz dringend', die Spritze für 
die Patientin, Sie wissen ja." 

Ich hatte gerade mit meinem 2. Fall angefangen - und Professor 
Hackethal fing gleich wieder das Mäkeln an - da kam absprache¬ 
gemäß wieder Frau Pfeffer - „Herr Professor ..." 

Prof. Hackethal sagte: „Also, Sie sehen ja, Herr Hamer, ich werde 
gebraucht." 

„Natürlich, das sehe ich ein, sagte ich, daß nur Sie diese wichtige 
Spritze selbst machen können." 

Damit gingen wir zur Tür hinaus, vor der bereits die Patientin mit 
ihrem Begleiter auf die (Morphium)-Spritze wartete, und Professor 
Hackethal versuchte möglichst herablassend zu sagen: 

„Also auf Wiedersehn Herr Hamer." 

Die Patientin schreckte geradezu auf, als sie meinen Namen hörte 
und rief: „Sind Sie der Doktor Hamer? Aber zu Ihnen wollte ich ja 
eigentlich, nicht zum Professor Hackethal." 

Peinliche Situation. 

Ich sagte: „Ja, nun sind Sie ja hier bei Herrn Professor Hackethal 
gelandet" 

Hackethal stand da, weiß wie die Wand. Niemand sprach mehr 
ein Wort. Schließlich fing er sich mühsam und stotterte: 

„Sie können ja mit der Patientin auf ihr Zimmer gehen." 

„Nun ja, sagte ich, das können wir natürlich machen," begrüßte das 
Paar, und wir zogen ein Stockwerk tiefer in das Zimmer der Patientin. 
Hackethal stand noch immer regungslos im Schock. 

Der Fall war rasch geklärt, die Patientin hatte einen Mutter/Kind- 
Konflikt erlitten, mit mehreren Rezidiven, wobei Prof. Hackethal ihr 
schon 5 mal ein Knötchen aus der linken Brust entfernt hatte. 

Die Patientin, die vorher total in Panik gewesen war, lachte und 
weinte vor Freude. Als Frau Pfeffer mit der Spritze kam und sich 
erkundigt, was denn jetzt mit der Spritze wäre, die doch so 
dringend sei, sagte die Patientin: „Frau Pfeffer, das ist der glück¬ 
lichste Tag meines Lebens, jetzt weiß ich endlich, warum ich immer 
wieder diese Knoten bekommen habe. Frau Pfeffer, ich brauche diese 
Spritze nicht mehr, ich brauche nie mehr eine Spritze, denn ich gehe 
heute noch nach Hause!" 

Die Brust der Patientin blieb in der Folgezeit frei von weiteren 
Rezidiven. Sie hat mir Jahre später noch einen Brief geschrieben 
und sich noch mal bei mir bedankt. 

Und Professor Hackethal? Ein klassischer Revier- oder Revier¬ 
angst-Konflikt. Ein stärkerer Löwe war in „seine Höhle" 
eingebrochen und hatte ihm seine Star-Patientin ausgespannt 

und ihn zum Greenhorn degradiert. 


133 


Von da ab hat er sich nie mehr unter meine Augen getraut, aber 
mich hinterrücks nach Kräften bekämpft. 

Als ich im Gefängnis war hat er lauthals im Fernsehen verkündet 
(das habe ich selbst gesehen): „Ich bin so froh, dass der Herr Hamer 
endlich im Gefängnis ist." Kurze Zeit danach, ist er an einem sog. 
Bronchial-Krebs resp. Bronchial-Atelektase verstorben. 

Sollte die vermeintliche Vernichtung des Konkurrenten für ihn die 
Lösung seines Revierangst-Konfliktes gewesen sein? 

Julius Hackethal war auch ein Befürworter der aktiven Sterbe¬ 
hilfe, was 1984 zu leidenschaftlichen Diskussionen innerhalb der 
deutschen Ärzteschaft geführt hat. Professor Hackethal hatte damals 
einer „unheilbar" krebskranken Patientin eine tödliche Dosis Zyan¬ 
kali übergeben, und während die Patientin starb, sich feige in sein 
Arbeitszimmer verdrückt. 

Das war nach meiner Auffassung unärztlicher Mord. 

Die Prognose einer Krebserkrankung, die von den Schulmedizinern 
gestellt wird, betrifft ja immer nur die Hoffnungslosigkeit auf Heilung 
bei schulmedizinischer Therapie. Aber ob ein Fall hoffnungslos ist 
oder nicht, hängt nun mal davon ab, ob man die Eiserne Regel des 
Krebs bzw. die Germanische Neue Medizin kennt und den Verlauf 
der Hamerschen Herde im Gehirn. 

Deshalb habe ich am 24. April 1984 Strafanzeige erstattet. 
Dies entsprach nicht etwa der Rivalität gegenüber Hackethal, sondern 
meiner ärztlichen und ethischen Überzeugung. Letzten Endes ging 
es um die Frage, ob überhaupt für die Patientin die Hoffnungslosigkeit 
eine definitiv ausgemachte Sache war, bzw. ob denn die Patientin 
zwangsläufig unter Qualen hätte sterben müssen, weil die Krebs¬ 
erkrankung unaufhaltsam zum Tode geführt hätte (wie Herr Prof. 
Spann in einem Gerichtsgutachten seinem Kollegen Hackethal 
offensichtlich bestätigt hat), oder ob die Patientin doch noch eine 
berechtigte Chance gehabt hätte, die nächsten 5 oder 10 Jahre weiter 
zu leben, wenn durch Konfliktbeendigung das Krebswachstum zum 
Stillstand gekommen wäre. Denn die Haupterkrankung der Patientin 
bestand eigentlich nur in den immer wieder aufs Neue entstellenden 
Verstümmelungsoperationen der Chirurgen. 

Prof. Hackethal war der Prototyp der Schulmedizin, die in ihrer 
ganzen arroganten Hoffnungs-Leere nicht weiß, was man mit den 
„austherapierten" Patienten noch anfangen soll. Nicht nur, dass sie 
den Patienten keine Hoffnung mehr geben aus lauter Arroganz, nein, 
sie nehmen ihnen ja auch noch das letzte bisschen Hoffnung in 
göttergleicher Überheblichkeit, indem sie die Patienten nach etlichen 
Chemorunden oder Verstümmelungsoperationen in den Abgrund der 
operativen Unbrauchbarkeit und der onkologischen Ratlosigkeit 
stürzen. 


134 


Am Fall dieser Patientin konnte man ersehen, dass nicht die 
Krankheit der Patientin hoffnungslos war, sondern sogar die bewußte 
„Nicht-zur-Kenntnisnahme" hoffnungslos unärztlich, tödlich und sogar 
kriminell war. Denn Prof. Hackethal hätte den Konflikt herausfinden 
können, der für die Erkrankung verantwortlich war, und er hätte der 
Patientin mit der Lösung des Konfliktes eine echte Heilungschance 
anbieten können. Er kannte mein Buch und ich hatte ihm einen Fall 
einer Patientin von ihm in seiner eigenen Klinik demonstriert. 

Aber nicht nur Hackethal war pathognomonisch typisch für die 
Schulmedizin in seiner Arroganz, sondern auch seine Beihilfe zur 
Tötung ist im Grunde typisch für die Schulmedizin, weil man selbst 
heute - nach 23 Jahren - die Germanische Neue Medizin immer 
noch nicht zur Kenntnis nimmt. 

Lieber hackethalisieren sie ihre Patienten, statt von ihrem Sockel 
der Überheblichkeit herabzusteigen. Doch die Schuld gegenüber den 
Patienten ist schon jetzt nie mehr wieder gut zu machen, und sie 
wächst mit jedem Tag! 

Zwei Jahre lang wurde damals in der Bundesrepublik Deutschland 
ausgiebig über Sterbehilfe im Zusammenhang mit dem Fall Hackethal 
diskutiert. Presse, Rundfunk und Fernsehen überboten sich, Herrn 
Hackethal ausgiebig Platz und Sendezeit einzuräumen, sich und seine 
Vorstellungen zur Darstellung zu bringen. 

Doch derjenige, der es als einziger Arzt in der Bundesrepublik 
gewagt hatte - und ganz offensichtlich zu recht - Herrn Hackethal 
anzuzeigen, wird in diesem Zusammenhang einfach totgeschwiegen, 
so, als interessiere es überhaupt gar nicht, welche Argumente denn 
diesen Arzt dazu bewogen haben. Stattdessen wird er mit allen zur 
Verfügung stehenden Waffen - abwechselnd mit Rufmord-Terror oder 
Totschweigen - fertig gemacht, weil er der einzige ist, der die echte 
Alternative zu diesem Hoffnungslosigkeits-Monopol anzubieten hat. 

Dabei ging es mir gar nicht darum, ob und wie Hackethal verurteilt 
würde, sondern mir ging es um die Beendigung dieses arroganten 
Zynismus, dass die Ärzte weiterhin die Rolle des Herrgott's spielen, 
aus lauter Überheblichkeit, weil sie die Germanische Neue Medizin 
nicht zur Kenntnis nehmen wollen und die Patienten einfach sterben 
lassen. Wenn die Staatsanwaltschaft am Fall Hackethal exemplarisch 
den Beweis entgegen genommen hätte, dass überall mindestens 
fahrlässige Tötung betrieben wird, dann hätte sie einschreiten 
müssen und zwar bundesweit, statt das Verfahren einzustellen. 

Auszug aus dem Hypokratischen Eid: 

... Auch werde ich tödliches Gift niemandem geben, mag er selbst 
darum bitten, und auch keinen Rat dieser Art erteilen. 


135 


Gyhum - 1983 

Im August 1983 endete meine Odyssee einstweilen in Gyhum bei 
Bremen. In einem Senioren- und Pflegeheim, das bis dato nicht 
ausgelastet war, konnten mir 70 Betten zur Verfügung gestellt wer¬ 
den, für eine Pilotstudie über „die Diagnostik und Therapie entspre¬ 
chend der Eisernen Regel des Krebs". 

Ich hatte angeboten, wenn drei Fälle nicht nach der Eisernen 
Regel des Krebs verlaufen würden, meine Approbation freiwillig zu¬ 
rückzugeben. Am Ende der Studie, sollte ein internationales ärztli¬ 
ches Schiedsgericht, unter Vorsitz des Vorsitzenden der Ärztekam¬ 
mer Niedersachsen/Bezirk Stade, Dr. Weinhold und sieben Pro¬ 
fessoren und Dozenten, teils aus dem Ausland, darüber befinden, 
ob die Eiserne Regel des Krebs richtig ist. 



Foto: 

Im Hintergrund das 
Senioren- und 
Pflegeheim, 
auf dem „platten 
Land", umgeben von 
Wiesen und Feldern. 


Auch hier haben meine Gegner sofort wieder versucht uns mit 
allen nur möglichen Mitteln finanzieller Art mattzusetzen; z.B. ha¬ 
ben sich die Krankenkassen geweigert, den Aufenthalt der Patien¬ 
ten von nur tgl. 70,— DM zu bezahlen, obgleich viel teurere Kuren 
bereits bewilligt waren. 

Es erfolgten sogar Anrufe diverser Krankenkassen mit der Dro¬ 
hung, den Patienten das Krankengeld zu streichen, wenn sie die 
Klinik bei Dr. Hamer nicht sofort verlassen würden, obwohl die Pati¬ 
enten den Aufenthalt dort selbst bezahlten. 

Selbst Hausärzte riefen ihre Patienten an oder suchten sie per¬ 
sönlich auf, um sie dazu zu bewegen, sich wieder in schulmedizi¬ 
nische Behandlung zu begeben, obschon sie längst austherapiert 
und zum Sterben nach Hause geschickt worden waren. 

Andere Patienten wurden laufend zum Vertrauensarzt zitiert und 
dort „bearbeitet". 

Die gesamte Presse wurde instruiert, nicht über Hamer und das 
Pilotprojekt zu schreiben, weder eine Tageszeitung noch eine von 
den bunten Illustrierten. 


136 






Man hoffte, dadurch die Pilotstudie die vom 18. August bis zum 
07. Dezember 1983 durchgeführt werden sollte, finanziell im Keim 
ersticken zu können. 

Als man das nicht schaffte, weil durch einen glücklichen Zufall 
das Bremer Fernsehen in der Sendung „buten un binnen" zweimal 
einen kurzen Beitrag über uns brachte, und danach die Klinik voll 
belegt war, und sogar der Ärztekammervorsitzende von Nieder¬ 
sachsen/Stade, Herr Dr. Weinhold, sich zu uns bekannte, der ja 
den Vorsitz des ärztlichen Schiedsgerichts-Gremiums übernommen 
hatte, versuchte man zunächst - wie anderenorts geschehen - die 
Klinik aufzukaufen, um den Hamer hinauszuschmeißen. 

Aber das ließ sich - nach unserem lauten Geschrei - nicht mehr 
so rasch bewältigen, um mich kurzfristig noch vor dem 7. Dez. hin¬ 
auszuwerfen. Trotzdem kamen täglich irgendwelche Interessenten, 
gingen durch sämtliche Räume, fotografierten und schockten die 
Patienten mit falschen Informationen, z.B., dass sie bald wieder nach 
Hause müssten, da das Haus in Kürze verkauft würde. 

Auch Prof. Hackethal kam in Begleitung eines Herrn (?) mit 
HH-Kennzeichen, um sich die Klinik anzusehen. Doch der Kollege 
Hackethal hat sich natürlich nicht getraut mich dort persönlich zu 
begrüßen - obwohl er an meiner Türe vorbei musste. 

Ich hatte zwar von alledem keine Ahnung, allerdings meine 
Patientien, die ihn gesehen hatten, als er aus dem Auto ausstieg, 
informierten mich sofort. 

Auffallend war jetzt, dass selbst das Haus- und Pflegepersonal in 
unserer Klinik plötzlich wie umgedreht war: 

— Der Bademeister warf z.B. schaufelweise Chlor ins Schwimmbe¬ 
cken während die Patienten im Wasser schwammen. 

— Die Köchin verweigerte den Patienten das Essen - wenn sie nicht 
rechtzeitig wegen irgendwelchen Untersuchungen z.B. beim Radio¬ 
logen, zu Tisch kommen konnten. 

— Eine Krankenschwester manipulierte die Waage - um den Patien¬ 
ten Gewichtsabnahme vorzutäuschen. 

— Der Pfleger schlich sich nachts barfuß in die Appartements und 
erschreckte die Patienten. Er hat sogar einen Videorecorder gestoh¬ 
len, damit neuankommenden Patienten das System der Eisernen 
Regel des Krebs nicht mehr per Video vermittelt werden konnte. 

— Der Dorfarzt, der die Blutuntersuchungen vornahm, versetzte die 
Patienten in Panik mit der Aussage: die Werte hätten sich katastro¬ 
phal verändert. 

— Der Röntgenarzt der die Patienten trotz fester Termine oft Stun¬ 
den warten ließ, verbreitete Panik, in dem er ihnen sagte, sie hät¬ 
ten nur noch eine Chance, wenn sie sich chemotherapieren oder 
bestrahlen ließen... 


137 


Ziel des Terrors war klar: die Patienten zu verscheuchen, damit 
zum Schiedsgericht niemand mehr da war. 

Obgleich einige Patienten tatsächlich wieder abgereist waren, 
allerdings aus finanziellen Gründen, weil die Krankenkassen sich ja 
geweigert hatten die Kosten zu übernehmen, sind zum Schiedsge¬ 
richt dennoch alle wiedergekommen, um sich für die Wahrheit zur 
Verfügung zu stellen. 

Auch setzte man die Geschäftsführung des Pflegeheims gewaltig 
unter Druck und stellte ihnen gleichzeitig die wunderbarsten Dinge 
in Aussicht für den Fall, dass die Pilotstudie gestoppt werden könn¬ 
te. Man bot schließlich sogar das Doppelte, was die Klinik wert war 
und zwar durch ein notarielles Kaufangebot. 

Der Geschäftsführer der Trägergesellschaft, Werner Reiß, 
schrieb mir (09.12.1985J; 

„Ich bestätige Ihnen hiermit, daß die Rufmord-Kampagne gegen 
Ihre Person schon in Gyhum 1983 bei der Durchführung der Pilot¬ 
studie in unserem Alten- und Pflegeheim stattgefunden hat. Es wur¬ 
den mir Kaufangebote von Gruppen unterbreitet, die bewußt Dr. 
Hamer an seiner Arbeit hindern sollten. Es wurde mit allen Mitteln 
versucht , diese Studie zu Fall zu bringen. 

Ich habe selten so zufriedene und glückliche Patienten gesehen, 
wie bei Dr. Hamer. Diese Aussage kann ich abgeben, ich war zu der 
Zeit als Geschäftsführer tätig." 

In Folge wurden sämtliche Mitglieder des ärztlichen Schieds¬ 
gerichts-Gremiums unter Druck gesetzt, speziell von den Ruf¬ 
mördern des Norddeutschen Rundfunks und gebeten, ihr Schied- 
samt nicht wahrzunehmen. Daraufhin sagten 4 Professoren ab. 

Auch der Ärztekammerpräsident Dr. Weinhold bekam am 
07.09.1983 einen Anruf vom NDR - Hauptabteilung Politik und 
Zeitgeschehen - von einem Jürgen Drossart, den Herr Dr. Wein¬ 
hold in einer Aktennotiz festgehalten hat: 

...er ("Jürgen Drossart} habe Dr. Hamer während seiner früheren 
Tätigkeiten in Bad Bevensen und Bad Kreuzingen (Krozingen,) „be¬ 
gleitet". Er sei bezüglich seiner Kompetenz und seiner Hypothesen 
äußerst misstrauisch geworden. Er erkenne auch Anzeichen von 
Scharlatanerie... 

Einen weiterer Anruf vom 15. Sept. 1983 von Herrn Jürgen 
Drossart (NDR) hat Dr. Weinhold ebenfalls in einer Aktennotiz 
festgehalten. Darin steht ... daß Herr Drossart zu folgendem Ergeb¬ 
nis seiner Recherchen gekommen sei: Dr. Hamer und andere in 
seinem Auftrag vertrieben nach wie vor eine Video-Kassette , auf 
der Patienten als Heilerfolge seiner Behandlungsmethode vorge¬ 
stellt würden , die inzwischen verstorben seien. 


138 


Herr Drossart beabsichtige, diese Tatsache als Irreführung der Öf¬ 
fentlichkeit und der Krebskranken in einer Fernsehsendung des NDR 
am 28. September 1983 in „ extra drei" anzuprangern. 

Dazu hatte man offenbar einen Spitzel (Frau Guckel) in unsere 
Klinik geschmuggelt, die die Namen von sämtlichen Hausärzten 
unserer Patienten ausfindig machen sollte. Diese hatte sich nämlich 
unter dem Vorwand - auf meiner Schreibmaschine ein paar Berichte 
aus Haus Dammersmoor für das HP-Journal schreiben zu dürfen, 
das angeblich ihren Aufenthalt bezahlte - Zugang zu meinem Sprech¬ 
zimmer verschafft und dabei in meiner Abwesenheit die Patienten¬ 
karteien ausspioniert. 

Dann produzierten Jürgen Drossart und Rudi Lauschke vom 
Norddeutschen Rundfunk (NDR) eine Rufmordsendung gegen mich, 
in der Hoffnung, alle Patienten würden nun fluchtartig die Klinik 
verlassen. Dazu wurden aber vorher sämtliche Hausärzte meiner 
Patienten anonym (von meinen Gegnern und/oder vom NDR) ange¬ 
rufen, sie sollten sich doch unbedingt die Sendung ansehen, die am 
28.09.83 in „extra drei" ausgestrahlt würde. Diese Ärzte haben 
dann ihrerseits die Angehörigen der Patienten verständigt. 

Meine Rufmörder, die mich in dieser Sendung als unseriösen 
Scharlatan abzuqualifizieren suchten, ich jedoch keine Chance er¬ 
hielt, mich selbst zu äußern, erreichten zwar nicht das, was sie er¬ 
reichen wollten, aber immerhin verließen einige Patienten sofort 
die Klinik, die dann wieder in die Panikbehandlung der Schul¬ 
mediziner gerieten und verstorben sind. 

Alle übrigen Patienten und auch ich haben in einem getrennten 
Verfahren Strafanzeige wegen Körperverletzung und versuchten 
Mordes gegen die Rufmörder vom NDR erstattet, die von der Staats¬ 
anwaltschaft aber nicht bearbeitet wurde. 

Ich schrieb damals in meiner Strafanzeige; 

„Ich nehme für mich in Anspruch, meine Pilotstudie exakt nach den 
Kriterien der wissenschaftlichen Medizin und mit dem Segen der 
zuständigen Ärztekammer Niedersachsen/Stade zu führen. Es geht 
hier um das Leben nicht nur von 30 oder 50 aufgegebenen Krebs¬ 
patienten, sondern darüber hinaus um das Leben von Millionen ar¬ 
mer Menschen, den Ärmsten der Armen, denen wir mit dieser Me¬ 
thode helfen können." 

Eine erst neu erschienene Zeitung „TENDENZ", die jedoch kur¬ 
ze Zeit danach wieder von der Bildfläche verschwand, schrieb unter 
dem Titel: 

Diffamierungskampagne gegen Krebsarzt Dr. Hamer 
Wer steckt hinter der Rufmordsendung des NDR? - 
Strafanzeige gegen Redakteur: 


139 


Text: „ Allein im Interesse der Millionen Krebskranken der ganzen 
Welt hätte der NDR besser das Ende des Hamerschen Pilotobjekts 
abgewartet. Das ist Anfang Dezember d.J. der Fall. 

Sollte Dr. Hamer dann gescheitert sein und das internationale Ärz¬ 
tekollegium ihm bescheinigen müssen, dass sich der Zustand sei¬ 
ner Patienten nicht gebessert haben sollte, dann wäre noch immer 
Zeit genug gewesen, ihn in einer bundesweit ausgestrahlten Fern¬ 
sehsendung bloßzustellen. 

Was aber, wenn das Ärztekollegium zu dem Schluß kommt, dass 
der Krebs tatsächlich geheilt werden kann? 

Wie will der NDR dann wiedergutmachen?" 

Doch es kam noch schlimmer: 

Am 25.10.1983 wurde ähnlich wie in „extra drei” eine PANORA- 
MA-Sendung - bundesweit ausgestrahlt, die, wie ich erst später 
erfuhr, Herr Drossart vom NDR allerdings bereits schon am 11. 
Oktober Herrn Dr. Weinhold angekündigt hatte. 

Von den Patienten, die noch in der Nacht fluchtartig von ihren 
Angehörigen, Hausärzten und sogar einem Geistlichen nach Hause 
geholt wurden, sind die meisten verstorben. 

Zur gleichen Zeit ging wie auf Kommando der Presseterror los. 

Den Höhepunkt der Hetzjagd leistete sich die Zeitschrift „STERN” 
mit der Überschrift: 

„Dr. Hamer - der Mann, der falsche Hoffnungen weckt” 
„Stoppt diesen Krebsarzt" 

oder 

,„ Leichen pflastern seinen Weg" 

Jetzt schaltete sich auch das Niedersächsische Sozialministerium 
ein. Herr Dr. Zwecker schrieb an Dr. Weinhold und berichtete über 
ein Telefonat, dass er mit Min.-Dirig. Dr. med. Günther Keding, 
Leiter der Abt IV, geführt hat: 

Wortlaut: ...„in einem am 26.10.1983 mit Herrn Kollegen Keding 
geführten Gespräch gab Herr Keding die Anregung, dass diejenigen 
Vertreter der ärztlichen Körperschaft, die einen kollegialen Kontakt 
zu Dr. med. Geerd Ryke Hamer herstellen können, ihm nahe legen 
könnten, sich einer freiwilligen Untersuchung bei einem Psychiater 
zu unterziehen, damit vielerorts aufgetauchte Zweifel an seiner geis¬ 
tigen Leistungsfähigkeit ausgeräumt werden können. 

Mir liegt daran, dass Sie von dieser Anregung Kenntnis erhalten." 

Schließlich passierte das, was wir alle längst befürchtet hatten: 
5 Wochen vor Ende der Pilotstudie, also am 31.10. 83, äußerte sich 
der Ärztekammerpräsident Herr Dr. Weinhold (Vorsitzender des 
Schiedsgerichts) öffentlich in einem Radio-Interview; 


140 


„Ich halte es durchaus für denkbar; das für den Fall, dass für die 
Hypothesen von Dr. Hamer sich keine wissenschaftlichen Grundla¬ 
gen finden lassen, sich aber Anzeichen dafür finden, dass auch sei¬ 
ne Befähigung den ärztlichen Beruf auszuüben in Zweifel gezogen 
werden muss, dass dann auch die Notwendigkeit für staatliche Er¬ 
mittlungen gegeben ist." 

Am 06.12.1983 tagte dann das internationale ärztliche Schieds¬ 
gericht, das aus lauter hochqualifizierten Fachleuten (Professoren/ 
Ärzte) bestand. Dazu wurden von jedem Patienten meterlange, gra- 
fisch-dargestellte, bunt-ausgemalte Kurven mit Laborbefunden vor¬ 
geführt, die rein optisch schon die Veränderungen, d.h. gewaltige 
Verschiebungen der Laborwerte demonstrierten. 

Desgleichen Tabellen, die über das Vegetativum - vor und nach 
der Konfliktlösung Aufschluss gaben, wie: kalte/warme Hände, Ap¬ 
petit, Schlaf, Gewicht, Fieber, Schmerzen, Schwindel, Nachtschweiß 
etc., sowie die entsprechenden CT's und Röntgenaufnahmen. 

Es wurden 15 von den 30 anwesenden Patienten befragt und 
auch durchdiskutiert. Dabei sämtliche Fälle einschließlich persönli¬ 
cher Patientenbefragung, Begutachtung der Röntgenbilder und CTs 
mit Lupe und Millimetermaß, sowie alle Labordaten äußerst gründ¬ 
lich begutachtet. 

Während man zunächst glaubte, die Angelegenheit wohl schnell 
beenden zu können, da man sicher war, rasch drei nicht nach der 
Eisernen Regel verlaufende Fälle finden zu können (natürlich um 
meine Approbation mitnehmen zu können) begann sich eine große 
Ratlosigkeit der Schiedsgerichtmitglieder zu bemächtigen, weil je¬ 
der der von Dr. Weinhold willkürlich herausgegriffenen Fälle sehr 
präzise nach der Eisernen Regel des Krebs verlaufen war. 

Während ich bei den nachfolgenden Beratungen meistens draußen 
warten musste, meine Frau aber bei den Beratungen anwesend war, 
forderte ich anschließend das Schiedsgericht auf, nunmehr verein¬ 
barungsgemäß zu attestieren, dass die Eiserne Regel des Krebs ganz 
offensichtlich richtig sein müsse. 

Eine Sprecherin der Patienten argumentierte ebenfalls ... 

„sie verstehe nicht, dass das Schiedsgericht nunmehr schon meh¬ 
rere Stunden berate, obwohl alles doch exakt nach der EISERENEN 
REGEL DES KREBS gestimmt habe und demnach richtig sei. Für die 
Patienten sei es sehr wichtig, das bestätigt zu bekommen, da davon 
möglicherweise ihr Überleben abhängen würde". 

Der Vorsitzende Dr. Weinhold antwortete ihr schroff: 

Frau M. „Die Eiserne Regel des Krebs interessiert uns nicht". 

Frau M. war es auch, die mich gebeten hatte an ihren Gynäkolo¬ 
gen einen Brief zu schreiben, der ihr dringend zu einer Totalaus¬ 
räumung geraten hatte. 


141 


Also schrieb ich an den Kollegen: 

...hat mich gebeten, Ihnen zu schreiben. Sie ist zu mir gekommen, 
um meinen Rat einzuholen, ob sie die von Ihnen geratene Totalaus¬ 
räumung durchführen lassen soll... 

Der Kollege Dr. Blut von der Gynäkologie hielt es zwar unter 
seiner Würde mir als Scharlatan zu antworten, dafür schrieb er einen 
Brief an den Ärztekammervorsitzenden Dr. Weinhold: 

Sehr geehrter Herr Kollege! 

Unter Hinweis auf die beigefügte Fotokopie des Herrn Dr. R. G. Hamer 
des Schreibens vom 21.10.83 wende ich mich an Sie, in der Hoff¬ 
nung Ihnen hiermit weitere Argumente gegen das unmedizinische 
Handeln des o.G. geben zu können... 

Die PE aus der Portio ergab unverhornendes Plattenepithel-Ca, in¬ 
filtrierend wachsend... 

Frau M. wurde von mir über den Befund mit allen notwendigen Konse¬ 
quenzen aufgeklärt... 

Trotz eindringlicher Ermahnungen, sich sofort in ein Krankenhaus 
zur weiteren Behandlung zu begeben, hat sie dieses bis heute nicht 
getan. Sie suchte am darauffolgenden Wochenende den o.g. Arzt 
auf, der mir dann den Brief schrieb. 

Frau M. ist von den Methoden des Herrn Dr. R. G. Hamer überzeugt, 
die meines Erachtens in diesem Falle fast den Vorwurf der fahr¬ 
lässigen, wenn nicht gar der vorsätzlichen Körperverletzung mit 
Todesfolge beinhalten, da vom Tastbefund und Allgemeinzustand 
her gesehen zumindest die Chance einer Heilung gegeben ist zum 
heutigen Zeitpunkt. 

Die Argumente des Herr Dr. Hamer zeigen eindeutig, dass er 
zumindest vom Collum-Karzinom nichts weiß, das nun weiß Gott 
nicht wegen Ärger entsteht und durch Frieden verschwindet... 

Bei dem Dr. Hamer gibt es jedoch m.E. sehr viel mehr zu tun. 

Die Eiserne Regel des Krebses ist mir im Laufe meines Studiums 
nicht beigebracht worden, es sei denn, dass damit gemeint ist, dass 
er unbehandelt sicher zum Tode führt. 

Es ist sicher zu loben, wenn sich Kollegen mit der Onkologie be¬ 
schäftigen, auch von der menschlichen Seite. Es ist aber nicht zu 
dulden, die Hilflosigkeit dieser Menschen zu ihrem Verderben ggf. 
noch aus Eigennutz zu missbrauchen, ganz besonders dann, wenn 
man offensichtlich von der Materie keine Ahnung hat und schlimms¬ 
te Scharlatanerie betreibt... 

Entsprechende Konsequenzen zum Schutze des Rufes der Ärzte¬ 
schaft sollten getroffen werden. 

Mit freundlichem Gruß 


142 


Frau M. wurde daraufhin von allen Mitgliedern des Schiedsge¬ 
richts dringend ermahnt, bei sich die Totaloperation durchführen zu 
lassen, einschließlich Kastration, wie vorgesehen. Die Patientin lehnte 
ab, mit dem Hinweis, sie sei von dem System des Dr. Hamer restlos 
überzeugt. Mindestens eine halbe Stunde haben alle Professoren 
auf sie eingeredet und ihr gesagt, sie habe sonst keine Chance, 
denn der Krebs würde mit absoluter Sicherheit weiterwachsen, mit 
und ohne Hamers System! 

Zwei Tage danach wollte Frau M. bei dem Allgemeinarzt in Gyhum 
eine Krankmeldungsverlängerung holen. Doch dieser zwang sie, sich 
von ihm gynäkologisch untersuchen zu lassen. 

Er schloss die Türe ab und sagte: „Ziehen Sie sich aus!" 

Die Patientin war wie vor den Kopf gestoßen und ließ die Unter¬ 
suchung geschockt und widerstandslos über sich ergehen. 
Anschließend urteilte der Allgemeinarzt Dr. Kubat: „Natürlich hat 
es zugenommen und muss sofort operiert werden." 

Die Patientin kam heulend zu uns in die Klinik gelaufen und be¬ 
richtete von der für sie demütigenden Art und Weise des Unter¬ 
suchtwerdens. Wir konnten sie mit vereinten Kräften wieder ins Lot 
bringen. Ende Dezember ließ die Patientin in einer westdeutschen 
Univ.-Klinik eine eingehende Untersuchung mit Abstrich vornehmen. 
Das Ergebnis: Krebs ist nicht mehr festzustellen. Abstrich negativ ! 
Seither ist der Spuk zu Ende, denn negativ kann der Abstrich nur 
werden, wenn kein Krebs mehr vorhanden ist. 

Als das Schiedsgericht sich schließlich am 06.12.1983 am Vor¬ 
abend des 5jährigen Todestages meines Sohnes Dirk widerwillig 
bereitgefunden hatte, 15 Fälle nachzuprüfen, haben sie sich an¬ 
schließend erbärmlich feige aus der Verantwortung gestohlen und 
statt dessen 5 Stunden darüber beraten, wie sie es formulieren soll¬ 
ten, dass sie nach bisheriger schulmedizynischer Art \Ne\ter- „thera¬ 
pieren" könnten, um nicht ihr Gesicht zu verlieren. 

Dabei hatten sie ganz genau gewusst, dass es da eigentlich gar 
keine Diskussion mehr geben konnte, so klar waren alle Fälle nach 
sämtlichen Kriterien der EISERNEN REGEL DES KREBS verlaufen, 
und so klar war die Koinzidenz der frischen HAMERschen HERDE 
nach der Konfliktlösung und ihr Verschwinden im Verlauf der Heil¬ 
phase. 

Das Ergebnis der Prüfungskommission lautete schließlich: 
„Sieben Ärzte haben in der 9-stündigen Sitzung am 06.12.1983 in 
Gyhum an Beispielen von 15 vorgestellten Patienten und deren Be¬ 
funden die Untersuchungs- und Behandlungsverfahren von Dr. med. 
Ryke Geerd Hamer diskutiert. Die Einflüsse von seelischen Konflik¬ 
ten auf das Krebsgeschehen wurden an den von Dr. Hamer vorge¬ 
stellten Fällen deutlich. 


143 


Der positive Einfluß einer seelischen Führung der Krebskranken trat 
dabei hervor. Die von Herrn Dr. Hamer vorgetragene sog. „EISER¬ 
NE REGEL DES KREBS" konnte in ihrer Strenge nicht nachvollzogen 
werden. Nach den vorliegenden Beratungsergebnissen kann die von 
Dr. Hamer vertretende Therapie, die bisher bewährten Behandlungs¬ 
methoden krebskranker Patienten unterstützen, aber nicht erset¬ 
zen. Dr. Hamer wurde von dem Ergebnis der Beratung der beteilig¬ 
ten Ärzte verständigt. Er wurde davon unterrichtet, daß das vorste¬ 
hende Ergebnis veröffentlicht wird." 

Alle Patienten waren entrüstet und haben ihrerseits ein Statement 
abgegeben und unterschrieben: 

„Die Patienten in Gyhum haben den deutschen Ärzten einmütig ihre 
Mißbilligung und Verachtung ausgesprochen. Sie beklagten sich 
darüber, daß sie durch die gesteuerte Presse, mit Wissen des nieder¬ 
sächsischen Sozialministeriums und der Ärztekammer Nieder¬ 
sachsen, vom 18. August bis 07. Dezember 1983 unter pausenlo¬ 
sen Psychoterror gesetzt waren, unter dem eine Reihe von Patien¬ 
ten gestorben sind." 

Ich habe das Urteil wie folgt öffentlich kommentiert: 

„Dr. Hamer hat dem ärztlichen Schiedsgericht in derselben Nacht 
vom 6. auf 7. Dez. 83 mitgeteilt; dass er das Urteil ablehnt. Er hält 
es für ein kleinkariertes Diktat eines Tribunals - soweit es die deut¬ 
schen Teilnehmer betrifft - das dem Verlauf der Verhandlung in 
keiner Weise gerecht wird, und bei dem man sich gewunden hat, 
die Wahrheit einzugestehen. 

Die Italienischen Ärzte, Primarius Prof. Dr. Ebner und Internist 
Dr. V. Clementi aus Bologna, hatten beantragt, das Schiedsge¬ 
richt möge beschließen: Dr. Hamer könne mit seinem lückenlos 
schlüssigen System sehr wohl recht haben und wirklich die Zusam¬ 
menhänge des Krebs entdeckt haben. 

Insbesondere wurden - trotz gegenteiligen Antrags der italienischen 
Ärzte - die HAMERschen HERDE, über die sicherlich 4 Stunden dis¬ 
kutiert wurde, im Urteil mit keinem Wort erwähnt. 

Auch wurde nicht dokumentiert, dass in allen vorgestellten Fällen, 
sogar für Zweit- und Drittcarcinome, die EISERNE REGEL DES KREBS 
jeweils exakt erfüllt war. 

Dr. Hamer ist erbost darüber, dass die deutschen Teilnehmer der 
Jury nach seiner Meinung, außer Prof. Stender, schon samt und 
sonders mit der vorgefassten Absicht gekommen waren, Dr. Hamer 
zu kippen und die Position der Schulmediziner aus der Schlinge zu 
ziehen. 

Dieses Tribunal des deutschen Teils der Jury wurde der bedrücken¬ 
den Tatsache nicht gerecht, dass weiter täglich viele Menschen 
unnötigerweise sterben.." 


144 


Einer der Teilnehmer, der Radiologe vom MMH Hannover, Prof. 
Stender, sagte mir damals unter vier Augen: 

„Herr Hamer, Ihre „Eiserne Regel des Krebs" ist von einer geradezu 
faszinierenden Schlüssigkeit. Ich suche immer; aber ich finde kei¬ 
nen Haken daran... Aber dann wäre ja alles, was wir in den letzten 
Jahrzehnten gemacht haben, blanker Unsinn gewesen. Sie können 
nicht von uns verlangen, dass wir unser Gesicht verlieren und Ih¬ 
nen das unterschreiben." 

Ich wies ihn darauf hin, dass besser ein paar Ärzte ihr Gesicht ver¬ 
lieren als Tausende von Patienten ihr Leben. Außerdem wäre die 
Unterschrift von allen sieben Teilnehmern des Schiedsgerichts zu¬ 
gesagt worden. 

Antwort Prof. Stender: „Nein, Sie können machen, was Sie wollen, 
das werden wir Ihnen niemals unterschreiben, denn dann würden 
wir uns ja nachträglich alle zu Idioten machen." 

Damit war die Chance für die Patienten in Gyhum bleiben zu 
können, endgültig vorbei. Alle Patienten mussten abreisen. 

Ich fuhr nach Rom zu meiner Familie und schrieb dort mein Buch 
„Krebs - Krankheit der Seele...", das bereits im Februar 1984 
erschienen ist. 

Obgleich ich eigentlich keinen Pfennig Geld besaß um dieses Buch 
überhaupt drucken zu können, gelang es mir, die Druckerei davon 
zu überzeugen wie ungeheuer wichtig die Eiserne Regel des Krebs 
für die Patienten sei. 

Das hat die Druckerei überzeugt und das Buch gedruckt. 

Doch kaum war der Druck fertig, bekam die Druckerei einen Droh¬ 
anruf und man bat mich, die Bücher schnellstens abzuholen. 
Daraufhin habe ich alle Bücher im wahrsten Sinne des Wortes von 
dort weggeschleppt und in ganz Deutschland und auch im Ausland 
bei Freunden und guten Bekannten deponiert. 

Nun saß ich nicht nur auf einem Berg 
Bücher, sondern hatte auch einen Berg 
Schulden, denn der Verkauf - obgleich 
der Verkaufspreis nur 14.80 DM 
betrug, war sehr schleppend, da das 
Buch nicht in die Liste der lieferbaren 
Bücher aufgenommen wurde. 


Hinweis: 

Das Buch ist inzwischen vergriffen. 


KREBS 

Krankheit der Seele 



Kurzschluß im Gehirn, 

dem Computer urmrrci Organrsmu* 

l>nr EISERNE REGEL DES KREBS 


IW «nett RvkrCWcrOllMirf 


145 


Boykott auf der ganzen Linie 

Um mein Buch den Patienten zugänglich machen zu können, blieb 
mir nichts anderes übrig, als wie ein Schnürsenkelverkäufer durch 
die Lande zu ziehen, damit die Patienten mit der Eisernen Regel des 
Krebs die Chance bekämen, wieder gesund zu werden. 

Zunächst habe ich alle größeren Buchhandlungen in Universitäts¬ 
städten aufgesucht und mein Buch dort angeboten. In einigen habe 
ich auch hin und wieder mal 5 oder 10 Bücher zum damaligen Laden¬ 
verkaufspreis von 14.80 DM loswerden können. 

So auch häufiger in der Buchhandlung Röhrscheid in Bonn. Doch 
eines Tages - es waren bereits wieder alle Bücher verkauft - wollte 
man mir keine mehr abnehmen. Auf meine Frage, ob das einen be¬ 
sonderen Grund habe, sagte die Einkäuferin „ja", aber darüber kön¬ 
ne sie jetzt nicht reden. Ebenso erging es mir bei der Buchhandlung 
Behrendt in Bonn. Die Einkäuferin hatte mich gleich erkannt, wur¬ 
de sehr verlegen und tat sehr beschäftigt, bis sie sich etwas gefan¬ 
gen hatte. Auf meine Frage, ob die Bücher schon alle verkauft sei¬ 
en, behauptete sie noch welche auf Lager zu haben. Nachdem ich 
meine Zweifel äußerte und nicht locker ließ mit der Frage, ob irgend¬ 
etwas passiert sei, sagte sie schließlich: „Ja, es waren Professoren 
und Oberärzte aus der Uni-Klinik Venusberg hier und haben ge¬ 
droht, bei uns keine Bücher mehr zu bestellen, wenn das Buch von 
Dr. Hamer weiter verkauft würde." 

Zu dieser Zeit bekam ich durch einen Zufall eine Liste mit 235 
Selbsthilfegruppen der Deutschen Krebshilfe in die Hände. 
Dahinter standen mindestens 10.000 Betroffene, d.h. an Krebs er¬ 
krankte oder erkrankt gewesene Patienten. Ich schickte an alle 
Gruppenleiterinnen mein Buch - kostenlos. 

Zwei Wochen später, am 18.04.1984, erhielt ich dann ein Schrei¬ 
ben des Bundesverbandes der Frauenselbsthilfe nach Krebs e.V., 
mit der Bitte, dringend davon abzusehen, das Buch „Krebs Krank¬ 
heit der Seele..." an die Gruppenleiterinnen zu verschicken. 

Da aber weder die damalige Vorsitzende der Zentrale, Frau Ursula 
Schmidt, noch deren Stellvertreterin, von diesem Schreiben Kennt¬ 
nis und auch nichts dagegen hatten, ergab sich natürlich zwangs¬ 
läufig die Frage, wer denn wohl ein Interesse daran hatte diesen 
Brief zu veranlassen. 

Daraufhin antwortete mir ein Rechtsanwalt im Auftrag des Bun¬ 
desvorstandes... „Sie vermuten da offenbar Zusammenhänge, die 
nicht bestehen." Er bat ferner darum, Korrespondenz und sonstige 
direkte Kontakte nur mit dem Bundesvorstand der Frauenselbsthilfe 
und nicht mit den einzelnen Selbsthilfegruppen zu pflegen" 

(also nicht mit den unmittelbar Betroffenen). 


146 


In einem weiteren Schreiben der Deutschen Krebshilfe e.V. - der 
Mildred Scheel Stiftung hieß es u.a. 

„Es kann doch wohl kaum von einem Boykott die Rede sein, wenn 
die Deutsche Krebshilfe eine bestimmte Idee nicht aufgreift oder 
gewissen Behauptungen nicht nachgeht. Im übrigen möchten wir 
anmerken , dass die Deutsche Krebshilfe auch schon unkonventio¬ 
nelle Projekte unterstützt hat und dies auch weiterhin tun wird , falls 
es sich um seriöse und nachprüfbare Vorhaben handelt." 


Kampf gegen Krebs 

Seit 25 jahren besteht die Deutsche Krebshilfe 


BONN Sic gilt dis eine der 
größten und erfolgreichsten 
Bürgerinitiativen Deutsch¬ 
lands. iht Kampf gilt dem 
Krebstod Seit 25 Jahren un¬ 
terstützt die Deutsche Krebs- 
hiUe Forschungen zur besse¬ 
ren Diagnose, Therapie und 
Nachsorge dieser oft tödlich 
verlautenden Krankheit 
Kund IbOU Projekte wurden in 
dieser Zeit gefördert, etwa 1,1 
Milliarden Mark ausgegeben 
Am Anlang stand die Idee 
einer Frau Die Ar/tin Mildred 
Scheel wollte der damals noch 
weitgehenden Tabuisierung 


dieser Massenkrankheit ent- 
geqenwirken und die öffentli¬ 
che Sprachlosigkeit beseiti¬ 
gen Zusammen mit Gleichge¬ 
sinnten wollte die Ehefrau des 
damaligen BundesPräsiden¬ 
ten Walter Scheel konkret hel¬ 
fen und gründete am 25. Sep¬ 
tember 1974 die Deutsche 
Krebshilfe? Mit Hilte von Erb¬ 
schaften wurde ein Stiftungs- 
kapital von 240 Millionen 
Mark aufgebaut. Mehr als 
100 000 Menschen in einem 
Förderverein unterstützen 
heute die Krebshille mit ihren 
Beitragen Burkhard Saul (epd) 


Dieser Artikel stammt 
allerdings aus der RZ 
aus dem Jahre 1999 
zum 25-jährigen Beste¬ 
hen der Deutschen 
Krebshilfe 


Inzwischen hatte ich bereits für Ende April den 1. Medizinischen 
Kongress für Patienten, Pflegepersonal, Heilpraktiker und Ärzte in 
Bad Honnef organisiert und dazu wieder alle Selbsthilfegruppen 
angeschrieben. Doch nur einige wenige haben sich noch getraut zu 
kommen. In anschließend vertraulichen Gesprächen gaben einige 
Gruppenleiterinnen offen zu, dass sie vorsichtig sein müssten, denn 
sonst bekämen sie die 1.500 DM monatlich nicht mehr von der Mild- 
red-Scheel-Stiftung, die sie für die Betreuung der krebskranken 
Menschen erhielten. 

Zuvor waren auch verschiedene Pressevertreter eingeladen wor¬ 
den, von denen ebenfalls niemand erschienen war. Lediglich ein 
Fotograf der Honnefer Volkszeitung (HVZ) kam während des Vor¬ 
trages und machte einige Bilder. 

Dennoch schrieb am 2. Mai 1984 die HVZ: „...zuvor war eine 
Pressekonferenz angesetzt worden, doch warteten die Presse¬ 
vertreter vergeblich. Kongressleiter Dr. Ryke Geerd Ham er war an¬ 
derweitig beschäftigt. Details über den Verlauf des Medizinischen 
Kongresses wurden nicht gegeben." 


147 


Das liegt auf derselben Ebene wie mir früher mal der Springer¬ 
auslandsdienst-Chef in Paris gesagt hatte: „Herr Hamer, wir sind 
von höchster Stelle angewiesen worden , über Sie nichts zu veröf¬ 
fentlichen, als nur etwas Schlechtes. Wenn Sie uns sagen, dass Sie 
irgendwo eine Tafel Schokolade gestohlen haben und Sie uns ange¬ 
ben wo, dann verspreche ich Ihnen, dass Sie auf der ersten Seite in 
den BZ in großer Überschrift erwähnt werden 

In der Sendung von Radio Bremen „buten un binnen” wurde 
ich damals gefragt, wie ich mich denn fühle, so im Sperrfeuer der 
gegnerischen Heere... Ich sagte, dass ich mich wie die letzten Go¬ 
ten auf dem Marsch zur letzten Schlacht am Vesuv fühle, die Augen 
sehnsüchtig den Horizont des Meeres absuchend, ob nicht endlich 
die Segel unserer Wikinger auftauchen würden. 

Im Juni 1984 bekam ich die Chance zu einem Interview bei RTL 

mit Rainer Holbe. 

Rainer Holbe begann seine 
journalistische Laufbahn bei der 
„Frankfurter Rundschau”, ehe er für 
Illustrierte, Radio und Fernsehen 
arbeitete. 

Seine Show „Starparade” gehörte zwölf 
Jahre zu den beliebtesten Sendungen 
des ZDF. Außerdem moderierte er auch 
bei RTL sowie SAT1. 

Doch eines Tages war er vom 
Bildschirm verschwunden. 

Um mein Erscheinen offenbar zu verhindern, hatte jemand am 
Auto meines Freundes, Graf Antoine D' Oncieu, mit dem ich zu¬ 
sammen dorthin fahren wollte, auf einem Parkplatz in Bonn, die 
Bremsleitung angeschnitten, was wir aber nicht sofort bemerkt ha¬ 
ben, da Antonine immer sehr langsam und vorsichtig fuhr. Wir 
fuhren aber zunächst nach Essen, wo Antoine wohnte, und 
entschieden uns dann von dort aus mit dem Zug dorthin zu fahren. 

Am übernächsten Tag fuhr Antoine mit seinem Wagen auf einer 
abschüssigen Strecke. Plötzlich versagten die Bremsen und er konnte 
das Auto gerade noch gegen eine Böschung steuern, so dass es zu 
keinem Unfall kam. Er ließ das Auto von seiner Werkstatt abschlep¬ 
pen, die erst ein paar Tage zuvor eine Inspektion gemacht und dabei 
auch die Bremsleitung geprüft und sogar die Belege erneuert hatte. 
Dabei stellte die Werkstatt fest: die Bremsleitung war angeschnit¬ 
ten worden. Und tatsächlich, in Bonn, wo der Wagen vordem ge¬ 
parkt hatte, waren sogar noch Spuren zu sehen. 



148 



Eine Anzeige bei der Bonner Staatsanwaltschaft wurde später 
ohne Ergebnis eingestellt. Sollte das Interview mit Rainer Holbe 
tatsächlich verhindert werden? Jedenfalls ist es nur einem glückli¬ 
chen Zufall zu verdanken, dass wir nicht verunglückt sind. 

Die Sendung verlief recht positiv. Ich bekam nicht nur Gelegen¬ 
heit die Eiserne Regel des Krebs kurz zu erklären, sondern auch 
mein Buch vorzustellen. Die Resonanz war sehr groß, denn es rie¬ 
fen schon während der Sendung viele Menschen an. 

Auch waren hinterher Waschkörbe voll Briefe beim Sender ein¬ 
gegangen. RTL ließ zwar anfragen, wohin sie die Post denn schicken 
sollten - doch sie ist nie dort angekommen. 

Kurz nach dieser Sendung meldete sich die RTL-Edition und lud 
mich zu einem Gespräch nach Luxemburg ein: Es ginge um mein 
Buch. Ich fuhr also dorthin. Doch schon sehr bald ließ man „die 
Katze aus dem Sack": Mein Buch müsse unbedingt umgeschrieben 
werden, die Geschichte mit dem Prinzen müsse da heraus , damit 
sich das Buch besser verkaufen würde. Man bot mir sogar 1,5 Milli¬ 
onen DM, wenn ich die Rechte an die RTL-Edition abtreten würde. 
Doch ich hatte den Braten längst gerochen. Denn hätte ich mich 
darauf eingelassen, dann wäre mein Buch gewiss auf nimmer Wie¬ 
dersehen in der Versenkung verschwunden. 

Im Oktober 1984 bekam ich mit Beschluss des Oberlandes¬ 
gerichts Frankfurt eine Aufforderung mich psychiatrisch untersu¬ 
chen zu lassen. Vor der mündlichen Verhandlung soll ein Gutachten 
eines Sachverständigen darüber eingeholt werden, ob ich prozess¬ 
fähig sei (§ 52 ZPO i.V. m. § 104 BGB). Denn wäre ich nicht 
prozeßfähig, dann würde sich auch der Prozeß gegen den Prinzen 
von Savoyen erledigt haben. Das war der ganze Sinn. 

Hierbei handelte es sich um den Prozess gegen meinen damaligen 
Vermieter, Dr. Reitinger, der wahrscheinlich im Auftrag der Familie 
Savoyen oder deren Anwälte meine gesamte Wohnung ausgeräumt 
hatte, wodurch meine sämtlichen persönlichen Sachen, wie Akten, 
Briefe, Patentunterlagen, Familienfotos etc. verschwunden waren. 
Dr. Reitinger, Internist, mit dem ich einig war, daß er für 200.000,- 
DM meine Internistenpraxis mit Kartei übernehmen wollte, hat sich 
die Praxis von meinem Vermieter „besorgt", für wieviel weiß ich 
nicht. Später hat er sich in seinen Praxisräumen aufgehängt. 

Hier ein Auszug aus dem psychiatrischen Gutachten des Prof. 
Glatzel vom 27.11.85, Klinikums der Johannes Gutenberg-Univer¬ 
sität in Mainz - gerichtet an das Oberlandesgericht Frankfurt - Zivil¬ 
senate in Darmstadt: „ Auf Ihre Veranlassung erstatten wir Ihnen 
über Herrn Dr. Geerd Hamer, geb. 17.5.1935 folgendes psychiatri¬ 
sche Gutachten: 


149 


Das Gutachten stützt sich auf Untersuchungsergebnisse sowie die 
Kenntnis der uns übersandten Unterlagen des Oberlandesgerichts 
Frankfurt... Gemäß den Beschlüssen vom 24.10.84, 2.8. und 4.9.85 
soll Stellung genommen werden zur Frage der Prozessfähigkeit des 
Dr. H."... 

Seite 20: ...Aus der Sicht unseres Fachgebietes handelt es sich bei 
Dr. H. zweifellos um eine akzentuierte Persönlichkeit mit den er¬ 
wähnten bestimmenden Wesenszügen. Ein krankhafter Befund ist 
sicherlich nicht gegeben, und damit auch nicht ein solcher, der ei¬ 
nen Zweifel an seiner Prozeßfähigkeit begründen könnte. 

Seite 21: ...Zusammenfassend kommen wir deswegen zu dem Er¬ 
gebnis, dass aus der Sicht unseres Fachgebietes ein Zweifel an der 
Prozessfähigkeit des Dr. H. nicht zu formulieren ist... 

Doch immer wieder habe ich versucht, weitere Studien an Univer¬ 
sitätskliniken durchführen zu können. Das erstaunliche war, dass 
die Professoren zunächst recht zugänglich, dann jedoch plötzlich 
von einem Tag auf den anderen völlig uninteressiert waren. 

Ein Beispiel für alle, steht für eine Konferenz die in Göttingen statt¬ 
finden sollte, und auch bereits fest terminiert war, zu der jedoch am 
Ende dann niemand erschienen ist. 

In einem Schreiben an die Herren Professoren der Medizinischen 
Fakultät der Universität Göttingen (Kreuzer, Kuhn, Spoerri, Notter, 
Rittmeyer, Peiper, Gregl, Stankovic) schrieb ich danach:... 
„Das, was Sie gestern gemacht haben, wird als „Flucht der Göttin¬ 
ger 7" in die Medizingeschichte eingehen. Wie kann man nur so 
furchtbare Angst haben? Sie wären doch 7 ausgewachsene Ordina¬ 
rien gewesen, ich ganz allein. Sie haben die gesamte Schulmedizin 
hinter sich, ich einzig nur meinen gesunden Menschenverstand! 

Sie sind hochbezahlte und hochdekorierte Ordinarienprofessoren, 
ich dagegen Arzt, unentgeltlich und ohne Honorar arbeitend, sogar 
die Unkosten noch selbst bezahlend. Und dann dieses: 

Sie alle laufen vor mir weg, was man nur laufen kann, stehlen sich 
sogar weg wie Diebe in der Nacht, in panischer Angst vor der Kon¬ 
frontation mit mir und vor der Konferenz, die Sie doch selbst ver¬ 
langt und terminiert haben. Welch jämmerliches Schauspiel deut¬ 
scher Ordinarienherrlichkeit!"... 

Inzwischen war ich bereits in ca. 50 Universitätskliniken vorstel¬ 
lig und auch gleich wieder weggeschickt, um nicht zu sagen „rausge¬ 
schmissen" worden. Nach wie vor war ich aber auch immer noch auf 
der Suche nach einer Klinik für meine Patienten. Schließlich hatte 
ich im Schwarzwald eine gefunden. Ich bin mit meinen Freunden 
dorthin gefahren, um sie mir genauer anzusehen. Sie war sehr ge¬ 
räumig, sehr schön gelegen und auch in relativ gutem Zustand, 
ganz ideal für die Patienten. 


150 


Die Klinik war früher ein Kursanatorium gewesen und stand jetzt 
schon zwei Jahre leer. Käufer hatten sich bisher noch keine gefun¬ 
den. Natürlich hatte ich kein Geld um selbst das Haus kaufen zu 
können, aber ich konnte die zuständigen Herren davon überzeugen, 
dass es nicht nur sinnvoller wäre die Klinik voll zu belegen, sondern 
dass man damit auch Tausenden von Patienten helfen und evtl, zu 
einem späteren Zeitpunkt die Klinik kaufen könnte. 

Im Januar 1985 sollte es eigentlich schon losgehen. 

Am 21. Dezember 1984 teilte ich diese Veränderung der Kassen¬ 
ärztlichen Vereinigung und der Ärztekammer in Freiburg sowie der 
Ärztekammer in Offenburg mit. Doch schon wenige Tage später zog 
der Bankdirektor, als Finanzverwalter des Hauses, die Zusage wieder 
zurück. Angeblich, weil sich plötzlich 2 Kaufinteressenten gemeldet 
hätten. 

Im Mai 1985 nahm ich in München an einer Tierversuchs-Demo 
teil. Die rund 3000 Demonstranten hatten sich am Odeonsplatz ver¬ 
sammelt und zogen durch die Innenstadt zum Marienplatz, wo dann 
öffentliche Reden stattfanden. Hier sprach auch Barbara Rütting, 
ehemalige Schauspielerin, die zwar argumentierte: „Krebs und Herz¬ 
infarkt nehmen trotz Tierversuche zu"..., aber für die Eiserne Regel 
des Krebs kein offenes Ohr fand und mich völlig kalt abservierte. 

Ich habe jedoch die Gelegenheit genutzt dort Handzettel zu ver¬ 
teilen mit dem Titel: „Unsinnigkeit von Tierversuchen in der Krebs¬ 
forschung durch Auslassung des Faktor Psyche". 

Text: ... Bei den Tierversuchen, die man in der sog. „Krebsforschung" 
einsetzt; glaubt man, die Psyche eines Tieres als Faktor genauso 
vernachlässigen zu dürfen, wie man sie bei einer Krebserkrankung 
beim Menschen in der sog. „Schulmedizin" auch vernachlässigt. 

Für die Schulmedizyniker besteht die Krebserkrankung nur in einer 
lokalen Wucherung von Zellen, die es auszurotten gilt. 

Das, so glauben sie, sei Therapie des Krebs. 

In Wirklichkeit aber ist die Psyche mit ihren vielen sog. „Biologi¬ 
schen Konflikten" die Eingangstür für die Entstehung eines Krebs, 
der dann allerdings gleichzeitig in Psyche, Gehirn und Organ syn¬ 
chron a bläu ft... Berücksichtigt man nun diese Konflikte nicht, dann 
erscheint einem die ganze Krebserkrankung als das allersinnloseste 
und willkürlichste blindwütige Wuchern von entarteten Zellen, wäh¬ 
rend es sonst eine geradezu mathematische biologische Regelmä¬ 
ßigkeit und Einsehbarkeit hat. 

Selbst wenn man die Psyche der Tiere und Menschen bei irgend¬ 
welchen späteren Untersuchungen berücksichtigen oder gar ver¬ 
gleichen wollte, müssen wir uns vorstellen, dass in unserem großen 
Computer Gehirn für verschiedene Lebenssituationen ganz verschie¬ 
dene Konflikte codiert sind: 


151 


Wirft man einen Nichtschwimmer ins Wasser, bekommt er Todes¬ 
angst; tun wir das gleiche mit einer Ente, fühlt sie sich gleich jeder 
Angst entledigt. Setzen wir einen Menschen in ein Auto, fühlt er sich 
dort wohl. Sperren wir einen Adler in ein Auto, bekommt er Todes¬ 
angst, die der Mensch ebenfalls bekommt, wenn wir ihn in einen 
Adlerhorst stellen. Zwar ist die Todesangst als Ergebnis miteinander 
vergleichbar, in der Psyche, im Gehirn und am Organ, wo sie Lungen¬ 
rundherdkrebs bewirkt, aber die Veranlassung zur Todesangst ist 
sehr verschieden codiert. 

Todesangst ist zwar Todesangst, aber sie entsteht bei verschiede¬ 
nen Lebewesen bei ganz verschiedenen Lebenssituationen. Daraus 
resultiert, dass die individuelle Eigenart und Psyche jedes Lebewe¬ 
sens berücksichtigt werden muß, um eine mögliche Konfliktsituati¬ 
on beurteilen zu können. Deshalb waren nicht nur alle Tierversuche 
in der bisherigen Form völlig sinnlos, sondern sie werden es auch 
weiter sein. Denn das Tier, unsere nächste Mit-Kreatur, hat eine 
Seele wie wir Menschen. 

Am Nachmittag bekam ich völlig überraschend die Gelegenheit 
an einer Podiumsdiskussion im Kolpinghaus teilzunehmen. 

Mit dabei war u.a. Dr. Hartinger, Facharzt für Chirurgie, der an¬ 
geblich auf der Seite der Tierversuchsgegner stand, jedoch in der 
Diskussion vehement seine Krebsgenese vertrat. 

Im Gegensatz zu Herrn Dr. Hartinger war allerdings das Publi¬ 
kum begeistert von meinen Ausführungen, denn die Mehrheit hatte 
auf Anhieb begriffen, dass ich nicht nur hieb- und stichfeste Argu¬ 
mente sondern auch die Beweise liefern konnte. 

Ich habe anschließend Herrn Dr. Hartinger mein Buch zukom¬ 
men lassen, das er mir aber postwendend zurückschickte. 
Daraufhin habe ich ihm einen Brief geschrieben: ... 

...„Wenn in der Biologie und Medizin gewisse Zusammenhänge mit 
einer Regelmäßigkeit ohne Ausnahme Vorkommen, so nennt man 
sie eine biologische Gesetzmäßigkeit. Dies ist bei der Eisernen Re¬ 
gel des Krebs der Fall..." Es hätte mir imponiert, wenn Sie geschrie¬ 
ben hätten: Herr Kollege Hamer, ich habe selbst die von Ihnen be¬ 
haupteten und angeblich bewiesenen Zusammenhänge an 10 Fäl¬ 
len überprüft, nach bestem Wissen und Gewissen. Ich habe diese 
Zusammenhänge nicht finden können... - erst dann dürfen Sie mei¬ 
ne Ergebnisse in Zweifel ziehen. Und dann können Sie als eigene 
Meinung haben, welche Sie wollen. 

Alles andere ist unwissenschaftlich /" 

Alle weiteren Bemühungen meinerseits bei den maßgeblichen 
Stellen etwas zu bewegen, blieben ergebnislos. Obgleich der da¬ 
malige Präsident der Schweizer Tierversuchs-Gegner am 30. Mai 
1985 an meine Freunde geschrieben hatte: 


152 


...„Ich hatte die Freude, an der großen Veranstaltung vom 18. Mai 
im Kolpingsaal in München Herrn Dr. Hamer zu hören. Sicher waren 
alle Teilnehmer tief beeindruckt durch seine Ausführungen, aus de¬ 
nen klar hervorging, dass es geradezu verbrecherisch ist; wenn die 
Krebsmafia weiterhin ihre Riesengeschäfte auf Kosten der gemar¬ 
terten Tiere und der getäuschten Patienten betätigt..." 



Auch in Villach/Österreich hielt ich einmal einen Vortrag. 
Eingeladen hatte eine Ärzte/Apotheker-Vereinigung. Über 1000 Zu¬ 
hörer waren erschienen. 300 mussten wieder nach Hause gehen, 
denn der Saal fasste nur 700 Menschen, einschließlich Stehplätze. 
In seiner ganzen Vereinsgeschichte hatte der Verein bisher ein eher 
bescheidenes Dasein geführt, noch nie so viele Zuhörer anlocken 
können. Am Ende des Vortrages war ich gerührt durch die minuten¬ 
langen stehenden Ovationen. - 

Danach erreichte mich ein Brief, einen weiteren schon fest für 
Oktober in Villach geplanten Vortrag betreffend. 

Man schrieb mir: „... die Mehrheit der Mitglieder des Vereins ist der 
Meinung, dass sie die Verantwortung für diesen Vortrag nicht über¬ 
nehmen können, solange die Richtigkeit der Thesen und Ihre Aner¬ 
kennung nicht bewiesen ist." 


153 


Herzinfarktstudie - 1984 

So pendelte ich weiter durch die Lande, heute hier, morgen dort, 
übermorgen in Italien, in Österreich, Schweiz oder Frankreich. 

Überall wurde ich in Kliniken vorstellig, um meinen Kollegen die 
Eiserne Regel des Krebs und die Hamerschen Herde zu demon¬ 
strieren, um eine Untersuchungsreihe z.B. über Mamma-Ca oder 
eine Herzinfarktstudie zu erwirken. 

Wie einige Kollegen darauf reagiert haben, zeigt u.a. der Ver¬ 
such in Basel, denn der Kollege Prof. W. E. Schreiner wollte es 
erst gar nicht wissen. Er schrieb: „...Es tut mir leid, daß ich mich 
ihrer Argumentation nicht anschließen kann. Die von Ihnen behaup¬ 
teten Aufhellungen auf der Kleinhirngegenseite sind m.E. reine Be¬ 
hauptungen ohne irgendwelche Grundlage ." 

Der Marburger Gynäkologe Prof. Schulz ließ mir mitteilen, 
er fühle sich der Größe der Aufgabe nicht gewachsen, deshalb habe 
er meinen Wunsch (zehn Krebsfälle auf mein System hin zu 
überprüfen - und das sogar auf meine Kosten,) an seinen Dekan, 
den Zahnmediziner Prof. Jakob Hering weitergeleitet. 

Der Ärztliche Direktor des Klinikums der Albert-Ludwigs-Uni- 
versität in Freiburg, Prof. Dr. H. Just (Kardiologe) war auch selt¬ 
samerweise an einer Herzinfarktstudie nicht interessiert. 

Er schrieb: „...Wir sind in unserer wissenschaftlichen Arbeit auf die¬ 
sem speziellen Gebiet nicht tätig und möchten unsere Aktivitäten 
nicht über Gebühr ausweiten." 

Nach weiteren Absagen von diversen Kliniken gelang es mir 
schließlich im September 1984, in Wien, in der Abteilung für Angi- 
ologie der Kardiologischen Universitätsklinik, unter der Leitung von 
Frau Prof. Dr. E. Mannheimer, eine Herzinfarktstudie durchführen 
zu können. Die Ergebnisse waren ein-eindeutig. 

Frau Prof. Dr. Mannheimer bestätigte in einer Erklärung: 

„...Die heutige Konferenz hat zur Kenntnis genommen, daß, wie 
durch Unterschrift der Patienten und Ärzte dokumentiert, der klini¬ 
sche Verlauf, insbesondere der des Vegetativums, dem Konflikt¬ 
verlauf in jedem Fall entsprochen hat, so daß - entsprechend der 
EISERNEN REGEL DES KREBS - der Herzinfarkt immer erst nach 
Lösung des „Revierkonfliktes" eintrat. 

Zu diesem Zeitpunkt befanden sich alle Patienten subjektiv bereits 
wieder bei bester Gesundheit (Vagotonie). Die CT-Bilder des Ge¬ 
hirns schienen nicht in allen Fällen eindeutig, sie schienen aber in 
der Mehrzahl so auffällig, daß die Konferenz diese Studie für wün¬ 
schenswert hielt, um definitiv Klarheit über die Zusammenhänge zu 
erhalten. 


154 


In späteren Studien sollen eventuell die verschiedenen cerebralen 
Lokalisationen vom Vorderwandinfarkt (weiter frontal) und Hinter¬ 
wandinfarkt (weiter dorsal) untersucht werden, wenn über die Zu¬ 
sammenhänge erst grundsätzlich Klärung erzielt ist ..." 

Doch durch einen Artikel in der Zeitschrift Profil in Österreich 
geriet Frau Prof. Dr. Mannheimer unter Beschuss. Sie hatte einen 
drohenden Anruf von der Ärztekammer Wien erhalten, wie sie mir 
am Telefon berichtete und sagte mir unverblümt, „sie würde sich 
doch wegen mir nicht Ihre Universitätslaufbahn verderben”. 

Daraufhin schrieb ich an Frau Prof. Mannheimer einen Brief: 
„...Frau Professor; Ihre Universitätskarriere, so wichtig sie für Sie 
persönlich ist; ist im Verhältnis zu dem, was mit unserer Studie 
bewegt wird, ein winziges Staubkorn... 

Es tut mir so leid, daß man es offenbar geschafft hat, Ihnen kurz 
vor Beendigung unserer Studie solche Angst zu machen... 

Denken sie doch an unsere Patienten, bei denen geht es nicht mehr 
um Karriere geht, sondern nur noch um das nackte Überleben, ganz 
besonders die Patienten, die an Krebs erkrankt sind. 

Sie merken doch aus dem beigefügten Schriftwechsel, welche Kräf¬ 
te da am Werke sind, die Studie zum Platzen zu bringen! 

Denken Sie doch daran, was ich Ihnen über Fidscha und Meissner 
erzählt habe, die Oberärzte aus der Poliklinik, die jetzt in der Poli¬ 
klinik „Stimmung gegen Hamer" machen. 

Es ist doch ein ungeheuerliches Verbrechen, was sich hier abspielt. 
Ein einziger Gedanke an meine sterbenden sog. „Krebspatienten" 
genügt mir, um mir meiner Sache bombensicher zu sein. 

Ich finde die Art, wie von überall versucht wird, unverhohlen durch 
Provokation meiner Person die Studie zum Platzen bringen zu wol¬ 
len, so erbärmlich unwürdig und für Ärzte beschämend, daß ich 
mich für meine so sehr hochdekorierten sog. „Kollegen" schäme. 
Sie rechne ich ausdrücklich zu meinen Verbündeten, oder vielmehr 
zu der Verbündeten meiner Patienten, aber es ist natürlich bedrü¬ 
ckend, zu erleben, wie auch Sie unter massivsten Druck geraten, 
mich fallen zu lassen. 

Was hat denn überhaupt die Ärztekammer mit wissenschaftlichen 
Fragen zu tun. Immer ruft ein gewisser Herr Drossart die jeweili¬ 
gen zuständigen Ärztekammern an, so auch geschehen in Bozen, in 
Stade und anderswo. 

Verehrte liebe Frau Professor, versuchen Sie doch einmal die Dimen¬ 
sionen abzuschätzen, um die es hier geht. Und selbst wenn es nicht 
um viele Millionen Menschen ginge, sondern nur um einen einzigen 
kleinen Menschen, eine arme Putzfrau vielleicht, dann würde es 
Grund genug sein Sie zu bitten, standhaft zu bleiben und nicht die 
Flucht zu ergreifen... 


155 


Übrigens hat der Vertreter vom OA Fidscha, Herr Meissner, den 
Schwestern verboten, mir die Adresse irgend eines Patienten zu 
verraten, der in unserer Studie ist, damit keine Nachuntersuchung 
stattfinden kann. Merken sie, wo der Hase läuft und wohin er laufen 
soll?" 

Damit war die Studie offiziell gestorben. 

Ich habe zwar bei der Ärztekammer Protest eingelegt, schon wegen 
Frau Prof. Mannheimer. Aber Prof. Pokieser weigerte sich weitere 
Zusatzuntersuchungen durchzuführen, und die Klinik verlangte sogar 
sämtliche CT-Bilder zurück. 

Die Studie ging aber trotzdem heimlich weiter, nur musste ich die 
CT-Aufnahmen jetzt selbst bezahlen. 

Am 6. Dezember 1984 habe ich dann einen Vortrag über die 
Herzinfarktstudie im Rahmen der Ärztlichen Akademie für Fortbil¬ 
dung im alten Klinikum der Universität, im Großen Sitzungssaal 
gehalten. Dazu waren Professoren, Ärzte, Pflegepersonal, Studen¬ 
ten und Patienten eingeladen worden. 

Der Vortrag sollte um 15.00 Uhr beginnen. Doch es fand sich 
zunächst kein Schlüssel und auch kein Hausmeister, der die Türe 
hätte aufschließen können. Als der Saal schließlich geöffnet werden 
konnte, hatte man die Bestuhlung entfernt. Mit vereinten Kräften 
der Studenten wurden dann eiligst Stühle beschafft und am Ende 
war der Saal bis auf den letzten Platz gefüllt. 

Von den Professoren und Ärzten die direkt an der Studie beteiligt 
waren, war niemand erschienen. Gekommen war der Kardiologe Dr. 
Sterz und der Onkologe Dr. Judmaier, aus Klagenfurt, die aber un¬ 
mittelbar vor Beginn der sich anschließenden Diskussion noch flucht¬ 
artig den Saal verlassen hatten. 

Als besonderer Gast war jedoch Dr. Stankovic sen. eigens aus 
Belgrad angereist, der die Einführungsrede hielt. 

Er war Psychiater und einer der ersten der sofort die Tragweite der 
Entdeckung der Eiserne Regel des Krebs begriffen hatte. Außer¬ 
dem hat er auf meinen Wunsch hin ein psychiatrisches Gutachten 
über mich angefertigt und auch eine Buchbesprechung über das 
Buch „Krebs - Krankheit der Seele" verfasst. 

Nach anfänglichen - offenbar gezielten Störungen - verlief der 
Vortrag ruhig und wurde mit Begeisterung aufgenommen. 

Er wurde übrigens komplett per Videofilm aufgezeichnet. 

Im Nachhinein habe ich erfahren, dass Herr Professor Pokieser, 
Vorstand vom zentralen Institut für Radiodiagnostik der Universität 
Wien, am 3.12.84 das Plakat für diesen Vortrag unter Protest per¬ 
sönlich abgerissen hat - so die schriftliche Aussage einer Informantin. 


156 


Hier ein besonderer Fall aus der Herzinfarktstudie: 

Beispiel eines Revier-Konfliktes 

Der Patient, den ich während meiner Herzinfarktstudie (1994) in 
Wien in der Univ. Klinik in seinem Krankenzimmer untersuchen konn¬ 
te, hatte einen akuten Herzinfarkt erlitten. 

Er musste also einen Revier-Konflikt mit DHS gehabt haben. 

In Gegenwart des Stationsarztes fragte ich ihn, wann und welchen 
Revier-Konflikt er erlitten habe. 

Antwort: „ Keinen, er sei ein erfolgreicher Gastwirt; die Honoratio¬ 
ren des ganzen Dorfes seien bei ihm zu Gast; er habe zwei gesunde 
Kinder; eine gute Frau, keine Geldsorgen, alles sei in Ordnung, von 
Revier-Konflikt könne keine Rede sein" 

Nun fragte ich ihn, seit wann er denn an Gewicht zugenommen habe. 
Antwort: „ Seit 6 Wochen ." 

Nach dem EKG konnte ich in etwa beurteilen, dass der Herzinfarkt 
kein besonders schwerer gewesen sein konnte. 

Ich rechnete: Vor etwa 6 Wochen musste die Konfliktlösung gewe¬ 
sen sein, der Konflikt konnte höchstens 3 bis 4 Monate gedauert 
haben. 

Ich sagte also zu ihm: „Vor etwa 6 Monaten muss etwas Schlimmes 
passiert sein, was Ihnen viele schlaflose Nächte gemacht hat, und 
vor 6 oder 8 Wochen war die Sache zu Ende." 

„Tja, Herr Doktor, wenn Sie so fragen, aber nein, ich kann mir nicht 
vorstellen, daß man von so was einen Herzinfarkt bekommen könn¬ 
te ." 

Es ergab sich folgendes: 

Der ganze Stolz des Patienten war eine Voliere mit exotischen Vö¬ 
geln gewesen. Alle seine befreundeten Gäste durften diese Vögel 
bewundern. Er hatte nicht mit Geld gespart, selbst seltenste Arten 
waren darunter. Vor dem Frühstück ging er schon hinüber und schaute 
nach seinen Vögeln, etwa 30 waren es inzwischen. 

Eines Morgens kommt er wie gewöhnlich herüber - ihm bleibt der 
Mund offen stehen: 

Bis auf einen kleinen Piepmatz waren alle Vögel verschwunden. 
„Diebe" war sein erster Gedanke und das prägte sein DHS. 

„Diebe sind in mein Revier eingebrochen." 

Nachbarn kamen, man untersuchte die ganze Voliere. 

Schließlich fand man ein winzig kleines Loch unter der Voliere durch¬ 
gegraben. Ein erfahrener Bauer sagt nur ein Wort: „Wiesel." 

Von da ab hatte der Patient nur einen einzigen Gedanken im Kopf: 
das Wiesel fangen. Es gelang ihm auch nach einigen Fehlschlägen 
das Wiesel in einer Falle zu fangen. Erst jetzt konnte er daran ge¬ 
hen, die Voliere umzubauen, und „wieselfest" zu machen und neue 
Vögel zu kaufen. 


157 


Nach etwa 3 Vi Monaten war wieder alles in Ordnung und der Kon¬ 
flikt definitiv gelöst. Da erlitt er seinen Herzinfarkt. 

Wenn er sich die Sache nachträglich überlege, sagte er, war er in 
der konflikt-aktiven Zeit so stolz gewesen, ein paar Kilo abgenom¬ 
men zu haben. Aber nun hatte er alles wieder zugenommen und 
noch ein paar Kilo dazu. 

Ja, auch das Herzinfarktgeschehen beginnt immer mit einem DHS - 
einem allerschwersten, hochakut, dramatischen und isolativen 
Revierkonflikt-Erlebnisschock, der uns unvorbereitet auf dem fal¬ 
schen Fuß trifft. 

Revierkonflikt bedeutet, dass das Individuum seinen Wirkungs¬ 
kreis (Revier) verloren hat, also z.B. der Hirsch sein Waldrevier, der 
Mensch seinen Wirkungsbereich mit seiner Familie, Wohnung, Fir¬ 
ma, Arbeitsplatz etc., oder wenn ein wesentlicher Bestandteil aus 
dem Revier wegläuft, z.B. die Ehefrau, Tochter, Geliebte usw.; sogar 
ein Auto kann ein Revier sein. 

Es ist immer ein zweiphasiges Geschehen, sofern es zu einer Lö¬ 
sung des Konfliktes kommt, wobei der Patient in der ersten sog. 
konflikt-aktiven Phase Angina pectoris hat. 

Den Herzinfarkt bemerkt man in der Regel nur, wenn der Konflikt 
mindestens 3-4 Monate gedauert hat. 

Wird der Revierkonflikt - durchschnittliche Konfliktstärke vor¬ 
ausgesetzt - nicht innerhalb von 9 Monaten gelöst, dann kann der 
Mensch den Konflikt nur noch um den Preis lösen, dass er zwei bis 
sechs Wochen später am Herzinfarkt stirbt. 



einem Patienten mit 
frischem Herzinfarkt 


20.12.1984 


Bestätigung für einen 


rechtseitigen Prozess von 


158 



ABTE:LL?:-;a FCn A.NG:CLOGlE 
Lf .t.-i rv Ot c I.-ü.:vr:a 
der ka;'.g:clCx :;g: e; i t. /. iüjnik 

Vaisr^J HJ 0» I rvAtNOt 
A -KWO V*\#n, G-nworv;^« 13 


F «5 wird bestätigt, da8 von einer Konferenz, bestehend aus 


Frau Prof. Dr. Mannheimer» 
Herrn Prof. Or. Pokieser, 
Herrn Q.A. Dr. Fitscha, 
Herrn Prof. Qr. Imhof» 
Herrn Or. Hamer, 


Kardiolog. Üniv. Klinik Wien 
Zentra1rnntgen Univ. Wien 
Poliklinik. II. Med.» Kardiologie, Wiqn 
Zentralrhntgen, Computertomographia 
Internist. Rom 


heute eine Studie vereinbart wurde, die übe rach 1agsmäßig den 
möglichen Zusammenhang zwischen Herzinfarkt, Pevierkonf1ikt und 
Veränderungen im Gehirn, und zwar rechtatömoora1 in Form eines 
sogenannten HAMER'schen HEROES, klaren soll. 

Folgende 8 Patienten sind in dieser Studie einbazogen: 


Von der Kardiolegischen Univ. *l!ni w u ic:(Prof. U. . Kai.uil) 


1 . 
2 . 

3 . 

4. 



, frischer Vorderhandinfarkt 
Jahre, akuter Hinterwandinfarkt 

45 Jahre, akuter Vorderhandinfarkt 

61 Jahre, subakuter Vorderhand!nfarrt 


Von der Poliklinik (Kardio1ogie) dar II. Med. Klinik der Stadt 
Wien (Prof. Or. Ti3o): 

1. VHHHHHIHI* 58 Jahre, 4 Monate alter Vordarwandinfarkt 

2, tKttKKKKKM* fi Monate alter Hi nterwand l nfarkt 

3. 50 J ahre, frischer kleiner Hi nt erwand i nf arkt 

4, BHHV* 53 Jahre, frischer, ausgedehnter Vordar- 

wandinfarkt 

Bis auf den letzten Patienten dar Poliklinik, bei dam in den nächsten 
Tagen ein Hirn-CT vorgesehen ist, wurde bei allen Patienten ein Hirn- 
CT angefartigt - ohne Kontrastmitte1 -. 

Es ist vorgesehen, alls Patienten in 6-wöchigen Abständen zu unter¬ 
suchen . 

Oie heutige Konferenz hat zur Kenntnis genommen, daÖ, wie durch Unter¬ 
schrift dar Patienten und Arzte dokumentiert, der klinische Verlauf, 
insbesondere der des Vegetativums, dem Konf1iktvarlauf in Jedem Fall 
entsprochen hat. soda8 - entsorechend der FISFRNFN PEGEL TES K&PRS - 
i a : Uur a. I.. k L li»«utjr erst nach Losung des *Rav i erkonf l i k* es " eintrat. 

Zu diesem Zeitpunkt befanden sich alle Patienten subjektiv bereits 
wieder bei bester Gesundheit (Vagotonie). 

Oie CT-Bilder des Gehirns schienen nicht in allen Fällen eindeutig, 
sie schienen aber in der Mehrzahl so auffällig, daö die Konferenz diese 
Gtudie für wünschenswert hielt, um definitiv Klarheit über die Zusammen- 
hinge zu erhalten. 


In späteren Studien sollen eventuell die verschiedenen cerebralen Lo¬ 
kalisationen vom Varderwandinfarkt (weiter frontal) und Hinterwandin* 
farkt (weiter dorsal) untersucht werden, wenn über die Zusammenhänge 
erst grundsätz1ich Klärung erzielt ist. 


Wien, 19ö4 September OG. 



Prof. Hr. E. Mannheimer 


159 



Katzenelnbogen - 1985 

Seit 1984 - nach Gyhum - habe ich aber immer wieder versucht 
ein Refugium für meine Patienten zu finden, wo sie in Ruhe ge¬ 
sunden konnten. Meine Gegner verfolgten mich jedoch auf Schritt 
und Tritt. Wie gesagt, bei mehreren Objekten hatte ich bereits 
eine Zusage erhalten, die dann aber „merkwürdigerweise" immer 
wieder kurz vor Vertragsabschluß zurückgezogen wurde - obwohl 
eigentlich schon alles klar war. 

Doch endlich gelang es mir im Juli 1985 in Katzenelnbogen ein 
seit einem halben Jahr leerstehendes, aber voll eingerichtetes Kran¬ 
kenhaus zu finden. 

Die Entscheidung, ob ich das Krankenhaus für meine Zwecke 
bekommen konnte, lag in den Händen von 20 Bürgermeistern der 
umliegenden Ortschaften, die sich zu einem „Zweckverband ev. Kran¬ 
kenhaus" zusammengeschlossen hatten. 

Zunächst musste ich also alle 20 Mitglieder des Zweckverbandes 
von meinem System überzeugen. Nach dem das gelungen war, hat¬ 
te ich in der Nacht vom 4. auf den 5. Juli 1985 ein langes Gespräch 
mit dem Vertreter des Zweckverbandes Herrn Gemmer und eini¬ 
gen meiner Freunde, das bis in die frühen Morgenstunden dauerte. 

Hier wurde beschlossen, dass Herr Dieckhoff, der Geschäfts¬ 
führer einer Gesellschaft für naturgemäße Lebens- und Heilweisen 
war und eine Art Sanatorium betrieb, ein verbindliches notarielles 
Kaufangebot für mich, im Namen dieser Gesellschaft, abgeben sollte, 
um das ehemalige ev. Krankenhaus zu erwerben. 

Doch dazu kam es nicht mehr. 

Ehe Herr Dieckhoff zum Notar gehen konnte, wurde er tot in der 
Badewanne gefunden. Obgleich er nie badete, sondern nur dusch¬ 
te, fand ihn sein Sohn in der Nacht zum 09. Juli 1985 in fürchterli¬ 
chem Verwesungsgestank in der überlaufenden Badewanne, auf dem 
Rücken liegend. Seine Augen waren geschlossen, die Hände mit 
angewinkelten Unterarmen nach vorn-oben gespreizt. 

Da die Ärztin Dr. Banzhaft den Todeszeitpunkt und die Todes¬ 
ursache nicht feststellen konnte, ordnete sie Autopsie an. 

Der Bestatter berief sich jedoch auf die Staatsanwaltschaft 
Koblenz, die eine Obduktion untersagt und sofortige Beerdigung 
gefordert hatte. 

Nachdem die Familie sogar bereit war, die Obduktion selbst zu 
bezahlen, verweigerte die Verbandsgemeinde Nassau den Ab¬ 
transport wegen Seuchengefahr. 

Doch ohne jegliche Entseuchungsmaßnahme vorgenommen zu 
haben, wurde die Familie aufgefordert, selbst die Badewanne aus¬ 
zuschöpfen und in die Toilette zu entleeren. 


160 


Das Gesundheitsamt Lahnstein erklärte dazu, „ wenn Herr Dieck- 
hoff keine ansteckende Krankheit gehabt habe , habe auch keine 
Seuchengefahr bestanden ". 

Zu erwähnen wäre noch, dass Herr Dieckhoff im Vollbesitz seiner 
Gesundheit war, als er noch zuvor mit dem Zweckverband verhan¬ 
delt hatte, und dass ich in der nächtlichen Verhandlung beim Bür¬ 
germeister darauf aufmerksam gemacht habe, dass mir schon min¬ 
destens 10 Häuser durch unerklärliche, mysteriöse Umstände stets 
kurz vor dem Abschluss „entgangen" sind, und dass man sich auf 
Schwierigkeiten gefasst machen müsse, die unvorhergesehen 
dazwischen kommen könnten. 

Einen Tag später war Herr Dieckhoff tot! 

Meine Freunde und ich entschlossen uns daraufhin eine Ge¬ 
sellschaft zu gründen, die ins Handelsregister eingetragen werden 
sollte, um das Haus zu kaufen. Es wurden Verhandlungen mit Versi¬ 
cherungen geführt, die auch prompte Finanzierung zugesagt hatten 
für den Fall der Lizenzerteilung. 

Doch die Bez. Regierung Koblenz kannte die „Schwachstelle" die¬ 
ses Hauses „Freunde von Dirk". Sie war nicht schwer zu erkennen, 
denn sie stand in allen Zeitungen: Die einzutragende Krankenhaus¬ 
trägergesellschaft musste bis zum Ende des Jahres den Kaufpreis 
bezahlen, sonst war der Vertrag hinfällig. 

Den Kaufpreis konnte die Gesellschaft aber nur bezahlen, wenn 
sie die Lizenz erhielt, was normalerweise ja auch nur eine Formsa¬ 
che ist. Es kam meinen Gegnern also darauf an, das Konzessions¬ 
verfahren so lange hinauszuzögern, dass das Ende des Jahres über¬ 
schritten wurde und Hamer, bzw. seine Krankenhausträger¬ 
gesellschaft „Amici di Dirk mbh" den Kaufpreis nicht zahlen könnte. 

Es wurde nicht einmal die Inaussichtstellung der Konzession er¬ 
teilt, so dass die Gesellschaft gar nicht erst ins Handelsregister ein¬ 
getragen werden konnte. 

Auch der Kassenärztliche Zulassungsausschuss Koblenz lehnte 
meinen Antrag zu den Krankenkassen zugelassen zu werden ab mit 
der Begründung, ich sei offenbar nicht im Besitz meiner geistigen 
Kräfte, denn wenn einer gänzlich etwas anderes mache als Millio¬ 
nen andere Ärzte, dann müsse es bei dem einen nicht stimmen. 

Auch hätte ich für die Zeit zwischen 1978 und 1983 (als ich an 
Hodenkrebs erkrankt war) keinen lückenlosen Tätigkeitsnachweis. 
Dass ich aber 15 Jahre als Kassenarzt ohne Beanstandung tätig 
gewesen war, interessierte die Herren nicht. 

Der Vorsitzende Dr. Merbeck, seines Zeichens Nasenarzt , 
hatte sogar die Frechheit mir zu sagen, er fühle sich nicht als mein 
Kollege. 


161 


Inzwischen wurden uns so weitgehende bauliche Auflagen ge¬ 
macht, in einem Umfang von etwa 100.000 DM, dass nicht daran zu 
denken zu sein schien, dass man diese Auflagen erfüllen könne, 
zumal - abweichend von der sonstigen Gepflogenheit bestimmt wur¬ 
de, dass alle Auflagen im Vorhinein zu erfüllen seien. 

In der Zwischenzeit waren aber auch bereits schon einige hilfe¬ 
suchenden Patienten zu mir gekommen. Ich sah mich also immer 
mehr in einen Gewissensnotstand hineinmanövriert. Einerseits sah 
ich es als meine ärztliche Pflicht an, den aufgegebenen Patienten zu 
helfen, andererseits zögerten die Behörden die in Aussicht gestellte 
Konzession immer weiter hinaus. 

Die Patienten fühlten sich aber in Katzenelnbogen in unserem 
Haus „Freunde von Dirk" sehr wohl, und so überlegte man gemein¬ 
sam und erklärte schließlich das Krankenhaus zu einer Fremden¬ 
pension. 

Als durch eine Sammlung französischer Freunde (die übrigens 
auch für die Kosten der Unterkunft etwa der Hälfte der französi¬ 
schen und deutschen Patienten aufgekommen waren), und bis zum 
Begehungstag am 05.11.1985 alle Auflagen wider Erwarten erfüllt 
waren, also die Lizenz eigentlich jetzt unverzüglich hätte erteilt wer¬ 
den müssen, da setzte zur gleichen Zeit der öffentliche Terrorkrieg 
ein, um von der Erteilung der Lizenz ganz abzulenken. 

Die Presse überschlug sich mit Verleumdungsartikeln: 

— Krankenhaus-Betrieb ohne Konzession? 

— Dr. Hamer darf keine Patienten aufnehmen 

— Behörden ermitteln gegen Krebsarzt Dr. Ryke Geerd Hamer 

— Krebs-Klinik im Taunus muss geschlossen werden 

— Polizei in der „Krebsklinik" 

— Krebsarzt unter Betrugsverdacht 

— Illegale Krebsklinik - sie war als Beherbergungsgewerbe 
getarnt 

— Krebsklinik muss dichtmachen - Betrugsverdacht gegen Chef 

— Hamer unterwegs - Sieben „Gäste" tot 

— Hamer „Gast" starb - Behörden ermitteln 

— Zweifel an der Zuverlässigkeit 

— Hamer-Akten kassiert 

— Weitere Todesfälle bei Hamer-„Gästen" 

— Hamer: Ich habe die Toten nicht gezählt 

— Gericht schließt „Krebs-Klinik" 

— Hamers „Krebsklinik" ist geschlossen 

(Nachfolgendes Heftchen wurde von meinen Freunden zusammen¬ 
gestellt, um auf unsere Situation aufmerksam zu machen.) 


162 




„„„„„ Polizei in der 
..Krebsklinik“ 


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^ i ti nikl>r KnriT** (iprirhl firhli«ni 


IT****** 




Gericht schließt 
„Krebs-Klinik“ 


In Wirklichkeit waren in 
dieser Zeit drei 
schwerstkranke Patienten 
gestorben. 

Bürgermeister Gemmer 
sagte damals: 

„Ich verstehe die Welt 
nicht mehr. Früher sind 
hier jede Woche 5-6 
Patienten gestorben, das 
war normal. Jetzt mit 
lauter so schweren 
Krebspatienten sterben 
von 150 in 3 Monaten 
drei und die Presse 
schreibt : „Tote, Tote 
über Tote... alles 
stirbt ..." 


Behörden ermitteln gegen 
KrehsarTt^^, ^dHar 

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Zweifel an der Zuverlässigkeit 

Verwaltungsgertcht: Dr. Hamer hat gesetzliche Vorschriften umgangen 

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Hamers „Krebsklinik“ ist geschlossen 

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163 



















In einem Artikel „Krebsarzt Hamer am Ende" stand: 

... Sieben todkranke Krebspatienten - Hamers letzte - verließen 
die Klinik mit 70 Betten, weil die Behörde gedroht hatte: 

„Wer nicht freiwillig geht; wird festgenommen." 


Krebsaizt Hamer am Ende 



M/t Trdnon In don Augen trögt Dr. Ha¬ 
mer die Ißjährlge Bettina B. au» der 
Klinik. Sie hatte »Ich beim Schl/tt- 
»chuhtauten da» Unke Bein gebro¬ 
chen, bekam Knochenkreb». Ihr Vater: 

~ Hamer war untere letzte Hoffnung ." 


Mit einer Eiienkette 
hat der umstrittene 
Krebtarzt Dr. Hamer 
gestern das Tor seiner 
Klinik in Katzenelnbo¬ 
gen (Rheinland-Pfalz) 
versperrt. Draußen 
belagern Polizisten 
die Krebsklinik. Sie soll 
geschlossen werden, 
da Hamer keine Privat¬ 
klinik betreiben darf 
und seine Behand¬ 
lungsmethoden nicht 
anerkannt werden. 

Sieben todkranke 
Krebspatienten - Ha¬ 
mers letzte - verließen 
die Klinik mit 70 Betten, 
weil die Behörde ge¬ 
droht hatte „ Wer 
nicht freiwillig geht, 
wird fettgenommen ." 


Foto: 

Mit Tränen in den Augen 
trägt Dr. Hamer die 18- 
jährige Bettina R. aus der 
Klinik. Sie hatte sich 
beim Schlittschuhlaufen 
das linke Bein gebrochen, 
bekam Knochenkrebs. 

Ihr Vater: 

„Hamer war unsere letzte 
Hoffnung”. 


Der Konfliktinhalt beim „Knochenkrebs” ist immer ein Konflikt des 
Verlustes des Selbstwertgefühls, also ein sog. Selbstwerteinbruch- 
Konflikt (SWE): z.B. 

SWE der Sportlichkeit = Beinknochen-Osteolysen, Knie 
SWE der Persönlichkeit = LWS- und BWS-Osteolysen 
Intellektuell-moralisch = Calotten und HWS-Osteolysen usw. 

Eine Krankenschwester schrieb damals an die LZ: 

„Mit Interesse habe ich die Artikel über das von Dr. Hamer geführt 
Krankenhaus oder besser gesagt die Pension „Freunde von Dirk" in 
Katzenelnbogen gelesen. 

Dabei wurde berichtet, dass sich die „Patienten" bzw. „Gäste" ohne 
ärztliche Aufsicht befänden, während Dr. Hamer im Ausland sei und 
außerdem keine examinierte Krankenschwester angestellt ist. 

Ich kann bestätigen, dass dies nicht zutrifft, da ich als Kranken¬ 
schwester (mit Staatsexamen) dort tätig bin. 

Während Auslandsreisen von Dr. Hamer war außerdem stets eine 
ärztliche Vertretung anwesend". ('Andrea Paul, Niedertiefenbach) 

Anmerkung der Redaktion: 

„Die LZ hat nicht berichtet, dass die „Gäste" ohne ärztliche Betreu¬ 
ung waren, sondern dass Dr. Hamer mehrere Tage unterwegs war". 


164 







Wie man heutzutage Berichterstattung macht, zeigt folgendes 
Beispiel: Ich wurde z.B. damals in einem Interview gefragt, ob denn 
auch Patienten sterben würden, und ich antwortete „ manche schon, 
nicht bei allen ließe sich das Leben noch retten." 

Eine andere Frage lautete, ob denn welche geheilt würden. 

Ich antwortete: „Ja, fast alle" 

Als der Bericht ausgestrahlt wurde hatte man den Bericht folgen¬ 
dermaßen geschnitten: 

Frage: Sterben denn auch welche?" 

Antwort: „Ja, fast alle" 

Eingeblendetes Bild: Gräber auf dem Friedhof. 

Unter Pressefreiheit ist offenbar nur die „Freiheit der Presse" oder 
Medien zu verstehen, z.B. die Wahrheit einfach umzudrehen, wenn 
sie dem „System" nützlich sind. 

Unterdessen ermitteltet die Staatsanwaltschaft plötzlich wegen 
„Anfangsverdacht des Betruges", später wegen „Anfangsverdacht 
des Hoffnungsbetruges" (ein Delikt, was es gar nicht gibt!). 

Schließlich rückte die Polizei mit Überfallkommandos an, um das 
Haus „Freunde von Dirk" zu stürmen und gewaltsam zu räumen, 
obwohl die Patienten auf den Knien baten, am Ort ihrer Wahl blei¬ 
ben zu dürfen. 

Abschrift: 

- 4 Gs 449/85 - 
Beschluß 

In dem Ermittlungsverfahren 
gegen 

Dr. med. Ryke Geerd H a m e r geb. am 17.5.1935 Mettmann, 
wohnhaft Aarstr. 15, 5429 Katzenelnbogen 

wegen Anfangsverdacht des Betruges 

wird auf Antrag der Staatsanwaltschaft gemäß § 102 stopp die 
Durchsuchung der Wohnung und anderer Räume des Beschuldig¬ 
ten sowie seiner Person und der ihm gehörenden Sachen ange¬ 
ordnet, da zu vermuten ist, dass die Durchsuchung zur Auffindung 
von Beweismitteln führen wird. 

Gegenstände, die als Beweismittel für die Untersuchung von 
Bedeutung sein können oder der Einziehung unterliegen, sind in 
Verwahrung zu nehmen oder in anderer Weise sicherzustellen. 

Wird die freiwillige Herausgabe verweigert, so sind sie gern. § 94 
StPO zu beschlagnahmen. 

6252 Diez, den 28.11.1985 - gez. Korn - 
Direktor des Amtsgerichts 


165 


Die Patienten hatten sogar an den damaligen Bundespräsiden¬ 
ten von Weizsäcker eine Petition gerichtet. Doch diese wurde nicht 
einmal einer Antwort für würdig befunden. 

Doch stattdessen begann eine Hexenjagd mittelalterlichen Stils. 
Ein konzertierter Staats- und Presseterror, mit Presse-Rufmord¬ 
kampagnen, Staatsanwaltaktionen, die an Gestapozeiten erinner¬ 
ten - wie die Patienten es empfunden haben - wobei man ihre in¬ 
timsten Beichtgeheimnisse mitgenommen hat, und mit Überfall¬ 
kommandoaktionen von schwerbewaffneten Polizisten, die sie aus 
dem Haus ihrer Wahl gejagt haben, wie es zynisch hieß „wegen 
Gefahr für Leib und Leben”. 

Wem hatten die armen Patienten etwas getan? Ihre Ärzte hatten 
ihnen noch wenige Tage/Wochen zu leben gegeben, bevor sie hierher 
kamen. Sie waren hier glücklich und wollten nur in Frieden weiter¬ 
leben. Sie hatten ihren eigenen Todestag längst überlebt. Der Krebs 
hatte aufgehört zu wachsen, sie nahmen wieder an Gewicht zu, 
schliefen wieder gut und ohne Panik, bis sie mit der ganzen Wucht 
und Grausamkeit des Staatsapparates hier herausterrorisiert wur¬ 
den und sich bei dem Gedanken gefoltert fühlten und in Panik ge¬ 
rieten, dass die deutsche Staatsanwaltschaft nach Belieben über 
ihre persönlichsten intimsten Beichtgeheimnisse verfügen konnte. 

Abschließend wies die Bezirksregierung darauf hin, dass sich alle 
Maßnahmen und auch die Schließungsverfügung ausschließlich ge¬ 
gen Dr. Hamer gerichtet haben. Zu keinem Zeitpunkt, so hieß es 
wörtlich, „ hatte die Bezirksregierung die Absicht, gegen die in die¬ 
ser Einrichtung in Katzenelnbogen aufgenommenen todkranken 
Patienten vorzugehen 

Dass es der Bezirksregierung samt Ministerium und den mit die¬ 
sen in Kooperation stehenden Staatsanwaltschaft, Presse, Ärzte¬ 
kammer, kassenärztliche Vereinigung und dgl. einzig und allein von 
Anfang an darum ging, und die Entdeckung der Zusammenhänge 
des Krebs auf diese Weise zum Gefallen außerbehördlicher Kreise 
zu blockieren, zeigt ja obiges wörtliches Zitat nur zu deutlich. 

Doch noch vordem, im Oktober 1985, hatte ich die Möglichkeit 
bekommen, auf einem Klinischen Symposion in Neuwied, der Krebs¬ 
gesellschaft Rheinland-Pfalz, zum Thema 

„Neue Entwicklungen in der Diagnostik und Therapie 
von Krebserkrankungen” 

meine EISERNE REGEL DES KREBS in einem 10-minütigen Referat 
vorzustellen. Das habe ich natürlich wahrgenommen und auch sehr 
gerne gemacht. Allerdings konnte ich damals nicht ahnen, was sich 
daraus entwickeln würde. 


166 


Die Akademie für Ärztliche Fortbildung, 
der Berufsverband der praktischen Ärzte 
und Ärzte für Allgemeinmedizin 
die Krebsgesellschaft Rheinland-Pfalz 
und das Stadtkrankenhaus Neuwied 


Das war der „Stein des 
Anstoßes", um mir die 
Approbation entziehen zu 
können, die ich bis heute 
(2004) immer noch nicht 
zurückbekommen habe. 



Hf. \ • ■. i . * • /- r vHiui&icnt C DtipoJ* vo* i?BQl 

laden c*»n zu dem Klinischen Symposion 

NEUE ENTWICKLUNGEN 

IN DER DIAGNOSTIK UND THERAPIE 
VON KREBSERKRANKUNGEN 

Am Sonnabend, dem 5 Oktober 1985 
im Schloßtheater 
5450 Neuwied 1. Schloßstrafte 1 
Beginn 9 00 Uhr 3. t 

Die auf dem Podium anwesenden Professoren aus Mainz, Bonn, 
Koblenz, Köln... verhinderten allerdings, dass darüber öffentlich dis¬ 
kutiert werden durfte, obwohl es aus dem Publikum stürmisch ge¬ 
wünscht und gefordert wurde. 

Die Professoren waren offenbar schockiert darüber, dass ja nach 
der EISERNEN REGEL DES KREBS in der Medizin praktisch wissen¬ 
schaftlich „kein Stein mehr auf dem anderen bleiben" würde. 

Danach soll sich folgendes abgespielt haben: 

Nach dem Kongress habe sich der Vorstand der Ärztekammer 
getroffen und man sei übereingekommen, man wolle versuchen, 
dem Hamer die Approbation zu entziehen mit der Begründung, er 
sei sicher verrückt. Daraufhin sei gleich ein entsprechender Beschluss 
gefasst und an die Bezirksregierung ausgefertigt worden. 

Bereits am 09.10.1985 schrieb Dr. Engelhard an die Bezirks¬ 
regierung Koblenz: 

Sehr geehrter Herr Kollege, 

erlauben Sie, dass wir uns mit einem kleinen Problem an Sie wen¬ 
den. Wie Sie der beigefügten Fotokopie entnehmen können, hat der 
Zulassungsausschuß für Ärzte für den Regierungsbezirk Koblenz den 
Eindruck gewonnen, dass bei Herrn Dr. med. Hamer eine psychi¬ 
sche Erkrankung mit Zwangsvorstellungen und Zeichen von Verfol¬ 
gungswahn vorliegt. Wir bitten Sie hiermit um Ihren Rat, wie wir 
uns verhalten sollen und welche Schritte evtl, unsererseits einzulei¬ 
ten sind. Da in Kürze eine Vorstandssitzung geplant ist, wären wir 
für eine baldige Stellungnahme dankbar. 


167 








19.11.1985: Auszug aus der Niederschrift der Vorstandsitzung: 
Der Zulassungsausschuß für Ärzte im Regierungsbezirk Koblenz hat 
die Kammer darüber unterrichtet; dass er den Eindruck gewonnen 
habe, bei Dr. R. G. Hamer läge eine psychische Erkrankung mit 
Zwangsvorstellungen und Zeichen von Verfolgungswahn vor. 

Aus diesem Grund hat der Ausschuß den Antrag des Arztes auf Zu¬ 
lassung als Kassenarzt abgelehnt. 

Die Bezirksregierung Koblenz als zuständige Behörde für die Ent¬ 
scheidung über die Frage, ob evtl, ein Entzug der Approbation erfol¬ 
gen muss, wurde über den Vorgang unterrichtet. 

In der heutigen Vorstandssitzung erklären zwei Mitglieder des Vor¬ 
standes, Prof. Dr. Schriefers und Dr. Wallschewski , sie hätten 
kürzlich das Auftreten von Dr. Hamer anlässlich einer Tagung in 
Neuwied erlebt und seien aufgrund seiner Äußerrungen und seines 
Verhaltens zu der festen Überzeugung gelangt, der Kollege leide an 
einer Schizophrenie. Nachdem der Verdacht des Zulassungsaus¬ 
schusses auf diese Weise bestärkt worden ist, sollen die Erkennt¬ 
nisse der beiden Vorstandsmitglieder offiziell der Gesundheitsab¬ 
teilung der Bezirksregierung Koblenz übermittelt werden. 

Es wird dann evtl, die Aufgabe der Bezirksregierung sein, durch 
eine gesundheitliche Überprüfung von Dr. Hamer festzustellen, ob 
ihm die Approbation belassen werden kann. 

Die Ungeheuerlichkeit, einem Arzt kurzerhand - ohne Anhörung 
und ohne jegliches ärztliches Verschulden - einzig weil er es wagt, 
seinem ärztlichen Auftrag gemäß die Freiheit der Wissenschaft auf 
einem Kongress für sich in Anspruch zu nehmen, kurzerhand die 
Approbation zu entziehen und für verrückt zu erklären, zeigt, dass 
hier ganz besondere Kreise im Spiel sind, denn so etwas hat es in 
unserer sog. Demokratie noch niemals gegeben, soviel ich weiß! 

Doch pünktlich im Reigen des Terrors und des Exorzismus fehlte 
natürlich auch die Ärztekammer nicht, die eindeutig Rufmord be¬ 
gangen hat. Denn schon Ende November hat sie veröffentlicht, sie 
wolle mir die Approbation entziehen. 

Jeder Leser musste davon ausgehen, der Dr. Hamer habe in sei¬ 
nem Haus „Freunde von Dirk" so haarsträubende Dinge als Arzt 
gemacht, dass ihm daraufhin die Ärztekammer das Handwerk legen 
müsse. Das es sich hier um eine kriminelle Aktion handelte, um die 
Missachtung der Grundrechte eines Bürgers, das konnte von den 
Lesern niemand wissen. Von Anfang an war die Taktik der Bezirks¬ 
regierung klar erkennbar: Hinauszögern über den Termin 31.12.1985 
(dem Zahlungstermin) und aushungern. Denn wenn Hamer den 
31.12.85 nicht übersteht, erübrigt sich eine Lizenzerteilung, dann 
hat man ihn ganz „paralegal" auf kaltem Behördenwege fertig ge¬ 
macht - und seine Patienten dazu. 


168 


27.11.85: Damit aber auch gar nichts schief lief, wurde parallel 
dazu ein psychiatrisches Gutachten erstellt. Es ging wieder um 
die Frage meiner Prozessfähigkeit im Fall des Zivilprozesses wegen 
meiner persönlichen Sachen aus Weiterstadt. 

28.11.1985: Jetzt wurde auch eine Anklage präzisiert. 

Ich sollte angeklagt werden wegen „Hoffnungsbetrug'', um die Sa¬ 
che mit dem Anfangsverdacht des Betruges nach außen zu kaschie¬ 
ren. „Dr. Hamer habe Patienten, die „objektiv" keine Hoffnung mehr 
haben dürfen, Hoffnung gemacht, das sei Betrug". 

Ein solches Szenario nenne ich Staatsterror. So geht man in jeder 
Diktatur gegen Regimekritiker und Dissidenten vor. 

10.12.1985: ... Durch Beschluß des Oberverwaltungsgerichts 
Koblenz ist die Räumung der sogenannten Krebsklinik in Katzen¬ 
elnbogen, deren Betreiber Dr. Hamer ist, zum 9.12.1985 - 24.00 
Uhr - angeordnet worden. 

Nach Mitteilung des Gesundheitsamtes Lahnstein besteht der be¬ 
gründete Verdacht, dass weiterhin Patienten untergebracht sind und 
somit eine gegenwärtige Gefahr für Leib und Leben anderer Perso¬ 
nen gegeben ist, deren Abwehr erforderlich ist... 

Dass auch die Medien ständig auf dem laufenden waren, zeigt fol¬ 
gendes Antwortschreiben des WDR (Friedrich Nowotny) an einen 
Briefschreiber: 

20.12.1985: „...weil bereits zu der Zeit, als sie Ihren Brief schrie¬ 
ben, intern bekannt war, dass die Staatsanwaltschaft Koblenz ge¬ 
gen Dr. Hamer wegen Betrugsverdachts ermittelte. Ihm wird vor¬ 
geworfen, schwer Krebskranke mit dem Versprechen endgültiger 
Heilung aufzunehmen, obwohl objektiv keine Heilungschancen be¬ 
stünden. Gegen seine „Fachklinik für Krebserkrankungen" wurde 
vor wenigen Tagen von der Bezirksregierung eine Schließungs¬ 
verfügung erlassen, die sowohl das Koblenzer Verwaltungs- als auch 
das Oberverwaltungsgericht bestätigt hat. 

Bereits am 25. Oktober 1983 ist Herrn Dr. Hamer in der Fern¬ 
sehsendung „Panorama" nachgewiesen worden, dass er sich nicht 
an die therapeutischen Grundregeln hält, bei Schwerkranken keine 
übertriebenen Hoffnungen zu wecken, keine Versprechungen zu 
geben, die nicht einlösbar sind. 

Dr. Hamers selbstentwickelte Krebstherapie zielt im wesentlichen 
auf eine Stärkung der Psyche des Patienten ab. Diese im Ansatz 
zum Teil richtige, aber völlig einseitige Methode gehört nicht einmal 
zu den 59 alternativen Heilverfahren, über die ihre Verfechter mit 
Schulmediziner seit einigen Jahren ernsthaft wissenschaftlich 
diskutieren..." 


169 


All das Unrecht, das nicht irgendwo in Sibirien sondern vor unse¬ 
ren Augen geschah und noch geschieht, kann natürlich nur deswe¬ 
gen geschehen, weil es von den Medien totgeschwiegen wird. 
Denn: Was nicht in Fernsehen und Zeitung erwähnt wird, ist auch 
nicht passiert. 

Es gibt angeblich sogar, wie einige Redakteure vom WDR unter 
Zeugen versichert haben sollen, einen schriftlichen Erlass des da¬ 
maligen Intendanten Herrn Nowotny an alle Redaktionen, sinnge¬ 
mäß: „Sie dürfen über jede Schnippelklinik berichten, nur über Dr. 
Hamer nichts ." 

Alles, worüber ich hier berichte, das sind nicht etwa Vermutungen 
oder Verdächtigungen, sondern es ist genauso passiert! 

Nachdem ich nun Katzenelnbogen verlassen musste, ließ ich 
mich in Köln nieder und gründete gleichzeitig die 
Verlagsgesellschaft 

Amici di Dirk GmbH. 



tja, ob da wohl ein Hamerscher Herd ist? 


170 









Approbationsentzug - 1986 

09.04.1986: Auf der Basis des Betruges und in der selbstver¬ 
ständlichen Annahme, dass ich Unrecht habe und nur die 
schulmedizinische Behandlung die einzig Wahre sei - die quasi 
von Staatswegen durchgesetzt gehört - konnte mir dann die 
Bezirksregierung Koblenz unter Herrn Robbi-Schon Berufsver¬ 
bot erteilen, obgleich sie überhaupt nicht zuständig war, denn 
ich wohnte inzwischen in Köln und war längst Mitglied der Ärzte¬ 
kammer Nordrhein-Westfalen. 

In der Entscheidung hieß es: „ Anhaltspunkte dafür; dass Herr 
Dr. Hamer bereit wäre, die „Eiserne Regel des Krebses" abzuschwö¬ 
ren, sind nicht erkennbar. So soll er - einer Pressenotiz zufolge - 
noch im März dieses Jahres versucht haben, einen Kreis angesehe¬ 
ner Professoren von seiner Theorie zu überzeugen. 

Vor dem Hintergrund der Feststellung unter A - insbesondere im 
Hinblick auf die Ausführungen des Gutachters Prof. Dr. Glatzel - 
erscheint es im übrigen als ausgeschlossen, dass Herr Dr. Hamer 
überhaupt in der Lage wäre, sich zu „bekehren"." (S.12, Urteil) 

Das Urteil ergeht zur sofortigen Vollziehung. 

Mein Kommentar: „Ein mittelalterliches Inquisitions-Urteil, das 
an Arroganz und Zynismus noch das Kirchen-Inquisitionsurteil ge¬ 
gen Galilei bei weitem übertrifft. Damals ging es um rein akade¬ 
misch-religiöse Streitfragen, ob sich die Erde um die Sonne drehe, 
dagegen geht es bei diesem grauseligen Urteil um den blanken Zy¬ 
nismus mit todkranken sterbenden Patienten, die mit Hilfe der Ei¬ 
sernen Regel des Krebs nicht sterben müssten. Man kann damals 
wie heute nicht eine wissenschaftliche Streitfrage mit Hilfe eines 
Inquisitionsurteils entscheiden..." 

Ich habe sofort beim Regierungspräsidenten in Köln Einspruch 
gegen diesen Bescheid erhoben und die Bezirksregierung Koblenz 
für nicht zuständig erklärt, da ich ja seit der Schließung des „Hau¬ 
ses Freunde von Dirk" in Katzenelnbogen, in Köln praktiziert habe. 

Aber der Regierungspräsident ließ mir am 25.04.86 antworten: 
... dass ihm der Reg. Präsident Koblenz am 17.03.1986 mitgeteilt 
habe, dass er gegen mich wegen des Verdachts einer nachträglich 
eingetretenen Schwäche der geistigen Kräfte und wegen des Ver¬ 
dachts der mangelnden Einsichtsfähigkeit in die Unzulänglichkeit 
der von mir vertretenen und praktizierten Behandlungsmethoden 
bei krebskranken Patienten das Verfahren zum Widerruf meiner 
Approbation eingeleitet habe, und dass er in diesem Zusammen¬ 
hang auch die Frage überprüfen muss, ob die „Amici di Dirk GmbH" 
nach Erlangung der Rechtsfähigkeit eine Konzession gemäß § 30 
Gewerbeordnung erhalten kann.... 


171 


Es könnte ein Urteil aus dem allertiefsten, finstersten Mittelal¬ 
ter sein, wo ein verstockter Ketzer, wegen Nichtabschwörens 
eines Naturgesetzes und Sich-nicht-Bekehrens zur allein-selig- 
machenden Kirche, zur Verbrennung auf dem Scheiterhaufen 
verurteilt wurde. 

Auch eine Verfassungsbeschwerde beim Bundesverfassungs¬ 
gericht hatte keinen Erfolg: 

Wortlaut: hat die Kammer des Ersten Senats des Bundesver¬ 

fassungsgerichts durch die Richter Simon, Katzenstein, Henschel 
am 4. März 1987 einstimmig beschlossen: 

„Die Verfassungsbeschwerde wird nicht zur Entscheidung 
ange-nommen, weil sie keine hinreichende Aussicht auf Erfolg 
hat. Damit erledigt sich zugleich der Antrag auf Erlaß einer einst¬ 
weiligen Anordnung." 

Gründe: „Das Bundesverfassungsgericht kann dem Oberver¬ 
waltungsgericht nicht von Verfassungswegen entgegentreten, wenn 
dieses die vermutete Schwäche der geistigen Kräfte des Be¬ 
schwerdeführers und die daran anknüpfenden Zweifel an der Fähig¬ 
keit des Beschwerdeführers zur Ausübung des ärztlichen Berufs 
(§ 5 Abs. 2 Satz 2 i.v.m. § 3 Abs. 1 Satz 1 Nr. 3 BÄO) als Grundlage 
auch des Sofortvollzuges hat genügen lassen. 

Die im Rahmen des § 80 Abs. 5 Satz 1 in Verbindung mit Abs. 2 
Nr. 4 VwGO erforderliche Abwägung des öffentlichen Interesses am 
Sofortvollzug und des privaten Interesses an ungeschmälertem 
Rechtsschutz ist zunächst eine Frage der Auslegung und Anwen¬ 
dung einfachen Rechts, die den zuständigen Fachgerichten obliegt 
und verfassungsgerichtlich nur begrenzt nachprüfbar ist (BVerfGE 
18, <92>; 42, 143 <147>...Die Entscheidung ist unanfechtbar. 

Nunmehr beschloss die Staatsanwaltschaft Koblenz im Auftrag 
der Bezirksregierung Koblenz mich zunächst wegen Verstoßes ge¬ 
gen die Gewerbeordnung anzuklagen. 

Aber das alleine reichte nur für einen Zivilprozess. Deshalb kon¬ 
struierte man eine „Vortäterschaft" mit wiederholtem und beharrli¬ 
chem Verstoßes gegen die Gewerbeordnung. Ich soll schon 3 Mal 
ohne behördliche Konzession ein Krankenhaus betrieben haben! 

Diese Anklage ist deshalb so wunderlich, weil man mich in die¬ 
sem Verfahren eigentlich wegen Hoffungsbetrug anklagen wollte. 
Nachdem man meine Patienten zu Hunderten mit der Kriminalpoli¬ 
zei aufgesucht und verhört hatte, sich aber kein Patient bereit fand 
eine Anzeige zu erstatten, schwenkte man gerichtlicherseits auf die 
Gewerbeordnung um, denn irgendwie wird man den Hamer schon 
zur Strecke bringen. 

Ich soll also gegen den Paragraph 30 Gewerbeordnung beharr¬ 
lich verstoßen haben. 


172 


Dies ist umso merkwürdiger, als ich bisher noch nie ein Gewerbe 
(Krankenhaus) betrieben habe, sondern mit der entsprechenden 
Betreibergesellschaft immer einen Angestellten (Chefarzt)-Vertrag 
hatte. Diese Beweisstücke lagen den Richtern vor, außerdem hatten 
Zeugen dies bereits schriftlich bestätigt. Gerade deswegen, weil die 
Sachlage so eindeutig war, versuchen die Richter erst einmal keine 
Beweise zu bearbeiten und keine Zeugen zu hören, sondern mich 
im Gerichtssaal zwangspsychiatrisieren zu lassen. 

Die 1. Verhandlung im Februar 1987 klappte nicht so recht, 
weil ich die Kammer wegen Befangenheit abgelehnt hatte, obwohl 
das Gericht mir die Namen der Richter nicht verraten wollte. Die 
bekam ich durch einen Zufall heraus. 

Ich saß also am 11.02.1987 ohne Anwalt im Gerichtssaal, denn 
meine beiden Anwälte hatten zwei Tage vor der Verhandlung das 
Mandat niedergelegt. Einer der Anwälte hatte mir vorher noch nicht 
einmal die Gerichtsakten vollständig kopiert, denn das Blatt mit der 
Ladung des Psychiaters fehlte seltsamerweise. 

Ich war mal wieder der einzige, der nichts wusste. 

Also wurde die Verhandlung vertagt. 

Damals im Februar kamen Hunderte von Protesttelegrammen aus 
Frankreich von französischen Ärzten und Patienten, die gegen die 
„Gulag-Methoden" gegen mich protestierten. 

Dies konnte aber Richter Bayer nicht davon abhalten - ohne Wis¬ 
sen der Kammer - im Juli 1987, erneut eine Zwangspsychiatri- 
sierung anzuberaumen. 

16.11.87 Landgericht Koblenz: 

Ladung wegen Vergehens gegen die Gewerbeordnung. 

Es werden zwar keine Zeugen geladen, doch mit gleicher Post wird 
Prof. Dr. Horn, Landesnervenklinik Andernach, mit der Erstattung 
eines Gutachtens zur Frage der vollen strafrechtlichen Verantwort¬ 
lichkeit des Angeklagten im Sinne der §§ 20, 21StGB beauftragt. 
Man möchte offenbar nicht nur einen wissenschaftlichen Gegner für 
verrückt erklären, sondern ihn auf diese Weise auch loswerden - 
der ja nicht nur für Krebs- und Krebsäquivalent-Erkrankungen ein 
basierendes System entwickelt hat, sondern auch für Psychosen... 
(z.B. Depression und Schizophrenie) - aber mit einem „Verrückten" 
braucht man nicht mehr zu diskutieren und sich schon gar nicht 
mehr zu rechtfertigen, was man in den letzten Jahren gemacht hat, 
seit es die EISERNE REGEL DES KREBS gibt. 

Um 15.00 Uhr mit fast 1-stündiger Verspätung fing der Prozess 
endlich an. Der anwesende Leiter der Landesnervenheilanstalt An¬ 
dernach, Prof. Horn machte sich schon eifrig Notizen, so dass mein 
Verteidiger eingreifen musste mit einem Einspruch. 


173 


Dann erklärte mein Anwalt Herrn Horn für befangen, weil er ein 
wissenschaftlicher Gegner von mir wäre, weil ich im Bereich der 
Psychosen auch eine gegenteilige Meinung vertrete. 

Die Ablehnung dieses Antrages seitens der Richter war nur Routine¬ 
sache. 

Die Fortführung der weiteren psychiatrischen Exploration gestalte¬ 
te sich jedoch sehr problematisch, weil ich einfach nichts mehr ge¬ 
sagt habe, sondern meinen Anwalt für mich sprechen ließ. 

Um die so entstandene peinliche Situation etwas zu überbrücken, 
las der Vorsitzende Richter Dr. Bayer erst einmal 1 Stunde aus den 
Akten vor. Eine unerhörte Geduldsprobe für die Zuhörer aber auch 
Mitrichter, da sich Richter Bayer ständig verlas oder Aktenzeichen 
nicht fand, was bald mit allseitigem Gähnen quittiert wurde. 

Nach dieser Vorlesung wurde Herr Psychiater Horn gefragt, ob 
er denn aus seinen Aufzeichnungen und dem vorliegenden Material 
schon ein Gutachten verfertigen könnte. 

Prof. Horn verneinte und fügte hinzu, aus seinen Aufzeichnungen 
könne er leider kein Gutachten machen, das über Schwachsinn oder 
meine geistige Abartigkeit Auskunft gäbe. Daraufhin wurde Herr 
Horn verabschiedet und ich wurde wieder sehr gesprächig.... 

Mein Verteidiger hielt sein Plädoyer, sein Hauptargument war: 
ich konnte gar nicht wiederholt und beharrlich gegen die Gewerbe¬ 
ordnung verstoßen haben, also schon mehrmals ein Krankenhaus 
ohne behördliche Konzession betrieben haben, weil ich gar nicht 
Besitzer der Krankenhäuser oder Kliniken war, sondern vielmehr als 
Chefarzt Angestellter einer Betreibergesellschaft. 

Was den Fall des ehemaligen Krankenhauses in Katzenelnbogen 
anginge, das ich 1985 zusammen mit Freunden erworben hatte, 
wies mein Rechtsanwalt nach, dass ich gar nicht vorhatte ein Kran¬ 
kenhaus ohne behördliche Konzession zu betreiben, sondern viel¬ 
mehr von den örtlichen Behörden hingehalten und betrogen worden 
war, obgleich ich alle behördlich geforderten Auflagen erfüllt hatte. 

In den Akten war nämlich ein Dokument aufgetaucht, das be¬ 
wies, dass die Koblenzer Behörden von Anfang an überhaupt nie 
vorhatten, eine Betriebsgenehmigung zu erteilen... 

Dennoch wurden uns laufend bauliche Auflagen gemacht. 

Daraufhin wurden Renovierungen getätigt, alles modernisiert, d.h. 
es wurden weit über 100.000 DM verbaut. Viele Idealisten spende¬ 
ten damals und sammelten Geld, damit die Eiserne Regel des Krebs 
den Patienten endlich im Rahmen eines Krankenhauses zu gute käme. 
Als dann alle baulichen Auflagen erfüllt waren, hieß es: 

„Und jetzt muss erst einmal die persönliche Eignung Dr. Hamers 
überprüft werden!" Man brachte wieder geschickt einen angebli¬ 
chen Verfolgungswahn ins Spiel. 


174 


Die Behörden wussten nämlich damals längst, wie aus den Ge¬ 
richtsakten ersichtlich, von den Interpol-Fahndungen gegen mich, 
ich aber zu diesem Zeitpunkt noch nicht. 

Als mein Verteidiger sein Plädoyer beendet hatte, ereignete sich 
etwas Merkwürdiges: Richter Bayer wandelte den Strafprozess von 
einer Minute zur anderen in einen Zivilprozess um. Jetzt wurde auch 
dem letzten Zuhörer im Saal klar, dass der eigentliche Zweck dieses 
Prozesses tatsächlich eine Psychiatrisierung gewesen war, denn das 
geht, wie gesagt, nur in einem Strafprozess. 

Als das fehlgeschlagen war, ging alles plötzlich ganz schnell. 

Die Richter wollten sich offensichtlich eine für sie peinliche Bear¬ 
beitung der Beweisanträge mit Zeugenbefragung ersparen. 

Bei der folgenden Urteilsbegründung übertraf Richter Bayer fast 
noch den Verteidiger: Ja, er hätte im Vertrauen auf die Behörden 
gehandelt und sei aus meiner Sicht betrogen worden. Aber einen 
wiederholten und beharrlichen Verstoß könne man trotzdem erken¬ 
nen - dann eben nur in einem Fall in Katzenelnbogen, denn ich 
hätte 2x ein Schreiben mit einer Rüge von der Bezirksregierung 
Koblenz erhalten. Gewiss, ich hätte aus ethisch hohen Motiven ge¬ 
handelt, mich in einem Gewissensnotstand befunden, aus meiner 
Sicht, aber die Paragraphen des Gesetzes..." 

Auf meine Frage, was denn passiert wäre, wenn ich mich hätte 
psychiatrisieren lassen, gab der Richter zu, dass dann wahrschein¬ 
lich auf §§ 20, 21 StGB, also Schuldunfähigkeit, erkannt worden 
wäre. 

Der Staatsanwalt verlas nun sein etwas peinliches, schon vorge¬ 
fertigtes Plädoyer, was nur in der Wiederholung des längst eindeu¬ 
tig widerlegten Vorwurfs der beharrlichen und wiederholten Versto¬ 
ßes gegen §§ 30 der Gewerbeordnung bestand. 

Mein Verteidiger legte dagegen Einspruch ein. 

Auch bei diesem Prozess trafen wieder Hunderte von Protest- 
Telegrammen, vor allem aus Frankreich, bei Gericht ein. 

Ein Telegramm wurde sogar während der Gerichtsverhandlung von 
einem Gerichtsdiener hereingetragen, was der Vorsitzende Richter 
Herr Bayer mit dem stöhnenden Ausruf: „Nicht schon wieder ein 
Telegramm " kommentierte. 

Dennoch wurde das Telegramm verlesen. 

Richter Bayer machte daraufhin eine sehr wehleidige Anspra¬ 
che: Er fühle sich missverstanden, dieser Prozess hätte nichts mit 
Archipel-Gulag-Methoden zu tun, es sei vielmehr die Pflicht des 
Gerichtes gewesen, im wohlverstandenen Interesse des Angeklag¬ 
ten ein psychiatrisches Gutachten anzufordern, da ja ein Infra¬ 
gekommen der §§ 20, 21 StGB, also mangelnde Schuldfähigkeit 
nicht auszuschließen gewesen sei... 


175 


Ich war bis dato bereits 25 Jahre Arzt gewesen, habe mir nichts 
zu Schulden kommen lassen, war weder vorbestraft noch in meinen 
bürgerlichen Ehrenrechten beschnitten. 

Zwar würde die Bez.-Regierung Koblenz es am liebsten gesehen 
haben, wenn es gelungen wäre, mich durch einen Psychiater für 
verrückt erklären zu lassen, aber bisher hatten vier Psychiater, 
darunter ein vom Gericht bestellter Professor der Univ. Mainz, geur¬ 
teilt, ich sei sehr normal. 

Trotzdem unterließen die Behörden keinen Versuch, mich 
weiterhin mit Psychiatrisierungsansinnen zu terrorisieren nach dem 
Motto: einmal verrückt, für immer verrückt. Sie haben sogar nach¬ 
weislich versucht, mich durch Prof. Peters, Köln, „en passant", 
d.h. ohne mein Einverständnis, zu psychiatrisieren. Herr Prof. Froh¬ 
wein, der zusammen mit Herrn Prof. Peters dieses miese Spiel ein¬ 
gefädelt hatte, hat es offen eingestanden, nachdem es vereitelt war. 

Per Gerichtsentscheid erhielt ich aus Koblenz nunmehr endgülti¬ 
ges Berufsverbot - nachdem eine andere Instanz zunächst die so¬ 
fortige Vollziehung - für 3 Monate - aufgehoben hatte. 

Übrigens, der Richter, der dieses Berufsverbot zwischenzeitlich 
aufgehoben hatte, wurde 14 Tage später an die Asylantenkammer 
einer anderen Stadt versetzt - Zufall? 

Durch das lebenslängliche Berufsverbot befinde ich mich prak¬ 
tisch in wissenschaftlichem und menschlichem Isolationsterror. 
Wissenschaftlich bin ich vollständig blockiert,denn um wissenschaft¬ 
lich in der Medizin Aussagen machen zu können, muss man natur¬ 
gemäß „Diagnosen stellen" und die Verläufe der „Erkrankungen" 
verfolgen können, die für mich wissenschaftlich einen überaus gro¬ 
ßen Wert haben, was mir aber verboten ist. 

Neben dem ständigen Damoklesschwert der Inhaftierung wegen 
„medizinischer Äußerungen" werde ich pausenlos terrorisiert durch 
die immer und immer wieder gestellte Forderung nach neuerlichen 
psychiatrischen Gutachten. Da ich 2 Jahre lang in einer psychiatri¬ 
schen Univ.-Klinik als Arzt gearbeitet habe, weiß ich nur zu gut, 
dass man gut irgendwann eine „Verrückterklärung" induzieren kann. 
Denn wenn wissenschaftlich einer gegen Millionen andere steht, gilt 
der eine leicht als verrückt. 

Aber auch für die Patienten ist die Verfügung des lebenslangen 
Berufsverbotes eine Katastrophe. Viele werden weiterhin sterben, 
weil ich auch keine Ärzte ausbilden darf, und es bisher keinen Arzt 
gibt, der die Neue Medizin (jetzt: Germanische Neue Medizin) wirk¬ 
lich beherrscht. Viele der schulmedizinischen Ärzte oder Heilprakti¬ 
ker, die in meine Seminare kommen meinen, sie können einen klei¬ 
nen Crash-Kurs machen und dann kann es gleich losgehen. 

So funktioniert das aber nicht. Das ist viel zu gefährlich. 


176 


Geheime Informationen - 1986 

Zu jener Zeit habe ich noch sehr viele Seminare in Frankreich 
gemacht und wie gesagt auch schon viele französische Ärzte 
inten-siver ausgebildet. 

Nach einem solchen Seminar bat mich eine Ärztin ihr doch einige 
Bücher „Krebs - Krankheit der Seele" zu signieren, die dann der Dalai 
Lhama auf seiner Reise mitnehmen und an internationale Politiker 
weiterreichen würde. Der Bitte bin ich gerne nachgekommen. Als 
ich dann das nächste Mal in Frankreich war, berichtete sie mir, an 
wen der Dalai Lhama in ihrem Beisein die Bücher verteilt hat: 
Darunter waren der Premierminister Jaques Chirac, Staatspräsi¬ 
dent Francois Mitterand, König Baudouin u. Königin Fabiola von 
Belgien, dem belg. Premierminister, dem niederländischen Pre¬ 
mierminister und auch der engl. Premierministerin Margaret 
Thatcher. Desweiteren auch an eine große Anzahl von Ministern. 
Die Reaktion sei allerdings seltsam gewesen. Alle hätten die Um¬ 
stände und Zusammenhänge bestens gekannt. Niemand habe sich 
getraut einen Kommentar abzugeben. 

Sie erzählte mir ferner, dass sie selbst höhergradiges Logenmit¬ 
glied und als Tochter eines höchstgradigen jüdischen 
Logenmitglieds sei und genau wüsste, was da hinter den Kulis¬ 
sen vor sich gehe. 

Ich habe die Widergabe dieses Gesprächs in einem Brief an 
sie nochmal festgehalten und darum gebeten, mir dies per Un¬ 
terschrift zu bestätigen (15.06.1986). 

Abschrift: 

Sehr verehrte Frau Dr. Le Phal ! 

Für Ihre Bemühungen um die Verbreitung meines Büchleins „Gene¬ 
se du Cancer" und meines Taschenbuches „Krebs, Krankheit der 
Seele, Kurzschluß im Gehirn, dem Computer unseres Organismus" 
danke ich seiner Heiligkeit, dem Dalai Lhama und Ihnen herzlich. 
Wie Sie mir berichtet haben, hat seine Heiligkeit persönlich die von 
mir signierten Bücher am Montag, dem 26. Mai 86 Herrn Premier¬ 
minister Jaques Chirac übergeben, am Dienstag in Ihrem Beisein 
persönlich Herrn Staatspräsidenten Francois Mitterand, am Mittwoch 
König Baudouin und Königin Fabiola von Belgien und dem belg. Pre¬ 
mierminister, am Donnerstag dem niederländischen Premier¬ 
minister, am Freitag der engl. Premierministerin Margaret Thatcher. 
Außer diesen Herrschaften, denen seine Heiligkeit jeweils in Ihrer 
Gegenwart die Bücher persönlich übergeben hat, weil er selbst von 
der Richtigkeit dieses Systems überzeugt ist, übergab er auch einer 
großen Anzahl von Ministern solche Bücher, insgesamt etwa 50. 
Wie Sie mir berichtet haben, war die Reaktion sehr seltsam: 


177 


Wie Sie berichteten, hat jeder der Herrschaften offensichtlich schon 
vorher das Buch und die gesamten Umstände und Zusammenhänge 
rundherum bestens gekannt. 

Auch das Bild von Dirk auf der Rückseite der Bücher war allen in 
seiner Bedeutung offensichtlich bestens vertraut. Deshalb hat sich 
offensichtlich, wie Sie meinten, keiner getraut, auch nur ein einzi¬ 
ges Wörtchen des Kommentars zu geben, was insbesondere des¬ 
halb so seltsam war, weil doch ihre Heiligkeit ihnen diese Bücher 
persönlich übergab, also eigentlich der Anstand geboten hätte, ein 
paar verbindliche Worte über sein Geschenk zu finden. 

Sie sagten mir, dass Sie natürlich, als selbst höhergradiges Logen¬ 
mitglied und als Tochter eines Vaters, der als Jude höchstgradiges 
Logenmitglied ist, genau wüssten, was da hinter den Kulissen vor 
sich gehe derzeit. Sie sagten, die Grand Orient-Loge und die Grand 
Loge de France, der Sie und Ihr Herr Vater angehören, bereiteten 
derzeit einen Logen-internen Gerichtsprozess gegen die Verant¬ 
wortlichen der P2 Loge vor, weil nicht alle Logenbrüder auf ewig als 
Massenmörder und Verbrecher gelten wollen, nachdem überwie¬ 
gend die P2 Loge verantwortlich sei für den 5 Jahre währenden 
Boykott der EISERNEN REGEL DES KREBS. 

Natürlich hätten alle Logenbrüder - wozu sie verpflichtet seien, - 
den P2-Logenbrüdern mitgeholfen, die Entdeckung zu boykottie¬ 
ren, aber dirigiert worden sei alles von der P2 und deren Helfern. 
Ich sagte Ihnen, dass ich nicht sicher wäre, ob nicht bei den der¬ 
zeitigen Logenberatungen und höchster Ebene wieder so ein mieser 
Trick gefunden werden könnte, um die Sache zunächst mal zu ent¬ 
schärfen also z.B. wenn ich ermordet würde. 

Dann, so könnten die Logenbrüder glauben, sei erst einmal Ruhe, 
und man könne dann Ausweichschritte veranlassen, um die ganze 
Sache von der Person Hamer wegzuziehen und damit erst einmal zu 
„entschärfen". 

Sie glaubten an diese Möglichkeit nicht, sondern Sie glaubten, dass 
jetzt über gewisse Logenbrüder Gericht gehalten würde. 

Das glaubte ich wiederum nicht, da ja mit Papst Woytila-Katz ein 
sehr prominentes Mitglied der P2, wenn nicht sogar das promi¬ 
nenteste, praktisch eine ganze Institution (kath. Kirche) betroffen 
würde, was eine totale Katastrophe bedeute. 

Hat doch der Papst Woytila-Katz den Mörder meines Dirk, Logen- 
meister V. Emmanuel von Savoyen, demonstrativ öffentlich um¬ 
armt und ihn wieder zum König von Italien gewünscht. 

Er ist es ja auch, der sich früher zusammen mit P2 Logenbruder 
Alexandro Pertini, jetzt mit Staatspräsident Cossyga sehr enga¬ 
giert für seinen Mörder-Logenbruder Emmanuel und dessen Mutter 
einsetzte, von der das Gerücht nicht vestummen will. 


178 


dass sie auch einen Mord auf dem Gewissen hat, weil sie 1965 die 
Maitresse ihres Mannes Umberto II vor seinen Augen in Rom nie¬ 
dergestreckt hat, die Filmschauspielerin Jeanette Mc Donald, über 
die man anschließend in der Presse hat verlauten lassen, sie sei an 
einer Herzoperation in Houston/Texas gestorben. 

Da Sie aber ja selbst in dieser Zeit als Ärztin und Houston/Texas 
waren und Ihr Gatte an eben diesem Hospital als Herzchirurg arbei¬ 
tete, hätten Sie davon Kenntnis gehabt. 

Aber Sie sagten mir ja, dass dort mit Sicherheit keine Jeanette Mc 
Donald 1965 an einer Operation gestorben sei. Es ist ungeheuer¬ 
lich, dass der Papst Woytila-Katz Mörder zu Monarchen in Italien 
gekrönt wissen will. Sein Logenbruder V. Emmanuel ist von der Cour 
de Cassation 2 mal verurteilt worden, wegen vorsätzlichem Mord an 
meinem DIRK angeklagt werden zu müssen. 

Nichts geschieht dank Intervention der Logenbrüder. 

Nun aber ist doch etwas ähnliches passiert, wie ich es befürchtet 
hatte. Auf Gräfin Rosemarie D' Oncieu ist am 12.6.86 ein ein¬ 
deutiger Auto-Attentatsversuch unternommen worden. 

Die Logen, die ganz eindeutig für dieses Attentat verantwortlich 
sind, spielen wie immer, falsch! 

Mit freundlichen Grüßen, Ihr ergebener 

Am 22. Juni 1986 schrieb ich einen Brief an Dr. med. Menachem 
Mendel Schneerson - das geistige Oberhaupt der Juden in N. Y.. 
Rabbi Menachem Mendel Schneerson (geb. 1902 in Nikolajew, Uk¬ 
raine, gest. 1994 in New York) lehrte und arbeitete, nach Stu¬ 
dienjahren in Berlin und Paris, bis zu seinem Tod in Brooklyn (New 
York). Nicht nur die Chassidim sollten des Rat des „Lubawitscher 
Rebbe" gesucht haben, sondern auch Geschäftsleute, Wissenschaftler 
und Politiker. Legendär sollen seine Privataudienzen gewesen sein, 
die er an drei Abenden der Woche abhielt. 

Sehr geehrter Herr Oberrabbi ! 

Sie sind das geistige Oberhaupt aller Juden dieser Welt; wie mir 
Rabbi Denoun gesagt hat. Sie sind gleichzeitig auch das spirituelle 
Oberhaupt aller Freimaurerlogen, die ja alle „am Tempel Zions" ar¬ 
beiten. Sie sind Mediziner und Sie verstehen gut Deutsch. Deshalb 
ist mein Brief bei Ihnen an der richtigen Adresse. So sehr ich mich 
gefreut habe, dass Sie mein deutsches Buch „Krebs, Krankheit der 
Seele, Kurzschluß im Gehirn, dem Computer unseres Organismus" 
gelesen und offensichtlich verstanden haben und bereits Order ge¬ 
geben haben, es auf Ihre jüdischen Patienten anzuwenden, so sehr 
enttäuscht bin ich darüber, dass Sie offenbar immer noch nicht an 
Ihre Logen Order gegeben haben, den Boykott der EISERNEN 
REGEL DES KREBS bezüglich der Nichtjuden aufzuheben... 


179 


Bedauerlicherweise habe ich von Herrn Menachem Mendel 
Schneerson nie eine Antwort erhalten. Dennoch wird dieser Brief 
niemals mehr aus der Welt zu schaffen sein und auch noch nach 
Jahrzehnten viele Generationen beschäftigen. 

(gesamter Text: siehe Rabbinerbriefe) 

Durch Vermittlung meiner Freunde in Frankreich kam es zu ei¬ 
nem weiteren Gespräch mit einem hohen Mitglied der französi¬ 
schen Loge an einem geheimen Ort, das die Unterzeichneten we¬ 
gen seiner Bedeutung ohne Namensnennung dokumentierten und 
bezeugt haben, durch ihre Unterschrift. 

Heute, den 25. Juni 1986 hat zwischen den Unterzeichneten, 
Professeur Marie-Therese Gros, Chambery, Bd. Gambetta 29, 
Comtesse Rosemarie D' Oncieu de la Batie, Chambery, Bd. Gambetta 
29, Dr. med. Ryke Geerd Hamer, ROMA, Via Cassia 1280 
und einem hohen Mitglied einer französischen Loge an geheimem 
Orte ein geheimes Gespräch stattgefunden, das die Unterzeich¬ 
neten wegen seiner Bedeutung ohne Namensnennung dokumen¬ 
tieren und bezeugen wollen durch ihre Unterschrift. 

Das Logenmitglied, selbst Jude, ist nicht mehr bereit, die furchtba¬ 
ren Verbrechen, die durch den vorsätzlichen Boykott der Entdeckung 
der Zusammenhänge der Krebserkrankung (EISERNE REGEL DES 
KREBS) geschehen sind, länger mitzutragen und will deshalb nicht 
nur seine Logenzugehörigkeit, sondern auch seine jüdische Identi¬ 
tät aufgeben, um nicht länger mitschuldig zu werden an dem grau¬ 
sigsten Verbrechen der Menschheitsgeschichte. 

In diesem Gespräch wurde folgendes offengelegt: 

1. Es sei in höheren Freimaurerkreisen allgemein bekannt, dass die 
Freimaurerloge Propaganda 2 (kurz P2), der auch der jüdisch-pol¬ 
nische Papst Woytila-Katz und 20 seiner Kurienkardinäle angehören 
sollen, seit 8 Jahren grünes Licht hat, die Familie Hamer zu verfol¬ 
gen und zu terrorisieren, um den Prozess gegen den jüdisch-italie¬ 
nischen Prinzen V. Emmanuel zu verhindern, der den Sohn des Dr. 
Hamer, DIRK Hamer, getötet hat und dafür nach dem zweimaligen 
Urteil der Cour de Cassation in Paris wegen vorsätzlichem Mord 
angeklagt werden sollte, aber nicht angeklagt wird. 

Seit 5 Jahren wird insbesondere auch die EISERNE REGEL DES 
KREBS, die Entdeckung der Zusammenhänge des Krebsgeschehens 
vorsätzlich boykottiert, zuerst nur, um den Prozess zu verhindern, 
nachdem aber kurze Zeit später die Entdeckung überprüft und als 
richtig erkannt worden sei, aus zwei anderen Gründen: 

- zum einen sei Dr. Hamer ein natürlicher Gegner der Freimaurer 
gewesen durch den Tod seines DIRK und kein Jude, 

- zum anderen würden die Konsequenzen, die die Entdeckung der 


180 


EISERNEN REGEL DES KREBS notgedrungen in sozialer Hinsicht 
haben werden, den Zielen der Freimaurerlogen und des Welt¬ 
judentums, die in der Spitze praktisch identisch seien, konträr zu¬ 
widerlaufen. Man habe von Anfang an vorgehabt, einen jüdischen 
„Entdecker" aufzubauen. Dazu sei es aber nicht gekommen, weil 
die ganze Sache von Anfang an zu eindeutig und klar gewesen sei. 

2. Alle Freimaurerlogenmeister wissen genau, dass die Freimau¬ 
rer verantwortlich sind für den Boykott der EISERNEN REGEL DES 
KREBS und damit verantwortlich sind für den vorsätzlich in Kauf 
genom-menen Tod von Hunderten von Millionen Krebspatienten 
in der gan-zen Welt. 

3. Jede Freimaurerloge hat einen jüdischen Logenmeister, so dass 
die Intention der Freimaurerlogen in der Spitze praktisch identisch 
ist mit der Intention des Weltjudentums, und hier speziell des Zio¬ 
nismus. 

4. Der Talmud mit seiner doppelten Moral ist praktisch für alle Frei¬ 
maurerlogen verbindlich, denn jeder Logenbruder muss sich ver¬ 
pflichten, am Tempel Zions (oder Salomons) mitzubauen. 

Der Logeneid geht über jeden Beamten- oder sonstigen Eid. 

5. Die Attentate gegen Dr. Hamer (4 Attentate), gegen Graf Antoine 
D' Oncieu (3 Attentate) und Gräfin Rosemarie D' Oncieu de la Batie 
(1 Attentat) waren nicht nur nicht gegen die Logengesetze, sondern 
in deren Sinne, da es erlaubt ist, Nichtjuden umzubringen, wenn sie 
den von den Logen gefassten Entscheidungen im Wege stehen. 

6 . Die Freimaurerlogen sind praktisch die Mafia, befehligen prak¬ 
tisch 95 % der Mafia in den westlichen Ländern, arbeiten exakt 
nach den Regeln der Mafia und unterscheiden sich von dem was der 
kleine Mann unter Mafia versteht, durch zwei Dinge: 

Alles wird legitimiert dadurch, dass es ja zum Nutzen des Baus 
am Tempel Zions geschieht, zum anderen arbeiten die Logenbrü¬ 
der per-fekter, „legaler", stets als Gentlemen verkleidet, da prak¬ 
tisch alle Präsidenten, Minister, Richter, Generalstaatsanwälte, 
Bankdirek-toren, Medizinprofessoren ... etc. Logenbrüder sind und 
auf einen Wink sofort zur Mithilfe bereit sind. Eine der wichtigs¬ 
ten Kompo-nenten ist, dass praktisch alle Pressemedien, 
Rundfunk, Fernsehen etc. ect. alle straff in der Hand der Logen 
sind, praktisch willkürlich gesteuert hochjubeln und totschweigen 
können, wie sie es im Fall Dr. Hamer mit Totschweigen getan haben. 

7. Das Logenmitglied warnte insbesondere Dr. Hamer davor, dass 
er in großer Gefahr sei, nunmehr von den Logen umgebracht zu 
werden, da sie niemals ihre Ziele und ihre doppelte Moral ändern 
würden, sondern gegen ihre Gegner brutal und erbarmungslos sei¬ 
en, eben wie die Mafia. 


181 


Das Gerede von Humanität, das wüßte jeder Logenbruder, sei nur 
der Etikettenschwindel für die Dummen, die glauben sollten, die 
Logenonkels seien alles nette seriöse Herren, die sich mit Humani¬ 
tät, hohen geistigen Zielen beschäftigen würden, während es in 
Wirklichkeit die Weltherrschaft des Zionismus sei, und zwar mit al¬ 
len Mitteln. 

8 . Die Logen würden niemals ihren Boykott der EISERNEN REGEL 
DES KREBS stoppen, nun umso weniger, als sie jetzt wüssten, was 
sie erwarte. Es hätten Logenkonferenzen auf höchster Ebene statt¬ 
gefunden und dies sei beschlossen worden. 

9. Es ist in den höchsten Logenkreisen sehr gut bekannt, dass die 
P2-Logen und die befreundeten Logen die gesamte Presse Europas 
und Amerikas, ja der gesamten westl. Welt, beherrschen und im 
Falle Dr. Hamer ein Meisterstück geliefert haben, wie man einen 
Boykott präzise wasserdicht gestalten kann. Dazu gehöre auch, dass 
man von Morden oder dem schlichten Verschwinden von Menschen 
einfach kein Sterbenswörtchen berichten lässt. Vielleicht komme 
dann ein halbes Jahr später eine „Andeutung über Selbstmord", so 
daß jeder Skandal lupenrein vermieden werden kann. Überhaupt 
gäbe es die P2-Loge in allen Ländern. Sie sei eine der mächtigsten 
und reichsten Logen der Welt. Man spreche in Logenkreisen ganz 
offen davon, dass auch der Papst und 20 Kurienkardinäle des Vati¬ 
kans (bei letzteren ist es erwiesen) Logenbrüder der P2 Loge seien. 

10. Daß die Logen immer von Humanität reden würden, sei, wie 
gesagt, der beste Schutz, um nicht angegriffen zu werden. In Wirk¬ 
lichkeit sei alles relativ. Nach unserer Moral würden täglich die 
schlimmsten Verbrechen geplant und durchgeführt. Nach jüdischer 
(doppelter) Moral dagegen seien das kleine Verbrechen, da sie ja 
nützlich seien zum Bau des Tempels Zion. Dieser Zweck heilige je¬ 
des Mittel. Das ganze System der Freimaurerlogen sei so perfekt 
organisiert und mit der religiös-rassistischen Spitze der Logen so 
perfekt in den Zionismus integriert, dass die meisten Menschen weil 
von der Presse dumm gehalten, auch niemals etwas davon gehört 
hätten und deshalb auch nicht glauben könnten, dass die Freimau¬ 
rerlogen praktisch identisch mit dem Begriff Mafia seien. 
Insbesondere hätten die Logen ihre Mitglieder quer durch die sog. 
„Parteien" postiert, sodaß jeweils Regierung und Opposition nur ein 
großes Theaterspiel für das dumme Volk sei, das glauben gemacht 
würde, als gäbe es eine sog. „Demokratie". In Wirklichkeit hätten 
die Logen mit den sog. „Parteien" alles bestens im Griff. 

Chambery, 25. Juni 1986 

Comtesse Rosemarie D' Oncieu de la Batie 

Professeur Marie-Therese Gros Dr. Ryke Geerd Hamer 


182 


Selbst der „Heilige Vater” hat den Mörder meines Dirk, Prinz von 
Savoyen, den er sich wieder zum König von Italien wünscht em¬ 
pfangen. 



Prinz V. E. v. 
Savoyen 
mit Frau und 
Sohn 

wird vom Papst 
in Genf 
empfangen 


Daraufhin schickte ich dem „Heiligen Vater" folgendes Telex: 

043614432+ 

614432 rai rm i 
886672g txoe d 
dr. ryke geerd hamer 
roma, via cassia 1280 

Abschrift 

sehr verehrter heiliger vater (ausrufezeichen) 

die italienische presse berichtet von einem geplanten 
kooperationstreffen ihrer heiligkeit mit dem moerder 
meines sohnes dirk, ueber den der oberste franz. gerichts- 
hof in paris zweimal, am 18. mai 82 und am 17. okt. 

83, entschieden hat, dass er wegen vorsaetzlichem mord 
angeklagt werden muss, trotzdem wird seit 6 jahren 
mit aller korruption ein prozess verhindert, sollten 
sie es wagen, sich vor aller weit zum helfer und 
verbuendeten eines moerders zwecks Wiederaufrichtung 
der italienischen monarchie und Vereitelung des p 2 
- Skandals zu machen, dann strafen sie alle ihre bisherigen 
ansprachen luegen. man wurde sie in der ganzen weit 
für einen verbuendeten der mafia und eines moerders halten, 
bitte ueberdenken sie das. 


mit ehrerbietiger hochachtung 
ihr ergebener 


183 


Saalaussperrung - 1986 

Prof. Hanno Beck - damals Leiter des Amtes für Humboldt-For¬ 
schung - Professor für Geschichte der Naturwissenschaften an der 
Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität in Bonn, der durch die 
Krebserkrankung seiner Frau, die bereits schulmedizinisch aus¬ 
therapiert war, und die Erkrankung seiner Tochter Almut, mit der 
Neuen Medizin in Kontakt kam, schrieb am 19.08.1986 an den 
Vorsitzenden des Verwaltungsgerichtes Sigmaringen folgenden Brief: 
(hier auszugsweise wiedergegeben) 

„...Ich habe mich durch Tatsachen davon überzeugen lassen müs¬ 
sen, dass es hier um den krassesten Fall von Erkenntnisunter¬ 
drückung geht, den ich in meiner Forschung während nunmehr 50 
Semestern an der Rheinischen Friedrich Wilhelm-Universität Bonn 
feststellen konnte. Der Fall des Galilei erscheint heute ohnehin in 
einem milderen Licht; der Fall des Internisten Dr. med. Hamer da¬ 
gegen gleicht einer Hexenverbrennung im 20. Jahrhundert, wobei 
die Urheber nicht einmal ein sengendes Feuer anzünden mussten. 
Selbst wenn es sich nur um rein spekulative Ansätze des Denkens 
oder ausschließlich wissenschaftstheoretische Versuche handelte, 
müsste man einer Diskussion die akademischen Tore öffnen, um so 
mehr, wenn es um ein derart wichtiges Thema geht, das sich zudem 
durchaus in einer Diskussion entscheiden lässt. 

Im Fall der „Eisernen Regel des Krebs" geht es augenscheinlich um 
eine biologische Gesetzmäßigkeit, die für jeden einzelnen Fall einer 
Krebserkrankung zutrifft und bisher an 8000 Fällen verifiziert und 
dokumentiert worden ist... Aus diesem Grunde habe ich mir als der 
Vertreter des Faches Geschichte der Naturwissenschaften an der 
Universität Bonn die Aufgabe gestellt, die Erkenntnisaussperrung in 
diesem Fall mit allen Mitteln unseres demokratischen Rechtstaates 
zu bekämpfen... Da viele Ärzte und Professoren der Medizin augen¬ 
scheinlich befangen sind, soll die oben genannte Veranstaltung im 
Rahmen der mathematisch-naturwissenschaftlichen Fakultät auf 
neutraler Ebene stattfinden. Ich werde es nicht zulassen, dass die¬ 
se Veranstaltung wie andere in irgend einer Form verhindert wird. 
Sollte mir der Hörsaal entzogen werden, was ich fast erwarte, so ist 
jetzt schon für andere Räume gesorgt, die dann unschwer aufge¬ 
sucht werden könnten. Biologen und Medizinern soll gleichermaßen 
Gelegenheit gegeben werden zur Erörterung des Pro und des Cont¬ 
ra... Ich stelle daher dem Gericht anheim, der Medizinischen Fakul¬ 
tät der Universität Tübingen aufzugeben, Professoren als Vertreter 
ihrer Wahl ebenfalls nach Bonn zu entsenden, damit diese Kollegen 
hier Rede und Antwort stehen können, was schließlich akademi¬ 
scher Brauch ist.... 


184 


Dem Verwaltungsgericht nimmt diese Veranstaltung, so meine 
ich, u.U. sehr viel Arbeit ab, denn es kann sich nun in optimaler 
Weise ein Bild verschaffen und seine Meinungsbildung erleichtern..." 

Doch es kam nicht dazu, denn es konnte nicht sein, was nicht 
sein durfte! Prof. Beck hat über das, was er miterlebt hat, ein Büch¬ 
lein geschrieben: 

„Krebs ist heilbar” 

Beispiel einer Erkenntnisunterdrückung 
Auszug aus seinem Buch, Kapitel IX. 

Wie der Rektor der Universität Bonn eine Diskussion verhinderte 
„Schon am Sterbeort meiner Frau hatte mir Dr. Hamer den Wunsch 
nach einer öffentlichen Diskussion seines Systems in einem größe¬ 
ren Hörsaal der Universität Bonn vorgetragen und mich um Mitwir¬ 
kung gebeten. Ich sah darin keine Schwierigkeit, da ich mehrfach 
Versammlungen geleitet hatte, und mehr wollte ich auch hier nicht. 
Da ich gewiss keine fachliche Kompetenz als Krebsforscher besaß, 
wollte ich lediglich die Versammlung neutral und fachgerecht leiten, 
auf gleiche Redezeiten achten, Dauerredner stoppen und Stören¬ 
friede abwehren. Es wäre die Durchführung dieser Veranstaltung in 
dem Institut möglich gewesen, in dem ich selbst damals schon seit 
50 Semestern gearbeitet hatte. 

Doch ich entschied mich für den offiziellen Weg, um jeden Vorwurf 
auszuschließen. 

Dr. Hamer sprach mit dem Dekan der mathematisch-naturwissen¬ 
schaftlichen Fakultät, der überhaupt keine Schwierigkeiten sah. 
Gemeinsam mit Dr. Hamer und meiner ältesten Tochter suchten wir 
dann den Rektor auf, den Anatomen Prof. Dr. Kurt Fleischhauer. 
Dieser sah zwar kein Problem, wunderte sich sogar, dass ich mich 
einer solchen Selbstverständlichkeit wegen bei ihm selbst um alles 
bemühe. Doch plötzlich änderte er seine Haltung, er holte sich Pa¬ 
pier und schrieb mit. Dr. Hamer sagte ihm, wer er sei. 
Augenscheinlich wusste der Rektor Bescheid, woher, das erfuhren 
wir leider nicht. 

Er selbst wurde samt seiner gesamten Medizinischen Fakultät von 
Dr. Hamer freundlichst eingeladen, wollte natürlich auch nicht er¬ 
scheinen und lehnte mehrfach jede Diskussion ab: „Ich will nicht 
diskutieren"\ - der akademische Offenbarungseid nun gar aus dem 
Munde des Rektors meiner Universität. 

Ich wies noch darauf hin, nicht ich allein werde für die Sauberkeit 
der Diskussion sorgen, hätten wir uns doch inzwischen eines 
hochrangigen Bonner Staatsanwaltes versichert, der mir zur Seite 
stehen wolle. Der Rektor entließ uns. Wir bekämen schriftlich Be¬ 
scheid. 


185 


Er sperrte mir ohne weiteres den Saal mit der Begründung, man 
könnte dem Publikum nicht den Vortrag eines Arztes, der keine Ap¬ 
probation mehr habe, zumuten. 

Ich konterte, es habe doch wohl auch für mich als jahrzehntelan¬ 
gem Angehörigen des Lehrkörpers der Gleichheitsgrundsatz zu gel¬ 
ten und wies auf umstrittene Persönlichkeiten und Gruppen hin, die 
ohne weiteres Räume meiner Universität benutzt hatten. 

Keine Änderung. 

Das Verwaltungsgericht Köln stellte sich auf die Seite des Rektors, 
konnte dabei allerdings meine Argumente nicht im geringsten ent¬ 
schärfen. Man berief sich auf einen weltfernen Paragraphen und 
glaubte, er träfe auch hier zu. 

Als ich nach verlorenem Prozess einen wirklichen bescheidenen Be¬ 
trag zahlen sollte, weigerte ich mich. 

Und eines Tages rief der Richter bei mir an. 

Im Gespräch räumte er ein, natürlich wolle man keine Diskussion 
unterbinden. Augenscheinlich stand er jetzt auf meiner Seite. 

Ich wies darauf hin, dass ein freies Land Diskussionsverhinderung 
nicht nötig habe und erst recht keine Erkenntnisunterdrückung. 
Mein Wollen sei klar begrenzt, und ich berief mich erneut auf den 
Gleichheitsgrundsatz, der auch für mich gelten müsse. 

Ich zahlte schließlich, ich glaube 35.00 DM, um die Sache zu beenden. 
Haben sich Rektor und Gericht hier würdig und richtig verhalten? 
Hat unser Land wirklich Paragraphen nötig zur Verhinderung von 
Sinnvollem? Muss man nicht ganz anderes verhindern? 

Zum Beispiel diesen Rektor der Universität Bonn, der Diskussionen 
verhindert!" 

Überden Fall seiner Tochter Almut hat Prof. Hanno Beck ebenfalls 
später ein Kapitel in seinem Büchlein verfasst: 

Der Fall Almut 

Wer beschreibt heute zutreffend meinen Zustand, als ausschließlich 
Schulmediziner bei meiner Tochter Almut Krebs feststellten. 

(Okt. 1988) 

Es kam zu den üblichen Panik auslösenden medizinischen Bekun¬ 
dungen in der meiner Tochter längst bekannten Abstufung. Ein Glück, 
daß sie das alles selbst bereits wußte und damit zugleich für sich 
entschärfen konnte. Ja, man hatte Krebs festgestellt. 

Man steckte in ihrer Nähe die Köpfe zusammen und tuschelte mit 
entsprechenden Gesten. Dann erfolgte die Verkündung der Lebens¬ 
gefahr, es müsse schnell operiert, nein, es müsse sofort operiert 
werden. Merkwürdigerweise (oder besser: verständlicherweise) blie¬ 
ben die wenigen familiären Mitwisser erfreulich ruhig. 

Es zeigte sich etwas Erstaunliches: 


186 


Dr. Hamer wurde unmittelbar nach Erstellung des ersten Compu¬ 
tertomogramms des Abdomens (Bauch), bei dem ein schnell wachs¬ 
ender Tumor festgestellt wurde, zu Rate gezogen. 

Er beglückwünschte meine Tochter mit den Worten: 

„Herzlichen Glückwunsch, Almut, Du hast das Schlimmste schon 
hinter Dir. Du mußt einen Konflikt gehabt haben, den Du erfolgreich 
gelöst hast." 

Durch das Vorwissen meiner Tochter und durch diese Aussage, kam 
nicht der übliche Diagnoseschock zustande. 

Wie das von Dr. Hamer entdeckte ontogenetische System der Tu¬ 
moren und Krebsäquivalent-Erkrankungen (3. Naturgesetz) zeigt, 
hatte meine Tochter einen typischen Heilungsphasen-Tumor", d.h. 
einen Tumor durch Zellvermehrung in der Heilungsphase, dem eine 
große Zellnekrose in der konfliktaktiven Phase vorausgegangen sein 
mußte. Normalerweise werden diese Tumoren, wenn man sie nicht 
sofort herausschneidet, sondern einige Monate wartet, zu einer spä¬ 
ter verfestigten Zyste, die dann sehr einfach herauszuoperieren ist. 
Wenn diese Zysten sofort operiert werden, sind sie an daneben¬ 
liegenden Organen angewachsen, was die Schulmedizin als invasives 
Tumorwachstum fehldeutet. 

Kurz, wir waren alle von der Richtigkeit der Vorstellungen Dr. Hamers 
überzeugt, weil wir genügend seiner Erfolge kannten. 

Die Ärzte übten Druck aus. Es nützte ihnen nichts. Das Opfer sprang 
ihnen, Gott sei Dank, regelrecht vom Skalpell. 

Nach dem Rat Dr. Hamers wartete Almut zum Entsetzen der meis¬ 
ten, die nun doch davon wußten, ein Jahr. Viele, die Almut kannten, 
meinten damals, sie erwarte ein Kind. Ihr Bauch wirkte wie bei ei¬ 
ner Schwangerschaft, und ich bin später von Mitbürgern gefragt 
worden, ob denn meine Tochter ihr Kind ausgetragen habe... 

Eine gute und sinnvolle Zeit arbeitete Dr. Hamer damals mit einer 
etwas entfernt liegenden Klinik zusammen. Dort wurden auf seinen 
Rat hin eingelieferte Patienten von einem Chirurgen behandelt, der 
sich von seinen Vorstellungen beeindruckt zeigte, und auf seine 
Wünsche einging. Hier wurde Almut im Beisein Dr. Hamers und 
meiner ältesten Tochter im Oktober 1989 erfolgreich operiert, d.h. 
es wurde eine komplett abgekapselte Zyste, die von einem derben 
Mantel umgeben war mit dem „Hamer-SkalpeN" herausoperiert. 
Noch am Tag vorher diagnostizierte der Internist: 

„Der ganze Bauch ist voller Metastasen. 

Nichts mehr zu machen. 

Inoperabel"! 

Die Operation wurde übrigens bestens dokumentiert und kann, wie 
ihre Vorgeschichte, in gar keiner Weise geleugnet, verdreht oder 
als Zufall bezeichnet werden. 


187 


Nach kurzer Liegezeit von 10 Tagen wurde Almut nach Hause ent¬ 
lassen. Sie erholte sich und fühlte sich wohl, wie auch vorher schon. 
Nach der Operation eingeschickte histologische Probe bestätigte 
schulmedizinisch nochmals, was wir längst wußten: 

Sehr bösartiger Ovarial-Krebs. 

Nach der Operation sind nun bereits [9] Jahre vergangen - auch 
dies ein wichtiges Datum, weil es vielen Berufsskeptikern und Er¬ 
kenntnisunterdrückern nicht in den Kram paßt! 

Erstaunlicherweise waren die Kosten sehr gering. Ich mußte lediglich 
für den Aufenthalt im Krankenhaus aufkommen und brauchte die 
hohen Operationskosten überhaupt nicht zu zahlen! Ich kann daher 
diese Klinik vor allem den vielen ärmeren Patienten nur bestens 
empfehlen. Auch chinesische Kaiser hatten ihren Ärzten nur die 
Heilung bezahlt. Eine Methode, die Herrn Minister Dr. Norbert Blüm 
nur empfohlen werden kann... welch eine angenehme Klinik. 

Da sage mir nur noch einer, es gebe im irdischen Leben nicht schon 
Anzeichen auf das himmlische Paradies. 

Doch Spaß beiseite, lieber Leser, und meine Bitte um Entschuldi¬ 
gung für so viel Ironie, denn trotz des planmäßigen guten Ausgangs 
der Krankheit meiner Tochter, erwies sich dieser Idealzustand in 
Wirklichkeit als neue Erkenntnisunterdrückung und Neidkomplex 
im Hintergrund bleibender medizinischer Intriganten, die nur eines 
kennen: Aufrechterhaltung ihres üblichen Systems, so wie es das 
Motto auf Seite 14 dieses Buches (Anmerkung: „Krebs ist heilbar") 
in der unübertrefflichen Aussage eines Professors der Medizin be¬ 
legt. Es ist damit nicht nötig, daß ich als Autor mit einem Schein¬ 
werfer anstrahle, was sich ohnehin wie von selbst erweist. 
Jedenfalls kennen diese Hintergrundagenten nur Erkenntnisaus¬ 
sperrung, auch angesichts einer bei meiner Tochter eindeutig und 
selbst schulmedizinisch bestätigten, und erneut reich dokumentier¬ 
ten Theorie und ihrer Praxisbedeutung. Denn meiner Tochter ging 
es nach der Operation und bis zum heutigen Tag besser als je zuvor. 
Was aber war nun eigentlich geschehen? 

Der hilfreiche Chirurg, der offensichtlich erfolgreich gehandelt hat¬ 
te, und der Klinik bei weiterer Zusammenarbeit mit Dr. Hamer leicht 
einen besonders guten Ruf und auch einen materiellen Gewinn durch 
volle Bettenbelegung eingetragen hätte, wurde zurückgepfiffen. 

Er wurde vom Vorstand der Klinik angewiesen, daß kein Patient mehr 
nach den Grundsätzen der Neuen Medizin operiert werden dürfe. 
Deshalb durften auch keine Patienten von Dr. Hamer mehr aufge¬ 
nommen werden. 

Mir wurden für die Behandlung meiner Tochter nur Pflegekosten 
berechnet, die Operation selbst wurde als nicht stattgefunden be¬ 
handelt. 


188 


So wurde die erfolgreiche Operation verwaltungstechnisch ausge¬ 
löscht. Denn wenn dafür nicht bezahlt zu werden braucht, dann hat 
es diese nicht schulmedizinische Operation überhaupt nicht gege¬ 
ben. Was sagt der zuständige Landesrechnungshof eigentlich zu solch 
frommer Gesinnung? Wie wurden die Kosten denn abgedeckt? 

Es geht augenscheinlich alles, wenn ein fähiger Arzt nur unterdrückt 
werden kann. Man kann auch jeden Chirurgen unterdrücken, der 
den richtigen Weg wählen möchte, so wie dieser Chirurg. 

Trotz allem danke ich ihm als Vater von Almut von Herzen. 

Das Höchste bleibt allerdings die Freiheit des Forschens und des 
sittlich begründeten Anwendens, möchte das auch bei uns dem 
Grundgesetz entsprechend, besonders in diesem Fall endlich durch¬ 
gesetzt werden! Oder sind wir ein Rechtsstaat nur in Ausnahmefäl¬ 
len? Durchgesetzt werden muß auch dieses, weil es ebenfalls dem 
Grundgesetz entspricht: Daß der Patient nämlich das Recht durch¬ 
setzen kann, endlich die ihm als richtig erscheinende Heilmethode 
selbst zu wählen. Jeder Arzt, der in der Bundesrepublik Deutsch¬ 
land nach Dr. Hamer verfährt, wird unterdrückt. Ebenso schlimm ist 
es, daß dem Patienten damit das Recht zur Wahl der ihm als richtig 
erscheinenden Behandlungsmethode bestritten wird. 

- Wie lange noch? 

- Wer führt die Statistik der Krebstoten? 

Wer hat endlich den Mut zum offenen Bekenntnis, daß diese Zahl 
heute schon das schrecklichste Ergebnis einer Erkenntnisunter¬ 
drückung ist? 

Anmerkung: 

Almut ist inzwischen verheiratet und hat im Mai 1997 ein gesundes 
Kind von neun Pfund zur Welt gebracht. Ein Kind , das ohne die Neue 
Medizin von Dr. Hamer nie das Licht der Welt erblickt hätte! 

Ovarial-Ca (interstitiell) 

Konfliktinhalt: 

1. Verlustkonflikt (Kind, Ehefrau, Eltern, Freunde, Tier) 
durch Tod oder Weggang 

2. Häßlicher halbgenitaler Konflikt mit einem Mann 

In der konflikt-aktiven Phase entsteht im Ovar, also im Eierstock 
eine Nekrose, ein Loch. Nach der Konfliktlösung bildet sich an der 
Stelle eine Zyste, die innen Flüssigkeit hat. Diese Zyste saugt sich 
nun überall an den inneren Organen an und baut innerhalb von 
9 Monaten ein richtiges Blutsystem mit Arterien und Venen auf, die 
dann auch autark werden. Nach diesen neun Monaten, wie bei einer 
Schwangerschaft, löst sich alles wieder schön von alleine ab und die 
ehemalige Zyste hat jetzt eine 1 cm dicke Kapsel, ist innen auch 
ganz fest (induriert), und produziert Hormone, Oestrogene. 


189 


Verwaltungsgericht Sigmaringen - 1986 

Bereits am 20.07.1986 hatte ich mich an das Verwaltungsgericht 
Sigmaringen um Hilfe gegen die Universität Tübingen gewandt, da¬ 
mit diese endlich gezwungen würde, die Eiserne Regel des Krebs im 
Rahmen des Habilitationsverfahrens zu überprüfen. 

Die Klage wurde tatsächlich angenommen. 

Hier der Wortlaut meines Eingangsreferates für die Verhandlung vor 
dem Verwaltungsgericht Sigmaringen am 17. Dezember 1986: 
Hohes Gericht, meine Damen und Herren! 

Fünf Jahre lang haben meine Patienten und ich auf diesen Tag war¬ 
ten müssen. Fünf Jahre lang sind ungezählte Menschen auf die 
elendigste Art und Weise buchstäblich verreckt, weil das System 
der EISERNEN REGEL DES KREBS in unseren Kliniken nicht ange¬ 
wendet werden durfte. Alle sagen immer, daß sie sehnlichst auf die 
Entdeckung der Zusammenhänge des Krebs warten. Und als es vor 
fünf Jahren soweit war, taten alle so, als sei es ganz normal, daß die 
Entdeckung boykottiert würde. 

Am 31.10.1981 äußerte ein Professor der Medizin zu mir: 

„Ich kenne Ihr Buch noch nicht. Aber nach dem, was sie mir erklärt 
haben, meine ich, daß man schnellstmöglich eine Abklärung der 
Ergebnisse und eine Diskussion darüber in Gang setzen sollte. 

Die Sache erscheint mir sehr vernünftig!" 

Zu Prof. Voigt gewandt: Herr Professor Voigt, wissen Sie, wer die¬ 
se Aussage so wörtlich gemacht hat? Es waren Sie selbst. 

Fünf lange Jahre hat es gedauert, bis nun endlich der gleiche Pro¬ 
fessor vom Gericht gezwungen das tut, was er vor fünf Jahren frei¬ 
willig tun wollte. 

Wir wollen zur Sache kommen: Ich erkläre Ihnen nochmals ganz 
kurz die Grundzüge der EISERNEN REGEL DES KREBS: 

Die EISERNE REGEL DES KREBS war 1981 im Prinzip die gleiche wie 
heute, auch wenn wir damals erst 2 exakte Korrelationen kannten: 
Die Psyche (Konflikt) und den Körper (Krebs am Organ). 

Seit wir die exakten Korrelationen im Gehirn kennen, ist es ein 
sog. „überdeterminiertes System”, d.h., weiß ich ein Korrelat, dann 
weiß ich alle drei. Denn die drei Bereiche Psyche (Konflikt), Gehirn 
(HAMERscher HERD) und Körper (Organkrebs) stehen stets in ex¬ 
akter Korrelation. Nie läuft eines ohne das andere, solange der 
Mensch nicht willkürlich in diese Gesetzmäßigkeit eingreift. 
Überrascht also eine Frau ihren Mann „in flagranti", dann erleidet 
sie in der Regel einen sexuellen oder genitalen Konflikt, erleidet in 
der Regel einen HAMERschen HERD im linken periinsulären Bereich 
des Gehirns und erleidet eine Krebserkrankung im Bereich des 
Gebärmuttermundes oder Gebärmutterhalses. 


190 


Der Krebs wächst solange, wie der Konflikt andauert oder: sobald 
der Konflikt stoppt, beginnt die Heilung im Gehirn und die Heilung 
an Organ. Auf diese einfachen Grundformeln, eben auf die EISERNE 
REGEL DES KREBS, lassen sich alle Zusammenhänge des Krebs zu¬ 
rückführen. 

Den einen erscheint das zu einfach, den anderen erscheint das zu 
kompliziert. Die Gesetzmäßigkeiten der Natur sind immer beides 
zugleich. Und um eine Gesetzmäßigkeit der Natur handelt es sich 
hier bei der EISERNEN REGEL DES KREBS, um eine biologische 
Gesetzmäßigkeit! 

Herr Prof. Hammacher, damals Ordinarius für Geburtshilfe an der 
Frauenklinik in Tübingen, sagte am 31.10.81 wörtlich: 

„Diese Krebstheorie ist phantastisch im guten Sinne. Vorausgesetzt 
die Ergebnisse werden bestätigt, dann wäre es die erste umfassen¬ 
de und auch einleuchtende Krebsentstehungstheorie der Medizin ." 
Die Ergebnisse wurden inzwischen von mir an 8000 Fällen bestä¬ 
tigt. In einigen hundert Fällen, die ich zum großen Teil der Med. 
Fakultät eingeschickt habe, hatten Professoren und Chefärzte per¬ 
sönlich unterschrieben und für die Richtigkeit oder Zutreffendheit 
der EISERNEN REGEL DES KREBS gebürgt. 

Als biologische Gesetzmäßigkeit fanden wir sog. „Biologische Kon¬ 
flikte". Diese sind im Prinzip bei Mensch und Tier analog, wenn auch 
z.B. ein Mensch oder ein Kaninchen beim Sturz ins Wasser aus Angst 
vor dem Ertrinken einen Wasserkonflikt mit Nieren-Carcinom erlei¬ 
den können, nicht dagegen eine Ente oder ein Seehund, denen das 
Wasser ihr Lieblingsmilieu ist. 

Eine Maus (Hausmaus) erleidet bei Rauch aller Art Todesangstpanik 
zu verbrennen, nicht jedoch ein Höhlentier wie der syrische Gold¬ 
hamster. 

Weder die Psychosomatik oder Psychologie herkömmlicher Art, die 
das Gehirn stets als etwas insgesamt Intaktes ansehen und nur 
unter dieser Prämisse gedanklich vorstellbar wird, noch die Konflik¬ 
te herkömmlicher Art aus der Psychoanalyse Sigmund Freuds ha¬ 
ben hier etwas zu suchen. Alle die bisher üblichen „Konflikt-Konstruk¬ 
tionen" greifen hier nicht. Deshalb ist es auch unsinnig, sich z.B. 
darüber zu streiten, daß ja alle Menschen täglich Konflikte erleiden, 
und warum nicht alle Krebs haben und dgl. 

Der biologische Konflikt, der zum Krebs führt - und zwar sofort - ist 
ein DHS, ein gewaltiger konfliktiver Schock, der Mensch und Tier 
„auf dem falschen Fuß" erwischt. 

Einen Revierkonflikt, einen Mutter Kind-Konflikt, einen Wasser-Kon¬ 
flikt oder einen Todesangstkonflikt oder Todesangst-Sorgekonflikt 
erleidet ein Tier genauso wie ein Mensch. 


191 


Der entscheidende Unterschied zur bisherigen sog. „Schulmedizi¬ 
nischen Ansicht" gegenüber der EISERNEN REGEL DES KREBS ist 
der, daß die bisherige mechanistische Vorstellung von Krebs als dem 
Weiterwuchern einer wildgewordenen Zelle überholt ist zugunsten 
der Vorstellung, daß der Krebs in der Kette Psyche - Gehirn (HAMER- 
scher HERD) - Organ (Krebs) der unwichtigste Teil ist. Das ist heute 
schon bei jeder Industriemaschine so, daß Programmierer und Com¬ 
puter die wichtigsten Aufgaben haben, während man die fehlpro¬ 
duzierten Stücke der Maschine leicht wegräumen kann. 

Das „Wegschneiden", „Wegbrennen" und „Wegvergiften" („mit Stahl, 
Strahl und Chemie") war blanker Unsinn. 

Nach der Konfliktlösung, die das Ende der Zellmitosen einleitet, lohnt 
es sich für den Organismus meistens nicht einmal die harmlose 
Krebsgeschwulst wegzuräumen. 

Weder sind die Krebszellen „feindliche Zellen", die der Organismus 
durch kluge Leukozyten „erahnen könnte", noch stört die Zell¬ 
geschwulst im allgemeinen nach der Lösung des Konfliktes das wei¬ 
tere Wohlbefinden des Individuums. 

Es schläft wieder gut, während es vorher nicht mehr schlafen konn¬ 
te, es ißt wieder gut und nimmt rasch wieder an Gewicht zu, wäh¬ 
rend es vorher an Gewicht abgenommen hatte, es hat Dauer-Vago- 
tonie, während es vorher Dauer-Sympathicotonie hatte. 

Nur die Reflexion der Menschen über die sog. Bösartigkeit der Tu¬ 
moren der - so wird ihnen von der Schulmedizin beigebracht - et¬ 
was ganz abscheulich Bösartiges ist, stört meist beim Menschen 
das weitere Wohlbefinden und macht Panik. 

Trotzdem sollen natürlich die gegebenen Schwierigkeiten bei der 
Therapie des Krebs entsprechend der EISERNEN REGEL DES KREBS 
nicht verheimlicht werden. Es ist das intra- und perifokale Oedem 
des HAMERschen HERDES - von den Medizinern bisher als sog. „Hirn¬ 
tumoren" apostrophiert - wenn sie deutlich waren - sowie die 
cerebrale Krise auf dem Höhepunkt der Heilung, wie sie bei Herz¬ 
infarkt und Epilepsie üblich und fast regelmäßig ist. 

Sowohl die mechanischen Komplikationen, die unsere Patienten 
heute noch viel zu sehr aufregen, wie Anämie bei Knochenkrebs 
(Selbstwerteinbruch) oder Leukämie nach Lösung dieses Selbst¬ 
werteinbruchs, Aszites nach Konfliktlösung hat Peritoneal-Ca 
oder Pleuraerguß in der Heilungsphase nach Pleura-Ca und dgl. mehr, 
können wir beim heutigen Stand der Medizin relativ gut in den Griff 
bekommen, wenn wir ja wissen, daß diese Komplikationen nur 
passagerer Art sind. Auch Hirnoedeme werden uns in Zukunft nicht 
mehr die gewaltigen Probleme bereiten wie heute, wenn wir erst 
gelernt haben, sie nicht mehr als Hirntumoren, sondern als passagere 
Schwellungen zu sehen. 


192 


Am meisten Probleme werden wir in der Zukunft, mindestens in der 
nahen Zukunft, noch damit haben, den Patienten während der Heil¬ 
phase „panikfrei" zu halten. Denn unsere Psyche ist ja keine Sache, 
die auch nur über eine Stunde hin konstant bleiben würde, sondern 
sie ist dynamisch und ändert sich ständig. 

Dadurch kann auch ständig das Programm für den Computer Ge¬ 
hirn und damit für die Maschine Körperorgane geändert werden, 
ganz besonders gefährlich, wenn es sich in Richtung Panik ändert 
und damit der Heilverlauf unterbrochen wird. 

Zum Schluß möchte ich noch etwas zum eigentlichen Wesen der 
biologischen Konflikte sagen: Die Embryologie oder Entwick¬ 
lungsgeschichte des Menschen ist nach meiner Meinung die Mutter 
aller medizinischen Wissenschaft. 

Nur sie konnte uns die Geheimnisse des Krebs verraten. 

Unsere biologischen Konflikte betreffen Störungen von Verhaltens¬ 
programmen, die im Laufe von vielen Jahrmillionen einprogram¬ 
miert und einstudiert worden sind. 

Die Sympathicotonie während der konflikt-aktiven Phase bedeutet, 
daß der gesamte Organismus alle Kräfte mobilisiert, um den Kon¬ 
flikt „zu schaffen". 

Wird ein alter Hirsch von einem jungen aus seinem Revier verjagt, 
dann mobilisiert er alle Kräfte, um sein Revier zurückzuerobern.. 
Das ist der Biologische Sinn des „Revierkonfliktes" und das ist für 
den Hirsch „seine Chance". 

Dauert der Konflikt zu lange an und kann er sein Revier in ange¬ 
messener Zeit nicht zurückerobern, dann nimmt ihn die Natur „aus 
dem Rennen". Entweder er stirbt an Kachexie oder er stirbt dann 
(nach zu langer Konfliktdauer) am Herzinfarkt, genauer gesagt an 
einem großen Hirnoedem des rechten Periinsulärbereiches. 

Immer finden wir die Hirnlokalisation unserer Biologischen Konflik¬ 
te jeweils in der Region unseres Gehirns, die in der Zeit „im Bau" 
war, als dieses neue Verhaltensmuster einprogrammiert und ein¬ 
studiert wurde. 

Als zum Beispiel das „Mutter-Kind-Verhalten" bei uns Säugern ein¬ 
programmiert wurde, war gerade das Kleinhirn „in Bau". 

Als das Sexualverhalten einprogrammiert wurde, war gerade das 
Großhirn „im Bau". 

Entsprechend finden wir bei biologischen Konflikten dieser Art an 
diesen Stellen die entsprechenden HAMERschen HERDE. 

Die paarigen Organe sind z.T. durchaus differenzierbar nach bio¬ 
logischer Funktion: So ist nur die linke Brust (bei der Rechts¬ 
händerin) für das Mutter-Kind-Verhalten als Erfolgsorgan zustän¬ 
dig, dagegen für nicht-sexuelle Konflikte mit dem Ehemann durch¬ 
weg die rechte Brust. 


193 


Nicht die Psyche betreffende „Spekulationen" können uns das Ver¬ 
halten von Mensch und Tier erklären, sondern nur das Verständnis 
der embryologisch bedingten Zusammenhänge von Psyche, Gehirn 
und Organen. 

So wissen wir, daß nicht Vorniere oder Urniere sondern erst die 
Nach-niere sich zu unseren heutigen Nieren entwickelt haben. 
Dies beginnt von der 5. oder 6. Schwangerschaftswoche. 
Wasser-Konflikte konnte es erst geben, als sich unsere biologischen 
Vorfahren „aus dem Wasser auf das Land bewegt haben" („aus dem 
Wasser gestiegen sind"). Denn vorher konnte es ja nicht den 
„Konflikt Wasser" geben. Entsprechend sehen wir das Relais¬ 
zentrum für die Nieren rechts und links (nicht gekreuzt !!: also 
rechts für rechte Niere und links für linke Niere) im 
interhemisphärischen Occipitalhirn, ganz in der Nähe von Hoden¬ 
oder Ovarien-Zentrum. 

Der Krebs ist nichts weniger als ein blindwütiges Wuchern von 
Zellen. Vielmehr ist das ganze Krebsgeschehen ein Wunderwerk 
sehr gut verständlicher und logischer Zusammenhänge. 

Es zeugt nur von abgrundtiefer Skrupellosigkeit (nachdem wir ja 
die Ignoranz ausgeschlossen haben), dem Entdecker dieser Wun- 
derrwelt wegen „Nichtabschwörens der EISERNEN REGEL DES 
KREBS und Sich-Nicht-Bekehrens zum bisherigen „Schwachsinn" 
die Approbation mit sofortiger Wirkung zu entziehen und ihn ge¬ 
richtlich zu bestrafen (3000 DM Strafe). 

Noch eine Bitte an unsere verehrten Herren Professoren: 

Sie haben viel gutzumachen heute, so wird vermutlich einst die 
Nachwelt äußern. Ich nehme an, Sie haben beide mitgestimmt beim 
„Tübinger Syndrom". Trotzdem wurde ihnen heute nochmals die 
Chance gegeben in einer großen historischen Stunde der Medizin, 
zu einem wissenschaftlichen Duell oder Disputation, wie es aka¬ 
demischer Brauch ist. 

Tragen Sie ein wenig Ihrer Schuld dadurch ab, daß Sie sich nicht 
versuchen herauszureden, wenn Sie nach den Regeln des causal- 
logischen Denkkategorien längst geschlagen sind. 

Es ist mein guter Rat an Sie: 

Bringen Sie das Format auf und erklären Sie in solchem Falle ehrlich 
Ihre Kapitulation. Es erleichtert dem Gericht vieles, es erleichtert 
etwas, hoffe ich, Ihr Gewissen, und es ist für unendlich viele Patien¬ 
ten die Rettung. 

Totschweigen, Boykott, Schreibverbot, Saalsperrung (Bonn), Für- 
Verrückt-Erklären oder Approbationsentzug wegen Nicht-Ab- 
schwörens der EISERNEN REGEL DES KREBS, Geldstrafe und An¬ 
drohung von Gefängnis sind keine Argumente, sondern tiefster mit¬ 
telalterlicher Inquisitions-Exorzismus. 


194 


Nun zu den „Drei kleinen Fragen", gehen wir medial in res: 

1. Kleine Frage: 

Der einzige Weg im Körper, der in die Peripherie führt, geht über die 
Arterien. Alle reden von „Metastasen" und von „hämatogener Aus¬ 
saat". Aber in allen Onkologiebüchern können Sie nachlesen, daß 
es noch niemals geglückt ist, eine einzige Krebszelle im arteriellen 
Blut zu entdecken - bei Tausenden von Versuchen. 

Wie erklären Sie sich das?? 

2. Kleine Frage: 

Alle Pathologen geben zu, daß im Prinzip immer an der gleichen 
Stelle des Körpers die gleiche Art von Krebs entsteht. 

So sind z.B. die Lungenrundherde laut Prof. Seifert, Pathologe der 
Uni Hamburg, stets Adenocarcinome von der Histologie gesehen. 
Niemand kann ein sog. „primäres Carcinom" von einem sekundären 
Carcinom, in Ihrer Sprache eine sog. „Metastase" histologisch un¬ 
terscheiden. 

Wenn das so ist, dann müßten ja alle die - nie beobachteten Krebs¬ 
zellen - sogar so unendlich schlau sein, daß sie in den wenigen Se¬ 
kunden blitzschnell genau wüßten, wo sie hinkommen und daß sie 
dann dort das für diesen Ort übliche Carcinom bilden müssten. 
Diesen gänzlich unwahrscheinlichen, aber dogmatisch geforderten 
Vorgang nehmen Sie sogar an für verschiedenen Keimblättern ent¬ 
stammende Tumoren. 

Kurz: ein Sarkom macht Carcinom-"Metastasen", also, ein Schwein 
gebiert ein Kalb??? Meine Herren, was sagen Sie dazu? 

3. Kleine Frage: 

Alle Neurohistopathologen sagen übereinstimmend, daß Hirn- und 
Nerven- oder Ganglienzellen sich spätestens nach den drei ersten 
Lebensmonaten nicht mehr teilen können. 

Die Gliazellen, sog. „Hirnbindegewebe", die keine Nervenfunktion 
haben, sondern nur Ernährungs-, Stütz- und Narbenfunktion ha¬ 
ben, können sich teilen, wie das Bindegewebe im Körper auch, wenn 
es Narben bildet. 

Wenn sich nun die Hirnzellen gar nicht mehr teilen können, was sind 
dann Ihre Hirntumoren, sogar „Hirnmetastasen" ?? 

Weiter: 

Alle Neurohistopathologen stimmen darin überein, daß man bei ei¬ 
nem sog. „Hirntumor" bzw. HAMERschen HERD stets sehen kann - 
histologisch - wohin er gehört. 

Folglich ist doch am gleichen Platz auch immer im Prinzip die glei¬ 
che Sorte Hirngewebe, auch wenn es unter dem stattgehabten lo¬ 
kalen Kurzschluß ein bißchen verändert ist. Aber man erkennt immer 
noch genau, wohin es gehört. 


195 


Bisweilen kann man die Glia-Narben und verhornendes Plattenepithel 
schon mal verwechseln, weil sie morphologisch ähnlich aussehen. 
Sie müssten also schon - dogmatisch - fordern, daß sog. „Metasta¬ 
senzellen" die histologische Form von Nervenzellen annehmen könn¬ 
ten, also zu Hirn-Zellen würden. 

Als weiteres müssten Sie dogmatisch annehmen, daß die - nie be¬ 
obachteten - Krebszellen, die angeblich durch das Blut „hämatogen 
ausgesät sind", plötzlich im Gehirn keine Mitosen mehr machen, 
also sich nicht mehr teilen. 

Was aber sollen das für Metastasenzellen sein, die man auf ihrem 
Weg nie beobachten konnte, die sich dann im Gehirn in Hirnzellen 
verwandeln und - entgegen der Gewohnheit aller übrigen sog. „Me¬ 
tastasen" - keine Zellteilung mehr machen? Wenn Sie ehrlich sind, 
doch wohl nur „Phantasie mit Schneegestöber"!!! 

Meine Damen und Herren, dies ist kein Spaß, so unsinnig wird 

wirklich „argumentiert“. Und auf diese „Argumente“ hin sterben 

Millionen von Menschen! 

Herr Voigt, geben Sie das zu? 

Können Sie irgendetwas dagegen sagen?? 

1. Kleine Ersatzfrage: 

Wenn man irgendein Organ vom Gehirn trennt, so kann man dort - 
auch mit allen angeblichen 1500 „Carcinogenen" - keinen Krebs 
mehr erzeugen. Auch wenn man die „Carcinogene" in 1000-facher 
Konzentration lokal appliziert. 

Wie erklären Sie sich das?? 

Bei Ratten, bei denen angeblich Formaldehyd Krebs verursachen 
sollte, hatte man Formaldehyd, gegen das die Ratten einen großen 
Ekel haben, in hundertfacher Konzentration in die Nase gespritzt, 
und das täglich und ein ganzes Jahr lang. 

Meine Herren Professoren, merken Sie etwas? 

2. Kleine Ersatzfrage: 

Sie, Herr Prof. Voigt, wissen genauso gut wie ich, daß von 100 Pat¬ 
ienten, bei denen am Tag der Krebsdiagnose ein Röntgenbild der 
Lunge angefertigt wird, 95 bis 98 % der Bilder keine sog. „Meta¬ 
stasen" zeigen. 

An diesem Tag aber wird ihnen auch „die volle (vermeintliche) Wahr¬ 
heit mit der Nullprognose" gesagt, stets mehr oder weniger brutal. 
Für die meisten Patienten ist es, wie sie selbst sagen, ein furchtba¬ 
rer Schock, ein DHS. 

Manche erholen sich davon, weil sie liebe Mitmenschen haben. 

Bei etwa 30 bis 50 % der Fälle finden wir in brutalmedizinischen 
Krankenhäusern nach 3 bis 4 Wochen Lungenrundherde!! 


196 


Haben Sie sich wirklich noch nie dafür interessiert, meine ho¬ 
hen Herren Professoren, was in diesen Momenten in Ihren ar¬ 
men Patienten vor sich geht ?? Und haben Sie sich auch für 
das auffällige Phänomen dieser Röntgenbefunde niemals inte¬ 
ressiert, Herr Professor Henseler und Herr Prof. Voigt ? Sie 
behaupten doch nach Ihren Dogmen, Krebs wachse mindestens 
20 Jahre? Merken Sie etwas ??. 

Am 17.12.1986 hebt das Verwaltungsgericht Sigmaringen 
zunächst das negative Urteil der Universität Tübingen vom 
10.05.1982 auf! Zum einen entschied damals ein sachlich unzu¬ 
ständiges Gremium, das vom Ministerium noch gar nicht geneh¬ 
migt war, über mein Habilitationsgesuch (nämlich, statt des 
Fakultätsrates fälschlicherweise ein Habilitationsausschuß); 
zum anderen hatte das Gericht Bedenken, „ob das von der 
Beklagten (Universität Tübingen) in der mündlichen Verhand¬ 
lung geschilderte Verfahren vor dem „Habilitationsausschuß" 
mit der eigenen Habilitationsordnung des Fachbereiches und 
mit prüfungsrechtlichen Grundsätzen insoweit übereinstimmt, 
als die (150) Mitglieder des „Habilitationsausschusses", die über 
die Arbeit des Klägers (Dr. Hamer) urteilen, diese möglicher¬ 
weise gar nicht kannten - sofern sie nicht von der Möglichkeit 
Gebrauch gemacht haben, sie im Dekanat einzusehen - sondern 
ihr Urteil lediglich aufgrund der in der Sitzung abgegebenen 
Gutachten und der anschließenden Diskussion fällten. 

Dem Gericht erscheint es bedenklich, wenn das wissenschaft¬ 
liche Werturteil der „Prüfer" - dies sind vorliegend alle 150 Uni¬ 
versitätsprofessoren und Privatdozenten - auf diese Weise zu¬ 
stande kommt, zumal die Habilitationsordnung in § 6 Abs. 3 selbst 
bestimmt, dass die Habilitationsschrift - nicht nur die Gutachten 
und eine Zusammenfassung der wesentlichen Ergebnisse des 
Habilitanden - allen Mitgliedern des Prüfungsgremiums zur Kennt¬ 
nis zu geben ist" (Urteil VG Sigmaringen, S. 14). 

Bei der mündlichen Gerichtsverhandlung hat der ehemalige 
Dekan Prof. Voigt eingeräumt, „selbstverständlich hätte die Form 
der Arbeit keinerlei Rolle gespielt; wenn man gewusst hätte, dass 
der Inhalt der Arbeit den wirklichen Sachverhalt von Krebs¬ 
entstehung und -Verlauf wiedergegeben habe". 

Prof. Voigt wurde auch gefragt, ob denn Dr. Hamer recht ha¬ 
ben könnte. Er bejahte dies mit dem Hinweis: „In der Schulmedi¬ 
zin weiß man über Krebs quasi nichts !" 

Auf die Frage des Richters, ob es denn stimme, dass man das 
innerhalb von 2 Tagen prüfen könne im naturwissenschaftlichen 
Sinne, antwortete Prof. Voigt: „Ob in ein, zwei oder drei Tagen, 
kann ich nicht sagen, aber im Prinzip stimmt es!" 


197 



Auf meine Zwischenfrage, ob er sich denn noch erinnern könne, mir 
1981 versprochen zu haben, dass die Eiserne Regel des Krebs nach 
naturwissenschaftlichen Kriterien korrekt auf ihre Richtigkeit in einem 
Habilitationsverfahren geprüft würde, antwortet er: 

„Das stimmt zwar, dass ich das versprochen habe, aber die Fakultät 
hat es abgelehnt, deshalb musste ich die Erfüllung dieses Verspre¬ 
chens zurücknehmen." 

Weiter gab Herr Prof. Voigt zu, dass für den Fall, dass in einer 
Testreihe von beispielsweise 10 Fällen mit der gleichen Krebser¬ 
krankung (z.B. Collum-Ca), dass also in einer solchen Testreihe alle 10 
Patienten (RH) an der gleichen Stelle (links periinsulär) einen 
Hamerschen Herd sichtbar im Hirn-CT hätten, ich sicherlich Recht ha¬ 
ben müsse und räumte dabei ausdrücklich ein, „dass ich durchaus 
Recht haben könnte "! 

Auf die Frage des Richters an Prof. Voigt, warum die Universität 
diesen Test denn nicht endlich mache, wenn man das in drei Tagen 
prüfen könne; denn wenn die Neue Medizin richtig ist, dann müßte 
man mich doch habilitieren! 

Prof. Voigt: „Natürlich^ 

Vorsitzender Dr. Iber: „Ja, Herr Voigt, nun verstehe ich nichts mehr. 
Der Dr. Hamer könnte recht haben, sagen Sie, und Sie könnten das in 
kürzester Zeit nachprüfen, warum prüfen Sie es dann nicht?" 

Prof. Voigt schreit förmlich seine Not heraus: „Wir wollen gar nicht 
wissen, ob der Dr. Hamer recht hat!" 

Vorsitzender Dr. Iber: „Wie, Sie wollen gar nicht wissen, ob der Dr. 
Hamer mit seiner Neuen Medizin recht hat? Es ist doch ein Habilitations¬ 
verfahren, das müssen Sie doch prüfen!" 

Prof. Voigt: „Nein, wir müssen nur ein Habilitationsverfahren machen, 
mit zwei Gutachten, ob er recht hat, interessiert nicht!" 

Anschließend verstieg sich Herr Prof. Voigt noch in den denkwürdigen 
Ausspruch: „Ich werde immer und immer gegen Hamer stimmen, egal, 
was der schreibt ." 

Die im Gerichtssaal Anwesenden schlugen die Hände vor das Ge¬ 
sicht und stöhnten. Sie konnten es nicht fassen. Die Unruhe im Ge¬ 
richtssaal konnte der Vorsitzende Dr. Iber nur dadurch beherrschen, 
dass er die Verhandlung für beendet erklärte. 

Der Richter stellte nach dieser Befragung fest, dass es eigentlich 
nur einen Vormittag bräuchte, zu klären, ob die EISERNE REGEL DES 
KREBS zutrifft oder nicht. 

Als das Urteil kam, stand ausdrücklich nicht darin, dass die Medizi¬ 
nische Fakultät in der Sache bzw. nach naturwissenschaftlichen Krite¬ 
rien durch Verifikation zu prüfen haben, sondern nur, dass sie das 
Habilitationsverfahren fortführen müsse. 


198 


Die Universität Tübingen wurde also nach 5 Jahren verurteilt, 
das Habilitationsverfahren zu wiederholen. Allerdings konnte (oder 
durfte?) das Gericht die Universität Tübingen nicht dazu verpflich¬ 
ten, die Eiserne Regel des Krebs endlich nachzuprüfen. 

Und das war, wie die Folgezeit zeigt, der Haken an der Sache! 

Am Rande der Verhandlung am Verwaltungsgericht Sigmaringen 
sagte der Justitiar der Universität (Herr Schwarzkopf) zu mir: 
„Herr Hamer, Sie können davon ausgehen, dass unsere Herren die 
„Neue Medizin" schon hundertmal hinter verschlossenen Türen über¬ 
prüft haben. Sie haben jedes Mal festgestellt, dass die Sache stimmt. 
Hätten sie nur einen einzigen Fall gefunden, der nicht gestimmt 
hätte, dann hätte man Sie gleich zum nächsten Tag zu einer öffent¬ 
lichen Überprüfung nach Tübingen eingeladen." 

Der Wissenschaftshistoriker Prof. Hanno Beck (Bonn) nannte 
es den „krassesten Fall von Erkenntnisunterdrückung'', den er in 
50 Semestern Forschungsarbeit an der Universität jemals erlebt hat. 
„Eine Bankrotterklärung der Universitäten und Gerichte, ja unseres 
ganzen Staates." 

Durch das Urteil des Sigmaringer Gerichtes, das ein Habi¬ 
litationsurteil aufhob und ein neues Habilitationsverfahren verfüg¬ 
te, war eine für eine Universität bisher wohl ziemlich einmalige Lage 
geschaffen worden - eigentlich ein akademischer und wissen¬ 
schaftlicher Skandal, der sich jedoch bezeichnenderweise wieder 
einmal abgeschirmt von jeder Öffentlichkeit abspielen konnte; ob¬ 
wohl das Urteil am nächsten Morgen sämtlichen großen Tages¬ 
zeitungen und Rundfunk- bzw. Fernsehanstalten per Telex zur Kennt¬ 
nis gebracht wurde. Nicht einmal das Tübinger Lokalblatt durfte sich 
dafür interessieren! 

Kurz darauf (um es vorweg zu nehmen) wurde mir definitiv, quasi 
lebenslänglich die Approbation entzogen, wegen 

„Nicht-Abschwörens der Neuen Medizin und 
mich Nicht-Bekehrens zur Schulmedizin ", 
wie es wörtlich hieß. 

Allerdings wussten damals zu dem Zeitpunkt der Verhandlung 
schon alle, dass der Vorsitzende des OVG Koblenz, Herr Speck, auf 
Antrag des Herrn Vizepräsident Robbi-Schon (Bezirksregierung 
Koblenz), mir erneut - und diesmal endgültig - Berufsverbot ertei¬ 
len würde. 

Ich hatte vorab diese Information schon durch einen Gewährs¬ 
mann erhalten und sie dem VG Sigmaringen auch mitgeteilt, aber 
es erschien den Herren wohl unter diesen Umständen bequemer, 
die Diskussion durch Berufsverbot abzuwürgen, als den angebote¬ 
nen Beweis zu akzeptieren. 


199 


Ein Kollege des Herrn Prof. Voigt (Prof. Feine von Tübingen) 
war maßgeblich an dem Zustandekommen des Berufsverbots be¬ 
teiligt. Alle Professoren hatten geschrieben, Hamers Interpreta¬ 
tionen seien Fehldeutungen, was natürlich nur ein subjektives Ur¬ 
teil ist, denn z.B. die (relativ harmlosen) Hamerschen Herde müs¬ 
sen gefährliche „Hirntumoren" bleiben, sonst stürzt ja alles zusam¬ 
men, woran man Jahrzehnte in der Medizin geglaubt hat. 

In der folgenden Zeit war die Universität Tübingen jedoch nicht 
untätig. Man sann auf Abhilfe, wie man die drohende Habilitation 
doch noch stoppen könnte. 

Da fielen dem Dekan der medizinischen Fakultät und dem Justi¬ 
tiar ein genialer Winkelzug ein. 

Eine Lex Hamer muss her: 

Keine Habilitation ohne Approbation ! 

In einem Vermerk der Universität Tübingen vom 06 . 07.1987 
(Besprechung bei Herrn Präsidenten) ist zu lesen: 

Unter 3. : 

Der Dekan wird die Änderung der Habilitationsordnung dahinge¬ 
hend betreiben, daß für die Zulassung zur Habilitation auf den Ge¬ 
bieten, für die es eine Facharztanerkennung gibt, die Erteilung der 
Approbation regelmäßig Voraussetzung ist. 

Der Kreis schloss sich. 

Die dahingehende Änderung der Habilitationsordnung wurde 
inzwischen vom Senat der Universität beschlossen! 

Nun machte man sich in Tübingen über die wegen des Appro¬ 
bationsentzuges nicht mehr ausreichende „Würdigkeit" des Habi¬ 
litanden Sorgen, „ möglicherweise sei Dr. Hamer zur Führung eines 
akademischen Grades gar nicht mehr würdig!" 

Verwaltungsgericht - Richter Bayer: 

...Die Beteiligten werden darauf hingewiesen, daß der Widerruf der 
Approbation auch unter dem Gesichtspunkt der Unwürdigkeit oder 
Unzuverlässigkeit beurteilt werden kann 
(§ r Abs. 2 Satz 1 i.V.m. § 3 Abs. 1 Nr. 2 BÄO). 

Da letzteres jedoch ein Verhalten voraussetzt, dessen sich der 
Kläger „schuldig"' gemacht hat, ist vorab zu klären, ob die geistigen 
Kräfte des Klägers ausreichen, um überhaupt einen rechtlichen oder 
moralischen Schuldvorwurf aus bestimmten Verhaltensweisen ab¬ 
leiten zu können. 

21 . 07 . 1987 : Zur Klärung der „Würdigkeit" verfügte man eine 
psychiatrische Untersuchung. 

Dies geschieht im Rahmen eines unanfechtbaren Beweisbeschlusses, 
der auch von den Bundesverfassungsrichtern Simon, Katzenstein 
und Henschel ausdrücklich gebilligt wurde. 


200 


Lebenslängliches Berufsverbot - 1987/89 

Zur Erinnerung: 

Der Entzug der Approbation erfolgte nicht wegen eines ärztlichen 
Fehlers sondern allein auf Betreiben der Bezirksregierung Koblenz, 
wegen „Nichtabschwörens" und mich „Nichtbekehrens" zur Schul¬ 
medizin. Zur Debatte stand zu diesem Zeitpunkt immer noch meine 
geistige Verfassung, also ob ich geistig überhaupt in der Lage sei 
die Eiserne Regel abzuschwören. Dazu schlug das Gericht vor, mich 
in psychiatrische Behandlung zu schicken, alles natürlich auf dem 
Boden des Grundgesetzes im Rahmen eines einfachen Beweis¬ 
beschlusses! Vorsorglich erlaubte das Verwaltungsgericht Koblenz 
dem Psychiater aber schon mal ein Gutachten nur aufgrund der 
Gerichtsaktenlage, falls der Beklagte nicht „mitspielt''. 

Ein Vorgehen, das mit Sicherheit in die Rechts- und Psychiatrie- 
Geschichte unseres demokratischen Rechtsstaates eingehen wird! 
Zum Gutachter wurde der Leiter der psychiatrischen Abteilung der 
Universitätsklinik Bonn, Klosterkötter bestellt. 

In dem Beweisbeschluss vom 21. Juli 1987 hieß es: 

Es ist Beweis zu erheben zu der Frage, „ob der Kläger wegen seiner 
geistig-seelischen Konstitution nicht mehr in der Lage ist; seine Pflich¬ 
ten als Arzt zu erkennen oder seiner Einsicht gemäß zu handeln, 
ohne dass es darauf ankommt, ob dieser möglicherweise gegebene 
Zustand auf einer Geisteskrankheit im engeren Sinne beruht," durch 
Einholung eines Sachverständigengutachtens. 

Am 30.11.1988 schrieb Priv.-Doz. Dr. med. J. Klösterkötter 
an Richter Bayer: 

„Wie telefonisch schon angesprochen war zum Zeitpunkt unserer 
Beauftragung mit dem Gutachten im Verwaltungsrechtsstreit 
Dr. med. Ryke Geerd Hamer ./. Land Rheinland-Pfalz 
eine zügige Abwicklung der Angelegenheit vorgesehen. 

Das hätte damals auch im Bereich unserer Möglichkeiten gelegen. 
Dann mussten die Akten jedoch zweimal an ihre Behörde zurückge¬ 
sandt werden, offenbar jeweils zur Überprüfung des Änderungs¬ 
beschlusses vom 18. Januar 1988, und kamen erst im Juli dieses 
Jahres wieder in unsere Hände, zu einem Zeitpunkt, zu dem wegen 
Arbeitsüberlastung und anderweitigen Planungen die gewünschte 
bevorzugte Erledigung leider nicht mehr zu bewerkstelligen war. 
Das sind die Gründe für die bisherige Verzögerung der Gutachten¬ 
erstellung, und wenn auch jetzt noch eine Reihe anderer Verpflich¬ 
tungen der raschen Abwicklung im Wege stehen, so werde ich doch 
dafür Sorge tragen, da der Kläger baldmöglichst zu der erforderli¬ 
chen Untersuchung in der Bonner Psychiatrischen Universitäts-Kli¬ 
nik einbestellt wird.'' 


201 


Mit Schreiben vom 11.01.1989 bat mich dann schließlich Herr 
Klosterkötter höflichst, am 31.01.1989 in der Ambulanz der Univ.- 
Nervenklinik (Frau Mirbach) vorstellig zu werden. 

Daraufhin schrieb ich am 15.01.1989 Herrn Klosterkötter einen 
persönlichen Brief: Besten Dank für Ihre unerwartete freundliche 
Einladung zur Begutachtung. Sollte Ihnen das VG Koblenz keine Mit¬ 
teilung davon gemacht haben, dass ich Sie aus sehr triftigen Grün¬ 
den für befangen erklärt habe?... 

Ich war zwar nur 2 Jahre in einer psychiatrischen Univ.-Klinik tätig, 
aber lange genug, um zu wissen, dass kein Arzt der Klinik, nicht 
einmal der Chef selbst, es gewagt hätte, ein psychiatrisches Gut¬ 
achten „per Aktenlage" zu erstellen, noch dazu in einem solch fau¬ 
len Fall... 

Anschließend schickte Herr Klosterkötter die Akten mit einem 
Begleitschreiben wieder an das Verwaltungsgericht Koblenz zurück: 
„Herr Dr. Hamer ist der Einbestellung in unsere Klinik auf den 
31.01.1989 zum Zweck der gutachterlichen Untersuchung nicht 
gefolgt. Von weiteren diesbezüglichen Aufforderungen kann abge¬ 
sehen werden, denn aus den beiden an mich als den vorge¬ 
sehenen Gutachter persönlich gerichteten Schreiben des Klägers 
vom 15. und 28.01.1989 geht eindeutig hervor, dass von ihm keine 
Einwilligung in eine fachpsychiatrische Untersuchung mehr zu er¬ 
warten ist. Diese Verweigerung kam nach der durch die Aktenlage 
dokumentierten Vorgeschichte zwar nicht überraschend. 

Doch konnte man immerhin auch noch eine gewisse Chance 
sehen, Herrn Dr. Hamer umzustimmen und zu einem Gespräch 
mit einem neuen, ihm unverdächtig erscheinenden Sachver¬ 
ständigen zu bewegen. Das ist bedauerlicherweise nun nicht 
gelungen".... 

Das Verwaltungsgericht ließ mir am 06.03.1989 mitteilen: 

„Da Sie den vom gerichtlich bestellten Sachverständigen anbe¬ 
raumten Termin am 31. Januar 1989 nicht wahrgenommen haben , 
werden Sie hiermit um eindeutige Mitteilung gebeten , ob sie jede 
Form der Begutachtung , einschließlich der vom Sachverständigen 
nunmehr vorgeschlagenen zweiwöchigen stationären Behandlung , 
ablehnen".... 

Das, obgleich ich mich seit 3 Jahren weigere mich psychiatrisch 
untersuchen zu lassen. Denn das Gericht und auch der bestellte 
Psychiater gehen ja davon aus (oder unfreiwillig davon aus), dass 
ich Unrecht habe. Es bliebe mir also nur die Wahl, entweder meine 
wissenschaftlichen Ergebnisse zu widerrufen oder für Irrtümer zu 
erklären und mich damit selbst für verrückt zu erklären. 


202 


So schrieb mein Rechtsanwalt Lucke an das Verwaltungsgericht 
Koblenz am 31.03.89: 

„Die vom Kläger geäußerte Befürchtung, dass der Sachverständige 
befangen sei, ergibt sich vielmehr noch aus anderen Äußerungen 
des Sachverständigen im Schreiben vom 17.02.1989. 

Hier unterstellt der Sachverständige unter Ziffer 3: 

...durch die Aktenlage werde zwar vielfach belegt , dass sich bei Herrn 
Dr. Hamer wohl ausgehend von einem prägenden Schlüsselerlebnis 
bestimmte Vorstellungen vom Wesen der Krebserkrankung verfes¬ 
tigt haben , die mit dem medizinischen Wissen nicht vereinbar sind 
und sein Handeln dementsprechend immer wieder von den ärztlich 
allgemein anerkannten Verfahrensregeln abweichen ließen." 

Inzwischen hatte ich schon 3 Jahre Berufsverbot. 

Die letzten Zweifel wurden nach dem 1. Verhandlungstermin am 3. 
Juli 1989 in Koblenz ausgeräumt. 

Ein einmaliger Vorgang in unserem Rechtsstaat, dass eine ein¬ 
deutige Vollziehung 3 Jahre in Kraft sein darf - ohne jegliche 
Rechtsgrundlage. 

Da wird mit der Arroganz und dem Zynismus der Macht, die sich 
hinter Dummheit verschanzt, allen Ernstes ein Kuhhandel zwischen 
Richtern und Anwalt geführt, ob denn der Begriff „Schwäche der 
geistigen Kräfte " oder „mangelnde Steuerungsfähigkeit " beim An¬ 
geklagten zöge. 

Vor Augen halten sollte man sich, dass mit solchen Schaupro¬ 
zessen letzten Endes jedem der Prozess gemacht wird, der nach 
Wegen aus der Schulmedizin sucht, sei es für sich selbst oder für 
Angehörige oder Freunde. Im Zweifelsfalle gibt es eben unter die¬ 
sen Umständen keinen Arzt am Ort der sich traut, die Behandlung 
nach der Germanischen Neuen Medizin zu übernehmen. 

Ein Krankenhaus für schwierige Fälle wurde bisher, von kurzen 
Ausnahmen abgesehen, ja auch immer erfolgreich verhindert, um 
Erfolge zu verhindern. 

Richter Bösen (nomen est omen) und Bayer (dagegen Richte¬ 
rin Zimmermann-Spring wirkte irgendwie weggetreten und ver¬ 
härmt) machten den Eindruck, als hätten sie nun endlich ihr Ziel 
erreicht. 

In ihrem blinden Eifer haben die Richter nicht einmal bemerkt, 
dass ich von ihren Koblenzer Kollegen unlängst freigesprochen wur¬ 
de von dem Vorwurf, unerlaubt und beharrlich gegen die Gewer¬ 
beordnung verstoßen zu haben (Krankenhaus Katzenelnbogen). 
Es wird einfach weiterhin beharrlich und juristisch unerlaubt in 
der richterlichen Liste geführt und verlesen und auch später in 
der schriftlichen Urteilsbegründung, trotz Belehrung durch mei¬ 
nen Anwalt. 


203 


Außerdem soll ich 1982 in einer NDR-Talkshow im Fernsehen eine 
falsch belichtete Röntgenaufnahme gezeigt haben, das wiederum 
dem beteiligten Professor für Radiologie (Krokowski), der bei der 
Sendung 3 nach 9 „baden" ging, erst hinterher aufgefallen sein 
soll. Die Argumente sind von skurriler Bösartigkeit. 

Das reicht bis zu Schlägen unter die Gürtellinie, wenn in der 
schriftlichen Urteilsbegründung die Richter sich süffisant über mei¬ 
ne eigene Krebserkrankung äußern. 

Außerdem waren sie sehr erbost, dass ich mich standhaft ge¬ 
weigert habe, mich 14 Tage in stationäre psychiatrische Behand¬ 
lung zu begeben, um meine medizinische Würdigkeit und meine 
vermutete Schwäche der geistigen Kräfte psychiatrisch untersuchen 
zu lassen. Dies ginge nun voll zu meinen Lasten, ich habe wohl 
etwas zu verbergen, die Vermutungen der Richter seien wohl ganz 
berechtigt gewesen... denn wer sich nicht psychiatrisch untersuchen 
und behandeln lassen will, muss an Schwäche der geistigen Kräfte 
leiden. 

Das Urteil des Verwaltungsgerichtes Koblenz vom 19. Juli 1989 
ist ein Stück Wahnsinn mit vollem Bewusstsein und voller Absicht 
fabriziert. Der Prozess war von Anfang an politisch, und das Ziel 
immer eindeutig und klar! 

Aus dem Koblenzer Urteil vom 19.07.1989 

„Der Kläger ist wegen einer nachträglich eingetretenen Schwäche 
seiner geistigen Kräfte zur Ausübung des ärztlichen Berufes unfähig 
geworden, da er mangels entsprechender Einsicht nicht mehr in der 
Lage ist den ärztlichen Pflichten bei der Behandlung von Krebs¬ 
kranken nachzukommen. Nach dem Ergebnis der angestellten Er¬ 
mittlungen verfügt er infolge seiner psychopathischen Persön¬ 
lichkeitsstruktur nicht über die notwendige Einsichtsfähigkeit, um 
zu erkennen, dass die Richtigkeit seiner Theorie der „Eisernen Re¬ 
gel des Krebs" nicht bewiesen ist... 

Des weiteren ist er nach dem festgestellten Sachverhalt weder wil¬ 
lens noch in der Lage, der „eisernen Regel des Krebs" „abzu¬ 
schwören" und sich zu „bekehren". 

Den hiernach von der Ausübung des ärztlichen Berufs durch den 
Kläger ausgehenden Gefahren kann nur durch den Widerruf seiner 
Approbation begegnet werden, weil ein milderes Mittel der Gefahren¬ 
abwehr nicht zur Verfügung steht". 

(Formulierung der BezReg Koblenz im Urteil übernommen) 

...Der Widerruf der Approbation ist auch materiell nicht zu bean¬ 
standen. Dazu weist die Kammer nochmals ausdrücklich darauf hin, 
dass der Gegenstand der Klage allein die Rechtmäßigkeit des ange¬ 
fochtenen Bescheides und nicht die Frage ist, ob die Theorie von der 
„Eisernen Regel des Krebs" richtig ist... 


204 


Der Kläger ist aufgrund einer deutlichen Einengung seiner geistigen 
Kräfte zwar in der Lage, seine Pflichten als Arzt zu erkennen. Er ist 
jedoch unfähig, sein Handeln seiner Einsicht gemäß zu steuern.... 
Hierbei wendet die Kammer den von der höchstrichterlichen Recht¬ 
sprechung anerkannten Erfahrungssatz an, dass sich regelmäßig 
nur ein von der Unbegründetheit seiner Ansprüche überzeugter Klä¬ 
ger der ärztlichen Begutachtung entziehen und die Folgen eines 
nachteiligen Schlusses für sich in Kauf nehmen wird... 

„Die fehlende Steuerungsfähigkeit führt ebenso wie die vom Be¬ 
klagten angenommene fehlende Einsichtsfähigkeit dazu, dass der 
Kläger zur ärztlichen Berufsausübung unfähig ist... 

Dafür aber, dass die bei dem Kläger vorhandene Schwäche der geis¬ 
tigen Kräfte nur vorübergehender Art wäre, fehlen indes zuverlässi¬ 
ge Anhaltspunkte..." 

Dagegen sind die Gutachten von diversen Professoren über die Rich¬ 
tigkeit der EISERNEN REGEL DES KREBS und ein Aktenordner voll 
mit positiven Stellungnahmen von Ärzten aus dem In- und Aus¬ 
land, vergleichsweise uninteressant, ja nicht einmal der Erwähnung 
würdig. 

Richter Bayer fragte mich doch ernsthaft in der Verhandlung: 

„Ach, dann fühlen sie sich also wie Galileo Galilei, der die Kirchen- 
fürsten aufforderte, durch sein Fernrohr zu schauen und diese sich 
weigerten ?" 

„Ja, was würden Sie denn an meiner Stelle tun?" erwiderte ich. 

„Ich hätte halt abgeschworen" , meinte Richter Bayer. 

Drehen wir den Spieß doch einmal so 'rum: 

Werden die Verantwortlichen zu diesem Verfahren - 
Herr Robbi-Schon, Zwanziger, König, Bayer, Bösen, Zimmer- 
mann-Spring, Simon, Katzenstein, Henschel, Pluhm, Glauben, 
Speck, etc. alle später standhalten können - vor sich? 

Vor ihren Auftraggebern - allemal. 

Aber vor der Zeit und der Wahrheit - wohl kaum! 

Per Gerichtsentscheid erhielt ich aus Koblenz nunmehr lebensläng¬ 
liches Berufsverbot - nachdem eine andere Instanz ja zunächst die 
sofortige Vollziehung - für 3 Monate - aufgehoben hatte. 

Der Richter, der dieses Berufsverbot zwischenzeitlich aufgehoben 
hatte, wurde (wie bereits berichtet) 14 Tage später an die Asylanten¬ 
kammer einer anderen Stadt (Trier) versetzt - Zufall? 

Das Urteil selbst habe ich allerdings vorab aus der Presse erfahren. 

Kölner Express, 24.07.1989: 

„Krebsarzt verlor die Zulassung" 

Wie das? 


205 


Nun, die Richter des Verwaltungsgerichts Koblenz hatten das Ur¬ 
teil sofort der Bezirksregierung Koblenz „herübergereicht". 

Beamte der Bezirksregierung, der Urheberin dieses ganzen beschä¬ 
menden Verfahrens, hatten sich sogleich hingesetzt und einen Be¬ 
richt für die Deutsche Presse Agentur (dpa) verfasst, den diese auch 
am Sonntag, den 23.07.89 um 14.03 Uhr brachte. 

So etwas könnte man wohl eine konzertierte Aktion nennen. 
Immerhin hatte ich 4 Tage später ja dann auch das Urteil in der 
Hand und ich durfte mich schließlich glücklich schätzen, dass nach 3 
Vi Jahren rechtloser Zeit, nunmehr überhaupt der 1. Gerichtstermin 
in Sachen Approbation stattgefunden hatte. 


Hier einige Presseberichte: 

Kölner Express, 24.07.1989 
Impressum 

Krebsarzt verlor die Zulassung 

exp Koblenz - 

Er war fest davon überzeugt, ein Allheilmittel gegen den Krebs 
gefunden zu haben. Ohne Genehmigung der Behörden eröffne te 
der Mediziner bei Koblenz eine private Krebsklinik. 

Die Koblenzer Bezirksregierung entzog ihm die Approbation. 

Der „Krebs-Arzt" ging in die Berufung - und verlor. 

Das Verwaltungsgericht bestätigte das Urteil aus erster Instanz: 
„Er ist völlig uneinsichtig." 

(9 K 215/87) 


General-Anzeiger Bonn, 24.07.1989 
Impressumg 

Approbation entzogen 

Koblenz, (dpa) Ein Arzt ist für seinen Beruf ungeeignet, wenn er 
nicht nach seinen Berufspflichten handelt. 

Dies entschied das Koblenzer Verwaltungsgericht und bestätigte 
damit die Aberkennung der Approbation für einen „uneinsichtigen 
Krebsarzt". 

Der Mediziner hatte behauptet, durch seine eigene Krebserkrankung 
die Ursache für Krebs gefunden zu haben und eröffnete im Sommer 
1985 in der Nähe von Koblenz eine private „Krebsklinik", ohne die 
erforderliche Erlaubnis. 

(Az.: 9 K 215/87) 


206 


Saarbrücker Zeitung, 24.07.1989 
Impressum 

Krebsarzt verliert seine Zulassung 

Koblenz (Irs). Ein Arzt ist für seinen Beruf ungeeignet, wenn er 
nicht nach seinen Berufspflichten handelt. Dies entschied das 
Koblenzer Verwaltungsgericht in einem am Sonntag bekannt 
gewordenen Urteil in erster Instanz und bestätigt damit die Aber¬ 
kennung der staatlichen Zulassung zur Berufsausübung (Approba¬ 
tion) für einen „uneinsichtigen Krebsarzt'', so das Gericht. 

Der Mediziner hatte behauptet, selbst an Krebs erkrankt gewesen 
zu sein. Er habe dann die Ursache einer jeden Krebserkrankung 
gefunden und sei nun in der Lage, die schwere Krankheit in jedem 
Stadium heilen zu können. 

Fachleute eines „Internationalen Schiedsgerichts'' hatten jedoch bald 
festgestellt, daß die Theorie des Arztes lediglich bewährte Metho¬ 
den zur Krebserkennung und -behandlung unterstützt. 

Dennoch eröffnete der betroffene Arzt im Sommer 1985 in der Nähe 
von Koblenz eine private „Krebsklinik", ohne dafür die erforderliche 
Erlaubnis zu haben. Die Behörden schlossen das Unternehmen 
wieder. Wenig später zog die Koblenzer Bezirksregierung dem Arzt 
die Approbation zurück. 

Das Verwaltungsgericht bescheinigte der Behörde jetzt rechtmäßi¬ 
ges Handeln. Die Richter stellten fest, der Mann kenne zwar genau 
seine Berufspflichten, sei aber absolut nicht zu bewegen, danach zu 
handeln. Darüber hinaus habe er Röntgenaufnahmen falsch gedeu¬ 
tet. Außerdem habe er sich grundlos geweigert, über sich ein Gut¬ 
achten über seine Eignung zum Arzt fertigen zu lassen. Ein solcher 
Mediziner dürfe nach geltendem Recht seinen Beruf nicht ausüben. 
(Aktenzeichen 9 K 215/87). 

Der Patient, zu dem dieses Bild 
gehört, war der erste, bei dem 
ich prospektiv einen später sog. 
Hamerschen Herd suchte und - 
auch fand. 



207 


Tübinger Syndrom 2) - 1988/89 

Im Frühjahr 1988 wandte ich mich erneut an das Verwaltungs¬ 
gericht in Sigmaringen. Denn nach all den skandalösen Vorgängen 
konnte ich nicht mehr davon ausgehen, dass die Universität Tübingen 
ein neues ehrliches Verfahren will und schon gar nicht, dass sie die 
Eiserne Regel des Krebs endlich überprüfen wird. 

Folgendes eingereichte gerichtliche Protokoll wurde bisher von der 
Universität Tübingen nicht akzeptiert: 


Abschrift 


Sigmaringen, 27.7.88 


In dem VG-Verfahren wegen Vortäuschung falscher Tatsachen durch 
die Professoren der Med. Fakultät der Universität Tübingen, wird 
heute im Einvernehmen beider Parteien, 

1. der Universität Tübingen (Beklagte) 

2. des Herrn Dr. med. Ryke Geerd Hamer 
zu Gerichtsprotokoll gegeben 


1. Ablehnung der Habilitationsarbeit im Mai 82 
(eingereicht im Okt. 81-) 

Die Arbeit des Herrn Dr. Ryke Geerd Hamer über die EISERNE RE¬ 
GEL DES KREBS wurde im Mai 1982 vom Habilitationsausschuß der 
Med. Fakultät abgelehnt, mit 150:0 Stimmen (ohne Gegenstimme). 
Der entscheidende Vermerk war, daß die Methode der EISERNEN 
REGEL DES KREBS „nicht reproduzierbar" sei. 

In der Naturwissenschaft gilt eine Methode, die nicht reproduzier¬ 
bar oder nicht nachvollziehbar ist, als unbewiesen oder falsch. 

Die Aussage einer „Nicht-Reproduzierbarkeit" setzt in der Natur¬ 
wissenschaft voraus, daß der empirisch-wissenschaftliche Versuch 
gemacht wurde, die Methode durch empirische Reproduzierung ei¬ 
ner repräsentativen Anzahl von Fällen nachzuvollziehen. 

2. Die Med. Fakultät Tübingen hat keinen einzigen Fall auf Repro¬ 
duzierbarkeit der EISERNEN REGEL DES KREBS überprüft: 

Wie der damalige Dekan der med. Fakultät, Herr Prof. Voigt, am 
5.5.82 um 17.45 Uhr mitgeteilt und die Universität inzwischen 
auch schriftlich bestätigt hat, wurde kein einziger Fall daraufhin 
überprüft, ob die Methode der EISERNEN REGEL DES KREBS als 
eine biologische Gesetzmäßigkeit richtig ist, das heißt reproduzier¬ 
bar ist. 

3. Einzige Bitte bei Habilitation: 

Überprüfung der Reproduzierbarkeit der EISERNEN REGEL DES 
KREBS. 


208 


Wie aus einer ganzen Reihe von Briefen des Dr. Hamer, sowohl 
an die med. Fakultät Tübingen, als auch an einzelne wesentlich 
zustän-dige Professoren (Hirsch, Waller, Schräge) in der Zeit 
von Oktober 81 (Einreichung) bis Mai 82 (Ablehnung der 
Habilitation) eindeutig hervorgeht, bestand quasi die einzige Bitte 
für dieses Habilitationsverfahren darin, eine ehrliche und wissen¬ 
schaftlich korrekte Überprüfung der Reproduzierbarkeit der 
Methode der EISERNEN REGEL DES KREBS durchzuführen. Die 
Durchführung der Überprüfung der Reproduzierbarkeit, so hatte 
Dr. Hamer argumentiert, sei deshalb ganz besonders leicht, da 
es sich um eine biologische Gesetzmäßigkeit handele, so daß jeder 
einzelne Fall exakt nach der EISERNEN REGEL DES KREBS verlaufen 
müsse. 

Der Gesetzgeber hat für einen solchen Fall, wo eine medizinisch¬ 
biologische Gesetzmäßigkeit auf ihre naturwissenschaftliche Rich¬ 
tigkeit überprüft werden soll, das Habilitationsverfahren vorgese¬ 
hen, als zuständiges Gremium die Medizinischen Fakultäten der 
Universitäten. Herr Dr. Hamer mußte auf diesem, vom Gesetz vor¬ 
geschriebenen Weg, darauf vertrauen können, daß die im natur¬ 
wissenschaftlichen Bereich übliche Überprüfung einer biologischen 
Gesetzmäßigkeit durch Nachvollziehung, bzw. Reproduzierung ei¬ 
ner repräsentativen Anzahl von Fällen gewährleistet sein werde. 
Denn es handelte sich ja nicht um ein Laien-Gremium, das berech¬ 
tigt gewesen wäre, subjektive Glaubens- oder Werturteile abzuge¬ 
ben, die sich einer Nachprüfung entziehen. Dieses Gremium be¬ 
stand aus lauter hochqualifizierten Professoren, die für diese be¬ 
sondere Tätigkeit jährlich vom Staat mit Millionengehältern entlohnt 
werden. Herr Dr. Hamer hatte sogar wiederholt angeboten, vor je¬ 
dem beliebigen Gremium von Professoren jede beliebige Anzahl von 
Patientenfällen auf Reproduzierbarkeit der EISERNEN REGEL DES 
KREBS hin demonstrieren zu wollen. Die Professoren hatten also 
nicht nur die Möglichkeit, diese Reproduzierbarkeit der Methode 
vorgeführt zu bekommen, sondern sie wußten auch alle ganz genau, 
daß es einzig auf diese reale Reproduzierung einer repräsentativen 
Anzahl von Fällen ankomme. Zum Zeitpunkt der Ablehnung der 
Habilitationsarbeit im Mai 82 lagen außer den 200 teilweise von den 
Ärzten der Klinik in Oberaudorf gegengezeichneten Fällen der 
Habilitationsarbeit, noch mindestens 70, möglicherweise aber über 
100 von Professoren, Dozenten und Chefärzten gegengezeichnete 
und damit auf die Reproduzierbarkeit der Methode geprüfte aus¬ 
führliche Fallbeschreibungen der Universitäten Kiel, Zürich, Hamburg, 
Köln etc. der Fakultät vor. Diese, von ihren eigenen Fachkollegen 
auf Zutreffendheit der Reproduzierbarkeit gegengezeichneten 
Fallbeispiele interessierten die Gutachter und den Habilitations¬ 
auschuß von 150 Professoren offenbar nicht. 


209 


4. Es ging nicht um den Stil der Habilitationsarbeit, sondern um 
den Inhalt: 

In der Gerichtssitzung vom 17.12.86 vor dem Verwaltungsgericht 
Sigmaringen hat der ehemalige Dekan Prof. Voigt eingeräumt, 
selbstverständlich hätte die Form der Arbeit keinerlei Rolle gespielt, 
wenn man gewußt hätte, daß der Inhalt der Arbeit den wirklichen 
Sachverhalt von Krebsentstehung und -verlauf wiedergegeben habe. 
Weiter gab Herr Prof. Voigt (Neuroradiologe, Ordinarius der Univ. 
Tübingen) zu, daß für den Fall, daß in einer Testreihe von beispw. 
10 Fällen mit der gleichen Krebserkrankung (z.B. Collum-Ca), daß 
also in einer solchen Testreihe alle 10 Patienten an der gleichen 
Stelle (links periinsulär) einen HAMERschen HERD sichtbar im Hirn- 
CT hätten, Herr Dr. Hamer sicherlich recht haben müsse. Er räumte 
dabei ausdrücklich ein, daß Herr Dr. Hamer durchaus Recht haben 
könnte! Aber dann sagte er auf die Frage des vors. Richters, warum 
er dann nicht an einem Vormittag, den es offenbar benötige, bei 
solchen 10 Fällen ein Hirn-CT anzufertigen und zu sehen, ob der Dr. 
Hamer Recht habe, diesen leicht durchzuführenden Test mache: „Wir 
(gemeint die Professoren) wollen gar nicht wissen, ob der Dr. Hamer 
Recht hat." Später hat er noch gesagt, er werde immer und immer 
gegen Hamer stimmen, egal was der schreibe!!! Die Universität 
Tübingen weigert sich seit 7 Jahren, eine objektive Überprüfung der 
Reproduzierbarkeit der EISERNEN REGEL DES KREBS vorzunehmen 
oder überhaupt nur zu garantieren. 

Sie hat dem Justitiar ausdrücklich Weisung gegeben, eine solche 
Überprüfung der Reproduzierbarkeit auf keinen Fall zuzugestehen, 
weder innerhalb des Habilitationsverfahrens noch außerhalb des 
Habilitationsverfahrens. Ganz offensichtlich will keiner von den Pro¬ 
fessoren wissen, ob Hamer Recht hat, obwohl sie zugestehen müs¬ 
sen, er könne Recht haben. 

5. Die Folgen der Nichtüberprüfung der Reproduzierbarkeit der 
EISERNEN REGEL DES KREBS 

Das Bundesgesundheitsministerium hat schriftlich gegeben, 
dass Frau Dr. Hundsdörfer mit dem Dekanat 1982 telefoniert hat. 
Es hat auch schriftlich gegeben, daß es den Tenor „nicht nachvoll¬ 
ziehbar" bzw. „nicht reproduzierbar" für die Methode der EISERNEN 
REGEL DES KREBS von Tübingen erhalten hat. Dieses vermeintliche 
„wissenschaftliche Urteil" hat das Bundesgesundheitsministerium 
an alle möglichen Behörden weiterkolportiert und zwar quasi 
„amtlich"! 

Radio Bremen gibt an, mit dem Dekanat telefoniert zu haben. 

In wie weit dabei auch der Tenor „Methode ist nicht reproduzierbar, 
also falsch" mitgeteilt wurde, ist nicht genau zu eruieren. Es ist 
aber sehr wahrscheinlich. 


210 


An die Bez.-Regierung Koblenz, die Herrn Dr. Hamer Berufsverbot 
erteilt hat wegen „Nicht-Abschwörens der EISERNEN REGEL DES 
KREBS" und „Sich-nicht-Bekehrens zur Schulmedizin" und „man¬ 
gelnder Einsichtsfähigkeit in die notwendige Krebsbehandlung " wurde 
nicht nur ein Schreiben geschickt, sondern auch ausgiebig telefo¬ 
niert, außerdem ein offizielles Gutachten des Exdekans Prof. Feine 
abgesandt, worin der Nuklearwissenschaftler Feine eine psychia¬ 
trische Diagnose (Monomanie) stellt. 

Die Universität Tübingen kann nicht leugnen, daß die nicht statt¬ 
gehabte Überprüfung nicht nur für die Entziehung der Approbation 
verantwortlich war, sondern auch für mindestens 20 Psychiatri- 
sierungsansinnen, weil jede Behörde und jeder Gutachter stets davon 
ausgingen, dass die EISERNE REGEL DES KREBS ja wissenschaftlich 
sorgfältig geprüft worden und als „methodisch nicht reproduzier¬ 
bar”, also falsch befunden worden sei! 

6 . Ehrenerklärung der Universität Tübingen für Herrn Dr. Hamer 
Die Universität Tübingen erklärt öffentlich, daß die EISERNE REGEL 
DES KREBS bisher in der Sache niemals geprüft worden ist. 

Sie wurde an keinem einzigen Fall auf Reproduzierbarkeit überprüft. 
Die Gutachteraussage des Herrn Prof. Wilms ist insofern unkor¬ 
rekt. Sie hätte nach naturwissenschaftlichem Verständnis nicht ge¬ 
troffen werden dürfen. 

Die Universität Tübingen bedauert aufrichtig, dass offenbar auf ei¬ 
nem telefonischen Wege aus dem Dekanat der Tenor des Gutach¬ 
tens von Prof. Wilms an das Bundesgesundheitsministerium 1982 
herausgegeben wurde und vom Bundesgesundheitsministerium ganz 
offensichtlich als quasi „amtlich" an alle möglichen Behörden wei¬ 
tergegeben wurde: „Hamers EISERNE REGEL DES KREBS ist wis¬ 
senschaftlich nicht nachvollziehbar oder nicht reproduzierbar , also 
falsch". Desgleichen bedauert die Universität Tübingen auch, daß 
offensichtlich auch an die Bez.-Regierung Koblenz schriftlich ent¬ 
sprechend korrespondiert oder zusätzlich telefonisch diese Version 
weitergegeben wurde, so daß Herr Dr. Hamer mit Berufsverbot be¬ 
legt wurde, weil er angeblich „über mangelnde Einsichtsfähigkeit in 
die notwendige Krebsbehandlung verfüge". 

Das Berufsverbot, das sich ausdrücklich auf das negative Habili¬ 
tationsverfahren und auf Ausführungen von Exdekan Prof. Feine 
bezieht, kann unmöglich durch ein Habilitationsurteil abgedeckt 
sein; bei dem kein einziger Fall auf Reproduzierbarkeit überprüft 
worden ist. 

Die Universität Tübingen stellte ausdrücklich fest, daß bis zu einer 
korrekten Falsifizierung durch den (vergeblichen) Versuch einer 
Reproduzierbarkeit der EISERNEN REGEL DES KREBS diese als rich¬ 
tig gelten muß. 


211 


Da der Med. Fakultät Tübingen bisher in 7 Jahren eine korrekte Fal¬ 
sifizierung im naturwissenschaftlichen Sinne nicht gelungen ist, 
spricht sehr viel dafür, daß die Eiserne Regel des Krebs richtig ist. 

23.09.1988: Die Universität Tübingen gesteht offiziell ein, dass 
sie es bisher nicht für nötig befunden hat, die EISERNE REGEL 
DES Krebs an Patienten zu überprüfen. 

15.03.1989: Eigentlich sollte an diesem Tag die Verhandlung ge¬ 
gen die Universität in Tübingen stattfinden, bei der die Frage des 
wissenschaftlichen Betruges und der Vortäuschung falscher Tatsa¬ 
chen geklärt werden soll. Aber der Termin platzte, weil die Tante 
oder eine andere nahe Verwandte eines Professors der Uni Tübingen, 
der als Zeuge geladen war, plötzlich gestorben war. 

Da schon hunderte von Leuten für diesen Termin eingeladen und 
informiert waren, aber nicht mehr allen abgesagt werden konnte, 
entschloss ich mich kurzfristig, das Auditorium Maximum der Uni¬ 
versität anzumieten und stattdessen dort einen Vortrag zu halten. 
Es wurden alle Professoren und Sekretärinnen - zum großen Teil 
sogar persönlich eingeladen. Erstaunlicherweise erschien kein ein¬ 
ziger Universitätsangehöriger. Auch von der eingeladenen Presse 
war niemand erschienen, obwohl das eine einmalige Gelegenheit 
gewesen wäre, sich vor Ort einmal über diesen brisanten Fall zu 
informieren. 

Ein Beobachter, Roland Popers, schrieb in einer Aktennotiz: 

... „Zu dieser Veranstaltung am 15. März 1989 wurden von mir 48 
Chefredaktionen von namhaften deutschen Tages- und Wochen¬ 
zeitungen, Fernseh-, Rundfunkanstalten etc. mit ausführlichem 
Unterlagenmaterial angeschrieben und eingeladen. 

Diese Einladung wurde durch Eilbriefe und Telefaxe wiederholt aus¬ 
gesprochen, um auf die Bedeutung dieser Veranstaltung mit Nach¬ 
druck hinzuweisen. Es ist festzustellen, daß lediglich 1 Reporterin 
einer regionalen Rundfunkanstalt erschien. 

Sämtliche übrigen Einladungen blieben unbeantwortet und wurden 
einfach ignoriert. Der Eindruck vieler im AUDIMAX am 15. März 1989 
Anwesenden: Die deutsche Presse hat Angst über den Fall Hamer 
objektiv zu berichten ! 

Am 5. April 1989 konnte dann vom Gericht in Sigmaringen ein 
Ersatztermin anberaumt werden, zu dem dann schließlich und end¬ 
lich auch zwei Professoren verhört werden sollten. 

Darf eine Habilitationsarbeit nur deswegen abgelehnt werden, weil 
sie etwas ganz Neues, nämlich eine biologische Gesetzmäßigkeit 
beinhaltet und dementsprechend ein nur sehr kleines Literatur¬ 
verzeichnis besitzt, also der Kotau an die vorangegangen Wissen¬ 
schaft eher bescheiden ausfällt? 


212 


Darf man eine Überprüfung Überprüfung nennen, auch wenn in 
der Realität d.h. an Pat. von den „Prüfern" gar nichts überprüft ist, 
was einer wirklichen realen Überprüfung standhalten würde? 

Darf man eine Sache einfach ablehnen, obwohl der Habilitand 
hundertfach angeboten hat, seine „Thesen" vorzudemonstrieren vor 
jedem beliebigen Gremium und an jedem beliebigen Patienten und 
diese reale Überprüfung überhaupt der erste und einzige Grund für 
den Habilitanden war sein Habilitationsgesuch einzureichen, um ein 
wissenschaftlich anerkanntes Überprüfungsgremium zu finden und 
nicht einen Titel zu erwerben? 

Wenn ja, dann muss man allerdings hingehen und das Bild, das 
man vorher vom Wesen der akademischen Wissenschaft hatte, zu¬ 
rechtrücken. 

Es waren also erschienen: Herr Prof. Karsten Voigt, zum 2. Mal 
Dekan der medizinischen Fakultät, sowie Herr Prof. Wilms, also 
derjenige, der vor 8 Jahren die Habilitationsarbeit begutachtet und 
abgelehnt hatte. Grund: Form und methodisches Vorgehen, ent¬ 
sprächen nicht den Regeln einer wissenschaftlichen Publikation! 

Als nicht von Bedeutung werteten die Richter die erstaunte Fra¬ 
ge von Prof. Wilms an mich, was denn überhaupt eine medizinisch¬ 
biologische Gesetzmäßigkeit sei, er könne sich nichts darunter vor¬ 
stellen. Auch sagte Herr Prof. Wilms unter Eid aus, er könne sich 
nicht vorstellen, was sich mit der Eisernen Regel des Krebs in der 
Medizin ändern sollte. 

Dekan Prof. Voigt sagte ebenfalls unter Eid aus, dass in der Ge¬ 
schichte der Universität Tübingen, die Inhalte einer Habilita¬ 
tionsarbeit seines Wissens noch nie an Patienten überprüft worden 
seien. 

Als am Ende der Verhandlung das ablehnende Urteil erfolgte, 
beschlich alle Anwesenden das bedrückende Gefühl, dass hier 
letztlich mal wieder die Betroffenen, nämlich die Patienten verloren 
haben! 

Nachdem die Verhandlung eigentlich schon geschlossen war, 
gaben die Richter einer spontanen Meldung aus den Zuschauer¬ 
reihen statt, so dass der 1. Vorsitzende des Naturheilvereins 
Pforzheim, Herr Fiess, folgende Schlussworte sprechen konnte, mit 
denen er wohl allen Zuhörern aus der Seele sprach: 

Sehr geehrte Damen und Herren! 

Hohes Gericht! Herr Vorsitzender! 

Ich spreche hier als indirekt Betroffener. 

Aus ganz persönlichem Erleben bei Verwandten und Bekannten ist 
mir die Tragödie der Krebserkrankungen seit vielen Jahren bestens 
bekannt. 


213 


Ich will hier nicht den Leidensweg von Dr. Hamer aufzeigen, aber 
ich möchte das ganz große Krebselend mit allen seinen Auswirkun¬ 
gen in den Mittelpunkt stellen. Wenn die Erkenntnisse von Dr. Hamer 
richtig sein sollten (und die Richtigkeit oder Unrichtigkeit lässt sich 
bekanntlich innerhalb weniger Stunden nachweisenl), dann müs¬ 
sen sich hier medizinische Fachleute von tausenden und abertau- 
senden von Krebskranken und Krebstoten anklagen lassen, Leute, 
die samt und sonders einen hippokratischen Meineid geschworen 
haben. Indem sie die Erkenntnisse eines Dr. Hamer regelrecht un¬ 
terschlagen haben, lieferten sie nicht nur dem Bundesgesundheits¬ 
ministerium ein willkommenes Alibi. 

Von der Deutschen Krebshilfe erhielten wir auf Anfrage einen dümm¬ 
lichen Artikel über „den Rostansatz an der Hamer'sehen Eisernen 
Regel des Krebs". 

Das täglich mit 200.000 Mark subventionierte Krebsforschungs¬ 
zentrum Heidelberg, das unwidersprochen dem Deutschen Bundes¬ 
tag „keinerlei Unterlagen habe zukommen lassen können, aus der 
die Effizienz der konventionellen Krebstherapie auch nur mit einem 
Minimum hervorgegangen wäre", dieses Krebsforschungszentrum 
gab uns auf unsere Anfrage eine dermaßen primitive Antwort, dass 
selbst ein Sextaner sich einer solchen Expertise geschämt hätte. 
Aber auch der Justiz können wir einen massiven Vorwurf nicht er¬ 
sparen. Immerhin seit 3 Jahren ist gerichtsbekannt, welche Schie¬ 
bungen bzw. Unterschlagungen man der Universität Tübingen zum 
Vorwurf macht. Warum haben die Richter damals jene Leute nicht 
fortgeschickt mit der Auflage, morgen früh das Ergebnis vorzule¬ 
gen: Dr. Hamer hat recht, oder: Dr. Hamer hat nicht recht. 
Inzwischen sind wieder 3 lange Jahre vergangen. 

Wie viele Jahre müssen noch vergehen und wie viele anklagende 
Krebskranke müssen noch unter den schrecklichsten Qualen ver¬ 
faulen und sterben, bis die Krebs-Mafia von mutigen Richtern end¬ 
gültig zerschlagen wird, für den Fall, dass die Erkenntnisse von Dr. 
Hamer doch richtig sind? 

Zwei Ärzte aus München, die als Beobachter in der Verhandlung 
waren schrieben anschließend folgenden Brief (hier auszugsweise): 

An das Verwaltungsgericht Sigmaringen (3. Kammer) und 
an den Dekan der Universität Tübingen 
Auf Seite 6 des Urteils vom 05.04.89 steht: 

..."Nach Ansicht des Klägers kann seine Theorie nur dann ord¬ 
nungsgemäß nach wissenschaftlichen Grundsätzen überprüft wer¬ 
den - und dies bedeutet, darin sind sich die Beteiligten einig -, auf 
ihre Reproduzierbarkeit hin überprüft werden -, wenn sie an belie¬ 
bigen Patienten verifiziert wird..." und 


214 


„..Es ist unter rechtlichen Gesichtspunkten nicht zu beanstanden, 
wenn der Gutachter Dr. Wilms die Reproduzierbarkeit der Theorie 
des Klägers nicht dadurch überprüft hat; dass er versucht hat , sie 
bei bisher nicht auf die Eiserne Regel des Krebs hin untersuchten 
Patienten anzuwenden, sondern eine solche Reproduzierbarkeit 
aufgrund der ihm vorliegenden Darstellungen der Theorie verneint..." 
Beide Sätze im selben Urteil, die sich gegenseitig logisch ausschlie¬ 
ßen! Ist das der erklärte Bankrott der deutschen Rechtsprechung? 
Unsere Frage: Wie kommt es zu solch einem Widerspruch in ein und 
demselben Urteil? „Einigkeit" und „Verneinung"? 

Wir bitten dringlich um Aufklärung über diese logische Unmöglich¬ 
keit. Wir sind entsetzt über diese Leichtfertigkeit der Uni Tübingen 
und des Verwaltungsgerichts Sigmaringen, eine Vortäuschung fal¬ 
scher Tatsachen zu begehen bzw. ein solches Vorgehen noch zu 
bestätigen, ja gerade mitzumachen! 

Wir bitten dringlich um eine rasche Antwort, da die Münchener Ärz¬ 
te eine Verfassungsklage in Erwägung ziehen, weil durch dieses o.g. 
Vorgehen vorsätzlich das Leben einer Unzahl von Pat. bedroht ist. 
Muss nun die eiserne Regel des Krebs überprüft werden oder nicht? 
Der eine zitierte Satz bestätigt, der zweite Satz dementiert. 

Was sollen wir davon halten? 

Sie sind zu einer klaren Stellungnahme im Sinne der Wahrnehmung 
und des Schutzes öffentlicher Interessen verpflichtet, zum Ersten 
im Allgemeinen, weil ein Urteil mit sich selbst aufhebenden Wider¬ 
sprüchen glatter Rechtsbruch ist, zweitens wissen wir aus zahlrei¬ 
chen Reproduzierbarkeitsprüfungen der Eisernen Regel des Krebs 
außerhalb der Universitäten, dass diese ausnahmslos zutrifft. 

Es geht um ein vitales öffentliches Interesse und nicht um irgend¬ 
einen Kuhhandel. 

Wenn das Gericht sich nicht dem Verdacht aussetzen will, dass es 
bei der Vortäuschung falscher Tatsachen mitspielt, sollte es rasch 
zu einer logischen Urteilsfindung kommen, da sonst eine Verfass¬ 
ungsklage notwendig wird. 

Weitere Frage: auf Seite 4 des o.g. Urteils steht: 

„... Es wurde ergänzend darauf hingewiesen, dass eine solche Über¬ 
prüfung , die unter Umständen eine Mitwirkung des Klägers erfor¬ 
dern würde, da nur er in der Lage sein dürfte, die Behandlungs¬ 
methoden nach der Eisernen Regel des Krebs darzustellen , daran 
scheitern müsste , dass dem Kläger die Approbation als Arzt vorläu¬ 
fig entzogen sei..." 

Eine Sachlage, die sich in den Schwanz beißt, und sich dabei ganz 
„rechtstaatlich" verhält? Solange nicht experimentell widerlegt ist, 
dass Dr. Hamers Methode zutrifft und der Wahrheit entspricht, ist 
das Berufsverbot unzulässig. 


215 


Das wissen Sie!! 

Wie lautet Ihre Erklärung hierfür?? 

Reaktion: 

Statt einer Antwort erfolgte eine Überprüfung der Briefschreiber 
seitens der Ärztekammer. 


Wichtiges Urteil: 

Patient hat Anspruch auf seine Röntgenaufnahmen 

Wegen seiner Rückenschmerzen konsultierte ein Mann einen Ortho¬ 
päden. Der Arzt machte Röntgenaufnahmen von der Wirbelsäule. 
Da sich trotz Behandlung der Zustand nicht änderte, wollte der Pa¬ 
tient den Arzt wechseln und verlangte die Röntgenaufnahmen. 

Da der Orthopäde jedoch die Herausgabe verweigerte, verklagte 
ihn der Patient. 

Beim Landgericht Aachen fand er Verständnis für seine Forderung. 
Die Urteilsbegründung: 

Zwar behält in der Regel der behandelnde Arzt die von ihm aufge¬ 
nommenen Röntgenbilder oder überlässt sie gegebenenfalls einem 
anderen Arzt. Das aber schließt die Herausgabe an den Patienten 
nicht aus. Das Argument des Arztes, ein Patient sei nicht in der 
Lage, Röntgenaufnahmen zu verstehen, zählt hier nicht. 

Das Gericht verwies auf das Selbstbestimmungsrecht, wonach ein 
Patient seine Angelegenheiten selbst in die Hand nehmen kann, wenn 
er es wünscht. 

Das Persönlichkeitsrecht des Patienten steht vor dem Urheber- und 
Eigentumsrecht des Arztes an den Röntgenaufnahmen sowie der 
Verpflichtung, die Aufnahmen zu verwahren. 

(Landgericht Aachen, Urteil vom 16.10.85. 7 S 90/85) 


216 


Diverse Überprüfungen - 1988/1989 

Inzwischen gab es schon mehrere ärztliche Bestätigungen über die 
Richtigkeit der Neuen Medizin. So konnten in München, Zürich, 
Chambery (Frankreich) zahlreiche Patienten auf Ärztekonferenzen 
vorgestellt und gemeinsam untersucht werden. 

In Wien trafen sich am 9. Dezember 1988 fünf Ärzte, um die 
Eiserne Regel des Krebs anhand von Patienten auf ihre Richtigkeit 
hin zu überprüfen. Mit anwesend war der bekannte Wiener Profes¬ 
sor Dr. ehern. Dr. med. Jörg Birkmayer, dessen Patienten vorge¬ 
stellt werden sollten, um herauszufinden, ob bei deren Krebs- oder 
Krebsäquivalenterkrankung tatsächlich immer ein ganz spezieller 
Konflikt Vorgelegen hat und auch immer im Gehirn, auf dem Hirn- 
CT also, an einem ganz bestimmten Ort ein Hamerscher Herd zu 
finden ist. Wir einigten uns auf folgende Versuchsanordnung: 

Ich sollte zuerst die Hirn-CTs vorgelegt bekommen und daraus, 
ohne mit den Patienten vorher zu sprechen, deren Krebse diagnosti¬ 
zieren und auch sagen, in welchem Stadium sich der Patient befin¬ 
det. Also ob der Konflikt schon gelöst oder noch hochaktiv oder 
bereits längst vernarbt ist. 

Das Ergebnis ergab auch hier eine 100%ige Übereinstimmung 
und wurde per Unterschrift von allen Anwesenden - natürlich auch 
von Prof. Birkmayer - dokumentiert. 

Drei Wochen später, als die Sache bekannt geworden war, hat 
man Prof. Birkmayers Haus vollständig verwüstet und auch versucht, 
bei dessen Assistentin in der Praxis einzubrechen, was nur durch 
einen Zufall verhindert werden konnte. 

Wolfgang Stach von der Deutschen Depeschen Dienst AG hat 
ein Interview mit Prof. Birkmayer geführt und darüber eine 
Gesprächsnotiz angefertigt: 

Wortlaut: 

Herr Professor Birkmayer äußerte sich mir gegenüber sehr positiv 
über die Forschungsarbeiten des Herrn Dr. Hamer. 

Bei allen ihm von mehreren österreichischen Ärzten präsentierten 
an Krebs erkrankten Patienten habe Herr Dr. Hamer stets genau 
die richtige Diagnose gestellt. 

Herr Professor Birkmayer äußerte sich „fasziniert über die diagnos¬ 
tischen Fähigkeiten des Herrn Dr. Hamer". 

Düsseldorf, den 3. Februar 1989 
(Wolfgang Stach) 


217 


Folgende 5 Ärzte haben am 9.12.1988 eine gemeinsame Überprüfung 
der Renroduzierbarkeit der* EISER EN REGE ü DES KREBS in Wien 


durchgeführt . 


ELISABETH M. ROZKYDAL 




Es wurden i sgesamt 7Patienten untersucht. Die Untersuchung hatte 
den ausdrücklichen Zweck, festzustellen, ob alle Krankheitsbilder 
und Krankheitsverl; ufe dieser Patienten, die an Krebs, Multipler 
Sklerose und Krebsanuivalenten (Morbus Crohn u.a.) erkrankt waren, 
eindeutig nach der EISERNEN REGEI DES KREBS verlaufen waren. 

Dies war eindeutig der Fall, und zwar auf allen 3 Ebenen, 
der psychischen, die durch die anwesenden Patienten abgekl rt 
werden konnte (Konfliktanamnese) , der cerebralen Ebene, die 
durch die vorliegenden Hi rn-CT-BiIder demonstriert wenden konnten, 
und der organischen Ebene, die durch vorliegende Röntgenbilder 
und Kliniksbefunde gesichert waren. 

Die meisten Patienten hatte Herr Dr. Hamer vorher nicht gekannt. 

Die Zusammenhänge waren überzeugend# 


Wien, den 9. Dezember 1988 


218 






In einer Arztekonferenz in München am 04./05.03.1989 wurde 
eine Überprüfung von 16 Ärzten an 27 Patienten vorgenommen, die 
ich vorher nicht gekannt habe. Auch hier haben alle anwesenden 
Ärzte durch Unterschrift die Reproduzierbarkeit der Eisernen Regel 
des Krebs bestätigt. 


Protokoll der Ärztekonferenz am *4. /5. März 1989 

München 



hV- 



Am März 1989 wurde von den nachfolgend aufgeführten Ärzten 

ein? ■gemeinsame Überprüfung der Reproduzierbarkeit der EISERNEN 
REGEL DES KREBS in München durchgeführt. 

Es WURDEN INSGESAMT Zf ? PATIENTEN UNTERSUCHT UND JEDER EINZELNE 

Fall wurde genau dokumentiert. Die Untersuchung hatte den aus¬ 
drücklichen Zweck festzustellen, ob alle Krankheitsbilder und 
Krankheitsverläufe dieser Patienten, die an Krebs und sog. Krebs- 
Äquivalenten ERKRANKT WAREN. EINDEUTIG NACH DER EISERNEN REGEL 
DES KREBS verlaufen waren. 

Dies war eindeutig der Fall und zwar auf allen 3 Ebenen, der 
psychischen, dif durch die anwesenden d atienten abgeklärt werden 

KONNTE (KüNFLIKTANAMNESE) , DER CEREBRALEN EeENE, DIE DURCH DIE 
VORLIEGENDEN HI RN'CT-BiLDER ABGEKLÄRT WERDEN KONNTE UND DER ORGANI¬ 
SCHEN Ebene, die durch vorliegende Rüntgenbilder und kliniksbefunde 

GESICHERT WAR. 

Herr Dr. Hamer hatte die ihm vorgestellten Patienten vorher 

NICHT GEKANNT. 




Die Zusammenhänge waren überzeugend. 


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NaUÄrljjejivertih r en 

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7 . C 3 /.? m c3 a t c 


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pt»kt. Ara« fl i_ - , I 

5020 Salzburg, Schwedpnel^ac—- 7 / j 
Tel. 84 83 49 • privat WM 40 /, 

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Nachfolgende Dokumente 
aus dem Jahre 1988/1989 


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222 








pnor. c;v/NirK schon 


4400 MUNSTFR 1 - 1 9 8A 


AiMA»*"'ir r 


PROf. gVNIER SCI ION All lARPStR. 17 4400 MUNSUR * 


Im Rahmen eines Symposiums habe ich Herrn Dr. Manier vier 
ihm bis dahin unbekanrrte Patienten vorgestellt, bei dene** 
Multiple Sklerose mit motorischen Ausfällen diagnostiziert 
war. Ich hatte Hirn-CT-Bilder eilfertigen lassen, soweit 
sie nicht bereits Vorlagen. 

Herr Dr. Manier Konnte in allen vier Fällen den Herd iio 
Gyrus praezentralis zeigen und den ursächlichen Konflikt¬ 
inhalt (Konflikt des nicht Entfliehenkünnens) und den un¬ 
gefähren Zeitraum des Konfliktes angeben. Bei der Befra¬ 
gung der Patienten bestätigten sich die Angaben über Art 
und Zeit des Konfliktgeschehens. Eine Patientin sagte: 

"Ich fühle mich wie eine Maus in der Falle." 

Damit ergibt sich für mich die Wahrscheinlichkeit des Ver¬ 
laufs der Multiplen Sklerose nach der von Ilamer formulier¬ 
ten "Eisernen Regel des Krebses". 



Kopie iUier-rr i rh t von: 


AMICI di DIRK 


VtRl.AGSGESf.LLSCHAFT 
für medizinisch* Schriften mbH 
Sühburgstraß • 29 
5000 Köln 41 - Tel. 0221/41304 7 


Der ordentliche Professor für Physik an der Universität Münster, 
Herr Dr. Schön, dessen Sohn an Multiple Sklerose erkrankt war, 
hatte mich zu einem Symposium eingeladen. 


Anwesend waren außer seinem Sohn und dessen Frau noch 3 weite¬ 
re Patienten, die alle an MS litten und von ihrer Unheilbarkeit über¬ 
zeugt waren. Prof. Schön hatte die CTs machen lassen, stellte die 
Patienten vor und bat um ein Medizinisches Kolleg aus dem Stegreif 
und live. Bei allen 4 Fällen konnte sowohl Konfliktinhalt und Entste¬ 
hungsursache geklärt werden. 


223 




DR MICHAEL TREVEN 


Io.12.88 


A-9853 Gmund 


Tel 04732 3U0 


Reute, am 10*12*88, habe ich Rusaaimen mit Frau Qr, i«ed% Elisabeth 
Roakydal , prakt ratin in Wien, und Herrn Dr* R* Geerd Karner 
aus? Köln , eine Übarp rüfung der Reproduaierbar eit; der EISERNEN 
REGEL DBS KREBS im Falle meirer eigenen Ehefrau durchgeführt, 

Ks »eigte sich, daß die EISERNE RKGB DK S KREBS in allen 3 Ebene n 
(psychisch, cerebral und organisch) synchron eutreffend war* 

Hur Abklärung der cerebralen Ebene hatten wir e n Hirn-C? ange- 
fertigt* Auch der Verlauf entsprach genau der EISERNEN REGEL DES 
KREBS* 

Ich bin daran interessiert, in meiner ^Ahnarstpraxis in Zukunft 
die EISERNE REGEL DES KREBS auf die Erkrankungen der' Sahn- , 

Mund- und Kieferkrankhe ten anmuwenden* 



9^<J-Ua ^ Kaaa-wOcC ^ IU4?^ 




C^'^LaT toO; JCLG. Gz 


ELISABETH M. ROZKYDAL 

Dr. m«d. praktischer Arrt 
1090 Schwarxspanfersfr. 1 6/6 
Ordination nach Vereinbarung 
Tal: 42 66 57/39 WIEN 




/ 


224 





Das geplante Attentat 

Im April 1989 bekam ich einen Anruf von einem „Kollegen" aus 
Dänemark. Er bat mich inständig ihm zu helfen, seine Mutter sei 
schwer an Krebs erkrankt. Er würde mir selbstverständlich sämtli¬ 
che Fahrkosten erstatten, wenn ich nur direkt kommen könnte. 

So fuhr ich also hin. Dort angekommen, schien die Angelegen¬ 
heit plötzlich gar nicht mehr so eilig zu sein, denn der „Kollege" ließ 
sich sehr viel Zeit. Schließlich fuhren wir zu seiner Mutter - die aber, 
wie sich jetzt herausstellte, nur seine Pflegemutter gewesen war - 
und mich seltsamerweise überhaupt nicht empfangen wollte. 

Also fuhren wir unverrichteter Dinge wieder zum Bahnhof zurück. 

Dort lud der „Kollege" mich zu einem Kännchen Kaffee ein. 

Als er sich seinen Kaffee eingoss registrierte ich zufällig, dass er 
„unauffällig" eine kleine Tablette, ähnlich einer Süßstofftablette, in 
seine Tasse fallen ließ. Dann goss er auch mir ein, aber so „unge¬ 
schickt", dass er den Kaffee verschüttete. Er entschuldigte sich und 
wechselte gleichzeitig die Tasse aus, mit der Begründung, dass er 
ja aus seiner Tasse noch nicht getrunken habe. 

In dem Moment gingen bei mir alle Lampen an. Während er jetzt 
seinen Kaffee genüsslich trank, hielt ich mich zurück. Auf seine Nach¬ 
frage behauptete ich, der Kaffee sei mir noch zu heiß. 

Schließlich stand er auf, verließ den Tisch, um zu telefonieren. 

Augenblicklich sprang ich blitzschnell auf, holte mir an der Theke 
eine neue Tasse und goss mir etwas Kaffee ein. 

Als er zurückkam, trank ich seelenruhig meinen Kaffee gerade 
zu Ende. Wir unterhielten uns noch eine ganze Weile, bis ich meine 
Heimreise antreten konnte. Dabei erzählte er mir, dass er in einer 
jüdischen Loge sei. Ich tat zunächst ungläubig und meinte, dann 
hätte er doch auch sicher einen Logenausweis. Er bestätigte das 
freizügig und zeigte ihn mir sofort bereitwillig. 

Daraufhin ließ er sich nicht nur mit meinem Buch „Vermächtnis 
einer Neuen Medizin" fotografieren, sondern auch mit seinem 
Logenausweis der B'nai B'rith. 

Er muss sich seiner Sache sehr sicher gewesen sein, dass ich 
nicht mehr lebend in Köln ankommen würde, sonst hätte er das 
niemals gemacht. Immerhin musste er ja annehmen, dass ich den 
Kaffee - mit dem Gift (?) - wahrscheinlich Eserin, ein Alcaloid (ein 
Logengift), getrunken hatte. 

Dieses Gift bewirkt nach ca. 12 Stunden eine massive 15 Stunden 
anhaltende Unterzuckerung des Blutes. Das heißt, ich wäre auf der 
langen Heimreise im Zug irgendwann bewusstlos geworden und 
mausetot in Köln angekommen. 

Wieder einmal hat mich mein Instinkt nicht im Stich gelassen. 


225 



Dr. Erik Venderby 

im Bahnhofsrestaurant in Kolding - 
am 13.04.1989 - um 17.00 Uhr 



PISTBICT Five <2 

allem j* REITER ' " 

05-01-00-1239-020* 

4V J VENDERBY 

P.O. BOX 9709 
ARNOLD 


ISP 


MO 21012 



Ähnliches ist mir einmal in Rom passiert, gemeinsam mit mei¬ 
nem Sohn Bernd, als wir (1982) beim italienischen Sender RAI von 
Herrn Costance zu einem Interview eingeladen worden waren. 
Dort bot man uns vor dem Interview, das dann letztlich nicht statt¬ 
fand, noch eine Dose Cola zu trinken an. 

Durch die Unvorsichtigkeit meines Sohnes Bernd blieb die Cola-Dose 
3 Minuten unbewacht, als ich zur Toilette mußte. 

Mein Sohn wurde, kaum dass ich weg war, „in die Maske" gerufen, 
so, als solle das Interview gleich beginnen. 


226 




Erhitzt kam er dann „aus der Maske", griff nach der Coladose 
und trank ahnungslos. Doch einer Eingebung folgend nahm ich, nach¬ 
dem Bernd die 1/2 Dose bereits leer getrunken hatte, die Coladose 
an mich und trank den Rest aus. 

Als wir 12 Stunden später am Flughafen angekommen waren, 
kollabierten wir beide gleichzeitig. Bernd verlor quasi das Bewusst¬ 
sein. Ich sah es gerade noch, bevor ich selbst zusammenbrach. 

Wir hatten zwar jeder „nur" die halbe Coladose ausgetrunken. 
Jetzt sahen wir - nur mit einer Minute Differenz vor der Flughafen¬ 
toilette zusammengebrochen - alles nur noch durch einen Schleier. 
Wir wurden in die Flughafen-Notambulanz geschleppt. 

Dort war glücklicherweise ein älterer Arzt, der wusste sofort Be¬ 
scheid: „Oh Gott," sagte er, „Unterzuckerung, die haben Mafia-Gift 
bekommen." Dann wurden wir beide mit Glucoseinfusion ins Kran¬ 
kenhaus abtransportiert. 

Nach ca. 18 Stunden und ca. 10 Glucoseinfusionen kamen wir 
ziemlich gleichzeitig wieder ganz zur Besinnung. 

Im Krankenhaus in Rom sagte ich zu dem Stationsarzt: 

„Bitte, nehmen Sie mir Blut ab, ich will wissen, welches Gift es war." 
„Aber Kollege ", sagte er, „willst Du denn, dass ich sterbe? 

Ich habe eine Frau und 3 Kinder. Wenn ich Dir das Blut abnehme, 
bin ich morgen tot. Abgesehen davon würde es niemals aus dem 
Krankenhaus weg geschickt werden. 

Und wenn es weggeschickt würde, würde es nie ankommen. 

Und wenn es ankäme, würde es nie untersucht werden. 

Seid dem Schicksal dankbar, dass Ihr am Leben geblieben seid. 
Das passiert nämlich nur ganz selten." 

Auch hier ist es nur einer göttlichen Fügung zu verdanken, dass 
wir noch nicht im Flugzeug gesessen haben, denn das wäre garan¬ 
tiert unser Tod gewesen. 


227 


Interview mit Prof. Pfitzer - 1989 

Am 07.07.1989 hatte ich sämtliche Dekane von medizinischen Fa¬ 
kultäten deutschsprachiger Universitäten, 45 an der Zahl, in den 
Kursaal von Bad Honnef eingeladen. 

Die NEUE MEDIZIN und die EISERNE REGEL DES KREBS sollten 
anhand von Patienten, die ich nie vorher gesehen hatte, überprüft 
und verifiziert werden. Also ein Drahtseilakt ohne Netz. 

Neben umfangreichen Gutachten und anderen wichtigem Schrift¬ 
material bekamen die Dekane auch das Buch „Vermächtnis einer 
Neuen Medizin" geschenkt. 

Das Ergebnis: Vernichtend für die Dekane - denn keiner kam. 
Dennoch: Einige zeigten Interesse, wurden aber - laut mündlicher 
Mitteilung - von ihren Kollegen nicht gelassen. Warum wohl? 

Ich denke, wir alle kennen die Antwort. 

Aus diesem „Unternehmen" entstand jedoch ein Interview mit 
dem Dekan der medizinischen Fakultät der Universität Düsseldorf, 
Prof. Dr. Dr. Pfitzer, Biologe sowie Histo- und Cytopathologe, am 
13.07.1989 in Düsseldorf. 

Histologen sind im Grunde die höchste Instanz für die Onkologie 
(Krebsmedizin). Sie entscheiden nämlich, was ein Krebs ist und was 
nicht, oder ob eine Zelle „krebsig" entartet ist oder nicht. 

Man muss wissen, dass der absolute Grundpfeiler der schulmedi¬ 
zinischen Onkologie (und nicht nur der) die Annahme ist, von einem 
„Primärkrebs" würde sich eine Zelle ablösen, durch das Blut schwim¬ 
men und in einem ganz anderen Organ eine Metastase bilden, unter 
Umständen bei dieser nie beobachteten Fahrt unterwegs eine histo¬ 
logische Metamorphose durchmachen oder aber - als andere Vari¬ 
ante - eventuell auch ins Gehirn metastasieren. 

Das stellte man sich so vor, dass sich von dem besagten „Primär¬ 
tumor" eine Zelle ablöst, dann im Gehirn ansiedelt und dort die 
gleiche Sorte von Krebs macht. 

Das heißt, man behauptete, die Neurohistopathologen (Gehirnzell¬ 
untersucher) würden im Gehirn z.B. Darmkrebs oder kleine Hoden¬ 
oder Mamma-(Brust)-Ca-Zellen wiederfinden. 

Dieser dogmatische Grundpfeiler der Onkologie war verantwort¬ 
lich für die Chemotherapie und Bestrahlungen z.B. auf den Kopf um 
vermeintliche Metastasen zu verhindern (wie man es z.B. bei Leukä- 
mikern tut) und vieles mehr mit all seinen schrecklichen Folgen. 
Das Pikante an der Sache war nur: 

1) Man hat nie den direkten wissenschaftlichen Nachweis einer im 
arteriellen Blut schwimmenden Krebszelle geführt. Nur auf diesem 
Weg könnte sie in die Peripherie gelangen und dort „Tochter"- 
Geschwulste aussiedeln. 


228 


Gleichwohl blieb die herrschende Schulmedizin bei der Meinung der 
„Tochter"-Geschwulst-Bildung (Metastasierung) weil man 

a) die Seele der Patienten nicht berücksichtigte, d.h. man sich 
nicht vorstellen konnte, dass einfach ein Zweitkrebs durch neue 
Schocks entstehen kann. Zum Beispiel ist der gängigste 
Zweitkrebs (Metastase) nach Brustkrebs der Knochen-Krebs. 
Natürlich: Weil nach einer Brust-Operation oder -Amputation die 
betroffene Frau sehr oft in ihrem Selbstwertgefühl einbricht: 

„Ich tauge nichts mehr, habe nur noch eine Brust." 

b) Außerdem: Zellpräparate sind nicht immer so eindeutig, wie 
es der Laie annimmt. Bei den Ärzten entstand das Phänomen der 
selektiven Wahrnehmung, mit anderen Worten: Man sah nur das, 
was man sehen wollte, weil man glaubte, dass man es sehen 
müsste! 

2) Die Onkologen waren Speziallisten, die sich mit Chemo-Dosie- 
rung aller Art auskannten, aber von der Entwicklungsgeschichte und 
Histologie keine Ahnung hatten, bzw. diese Dinge längst wieder 
vergessen hatten. Wie sonst war es möglich, dass die Onkologen 
noch heute „glauben", was kein Pathologe mehr „glaubt", es aber 
nicht weitersagt? 

Das Interview, das am 13.07.1989 in Düsseldorf stattfand, ist ein 
Meilenstein, obgleich es zweimal nach dem Wunsch des Herrn De¬ 
kan korrigiert und um wesentliche wissenschaftliche Eingeständ¬ 
nisse geschmälert wurde, bis der Herr Dekan es nach mehr als ei¬ 
ner Woche endlich in dieser Fassung unterschrieben hat. 

Aber selbst in dieser Rumpffassung ist es eine Sensation! 

Hier nur einige Auszüge aus dem Interview: 

Dr. Hamer: 

...dann hätten doch eigentlich schon viele mal auf den Gedanken 
verfallen können, daß die Histologie etwas mit der Organ-Topogra¬ 
phie und diese wiederum etwas mit der Entwicklungsgeschichte des 
Menschen und der Tiere zu tun haben müßte. Warum ist darauf 
bisher nie jemand verallen? Könnte es vielleicht daran gelegen ha¬ 
ben, daß wir alle zu viel aufs Detail und zu wenig auf die Gesamt¬ 
vorgänge des Organismus gestarrt hatten, sodaß wir das Wesentli¬ 
che übersehen hatten? 

Dekan Prof. Dr. Dr. Pfitzer: 

Nun ja, wir sind heute mehr denn je alle spezialisiert und wer hat 
schon noch den ganzen Überblick über die theoretischen Fächer in 
Zusammensicht mit den klinischen Daten und Zusammenhängen 
am Krankenbett im einzelnen Fall? Der Pathologe sieht den Patien¬ 
ten normalerweise erst, wenn er tot ist. Der Histopathologe sieht 
Gewebe schon früher. 


229 


Aber es gibt auch eine große Traditon von übergreifenden systema¬ 
tischen Einteilungen in der Pathologie (WHO und AFIP). 

Der Überblick und die pathologisch-klinische Zusammenschau sind 
immer gepflegt worden. Allerdings ist Ihr „Ontogentisches System 
der Tumoren" noch niemandem eingefallen. 

Dr. Hamer: 

Herr Professor: In der konflikt-aktiven Phase kann man die Stelle X 
in der Landkarte des Gehirns, die für einen speziellen Krebs verant¬ 
wortlich ist, zwar sehr gut erkennen an ihrer typischen Schießschei- 
ben-Konfiguration. 

Schneidet man aber dieses Hirnareal heraus, dann sieht der 
Neurohistopathologe nichts mehr. 

Dagegen kann er natürlich eine Veränderung in der vagotonen 
Heilungsphase an der Stelle schon sehr deutlich erkennen, wenn 
die Stelle X, die meine Gegner einen „HAMERschen HERD nennen, 
intra- und perifocales Oedem oder sogar schon Glia-Einlagerungen 
hat. Dann sprechen die Neuroradiologen oder Neurochirurgen gleich 
von einem „Hirn-Tumor" (wenn sie nur diesen gefunden haben) oder 
von einer „Hirn-Metastase" wenn sie vorher noch einen anderen 
Krebs irgendwo im Körper gefunden hatten. 

Dekan Prof. Dr. Dr. Pfitzer: 

Nun gut; man kann sich ja zur Untersuchung auf neurohisto-patho- 
logischem Gebiet auf solche Fälle beschränken, die nach Ihrer Defi¬ 
nition schon in der vagtonen Heilungsphase sind. 

Dr. Hamer: 

Das sind ja alle sog. „Hirn-Tumoren" oder sog. „Hirnmetastasen", 
oder sie sind es mindestens schon mal gewesen, sonst hätten sie 
kein Oedem oder keine Glia. 

Dekan Prof. Dr. Dr. Pfitzer: 

Herr Hamer, Ihre Anschauungen sind sehr kühn. Jetzt verstehe ich, 
was Sie meinen. Aber könnte nicht auch der Zellkern für die Fehl- 
Steuerung der Zelle verantwortlich sein, muß es unbedingt das Ge¬ 
hirn sein? 

Dr. Hamer: 

Es gibt einen Witz: Frau Müller weiß über den Gartenzaun zu berich¬ 
ten, daß der Strom fürs ganze Dorf vom Elektrizitätswerk komme. 
„Das mag sein", sagt Frau Mayer, aber unser Strom kommt be¬ 
stimmt aus der Steckdose." 

Daß jede Zelle von ihrem „Minigehirn", sprich Zellkern, gesteuert 
wird, steht für mich außer Frage, nur: Wer könnte die Zellkerne 
koordiniert steuern, wenn nicht einzig unser „Riesen-Computer" 
Gehirn? 


230 


Dekan Prof. Dr. Dr. Pfitzer: 

Ja, Herr Hamer, Sie werfen wirklich die ganze Medizin über den 
Haufen mit Ihrem „Ontogentischen System der Tumoren". 

Dr. Hamer: 

Dazu meine ich, ist es auch höchste Zeit! Denn wenn das „Ontoge- 
netische System der Tumoren" auf histologisch-zytologischer Ebe¬ 
ne als zutreffend angenommen werden kann, für die cerebrale und 
psychische Ebene aber sehr leicht zu beweisen ist durch Überprü¬ 
fung der Reproduzierbarkeit, meinen Sie nicht, Spektabilität, daß 
wir dann so rasch wie möglich daraus die fälligen Konsequenzen 
ziehen müßten? 

Dekan Prof. Dr. Dr. Pfitzer: 

Ja, vorausgesetzt das „Ontogenetische System der Tumnoren" ist 
auf allen Teilbereichen verifizierbar , dann sind die Konsequenzen 
wirklich gewaltig! 

Dr. Hamer: 

Eine weitere schlüssige Konsequenz müßte die Abschaffung der bis¬ 
herigen Vorstellung von sog. Hirntumoren oder Hirnmetastasen sein, 
die es gar nicht geben kann. 

Dekan Prof. Dr. Dr. Pfitzer: 

Wie meinen Sie das? 

Dr. Hamer: 

Na ja, zunächst einmal: Ist es richtig, daß sich Hirnzellen nach der 
Geburt nicht mehr teilen bzw. vermehren können? 

Dekan Prof. Dr. Dr. Pfitzer: Ja. 

Dr. Hamer: 

Nun stellt aber ein fleißiger Doktorand nachträglich fest, daß in al¬ 
len 100 Fällen die Autopsiebefunde ergeben haben, daß man 
irgendwo im Körper ein kleines oder größeres Krebschen entdeckt 
hat, das klinisch nicht gefunden worden war, weil es dem Patienten 
keine Beschwerden oder Symptome gemacht hatte. Würden Sie nun 
nachträglich nochmals hingehen und versuchen, den sog. Hirntumor 
in eine sog. Hirn-Metastase „umzuempfinden", das würde heißen, 
Sie wollten versuchen, die HAMERschen HERDE z.B.: als Darmzot- 
ten-Adeno-Carcionom zu verstehen oder in die HAMERschen HER¬ 
DE gar Knochenosteolysen oder Sarkomen hineinzuempfinden? 

Dekan Prof. Dr. Dr. Pfitzer: 

Ja, da bringen Sie mich ein bißchen in Verlegenheit , weil ich das ja 
auch bisher noch nie durch Ihre Brille zu sehen versucht habe. 

Ich gebe schon zu, daß polymorphe Gliome oftmals zu Verschiede¬ 
nem zu passen scheinen. 


231 


Dr. Hamer: 

...Nach dem Hirn-CT gibt es da keinen Unterschied, es sind stets 
und ausnahmslos Gliome... Was ist Ihre Meinung? 

Dekan Prof. Dr. Dr. Pfitzer: 

Meine Meinung war bisher, daß es zwei verschiedene Typen von 
Hirnprozessen gäbe: 

1. die primären Hirntumoren, z.B. Gliome, 

2. die sekundär ins Gehirn metastasierten Prozesse, in denen wir 
außercerebrale Körperkrebszellen sehen. Zugegebenermaßen aber 
können diese Diagnosen auch Kopfzerbrechen machen. 

Dr. Hamer: 

Herr Professor Pfitzer, ist Ihnen klar geworden, daß wir soeben un¬ 
sere alte Schulmedizin zu Grabe getragen haben ?.... 

Hätte ich mich da wohl dem Trauerzug einer wissenschaftlichen 
Leiche anschließen sollen? 

Dekan Prof. Dr. Dr. Pfitzer: 

Für einen Pathologen sind auch die Leichen Gegenstand der Wis¬ 
senschaft. .. 

Wir sollten aber nicht vergessen: 

eine fast gleich große Sensation wie die des quasi medizinisch-wis¬ 
senschaftlichen Offenbarungseides durch den Dekan einer deutschen 
medizinischen Fakultät, der als exzellenter Fachmann und Koryphäe 
auf seinem Gebiet der Histopathologie und Zytopathologie gilt, ist 
der persönliche Mut dieses Mannes, der als erster zugegeben hat, 
was alle anderen genauso wissen, sich aber nicht getrauen, zuzu¬ 
geben. Ich meine, das kann dem Düsseldorfer Dekan nicht hoch 
genug angerechnet werden! 

Kommentar eines Kölner Professors für Radiologie und Leiter der 
radiologischen Abteilung eines sehr großen Krankenhauses in Köln: 
„Herr Hamer, für mich ist das bedrückend. Ich hatte geglaubt, die 
Histopathologen hätten was gewusst. Jetzt stelle ich aber zu mei¬ 
ner Bestürzung fest, die hatten überhaupt nichts gewusst!" 

Das Schlimme ist, dass viele Kliniker noch an Dogmen glauben, an 
die die Histopathologen, die es eigentlich wissen sollten, schon längst 
nicht mehr „glauben". Gewusst hatte - wie sich jetzt erschreckend 
herausstellt - überhaupt niemand etwas. 

Alles waren nur vage Vermutung gewesen, die der böse Hamer jetzt 
mit kräftigen Ham(m)erschlägen in Nichts pulverisiert hat. 

Man muss sich mal vorstellen: Ich habe 45 Dekane medizinischer 
Fakultäten sehr höflich angeschrieben, sie sehr höflich eingeladen, 
Ihnen zur Information ein Buch geschickt und die Ergebnisse der 
Ärztekonferenzen beigelegt. 

Keiner ist erschienen. 


232 



Anschließend habe ich alle angerufen und sehr höflich um ein Inter¬ 
view von einer halben Stunde gebeten. Jeder sollte von mir nur in 
seinem eigenen Fachgebiet gefragt werden. 

Nur dieser eine einzige hat es gewagt ein Interview zu machen, 
das allerdings spricht „Bände”! 

Wäre ich der unwissenschaftliche Scharlatan, als welcher ich so gerne 
verkauft werden soll, dann wäre es für die hochqualifizierten Ordi¬ 
narien doch wohl ein Leichtes gewesen, mich auf ihrem eigenen 
Fachgebiet, z.B. 

-- Zahnheilkunde 

— Hautkrankheiten 
-- Augenheilkunde 

— Onkologie 

— Kardiologie 

— Neurologie 
-- Nephrologie 

— Immunpathologie 

— Epidemiologie 

-- Strahlenheilkunde, etc., etc. 

abzuschmettern. Stattdessen wagte es mit einer Ausnahme keiner, 
gegen mich in „offener Feldschlacht” anzutreten. 

Man sieht, das ganze „Unsystem”, das sich hochtrabend Schul¬ 
medizin nennt, ist wie ein Kartenhaus in sich zusammengefallen, 
nachdem es diesen Zusammenbruch (nach außen) nur dadurch ver¬ 
mieden hat, dass es einfach jegliche Art der Diskussion verboten 
hatte (wie die heilige Inquisition!). 

Nur hintenherum versuchten alle nach Kräften, mit Rufmord¬ 
aktionen und Boykott die Germanische Neue Medizin zu stoppen. 
Inzwischen gibt es ja auch den Begriff: „Psycho-Neuro-Onkologie. 
Um den Begriff kreieren zu können, musste man zunächst mal dafür 
sorgen, dass der Entdecker dieses revolutionären naturwissen¬ 
schaftlich-biologischen Systems, sprich Germanische Neue Medizin 
Berufsverbot bekommt (am besten noch psychiatrisiert wird), da¬ 
mit er als Konkurrenz ausscheidet. 

Dann geht man hin, klebt ein neues Etikett darauf: 

Psycho für Seele , 

Neuro- für Gehirn und 
Onkologie für Organ-Krebs, 

und schon firmiert man das als eigenen Wissensstand - 

ohne Skrupel. 

Demnächst müssen sicher auch die Kardiologen nachziehen mit 
„Psycho-Neuro-Kardiologie”, die Dermatologen mit „Psycho-Neuro- 
Dermatologie" etc. etc. 


233 


Zentrum für Neue Medizin in Burgau - 1990 

Alle Versuche ein Zentrum einzurichten, in dem Patienten sich 
Rat und Hilfe holen könnten, wurden immer wieder vereitelt. 

Die Adresse in Köln war ja inzwischen Büro des Amici di Dirk- 
Verlages. Doch im August 1990 fuhr ich zufällig durch die Ost¬ 
steiermark und kam auf der Durchfahrt nach Burgau. Ein kleiner 
Ort mit ca. 1000 Einwohnern. 

Mir hatte das Schloss aus dem 12. Jahrhundert so gut gefallen, 
und ich hätte es mir gerne näher angesehen. Deshalb klopfte ich 
bei dem Ortsbürgermeister Herr Wahrter an, aber es öffnete mir 
seine Frau. Daraus ergab sich folgender Dialog: „Sie sind Herr Dr. 
Hamer", fragte sie ganz erstaunt, „dann haben Sie mir das Leben 
gerettet". „Oh , sehr angenehm", sagte ich, „aber ich weiß nicht; 
wieso?" Frau Wallner erzählte mir, dass sie 1989 die niederschmet¬ 
ternde Diagnose „Leukämie" bekommen habe, doch sie hätte sich 
nicht aufgegeben, sondern nach einem Ausweg gesucht. Zufällig 
wäre sie auf mein Buch „Vermächtnis einer Neuen Medizin" gesto¬ 
ßen und habe sich danach selbst therapiert. 

Einige Monate später wurde sie als geheilt bezeichnet. 

Nun, es folgten einige Verhandlungen und schließlich wurde das 
Schloss gemietet und danach entstand hier der Sitz des Zentrums 
für Neue Medizin. Allerdings mussten zunächst mit Hilfe sowie fi¬ 
nanzieller Unterstützung guter Freunde noch einige dringende Re¬ 
novierungen vorgenommen werden. 

Schon im März 1990 hatte ich in der Universität Graz vor vollem 
Hörsaal einen Vortrag gehalten. Für den 19. Oktober war bereits ein 
weiterer Vortrag geplant. Mit den zuständigen Stellen war inzwischen 
alles vereinbart worden. Doch der Rektor der Medizinischen Fakul¬ 
tät, Thomas Kenner (Physiologe) wurde zur Verweigerung des Saales 
gezwungen mit der Begründung, dass die Konsequenzen aus der 
Neuen Medizin für die Professoren nicht tragbar seien. 

Als ich am 1. Oktober 1990 in Begleitung zweier Doktorinnen 
das Rektorat aufsuchte, wies der Rektor zwar nochmals auf die Saal¬ 
sperrung hin, nahm aber meine Einladung zu einer internationalen 
Ärztekonferenz in Schloss Burgau an. Hier sollten beliebig viele Pa¬ 
tienten vorgestellt und die besagten Gesetzmäßigkeiten der Neuen 
Medizin überprüft werden. Anschließend sollte eine Urkunde vom 
Rektor und den anwesenden Ärzten unterzeichnet werden. 

Doch bereits am 4. Oktober ließ Rektor Kenner den Bürgermeis¬ 
ter von Burgau wissen, er dürfe nicht an der Konferenz teilnehmen, 
die medizinische Fakultät habe es ihm untersagt. Ich wurde gebe¬ 
ten die Unterlagen der Universität zuzusenden, die würde sich dann 
schon irgendwann dazu äußern. 


234 


Deshalb entschloss ich mich, diesen internationalen Ärztekongress 
bereits am 6. Dezember 1990 auf Schloss Burgau abzuhalten und 
lud dazu auch den Dekan der Medizinischen Fakultät ein. 

Der Dekan Prof. Dr. H.A. Tritthart ließ mir daraufhin am 18.10. 
1990 mitteilen: ...Die Krebsforschung hat immer begierig neue und 
unkonventionelle Ansätze aufgegriffen, muß aber aus hoher ethi¬ 
scher und ärztlicher Verantwortung sehr genau prüfen , welche Ver¬ 
fahren in Diagnose und Therapie anerkannt und eingesetzt werden 
können. Nach Meinung mehrerer Fachkollegen der Medizinischen 
Fakultät und nach meiner persönlichen Meinung, erfüllt Ihr ontoge- 
netisches System der Tumoren in keinem Punkt die Voraussetzun¬ 
gen für eine weiterführende wissenschaftliche Diskussion.... 

Jetzt wurde mit Hochdruck gearbeitet um die Räumlichkeiten 
fertig zu stellen. 

Neben Patienten waren am 6.12. aber auch viele Ärzte ange¬ 
reist. Es wurden etliche Patienten vorgestellt, die bereits einen lan¬ 
gen Leidensweg hinter sich hatten. Das ganze wurde mit einer Ka¬ 
mera aufgenommen und ist heute ein sehr wichtiges Dokument. 

Natürlich war der Rektor nicht erschienen, er ließ mitteilen, die 
Medizinische Fakultät wolle mit der Neuen Medizin nichts zu tun 
haben. Dafür waren aber in- und ausländische Ärzte mit ihren eige¬ 
nen Patienten gekommen, die dort öffentlich vorgestellt wurden und 
die ich nie vorher gesehen hatte. 

In allen Fällen waren die Gesetzmäßigkeiten der Neuen Medizin 
eindeutig und wurde von allen Teilnehmern auch durch Unterschrift 
bestätigt. Das hat sich natürlich schnell herumgesprochen und so 
entwickelte sich ein Federkrieg in der Lokalpresse. 

Rektor Kenner: „ Empfehle , Kontakte mit Dr. Hamerzu vermeiden ." 
Damit leistete er einen akademischen Offenbarungseid. 

Rektor Kenner hatte jedoch die Landessanitätsdirektion ins Spiel 
gebracht, und so kam es zu einem Treffen zwischen dem Landes¬ 
sanitätsdirektor und Hofrat Dr. med. Rauter und mir, im Schloss 
Burgau. Dr. Rauter überzeugte sich davon, dass mir tatsächlich die 
Approbation wegen Nichtabschwörens aberkannt worden war. 

Wir vereinbarten daraufhin für den 2./3. März 1991 eine erneute 
Überprüfung, bei dem das Fernsehen live übertragen sollte. Dies 
wurde in einem Protokoll festgelegt. Doch kurz vor dem Termin sagte 
das Fernsehen (wie üblich) wieder ab. 

Obwohl der Landessanitätsdirektor zwischenzeitlich vermutlich 
mit Informationen über mich überschüttet worden war, hielt er sein 
Wort und kam. 

Im Saal saß auch ein Mann, der mir dadurch auffiel, dass er als 
einziger im geheizten Raum einen Mantel an hatte, was eigentlich 
auf einen kurzen Aufenthalt hindeutete. 


235 


Er meldete sich schon während meines Einführungsreferates zu 
Wort, doch ich bat ihn höflich, bis zur anschließenden Diskussion zu 
warten und setzte meinen Vortrag fort. 

Wichtig war mir, anhand des ontogenetischen Systems der Tumo¬ 
ren, den Unterschied zwischen einem Bronchialkarzinom und einem 
sog. „Kleinzelligen Bronchialkarzinom" zu erklären, das nach mei¬ 
nem ontogenetischen System ein Restzustand nach der Heilung ei¬ 
nes Kiemenbogengangs-Ulcus im Mediastinum darstellt. 

Der Mann im Mantel, der sich als Dozent Dr. Kulinick, Neuro- 
radiologe, entpuppte, sprang sofort nach Ende des Referates auf, 
hielt mir ein Computertomogramm unter die Nase und fragte, ob 
ich denn auf diesem CT auch den Krebs des Patienten erkennen 
könne. Genau das, beweise ich ja ständig. 

Also erläuterte ich aus dem CT des unbekannten Patienten eini¬ 
ge Hamersche Herde, die aber zum größten Teil alten abgelaufenen 
Krebsen entsprachen, u.a. auch eine abgeheilte Kiemenbogengangs¬ 
zyste - schulmedizinisch: ein Kleinzelliges Bronchialkarzinom. 

Sofort sprang Dr. Kulinick auf und schrie: „Nein, alles falsch, der 
Patient hatte ein Bronchial-Karzinom, und daran ist er auch ge¬ 
storben - „Danke, das reicht mir." 

Er packte seine Bilder in Windeseile zusammen und wollte schon 
aus dem Saal stürmen, hätte ich ihn nicht genötigt zu bleiben. 

Da das „Kleinzellige Bronchialkarzinom", das ja kein Karzinom 
sondern einen abgeheilte Kiemenbogengangszyste ist, demzufolge 
auch nicht auf meiner Tabelle (Psyche-Gehirn-Organ) aufgeführt ist, 
kam mir der Verdacht, dass der „Kollege" sich genau das ausge¬ 
sucht hatte, um mich hereinlegen zu können. 

Ich bat ihn, das CT noch mal aufzuhängen und forderte dazu den 
histologischen Befund. Natürlich kam ich zu dem gleichen Ergebnis: 
der Patient hatte kein Bronchialkarzinom. 

Ich drängte Dr. Kulnick immer wieder: „Sagen Sie doch, was der 
Patient hatte " Schließlich wurde der Befund nach langem Weigern 
herausgerückt. Er lautete: „Kleinzelliges Bronchialkarzinom 

Die anwesenden Ärzte, Patienten und Angehörigen waren da¬ 
raufhin sehr empört. Der Dozent rannte mit rotem Kopf davon, doch 
eine Ärztin stellte sich ihm in den Weg, um ihn zur Diskussion zu 
zwingen. So in die Enge getrieben, wandte er sich an Bürgermeister 
Wallner und bat um seine Entlassung. 

Dr. Rauter verpasste jedoch den Abgang und musste zwei Tage 
aushalten, und obwohl bei allen 20 vorgestellten Patienten die 
Gesetzmäßigkeiten der Neuen Medizin erfüllt waren, konnte oder 
wollte Dr. Rauter nicht diskutieren, weil er Bakteriologe sei. 
Schließlich wollte er noch nicht einmal seine Anwesenheit bestäti¬ 
gen. 


236 


Dadurch in die Enge getrieben, griff Dr. Rauter sich 3 Mal an die 
Kehle - ein Notrufzeichen in Logenkreisen (übrigens ganz deut¬ 
lich auf der Videoaufzeichnung zu sehen) - daraufhin kam ihm ein 
„Nothelfer" zu Hilfe, quasselte dummes Zeug, offenbar um ihn aus 
der peinlichen Situation zu befreien. 

Dr. Rauter sagte noch, „er sei noch nicht ganz überzeugt, außer¬ 
dem habe er noch keine Zeit gefunden, sich mit den Hamerschen 
Vorstellungen zu befassen, da er im Vermächtnis einer Neuen Medi¬ 
zin erst bis zur Seite 3 gekommen sei". 

Dann floh er plötzlich entnervt aus dem Saal, und die Empörung 
der Anwesenden steigerte sich bis zum Zorn. Die 150 anwesenden 
Personen verfassten eine Patientenpetition für eine freie Therapie¬ 
wahl, die jedoch seitens der Landesregierung bis heute nicht beant¬ 
wortet wurde. 

Bürgermeister Wallner schrieb am 07.08.1991 
an den Landeshauptmann Dr. J. Krainer: 

...Das ist keine Auftragserfüllung! Hofrat Rauter hat keinen Fall be¬ 
anstandet oder nicht gelten lassen. Seine Aussage nach 2 Tagen, er 
sei nicht kompetent; er sei 2 Tage vorher erst auf Seite 3 des Ein¬ 
führungsbuches von Dr. Hamer „Vermächtnis einer Neuen Medizin" 
gewesen, er könne nichts sagen, hat unter den anwesenden Patien¬ 
ten, Angehörigen und Ärzten, die so viel Hoffnung in diese Überprü¬ 
fung gesetzt haben, eine große Empörung ausgelöst... 

Da die ganze Überprüfungskonferenz auf Video dokumentiert wur¬ 
de, ist das Verhalten von Hofrat Dr. Rauter und die Art und Weise 
wie die Landessanitätsdirektion diesen Auftrag von Dir, sehr ver¬ 
ehrter Herr Landeshauptmann ausführte, schlichtweg eine Blamage 
für die Landesregierung um nicht zu sagen ein Skandal... 

Doch hinter den Kulissen brodelte es bereits weiter: 

Herr Prof. E. Ch. Urban, Leiter der Abteilung Hämato/Onkologie 
der Kinderklinik Graz, wandte sich am 10. Juli 1991 mit der Anrede 
„Sehr geehrter Herr Präsident, lieber Wolfgang" 
an den Präsidenten der Landesärztekammer Dr. Routil. 

Dieser antwortete ihm am 25. Juli 1991 mit der Anrede 
„Sehr geehrter Herr Universitätsprofessor, lieber Freund. 
Wünschenswert wären für ein Einschreiten (gegen Dr. Hamer) eine 
mehr oder weniger gut belegte Krankengeschichte - etwa wie die 
gegenständliche - um eine einschlägige Sachverhaltsdarstellung an 
die Staatsanwaltschaft zwecks weiterer Verfolgung, übermitteln zu 
können. Notwendig hierzu wären, wie gesagt, Krankengeschichten, 
Befunde, Verlaufsberichte, beurkundete Todesursachen so wie stich- 
und hiebfeste Zeugen." Solches werde schon benötigt, denn Dr. 
Hamer sei „in konkreto rechtlich schwer zu fassen." 


237 


„Bei uns in der Ärztekammer" ist Obermedizinalrat Dr. H. Hammer 
mit der Bearbeitung „der Kausa" Neue Medizin befaßt. 

In einem „streng vertraulichen Schreiben, an den Landeshaupt¬ 
mann (Ministerpräsident) der Steiermark, Josef Krainer, vom 
20.09.1991, spricht er von den „für uns nicht vertretbaren klini¬ 
schen Prüfungen ” der „Neuen Medizin”. 

Man stelle sich vor: 

Da macht der Ärztekammerpräsident dem Ministerpräsidenten Vor¬ 
schriften, was er zu überprüfen hat und was nicht. Bundesbrüder 
(Logenbrüder) halten nun mal fest zusammen und haben ihr eige¬ 
nes Befehlssystem, egal ob in Medizin oder Politik. 

Am 7.10.1991 teilte Physiologe Prof. Thomas Kenner seinem 
Gesundheitsministerium ein „Memorandum betreffend Dr. Hamer” 
mit und unterstellte mir Patientenbehandlungen. Dabei warf er sei¬ 
nem Ministerium Tatenlosigkeit vor. 

Dr. Rauter vervollständigte am 4.11.1991 die Treibjagd und be¬ 
jammerte den Mangel an exakten Argumenten; so sei eine Anzeige 
bei der Staatsanwaltschaft gegen den Hamer „derzeit nicht gut 
möglich.” Dann aber sandte Dr. Routil am 21.11.1991 Dr. Rauter 
eine Krankengeschichte ein. 

Trotz unzureichender und fadenscheiniger Argumente erstattete 
das Bundesministerium für Gesundheit, Sport und Konsumenten¬ 
schutz am 6. Dezember 1991 Anzeige gegen mich. 



Die Wissenschaftliche Tabelle 
Psyche-Gehirn-Organ 
wie sie bei der Überprüfung 
in Burgau aufgehängt war. 


238 





Der Bürgermeister der Marktgemeinde Bargau 

8291 Bari* FQmUnMd TaMon 0 3383/32S 


betrifft: "tentnm für Heue Medizin* burqau l sm*.. am 15^05-1 qqi_ 

Sehr verehrter Herr Landeshauptmann Dr. Josef Krainer ! 

Ergänzend zu meinem Brief vom 10.05.1991 darf Ich Dir mittellen, daß 
ich aus sicherer Quelle erfahren habe, daß die Ärztekammer ein Rund¬ 
schreiben an alle umliegenden Xrzte gerichtet hat. 

In dem Schreiben ist angeführt, daß Dr. Hamer auch in Österreich 
Berufsverbot habe und auch die Anwendung der Erkenntnisse seiner 
"Neuen Medizin" durch andere Xrzte nicht gestattet sei ll 
Es ist deshalb eine klärende Antwort der Stmk. Landesregierung auf 
die Bitte der Xrzte und Patienten in der Petition vom 02.03.1991 
nach freier Wahl der Behandlungsart, um die ich im Schreiben vom 
10.05.1991 gebeten habe, dringend erforderlich. 

Ich möchte Dich noch kurz über eine spektakuläre Operation im LKH 
Pürstenfeld informieren: 

Dr. Hamer brachte einen Patienten aus Nürnberg nach Absprache mit 
Prim. Univ.-Prof. Stenzl ins LKH nach Fürstenfeld, weil die deutschen 
Kliniken eine Operation, wie Dr. Hamer diese durchgeführt haben wollte, 
mit der Begründung ablehnte, der Patient Lebe ohnehin nur mehr 14 Tage 
und der ganze Bauch sei voller Metastasen . 

Prim. Dr. Stenzl erklärte sich nach anfänglicher Skepsis durch das 
Bitten des Patienten bereit, die Operation nach Dr. Hamer durchzu¬ 
führen und erlebte eine große Oberaschung: Es war, wie Dr. Hamer 
gesagt hatte - eine riesige, vollkommen abgekapselte 20 kg schwere 
Nierenzyste, die entfernt wurde - und keine einzige Metastase l 
Dr. Stenzl sagte während der Operation wörtlich: " Um Gottes Willen, 
es ist genauso wie Dr. Hamer es gesagt hatte. Das haben wir nicht 
gewußt .... dann war ja bei solchen Fällen alles verkehrt, was wir 
bisher gemacht haben l" 

Dies wollte ich Dir noch ergänzend mitteilen und bitte um rasche 
Antwort auf den Brief vom 10.05.1991. 

Ich wünsche Dir einige geruhsame Pfingsttage und verbleibe 


p 4 4> f rAiin/4 1 1 ftKAn f* m Rö n 



239 







PROfOCOLE OE LA CONFERENCE DE KEDECIHS LES 12 Ef 13 KAI 1990 A NAMUR (BELGIQUE) 


II a et£ effectue un contröle validant la Loi d'Airain du Cancer et cecl en 
presence des rafcdecins c1t£s ci-dessous, presents ce jour-ia ä Namur. 


II a ete proc&de a une investigation complete de six patients et chaque cas 
a et£ docu»ent£ avec prScision. 

L’o&jectif explicite de 1'examen est le suivant: constater si tous les 
processus pathologiques de ces patients se sont d£roul£s sans equivoque 
conformement la Loi d'Airaln du Cancer. fous les patients souffraient de 
cancers ou d'equivalents cancereux. 

A chaque fois cette Loi a £t£ confirsiee et ceci aux trois niveaux 

• psychique qui a ete Slucide par les patients prfcsents - (anamn£se des conflit! 

- cerebral, £claire par les images de Scanners et 

- organique qui fut £tay£ par les radios et les protocoles cliniques. 


fous les patiens presentes au Dr. Ryke Geerd HAKER lui £taient inconnus. 



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Bei dem Seminar in Wepin (Belgien) am 12./13. Mai 1989, habe 
ich u.a. die Psychopathologie der Psychosen erklärt. 
Anschließend an das Seminar habe ich mich von der sehr integren 
Brüsseler Universitäts-Psychiaterin, Dr. Catherine Bataille de 
Longprey freiwillig psychiatrisch untersuchen lassen. 

Sie stellte fest: 

„...Ich kann bei ihm keinerlei Symptome einer Paranoia feststellen. 
Seine Ausführungen sind folgerichtig logisch, und wenn er eine an¬ 
dere Diagnostik und eine andere Behandlung beansprucht, so be¬ 
gründet er diese auf Analysen und embryologisch fundierten Unter¬ 
suchungen, die nach den Grundbegriffen der Schulmedizin herge¬ 
leitet sind." 


Ordnung sämtlicher Sonderprogromme (SBSe) entsprechend 
den 3 Keimblättern 

Entoderm Mesoderm Ektoderm 


•rp**&.4Gr’Xjiirr* 

- stommhim 

'fern Getom zum Otgart 
gekaeuä 

AdenoCo 


Afcfive Phase Gewebe-Pius 

P«ze und 

Mykobakterien 

^e*meh*ungc^ 

AMMkJt rs pcf-Phase 
(Abbau) 

Smr* #n 

dWMtsr «tos» 


Brocken-Konflikte 



V 


»i mfeiqi i r m / ir&aKt 

Mo ‘""(•'I Cortex 

worn Gehm zum örqjn vtom Gehwi 2 um Otgon 

gekreuzt 

Kompakte Ptaltenepithel-Uicus-Ca 


adenoide Tumore 

Afctö/e Phase: Gewebe-Plus 

Mykobakterien 

und Bakterien 

'tämetvang at> DHS 
AMMW m pcLPbcne 
(Abbau) 
d&ngpctof&mfr 
afcttasr rtaa& 

Attacke-Konflikte 

(Integrität) 

Mgftkiggf ^ 

Getan zi*nO*gort 
ge**e*a? 

Nekrosen 

AM** Ptiase: GesA«t>e-Miriu9 

Bakterien 

VemTeftrung ab Cl 
AklMfeSf in pct-Photse* 

(Ab- und Aufbau) 

Äewgfccfs» Srm am 
frrite Aer Meäungspha» 

Selbsfwert-Konflikte 


Vom Gefw? a*rr Organ 
fiKbT ge*r®utr5 

Ausnahme-Organe 


Aktive Phase: Gewebe-Minus 

Viren 

Vermehrung ab Ci 
AkfMfot m pcl-Phase 
(Aufbau) 


Biotogiscbef Sinn m 
OkhvOf Phoso 

Revier-Konflikte 
Trennung-Konflikte 


Cortex 

vom Gabun rum Organ 
gekreuzt 

Funktionsausfall 

in aktiver Phase 


Btotogtscbar Sinn in 
afctiver Phase 

Harxfcg*^ eget Htorcfcgpe*! eintehei«c>efX3 entscheidend 


Diagnosetabelle 


241 
















Der Fall Katharina - 1991 


In den vergangenen Jahren strebte die Schulmedizin immer mehr 
dahin, den Patienten ihre „Segnungen" (Chemo - Bestrahlung - 
Morphium) aufzuzwingen. Da aber bei erwachsenen Patienten (z.Zt. 
noch) das Recht der Therapiefreiheit respektiert wird, vergreift man 
sich an unmündigen Kindern. Hier wird die ganze Staatsgewalt ein¬ 
gesetzt und notfalls den Eltern das Sorgerecht entzogen. 

Dabei nimmt man sämtliche auftretenden Nebenwirkungen der 
hochgiftigen Chemotherapie" in Kauf, wie z.B. spätere Unfrucht¬ 
barkeit oder mutagene, d.h. erbgutverändernde Auswirkungen, so¬ 
wie natürlich die Vergiftung des Körpers, speziell von Nieren und 
Leber und so „kleine" Nebenwirkungen wie Haarausfall etc. 

Die Krönung des Wahnsinns ist die sog. Knochenmarkstrans¬ 
plantation. Dabei wird zunächst das Knochenmark eines Patienten 
durch Chemotherapie" und Bestrahlung vollständig zerstört. 
Sodann werden ihm Knochenmarkszellen eines fremden Spenders 
(gelegentlich auch das eigene Knochenmark aus der sog. Voll¬ 
remissionsphase) in die Blutbahn gespritzt, in der Hoffnung, die 
Zellen würden im früheren, jetzt zerstörten Knochenmark, wie Ra¬ 
dieschen im Boden angehen. 

Noch nie hat ein Forscher feststellen können, dass eine radioak¬ 
tiv markierte Knochenmarkszelle wirklich vom Blut ins Knochen¬ 
mark gewandert und dort angewachsen wäre. Die Fremdzellen wer¬ 
den im Gegenteil rasch abgebaut und sind bald nicht mehr nach¬ 
weisbar. „Erfolge" hat man nur bei den Patienten, bei denen die 
Bestrahlung des Knochenmarks aus irgendwelchen Gründen nicht 
vollständig gewesen war, so dass sich das eigene Knochenmark 
wieder regenerieren konnte. 

Prof. Winkler vom Leukämie-Zentrum Münster: 

„...Schon nach 4 Wochen Chemokur lassen sich im Mikroskop zwar 
keine Krebszellen mehr nachweisen. Dennoch müssen wir noch 
weitere fünf Monate Terror im Blindflug praktizieren... Dieser Intensiv¬ 
behandlung schließt sich eine 18-monatige Tablettenphase an." 
(Spiegel: 47/1991, S. 336). 

Bei der sog. Leukämie wurde das Knochenmark, das für die Blut¬ 
bildung zuständig ist, durch einen Selbstwerteinbruch-Konflikt und/ 
oder z.B. radioaktive Strahlen etc. geschädigt, d.h. die Blutbildung 
der betroffenen Menschen ist gestört, sie leiden an einer Depressi¬ 
on (Verminderung) aller Blutwerte. Das heißt, sie haben eine Anä¬ 
mie. Wenn ihr die ganze Tragweite dieser Dinge verstanden habt, 
dann wisst ihr, warum kein Professor gegen Hamer vor einem Ge¬ 
richt anzutreten wagt und auch kaum ein Professor diesen Unsinn 
bei seinen eigenen Angehörigen durchführen würde. 


242 


Hier werden Gerichte und alle Laien mit statistischen Manipula¬ 
tionen, die dann angebliche Erfolge beweisen sollen - „bis zu . 

Prozent Heilungschance'' belogen. 

Sie täuschen alle, auch sich selbst, mit „Erfolgen" aus sogenann¬ 
ten „standardisierten Gruppen". Denn in sog. standardisierte Grup¬ 
pen werden nur die Patienten hinein genommen, die nach der Neuen 
Medizin schon am Ende ihrer Heilungsphase angelangt sind, also 
nach einer Chemotherapie" schon wieder ein völlig normales Blut¬ 
bild (sog. Vollremission) aufweisen, wie z.B. die kleine Katharina. 

Man erinnert sich sicherlich noch an den Fall der kleinen an Leu¬ 
kämie erkrankten Katharina Scharpf, deren Eltern auf Antrag der 
Professoren Klein und Gaedecke der Kinderklinik Ulm das Sorge¬ 
recht entzogen bekamen. 

Das Kind war nach der ersten Chemorunde völlig herunterge¬ 
kommen und verstört, mit Mundschleimhautenzündung und Darm¬ 
entzündung, aus der Klinik nach Hause gekommen. Die Blutwerte 
hatten sich zwischenzeitlich wieder völlig normalisiert, wie es ja bei 
allen Leukämien, je nach Konfliktdauer natürlich, normal ist. 

Die Eltern verweigerten daraufhin 2 weitere Behandlungsblöcke 
und beschlossen sich nach anderen Wegen umzusehen. Schließlich 
entdeckten sie die Neue Medizin. Hier fanden sie sich in Ihrer An¬ 
sicht bestätigt, dass ihre Tochter längst gesund war. 

In der Presse war zu lesen, dass man den Eltern das Sorgerecht 
entzogen habe, nachdem sie das leukämiekranke Kind aus der Che¬ 
motherapie geholt hätten, und nun sei der Vater nach Amerika ge¬ 
flohen, um sie dort behandeln zu lassen. 

In Wirklichkeit lagen die Dinge aber anders: 

Die Eltern haben mich gebeten, Ihnen ein Gutachten für den 
zuständigen Richter anzufertigen, das ich sehr gerne gemacht habe. 
Daraufhin rief der Richter mich an und fragte, wie er denn feststel¬ 
len könne, wer Recht habe, die Schulmedizin oder ich. 

Ich schlug vor, die Onkologen und die Amtsärztin zu einem Termin 
zu laden, bei dem ich auch anwesend sein würde. Ich sagte allerdings 
voraus, dass die Professoren, wenn sie davon erfahren, absagen 
würden, weil sie genau wüssten, dass sie im Grunde keine Argu¬ 
mente gegen die Neue Medizin hätten. 

Genauso geschah es. Richter Göppner gab allerdings bald nach 
der Lektüre meines Buches „Vermächtnis einer Neuen Medizin" den 
Eltern das Sorgerecht zurück. 

Die „Schorndorfer Nachrichten" vom 21.11.1991 berichte¬ 
ten: „Nach einem wochenlangen erbitterten Streit der Familie mit 
den Behörden ist das leukämiekranke Mädchen Katharina nach Deut¬ 
schland zurückgekehrt. Zusammen mit ihrem Vater und ihrer Oma 
traf das dreijährige Kind am Dienstag in München ein.... 


243 



Hintergrund der „Flucht" von Vater und Tochter nach Amerika war 
die Aberkennung des Sorgerechts der Eltern durch das Vor¬ 
mundschaftsgericht Memmingen gewesen, weil das Ehepaar sich 
geweigert hatte, ihr Kind in Deutschland einer Krebsbehandlung zu 
unterziehen. Erst nachdem das Gericht eingelenkt und den Eltern 
das Sorgerecht wieder übertragen hatte, entschloss sich Vater 
Scharpf zur Rückkehr. 

Alban Scharpf und seine Frau richteten scharfe Angriffe gegen 
die Justiz und die Ärzte in der Bundesrepublik. 

„Es kann doch nicht angehen, dass der Anruf eines Professors bei 
Gericht zu einer Entmündigung genügt ... 

dabei will ich nur das Recht auf freie Arztwahl und auf Auswahl der 
Behandlungsmethoden" , sagte der Elektromeister vor den Journa¬ 
listen... In Tübingen sei im übrigen festgestellt worden, dass bei 
Katharina derzeit kein Blutkrebs mehr vorliege. Deshalb sei auch 
eine Chemotherapie mit der Verabreichung von Zytostatika nicht 
mehr nötig. Die Folgen der Chemotherapie werde Katharina wohl 
erst nach längerer Zeit überwinden. Das Kind habe infolge dieser 
Art der Krebsbehandlung schwere körperliche und seelische Schä¬ 
den davongetragen , sagte die Mutter... 

Kölner Stadtanzeiger am 19.01.1992: 

Eltern sollte Kind entzogen werden 

„In Memmingen versuchten Ärzte den Eltern eines siebenjährigen 
Kindes, die eine Knochenmarkspunktion und Chemotherapie ver¬ 
weigert hatten , per Gericht das Sorgerecht zu entziehen. Vergebens: 
Die Richter erkannten auf freie Therapiewahl der Eltern!" 

Wieder einmal wird an diesem Fall die tatsachenunterdrückende und 
unterschlagende Funktion einer offenbar zentral gesteuerten Medien¬ 
mafia deutlich. 

Etlichen Journalisten und Reportern hatten die Eltern Scharpf u.a. 
als Grundlage ihrer Entscheidung gegen weitere Chemotherapien 
bei ihrer Tochter mein Buch „Vermächtnis einer Neuen Medizin" an¬ 
gegeben, worin ausführlich das Thema Leukämie behandelt ist. 
Allen hatte Frau Scharpf mit anderem Material auch meinen Brief 
an den zuständigen Richter kopiert. Vergebens! 

Die Medien berichteten nebulös von fragwürdigen Alternativ- und 
Wunderheilern, denen die Familie glauben würde. Keiner erwähnte, 
dass sich die Eltern im Gegenteil sehr ernsthaft mit dem Thema 
auseinandergesetzt hatten. 

Der Name Hamer und Neue Medizin wurde ganz einfach nach 
bewährtem Muster unterschlagen. 


244 


So schrieb mir Frau Scharpf am 12.12.1991 erbittert einen Brief: 

... Katharina geht es auch ganz ordentlich, Ihre Blutwerte sind 
gleichbleibend gut, was ja bei Katharinas angeblicher Leukämie, die 
bereits ausgeheilt ist, (alle Konflikte gelöst und aufgearbeitet) für 
uns und wahrscheinlich auch für Sie nichts Besonderes oder gar 
verwunderlich ist. Nur ihre Nerven haben sich von der zwangsweisen 
Tübinger „Behandlung" noch nicht ganz erholt. 

Aber wir sind zufrieden. 

An dieser Stelle möchten wir Ihnen noch ganz herzlich danken, dass 
Sie in unserer Angelegenheit diesen mutigen Brief an den Richter 
geschrieben haben. So hat dieser saubere Herr auch kapieren müs¬ 
sen, dass es außer dieser todbringenden Chemotherapie der Schul¬ 
medizin auch noch die Neue Medizin von Hamer gibt. 

In der Hoffnung, diese, Ihre Methode würde jetzt vielleicht etwas 
mehr Beachtung finden, haben wir vielen Zeitungs-, Radio- und 
Fernsehreportern Kopien von Ihrem Schreiben an das Gericht und 
von der Eisernen Regel des Krebs mitgegeben. 

Leider haben wir in keiner Zeitung oder im Fernsehen etwas darüber 
gelesen, gesehen oder gehört ." 

So werden weiterhin noch viele Menschen, vor allem Kinder, der 
Geld- und Behandlungsgier unserer allmächtigen Onkologen zum 
Opfer fallen. 

Es ist schlimm, das alles zu wissen und doch nicht helfen zu kön¬ 
nen. Aber das brauchen wir Ihnen wohl nicht zu sagen. 

In der Hoffnung, dass die Ära der Krebsmafia bald zu Ende geht, 
wünschen wir Ihnen . 

In der „Bunte" schrieb damals Dr. Peter Schmidsberger 

(Medizin-Journalist): 

„...Dass sie noch lebt, verdankt die kleine Katharina einem außer¬ 
gewöhnlichen Mann: Dr. Geerd Hamer. 

Er ist in Schulmediziner-Fachkreisen der gefürchtetste und am meis¬ 
ten angegriffene Krebsarzt. Dazu muss man wissen, dass Dr. Hamer 
eine neue Theorie über die Krebsentstehung entwickelt hat. 

Wenn er recht hat, sind die bisherigen Lehrbücher nur noch Altpa¬ 
pier und manche Therapiemethode nichts weiter als Folter. 
...verdienen Briefe von geheilten Krebskranken besonderes Interes¬ 
se. Ich habe in letzter Zeit mehrere solcher Mitteilungen erhalten. 
Von Patienten, die alle behaupten, ihre Gesundheit Dr. Geerd Hamer 
zu verdanken. ...Mit seinen Erkenntnissen hat Dr. Hamer auch am 
Selbstverständnis der Krebsmediziner gerüttelt. Und aus der Ge¬ 
schichte wissen wir doch, wie empfindlich die Mächtigen der Zunft 
sind, wenn es um ihre Lehren und damit um ihr Ansehen geht. 

Das hat auch Dr. Hamer mit voller Härte zu spüren bekommen." 


245 




Auch Dr. Schmidsberger selbst hat das mit voller Härte zu spü¬ 
ren bekommen. Er wurde bedroht und flog bei der „Bunte" raus. 
Von dem Schock hat er sich nicht mehr erholt. 

Drei Jahre nach der Chemotherapie verstarb Katharina. 

Doch nicht an Krebs bzw. Leukämie, sondern an Herzversagen (Herz¬ 
perforation = Myokardinfarkt) - eine vermutliche Spätwirkung der 
Chemo - ( „ich fühle mich überfordert"). 

Die Staatsanwaltschaft beschlagnahme die Leiche und ließ sie 
gegen den Willen der Eltern in einer Nacht-und-Nebel-Aktion obdu¬ 
zieren, noch während der Einspruch der Eltern im Gericht diskutiert 
wurde. Angeblich um „Fremdverschulden" festzustellen, wobei nichts 
herauskam. 


Symptome in der konflikt-aktiven Phase 

1. Osteolysen: 

Knocheneinschmelzung - Knochenschwund - 
Osteolysen sog. Knochenkrebs 

2. cerebral: 

HH im Großhirn-Marklager in Schießscheiben- 
Konfiguration 

3. psychisch: 

Entweder generalisierter SWE (Kind oder Greis) - 
oder spezifischer Selbstwerteinbruch-Konflikt 

4. vegetativ: 

Sympathicotonie, Schlafstörung, Gewichtsabnahme, 
kalte Peripherie, dauerndes Denken an den Konflikt 

5. Folge: 

Minderbelastbarkeit der osteolysierten Skeletteile (Bruchgefahr) 

6. Fortschreitende Panmyelophtise 

a) Anämie 

b) Leukopenie 

7. ergo: 

Zunehmende verminderte Leistungsfähigkeit durch Anämie 


246 


Symptome in der konflikt-gelösten Phase 

1. Vagotonie: Aufdehnung der Blut- und Lymphgefäße. 

Der Durchmesser der in der vorausgegangenen Sympathicotonie 
enggestellter Blutgefäße vergrößert sich nun um das 3 bis 5-fache. 
Dabei vergrößert sich mit dem Faktor x r2 (r = halber Durchmes¬ 
ser) das Volumen in den Gefäßen. 

Da anfangs noch nicht mehr Erys und Leukos zur Verfügung stehen 
als vor der Konfliktlösung, muss das Volumen mit Blutserum auf¬ 
gefüllt werden. 

Dadurch „sacken" rein rechnerisch die Hämoglobin-, Erythrozyten- 
und Leukozytenwerte (samt Thrombozytenwert) ab, obgleich die 
Zahl der Blutzellen ja um keine einzige Zelle abgenommen hat. 

Wir nennen das die zusätzlich „Pseudo-Anämisierung", die sehr dra¬ 
matisch erscheint, es in Wirklichkeit aber nicht ist. 

2. Nach 1-3 Wochen: Anstieg der Leukozyten, meist Blästen - 

= Leukämie 

3. Nach weiteren 3-8 Wochen (je nach Dauer der konflikt-aktiven 
Phase und damit bei entsprechender Konfliktdichte und der Aus¬ 
dehnung der Osteolysen): Anstieg der Erythrozyten - bis zur 
Erythrohämie oder kurz Erythrämie. 

Das bedeutet vermehrt rote Blutzellen im peripheren Blut, trotz 
Aufdehnung der Gefäße, also eigentlich viel zu viel Blut im Gefä߬ 
system, wenn der Gefäßdurchmesser normal wäre. 

4. Jetzt Völlige Müdigkeit, Abgeschlagenheit, dabei guter Appetit 

5. Knochenschmerzen durch die Aufdehnung des Periosts 
(Perisost-Sack), zwecks Sammlung von Callus 

6. Blutungsneigung durch aufgedehnte Gefäße und stark 
verdünntes Blut 

7. Rekalzifizierung des osteolysierten Knochenbereichs 
(fester als vorher) 


247 


Gleiches beim Knochenbruch mit DHS - 

wobei der Knochenbruch selbst meist das DHS war. 

Gleiches beim akuten Gelenkrheumatismus - 

(Osteolysen in Gelenknähe) - die in Verbindung mit einem Syndrom 
(Flüchtlings-/Existenz-Konflikt) eine gewaltige Schwellung machen. 

Gleiches bei Kyphose, Bechterew - 

die allerdings infolge von häufigen Selbstwerteinbrüchen und er¬ 
neuten Rekalzifizierungen also weiteren Zementierungen schließlich 
Skelettdeformationen nach sich ziehen, die nicht selten wieder zu 
neuen Selbstwerteinbrüchen führen (Teufelskreis). 

Gleiches beim Osteosarkom - 

Darum: Punktiere niemals ein gespanntes Periost über einer in Hei¬ 
lung befindlichen Knochenosteolyse! Die Gefahr einer periostären 
Callusbildung - sog. Osteo-Sarkom - ist groß! 

Ein solches gespanntes Periost zu punktieren oder zu inzidieren, ist 
schlicht ein Kunstfehler! 


Üblicher Verlauf: 

a) Erstes Stadium : 

Direkt nach der CL noch Anämie und Leukopenie und Thrombopenie. 

b) Zweites Stadium : 

Noch Anämie aber schon Leukozytose aber auch noch 
Thrombopenie. In diesem Stadium werden die meisten Leukämien 
entdeckt, weil die Patienten so abgeschlagen und müde sind! 

c) Drittes Stadium: 

Gewöhnlich 4 bis 6 Wochen nach Beginn der Leukozytose beginnt 
auch die Produktion der Erythrozyten und der Thrombozyten ins 
Gewicht zu fallen, aber ein großer Teil der roten Blutzellen sind noch 
unreif und deshalb mangelhaft funktionsfähig. 

d) Viertes Stadium : 

Überschießende Produktion der weißen und roten Blutzellen, sog. 
Pan-Polyzythämia vera. 

e) Fünftes Stadium : 

Normalisierung der Blutzellverhältnisse, sowohl im peripheren Blut 
als auch im Knochenmark. 


248 


Die verschenkte Gipsschiene - 1991 

Die Kölner Staatsanwältin Mösch hatte es sich offensichtlich zur 
Lebensaufgabe gemacht, den medizinischen Fortschritt zu behin¬ 
dern, indem sie mit allen Mitteln versuchte, mich ins Gefängnis zu 
bringen. Diesmal diente ihr als Corpus delicti eine Gipsschiene, die 
ich einem Jungen wegen dessen (durch einen Knochenprozess) 
frakturiertem Knie für die Reise mitgegeben hatte. 

Der Patient hatte mich mit seiner Tante, selbst Ärztin, wegen 
eines „Knochenkrebs" aufgesucht. Wir haben den Fall miteinander 
besprochen und ich habe ihm für die Heimreise mit dem Auto, eine 
Gipsschiene geschenkt, um das Bein zu stabilisieren, damit nicht 
noch mehr passiert. Am nächsten Tag wollte er sich in der Klinik 
vorstellen. 

Ich habe den Patienten danach nie mehr gesehen. Er blieb immer 
in schulmedizinischer Behandlung. Schließlich wurde ihm nach ei¬ 
ner Chemotherapie das Bein „weit im Gesunden” amputiert. 

Dies versuchte man nun groteskerweise der Gipsschiene Hamers, 
die man ggf. in den nächsten Papierkorb hätte werfen können, an¬ 
zulasten. Man hätte natürlich - wenn ich das nicht gemacht hätte - 
die Sache auch genauso gut umdrehen können: dann hätte man 
mich mit absoluter Sicherheit wegen „unterlassener Hilfeleistung” 
angeklagt. So wurde ich wegen der Schwere des Vergehens sofort 
mit einem Bußgeld belegt. 

Ich schrieb der Oberstaatsanwältin Moesch am 25.08.1991 ei¬ 
nen Brief: Die mir von Ihnen vorgeschlagenen und vom Amtsge¬ 
richt Köln auferlegten DM 8000, — Geldbuße für das angeblich schwe¬ 
re Vergehen, einem jungen Menschen kostenlos an sein frakturiertes 
Bein eine lega artis ausgeführte Gipsschiene angelegt zu haben, 
kann und will ich nicht bezahlen. Im Gegenteil, ich empfinde diese 
Geldbuße als eine Art Terror gegen meine Person, die gegen alle 
Grund- und Menschenrechte verstößt! 

Ich empfinde auch die Tatsache, daß Sie wegen dieser Gips¬ 
schiene die Räumlichkeiten unseres Verlags aufgebrochen haben, 
um sich in den Besitz von wahllos zusammengerafftem Adressen¬ 
material zu setzen, als gegen alle Grundrechte unserer angeblichen 
Demokratie verstoßend. Daß dabei ein oder mehrere Richter, wie 
Sie schrieben „mitgespielt" haben, empfinde ich als geradezu mit¬ 
telalterlich inquisitorisch und bedrückend. Es ist der Beweis, daß 
wir keine Demokratie haben. Auch die Tatsache, dass Sie, um diese 
Gipsschienen-Straftat zu stützen, etwa mehrere hundert Patienten 
durch Kriminalpolizisten wie Verbrecher haben verhören lassen, ist 
bei einer solchen Lächerlichkeit völlig unangemessen und nur patho- 
gnomonisch für einen Terrorstaat... 


249 


P.S. Der offenbar von der Staatsanwaltschaft Köln autorisierte, 
wenn nicht sogar induzierte Schmier- und Rufmordartikel im 
Kölner Stadtanzeiger vom 23 . 8.91 enthält so viele Details, die 
nur von der Staatsanwaltschaft stammen können, daß eine sol¬ 
che Globalverurteilung eines „Bußgeldbelegten" nur noch bedrü¬ 
ckend ist; zumal noch nicht einmal ein einziger Verhandlungstag 
stattgefunden hat.. 

Schließlich kam es zu einer Verhandlung und selbstverständlich 
ging der Prozess in die Revision. 

Doch plötzlich erhielt ich bereits den Bescheid über das rechtskräf¬ 
tige Urteil, ohne dass überhaupt eine Revision stattgefunden hatte. 
Was war mit meiner Revision passiert? 

Meine Nachforschungen ergaben: 

a) dass die rechtskräftige angebliche „Vorbestrafung" schon an alle 
entsprechenden Polizeistellen und Computer weitergegeben wor¬ 
den war, und 

b) dass die Staatsanwältin Mösch meine Revision „an sich genom¬ 
men " hatte, so dass sie dem Gericht überhaupt nicht zur Kenntnis 
gelangt war. Daran erinnerte sich eine Sekretärin auf der Fax-Stelle 
des Gerichtes. Daraufhin wurde gegen Frau Staatsanwältin Mösch 
selbst ermittelt, wegen des Verdachts der Unterschlagung. 
Natürlich verliefen die angestrengten Ermittlungen ergebnislos. 

Die Rache des Richters war, dass er mich für das Verschenken einer 
Gipsschiene zu 6 Monaten Gefängnis mit Bewährung veruteilte, der 
maximalen Höchststrafe. 

In der Urteilsbegründung stand: 

„Nicht das Leugnen der Strafbarkeit wirkt straferschwerend, wohl 
aber die in der Tat zum Ausdruck kommende Rechtsfeindschaft des 
Angeklagten, die in seiner Auffassung begründet ist, das Gesetz 
stehe seiner von einer Art Sendungsbewusstsein getragenen Ver¬ 
breitung und Anwendung der „Neuen Medizin" entgegen. Die hiermit 
verbundene Einstellung des Angeklagten, Taten wie die vorliegende 
weiterhin zu begehen, zeigen den Angeklagten als einen besonders 
gefährlichen, hinsichtlich der abgeurteilten Tat mit einer erhöhten 
kriminellen Energie vorgehenden Menschen." 

Und weiter in der Verfügung unter 1) Vermerk: 

... Dr. Hamer ist die Approbation entzogen worden, da man schon 
vor Jahren festgestellt hat, daß er auf seine Behandlungsweise fi¬ 
xiert ist und insoweit nicht in der Lage ist einzusehen, daß die 
Behandlungsweise nicht ordnungsgemäß ist. Auf diesem Gebiete 
also wäre zu prüfen, ob Dr. Hamer voll zurechnungsfähig ist oder 
sich hier in seiner Idee so verrannt hat, daß dieses Verrennen eine 
Minderung seiner Zurechnungsfähigkeit auf medizinischem Gebiet 
hervorrufen kann. 


250 


Sollte hier eine Anklage erhoben werden, so würde es vermutlich 
nicht zu umgehen sein, Dr. Hamer hier durch einen Psychiater un¬ 
tersuchen zu lassen... 

Richter Liptov gab mir abschließend „von Gerichtswegen" den 
Rat, „mich nicht mehr mit Medizin zu befassen, sondern meinen 
Lebensunterhalt mit etwas zu verdienen, was nichts mit Medizin zu 
tun hat. Nur so könne ich einer Inhaftierung entgehen." 

Frau Oberstaatsanwältin Mösch ließ sich sogar soweit herab mir 
wörtlich zu sagen: „Wenn Sie noch einmal mit einer Putzfrau über 
Medizin sprechen, lasse ich Sie verhaften." 

Das Urteil wurde jedoch in der Wiederholungsinstanz dann auf 4 
Monate reduziert. 

Aber um es an dieser Stelle vorweg zu nehmen: 

Mit diesen 4 Monaten für die Gipsschiene hat die Kölner Justiz den 
Haftbefehl ganze 12 Jahre aufrecht erhalten - der letztendlich erst 
im Jahre 2003 aufgehoben wird. 

Aber auch eine lustige Anekdote hatte dieser Prozess: 

Mit Hilfe der bei der Verlagsdurchsuchung erbeuteten Unterlagen 
versuchte man noch weitere Patienten ausfindig zu machen, die ich 
„behandelt" hätte. 

Aber alles zerschlug sich. 

Schließlich blieb nur noch eine Patientin übrig: 

Mimi - der Nachname war nicht bekannt. 

Richter Liptov: „Herr Angeklagter, gestehen Sie, Frau Mimi behan¬ 
delt zu haben?" 

Ich, ganz kleinlaut: „Ja, Herr Richter, ich gestehe es." 

Da ging ein freudiges Leuchten über die Gesichter der Richter und 
der Staatsanwältin Moesch. 

Im Zuschauerraum entstand ein Raunen. 

Mein „Geständnis" wurde sofort ins Protokoll übernommen und der 
Richter meinte: „Warum nicht gleich so." 

„Ich habe so Angst gehabt , Herr Richter' ", stotterte ich, ganz am 
Boden zerstört. 

Richter: „Nun, das wird einige Monate mehr bringen, aber ich wer¬ 
de Ihre Geständnisfreudigkeit berücksichtigen." 

Ich: „Darum bitte ich recht höflich." 

Richter: „Wie war der Nachname der Patientin?" 

Ich: „Den weiß ich nicht, Herr Richter." 

Richter: „Das macht nichts, den kriegen wir schon heraus." 

Dann verfügte er, dass eine Polizeistreife sofort mit Blaulicht in die 
Röntgenpraxis des Dr. Rosarius (der das CT von Frau Mimi ge¬ 
macht hatte) fahren und (in diesem dringenden Fall) den Röntgen¬ 
arzt als Zeugen mitbringen solle. 


251 


Dr. Rosarius kam und wurde mit dem Hirn-CT konfrontiert, bestä¬ 
tigte auch, dass das CT in seiner Praxis gemacht worden war, konn¬ 
te sich aber an die Person oder den Nachnamen nicht mehr erinnern 
und meinte: „...aber vielleicht meine Assistentin ." 

Also verfügte der Richter, auch die Assistentin zu holen. 

Die kam und verkündete etwas verlegen, es gäbe keine Karteiakte 
von Frau Mimi. 

Richter Liptov an mich gewandt: 

„Worin bestand die Behandlung von Frau Mimi?" 

Ich: „Ich habe Frau Mimi vom Mamma-Krebs geheilt, jetzt ist sie 
wieder ganz gesund." 

Richter: „Bereuen Sie Ihre Tat?" 

Ich: „Eigentlich nicht, Herr Richter, ich hatte ein gutes Gewissen." 
Ins Protokoll wurde aufgenommen: 

Der Angeklagte ist zwar geständig, zeigt aber keine Reue. 

In der Zwischenzeit hatte sich Dr. Rosarius mit seiner Assistentin 
beraten dürfen und versuchte mehrmals den Richter zu unterbre¬ 
chen. 

Der: „Später, später !" 

Schließlich kam Dr. Rosarius zu Wort: 

„Meine Assistentin glaubt sich jetzt zu erinnern: 

Mimi war eine kleine Yorkshire-Hündin." 

Richter Liptov saß wie versteinert. So verarscht hatte ihn noch nie¬ 
mand, und das in aller Öffentlichkeit! 

Der Zuschauersaal explodierte. Die Leute schlugen sich vor Lachen 
auf die Schenkel. 

Richter Liptov warf mir einen wütenden Blick zu. 

Ich zuckte die Schultern und dachte: Du arroganter dummer Kerl 
hast es nicht anders verdient. 

Dann fing er sich mühsam und verkündete: 

„Der Fall Mimi wird aus dem Protokoll gestrichen." 

CT einer kl. Dackelhündin, 
die schon zweimal am 
Gesäuge operiert worden 
war und eingeschläfert 
werden sollte. 

Pfeil zeigt auf HH in pcl- 
Phase für Magenulcus der 
linkspfötigen Dackelhündin 



252 


Die Frankfurter Falle - 1991 

1991, ein halbes Jahr vor dem „Pariser Prozess", in dem der Mörder 
meines Dirk für unschuldig erklärt wurde, wurde die sog. „Frankfur¬ 
ter Falle" konstruiert: 

Beteiligt waren: 

1. Cour d'Appel in Paris 

2. Amtsgericht Köln 

3. Oberverwaltungsgericht Koblenz 

4. Regierungspräsidium Köln 

5. Polizeipräsidium Köln 

6. Psychatrische Universitätsklinik Frankfurt Prof. Pflug. 

Diese Stellen vereinbarten eine Falle zwecks Zwangspsychiatrisierung 
und Zwangshospitalisierung, wie das Landgericht Köln später zu¬ 
gab („wird nicht mehr bestritten "). 

Es wurde vereinbart, damit zu ködern, daß man mir vielleicht die 
Approbation zurückgeben könne, wenn ich mich freiwillig (zum 10. 
Mal) psychatrisieren ließe. 

Wenn ich dann in der Ambulanz der Klinik sei, solle Prof. Pflug kurz 
mit mir sprechen, mich dann zum EEG schicken... In der Zwischen¬ 
zeit solle eine Polizeistreife mit der Zwangseinweisung durch das 
Amtsgericht Köln. Sodann sollte die Falle in Frankfurt zuschnappen. 
Dann sollte ich auf der geschlossenen Abteilung bis auf weiteres 
versenkt werden: Diagnose: der Mann ist verrückt. 

a) Der Prozess in Paris fiel quasi ins Wasser. 

b) Der Verwaltungsgerichtsprozess in Koblenz könnte abgebro¬ 
chen werden. Über die Approbation für einen Verrückten bräuchte 
man nicht mehr zu befinden. 

c) Der Strafprozess in Köln könnte abgebrochen werden, der 
Mann ist verrückt, nicht zurechnungsfähig: lebenslang Psychiatrie! 

Die Frankfurter Falle platzte, entweder durch die Unvorsichtig¬ 
keit der Sekretärin in Frankfurt, oder sie hatte mir absichtlich einen 
Tip gegeben, den ich gut verstanden habe: Ich hatte gefragt, wann 
der Untersuchungstermin sei und wie lange die Sache dauere (nor¬ 
mal 1 Stunde). Sie sagte mir vielsagend, ich solle Zahnbürste und 
Rasierapparat mitbringen, es könne lange dauern. 

Da wußte ich Bescheid! 

Später hat die 7. Kammer des Landgerichts Köln diesen versuchten 
Menschenraub offen zugegeben: „Wird nicht mehr bestritten!" 
Die Akteure, sprich Verbrecher, durften aber nicht bestraft werden. 

Richter Hilgert, (der mich Jahre später (1997) zu 19 Monaten Ge¬ 
fängnis verurteilt hat, wegen kostenloser Information über die Neue 
Medizin in 3 Fällen) war auch schon in 1. Instanz im Gipsschienen¬ 
prozess gegen mich zu Werke. 


253 


Er erbot sich damals, die Falle zuschnappen zu lassen und mich 
per Anordnung in der Psychiatrischen Univ.-Klinik Frankfurt statio¬ 
när festsetzen zu lassen, d.h. praktisch zu inhaftieren. 

Damit hätte er nicht nur dem Mörder meines Sohnes wegen des 
anstehenden Prozesses einen großen Gefallen getan, sondern gleich¬ 
zeitig auch der Staatsmedizin, wenn man mir als Wissenschaftler 
den Makel eines Verrückten hätte aufdrücken können. 

Gleichzeitig hätten meine speziellen Gegner die Germanische Neue 
Medizin für sich endgütlig vereinnahmen können. Aber die Sache 
flog auf, weil ich wieder einmal „Lunte" gerochen hatte. 

Normalerweise hätte ja nicht ich wegen Verschenkens einer Gips¬ 
schiene bestraft werden dürfen, sondern vielmehr die ehrenwerte 
Gesellschaft von Richtern, Regierungspräsident, Polizeipräsident, 
Medizinprofessoren etc. wären nach dem Gesetz wegen geplanter 
Freiheitsberaubung aus niedrigen Beweggründen mit hohen Gefäng¬ 
nisstrafen zu bestrafen gewesen. Immerhin haben im Herbst 1991 
5 Richter, 1 Reg. Präsident, ein Polizeipräsident und ein Psychiatrie¬ 
professor der Univ.-Klinik Frankfurt und die Cour d' Appell in Paris 
versucht, in einem gemeinsamen Deal gegen mich, eine Falle für 
ein Zwangspsychiatrisierungs-Kidnapping zu legen, und zwar kurz 
vor dem Prozess in Paris gegen den Prinzen V.E. von Savoyen. 

Bei dieser „Frankfurter Falle" sollte ich zunächst unter der Vor¬ 
täuschung, ich könne dann meine Approbation vielleicht wieder¬ 
bekommen, mich freiwillig psychiatrisch von einem meiner Gegner, 
Prof. Pflug, dem Chef der psychiatrischen Universitätsklinik Frank¬ 
furt, untersuchen lassen. Bei dieser Gelegenheit sollte ich, mit ei¬ 
nem für diesen Fall schon vorher präparierten Blitzbeschluss des 
Kölner Amtsgerichts, in die geschlossene Abteilung der Universitäts¬ 
klinik Frankfurt festgesetzt werden. Zum einen, wegen des Prozes¬ 
ses gegen den Mörder meines Sohnes Dirk, zum anderen, um eine 
Überprüfung der Neuen Medizin endgültig zu verhindern, nach 
dem Motto: „Der Mann ist doch verrückt, die Thesen eines Verrückten 
braucht man nicht zu überprüfen ." 

Im Prozess wegen der Gipsschiene vor dem Landgericht Köln hat 
der Kölner Staatsanwalt sogar eine Ehrenerklärung für die Kölner 
Staatsanwaltschaft abgegeben, „dass es die Frankfurter Falle nicht 
gegeben habe ." Obgleich mein Anwalt etwa 15x vergeblich bean¬ 
tragt hatte, Einblick in die Akten des Kölner Polizeipräsidiums neh¬ 
men zu dürfen, das mit samt dem Regierungspräsidenten an dem 
Deal beteiligt war, bekam er die Akten nicht. 

Eine Vi Stunde, nachdem ich in der Verhandlung beantragt hat¬ 
te, die beteiligten Richter und Professoren, samt Polizeipräsident 
und Regierungspräsident zur „Frankfurter Falle" als Zeugen zu ver¬ 
nehmen, stand der Vorsitzende Richter auf und verkündete, dass 


254 


die „Frankfurter Falle" Tatsache gewesen sei und vom Gericht auch 
nicht bestritten würde. Der Richter weigerte sich allerdings anzuge¬ 
ben, aus welcher Akte er seine Kenntnisse geschöpft hatte, wahr¬ 
scheinlich aus einer geheimen Parallelakte, die mir nicht zugänglich 
gemacht werden durfte. 

Keiner der „ehrenwerten Gesellschaft" wurde bisher wegen die¬ 
ses Verbrechens der versuchten Freiheitsberaubung zur Verantwor¬ 
tung gezogen. Im Gegenteil: Der gleiche Richter durfte wieder rich¬ 
ten und alle Befangenheitsanträge ohne richterliche Stellungnahme 
ablehnen. Sein Kollege Schlüter vom Landgericht Köln erließ dem 
Amtsrichter sogar entgegenkommenderweise die richterliche Stel¬ 
lungnahme! 

Diese sog. „Frankfurter Falle" ist inzwischen zu trauriger krimi¬ 
neller Berühmtheit gelangt. Das Landgericht Köln hat sie durch Ein¬ 
trag in die Gerichtsakten amtlich bestätigt. 

Meine konstante Gewissensentscheidung, auch morgen und über¬ 
morgen Patienten oder Eltern von kranken Kinder, die mich um die 
Barmherzigkeit bitten, ihnen die Germanische Neue Medizin kos¬ 
tenlos zu erklären, wird von den Richtern abwechselnd als Reni¬ 
tenz, Verstocktheit, Rechthaberei, Intoleranz und straferschwerende 
Uneinsichtigkeit bezeichnet oder sogar als „verfestigte, im Ergebnis 
rechtsfeindliche Einstellung" (Urteil LG Köln). 

Stets heißt es, ich solle endlich abschwören und sagen, dass die 
Germanische Neue Medizin doch falsch sei mit ihren 5 Biologischen 
Naturgesetzen. Ich soll immer der Schulmedizin zuschwören mit 
ihren 5000 Hypothesen, das kann ich aber nicht. 

Wir haben eine echte Gesinnungs-Diktatur! Niemand ist in die¬ 
ser Diktatur „zuständig" um an einem einzigen Tag die Germani¬ 
sche Neue Medizin einmal redlich zu prüfen, obgleich täglich 1500 
Patienten in unserem Land unnötigerweise sterben. 

Über 100 Gerichtskammern in Deutschland haben seit 1981 ent¬ 
sprechende Anträge abgelehnt! Nicht zuständig! 


255 


Zitate aus diversen Urteilen: 

Urteilsbegründung AG Köln 22.01.1992: 

„Dass der Angeklagte den ehrenwerten Gutachter , Professor Dr. med. 
Carstensen , man kann schon sagen - buchstäblich zur Flasche de¬ 
gradiert hat , wirkt noch strafverschärfend , we/7 c/er Angeklagte ein¬ 
fach nicht einsehen will, dass seine Neue Medizin natürlich falsch 
ist!" ... 

... „Und wenn Sie noch einen einzigen Patienten von der Schulmedi¬ 
zin wegholen , dann werde ich persönlich dafür sorgen , dass Sie 
auch wirklich ein halbes Jahr im Gefängnis Klingelpütz abbrummen!" 

Und Jahre später - gleicher Richter: 

„Gegen den Angeklagten spricht allerdings seine völlige Unein- 
sichtigkeit und seine absolute Intoleranz anderen Behandlungs¬ 
methoden gegenüber (gemeint ist ChemoJ..., wobei insbesondere 
die absolute Intoleranz und Uneinsichtigkeit des Angeklagten strafer¬ 
schwerend zu bewerten war." 

Jeder Mensch hat einen Verstand, mit dem er sich überlegen kann, 
daß die Verhinderung der Germanischen NEUEN MEDIZIN auf so 
konsequent organisierte und konzentrierte brutale Art und Weise, 
die auch vor dem schlimmsten Psychoterror nicht zurückschreckt, 
nicht von ungefähr zustande kommt. Man möchte offenbar die bis¬ 
herige Brutal-Medizin mit ihrer Vergiftungs-, Verstümmelungs- und 
Morphium-„Therapie” - bei der praktisch alle Patienten sterben - 
unbedingt beibehalten, um über die Menschen die totale Macht aus¬ 
üben zu können. 


256 


Der Schandprozess - 1991 

Vor 10 Jahren - am 7.11.1981 - hatte ich einen „Offenen Brief' an 
den damaligen französischen Staatspräsidenten, Herrn Francois 
Mitterand geschrieben: 

Sehr geehrter Herr Staatspräsident ! 

Es ist nun über 6 Monate her, dass Sie zum franz. Staatspräsiden¬ 
ten gewählt worden sind und fast 6 Monate sind Sie jetzt schon 
im Amt. Was den Mord an meinem Sohn DIRK betrifft, so haben 
sich unsere Hoffnung, die wir auf Sie als einen Mann des Volkes 
gesetzt hatten, dass Sie für einen korrekten Prozess sorgen 
würden, nicht erfüllt. Es war uns schon vor dem letzten Artikel 
des „Stern" (den ich Ihnen zu Ihrer Information beifüge) bedeutet 
worden, wie Ihr Justizminister Badinter diesen Fall elegant lösen 
wollte, gleichsam zu einer Farce herunter transformieren und 
wegen Mangels an Beweisen in der Luft zerplatzen lassen. 

So könnte Herr Badinter den reichen und einflussreichen Verwand¬ 
ten und Freunden des Mörders, denen er aus dem Opel-Prozess 
verbunden ist, einen Gefallen erweisen und der Französischen 
Justiz einen peinlichen Skandal ersparen. 

Mir schwante von Anfang an nichts Gutes, Herr Staatspräsident, als 
ich davon erfuhr, dass Herr Badinter neuer franz. Justizminister 
werden sollte. Herr Badinter war es ja, der im April 80 uns das 
„Angebot" der Familie Savoyen unterbreitete, dass ich gegen Erfül¬ 
lung des Vertrages, den die Familie Savoyen mit meinem Sohn Dirk 
abgeschlossen hatte aber nicht eingehalten hat, also gegen Bezah¬ 
lung von 2 Millionen DM auf die strafrechtliche Verfolgung des Mör¬ 
ders meines Sohnes sollte verzichten. Er hatte sogar schon die Zu¬ 
sage der Familie Savoyen, das Geld auszahlen zu dürfen. Als ich 
ablehnte, legte er das Mandat nieder und sagte, mit der strafrecht¬ 
lichen Verfolgung des Mörders, - die ganze Angelegenheit hielt Herr 
Badinter damals für eine riesige Schweinerei - wolle er sich lieber 
nicht befassen. 

Als jetzt Herr Badinter Justizminister wurde, wusste ich sogleich, 
was sich inzwischen auch zu bewahrheiten scheint, dass dieser Justiz¬ 
minister versuchen würde, die ganze Sache „herunter zu transfor¬ 
mieren", um einer Menge von Leuten, unter anderem Herrn Maitre 
Lombard aus Marseille, einen guten Dienst zu erweisen, und der 
französischen Justiz einen der größten Skandale der letzten Jahr¬ 
zehnte zu ersparen. Denn die französische Justiz hat sich lächerlich 
gemacht und der Mörder meines Sohnes Dirk kommt freiwillig nicht 
nach Frankreich, ohne die Zusagen von Herrn Badinter, dass er nicht 
verhaftet wird, sondern höchstenfalls ein Farce-Prozess gegen ihn 
gemacht wird. 


257 


Der ganze Fall DIRK ist, was die französische Justiz betrifft, so 
haarsträubend, so einmalig zu erleben, wie hier mit allen Mitteln 
der Raffinesse und der Korruption nicht etwa gegen einen Mörder 
ermittelt wird, sondern für den Mörder und gegen den Ermorde¬ 
ten! Mein Sohn DIRK ist tot, Herr Staatspräsident, er ist wirklich 
tot. Es war auch kein Versehen, Herr Staatspräsident, sondern 
der Mörder und seine Komplizen-Ehefrau haben eigens dazu den 
Karabiner von dem Hause des Mörders geholt, noch den aller¬ 
schwersten ausgesucht! Jeden Mörder fängt man schleunigst ein, 
wenn das Opfer gestorben ist und diesen Mörder lässt man just 
dann laufen, wenn das Opfer stirbt! 

Herr Staatspräsident, bitte bedenken Sie doch, ich flehe Sie nochmals 
an bei der Seele meines toten Kindes: Sie dürfen sich doch mit 
dieser Art von Justiz nicht identifizieren! Sie enttäuschen nicht nur 
mich, sondern die redlichen Menschen der ganzen französischen 
Nation! Mag Ihr Justizminister noch so geschickt und clever sein 
und sich politische oder wie auch immer sonstige Freunde verschaf¬ 
fen wollen. Niemals werde ich Ruhe geben, solange mich die Kö¬ 
nigs-Mafia noch nicht - wie sie es mir ja angedroht hat - mit Hilfe 
eines Verkehrsunfalls ums Leben gebracht hat. 

Herr Staatspräsident, Sie wissen genauso gut wie ich, dass es ein 
unter Giscard gezinkter und getimter Trick war, mich praktisch von 
dem Prozess auszuschließen, denn weder hatte der Anwalt meines 
Sohnes Dirk je ein Mandat gehabt, noch hatte er überhaupt je et¬ 
was von mir zu kriegen. Und ein entsprechender Brief der Anwalts¬ 
kammer, dass ich dem Anwalt etwas schulden würde, erhielt ich 
erst Monate später in Rom, als ich nach meiner Krebsoperation aus 
der Klinik kam. Mit diesen faulen Tricks aus der Amtszeit und der 
persönlichen Intervention Ihres Vorgängers dürfen doch Sie sich 
nicht identifizieren, Herr Staatspräsident, Sie enttäuschen sonst alle 
redlich denkenden Menschen der Welt, die wie ich so große Hoff¬ 
nungen auf Sie gesetzt hatten! Es ist doch einfach unglaublich in 
diesem Fall, dass eine Justiz alles nur erdenkliche, einschließlich 
der perfidesten Verschleppung des Falles unternimmt, um den er¬ 
wiesenen Mörder, der sogar ein schriftliches Schuldanerkenntnis 
abgegeben hat, nicht bestrafen zu müssen, sogar noch mithilft, den 
Fall nach Kräften zu vernebeln und mich vom Prozess auszuschlie¬ 
ßen! Ist ein Mord in Frankreich kein Offizial-Delikt mehr? Braucht in 
Frankreich ein reicher Mörder nur alle Instanzen mit seinem Geld 
korrumpieren, um ungeschoren davonzukommen? Sicherlich hätte 
das Geld schon längst ausgereicht, den ganzen Fall einzustellen, 
wie man es schon - ohne jede Untersuchung - im Frühjahr 1979 
vorhatte, wenn da nicht immer noch die Angehörigen des Ermorde¬ 
ten schreien würden! 


258 


Was ist das für ein Staat, wo nur der bestraft wird, der kein Geld 
bezahlen kann??? 

Herr Staatspräsident, noch habe ich Hoffnung und Vertrauen in Sie, 
wenn auch meine Zweifel immer größer werden. Ich bitte Sie, die 
Untersuchung an den Gerichtshof in Aix en Provence zu verlegen. 
Ich habe bereits seit Frühjahr 79 sichere Informationen darüber, 
dass der Untersuchungsrichter Breton in massivster Weise - mit 
Billigung von Giscard oder sogar mit Anweisung von Giscard - durch 
die Familie Savoyen entsprechend bearbeitet und maximal befan¬ 
gen ist! Bitte Herr Staatspräsident, machen Sie sich in diesem Falle 
nicht mitschuldig. 

Mit der vorzüglichsten Hochachtung 
Ihr sehr ergebener 
Dr. Hamer 

Am 18.5.1982 entschied das oberste französische Gericht, die 
Cour de Cassation, dass der Prinz vor einem Schwurgericht wegen 
vorsätzlicher Körperverletzung mit Todesfolge anzuklagen sei. 

Doch nichts dergleichen geschah. 

Inzwischen hatte ich aber die Eiserne Regel des Krebs und im 
weiteren die Neue Medizin entdeckt. Sofort weitete sich der Boykott 
natürlich auch auf die Neue Medizin aus, die unter allen Umständen 
verhindert, totgeschwiegen und bekämpft werden musste. Denn, 
das war meinen Gegnern klar - wenn mir der Durchbruch gelungen 
wäre, dann hätte ich soviel Autorität besessen, dass man den Pro¬ 
zess gegen den Prinzen nicht mehr hätte verhindern können. 

Dennoch fand tatsächlich - nach 13 Jahren - am 13./14./15. 
November 1991 vor der Cour d' Assises in Paris der Prozess gegen 
V.E. v. Savoyen statt. Offenbar war man sich sicher, dass man im 
Laufe der Jahre durch Rufmord, Prozesse, Psychiatrisierung etc. mein 
Ansehen soweit beschädigt hatte, dass man es wagen konnte die 
leidige Angelegenheit endlich „abzuschließen''. 

Man hätte vielleicht vermuten können, dass die Familie Hamer 
eine gewisse Genugtuung empfand, dass nach so langer Zeit über¬ 
haupt noch ein Prozess stattfindet. Doch wir waren verständlich¬ 
erweise äußerst skeptisch und haben versucht herauszufinden, aus 
welchem Grund nunmehr nach über 13 Jahren Prozessverhinderung 
doch noch ein verspäteter Prozess stattfinden darf. 

Schließlich haben uns die vergangenen 13 Jahre gezeigt, wie 
wenig das Wort Recht eigentlich bedeutet! Denn was Recht ist, be¬ 
stimmen die Mächtigen. 

Meine Frau hat 7 Jahre vergeblich auf einen Prozess gegen den 
Mörder ihres Kindes gewartet, der wehrlos und machtlos im Schlaf 
erschossen wurde von einem Mächtigen dieser Welt. 


259 


Sie starb, terrorisiert und demoralisiert durch die Mitglieder und 
Helfer aller Art dieser furchtbaren und einflussreichen Familie 
Savoyen im Jahr 1985. So kam es, wie wir befürchtet hatten: 

Obwohl die Schussbahn nur vier Meter betrug und auf den Zen¬ 
timeter genau rekonstruierbar war, riet der Vorsitzende Richter 
Colomb dem nur zum Schein Angeklagten Prinzen, sein schriftli¬ 
ches Geständnis zu widerrufen. 

Und obwohl der Prinz aus einem Schlauchboot 2 Schüsse abge¬ 
feuert hat, und obwohl 30 Menschen darum herum standen, kon¬ 
struierte Herr Colomb höchstpersönlich: 

"...es könnte doch von irgendwoher ein 2. Schütze in das Schlauch¬ 
boot gesprungen sein, und mit dem gleichen Karabiner und dem 
gleichen Kaliber 2 mal geschossen haben , exakt zum gleichen Zeit¬ 
punkt, in dem auch der Prinz schoß"... 

Also stand er theatralisch auf und verkündete: „Wir haben ein 
dubium ." Ein „in dubio pro reo" (im Zweifel für den Angeklagten), 
auch wenn das dubio um nur 1:10 Millionen irrational phantomatös 
möglich ist. Das Gericht stimmte einstimmig „unschuldig". 

Der vermutlich israelische Staatsanwalt war sofort einverstan¬ 
den und auch die zumeist wahrscheinlich israelischen Geschwore¬ 
nen (schließlich hatte man 13 Jahre gewartet, bis das sog. israeli¬ 
sche Quartier (Stadtviertel von Paris) daran war die Geschworenen 
zu stellen). Sie alle stimmten natürlich miteinander mit Freuden für 
ihren Glaubensbruder, den Prinzen. 

So einfach kann Justiz sein. Da heiligt dann gewöhnlich gerne 
der Zweck die Mittel. So kann man nach Belieben Verbrechen weg¬ 
konstruieren und ein angebliches Verbrechen aus dem Nichts her¬ 
vorzaubern, wenn es gebraucht wird. So einfach ist das. 

Interessant war, dass man sich in der internationalen Presse, 
allen voran der italienischen, über das offensichtliche Unrecht em¬ 
pörte. Nicht so die „deutsche Presse" (mit teilweiser „Ausnahme" 
der BILD-Zeitung), denn hier nutzte man zugleich den Prozess in 
Paris um meine Person wieder zu verunglimpfen. Selbst als „seriös" 
geltende Zeitungen wie der Bonner General-Anzeiger titelten: 
„Schwere Vorwürfe gegen Eltern Hamer". 

Die hiesige Presse machte sich somit fast ausschließlich die Ar¬ 
gumentation der gegnerischen medizinischen Gutachter in Paris zu 
eigen, durch das höchste franz. Gericht der „Cour de Cassation" 
verbotener Auftragsarbeiter (Prof. Olmer und Holländer), die Dirk 
z.T. nie gesehen hatten und die absurde These vertraten, nicht die 
Schwere der Verletzungen hätten zum Tode des Opfers geführt, son¬ 
dern die Anwesenheit der Eltern, beide Ärzte, die ihrem Sohn, der 
vor Durst schrie, ein Glas Milch zu trinken gegeben hätten, was der 
Herr Professor nicht angeordnet gehabt hätte. 


260 


Auch der Transport nach Deutschland mit dem Flugzeug hätte 
eine Verschlechterung bewirkt. 

Nicht erwähnt haben die Journalisten, wie Gutachter, dass im 
Krankenhaus in Marseille die Ratten herumliefen und dass Dirk selbst 
entschieden hatte, nach Hause zu fliegen. So unterschlug die deut¬ 
sche Presse fast ausschließlich die schweren Vorwürfe die von wich¬ 
tigen Zeugen gegen den Prinzen Savoyen geäußert wurden, etwa 
von demjenigen, dem die Schüsse eigentlich galten, dem italieni¬ 
schen Arzt Niki Pende, der in die Mündung des Karabiners geblickt 
hatte und sich nur durch einen Sprung auf den Deckboden des Schif¬ 
fes mit versengten Haaren retten konnte. 

Aber der Staatsanwalt Garci von Bastia bestätigte mir ja bereits 
im Februar 1983 in einem persönlichen Gespräch, zu dem er mich 
eingeladen hatte, in Gegenwart der Übersetzerin, (aktenkundig): 
„Herr Dr. Hamer, der Fall DIRK ist von der ersten Stunde an kor¬ 
rumpiert auf allen Ebenen. Sie haben keine Chance!" 



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Der Prozess in Paris 

a) Richter Colomb 

b) Bilder vom Prozess 

c) Meine Kinder 
Gunhild und Bernd 

d) Bild von Dirk 


261 



Nekrolog auf die französische Justiz 

(Presseerklärung von meinem Sohn Bernd Geerd Hamer und mir:) 

„Gestern Abend erging das Skandalurteil der Cour d'Assise unter 
Vorsitz von Präsident Colomb, das den Prinzen von Savoyen 
von der vorsätzlichen Tötung unseres Sohnes und Bruders DIRK 
freisprach. Daß der Prinz aus seinem Kriegskarabiner 2 Schüsse 
abgegeben hat, deren Flugbahn genau berechnet wurde und mit 
den ein- bzw. Durchschussstellen der Boote und der Position von 
DIRK in einer exakten Linie lag, war unbestritten. 

Das Gericht ging von der absurden, rein hypothetischen Mög¬ 
lichkeit aus, es könnte sich ja genau im Moment der beiden Schüsse 
ein imaginärer weiterer Schütze, den niemand gesehen hat, mit 
einer imaginären überkalibrigen Pistole, die die gleiche Durch¬ 
schlagkraft wie ein Kriegskarabiner hätte haben müssen, die auch 
niemand gesehen hat, in die Bahn der Schüsse des Prinzen hinein¬ 
geworfen haben. Der imaginäre Schütze hätte mit dem Rücken (!) 
zum Prinzen, und zwar auf dem mittleren Boot, gelegen haben müs¬ 
sen, und hätte dann durch die linke Backbordwand des mittleren 
Bootes und das rechte Steuerbordfenster des linken Bootes auf DIRK 
gezielt haben müssen. 

Für jeden vernünftigen Menschen ist diese rein hypothetische 
Möglichkeit bei einer Wahrscheinlichkeit von 1:10 Millionen ange¬ 
siedelt. Wenn eine so extrem absurde Unwahrscheinlichkeit rein 
hypothetischer Art als Basis für einen Freispruch gelten darf, dann 
darf in Zukunft kein einziger Mörder mehr in Frankreich verurteilt 
werden! 

Die Familie Hamer empfindet den Prozeß als einen Schein- und 
Schauprozeß, der eigens zur Rehabilitierung des Prinzen und zwecks 
Rückkehrmöglichkeit nach Italien in dieser Art der Farce durchge¬ 
führt worden ist, wie die Familie Hamer in ihrem Memoire vom 
4.11.91 schon vorhergesehen hatte. Wir halten diesen Prozeß für 
ein großartig inszeniertes Theater der Freimaurerloge P 2. 

Wir fordern den Staatsanwalt Thin auf, in die Revision zu ge¬ 
hen, wegen folgender schwerwiegender Verfahrensfehler: 

1. Präsident Colomb, der die Verhandlung führte, war nach Mei¬ 
nung aller objektiver Beobachter, von einem extremen Haß und ei¬ 
ner Parteilichkeit gegen die partie civile erfüllt. 

Jede Stellungnahme der partie civile wurde schon im ersten Satz 
unterbrochen. So hatte ich während der ersten 2 Tage Dr. Hamer 
nur etwa 7 Minuten Redezeit, dagegen die Verteidigung 7 Stunden 
Gelegenheit, jede Frage an die Zeugen zu einem Plädoyer auszu¬ 
bauen. Am letzten und entscheidenden Tag kam nur die Verteidi¬ 
gung mit einem 6-stündigen Plädoyer zu Wort. 


262 


2. Der Vorsitzende Richter Colomb versucht durch Verbreitung fol¬ 
gender Unwahrheiten das Gericht und die Jury zu beeinflussen: 

Er kolportierte allen Anwesenden, u.a. auch der französischen Rechts¬ 
anwältin Frau Eva Sterzing, gegen Hamer laufe ein Strafverfahren 
in Lille, weil er eine Anwältin aus Lille nach der Neuen Medizin falsch 
behandelt habe und sie dann erblindet sei. 

Dies stimmt nicht. Dr. Hamer war lediglich als Zeuge geladen, ver¬ 
mutlich in einem Prozeß gegen einen Neurochirurgen, der die 
Sehrinde der Patientin exstirpiert hat. 

Präsident Colomb fügte hinzu: Die „Neue Medizin” Dr. Hamers sei 
natürlich Unsinn. Vier Mal tauchten Kriminalbeamte aus Lille auf, 
und gaben vor, Dr. Hamer für eine Zeugenaussage (!) verhaften zu 
wollen, obwohl der Termin für eine Zeugenaussage längst feststand. 
Die Familie Hamer sieht hierin eine massive Manipulation und 
Einflußnahme auf das Gericht. 

3. Betreffend der medizinischen und ballistischen Gutachten haben 
die vom Gericht bestellten amtlichen Gutachter, Prof. Schmidt und 
Prof. Ceccaldi eindeutig begutachtet. 

Die Cour de Cassation hatte ausdrücklich verboten, daß weitere pri¬ 
vate Parteigutachten angefertigt werden dürften, zum Zwecke der 
Vernebelung und Verwirrung der Tatbestände. 

Trotzdem wurden diese mit viel Geld eingeholten und verbotenen 
„Gutachten” vom Gerichtspräsidenten gegen den ausdrücklichen 
Einspruch der partie civile zugelassen. 

4. Wichtige Schlüsselzeugen, die z.T. auf eigene Rechnung zum Pro¬ 
zess gekommen waren, wurden von Präsident Colomb nicht zur 
Aussage zugelassen! 

5. Weitere Verdachtsmomente ergeben sich aus folgenden selt¬ 
samen Vorgängen während des Prozesses: 

a) Streik des Gefängnispersonals, der die Prozessverschleppung 
übers Wochenende ermöglichte. 

b) „Verunfallung” des beisitzenden Richters. 

c) Auswechslung eines Geschworenen. 

d) Dringender Verdacht, dass die Lebensläufe der Geschworenen 
schon vor der Verhandlung durch „Helfer” unter die Lupe genom¬ 
men worden waren, so dass eine gezielte Auswahl durch Maitre Lom¬ 
bard, der eine Geschworenenliste besaß, auf der die abzulehnen¬ 
den Geschworenen schon markiert waren, möglich wurde. Der Ver¬ 
dacht liegt nahe, dass Sinn und Zweck der Prozessverzögerung darin 
bestand, die verbliebenen Geschworenen übers Wochenende zu 
manipulieren. 

e) Am letzten Tag, vor dem Plädoyer von Maitre Lombard wurden 
zwei der Familie Hamer nahestehenden Personen, u.a. Maitre 
Sterzing unfreiwillige Zeugen eines sehr seltsamen Telefonates: 


263 


In einer Nische am Abgang der Wendeltreppe in den Gerichtser- 
frischungsraum und nach draußen hörten sie eine Dame aus dem 
Freundeskreis des Prinzen folgendes sagen, über einen Vogel: 
„Wir haben dem Papagei 7 Federn ausgezogen". 

Dieser Ausdruck bedeutet, wie eingeweihten Kreisen bekannt sein 
dürfte, dass man sich 7 der 12 Mitglieder des Schwurgerichtes si¬ 
cher sei, also aus der Eule, gemeinhin Symbol der Justiz (in diesem 
Fall Papagei, der alles nachspricht, was man ihm sagt), 7 Federn 
gesichert hat. 

Die Familie Hamer war von Anfang an der Überzeugung, dass es 
Recht nur für die Reichen und Mächtigen gibt. Die Familie Hamer 
steht für das Volk, das seine Rechte nur auf dem Papier hat, im 
Ernstfall aber mit einer Justizkomödie abgespeist wird. 

Was muss überhaupt noch passieren, bis ein Prinz bestraft wer¬ 
den kann? Der ungesühnte Tod von DIRK ist nicht nur eine Schmach 
für die französische Justiz, sondern der Name DIRK steht in Zu¬ 
kunft auch als Symbol für alle Rechtlosen und Unterdrückten!" 
gez. Dr. Ryke Geerd Hamer, Bernd Hamer 

Nach dem Schauprozess, Ende November 1991 in Paris, fand 
am 07.12.1991, dem Todestag (1978) meines Sohnes Dirk, die 
„Bartholomäusnacht gegen die Neue Medizin" in Frankreich statt, 
wo 1000 Ärzte (wie berichtet), die damals die Neue Medizin bereits 
praktizierten, am gleichen Tag auf ihre jeweiligen Ärztekammern 
bestellt wurden und abschwören mussten, sonst hätten sie ihre Ap¬ 
probation verloren. 



264 


Überprüfung in Gelsenkirchen - 1992 

Dass eine Verifizierung der Neuen Medizin durch Reproduzierung an 
den nächstbesten Patientenfällen möglich ist, zeigte u.a. Herr Prof. 
Stemmann, Leiter der Städt. Kinderklinik in Gelsenkirchen, am 23./ 
24. Mai 1992 anhand von 24 Fällen in Gelsenkirchen. 

Er untersuchte im Auftrag von Dekan Prof. Dr. Pfitzer, Med. Fa¬ 
kultät der Universität Düsseldorf, gemeinsam mit Frau Dr. Elke 
Mühlpfort, Amtsärztin, 24 Patienten, von denen jeder neben Krebs 
und Leukämie auch noch vier bis fünf weitere sog. Erkrankungen, 
wie Multiple Sklerose (MS), Diabetes, Allergie, Epilepsie, Tuberku¬ 
lose, Sarkom etc. hatte. 

In dieser Kinderlinik in Gelsenkirchen fand die Überprüfung statt. 



Das Ergebnis der Überprüfung wurde dem Dekan Prof. Pfitzer 
mitgeteilt: ..."Wir fanden ausnahmslos bei allen 24 Fällen, bei de¬ 
nen meist mehrere Erkrankungen bestanden, dass die biologischen 
Gesetzmäßigkeiten der Neuen Medizin jeweils für jede Teilerkrankung 
exakt erfüllt waren und zwar auf allen 3 Ebenen. 

Die Wahrscheinlichkeit, dass nach der strengen wissenschaftlichen 
Überprüfung auf Reproduzierbarkeit die Gesetzmäßigkeiten der 
Neuen Medizin richtig sind, muß nunmehr als sehr hoch angesetzt 
werden." 

Es erfolgte keine Reaktion seitens der Universität Düsseldorf. 

Im Jahre 1993 wird Prof. Dr. Stemmann aufgefordert, nicht mehr 
psychisch zu arbeiten. Er bekommt für seine Abteilung einen Kinder¬ 
psychiater zugeteilt. 

(Bedauerlicherweise wird Prof. Stemmann einige Jahre später noch 
eine unrühmliche Rolle spielen). 


265 




1 Eingegangen : 

2 6. JUNI 1392 

Dekan«! der Medizinischen * 
Fakultät 


Städtische 

Kinderklinik 

Gelsenkirchen 



« K»r»o«r(r.*»ni« strafte ' 42 4fc$C >isenk ä ron*0' Buer 


Herrn Dekan 

Prof. Dr. D. P. Pfixzer 
Medizinische Fakultät der 
Universität Düsseldorf 
Universität&straße 1 


Westerholter Strafe 142 

Geisenkirctien-Buer 

Telefon (0209) Zentrale 369-1 

Durchwahl. 369- 22jb 
Fernscnreiber 0824788 
Auskunft erteilt Zimmer 


Aooo Düsseldorf 


Prof. Dr. Steinmann 


Ihr Schreiben vom 


Gelsenklrchen-Buer, 24. ob. 1992 


Sehr geehrter Herr Dekan, 

Ihrem Vorschlag, daß ich als Mitglied der Medizinischen Fakultät in einer Ärztekon¬ 
ferenz 2o Falle daraufhin untersuchen soll, ob sie nach den biologischen Gesetzmäßig¬ 
keiten der "Neuen Medizin” des Dr. Ryke Geerd Hamer reproduzierbar sind, habe ich 
entsprochen. Vereinbarungsgemäß sollte ich Ihnen und der Fakultät darüber berichten: 

Am 23. und 24. Mai 1992 hat unter meiner Leitung eine Konferenz in der Städtischen 
Kinderklinik Gelsenkirchen an 24 Fällen nach den Regeln der"Neuen Medizin” stattge¬ 
funden, und es wurde eingehend untersucht, ob die von Dr, med. Ryke Geerd Hamer ent¬ 
deckten und definierten 4 biologischen Gesetzmäßigkeiten der "Neuen Medizin” in jedem 
Falle zutreffend waren. Durchschnittlich hatte jeder Fall 4 bis 5 Erkrankungen. 

Wie Sie ja wissen, lauten die 4 biologischen Gesetzmäßigkeiten der "Neuen Medizin’: 

1. Die EISERNE REGEL DES KREBS mit ihren 3 Kriterien 

2. Das Gesetz der Zweiphaalgkeit der Erkrankungen - bei Lösung des Konfliktes 

3. Das o&togenetische System der Krebs- und Krehsäquivalenterkrunkungen 

4. Das ontögenetisch bedingte System der Mikroben 

Die 24 Fälle erstreckten sich auf folgende Erkrankungen: * 

Krebs, Leukämie, Psychose, Multiple Sklerose, Diabetes, Allergie, Epilepsie, Hirntumor 
Infektionskrankheit, Tuberkulose, Sarkom. 

Wir fanden ausnahmslos bei allen 24 Fällen, bei denen, wie gesagt, meist mehrere Er¬ 
krankungen bestanden, daß die biologischen Gesetzmäßigkeiten der "Neuen Medizin" 1 - 3 
jeweils für jede Teilerkrankung exakt erfüllt waren und zwar auf allen 3 Ebenen, der 
Psyche, dem Gehirn und den Organen, und das für jede einzelne Phase synchron. Die 
4. Gesetzmäßigkeit, das autogenetisch bedingte System der Mikroben, konnte nicht aus¬ 
reichend überprüft werden, da die dazu nötigen Unterlagen, wie Erregernachweise u. a., 
in nicht ausreichender Zahl Vorlagen. 


Knoten n*r Stadt«.**!«» Konto Nr 1 O 1 ÖÜC tfT4 Sfadt-SDarkasais Ceu*nuferen {Bl2 4205000h ynd bei a l«n Bankert in Ge^sfnkirdien 
Post'3'roKanra «fii Po*tg. reimt Dö'tmynd IB|.Z 4-i‘;iD046i 


266 













- 2 - 


In den nächsten Tagen geht Ihnen die darüber ausgefertigte ausführliche Dokumentation 
samt detailliertem Prüfungsbericht von mir gesondert zu. 

Die Wahrscheinlichkeit, daß nach der strengen wissenschaftlichen Überprüfung auf Re¬ 
produzierbarkeit die Gesetzmäßigkeiten der M Neuen Medizin 1 * (1-3) richtig 
sind, muß nunmehr als sehr hoch angesetzt werden. 

Mit freundlichen Grüßen 




Prof. Dr. E. A. Stemmann 
Leitender Arzt 


Kinderarztin 

Schulärztin 


°ro! Df rr.ed £rns(-Ai»gusi Sinmmann 
Arzt tOr Kinde'h •'»du 
SUot Kl/ Cork»»/ »• V C/W *7* 
Wwt^nollc# Sir 1 4j? 

4660 GelSuntwchetvBuer 
19 T3 549 - 04 



Unter den damaligen Patienten in Gelsenkirchen befand sich auch 
ein Geistlicher, ein Pater, der längere Zeit in Rom im Vatikan gear¬ 
beitet hatte. 

Er schrieb am 29. Juli 1992 an Papst Johannes Paul II. folgenden 
Brief (hier auszugsweise): 

..."Bei Dr. Hamer handelt es sich um einen Arzt und Wissenschaft¬ 
ler, der durch seine Entdeckung der 4 Gesetzmäßigkeiten nach Aus¬ 
sagen von Prof. Dr. Stemmann in der Medizin eine außergewöhnli¬ 
che Stellung einnimmt. 

Ich selbst habe wegen einer schweren Erkrankung mit Herrn Dr. 
Hamer Kontakt aufgenommen und habe die positiven Auswirkun¬ 
gen seiner Entdeckung am eigenen Leib zu spüren bekommen. 
Diese Erfahrung möchte ich nicht für mich behalten. 

Deshalb schreibe ich Ihnen, weil ich davon überzeugt bin, dass Dr. 
Hamer Ihnen helfen kann, wenn Sie es wünschen. 

Er selbst weiß um diesen Brief und hat mir seine Bereitschaft zu 
helfen bekundet. 

Ihre Heiligkeit, ich möchte mich Ihnen nicht aufdrängen, wenn ich 
Ihnen Dr. Hamer empfehle. Es gäbe noch so vieles über ihn und 
seine Entdeckung zu sagen. 

Ich möchte es hierbei bewenden lassen..." 


267 





Prof. Stemmann, 

der in Gelsenkirchen 

die Überprüfung durchgeführt hat 


Das folgende Zitat stammt aus der Zeitschrift „Nouvelle Medecine" 
(Januar 1992) aus Frankreich, die zufällig den gleichen Namen trägt 
nämlich „NEUE MEDIZIN". 

«II est grand temps que les travaux du Dr. Hamer soient enfin connus 
et reconnus car il y va de la sante et de la vie de centaines de 
milliers de malades. II est grand temps aussi que les medecins de 
haut niveau sortent de leurs pantoufles et, au lieu d'occulter des 
travaux qui meritent le prix Nobel - soit par paresse intellectuelle, 
soit par manque de courage, soit par betise ou jalousie - les 
examinent serieusement et en toute honnetete. » 

Übersetzung: 

„Es wird höchste Zeit, dass die Arbeiten Dr. Hamers endlich bekannt 
und anerkannt werden, denn es geht um das Leben hunderttausender 
Kranker. Es wird ebenfalls höchste Zeit, dass die Ärzte höheren Ni¬ 
veaus aus ihren Pantoffeln steigen und - statt Arbeiten, die den 
Nobelpreis verdienen, zu verunglimpfen, sei es aus intellektueller 
Faulheit, sei es aus Mangel an Mut, sei es Dummheit oder Neid, - 
diese Arbeiten gewissenhaft und ehrlich untersuchen." 


Dr. Druault-Toufesco (Tours) 


Anden interne des Höpitaux de Paris, 
ancien chef de clinique des Quinze-Vingt, 
ancien chef de clinique de la Faculte de medecine de Paris 


268 


Hessisches Landesprüfungsamt für Heilberufe 


Hier hat sich am 29. September 1992 folgendes abgespielt, was 
in einer Niederschrift vom 06.11.1992 nachträglich dokumentiert 
wurde. 


Abschrift 


Bad Godesberg, den 6.11.92 


Eidesstattliche Erklärung 


Die beiden Unterzeichneten 
Professor Dr. phil. Hanno Beck 

ehern. Professor für Geschichte der Naturwissenschaften 
der Universität Bonn, und Teilnehmer an der Konferenz am 29. Sept. 
1992 im hess. Landesprüfungsamt für Heilberufe in Frankfurt/Main 
und 

Dr. med. Ryke Geerd Hamer 

ehemals Facharzt für Innere Medizin, Dipl, theol., seit April 1986 
vom Reg. Präsidenten in Koblenz bestraft mit Berufsverbot und 
Existenzvernichtung mit „sofortiger Vollziehung" 
wegen 

— „Nichtabschwörens der EISERNEN REGEL DES KREBS" und 

— „Sich nicht Bekehrens zur Schulmedizin „ und 

— „mangelnder Einsichtsfähigkeit in die notwendige Krebsbe¬ 

handlung" (OVG Koblenz) und 

— „mangelnder Steuerungsfähigkeit, zurück zur Schulmedizin 

steuern zu können" und 

— „mangelnder Bereitschaft, sich psychiatrisieren zu lassen" 

(OVG Koblenz) (v.s. Gegnern) 
erklären an Eides statt: 

In der Konferenz am 29. September 1992 im Hessischen Landes¬ 
prüfungsamt für Heilberufe in Frankfurt/Main, Adickesallee 36, an 
der unter Vorsitz von Herrn Oberamtsrat Ganse, dem Leiter des 
Amtes, folgende Personen teilgenommen haben: 

Herr Oberamtsrat Ganse, Vorsitzender 
Herr Dr: Högenauer, FA f. Neurologie und Psychiatrie, 
Obermedizinaldirektor und oberster Gesundheitsbeamter des Lan¬ 
des Hessen, 

Frau Dr. Elke Mühlpfordt, FÄ f. Pädiatrie u. Schulärztin in Nürnberg, 
Frau Roswitha Eggert, RA und Notarin, Frankfurt, 

Herr Professor Dr. E.A. Stemmann, FA f. Pädiatrie, 

Direktor der Kinderklinik Gelsenkirchen, 

Herr Prof. Dr. Beck, em. Prof. f. Gesch. der Naturwissenschaften, 
Herr Dr. Ryke Geerd Hamer, ehern. FA für Innere Medizin, Köln 
hat folgender Vorgang stattgefunden: 


269 


Herr Dr. Hamer konfrontierte Herrn Dr. Högenauer, den obersten 
Medizinalbeamten des Landes Hessen, mit der Tatsache, daß nun¬ 
mehr ja wohl die NEUE MEDIZIN nach der eindeutigen Aussage des 
anwesenden Herrn Professor Dr. Stemmann als reproduzierbar rich¬ 
tig angesehen werden müsse, was auch von Herrn Dr. Högenauer 
nicht mehr bestritten wurde. 

Außerdem hatte Herr Professor Dr. Stemmann ausdrücklich bestä¬ 
tigt, daß man die NEUE MEDIZIN selbstverständlich auch schon vor 
11 Jahren in der gleichen Weise hätte überprüfen können. 

Herr Dr. Högenauer wurde weiters damit konfrontiert, daß sich im 
Besitz von Dr. Hamer ca. 100 mit dem Vermerk „Vertraulich" ge¬ 
stempelte „Hintergrundsbriefe" von höchsten Behörden, Richtern, 
Staatsanwälten, Rektoren, Dekanen, Professoren, Ärztekammer¬ 
präsidenten, Zeitungs- und Fernsehfürsten befinden, in denen 
unmißverständlich klar geschrieben stehe, man müsse um jeden 
Preis eine öffentliche Überprüfung der NEUEN MEDIZIN verhindern 
wegen der sonst zu erwartenden wissenschaftlich-medizinischen 
Folgen. 

Einige dieser Briefe legte Herr Dr. Hamer in der Konferenz vor. 

Herr Dr. Hamer fragte nun Herrn Dr. Högenauer sehr eindringlich, 
ob bei dieser Sachlage der offensichtliche und vorsätzlich gezielte 
Boykott der Erkenntnisse der NEUEN MEDIZIN über 11 Jahre 
rechtens gewesen sei oder vorsätzliches Unrecht. 

Herr Dr. Högenauer wollte dieser Frage immer wieder ausweichen. 
Herr Dr. Hamer beharrte aber darauf, daß Herr Dr. Högenauer diese 
Frage als oberster Medizinalbeamter Hessens beantworten müsse. 
Etwa 15 mal im Verlauf einer Stunde stellte Herr Dr. Hamer immer 
wieder die gleiche Frage und beharrte auf einer Antwort. 

Herr Dr. Högenauer begann immer mehr zu schwitzen, war schließlich 
„wie aus dem Wasser gezogen", so daß schon ein psycho-physi- 
scher Kollaps befürchtet werden mußte. 

Endlich konnte er nicht länger standhalten und antwortete wörtlich: 

„Ja, es war Unrecht!" 

Fast unmittelbar danach brach Herr Oberamtsrat Ganse die Kon¬ 
ferenz ab. 

Dieser Vorgang wird von den Unterzeichneten nach bestem Wissen 
an Eides statt bezeugt. 

Bad Godesberg, den 6. November 1992 

Professor Dr. phil. Hanno Beck 
Dr. med. Ryke Geerd Hamer 


270 


Ein mutiger Amtsarzt - 1993 

Dr. Willibald Stangl, Amtsarzt und Obmann der Wissenschaftlichen 
Gesellschaft der Amtsärzte Niederösterreichs, war wegen 
Nichtbeachtens der EISERNEN REGEL DES KREBS" von einem Pati¬ 
enten angeklagt worden. Er wurde zwar freigesprochen, studierte 
aber daraufhin die vorhandene Literatur und setzte sich dann als 
Beobachter ins Zentrum für Neue Medizin in Burgau. 

Dort prüfte er zunächst 130 Fälle nach, und untersuchte später 
auch persönlich 120 Fälle. Er musste feststellen, dass die Neue 
Medizin in jedem Fall gestimmt hat. 

Dr. Stangl setzte sich daraufhin sehr für die Neue Medizin ein 
und schrieb am 08.02.1993 einen Brief an den Dekan der Univer¬ 
sität Tübingen.... „ Bei all meiner kritischen Einstellung gegenüber 
dieser neuen Medizin erstaunte mich die exakte Regelmäßigkeit in 
jedem der Fälle. Noch bemerkenswerter war für mich, dass die Pa¬ 
tienten, die mit infauster (tödlicher) Prognose dorthin gekommen 
waren, gesundeten. Ich selbst untersuchte nun im Rahmen meiner 
privat - sowie schul- und amtsärztlichen Tätigkeit etwa 120 Perso¬ 
nen... und muss nun zugeben, dass die Sache auch in jedem Fall 
seine Richtigkeit hatte... Als Vorsitzender unserer wissenschaftli¬ 
chen Gesellschaft ersuche ich sie, sehr geehrter Herr Dekan, der 
Sache von der Universität aus nachzugehen und die „Eiserne Regel 
des Krebs" überprüfen zu lassen." 

Doch das sollte er bitter büßen. Er wurde gezwungen - obgleich 
nach wie vor felsenfest von der Richtigkeit und Schlüssigkeit seiner 
Ergebnisse und der gesamten Neuen Medizin überzeugt - ein Re¬ 
vers zu unterschreiben, in dem er seine Forderung nach einer öf¬ 
fentlichen wissenschaftlichen Überprüfung der Neuen Medizin nach 
naturwissenschaftlichen Regeln der Reproduzierbarkeit zurückzieht, 
andernfalls man ihm sein Amt entziehen würde. 

Dr. Stangl zog den Brief zurück. Es wurde ihm, wie er ausdrück¬ 
lich versichert hat, kein einziges Gegenargument präsentiert, son¬ 
dern unmissverständlich gesagt, er solle zur Kenntnis nehmen, dass 
die Neue Medizin auf gar keinen Fall und unter gar keinen Umstän¬ 
den öffentlich und wissenschaftlich überprüft werden dürfe. 

Daraufhin schickten eine Reihe von Patienten Briefe an den 
österreichischen Bundeskanzler, doch sie erhielten keine Antwort. 
Schließlich versprach Bundespräsident Klestil für eine Überprüfung 
zu sorgen. Doch es geschah nichts. 

Nicht bekannt wurde, dass ein über 2 Monate währender Dauer¬ 
terror gegen Dr. Stangl und seine Familie verhängt worden war. 
Er wurde z.B. im „zwei-Minuten-Takt" am Telefon angeflegelt. Dabei 
wurden auch Morddrohungen gegen seine Kinder ausgesprochen. 


271 


Dann wurde er Anfang April vor eine Konferenz aller Vorsitzen¬ 
den der Sanitätsräte aller Länder Österreichs geladen. 

Er sagte: „ Sie fielen über mich her wie die Wölfe und zerfleischten 
michr 


Dr. Willibald Stangl 
erkrankte nach dem und durch 
diesen ganzen Terror und zog 
sich dann offiziell von der Neuen 
Medizin zurück. 


Es gibt aber noch ein weiteres Dokument, aus Burgau, daß Dr. 
Stangl am 27. Januar 1993 bestätigt hat. 

Der Text lautet: 

Es wird bestätigt, daß bei Hr. .... allein auf Grund des Hirn CT und 
Anamnese ohne daß der Pat. außer einem leichten Ziehen im 
rechten Hoden über Beschwerden geklagt hätte, gezielt eine 
Nekrose im re. Hoden gesucht und CT-mäßig gefunden bzw. 
verifiziert worden ist. Entsprechend dem Hirn-CT ergibt sich 
genau ein Mittelding zwischen Nekrose (= Aktrophase) und 
Wiederauffüllung der Nekrose (Heilungsphase). 

Dr. Stangl Wilibald, Amtsarzt, Tulln 

Auch 1993 in Frankreich mussten - wie mehrfach erwähnt - 
1000 Ärzte abschwören, die die Neue Medizin mit Erfolg prakti¬ 
zierten. Sie wurden 1993, am selben Tag, dem 13. Todestag mei¬ 
nes ermordeten Sohnes, überall im Land zu ihren jeweiligen Con¬ 
seil Medical (Ärztekammern) bestellt und gezwungen, sich schrift¬ 
lich zu verpflichten, keine Neue Medizin mehr zu praktizieren, 
andernfalls würde man ihnen die Approbation aberkennen. 

Ähnliches passierte auch in Deutschland, Österreich und Bel¬ 
gien. Hier wurden z.B. im September 1994 vier belgische Ärzte, 
die bereits die Neue Medizin praktizierten, vor das Amtsgericht 
gerufen, um sich wegen ihrer Arbeit im Sinne der Neuen Medizin 
zu verantworten. 



272 


0)t.lVlIIlImId S-tayigl 

oimtiafzt 

r 2krUk\(uuwt*\anAuka/t 3-4JQ 'Zmi U h, 


'TjuJJjx.. dxn. 8. Feber 19S3 


Sehr geehrter Herr Dekan* 


Aue zahlreichen gegebenen Anläseen möchte ich Ihnen folgenden Sachverhalt mitteilen 
und Sie um Ihre Hilfe bitten. 

Auch wir Amtaärzto werden bei dor Untersuchung von Personen immer wieder mit Diagnosen 
und Behandlungsmethoden konfrontiert, die wir weder vom Medizinstudium her noch 
von der Ausbildung zum amtsärztlichen Dienst kennen (Alternativmedizin in jeglicher 
Variation) 

In den vergangenen Jahren kam uns immer häufiger eine Behandlungsart unter, von der 
weder ich noch meine Kollegen dos amtsärztlichen Dienstes jemals etwas gehört hatten, 
nämlich die *' sogenannte EISERNE HEGEL OES XR£3SES ,f H3ch Herrn Dr. Ryke Gaerd Hamer. 
Vielfach verlangen nun von une untersuchte Personen, daß wir bei der Abgabe von 
amtsärztlichen Gutachten Erkenntnisse dieser 11 Neuen Medizin" berücksichtigen müßten' 
war alle und aucA^Öeigerten uns solches zu tun und dies endete damit, daß ich vom 
Anwalt eines FUhrarechoinwerbers vor Gericht zitiert wurde mit der Begründung mein 
Gutachten sei unvollständig und daher falsch. 

Nach einem stundenlangen Prozeß wurde ich schließlich frei gesprochen. 

De weder ich und ebenaowonig meine Kollegen in aller Zukunft'" *_ das geringste 
Interesse an derlei Konfrontationen haben, orhielt ich als Obmann der Wissenschaft¬ 
lichen Gesellschaft der Amtsärzte Niederösterreichs den Auftrag, diesen Erkenntnissen 
nachzugehen und ich studiert« die vorhandene Literatur. Schließlich setzte ich mich 
tagelang als Beobachter in dae Zentrum für Neue Medizin in Su rqau/Qststmk. Rund 1}0 
Patienten konnte ich sehen und auch in deren Krankengeschichten Einsicht nehmen. 

Auch vareuchto ich die bai der Anamnese brw. Exploration erhobenan Leiden in den 
vorgelögten Computertomogrammen nachzuvollziehen. Bei all meiner kritischen Ein¬ 
stellung gegenüber dieser neuen Medizin erstaunte mich die exakte Regelmäßig¬ 
keit in j«d © rn der Fälle. Noch bemerkenswerter war für mich, daß die Patienten, 
die mit infaueter Prognooo dorthin gekommen waren, gesundeten. 

Ich selbst untersuchte nun im Rehmen meiner privat-sowie schul-uno amtsärztlichen 
Tätigkeit etwa 720 Personen, verlange da 2 u ein cerbrales Computertomogramm und muß 
nun zugeben, daß die Sache auch in jedsen Fall seine Richtigkeit hatte. 


273 





- 2 - 


Worum ich Ihnen dies mitteile? Es kann nicht Aufgabe des amtsärztlichen Dienstes sein 
diea« ErkanritniBaa lege artis zu überprüfen * ’ Sofern ni* Rh«r ihr* Rieht 19k« it habor- 
würden wich für viel© Bereich© im öffentlichen Geeundheltodionot komplatt konträre 
medizinisch© Aspokte ergeben und bereue resultierten tiefgreifende Seeetzssnovellierungen 
So z.B. könnte man keinem Epileptiker mehr seine Lenkarberechtigung vorenthalten, 
die Nachsorge der TBC-Kranken müßte auf eine ganz andere Basis gestellt werden, tu 
KutterechutJrgeeetz müßten weitare und wesentliche Passagen zum Schutze aas fotus em- 
gefügt werden. Bei der Beurteilung von Behinderten fPflegegoldzuerkennungJ sowie 
von Kindern (doppelte Kinderbeihilfe nach dem FemilienlBstenausgleichsg«*« t7 1 und 
krankheitabedingter frühzeitiger Berentung müßten Korrekturen und neue MaßStäbe ange¬ 
legt werden was volkewlrtachaftlich von großer Bedeutung wäre. Auch das ßazillenaus- 
scheidergeeetz könnte nahezu gestrichen und durch verbesserte Hygienevorschriften 
Ire lebenecnitte Verarbeitendem Bereich ersetzt werden, eo ließe srich noch weit mehr 
anführen. 

Oie Amtafirzte Niöderüaterreiche, die eich in einer Wissenschaft liehen Gesellschaft 
vereinigt hoben müssen ©ich zwangsläufig mit dieaan Erkenntnissen auealnanoer setzen, 
da einerseits der Druck aua der Bevölkerung immer großer wird und der terichtssaa1 
sicher nicht das geeignete Forum für Auseinandersetzungen sein kann, anaerersejfcs 
werden wir auch nicht dön Vorwurf »angelnder Flexibilität hinnahmon. Al© Vorsitzender 
unserer ViBsanschaftlichon Gesellschaft ersuche ich Sie daher sehr geehrter Herr 
Dekan der Sache von der Universität aus nachzugehen una die Eiserne Regel ries Krebses 
und äquivalenter Erkrankungen überprüfen zu lassen. 

Ich oeho Ihrer Antwort dankbar antgogon und wardc diese auch über den Dach verband 
HU»»* Amtwär^t «• fjot erreich« »ll»rv koll»g*n bun<f*owoit aiukomm*n lotjoon. 



274 


Die geplatzte Zwangspsychiatrisierung - 1993 

Eine der übelsten Methoden irgendwelche Gegner auszuschalten, 
war und ist die Zwangspsychiatrisierung, wie man das noch aus 
Stalins Zeiten kennt. Dabei wird das Opfer zu einer psychiatrischen 
Untersuchung geladen, wo dann ein Psychologe bescheinigt, dass 
er verrückt ist. 

Erscheint das Opfer aber nicht, dann bestellt man den „Gutach¬ 
ter” einfach in irgendeine Gerichtsverhandlung, wo man ja als An¬ 
geklagter erscheinen muss. Und aus dem was dort gesprochen wird, 
bastelt sich dann der Psychologe gegebenenfalls ein Gutachten zu¬ 
sammen. Schweigt das Opfer, dann ist auch dies meist zu seinem 
Nachteil. Also, egal was das Opfer auch macht, es wird immer ge¬ 
gen ihn verwandt. So kann man mit dieser Methode Gegner oder 
vermeintliche Gegner unauffällig ausschalten. Sie verschwinden dann 
oft für den Rest ihres Lebens in der Psychiatrie, ohne dass die Öf¬ 
fentlichkeit groß davon erfährt - es sei denn, man will es so, weil 
man eine bestimmte Absicht damit verfolgt. Es ist sicher die be¬ 
quemste Art einen Gegner loszuwerden, indem man ihn einfach für 
verrückt erklärt, wie man das bei mir ja auch schon x-mal versucht 
hat, damit wäre dann der böse Hamer „aus dem Verkehr gezogen” 
und die Angelegenheit „Neue Medizin” auch endlich vom Tisch, so 
denkt man. Allerdings wurde die Methode meines Wissens bisher 
nie in einem Wissenschaftsstreit verwendet. 

Damals in der Revisionsverhandlung im Gipsschienenprozess 
hatte der Richter den allerschlimmsten, bzw. gefürchtetsten Psych¬ 
iater von Nordrhein-Westfalen in den Gerichtssaal bestellt. Meine 
Psychiatrisierung war quasi sicher. 

Glücklicherweise bekam ich früh am Morgen das Fax von Dr. Stangl 
vom 8.2.93. Ich machte flugs Kopien und ging damit „bewaffnet” in 
den Gerichtssaal. Dort saß der Psychiater, Prof. Dr. Dr. Bresser, bereits 
aktionsbereit im Saal des Landgerichts. Ich gab ihm das Schreiben 
mit den Worten: „Bitte, lesen Sie es, Herr Professor!” 

Ebenso den 3 Richtern. Sie lasen. 

Dann eröffnete der Vorsitzende die Verhandlung. 

Da stand Prof. Bresser auf und sagte wörtlich: 

„Herr Vorsitzender; wir haben ja gestern nachmittag miteinander 
telefoniert und sie baten mich, den Angeklagten nach Paragraph... 
für verrückt zu erklären. Aber das kann ich nicht. Dann müßte ich ja 
den Amtsarzt Stangl auch gleich für verrückt erklären. Im Gegen¬ 
teil, ich empfinde das Konzept des Angeklagten durchaus als ver¬ 
nünftig. Es widerstrebt mir auch, einen Menschen, nur weil er was 
Neues entdeckt hat, was anderen nicht gefällt, für verrückt zu er¬ 
klären. Es tut mir leid, ich kann das nicht!" 


275 


Der Richter, sichtlich enttäuscht, zischte ihm wütend ins Ge¬ 
sicht: „Dann eben nicht!" 

Prof. Dr. Dr. Bresser wurde aus dem Gerichtssaal entlassen, und 
ich - ohne Zwangspsychiatrisierung - zu 4 Monaten auf Bewährung 
wegen Verschenkens einer Gipsschiene verurteilt. So konnte der 
Gutachter Prof. Dr. Dr. Bresser nicht anders gutachten als: 

„Für eine krankhafte seelische Störung sind keinerlei Anhaltspunkte 
ersichtlich ." (Urteil LG Köln vom 12.2.93, Mo 105-99/92) 

Die Presse berichtete in bekannter Weise, jedoch die Wahrheit 
wurde wie üblich totgeschwiegen. 

Kurze Zeit später wollte mein Anwalt die Aussagen von Prof. 
Bresser, die der Richter nicht ins Gerichtsprotokoll aufgenommen 
hatte, von Prof. Bresser bestätigt bekommen. Vergebens - Prof. 
Bresser war bereits verstorben (oder gestorben worden - wegen 
„ Logen-Ungehorsam"?) 

Ich habe mir früher nie vorstellen können, dass es möglich sein 
könnte, die gesamte Presse, Medien so präzise zu korrumpieren, 
dass eine Sache, die für alle Menschen dieser Welt von so lebens¬ 
wichtiger Bedeutung ist, einfach totgeschwiegen wird. 

Deshalb möchte ich an dieser Stelle grundsätzlich noch einmal 
betonen, dass es hier ja eigentlich gar nicht um meine Person geht, 
sondern dass sich um und an meine(r) Person Dinge kulminieren, 
die uns alle angehen. 

Seit 1981 verweigert man mit fadenscheinigen Argumenten die 
Überprüfung der Germanischen Neuen Medizin, die sich durch klar 
definierte Biologische Naturgesetze selbst hervorragend nachprüf¬ 
bar macht und zwar mit einem Minimum an Aufwand. 

Jeder Leser wird sich leicht vorstellen können, daß, wenn alle 
staatlichen und zumal alle justitialen Stellen beim Verbrechen der 
Erkenntnisunterdrückung mitspielen, man dann die Überprüfung der 
Germanischen Neuen Medizin auch „vermeiden" kann. Um so leich¬ 
ter wenn es gelingt, den Entdecker amtlich für verrückt zu erklären. 


276 


Tübinger Syndrom (3) - 1994 


Am 3. Januar 1994 passierte etwas, was hoffen ließ, dass sich 
endlich etwas bewegen würde: Es wurde ein Urteil gegen die Uni¬ 
versität Tübingen vollstreckt, endlich das Habilitationsverfahren zum 
Abschluss zu bringen, wozu die Universität bereits seit 1986 verur¬ 
teilt worden war. 

Doch es passierte nichts, denn die Universität ließ den Vollstrek- 
kungstermin Ende Mai verstreichen. Sie jammerte, die Habilitati¬ 
onsschrift wäre zu alt und verjährt, und der Grund, warum sie 8 
Jahre lang nichts gemacht habe sei der, dass sie von mir keine 
Kurzfassung der Habilitationsleistung auf dem neusten Stand er¬ 
halten hätte. Es sei schließlich keinem Professor zuzumuten mein 
750 Seiten starkes Buch durchzulesen (Vermächtnis einer Neuen 
Medizin). Allerdings hielt ich das für einen vorgeschobenen Grund. 


Dokumente Neue Medi/in 


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Habilitationsverfahren 

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Dennoch bekam die Universität 1994 
eine Kurzfassung der Habilitation - 

auf dem neuesten Stand. Daraufhin 
wurden zwei Gutachter bestimmt, von 
denen aber einer nach acht Wochen 
wegen angeblicher Arbeitsüberlastung 
sein Amt niederlegte. 

Am 10. Juni 1994 Unterzeichnete der 
Dekan der medizinischen Fakultät dann 
gar ein Protokoll zusammen mit der 
Justitiarin der Universität Tübingen, 
das folgende Anfangspassage enthält: 


...„Der Dekan erklärte allerdings, dass es nicht in der Habilitations¬ 
ordnung vorgesehen sei, noch Aufgabe der Fakultät sei, die in der 
Habilitationsschrift angegebenen Sachverhalte experimentell zu 
verifizieren oder falsifizieren." 

Das ist nicht nur ein Armutszeugnis - das ist ein Skandal, denn 
das bedeutet im Klartext, dass praktisch jeder mit gefälschten Schrif¬ 
ten habilitieren, also Professor werden darf, weil die Universität es 
nicht als ihre Aufgabe ansieht, ein solch wichtiges Papier zu über¬ 
prüfen. Da muss sich doch jeder fragen: Auf welcher Basis, 
bitteschön, werden dann in Deutschland Habilitationen und Profes¬ 
suren vergeben? 

Im Oktober war mir dann zu Ohren gekommen, dass die Gut¬ 
achten über meine Arbeit an zwei Chemo-Onkologen und einen Be¬ 
strahlungs-Onkologen vergeben worden seien, und diese Gutach¬ 
ten wären jetzt fertig. 


277 





Also bin ich am 31.10.1994 persönlich auf dem Med. Dekanat in 
Tübingen vorstellig geworden. 

Und obwohl mir vom Rechtsamt der Universität Akteneinsicht zu¬ 
gesichert worden war, tobte die Sekretärin vor Ort: „Nein, der De¬ 
kan sei nicht da, er habe ausdrücklich verboten mir Akteneinsicht 
zu gewähren ...” 

Ich setzte mich jedoch ganz ruhig in das Dekanat, beharrte auf 
die mir rechtlich zugesicherte Akteneinsicht und sagte der Sekretä¬ 
rin, dass ich nicht eher wegginge, bis man mir dieses Recht gewäh¬ 
re. Schließlich kam die Sekretärin meinem berechtigten Wunsch 
nach, und ich schrieb in ihrer Gegenwart alle drei Gutachten der 
Professoren handschriftlich ab. Jedoch konnte ich kaum glauben, 
welche Abgründe sich unter dem Deckmantel der Wissenschaft auf¬ 
taten, die offensichtlich nur noch dafür gut ist, ein Verbrechen zu 
decken, so dass jede Behörde, jedes Ministerium, jede Ärztekam¬ 
mer und jedes Gericht triumphieren können: „Die Neue Medizin ist 
wissenschaftlich nicht bewiesen... Drei sehr bekannte Kapazitäten 
haben sich mit ihr in Gutachten intensiv auseinandergesetzt und 
die Neue Medizin als falsch befunden." 

Wie aus den „Gutachten” zu ersehen, haben alle drei Gutachter 
keine Zeile der so dringlich angeforderten Zusammenfassung der 
Habilitation auf dem neuesten Stand gelesen, geschweige denn die 
mit eingereichten ausführlichen Falldokumentationen! 

Stattdessen wird auf dem Erkenntnisstand von vor 13 Jahren 
kurz sein notdürftiges Geschäft verrichtet und dann zur Tagesord¬ 
nung übergegangen, als sei in den letzten Jahren nichts mehr pas¬ 
siert. Man bedenke auch, dass durch dieses Triumvirat Weichen ge¬ 
stellt wurden, so dass jede Behörde, jedes Ministerium, jede Ärzte¬ 
kammer und jedes Gericht über einen Menschen triumphieren kön¬ 
nen, der sich nach der Neuen Medizin behandeln lassen will oder 
sich nur über sie informieren will - mit der Begründung: 

„Die Neue Medizin ist wissenschaftlich nicht bewiesen, drei sehr 
bekannte Kapazitäten ..." 

Natürlich sollten diese „hochqualifizierten” Gutachten auch noch 
für weitere zukünftige „Schweinereien" herhalten, wie sich noch 
zeigen wird. 

Nachfolgend Auszüge aus den drei sog. Gutachten: 

Gutachter Prof. Seeber (Chemoonkologe) 

... Zunächst muß zu dem gesamten Habilitationsvorgang bemerkt 
werden, dass der Antragssteller keine wissenschaftliche Publikatio¬ 
nen in Peer-Review-Zeitschriften nachweist. 

Die Behauptungen des Autors dürfen in einigen Punkten nicht un¬ 
widersprochen bleiben, da sie nicht nur wissenschaftlich unhaltbar, 
sondern gesundheitspolitisch außerordentlich bedenklich sind. 


278 


Dazu gehören 

1. Es gibt keine kanzerogenen Substanzen. 

2. Die kanzerogene Wirkung von ionisierender Bestrahlung wird 
bestritten. 

3. Die Notwendigkeit einer operativen Primärtumortherapie wird 
bestritten. 

Mit diesen Behauptungen stellt der Autor eine Gefahr für die Ge¬ 
sundheit unserer Bevölkerung dar. Auch die Tatsache, dass der Au¬ 
tor den Zusammenhang des Zigarettenrauchens mit dem Auftreten 
von Bronchial-Karzinomen bestreitet, zeigt wie weit er sich von der 
Wirklichkeit entfernt hat... 

Gutachter Prof. Bamberg (Bestrahlungsonkologe) 

... Der Verfasser dieser vorgelegten Habilitationsschrift sieht in ei¬ 
nem psychischen Konflikt den entscheidenden Auslöser für die Krebs¬ 
entstehung und verlegt diesen als entscheidenden Mechanismus in 
das ZNS. Er beschreibt seine Vorstellung wie sich bösartige Tumo¬ 
ren entwickeln, lässt aber jeden Beweis dafür vermissen. Der Einfluß 
psychogener Störungen auf die Entstehung von Krebs ist nicht un¬ 
bekannt, lässt sich aber als entscheidende Ursache bisher nicht wis¬ 
senschaftlich bestätigen. Der Verfasser konstruiert seine Thesen 
aufgrund von Krankheitsverläufen von Patienten, die weder durch 
seine Untersuchungen noch durch andere wissenschaftliche Unter¬ 
suchungen erhärtet werden. Er bleibt auch Beweise schuldig für 
seine Thesen und Behauptungen, dass Störungen im ZNS liegen 
und die Zellen in der Peripherie falsche Codes erhalten. Nachweise 
in der Literatur werden auch nicht angegeben, da ein Literatur¬ 
verzeichnis fehlt... 

Gutachten Prof. Höffken (Chemoonkologe) 

... Dieses beispielhaft dargestellte Krebsverständnis ist nicht ver¬ 
einbar mit dem derzeitigen Wissen über Mamma-Karzinome. 
Danach sind Mamma-Karzinome biologisch sehr heterogen mit 
Krankheits-verläufen von nur wenigen Wochen oder mehreren 
Jahrzehnten. Es erscheint deshalb unwahrscheinlich, die vom Ver¬ 
fasser angewandten Techniken regelhaft anwenden zu können. 
Ein weiterer wichtiger Kritikpunkt an der Arbeit des Verfassers 
besteht darin, dass lediglich retrospektiv die Konfliktsituation für 
die Krebserkrankung untersucht worden ist. Die Krebserkrankung 
an sich ist selbstverständlich stark konfliktauslösend. Die nunmehr 
über mehr als ein Jahrzehnt gehenden Forschungen hätten hin¬ 
reichend Gelegenheit bieten können, die Theorien, von denen 
der Verfasser so uneingeschränkt überzeugt ist, prospektiv zu 
belegen. Seine lange Aneinanderreihung von einzelnen Fall¬ 
beispielen ist wissenschaftlich jedoch nicht überzeugend... 


279 


Jetzt merkt wohl jeder, dass es sich nicht etwa um 
Missverständ-nisse handelt, sondern um ein „ganz von oben" 
systematisch orga-nisiertes und wissentlich gesteuertes Verbre¬ 
chen. 

Hier noch einige Zitate: 

Spiegel-Zitat aus dem Jahre 1990: 

auch nach Jahrzehnten klinischer Anwendung und Therapie¬ 
forschung haben sich die Zellgifte (Zytostatika) in weiten Bereichen 
der Krebsmedizin als Fehlschlag erwiesen." 

In einer Grundsatzentscheidung (v. 23.6.93, Az IV ZR 135/92) 
hat der BGH geurteilt: 

„Da heute viele Krankheitsbehandlungen noch experimentellen Cha¬ 
rakter haben, kann es keinen Alleinanspruch der Schulmedizin ge¬ 
ben, sondern es muß im Interesse des Kranken jede Möglichkeit zur 
Heilung genutzt werden." 

RA Mendel schrieb später an das Bundesverfassungsgericht: 
"Zuletzt veröffentlichte sogar das Nachrichtenmagazin f/ Der Spie¬ 
gel" im Juni 1997 die Ergebnisse jüngster Studien von Professor 
Bailar; Universität Chicago. Die Sterblichkeit von etwa 95 % wurde 
dort bestätigt; verbunden mit der weiteren Erklärung, dass die Mor¬ 
talität im Laufe der Jahrzehnte mit Behandlung Chemo und Bestrah¬ 
lung sogar noch zugenommen hat." 

und 

„Die Überlebenswahrscheinlichkeit geht gegen Null, dies ist das Er¬ 
gebnis u.a. bei Professor Abel, Biostatistiker und Mediziner an der 
Universität Heidelberg, die auch das Spitzeninstitut der deutschen 
Krebsorschung beherbergt. Professor Abel wird bestätigt von allen 
Biostatistikern weltweit." 

und 

„All diese Forschungen waren vorweggenommen worden durch Fest¬ 
stellung im Deutschen Bundestag im Jahre 1979. Dort wurde bereits, 
nachdem alle Forschungsergebnisse zugrunde gelegt wurden, im 
Bundestag in öffentlicher Anhörung festgestellt, dass es kein Indiz 
für irgendeine Effizienz schulmedizinischer Krebsbehandlung mit 
Chemo und Bestrahlung gebe. Diese Ergebnisse sind noch heute 
richtig, wie die Veröffentlichung von Professor Abel im Jahre 1995 
und Professor Bailar im Jahre 1997 beweisen." 

Abel, Ulrich: Die zytostatische Chemotherapie forgeschrittener 
epithelialer Tumoren, Stuttgart, 1990 


280 


Celler Dokumentation - 1994 

Zu dieser Zeit hatte die Universität Tübingen bereits schon nach 
Gutachtern Ausschau gehalten, die in der Lage wären, die vorlie¬ 
gende Habilitationsarbeit über die Neue Medizin zu prüfen. 

Ich hatte jedoch der Universität vorgeschlagen, Herrn Prof. Stem- 
mann und Herrn Prof. Klippel zu wählen, da diese sich als einzige 
schon vorher mit der Thematik auseinandergesetzt hätten und au¬ 
ßerdem sowohl willens, als auch fachlich in der Lage seien ein Gut¬ 
achten zu verfassen. 

Daraufhin habe ich mit Herrn Prof. Klippel, Präsident der Deut¬ 
schen Onkologischen Gesellschaft und Präsident der Gesellschaft 
für biologische Krebsabwehr, sowie Leiter der urologischen Abtei¬ 
lung des städtischen Krankenhauses in Celle, vereinbart, ähnlich 
wie in Gelsenkirchen, eine Überprüfungskonferenz an urologischen 
und nephrologischen Fällen durchzuführen. 

Prof. Klippel hatte mich bereits schon 1993 wegen eines Patien¬ 
ten kontaktiert, der ihn um ein Gutachten gebeten hatte. 

Der Patient war in der U-Bahn in eine Schlägerei verwickelt worden, 
als er einem Fahrgast zur Hilfe eilen wollte und dann anschließend 
gemeinsam mit dem ihm unbekannten Fahrgast verfolgt und brutal 
zusammengeschlagen worden. 

Dabei hatte er mehrere Konflikte, u.a. einen Verlustkonflikt um ei¬ 
nen anderen Menschen (den unbekannten Fahrgast), mit einem 
Hodenkarzinom auf organischer Ebene, erlitten. 

Prof. Klippel schrieb am 2.3.93 dem o.g. Patienten einen Brief: 
Sehr geehrter Herr .... 

Ich habe das Gutachten an einen kompetenten Kollegen, Herrn Dr. 
Hamer, gegeben, der mir bereits am Telefon bestätigte, dass er 
hier einen typischen Zusammenhang sieht. Wenn es Sie interes¬ 
siert , besorgen Sie sich sein Buch, wobei er auch über sein eigenes 
Schicksal schreibt, das typischerweise dem Ihren ähnelt. 

Um letztlich das Gutachten abschließen zu können, bittet er noch 
um ein Computer-Tomogramm des Schädels (CCT). Bitte gehen Sie 
zu Ihrem Hausarzt und lassen Sie sich die Überweisung für diese 
Untersuchung geben, ggf. auch über Herrn Dr. Nieper. 

Ich verbleibe mit freundlichen Grüßen... 

Für die Konferenz, die am 25.03.1994 in der Abteilung von Herrn 
Prof. Klippel in Celle stattfinden sollte, wurden bereits alle Vorbe¬ 
reitungen getroffen, einschließlich der Planung einer Video¬ 
dokumentation. 

Als am 25.03.1994 alle Teilnehmer sich pünktlich in der Klinik 
in Celle eingefunden hatten, traf man auf verschlossene Türen. 


281 


Die Sekretärin von Prof. Klippel ließ ausrichten, man habe kurz¬ 
fristig per Fax absagen müssen, Herr Prof. Klippel sei in dringender 
Angelegenheit kurzfristig abgereist. 

Das Fax hatte mich aber nicht mehr erreicht, und die z.T. von weit 
her angereisten Patienten, die sich bereit erklärt hatten, ihren Fall 
vorzustellen, waren enttäuscht und geschockt. 

Daraufhin haben alle Teilnehmer der so abgeblockten Über¬ 
prüfungskonferenz beschlossen, sich zusammenzusetzen, ihre Ge¬ 
schichte zu erzählen und über alles eine Videodokumentation zu 
machen. Dies ist dann auch so geschehen. 

Anschließend habe ich diese Dokumentation zusätzlich als „Celler 
Dokumentation" in schriftlicher Form veröffentlicht. 

Dass ein Patient auch an seiner Erkrankung sterben kann, liegt 
nicht daran, dass sein Sonderprogramm nicht getaugt hätte, son¬ 
dern daran, dass der Patient zu lange oder immer wieder in Konflikt 
war, also das Problem selbst, das ihn akut „auf dem falschen Fuß,, 
erwischt hatte, nicht in den Griff bekam. Das war auch einer der 
Gründe, warum ich mich entschlossen habe, diese Dokumentation 
von Patientenfällen zu verfassen, die ja von Zahl und Zusammen¬ 
setzung völlig zufällig zustande gekommen ist. Ich hoffe, dass es 
mir an diesen 8 Patientenfällen gelungen ist zu zeigen: 

- warum die Sonderprogramme eingeschaltet werden, was wir bisher 

Krankheiten nannten, 

- wie der Verlauf jedes Sonderprogramms ist, und wie der Verlauf 
von mehreren gleichzeitigen oder sukzessiven Sonderprogrammen 
auf allen drei Ebenen ist, 

- wie diese Sonderprogramme auf organischer Ebene mit den bisher 

für die einzelnen Symptome gebrauchten Bezeichnungen zu über 
setzen sind. 



Und ich hoffe, dass es mir mit dieser 
Dokumentation von vorwiegend 
urologischen und nephrologischen Fällen 
gelungen ist, darzulegen, dass z.B. die 
Erkrankungen der Niere gar keine Ab¬ 
nutzungserscheinungen oder „Pannen" 
der Natur waren, sondern „aktive biolo¬ 
gische Vorgänge", sprich „Sinnvolle 
Biologische Sonderprogramme der 
Natur"; angefangen beim Symptom des 
Hypertonus, über die Wasserretention, 
bis hin zum nephrotischen Syndrom. 


Geller Dokumentation 


rinr OukuomUMion »oo acht 
<onn uiuloptdtni und uqihrolojtjulioi 

K t inkcnftoduchim 


zur Vorlage- *K Komplement im 

Hahilitafionsverfahren von 1981 


an der Universität 1 ubtngen 
Juli 1994 


«in *»< iwrd ItV t ett.t Harnt* 



282 




Im System der Neuen Medizin kommen sowohl dem Arzt, als 
auch dem Patienten eine völlig neue Rolle zu. Der Patient ist nicht 
mehr der Passive, der unmündig die Verantwortung für die Vorgän¬ 
ge seines Organismus an Ärzte weiterreicht, die diese Verantwor¬ 
tung gar nicht tragen können, sondern nun vielmehr der Chef¬ 
regisseur auf der Bühne des Krankheits- und Heilungsgeschehen, 
kurz des Sinnvollen Biologischen Sonderprogramm-Geschehens. 

Gefragt ist nicht mehr der „tüchtige" Arzt, der gegen die „fehler¬ 
hafte" Natur kämpft, „Pannen" behebt, die Krankheiten „besiegt" 
und als strahlender Sieger von der Walstatt geht, sondern er ist 
dem Patienten nun vielmehr ein möglichst umfassend fachlich und 
menschlich gebildeter Freund und Berater. 

Diese Denkweise der Neuen Medizin ist eine der bisherigen Schul¬ 
medizin diametral entgegengesetzte: Das Faszinierende ist, dass 
wir nun erstmals einen Prozess der Erkrankung ursächlich verste¬ 
hen lernen, ihn auf allen Ebenen (Psyche - Gehirn - Organ) gleich¬ 
zeitig begreifen können und dabei staunend feststellen müssen, dass 
Mutter Natur ein wunderbares, atemberaubendes System ent¬ 
wickelt hat, das jede Art für sich und die Vielfalt der Arten neben¬ 
einander und miteinander erhielt... bis der überschlaue Mensch 
kam, der sich für die Krone der Schöpfung hielt... 

Anmerkung: 

In der Celler-Dokumentation sind 8 Patientenfälle vollständig do¬ 
kumentiert und auch für Laien verständlich erklärt. Mit farbigen Fotos 
(Patienten, Dokumente, Hirn-CTs) ergänzt, erhält man einen tiefe¬ 
ren Einblick in die Werkstatt der Neuen Medizin, in der ausführlich 
bei jedem Patientenfall die vielfach gleichzeitig vorliegenden Sonder¬ 
programme und deren Verlauf: z.B. Hodennekrosen, Nierennekrosen 
und Nierenzysten, Knochenkrebse, Diabetes, Grünerund Grauer Star, 
Eierstockkrebs usw., bis ins kleinste Detail erklärt und belegt. 

Sie eignet sich vortrefflich zum Studium der Germanischen Neuen 
Medizin. 

Doch was war passiert? 

Am 21.03.1994 hatte der Dekan der Medizinischen Fakultät der 
Universität Tübingen Herr Prof. Zrenner, auch Herrn Prof. Klippel 
mitgeteilt, dass „bezüglich Ihres (= Dr. Hamers) Anliegens zur Ve¬ 
rifikation... das zu keinem Zeitpunkt von der Universität Tübingen 
ausdrücklich gewünscht oder begrüßt wurde"... 

Damit war der Höhepunkt der Verifikationsverweigerung und der 
Erkenntnisunterdrückung nun endgültig erreicht. 


283 


Missglückte Festnahme - 1994 

In Österreich lechzte man schon seit Jahren danach, Kranken¬ 
unterlagen von verstorbenen Patienten in die Hände zu 
bekommen, die vielleicht einmal zu einem Gespräch bei mir waren, 
um mich vor Gericht zu zerren und dann in Haft nehmen zu können. 

Da das bisher nie gelungen war, fabrizierte man flugs an einem 
Oktober-Wochenende 1994 einen Haftbefehl wegen „fahrlässiger 
Tötung" gegen mich, als ich mich gerade in Bozen/Italien auf einem 
Ärzteseminar befand und auf dem Rückweg durch Österreich ge¬ 
fahren wäre. Ich hatte natürlich keine Ahnung. 

Herr Austerer, der das Seminar in Bozen organisiert hatte, be¬ 
richtete mir schon bei meiner Ankunft, dass es einen Riesenwirbel 
gegeben habe, ausgelöst durch einen Zeitungsartikel über mich und 
die Neue Medizin. Die Telefone hätten nicht mehr stillgestanden. 
Daraufhin hätte es etliche Ab- aber auch wieder Anmeldungen ge¬ 
geben, so dass er keinen Überblick mehr habe, wie viele Ärzte denn 
nun am Seminar teilnehmen würden. 

Das Seminar fand im Schwesternheim des Krankenhauses statt. 
Anwesend war auch der Präsident der Bozener Ärztekammer, der 
mit einem Begleiter gekommen war. 

Doch gleich zu Beginn, beim Stichwort „Tuberkulose" - im Zu¬ 
sammenhang mit dem Biologischen Sinn beim 5. Naturgesetz - 
sprangen die beiden Herren plötzlich auf und drängten zur Türe. 
Allerdings drehte der Präsident sich plötzlich wieder um, lief zum 
Büchertisch und schnappte sich blitzschnell eine„Habi" (Kurzfassung 
der Neuen Medizin) und wollte davon eilen. Offensichtlich war man 
nur gekommen um gleich wieder zu gehen. 

Doch am 2. Tag, gegen Ende des Seminars, bekam ich einen 
anonymen Anruf, mit der dringenden Warnung, nicht über Öster¬ 
reich zurück zu fahren, weil man mich dort verhaften wolle. 
Natürlich habe ich diese Warnung ernst genommen. 

Ich habe daraufhin in aller Ruhe das Seminar beendet, während 
meine Begleiter zwischenzeitlich schon mal alles zusammengepackt, 
d.h. Bücher, Projektor, etc., in mein Auto verstaut haben. 

Danach habe ich mich noch mit einer Ärztin unterhalten und sie 
so nebenbei gefragt, wie man denn - falls man mal ein paar Tage 
Urlaub machen möchte - von hier aus auf dem kürzesten Wege in 
die Schweiz gelangen könnte. Sie war so nett, mir den ganzen Weg 
minutiös aufzuschreiben. 

So sind wir, ohne dass jemand Verdacht geschöpft hatte, über 
die Pässe auf dem schnellsten Wege in die Schweiz gelangt - ob¬ 
wohl für den Abend (was ich sehr bedauert habe) noch eine Zusam¬ 
menkunft geplant war. 


284 


Auf der höchsten Stelle des Fluagler-Passes, wo es wieder 
abwärts geht, stand in einer kleinen Parknische - in entgegenge¬ 
setzter Fahrtrichtung - ein schwarzes unbeleuchtetes Auto mit 
getönten Scheiben und Schweizer Kennzeichen 
(Ein Schuft, wer sich Böses dabei denkt). 

Auf dem Rückweg, am 31.10.1994, habe ich dann die Gelegen¬ 
heit genutzt und bin - wie schon berichtet - in Tübingen beim 
Dekanat persönlich vorbeigegangen, wo ich mir nach einigen 
Schwierigkeiten die drei Gutachten der Professoren abgeschrie¬ 
ben habe. 

In einer Aktion des Verlages Amici di Dirk wurden anschlie¬ 
ßend an sämtliche deutschsprachigen (Deutschland, Österreich, 
Schweiz) medizinischen Fakultäten, Gesundheitsministerien (des 
Landes und der Bundesländer bzw. Kantone) per Einschreiben das 
Buch „Kurzfassung der Neuen Medizin zur Vorlage im Habilitations¬ 
verfahren...", nebst einem Brief von mir, sowie weiteres Informations¬ 
material, wie kompetente Stellungnahmen zum Thema und Verifi¬ 
kationen der Neuen Medizin versandt, außerdem in einem 2. Brief 
die oben erwähnten „Gutachten". 

So kann später niemand der oben genannten Behörden mehr 
behaupten, sie hätten von alledem nichts gewusst. 




Auf dieser Route 
gelangten wir in 
die Schweiz, und 
so konnte ich der 
Verhaftung 


entgehen 


285 







Am 7.12.1994 

erhielt ich einen persönlichen Brief eines ehemaligen Kollegen, 
der inzwischen die Neue Medizin offiziell abschwören musste: 

Sehr geehrter Herr Dr. Hamer! 

Vielen Dank für die Übermittlung Ihrer Dokumentation - 
Habilitation! 

Ich studiere sie genau. Die Vorgangsweise von Hr. Prof. Klippel im 
März 1994 in Celle hat mich eigentlich nicht überrascht; im Gegen¬ 
teil ich habe eine solche Vorgangsweise nahezu befürchtet. 

Was soll man dazu noch sagen? Feigheit; Verlogenheit; Angst davor, 
der Wahrheit ins Gesicht zu schauen, Angst davor Konsequenzen 
ziehen zu müssen und Revision geltender Lehrmeinungen bzw. was 
sicher im Vordergrund steht, ist die panische Vorstellung, merito- 
rische Pfründe ein büßen zu müssen! 

Und das noch dazu sehr weitreichende, nämlich in chirurgischen 
Bereichen, bei der Chemotherapie (Pharma-Mafia), bei Bestrah¬ 
lungen etc. etc. 

Ich habe in der Zwischenzeit soviel Furchtbares bei der Behandlung 
von krebskranken Menschen erlebt, es stimmt leider alles genau, 
was Sie in Ihrem Buch über die brutale und seelenlose Vorgangs¬ 
weise aufzählen, ich könnte eigentlich noch viel ergänzen. 

Nun was soll's! Ich arbeite in meiner Praxis still und unermüdlich, 
kläre die Patienten auf und überlasse ihnen die Diskussion mit den 
Schulmedizinern. Man möchte nicht glauben, was engagierte und 
zivilcouragierte Patienten alles zuwege bringen! 

Ich persönlich glaube an die Revolution von der Basis her, auch 
wenn sie noch dauern kann bis sie kommt und Hekatomben von 
Toten abverlangt bis es soweit ist. 

Wichtig erscheint mir die exakte Dokumentation, wie Sie es in Ih¬ 
ren Büchern und in der Celler-Schrift dargelegt haben. 

Niemand kann diese Unterlagen hinwegleugnen, Sie stehen wie der 
Fels in der Brandung. 

Ich persönlich bin glücklich, diese Art der Neuen Medizin gefunden 
zu haben, es finden sehr viele Menschen zu mir, ich schaffe es zeit¬ 
lich oft gar nicht, trotzdem gelingt es mir doch, dass die Patienten 
zuversichtlicher Weggehen und zumindest wissen, dass es andere 
Wege auch gibt, die zielführend sind und daß die Ursache der Krank¬ 
heiten im seelischen Bereich liegen! 

Ich wünsche Ihnen viel Kraft und Ausdauer, ich persönlich versuche 
jedenfalls weiterhin die „Neue Medizin" unter die Menschen und 
aufgeschlossenen Kollegen zu bringen! 

Herzlich, 


286 


Olivia - 1995/96 

Zumindest den Namen dieses Mädchens braucht man fast nie¬ 
mandem mehr zu erklären. Aber sonst? 

Was wurde nicht alles geschrieben und verbreitet, was glauben vie¬ 
le Menschen, nicht alles zu wissen oder beurteilen zu können? So ist 
es ein Glück, dass der Vater - Helmut Pilhar - mit einer bewun¬ 
derungswürdigen, schonungslosen Ehrlichkeit ein minutiöses Tage¬ 
buch führte über das Schicksal seiner Tochter und seiner Familie, 
einen Leidensweg nachzeichnet, der uns alle in seinen Bann schlägt. 

Im „Fall Olivia" 

treten plötzlich verschiedene sog. gesellschaftliche Kräfte in halb 
Europa in einer Klarheit und Krassheit hervor, wie es vielleicht bislang 
selten der Fall war: Die Medizin mit Ärzten, Ärztekammern, Profes¬ 
soren, Primarien, Krankenhäusern - 

im Verbund mit 

der Pharmaindustrie etwa in Person eines Umweltministers, mehr¬ 
fachen Pharmaunternehmers und Vorsitzenden der österreichischen 
Kinderkrebshilfe, welcher die Zwangschemotherapie fordert - 

im Verbund mit 

der Justiz, den Gerichten, den Richtern, dem Vormund, die das Sor¬ 
gerecht entziehen, die die Zwangstherapie bei dem Staats-Mündel 
einleiten - 

im Verbund mit 

den Medien, Fernsehsendern, Talk-Shows, Moderatoren und Mode¬ 
ratorinnen, Intendanten, Journalisten, Zeitungsredakteuren, Filme¬ 
machern, Sendern aus ganz Europa, die plötzlich mit einer Stimme 
reden - 

im Verbund mit 

einem Konsul und einem Bundespräsidenten und dem öster¬ 
reichischen Staat, der einen Vertrag bricht. 

Der „Fall Olivia” bedeute - 

so titelte immerhin die österreichische Zeitung „Die Presse": 

„Das Ende des Journalismus"! 

Der Fall dieses tapferen Mädchens könnte nicht nur 
das moralische Ende des Journalismus einläuten, sondern auch 
das moralische Ende der derzeitigen, sich selbst als „anerkannt" 
apostrophierenden Medizin, das Ende des medizinisch-pharma¬ 
zeutischen Interessen-Komplexes, das Ende unseres Rechtssystems 
und nicht zuletzt das moralische Ende unseres sich demokratisch 
dünkenden Gesellschaftssystems. 


287 


Der „Fall Olivia" - Olivia selbst - hat etwas bewegt! 

Zuallererst natürlich unsere Herzen, dann aber auch etwas in 
un-serem Bewusstsein und Denken in Gang gesetzt. Ein sich 
immer fester selbst einzementierendes System, das zunehmend 
Ent-scheidungs- und Therapiefreiheit der Menschen bedroht, 
wurde erschüttert und in Bewegung gebracht. 

Der „Fall Olivia" hat etwas offenbar gemacht! 

Es liegt an uns, ob wir vor dem, was nun sichtbar geworden ist, 
weiterhin die Augen verschließen wollen oder ob wir mitdenken und 
vielleicht sogar einmal handeln wollen! 

Es mag überraschen, dass ein Betrug schrecklicher als der Krieg 
sein soll - jedoch ist ein Betrug immer der Versuch, Wahrheit durch 
Lüge, das „Licht” durch die „Nacht” zu ersetzen. 

Was das mit unserem Thema zu tun hat? 

Sehr viel! 

Wie am „Fall Olivia" allen sichtbar geworden, 

haben sich eine Unzahl von Menschen, die eigentlich der Wahrheit 
verpflichtet sein sollten, an dieser vergangen und vor aller Augen 
einen Betrug inszeniert. 

Doch zunächst die Vorgeschichte: 

Mitte Mai 1995 hatte die 6jährige Olivia Bauschmerzen und wurde 
deshalb ins Krankenhaus gebracht. 

Am nächsten Tag diagnostizierte man Nierenkrebs „Wilms-Tumor" - 
laut Schulmedizin „eine bösartige Neubildung, die sehr leicht meta¬ 
stasiert", also eine schlechte Prognose hat. 

Es folgte die Überweisung in das Wiener St. Anna Spital - Prof. 
Gadner. Die Eltern wurden in der Klinik mit dem Elend chemothera- 
pierter Kinder konfrontiert, ohne Haare, mit Schmerzen, die teilweise 
nicht mehr schlucken konnten. 

Für die Eltern Pilhar war daher sofort klar: Unser Kind kann so et¬ 
was nicht aushalten! Sie verließen die Klinik. 

Prof. Gadner informierte den überweisenden Arzt Prof. Jürgensen, 
dieser erstattet sofort Anzeige beim Jugendamt. 

Den Eltern wird nach ca. 2 Wochen schließlich das Sorgerecht ent¬ 
zogen. Das heißt praktisch, dass ihr Kind nunmehr dem Staat ge¬ 
hört, der darüber bestimmt, wie das Kind behandelt wird und das 
steht natürlich schon fest - nämlich nach Staatsmedizin. 

Sobald die Eltern mit ihrem Kind irgendwohin gehen, machen sie 
sich automatisch der Kindesentführung schuldig. 

Der von Staatswegen bestellte „Vater" heißt nunmehr Dr. Zimper, 
in Vertretung der Bezirkshauptmannschaft Wiener Neustadt. 

Die Eltern informieren sich über andere Wege der Behandlung. 


288 


Dabei kontaktieren sie auch zwei Ärzte, die der Neuen Medizin auf¬ 
geschlossen gegenüberstehen. 

Der österreichische Arzt schickte mir CT-Unterlagen von Olivia mit 
der Bitte um Begutachtung. 

Ein paar Tage später kommt auch die dringend telefonische Bitte 
einer weiteren Ärztin, sich Olivia mitsamt Befunden doch einmal 
anzusehen. Sie brauche dringend meine Einschätzung. 

Ich diagnostizierte aus dem CT von Oliva 

- ein Leber-Ca (Verhungerungs-Konflikt), 

- ein Nierensammelrohr-Ca (Flüchtlings-Konflikt) und 

- eine Nierenzyste 

(Heilungsphase nach einem Wasser- oder Flüssigkeits-Konflikt). 
Nach der Neuen Medizin sollte man eine solche Zyste vor der 
Indurierung (Verfestigung, die 9 Monate dauert) nicht operieren. 
Zwei Konflikte waren bereits gelöst (Leber-Ca und Nierenzyste 
rechts), d.h. man mußte nur in Ruhe die Heilungsphase hinter sich 
bringen, und dann kann man entscheiden, ob man die eingekapsel¬ 
te Zyste operativ entfernen will. Die Niere könnte dabei erhalten 
bleiben. Der 2. Konflikt (Flüchtlingskonflikt mit Nierensammelrohr- 
Ca) ebenfalls, rechts, war noch aktiv. 

Wir nennen das inzwischen „das Syndrom". 

Im Nachhinein wurde am Fall der kleinen Olivia Pilhar deutlich, 
mit welcher Rücksichtslosigkeit sich das Syndikat bzw. die Krebs¬ 
mafia über sämtliche Menschenrechte ungestraft hinweggesetzt, 
und wie sehr die „freie Presse" und das Fernsehen gleichgeschaltet 
waren. Diese schlachteten den Fall regelrecht im Sinne der Schul¬ 
medizin aus. Alles deutete auf einen „finalen Befreiungsschlag" der 
Schulmedizin gegen die Neue Medizin hin, der von obersten Staats¬ 
organen geplant und durchgeführt wurde. 

Deshalb „schlug man zu", als man den Fall der kleinen Olivia 
Pilhar aus Österreich „vor die Flinte" bekam. Binnen weniger Tage 
entzog man den Eltern, die sich für eine Therapie nach der Neuen 
Medizin entschieden hatten, das Sorgerecht für ihr Kind. 

Die behandelnde Ärztin wurde gezwungen (16.06.1995) die Be¬ 
handlung niederzulegen. Jetzt war der Weg frei. 

Man jagte die Eltern mit Interpol, die sich der Zwangs-Chemo ent¬ 
ziehen wollten, durch halb Europa! 

Die Medien begannen eine menschenverachtende Treibjagd auf Olivia 
und ihre Familie. 

Ich fühlte mich für die Lage der Familie verantwortlich und riet 
ihnen, sich nach Spanien in die Obhut von spanischen, der Neuen 
Medizin gegenüber aufgeschlossenen Ärzten zu begeben und in 
Ruhe abzuwarten, bis eine Operationsfähigkeit des Kindes gegeben 
war. Doch von Ruhe konnte in Spanien nicht die Rede sein. 


289 


Ein Medienmob jagte die Familie und schrie dem kleinen Mäd¬ 
chen täglich den Tod ins Gesicht (Im Beisein von Olivia: „Herr Hamer 
was machen Sie, wenn Olivia stirbt?"). Daraufhin erlitt Olivia zu¬ 
sätzlich noch einen Todesangst-Konflikt. 

Hierin zeichnete sich besonders Herr Alexander Czogalla, ein Agent 
des Spiegel-TV Magazins aus Hamburg, aus. 

Auch Interpol war eingeschaltet. 

Die österreichischen Behörden wollten die Familie zurückholen 
und ließen durch die Wiener Ärztin Dr. Maria Marcovich vor Ort 
verhandeln. Die Vermittlungsversuche führten schließlich zur Un¬ 
terzeichnung zweier Dokumente, die auch vom Staat Österreich 
signiert wurden, vertreten durch den österreichischen Konsul 
Esten in Malaga (24.07.1995). Hierin erklärte man sich 
einverstanden, das Mädchen auf eine Operation vorzubereiten 
und unterschrieb weiterhin, dass nichts gegen den Willen der 
Eltern geschehen solle, insbesondere keine Chemo gemacht 
würde. 

Außerdem sicherte man Straffreiheit zu und wollte sich für die 
Wiedererteilung des Sorgerechts einsetzen. 

Man bot den Eltern sogar an, Olivia im Spital von Tulln unter der 
Aufsicht von Amtsarzt Stangl (dem man so übel mitgespielt hatte) 
und einer weiteren Ärztin zu betreuen - ohne Chemo - mit dem 
Vetorecht für jedwede Maßnahme durch die Eltern. 

Mit diesen schriftlichen Zusicherungen in der Tasche, machte sich 
die Familie nach Österreich auf. Am nächsten Tag brachten die El¬ 
tern Olivia selbst ins Tullner Krankenhaus. Dort brach man sofort 
das staatlich gegebene schriftliche Wort und Dr. Stangl hat alledem 
nur mit gesenktem Kopf zustimmen müssen. 

Inzwischen wurde die Situation immer schlimmer. Die Eltern 
wurden von den Ärzten ständig bedrängt, ihre Zustimmung zur 
Chemo zu geben, andernfalls Olivia sterben müsse. Dabei nahm 
man auch im Beisein von Olivia kein Blatt vor den Mund. 

Und obwohl drei Universitätskliniken sich bereit erklärt hatten, Olivia 
zu behandeln, wurde das von den Ärzten und dem Vormund¬ 
schaftsgericht abgelehnt, angeblich, weil Olivia nicht mehr trans¬ 
portfähig sei. 

Auch der österreichische Umweltminister Martin Bartenstein 
plädierte öffentlich im Fernsehen für die Zwangs-Chemotherapie. 
Was den Zuschauern allerdings nicht gesagt wurde: 

Er war Geschäftsführer folgender Pharmaunternehmen: 

— Bartenstein GmbH 

— Pharmavit GmbH 

— Genericon GmbH und 

— Lannacher Heilmittel GmbH, die zufällig „Doxorubizin" herstellt. 

Ein Chemogift gegen Wilmstumoren. 


290 


Herr Bartenstein war außerdem Präsident der österreichischen 
Kinderkrebshilfe und des Vereins „Hilfe für krebskranke Kinder". 
Später auch Familienminister. In einem Interview mit der „jungen 
ÖVP" hat er die Pharmaindustrie „einen wichtigen Industriezweig" 
genannt, der für sein Einkommen sorge (1992). 

Nach einigen Tagen, in denen es den Ärzten nicht gelungen war, 
eine Chemo durchzuführen, wurde Olivia mit Gewalt von ihrer Mut¬ 
ter getrennt und ins AKH Wien transportiert. Dort wurde Olivia dann 
gegen den Willen der Eltern am 29.07.1995 mit Chemo zwangs¬ 
therapiert. Gleich bei der 1. Chemoinfusion erlitt sie einen Herz- 
und Atemstillstand, d.h. sie war klinisch tot. 

Sie konnte glücklicherweise reanimiert werden, wobei beiderseits 
eine Rippenserienfraktur verursacht wurde, ein Pneumothorax rechts 
(= Kollaps der Lunge), weshalb Olivia 3 Wochen nach ihrem klini¬ 
schen Tod noch intubiert werden musste. 

Das AKH wurde fortan von bewaffneten Polizisten bewacht. Der 
Vater hatte keinen Zutritt mehr, die Mutter durfte nur stundenweise 
zu ihrem Kind. Es fand eine brutale Machtdemonstration statt, die 
zeigen sollte, dass Krebs nur mit Chemo und Bestrahlung behandelt 
werden darf. 


Helmut Pilho! 


OLIVIA 



Togebuch eines Schicksals 

fartl 


Die ganze Leidensgeschichte ihres Kindes 
hat der Vater ausführlich in seinem Buch 

„Tagebuch eines Schicksals" 

niedergeschrieben. 


Hier schreibt er: 

„...Ich erkannte die Tragweite meines Fehlers, Olivia hierher zu brin¬ 
gen. Ich war außer mir. Wieso kann man uns nur so grausam hin¬ 
tergehen? Ohnmächtig vor Zorn rief ich Dr. Heinz Zimper an. Die¬ 
ser erklärte mir, dass ich absolut nichts mehr mitzubestimmen 
habe. Ich brach in Tränen aus und musste mich im Garten auf die 
Wiese setzen, damit ich nicht umkippte. Ich war wie gelähmt. 

Man hatte uns von Spanien mit Versprechungen und schriftlichen 
Zusagen nach Österreich gelockt. Man hatte mich überzeugt, Olivia 
nach Tulln zu bringen. In gutem Glauben habe ich Olivia selbst ins 
Tullner Spital gefahren! 


291 


Und jetzt machten sie trotzdem die Therapie, vor der wir so große 
Angst hatten und der zu entgehen wir all diese Strapazen auf uns 
genommen hatten! 

Olivia durfte nicht nach den Regeln der Neuen Medizin gesund wer¬ 
den! Das hätte die schulmedizinische Onkologie kurzerhand wider¬ 
legt! Dies durfte die Schulmedizin nicht zulassen.,,... 

Chemo-„Therapie" 

bedeutet Behandlung mit Zellgiften, die eine 
Zellvermehrung verhindern sollen. 

Jedoch bei den Althirn-gesteuerten Krebsen wird 
das Krebswachstum durch Chemo sogar noch 
gefördert, weil das Zellgift die Sympathicotonie 
verstärkt. 

Bei den Großhirn-gesteuerten Krebsen ist ihre 
Anwendung völlig unsinnig, weil dadurch jeglicher 
Heilungsvorgang abrupt gestoppt wird. 


Wussten Sie schon, dass das 1.Chemotherapeutikum ein Neben¬ 
produkt des ersten Weltkrieges war und aus dem Kampfgas Lost 
(Senfgas) gewonnen wurde? 

Ich wurde in den Medien als Scharlatan, Dr. Frankenstein, Wun¬ 
derheiler, Sekten-Guru bezeichnet, und die Eltern von Olivia stellte 
man als Psychopathen hin, denen man auch noch das Sorgerecht 
für die beiden anderen Kinder wegnehmen wollte. 

Gegen mich wurde in Österreich Haftbefehl erlassen, wegen 
„Quälens von Minderjährigen" und „Körperverletzung". Diese soll 
darin bestanden haben, dass ich den Eltern des Kindes, das an ei¬ 
nem Nephroblastom und gleichzeitig einem Sammelrohr-Karzinom 
der rechten Niere, einem Leber-Karzinom, und außerdem an einem 
Lungenrundherd-Karzinom und einer Leukämie erkrankt war, von 
Chemo und Bestrahlung abgeraten haben soll. 

Die Räume des Zentrums für Neue Medizin in Burgau wurden 
darauf am 04.08.1995 durchsucht und man beschlagnahmte alle 
Computerdateien. 

Die Kriminalpolizei ging daraufhin allen Adressen nach und suchte 
sämtliche Patienten auf, die von 1990 bis 1995 im Zentrum für 
Neue Medizin gewesen waren, um mich eventuell wegen „fahrlässi¬ 
ger Tötung" anklagen zu können. Doch schließlich musste die Staats¬ 
anwaltschaft zugeben, dass von den 6500 schwerst vorgeschädigten 
Patienten, die bis dato im Zentrum für Neue Medizin gewesen sind, 
noch 6000 Patienten am Leben waren. 



Chemo 


Übrigens: 


292 


Im November 1996 erfolgte die Verurteilung der Eltern von Olivia 
zur bedingten Haftstrafe von 8 Monaten auf eine Bewährung von 
3 Jahren. Auch bei diesem Prozess wurde eine Überprüfung der Neuen 
Medizin seitens der Gerichte gemieden. Beweismittel wurden un¬ 
terdrückt. 

Vater Helmut Pilhar hält heute Vorträge in ganz Deutschland über 
die Germanische Neue Medizin. 

Die Presse fiel natürlich auch in Österreich über mich her. 

So schrieb ich am 23.05.1996 an die Salzburger Nachrichten - 
Christian Neuwirth: „...Hätte ich den Eltern einen Rat gegeben, 
der falsch gewesen wäre, dann würde das bei einem Nichtmediziner 
unter den sog. Kurpfuscherparagraphen fallen. Das trifft aber für 
mich nicht zu. Ich bin nach wie vor Facharzt für Innere Medizin, Dr. 
med., habe nur Berufsverbot, weil ich der Neuen Medizin nicht be¬ 
reit bin abzuschwören. Würde ich der Neuen Medizin heute abschwö¬ 
ren, dann, so die zuständige Behörde in Frankfurt, dürfte ich mor¬ 
gen wieder praktizieren. Der Dr. med. hat übrigens mit dem Berufs¬ 
verbot nichts zu tun. Deshalb bitte ich höflich darum, mir den nicht 
pressemäßig „aberkennen zu wollen". 

Die deutsche Staatsanwaltschaft hat mir erklärt, es handele sich 
bei den Vorwürfen des österreichischen Staatsanwalts um eine 
medizin-wissenschaftliche „geistige Täterschaft", so etwa, als ob 
ich durch ein Flugblatt zum Abbrennen eines Ausländerwohnheims 
aufgerufen hätte. Nun, in einem solchen Fall wäre eine solche geis¬ 
tige Täterschaft sicherlich ein Verbrechen und würde auch zu Recht 
von den deutschen Justizbehörden verfolgt. Ganz anders verhält es 
sich aber bei einer medizin-wissenschaftlichen „geistigen Täter¬ 
schaft". Um so etwas in den Bereich des Kriminellen zu stellen, 
müsste ja zunächst mal nachgewiesen sein, dass die NEUE MEDI¬ 
ZIN wissentlich falsch ist, nachdem so öffentlich naturwissenschaft¬ 
lich, d.h. durch Reproduzierbarkeitsprüfung am nächstbesten Fall, 
überprüft werden dürfte. Genau das aber durfte ja gerade bisher 
nicht gemacht werden. Das wäre aber ja überhaupt erst die Voraus¬ 
setzung, die Neue Medizin als falsch erklären zu können... 

Haben Sie Journalisten sich denn eigentlich niemals gefragt, wie 
Sie noch jemals irgendeinem Menschen in Österreich in die Augen 
schauen wollen, ganz besonders den Eltern von Olivia und Olivia 
selbst jemals in die Augen schauen wollen - wenn die Neue Medizin 
nun richtig ist? Können Sie jemals diese furchtbare Schuld sühnen, 
die Sie da auf sich geladen haben, indem Sie mit ihrem Gejohle und 
Gebrülle „Chemo! Chemo! Chemo!" dieses wunderschönste Kind 
Österreichs in den, wie Vater Pilhar es nennt, „Mord auf Raten" ge¬ 
trieben haben? 


293 


Sonst wollen Sie doch immer alles angeblich so kritisch hinterfra¬ 
gen? Sonst sind Sie doch nie dafür; dass etwas ungeprüft für richtig 
oder falsch gehalten wird. 

Selbst 500 naturwissenschaftlich reproduzierte und verifizierte Fäl¬ 
le der Neuen Medizin konnten Sie nicht zum Nachdenken bringen 
oder Sie von Ihrem dröhnenden Gejohle abbringen: „Barrabas! 
Barrabas!" 

Ihr begnadeter Generalstaatsanwalt Hof rat Reisner aus Wiener 
Neustadt hat mir am 03 . 05.1996 in einem Telephonat wörtlich ge¬ 
sagt: „Die Neue Medizin besteht im Töten von Menschen!" 

Daraufso der Hofrat, basiere der neue Haftbefehl gegen mich. 
Woher er denn als unwissender Laie das wissen könne, wollte ich 
wissen. Hofrat Reisner: „Ich habe ein (schul-)medizinisches Gut¬ 
achten, das reicht mir"... 

In Ihrem Kommentar, Herr Neuwirth, haben Sie die Dinge bewusst 
auf den Kopf gestellt; wenn Sie der deutschen Staatsanwaltschaft 
in Köln vorwerfen, sie verzögere irgend ein Verfahren. 

In Wirklichkeit hat die deutsche Staatsanwaltschaft bisher dringend 
sieben mal die Klinikakten von Olivia angefordert. Darauf habe er, 
so Staatsanwalt Schlechtriem kürzlich am Telephon, bisher nicht 
einmal eine Antwort erhalten. 

Jetzt muß er auf einem Antrag durch ein deutsches Gericht gegen 
die österreichischen Justizbehörden einen richterlichen Beschlag¬ 
nahmebeschluss erwirken, der über die deutsche Regierung, bzw. 
den deutschen Botschafter in Wien verlangt werden muss. 

Das, was die Österreichischen k.u.k. Justizbehörden hier praktizie¬ 
ren, sind die üblichen Usancen einer Diktatur, nicht eines Rechts¬ 
staates. Wenn mich die Schergen einer Diktatur, die nicht bereit 
sind, mir die primitivsten Menschenrechte zu gewähren (keine Akten¬ 
einsicht in die Klinikakten von Olivia zu meiner Verteidigung, keine 
öffentliche Überprüfung der Neuen Medizin, kein „audiatur et altera 
pars" beim Sorgerechtsentzug von Olivia und den daraus entstan¬ 
denen Folgen) auffordern, freiwillig in den Knast von Wiener Neu¬ 
stadt zu kommen, dann brauche ich ja nicht die Dummheit zu bege¬ 
hen, mich zur Freude des Pressemobs durch den Knast völlig zer¬ 
stören zu lassen."... 

Wie kam es zu den Konflikten bei Olivia? 

Olivia erlitt am 1. Schultag nach den Sommerferien 1994 einen 
Flüchtlings-Konflikt, mit Nierensammelrohr-Ca, als ihre Mutter 
eine Stelle als Lehrerin im Bereich ihres Heimatdorfes angeboten 
bekam und deshalb die ganze Familie buchstäblich „Hals über Kopf' 
zu den Großeltern mütterlicherseits übersiedeln musste. 


294 


Dabei erlitt sie gleichzeitig 

— einen Verhungerungs-Konflikt mit einem Leber-Ca, 

weil die Mutter, die eine exzellente Köchin ist, nun nicht mehr ko¬ 
chen konnte, sondern die Oma jetzt für die Enkelkinder das Essen 
kochte, das Olivia aber nicht schmeckte. 

Zusätzlich hatte Oliva im Alter von 3 Jahren 

— einen Wasser- oder Flüssigkeits-Konflikt erlitten, der jetzt in 
Lösung gegangen war. 

Mit 3 Jahren hatte Oliva mit ihrer Tante in einem Schlauchboot ge¬ 
sessen, als durch ein undichtes Ventil Luft ausdrang. Die Tante, 
Nichtschwimmerin, schrie ganz furchtbar: „Hilfe, Hilfe, Hilfe\" 
Dadurch bekam Olivia Panik vor dem Ertrinken. 

Von da ab vermied sie strikt Baden und Bootfahren. 

— Später bekam sie dann noch einen Todesangst-Konflikt, mit 
Lungenrundherd-Krebs, weil ein Redakteur des Spiegel-TV Maga¬ 
zins Herrn Pilhar, Olivia und mir, die wir durch die Hotelhalle gingen 
(Olivia an meiner Hand) aus etwa 2 m Entfernung hinterher rief: 
„Herr Hamer, was machen Sie, wenn Olivia übermorgen stirbt?" 

— Ferner einen Selbstwerteinbruch-Konflikt am 2. Lendenwir- 
bel-Querfortsatz hinter der rechten Niere; Inhalt: „dort tauge ich 
nichts mehr". 

— Außerdem einen Schreckangst-Konflikt, die Kehlkopf-Schleim¬ 
haut und/oder -Muskulatur betreffend, durch Atemstillstand. 

Olivia wurde reanimiert mit Versuch der Herzmassage, doch dabei 
erlitt sie eine Rippen-Serienfraktur rechts und links. 

Dadurch bohrte sich ein Rippenpleiß in die Lunge und verursachte 
einen sog. Pneumothorax. Dann versuchte man eine Intubation des 
klinisch toten Kindes, und brach ihr dabei einen Zahn aus. 

Zwei Wochen lang wartete man unter künstlicher Beatmung darauf, 
dass sich vielleicht die Lungen spontan wieder aufdehnen würde. 
Das gelang aber nicht. Erst eine sog. „Buelau-Dränage", um einen 
Unterdrück im rechten Brustraum zu erzeugen und die Lunge dadurch 
wieder aufzuspannen, hatte schließlich Erfolg. 

— Und noch einen Attacke-gegen-das-Herz-Konflikt, mit einem 
sog. Mesotheliom. Den hatte sie beim ersten Einfüllen des Chemo- 
Giftes direkt in den rechten Herzvorraum, durch den Herzkatheder, 
erlitten. Doch die Spitze des Chemowahnsinns: Durch das starke 
Zellgift können sich keine neuen Herzmuskelzellen mehr bilden. 
Das AKH Wien musste bei mehrfachen Untersuchungen zugeben, 
dass Olivias Hauptherzmuskel der linken Herzkammer schon so dünn 
ist, dass er nur noch 33 Prozent seiner normalen Leistung bringt 
(Myokardnekrose... in der Heilungsphase Links-Myokardinfarkt). 

Es fällt mir schwer, in dem Martyrium dieses wunderschönen, un¬ 
schuldigen Kindes Olivia einen Sinn zu sehen... 


295 


Wenn Olivias Martyrium bewirkt hätte, dass diesem 
anerkannten Staatsmedizyn-Wahn, ja man kann sagen, diesem 
verbrecherischen Staatswahn endlich für alle anderen Kinder 
dieser Welt ein definitives Ende gesetzt würde, wie es die 
Germanische Neue Medizin impliziert, dann könnte vielleicht die 
Qual und das Leiden der von allen so innig geliebten Olivia für 
alle anderen Kinder, denen es zugute kommen würde, noch einen 
Sinn gehabt haben. 

(Die Krankengeschichte von Olivia ist ausführ-lich in meinem 
Buch „Vermächtnis einer Neuen Medizin" dokumentiert.) 



Bilder von Olivia vor und während der Chemo 


Dr. Elisabeth M. Rozkydal 
praktische Ärztin 

ERKLÄRUNG 

Ich Dr. Elisabeth M. Rozkydal prakt. Ärztin in Wien, teile hiermit 
mit, daß ich gegen meine ethische Überzeugung die Behandlung 
der Pat. Olivia Pilhar (6 Jahre) Wilms-Tumor nur aufgrund meiner 
disziplinären Verantwortlichkeit gegenüber der Ärztekammer, sowie 
der bestehenden strafrechtlichen Situation, die auf die derzeitige 
sachverständige Beurteilung der überwiegenden Ärzteschaft zurück¬ 
zuführen ist, mit sofortiger Wirkung zurücklegen MUSS. 

Um meine Approbation als praktischer Arzt beibehalten zu kön¬ 
nen, sowie eine strafrechtliche Verurteilung hintanzuhalten. 

Ich tue das wissentlich um die Folgen für Olivia und ihre Familie, um 
anderen Patienten (nur Erwachsene aufgrund ihrer eigenen Entschei¬ 
dung) weiterhin als Ärztin die die NEUE MEDIZIN nach Dr. Hamer 
vertritt, auch in Zukunft zur Verfügung stehen zu können. 

Ich stelle hiermit fest, daß es mir aus den ob genannten Grün¬ 
den derzeit nicht ohne strafrechtliche Folgen möglich ist, Kinder 
nach der NEUEN MEDIZIN zu therapieren. 

Dr. Elisabeth M. Rozkydal 


296 



SCHUTZMAßNAHMEN BEIM UMGANG MIT ZYTOSTATIKA 

Erlaß des Bundeskanzleramtes, Sektion Volksgesundheit, 

vom 13. Februar 1990 

Übernommen in Auszügen 
aus dem Buch von Helmut Pilhar, 

Olivia - Tagebuch eines Schicksals 

Zytostatika besitzen neben ihren akuten und chronischen toxischen 
Effekten noch mutagene und karzinogene Eigenschaften. Bei der 
therapeutisch indizierten Anwendung am Patienten wurden Fer¬ 
tilitätsstörungen und Chromosomenaberrationen beschrieben. 
Ebenso können sie zur Entwicklung eines Zweitkarzinoms führen. 
Neuere Untersuchungen weisen darauf hin, daß Zytostatika auch 
für die mit ihrer Anwendung betrauten Personen, also Ärzte und 
Pflegepersonen, ein gewisses Gesundheitsrisiko bedeuten. 

Auch zytogenetische Untersuchungen beim Pflegepersonal weisen 
in diese Richtung. Bisher liegen nur wenige epidemiologische Un¬ 
tersuchungen vor, die in ersten Linie eine erhöhte Fehlgeburtenrate 
bei Krankenschwestern zeigen konnten. 

1.1. Am Zubereitungsort sollen während des Arbeitsvorganges nur 
die mit dieser Arbeit betrauten Personen anwesend sein. Der Raum 
soll eine Waschgelegenheit und eine Umkleidemöglichkeit besitzen. 
Essen, Trinken und Rauchen sind in diesem Raum striktest unter¬ 
sagt. 

1.3. Zur persönlichen Schutzausrüstung gehören vorne geschlosse¬ 
ne Einmal-Mäntel und Latex-Einmal-Handschuhe mit einer Min¬ 
destschichtdicke von 0,17 mm. Bei Fehlen einer zentralen Werk¬ 
bank müssen zusätzlich eine Schutzbrille und eine Atemschutzmaske 
P2 (= partikelfiltrierende Halbmaske entsprechend ÖNORM Z 114) 
getragen werden. 

2.1. Bei Vornahme von Zytostatikatherapien sind Einmalhandschuhe 
zu tragen. Um den Patienten nicht unnötig zu verunsichern, kann 
auf das Tragen einer Atemschutzmaske verzichtet werden, wenn 
sichergestellt ist, daß es dabei zu keiner Aerosolbildung kommt. 

4.2. Schwangere und stillende Frauen sowie Jugendliche müssen 
vom Umgang mit Zytostatika ausgeschlossen werden. 

usw. 


297 


Verhaftung - 1997 

Am 21. Mai 1997 wurde ich in Köln auf der Luxemburger Straße, 
unmittelbar vor der Staatsanwaltschaft, in der Nähe meiner Woh¬ 
nung, im Auto meines Sohnes, von vier Einsatzwagen der Polizei 
gestoppt, aus dem Wagen gezerrt und von acht bewaffneten Poli¬ 
zisten umzingelt, in Handschellen gelegt und verhaftet. 

Dabei wurde mir eine Waffe direkt auf den Bauch gedrückt. Die 
Hände wurden mir so eng auf den Rücken gefesselt, dass ich noch 
tagelang blutige Striemen hatte. Am linken Vorderrad des Autos 
meines Sohnes wurden die Radmuttern fast ganz herausgedreht - 
zwecks Verhinderung einer Flucht. Etliche Unterlagen wurden durch¬ 
wühlt, auch mediz. Unterlagen meines Sohnes, der auch Arzt ist. 

Wenig später wurde ich der Haftrichterin vorgeführt, die die Ver¬ 
haftung bestätigte. Obwohl ich mich an meiner ordnungsgemäßen 
Wohnadresse aufhielt, war der vorgeschobene Haftungsgrund 
„Fluchtgefahr" - angeblich wegen meiner guten Beziehungen nach 
Spanien. Der eigentliche Hintergrund der Motive wird aber durch¬ 
sichtig mit dem, was die Haftrichterin geäußert hat: 

„Ich bin nicht alleine. Da gibt es Druck. Die Leute, die die Entde¬ 
ckung von Dr. Hamer nicht anerkennen wollen, sind diejenigen, die 
ihn ins Gefängnis gebracht haben. Die hoffen auch, dass er allmäh¬ 
lich vergessen wird." (So die wörtliche Äußerung der Haftrichterin, 
die trotzdem aus Angst die Verhaftung bestätigte.) 

Mir wurde vorgeworfen, gegen das Heilpraktikergesetz (HPG) 
verstoßen zu haben. Das Heilpraktikergesetz, ein völlig veraltetes 
Standesschutzgesetz für Ärzte, stammt noch aus der Nazizeit, mit 
dem der Ärztestand eine Art Monopol erhalten hatte. Nach diesem 
Gesetz wird ein Gespräch über medizinische Themen als Beratung 
und somit als Behandlung interpretiert - so jedenfalls möchte es 
die Kölner Staatsanwaltschaft sehen. 

Bei der Durchsuchung der Verlagsräume in Köln wurden daher 
Seminarlisten gesucht und sofort beschlagnahmt, da ich natürlich 
auf diesen Seminaren auch über medizinische Themen gesprochen 
habe. Als Zeuge trat dann auch gleich ein Stern-Journalist auf, ein 
Herr Fasel (alias Neumaier) mit einer Fotografin (Regine Körner), 
der sich bei einem Seminar unter falschem Namen eingeschlichen 
und als angeblicher MS-Patient mit seiner „Tante" vorgestellt hatte. 

Nachdem meine Verhaftung sogleich groß in der Presse „ausge¬ 
schlachtet" worden war, gingen mehr als 8000 Briefe aus aller Welt 
beim Düsseldorfer Justizminister Behrens persönlich ein. 

Nicht zuletzt diesem öffentlichen Druck war es wohl zu verdan¬ 
ken, dass die Kölner Justiz bereits nach 4 Wochen die Anklageschrift 
fertig gestellt hatte. 


298 


So landete ich zunächst einmal in U-Haft im „Kölner Klingel¬ 
pütz", wie man das Gefängnis in Köln nennt, in einer Einzelzelle. 
Versuche meines Anwalts Haftverschonung für mich zu erreichen 
schlugen „wegen der Schwere des Vergehens" fehl. 

Jetzt hat man endlich wahr gemacht, was mir der 2. Vorsitzende 
der steirischen Ärztekammer schon am 28.07.1995 im Radio Steier¬ 
mark angedroht hatte: „ Herr Hamer, Sie können sicher sein , die 
Auseinandersetzung mit der Neuen Medizin wird nicht an einer Uni¬ 
versität stattfinden , sondern vor unseren Strafgerichten ." 

Unterdessen fand am 7. Juni 1995 in der Kölner Innenstadt eine 
vom „Verein zur Verbreitung der Neuen Medizin" organisierte Protest¬ 
demonstration mit Teilnehmern aus ganz Deutschland statt. 

Die Presse, obwohl informiert, schwieg bezeichnenderweise darüber. 
Dennoch wurde diese Demonstration mit einer privaten Kamera 
aufgezeichnet. 

Mir blieb vordem nichts anderes übrig als mich dieser momenta¬ 
nen Situation zu beugen. 

- Briefe konnte ich zwar bekommen, allerdings gingen sie erst durch 
die Postkontrolle, d.h. alles wurde geöffnet und gelesen. 

- Ich selbst konnte nur beschränkt Briefe schreiben, da mir nur 30 
Briefmarken im Monat zur Verfügung standen. 

- Besuch konnte ich dreimal im Monat empfangen, jedoch mit opti¬ 
scher und akustischer Überwachung. 

- Und im gefängniseigenen Supermarkt durfte ich 360,— DM pro 
Monat ausgeben. 

Also habe ich Zeit und Gelegenheit genutzt, die Entstehung spon¬ 
taner Straftaten und Verbrechen anhand der 5 Biologischen Natur¬ 
gesetze und Regeln der Neuen Medizin zu erforschen. 

Bereits am dritten Tag hatte ich das Prinzip heraus, nach dem die 
spontanen Straftaten ablaufen. Ich sage absichtlich nicht „psychisch" 
ablaufen, denn es handelt sich um ein Geschehen, das auf allen 3 
Ebenen Psyche-Gehirn und Organ synchron biologisch abläuft. 

Die sog. Spontan-Straftaten oder Spontan-Delikte, das sind 
schätzungsweise 90% aller Straftaten, wenn man vom Rauschgift 
mit seiner Beschaffungskriminalität einmal absieht. 

So habe ich nun die Zeit genutzt und die Ursache der „spontanen 
Strafdelikte" - fernab aller gängigen Lehrmeinungen - zu ergrün¬ 
den: wie 

- erbliche Minderwertigkeit, 

- ethisch-moralische Minderwertigkeit, 

- psychologische Störungen. 

Ich fand nämlich etwas anderes heraus: 


299 


Neuen Medizin 


Vermächtnis 


EINER 


TctM 


Die Ergebnisse meiner Forschungen 
(mit Fallbeispielen) habe ich dann 
in der 7. Auflage meines Buches 

Vermächtnis einer Neuen Medizin 

(1999) veröffentlicht. 


Die 5 Biologischen Nafunarscux 
Grundlage der gesamten Medizin 



Amte i di Dirk 

Ediciooea de la Nucva Mediana 


„D/e Entstehung spontaner Verbrechen 
bzw. Straftaten" 


Ich war aber nebenbei auch Protokollführer in einem Gefange¬ 
nenparlament. Dort habe ich z.B. auch tiefere Einblicke in unsere 
Rechtsstaatlichkeit bekommen. 

Zum Beispiel war früher die Staatsanwaltschaft verpflichtet einem 
Angeklagten seine Schuld zu beweisen; d.h. jeder galt solange als 
unschuldig bis zum Beweis seiner Schuld. 

Heute ist die Beweislast umgekehrt worden (ohne großes Aufse¬ 
hen), d.h. der Angeklagte hat die Beweislast, er muss seine Un¬ 
schuld beweisen. Aber die Gerichte brauchen die Beweise gar nicht 
anzunehmen. Sie können sie einfach verweigern oder ignorieren. 
Der Staatsanwalt braucht gar nichts mehr beweisen ! 

Es genügt, dass der Richter seine ursprüngliche Freiheit der Beweis¬ 
würdigung so weit ausgedehnt hat, dass er beliebig Schuld als er¬ 
wiesen subjektiv „empfinden" kann. Dann wird der Angeklagte re¬ 
gelmäßig verurteilt - auch ohne Beweise. 

Ihm bleibt nur jammernd und barmend zu betteln, ob jemand seine 
Beweise entgegennehmen möchte, was ihm aber eben nach Belie¬ 
ben verweigert wird. 

Eine solche Justiz ist in Wirklichkeit eine Justiz-Diktatur. 

Während ich also im Gefängnis einsaß wurde mein Sohn Bernd 
vom Staatsschutz vernommen. Manch guter Demokrat weiß noch 
nicht einmal, dass es so etwas in unserer Lande gibt. 

Stasi im Westen? Doch leider scheint unser Staat nach dem Zusam¬ 
menbruch der DDR und der sog. „Wiedervereinigung" in ein zuneh¬ 
mend autoritäres Regime abzugleiten. 

Im Mai 1997 habe ich Strafanzeige erstattet gegen den Polizis¬ 
ten des SEK (im Gefängnis Sonder-Einsatz-Killerkommando ge¬ 
nannt). Ich war sicher, er hatte mich töten sollen. 

Übrigens, im Gefängnis munkelte man: „Immer, wenn das SEK da 
war, liegt morgens ein Häftling tot im Bett." 


300 




Ich war aber auch sonst im Gefängnis nicht untätig. 

So habe ich am 21.11.97 einen sehr langen Brief (22 Seiten) an den 
Internationalen Gerichtshof für Menschenrechte und Menschen¬ 
rechtsverletzungen in Den Haag/Niederlande geschrieben, und die 
Situation ausführlich geschildert, und 

nachrichtlich 

an folgende Adressen verschickt: 

1. Herrn Bundespräsidenten Dr. Herzog, Bonn 

2. Herrn Bundeskanzler Dr. Helmut Kohl, Bonn 

3. Frau Bundestagspräsidentin Rita Süßmuth, Bonn, 

Dt. Bundestag 

4. Herrn Generalbundesanwalt Karlsruhe, 

Generalbundesanwaltschaft 

5. Herrn Bundesgesundheitsminister Seehofer, Bonn 

6. Herrn Justizminister von Nordrhein-Westfalen, Dr. Behrens 

7. Landgericht Köln, 6. kl. Strafkammer - 156-180/97 

8. Verwaltungsgericht Sigmaringen 3 K 1180/86 

9. Verwaltungsgericht Frankfurt/M. 12 E 2201/96 (2) 

10. Med. Fakultät d. Univ. Tübingen, Frau Justitiarin Schweizer 

11. Herrn österr. Bundespräsidenten, Dr. Thomas Klestil 

12. Bundesärztekammer Köln 

13. Frau Wissenschaftssenatorin Krista Säger, Hamburg 

14. CDU 

15. SPD 

16. CSU 

17. GAL 

18. FDP 

19. PDS 

20. Botschaft Schweiz mit der Bitte um politisches Asyl 

21. Botschaft Spanien mit der Bitte um politisches Asyl 

22. Botschaft Dänemark mit der Bitte um politisches Asyl 

23. Botschaft Niederlande mit der Bitte um politisches Asyl 

24. Botschaft Belgien mit der Bitte um politisches Asyl 

25. Botschaft Schweden mit der Bitte um politisches Asyl 

Sehr geehrte Damen und Herren Richterinnen und Richter! 

Sie bekommen Post von Menschen, deren Menschenrechte verletzt 
wurden oder werden. 

Und jeder Betroffene hat auch das Recht, seinen eigenen Fall als 
den subjektiv wichtigsten und dringendsten anzusehen. Aber hier 
geht es nur am Rande um meine Person. 

Ich schreibe Ihnen aus einer tiefen Gewissensnot und bitte Sie für 
alle Patienten um Ihre Hilfe! ... 


301 


Im Namen des Volkes - 1997 

Im August 1997 fand dann unter riesiger Medienpräsenz vor 
dem Kölner Amtsgericht der Prozess gegen mich, den angebli¬ 
chen Wunderheiler, wegen Verstoß gegen das Heilpraktikergesetz 
(HPG) statt. 

Mein Verbrechen: Ich hatte in drei Fällen Patienten (kostenlos) 
über die Neue Medizin informiert. Das sah das Gericht als Beratung 
an. Nach Auffassung des Gerichtes hatte ich damit gegen das 
Heilpraktikergesetz verstoßen, das eine „Beratung" nur im Rahmen 
einer „berufsmäßigen Tätigkeit" d.h. approbierten Ärzten und Heil¬ 
praktikern gestattet. 

Alle Versuche meines Verteidigers, das Gericht und die Staats¬ 
anwaltschaft davon zu überzeugen, dass die Schulmedizin im Er¬ 
gebnis keinem Krebspatienten wirklich helfen kann, blieben „un¬ 
erhört". Auch wies er das Gericht immer wieder auf eine wichtige 
Parallele zwischen dem Betäubungsmittelrecht und dem Heilprak¬ 
tikergesetz hin: Hier geht es um den Schutz der Volksgesundheit. 

Der sog. Betäubungsmittelkatalog stellt eigentlich den Gebrauch 
von Heroin, Haschisch etc. unter Strafe. In einer Entscheidung des 
Bundesverfassungsgerichts wurde im sog. „Haschischurteil" 1995 
jedoch geurteilt, dass sogar gegen den Wortlaut des Gesetzes der 
Besitz von Haschisch, wenn bestimmte Mengen nicht überschritten 
sind, nicht bestraft wird, weil die Volksgesundheit nicht in Gefahr 
ist, was unter dieser Voraussetzung sogar die Aufgabe des Straf¬ 
anspruches bedeutet! Die analoge Heranziehung dieser BVG-Ent- 
scheidung wäre die Pflicht eines jeden ernstzunehmenden Gerich¬ 
tes gewesen. Im Fall Hamer nahm man aber nicht einmal Stellung 
dazu, obwohl eigentlich klar war, dass das Schutzgut des HPG, näm¬ 
lich die Volksgesundheit, im Falle der Neuen Medizin überhaupt nicht 
in Gefahr war. 

Mein Anwalt vereinbarte mit Richter Hilgert Zeugenvernehmung 
von zehn Patienten d.h. fünf Ärzten, die gleichzeitig Patienten wa¬ 
ren, über ihre Erfahrungen mit der Neuen Medizin zu berichten. 

Leider brach der Richter unter dem Druck, unter dem er offen¬ 
sichtlich stand, zusammen: Er reduzierte beim nächsten Prozesstag 
sein „Angebot" auf fünf Patienten, die er bereit sei zu laden, beim 
vierten Prozesstag konnte er sich an gar nichts mehr erinnern. 

Die Zeugenvernehmungen waren somit geplatzt. 

Aus meiner Sicht lag hier eine Art „übergesetzlicher Notstand" 
vor. Ich argumentierte immer wieder, dass ich es mit meinem Ge¬ 
wissen nicht vereinbaren könne, hilfesuchenden Menschen, die zum 
Großteil von der Schulmedizin aufgegeben waren, Informationen 
über die Neue Medizin zu verweigern. 

Doch das interessierte Richter Hilgert nicht. 


302 


Hätte das Gericht analog zum „Haschischurteil" geprüft, ob 
durch diese Informationen im Sinne der Neuen Medizin denn 
tatsächlich die Volksgesundheit gefährdet wurde, dann hätte es 
sicherlich sogar zu dem Schluss einer objektiven Verpflichtung 
kommen müssen, die darin bestand, gerade diese Informationen 
nicht zu verweigern, sondern zu helfen! 

Nach Ansicht meines Anwaltes wurden in Köln permanent wich¬ 
tigste juristische Grundregeln missachtet: Weder wurde ausreichend 
geprüft, ob denn der Tatbestand des Verstoßes gegen das HPG mit 
Gefährdung der Volksgesundheit überhaupt erfüllt war, noch wur¬ 
de, selbst wenn man dort den Tatbestand als erfüllt ansah, vom 
Gericht nichts unternommen, Rechtfertigungs- bzw. Entschuldigungs¬ 
gründe zu prüfen. 

Richter Hilgert verglich mich ganz plump mit Michael Schumacher, 
der beim Fahren ohne Führerschein erwischt worden sei (falls der 
Rennfahrer ihn aus irgendeinem Grunde verloren hätte). 

Mit diesen juristisch irrelevanten Plattitüden entzog das Gericht 
sich der Pflicht die Richtigkeit der Neuen Medizin zu überprüfen, 
bzw. unter den Rechtfertigungs- bzw. Entschuldigungsgründen dies 
spätestens beim Strafmaß zu berücksichtigen. Man wollte, sollte 
oder durfte ganz offensichtlich nicht. 

Inzwischen hatte der Richter die Kontrolle längst verloren - er 
ließ nach leisen „Ahs" und „Ohs" aus dem Publikum den Saal räu¬ 
men, einen Teil des Publikums aussperren, und die Polizeipräsenz 
zum Urteil hin, durch mehrere Mannschaftswagen verstärken. 

Ich wurde schließlich zu 19 Monate Freiheitsentzug verurteilt. 

Als besonders straferschwerend wurde im Urteil vom 09.09.1997 
die „völlige Uneinsichtigkeit des Angeklagten " und „seine absolute 
Intoleranz anderen Behandlungsmethoden gegenüber " gewertet. 
Im übrigen, so wird im Urteil eigens erwähnt, „sei der Angeklagte 
nach Auffassung des Gerichtes schuldfähig ." 

Kaum wird gegen dieses Urteil Berufung eingelegt, beantragt 
derselbe Staatsanwalt, der noch kurz vorher in seinem Plädoyer 
ausdrücklich meine Schuldfähigkeit betonte, meine Psychiatrisie- 
rung: „es bestünde Zweifel an meiner Schuld- und Prozessfähigkeit ." 
Für meinen Anwalt auch eine Art „prozesstechnische Strafe" als 
Antwort darauf, weil man es gewagt hatte, das Urteil anzufechten. 
Trotzdem übersandte das Landgericht einen Teil der Akten an eine 
Gutachterin zur diesbezüglichen Stellungnahme. 

Am 23.11.1997 fertigte die „Sachverständige" eine gutachter¬ 
liche Stellungnahme über mich an, obwohl sie mich nicht ein einzi¬ 
ges Mal gesehen hatte: Man las: ... „querulatorisch-verborgene Aus¬ 
legung (pseudo-)medizinischen Wissens" ... „keinerlei Einsicht in 
die mit seinen Methoden offenbar verbundenen Gefahren". 


303 


Was dem Fass jedoch den Boden ausschlug, war die Tatsache, 
dass die Psychiaterin meine Unterbringung in einem psychiatrischen 
Krankenhaus anregte, da eine Gefahr für die Allgemeinheit bestehe. 
So beschloss dann auch am 19.12.1997 das Kölner Landgericht, 
mich in eine psychiatrische Klinik einzuweisen. 

Mein Anwalt legte umgehend Widerspruch ein, da dieser Beschluss 
gegen wichtige Grundsätze der Anhörungspflicht und der Verhält¬ 
nismäßigkeit verstoße. Das Gericht ging wieder einmal davon aus, 
dass die Neue Medizin falsch sei. 

Mein Anwalt argumentierte: „die Justiz unterstütze den Vernich¬ 
tungskampf der Schulmedizin gegen einen Wettbewerber, ohne dem 
Betroffenen eine Entlastungsmöglichkeit zu geben." 

Weitere vorgebrachte Argumente meines Anwalts: 

„...Zuletzt veröffentlichte sogar das Nachrichtenmagazin „Der Spie¬ 
gel" im Juni 1997 die Ergebnisse jüngster Studien von Professor 
Bailar , Universität Chicago. Die Sterblichkeit etwa 95 %, wurde 
dort bestätigt, verbunden mit der weiteren Erklärung, dass die Mor¬ 
talität im Laufe der Jahrzehnte mit Behandlung von Chemo und 
Bestrahlung sogar noch zugenommen hat."... 

„...Die Überlebenswahrscheinlichkeit geht gegen Null, dies ist das 
Ergebnis u.a. bei Professor Abel, Biostatistiker und Mediziner an 
der Universität Heidelberg, die auch das Spitzeninstitut der deut¬ 
schen Krebsforschung beherbergt. Professor Abel wird bestätigt von 
allen Biostatistikern weltweit.! 

„...All diese Forschungen waren vorweggenommen worden durch 
Feststellung im Deutschen Bundestag im Jahre 1979. Dort wurde 
bereits, nachdem alle Forschungsergebnisse zugrunde gelegt wur¬ 
den, im Bundestag in öffentlicher Anhörung festgestellt, dass es 
kein Indiz für irgendeine Effizienz schulmedizinischer Krebs¬ 
behandlung mit Chemo und Bestrahlung gebe. 

Diese Ergebnisse sind noch heute richtig, wie die Veröffentlichung 
von Professor Abel im Jahre 1995 und Professor Bailar im Jahre 
1997 beweisen." 

Rechtsanwalt Mendel schrieb damals: 

Mit dem Betroffenen des Verfahrens ist aber auch jeder deut¬ 
sche Bürger verletzt. Diese Medizin (gemeint die NEUE MEDIZIN) 
derart zu minimalisieren, zu entwürdigen und zu entwerten, zu krimi¬ 
nalisieren, beeinträchtigt das wohlverstandene grundrechtlich ge¬ 
schützte Interesse und den entsprechenden Anspruch eines jeden 
deutschen Bürgers auf bestmögliche Behandlung für seinen eige¬ 
nen Krankheitsfall. Insoweit die Staatsanwaltschaft vom Ansatz her 
diese Medizin kriminalisiert, ins Abseits stellt, verschlechtert sie die 
Aussicht auf bessere Behandlung eines jeden deutschen Bürgers, 
eines jeden Menschen dieser Welt. 


304 


Dies müssen wir feststellen für den Fall, dass eine distanzierte und 
objektive Überprüfung der NEUEN MEDIZIN zu dem Ergebnis kommt, 
dass diese richtig, dass diese effizient, jedenfalls vom Ansatz her 
haltbar oder aussichtsreich ist. Wir meinen, dass die Staatsanwalt¬ 
schaft sich hier eine Verantwortung auflädt, deren Art und Ausmaß 
offenbar nicht zutreffend gesehen wird. Jedenfalls behaupten wir, 
dass der Herr Staatsanwalt nicht in der Lage ist, zu entscheiden, ob 
die eine oder die andere Medizin richtig oder falsch ist. 

Wir behaupten auch, dass die herkömmliche Medizin nicht in der 
Lage ist derartige Feststellungen zu treffen. Sie hat 15 Jahre Gele¬ 
genheit gehabt sich bzw. die NEUE MEDIZIN zu überprüfen. 

15 Jahre hat sie sozusagen ungerührt verstreichen lassen. Sie hat 
zwar mit Kübeln Gift über die NEUE MEDIZIN und die Betroffenen 
geschüttet, zu einer offizeilen wirklichen Überprüfung sich aber nicht 
gemüßigt gesehen... 

Dr. med. H.U. Leuzinger, Zürich schrieb am 23.08.1997 an 
Justizminister Behrens und schilderte ihm den Prozessverlauf, 
(hier auszugsweise wiedergegeben) 

...Als lebenskundiger, klinisch erfahrener, in voller Praxis tätiger 
52jähriger Arzt, Mitglied der Schweizerischen Ärztegesellschaft und 
der Vereinigung Unabhängiger Ärzte der Schweiz, Naturwissen¬ 
schaftler mit höchstem Interesse an Gehirnforschung und Psycho¬ 
somatik, bei kritischem Verstand mit den rein biologischen Er¬ 
kenntnissen Dr. Hamers seit geraumer Zeit befasst, habe ich den 
Strafgerichtsverhandlungen am Amtsgericht Köln gegen Dr. med. 
R.G. Hamer am 20. und 22. August 1997 als Prozessbeobachter 
persönlich beigewohnt. 

Ich bin schockiert durch das erlebte bouelvardisierte Niveau der 
Prozessführung, durch die personale Besetzung der Staatsanwalt¬ 
schaft (Klaas) und des Gerichtsvorsitzenden (Hilgert), die sich 
dem unbefangenen Beobachter weder durch ihre persönliche Rei¬ 
fe, umfassende Bildung, Würde, Unabhängigkeit des juristischen 
Wahrnehmens und Denkens, kurz ihrer persönlichen Urteilskraft 
dem eigentlichen Gegenstand der Rechtsfindung, nämlich der bis 
anhin wissenschaftlich-öffentlichen unüberprüften Erkenntnissen 
Dr. med. R.G. Hamers, die sich nach meinem eigenen beschränkten 
Recherchen klinisch hundertfach an schwersten menschlichen Er¬ 
krankungen bewahrheitet haben, als gewachsen zeigten... 

Nach Ausgang dieser zwei Prozesstage bin ich zutiefst beschämt 
darüber, dass keine bedeutsame Persönlichkeit des öffentlichen Le¬ 
bens und der Wissenschaft der Bundesrepublik Deutschland diesen 
historischen Prozeß mitverfolgt hat, der möglicherweise der Dimen¬ 
sion einer kopernikanischen Bewusstseinswende im Verständnis 
menschlicher Erkrankung gleichkommt... 


305 


Am 01.09.1997 schrieb Dr. Leuzinger noch mal an Justizminister 
Behrens - persönlich: 

Mein dringlicher Appell vom 24.08.1997 an Sie, für den dritten 
Prozesstag gegen Dr. Hamer, den 29.8.1997, zur Wahrung der Men¬ 
schenrechte, der Integrität der Deutschen Justiz und damit der 
Rechtsstaatlichkeit der BRD zum Rechten zu sehen, erschien mir als 
erneuter ärztlicher Prozeßbeobachter (diesmal in Gesellschaft vier 
weiterer Ärzte und einer Zahnmedizinerin aus Belgien, Spanien und 
der Schweiz) am letzten Verhandlungstag (29.8.97) als verhallt - 
näherten sich doch die Verhältnisse an diesem Tag den Praktiken 
einer DDR- oder anderer totalitärer Justiz, wo niemand mehr sich 
die Mühe macht, wenigstens das rechtstaatliche Gesicht zu wahren. 
Deshalb möchte ich Ihnen als Augenzeuge die nirgends in den Me¬ 
dien sachlich berichteten schockierendsten Geschehnisse an die¬ 
sem Gericht zur Kenntnis bringen; 

Die gegenüber dem 20. und 22.8.1997 verdoppelte Anzahl der 
Prozessbesucher ließ dank mangelndem Sitzplatzangebot die Hälf¬ 
te im Saal stehen, zu spät Gekommenen wurde (anders als an den 
Vortagen) der Zutritt bereits verweigert. 

Plötzlich wurden die ruhig und diszipliniert Stehenden im Saal, für 
niemanden vernünftig einsehbar, des Raumes verwiesen, worauf die 
Sitzenden die Stehenden durch stilles Zusammenrücken in ihre Mit¬ 
te aufgenommen haben. 

Die erste Prozessunterbrechung und Schließung des Saales wurde 
dazu benutzt, dass Polizeikräfte bei Wiederbeginn der Verhandlung 
die Sitzplätze zuwiesen, worauf die Hälfte der Besucher ausgesperrt 
blieb. Die im Saal Verbliebenen reklamierten - akustisch durchaus 
moderat - ihr verbrieftes demokratisches, eine Stunde zuvor noch 
vom Richter selbst öffentlich zugesichertes Recht uneingeschränk¬ 
ter Öffentlichkeit dieses Prozesses, was dem in dieser Situation jede 
Souveränität vermissen lassenden Vorsitzenden, sichtlich belastet 
von soviel Ohren- und Augenzeugen, den Anlaß gab, den Saal polizei¬ 
lich räumen zu lassen. 

(Es sei angefügt, dass er sich auf eine vorangehende Räumungs¬ 
androhung berief, die auf eine spontane Beifallskundgebung der 
Besucher von ca. zwanzig Sekunden ruhigem, von keiner andern 
Äußerung begleitetem Händeklatschen, erfolgte). 

Diese spontane Gefühlsäußerung als Affirmation zur Verteidigung 
war von grundsätzlich „freundlicher”, niemanden herabsetzenden 
Qualität und wäre der hochdisziplinierten Beherrschung der Besu¬ 
cher anzurechnen, die aufzubringen war, unmißverständlich feind¬ 
selige, wahrhaft unerhörte (zumindest) von den die Öffentlichkeit 
de jure vorrangig vertretenden sog. Medien, Äußerungen des 
Gerichtsvorsitzenden stumm zu ertragen, der die Akten des sog. 


306 


Falles Hamer bzw. des medizinischen,Schulenstreites „K A E S E", 
ich wiederhole, weil auch ich meinen Ohren kaum trauen wollte, 
„Kaese" nannte, ausführlicher: „ich muß mich mit diesem KAESE! 
(angesprochen auf u. deutend auf den Aktenstoß) herum¬ 
schlagen..." 

Die diskussionslose Zurückweisung sämtlicher Anträge Rechtsan¬ 
walt Mendels, es seien zum Entscheid, ob das Heilpraktikergesetz 
im Falle Dr. Hamers überhaupt anwendbar sei, bevor die „Unschäd¬ 
lichkeit" der biologischen Erkenntnisse der Neuen Medizin und de¬ 
ren ärztliche Anwendung auf die Volksgesundheit nicht widerlegt 
sei, als Zeugen nachweislich weit über die onkologisch übliche 2- 
Jahresgrenze geheilte Krebspatienten und mit den Erkenntnissen 
der Neuen Medizin befasste anwesende Ärzte zuzulassen, um das 
Vorliegen eines tatsächlich herrschenden Schulenstreites in der 
Medizin erkennen zu können, mit dem den Richter wieder um Juris¬ 
ten tief disqualifizierenden Argument, das gehöre nicht zum Gegen¬ 
stand, erschien unabweisbar als Rechtsverweigerung mittels primi¬ 
tivster Willkür... 

Herr Justizminister, wäre es denn für die Deutsche Justiz nicht ein 
Leichtes, diesen offenbar äußerst lästigen Dr. Hamer der behaupteten 
„Scharlatanerie" zu überführen und der ihn persönlich ein für alle 
Mal vernichtenden öffentlichen Lächerlichkeit preiszugeben, wenn 
Sie oder das Bundesministerium für Justiz anordneten (was eigentlich 
nur die rechtskräftige Vollstreckung des Tübinger Urteils darstellte), 
dass vor laufenden Kameras der Eurovision ein internationales, 
hochkarätiges Ärztegremium der europäischen Hochschulkliniken Dr. 
Hamer die komplexesten, schwersten krebskranken und andere 
qualvoll leidenden Patienten vorstellte, dem er live beweisen müsste, 
dass mehr als „wahnhafte Überzeugung" gefragt ist, um vor 
solcher Autorität und Öffentlichkeit zu bestehen? 

Es müßte für Hochschulmediziner ein Leichtes sein, die stets 
behauptete abgründige Abwegigkeit und Abstrusität der Neuen 
Medizin definitiv zu demonstrieren. 

Dann wäre alles klar, für die Öffentlichkeit, für die Justiz, der 
Schulenstreit wäre beendet, die Justiz nun wirklich zuständig, diesem 
Mann das Handwerk zu legen, und die anerkannte Medizin könnte 
legitimiert ihre milliardenschwere Forschung - auch bis anhin ohne 
vorzeigbaren Erfolg - fortsetzen. 

Auch Sie wären dieses öffentliche Ärgernis los, die Rechtsstaatlichkeit 
wieder intakt... 

Verschickt u.a. 

an die Europäische Menschenrechtskommission, Brüssel 


307 


Im März 1998 fasste das Kölner Landgericht einen erneuten 
Psychiatrisierungsbeschluss. 

In dieser bedrückenden Situation, in der ich täglich damit rech¬ 
nen musste in die Psychiatrie eingewiesen zu werden, erreichte mich 
ein Angebot einer slowakischen Universität eine Verifikation meiner 
Neuen Medizin durchzuführen, sowie sich für eine Lehrerlaubnis ein¬ 
zusetzen (Habilitation). 

Von diesem Angebot wurde das Gericht auch direkt aus der Slo¬ 
wakei in Kenntnis gesetzt. Nach intensiver Abwägung entschloss 
ich mich schließlich, diese einmalige Chance nicht verstreichen zu 
lassen. Um aber die angebotene Verifikationsmöglichkeit an der Uni¬ 
versität Trnava annehmen zu können, durfte ich nur unter der Be¬ 
dingung aus dem Gefängnis heraus, dass ich das Schandurteil (für 
dreimal unentgeltliches Informieren über Neue Medizin), wofür ich 
ja wie ein Verbrecher im Gefängnis saß, anerkennen musste, d.h. 
ich musste auf meine Revision verzichten. 

Ich zog meine Berufung zurück und erreichte so im Mai 1998 
eine vorzeitige Haftentlassung. Die restlichen vier Monate der 
nunmehr „rechtskräftigen" Strafe sollten im November verbüßt wer¬ 
den. Das Gericht wurde über alle anstehenden Termine in Kenntnis 
gesetzt und ich kam frei. 

Das Kölner Landgericht hat dann aber noch vor der Verifikation 
in Trnava ein bereits verjährtes Berufungsurteil (4 Monate mit Be¬ 
währung) aus dem Jahre 1992 widerrechtlich „rechtskräftig" ge¬ 
macht und daraus erneut einen Haftbefehl gegen mich konstruiert. 
Hierbei handelt es sich um den sog. „Gipsschienen-Prozess" (1991), 
der ebenfalls in die Geschichte eingehen wird, weil ich - wie ich ja 
berichtet habe - an einen 17-jährigen Jungen, der mit seiner Tante, 
einer Ärztin, mit gebrochenem Bein zu mir gekommen war, eine 
Gipsschiene verschenkt hatte. Das sah das Gericht damals als „Be¬ 
handlung" an. Doch hätte ich nicht gehandelt, wäre mir das ganz 
sicher als „verweigerte Hilfeleistung" ausgelegt worden und ich wäre 
dann dafür bestraft worden. Es kommt immer nur darauf an, was 
man damit erreichen will. 

Das Ziel ist klar erkennbar: 

Man möchte die bisherige Brutal- Vergiftungs-, Verstümmelungs¬ 
und Mophium-„Therapie" (bei der praktisch alle Patienten sterben) 
unbedingt beibehalten, um die totale Macht über die Menschen aus¬ 
üben zu können. 

Jeder Mensch hat aber einen Verstand, mit dem er sich überle¬ 
gen kann, dass die Verhinderung der Neuen Medizin auf so konse¬ 
quent organisierte und konzertierte brutale Art und Weise - die auch 
vor Inhaftierung und Psychiatrisierung nicht zurückschreckt - nicht 
von ungefähr zustande kommt. 


308 


Meine Freunde, ich schwöre bei allem, was mir heilig ist, dass 
mich einzig redliche Gedanken und die Sorge um Euer aller Wohl 
leitet, wenn ich Euch bitte: 

Helft alle mit, schreibt an Gott und die Welt, geht für dieses (Euer 
eigenes!) Anliegen in aller demokratischen Rechtlichkeit „auf die 
Straße"! Schließlich geht es um Eure eigene Gesundheit! 

Ihr selbst seid schon übermorgen vielleicht Opfer dieses grausigen 
Verbrechens der Frei-Mauren-Logen und der Kreise die dahinter ste¬ 
hen. Vielleicht ist es die allerletzte Gelegenheit, Euch noch zur Wehr 
zu setzen! 



„Klingelpütz" 

Hinter diesen Mauern war ich 1 Jahr lang eingesperrt. 



309 


Die Verifikation von Trnava - 1998 

Nachdem ich mich von meinem Gefängnisaufenthalt erholt hatte, 
begab ich mich dann im August 1998 in die Slowakei, um mit den 
zuständigen Professoren vor Ort alles vorzubereiten. 

Die Verifikation war auf September angesetzt. Trotz Kenntnis die¬ 
ses Termins, derentwegen ich ja auf meine Berufung verzichtet hat¬ 
te, forderte mich das Kölner Gericht gegen jede Absprache auf, mich 
im August wieder in der Haftanstalt zu melden. Da ich gerade in der 
Slowakei war, konnte ich das Schreiben jedoch nicht entgegenneh¬ 
men. Wäre ich dem Willen des Kölner Gerichts gefolgt, hätte die 
Verifikation im September niemals stattgefunden. 

Ich ahnte natürlich, dass der Trick, mich aus dem Gefängnis he¬ 
rauszulassen der war, dass ich in Trnava durchfallen sollte, wie mir 
später auch einer der Professoren vor Zeugen gestanden hat. 
Danach sollte ich dann endgültig für verrückt erklärt werden nach 
dem Motto: Nun hat eine Universität gesagt, daß die Neue Medizin 
falsch ist, jetzt muß er zwangspsychiatrisiert werden. 

Für mich gab es also nur eine kleine Chance und die habe ich 
genutzt: Ich habe nämlich mit Trnava vereinbart, dass die Verifika¬ 
tion der Neuen Medizin die Voraussetzung für die Habilitation sein 
sollte, denn die Verifikation war mir tausendmal wichtiger als die 
Habilitation. Trotzdem hat man bei der ersten Abstimmung zur Ha¬ 
bilitation versehentlich 2:1 für mich gestimmt, danach wurde die 
Abstimmung sofort wiederholt, so dass sie: 2:1 gegen mich ausfiel. 

Auch eine einmalige Sache! Überhaupt - was sich bei dieser 
„Habilitationsveranstaltung'' abgespielt hat war ein Kasperlethe¬ 
ater, wie es unwürdiger und makabrer nicht geht. Während in 
Tyrnau Habilitationsveranstaltungen etwas sehr Seltenes sind, 
wurde für die meine eine Parallel-Habilitationsveranstaltung über 
Chemo angesetzt. Von den etwa 40 stimmberechtigten Fakultäts¬ 
mitgliedern verließen nun während meines Vortrages einer nach 
dem anderen den Saal. Mir war sofort klar: Das war abgesprochen. 

Ein Pulmologe fragte beim Hinausgehen ganz ungeniert: „Herr 
Hamer, was wollen Sie hier, wir sind für Schulmedizin.'' Nachdem 
ich somit auftragsgemäß durchgefallen war, teilte mir Prof. Miklosko 
(heute Botschafter der Slowakei in Rom) dieses betrübliche Ergeb¬ 
nis mit, mit dem ich ohnehin gerechnet hatte. 

Auf der Jahresfeier der Verifikation, also am 11. September 1999, 
gestand mir Prof. Pogardy vor Zeugen, dass die Kölner Justiz der 
Universität Tyrnau (Trnava) das Versprechen abgenommen habe, 
Hamer durchfallen zu lassen. Prof. Pogardy sagte, er schäme sich 
furchtbar und bat mich um Entschuldigung, die ich ihm - der 
inzwischen halbseitig gelähmt ist - auch erteilt habe. 


310 


Dagegen ist die Verifikationsurkunde echt und korrekt und le¬ 
gitim zustande gekommen, da hatten die Herren keine Beden¬ 
ken, denn wegen der Verifikation hatten sie ja kein Versprechen 
abgegeben. Auf die Anzahl oder Auswahl der Patienten, die extra 
hierfür von Schulmedizinern aus diversen Klinken ausgewählt wor¬ 
den waren, hatte ich keinen Einfluss, ich habe die Patienten auch 
vorher nicht gesehen. 

Ich kannte auch die schulmedizinischen Befunde nicht, sondern 
habe allein aus dem Computertomogramm des Gehirns, bzw. nach 
den 5 Biologischen Naturgesetzen der Neuen Medizin, die korrekten 
Diagnosen gestellt, habe die Patienten befragt, und auch die zu¬ 
grundeliegenden Konflikte zutreffend herausgefunden. 

Dabei ging es allerdings nicht um die Frage, ob die Neue Medizin 
mit der Schulmedizin übereinstimmt (denn das tut sie gerade nicht!), 
sondern ob die Neue Medizin nach naturwissenschaftlichen Kriteri¬ 
en reproduzierbar - also richtig ist. 

Anschließend wurde eine genaue Dokumentation über alle Fälle in 
doppelter Ausfertigung angefertigt und unterschrieben, die heute 
noch bei der Universität Trnava vorliegen. 

Was die Vollständigkeit von Patientendaten betraf, so lag das 
nicht in meiner Macht. Aber egal, ob nun im Einzelfall 90 Fakten 
abfragbar sind oder 100 oder 120, das spielt ja praktisch keine Rol¬ 
le. Entscheidend ist, dass die abfragbaren Fakten samt und sonders 
stimmen müssen - und das war in Trnava und auch bei allen ande¬ 
ren Überprüfungen bisher immer der Fall. 

Am 9. September, dem 2. Tag der Verifikation der Neuen Medi¬ 
zin wurde als drittletzter ein Fall vorgelegt, der an Dramatik kaum 
noch zu überbieten sein dürfte und sicherlich als die „Axt von 
Trnava" in die Geschichte eingehen wird. 

Der Prorektor der Universität, Mathematik-Professor Dr. Jozef 
Miklosko, berichtete es, wie mir kolportiert wurde, an seine Kolle¬ 
gen noch am gleichen Tag folgendermaßen: 

...„Heute habe ich etwas erlebt; das hat mich völlig umgehauen, das 
hat uns alle umgehauen, die dabei waren, sogar Prof. Jurga, den 
Onkologen. Der Dr. Hamer ist stur; der ist Friese, der hat sich über¬ 
haupt nicht aus der Ruhe bringen lassen und hat nur gesagt: 

„Der Patient muss eine gewaltige Attacke gegen das Herz empfun¬ 
den haben." Eine ganze Stunde hat er den Patienten nach dem Her¬ 
zen abgefragt; ganz ruhig und höflich: 

Ob er einen Herzinfarkt gehabt habe, ob er Angina pectoris gehabt 
habe, ob der Vater, die Oma, der Opa, oder der Dackel einen Herz¬ 
infarkt gehabt hätten, was den Patienten sehr mitgenommen habe. 
Immer sagte der Patient, der schon 75 war, er habe keinen Konflikt 
solcher Art gehabt. 


311 


Während wir alle zum Zerreißen gespannt und nervös wurden und 
nach einer Stunde Prof. Jurga von einer Seite seines Hosenbodens 
auf die andere rutschte und kurz davor war, aufzustehen und zu 
sagen: „Na, Herr Hamer, das war ja wohl nichts, dann sind das wohl 
doch keine Naturgesetze, wie Sie behaupten!", war Dr. Hamer der 
einzige, der ganz ruhig blieb, offenbar, weil er sich seiner Sache 
idiotensicher war oder ist. Nach einer Stunde fragte er nochmals 
den Patienten nach dem Hund ab. Beim Stichwort Hund erinnerte 
sich plötzlich der Patient: „Ja, da war doch etwas vor 23 Jahren, 
etwas ganz Furchtbares..." 

Wir alle waren plötzlich wie elektrisiert, als der Patient nun den 
allerschlimmsten Attacke-gegen-das-Herz-Konflikt berichtete, den 
es überhaupt gibt . 

Vor 23 Jahren geschah folgendes furchtbares Ereignis: 

Zur Zeit der Kirmes, als alle viele Gänse aufgezogen hatten, die 
zum Volksfest geschlachtet werden sollten, hörte der Patient nachts 
plötzlich den Hund anschlagen. Nur mit der Unterhose bekleidet 
rannte er in den Garten, um nachzusehen. Er sah in der Dunkelheit 
die Umrisse eines Mannes, der offensichtlich die Gänse stehlen wollte. 

Im letzten Moment erkannte der Patient seinen Nachbarn vor 
sich. Im gleichen Moment sauste ein Hieb von einer Axt auf ihn 
herunter. Er wurde einige cm neben der linken Brustwarze von dem 
Axthieb getroffen, der die Rippen durchschlug und in den Thorax¬ 
raum eindrang. Bei diesem schlimmen Ereignis handelte es sich um 
den klassischen ganz realen „Attacke-gegen-das-Herz-Konflikt" mit 
Pericard-Mesotheliom. 

Der herbeigerufene Arzt vermutete auch, dass das Herz betroffen 
sei und machte Herzmassage. Als der Arzt merkte, dass das Herz 
weiterschlug, ordnete der eine Überführung in das 20 km entfernte 
Trnava an, nachdem er vorher den Brustkorb bandagiert hatte. 

Dies war damals eine sehr schwierige und lange Sache: 

Zuerst mit einem Pferdewagen auf der holprigen Straße zum Bahn¬ 
hof der nächsten Bahnstation, danach mit dem Zug nach Trnava. 
Dort lag der Patient längere Zeit im Krankenhaus. 

Ein weiterer Teilbereich des DHS war ein hässlicher halbgenitaler 
Konflikt, weil der Patient seinen Nachbarn als Gänsedieb erkannt 
hatte, mit einem Prostata-Karzinom auf organischer Ebene. 

Der dritte Teilbereich war der motorische Konflikt mit einer mo¬ 
torischen Lähmung, ein typischer Konflikt, nicht entfliehen zu 
können. Der Patient war nach der Attacke wie vom Blitz getroffen 
hingefallen. 

Zunächst löste sich sein Biologischer Konflikt in allen Teilberei¬ 
chen nach seiner Wiederherstellung und der Entlassung aus dem 
Krankenhaus dadurch, dass der Nachbar im Gefängnis war. 


312 



Als der Nachbar jedoch wieder aus dem Gefängnis entlassen 
wurde, lief der Patient notgedrungen seinem Konflikt ständig über 
den Weg. Es kam zu kleineren Konfliktrezidiven und auch kurzan¬ 
dauernden Lösungsphasen, wenn er den Nachbarn mal eine Weile 
nicht sah. 

Jetzt 1997, war dann das Prostata-Karzinom soweit fortgeschrit¬ 
ten, dass er Beschwerden beim Wasserlassen bekam. Daraufhin 
erfolgte die Prostata-Operation mit Orchektomie. 

Als der Patient schließlich sein eigenes Haus verlassen musste, 
weil er wegen Altersschwäche nicht mehr alleine wohnen bleiben 
konnte und zum Schwiegersohn zog, kam es zu einer großen Konflikt¬ 
lösung auf allen 3 Teilbereichen: 

— Die teilresezierte Prostata schwoll erneut an und machte Proble¬ 
me beim Wasserlassen. 

— Das Herzbeutel-Mesotheliom machte eine Herzbeutel-Tampo¬ 
nade, die aber inzwischen wieder rückläufig zu sein scheint. 

Die Beschwerden der Herzbeutel-Tamponade waren schulmedizinisch 
als cerebrale Durchblutungs-Störungen gedeutet worden, sog. 
Schwankschwindel. 

-- Die Lösung der Teillähmung beider Beine verstärkte sich effektiv 
in der pcl-Phase (Heilungsphase), wie das üblicherweise so ist beim 
Heilungsoedem im motorischen Rindenzentrum. 

Am Ende dieser Demonstration stöhnte Prof. Jurga nur: 

„Herr Ham er, das hat mich 300%ig überzeugt. So etwas können Sie 
weder gewusst noch geraten haben, denn es steht ja seltsamerweise 
überhaupt nichts darüber in unserer Krankengeschichte drin. Das 
überzeugt mich wirklich , mit welcher Ruhe und Sicherheit Sie das 
postulieren konnten! Dann muss die Neue Medizin stimmen!" 

Das ist der Patient, 
dem vor 23 Jahren (1975) 
die Axt bis zum Schaft im 
Brustraum saß, direkt am 
Herzbeutel. 

Die Beschwerden der späteren 
Herzbeutel-Tamponade waren 
als cerebrale Durchblutungs¬ 
störungen gedeutet worden 
(Schwankschwindel). 



313 


CT-Aufnahme 
Mittlerer oberer Pfeil: 
gewaltiges Oedem des HH für 
den Herzbeutel, pcl-Phase; 
Linker oberer Pfeil: 
Colon-Sigma-Relais, 

HH in pcl-Phase; 

Rechter oberer Pfeil: 

HH im Pleura-Relais der linken 
Körperseite in pcl-Phase; 

Der Patient hatte noch eine Reihe anderer Konflikte, auf die ich 
hier nicht näher eingehen kann. Auch dieser Fall ist ausführlich im 
„Vermächtnis einer Neuen Medizin" dokumentiert. 

Am Ende der Verifikation wurde ein Überprüfungsdokument 
von der Universität Trnava gefertigt und vom Vizerektor der 
Universität, einem Psychiatrieprofessor und dem Dekan der me¬ 
dizinischen Fakultät (Fakultät für Gesundheitswissenschaften), der 
in der Hauptstadt Bratislava auch als Onkologe tätig ist, unter¬ 
zeichnet. 

Ich hatte mich zwei Tage lang slowakischen Onkologen, also 
meinen wissenschaftlichen Gegnern und deren eigenen Patienten¬ 
fällen gestellt und das Zutreffen der 5 Biologischen Naturgesetze 
der Neuen Medizin wieder einmal unter Beweis gestellt. 
Schließlich habe ich ja die Patienten und ihre Krankengeschichte 
vorher nicht gekannt. 

Hiermit wurde amtlich nachgewiesen, dass auch Schul¬ 
mediziner, wenn sie redlich und ehrlich und vor allem offen an die 
Sache herangehen, deren Richtigkeit erkennen können. 



Daraufhin verfasste ich am 11. September 1998 nachfolgende 
Erklärung: 


314 


Dr med. Ryke Geerd Hamer 


Tmava, 11 September 1998 


Erklärung 


zur Bestätigung der Universität Tmava 
über die erfolgte Verifikation der Neuen Medizin vom 11.09.98 


Seit dem 11. September 1998 ist die am 8. und 9, September erfolgte Verifikation der Neuen 
Medizin amtlich von der Universität Tmava (Tymau) bestätigt. 

Unterschrieben haben dieses Dokument der Prorektor (Mathematiker), der Dekan (Onkologe) 
und der Vorsitzende der Wissenschaft]. Kommission, Professor für Psychiatrie. 

Deshalb ist auch an der Kompetenz der Unterzeichneten wohl kein Zweifel möglich. 

Die Universitäten in Westeuropa - vor allem die Universität Tübingen - haben sich seit 
17 Jahren strikt geweigert, eine solche angebotene naturwissenschaftliche Überprüfung durch¬ 
zuführen. 

Obwohl in den vergangenen Jahren schon viele Ärzte die Verifikation dieser Naturgesetze der 
Neuen Medizin in 26 öffentlichen Überprüfungskonferenzen durchgeführt haben, bei denen 
auch stets alle Fälle exakt gestimmt haben , wurden diese Dokumente (sogar notariell beglaubigte) 
nicht anerkannt. Immer und überall wurde „argumentiert* 4 , solange diese Überprüfung nicht 
durch eine Universität amtlich durchgeführt sei, zähle sie nicht - und solange dies nicht ge¬ 
schehen sei, sei die Schulmedizin „anerkannt* 4 . 

Die Neue Medizin, die aus 5 Biologischen Naturgesetzen - ohne zusätzliche Hypothesen - 
besteht und für Mensch. Tier und Pflanze gieichermaßen gilt, ist so klar und logisch kohärent, 
daß man sie leicht, wie man sieht, redlich und gewissenhaft senon immer am nacnsioesten Fall 
hätte überprüfen können und natürlich überprüfen müssen, wenn man nur gewollt hätte. 

Rufmord, Medienkampagnen und Medienhetze oder Berufsverbot sowie div. Attentatsversuche 
und angedrohte Zwangspsychiatriesienmgen (wegen Realitätsverlusts ), bis hin zur Inhaftierung 
(wegen drei mal unentgeltlichen Informierem über die Neue Medizin ( dafür habe ich über 
l Jahr im Gefängnis gesessen J) ersetzen nicht wissenschaftliche Argumente, um einen wissen¬ 
schaftlichen Gegner zu widerlegen. War nicht die Erkenntnisunterdriickung - wie man jetzt er¬ 
kennen kann - nur Ausdruck blanker Gewalt, um Macht und Besitzstände der alten Medizin 
aufrecht zu erhalten? 

Die Neue Medizin ist die Medizin der Zukunft. 

Ihre weitere Verhinderung macht das Verbrechen an der Menschheit täglich noch größer! 

ln offiziellen Statistiken wie der des Deutschen Krebsforschungszentrums Heidelberg, ist 
immer wieder nachzulesen, daß von den schuJmedizinisch mit Chemo behandelten Patienten 
nach 5 Jahren nur noch ganz wenige am Leben sind. 

Die Staatsanwaltschaft Wiener Neustadt mußte demgegenüber zugeben, daß von den bei der 
Hausdurchsuchung des „Zentrums für Neue Medizin, in Burgau** beschlagnahmten 6.500 
Patientenadressen (davon die meisten Patienten an fortgeschrittenem Krebs erkrankt) auch 
nach 4 bis 5 Jahren noch über 6000 am Leben waren (über 90 %). 

Nun ist die Forderung (Überprüfung durch eine Universität) erfüllt. Jetzt haben die Patienten 
ein Recht darauf, daß das grausigste und schlimmste Verbrechen der Menschheitsgeschichte 
endlich beendet wird, und daß alle gleichermaßen die Chance erhalten, offiziell nach den 
5 Biologischen Naturgesetzen der Neuen Medizin gesund zu werden. 

Dazu rufe ich alle redlichen Menschen auf und bitte sie um Ihre Mithilfe 



Diese meine Erklärung wurde zusammen mit dem notariell beglau¬ 
bigten Dokument der Universität Tmava an alle Universitäten, Be¬ 
hörden, Medien, Presse etc. verschickt. Keine Reaktion.! 


315 



Überprüfungsdokument der Universität Trnava: 



TRNAVSKÄ UNIVERZITA 

Homcpotodnd 23, 918 43 Trnava 


BESTÄHTXGUNG 

Am 8.9. u. 9.9.1998 wurde am Onkologischem Institut Hl. 
Elisabeth in Bratislava und Onkologischen Abteilung des 
Krankenhauses in Trnava sieben Patientenfälle mit ingesamt 
mehr als 20 einzelnen Erkrankungen in Gegenwart des 
Prorektors der Universität Trnava, des Dekans der Fakultät 
für Pflegewesen und Sozialwesen der Universität Trnava und 
ingesamt 10 Dozenten und Professoren untersucht (ärztliche 
Protokolle von diesen Fällen, die durch Dr. Hamer gemacht 
wurden, sind in der Beilage). Es sollte festgestellt werden, 
ob nach naturwissenschaftlichen Regeln der 

Reproduzierbarkeitsprüfung die Verifikation seines Systems 
festgestellt werden konnte. 

Dies war der Fall. 

Von den jeweils etwa 100 Fakten, die man bei jeder 
Einzelerkrankung nach den Regeln der "Neuen Medizin** abfragen 
kann, konnten zwar in Ermangelung vollständiger 
Untersuchungsbefunde nicht alle Fakten abgefragt werden, aber 
die abgefragten Fakten zeigten, dass alle Naturgesetze der 
"Neue Medizin" erfüllt waren. 

Die untergezeichneten nehmen deshalb mit hoher 
Wahrscheinlichkeit als gesichert an, dass seine Präsentation 
in zwei Überprüfungskonferenzen bewies sein System mit 
gröster Warscheinlichkeit. Wir schätzen sehr hoch das 
menschliche, ethische und geduldige Engagement Dr. Hamers und 
seinen neuen ganzheitlichen Zutritt zum Patienten. Nach 
Berücksichtigung aller dieser Faktoren, haben wir den 
Eindruck gewonnen, dass die Frage der möglichts baldigen 
Anwendung der "Neuen Medizin" dringend weiterverfolgt werden 
sollte. 

Trnava 11.9.1998 

prof.MUDr.J.Pogädy,DrSc, Prof.f.Psychiatrie, 

Vors.der Kommission 

prof.MUDr.V.Krcmery,DrSc, Dekan der Fakultät 
doc.RNDr.J.Mikloöko,DrSc, Prorektor f.Forschung . 



Stattdessen wurde die Universität mit Anrufen und Faxen bombar¬ 
diert und beschimpft, und sogar das Dokument bzw. die Verifikation 
in Zweifel gezogen. 


316 



Ich bat deshalb Herrn Prof. Miklosko - Prorektor für Wissen¬ 
schaft, Forschung und Internationale Beziehungen der Universität 
Trnava - eine Erklärung abzugeben. 

Stellungnahme der Trnava University 
vom 04.02.1999 (auszugsweise) 

... Die Universität Trnava wurde nach vieljähriger Unterbrechung 
im Jahre 1992 wieder geöffnet. Unterricht und Forschung sind oft 
solchen Themen gewidmet, die im vorherigen Regime verboten wa¬ 
ren. Mehrere unserer Mitarbeiter wurden in der Zeit des Kommu¬ 
nismus verfolgt und verhaftet. 

... Deshalb haben wir ein größeres Verständnis für die jeweiligen 
Forschungsarbeiten und ihrer Überprüfung auch in Fällen von kon¬ 
troversen Themen, wie es auch die „Neue Medizin" von Dr. Hamer 
ist. Als christlich orientierte Wissenschaftler und Pädagogen haben 
wir auch die moralische Verpflichtung die Ideen, die den Menschen 
helfen könnten, zu verifizieren. 

Es hat uns sehr gewundert, dass Dr. Hamer seit 1981 erfolglos um 
eine Möglichkeit die „Neue Medizin" zu überprüfen, ersucht. 

Wir waren noch mehr verwundert, dass ihm die Möglichkeit der Aus¬ 
übung der Medizinpraxis aberkannt wurde, sogar, dass er für diese 
seine Tätigkeit im Jahre 1997 verhaftet war. 

In der Zeit, wenn Millionen von Menschen in der ganzen Welt an zur 
Zeit unheilbaren Krankheiten sterben, halten wir es für unsere christ¬ 
liche und wissenschaftliche Pflicht um eine gute Idee in die Praxis 
zu durchsetzen behilflich sein können. 

Im Rahmen des Habilitationsverfahrens fanden in Bratislava und in 
Trnava am 8.- 9.9.1998 Verifikationsuntersuchungen an 7 Patienten 
statt. Bei diesen Untersuchungen waren 8-10 Professoren und Do¬ 
zenten anwesend. Über alle diese Fälle ist eine von Dr. Hamer aus¬ 
gearbeitete Dokumentation vorhanden, die in 3-Kopien an der Uni¬ 
versität Trnava aufgehoben sind. 

Eine Urkunde wurde am 11.9.1998 ausgearbeitet und von drei ver¬ 
antwortlichen Personen signiert. 

Diese drei Unterzeichneten haben den Eindruck gewonnen, dass die 
Frage der möglichst baldigen Anwendung der „Neuen Medizin" drin¬ 
gend weiterverfolgt werden sollte. 

Die Unterzeichneten sind im Besitze der 3 Originalausfertigungen 
und Dr. Hamer ist im Besitze von weiteren 2 Kopien. 

Am 12.9.1998 habe ich ein einstündiges Interview mit Dr. Hamer 
gehabt. Dr. Hamer ist im Besitze des Videofilmes und ich besitze 
die Tonaufnahme. 

Trnava, den 4.2.1999 - 

Doz. RN Dr. Jozef Miklosko, DrDrSe., Prorektor 


317 


Doch nun erging ein neuer Haftbefehl. 

Da ich im August 1998 nicht in der Haftanstalt erschienen war, wur¬ 
de inzwischen wieder Haftbefehl gegen mich erlassen. Aber damit 
nicht genug. Aus den Medien konnte man erfahren, dass ich alsbald 
in Sachen Olivia angeklagt werden soll. 

Notiz am Rande: 

Entdeckt auf Lokalseiten.de-Archiv von 1999 : 

Wir haben das große Glück, Herrn Dr. Dr. Jozef Miklosko zu Thema: 
„Staat - Wirtschaft - Kirche in der Slowakei heute" gewinnen zu 
können. Auf seiner Vortragsreihe durch Europa macht er auch in 
Wuppertal Station. Zur Person von Herrn Dr. Miklosko ist zu sagen, 
dass er ein hochkarätiger Würdenträger in Staat, Wirtschaft und 
Kirche ist. 

Er hat viele Bücher zu wissenschaftlichen Themen verfasst. 

Er war stellvertretender Ministerpräsident der CSR unter Vaclav 
Havel. Er ist Vizerektor der Universität Trnava (Tyrnau) und Gene¬ 
ralsekretär der Justitia et Pax. 



Prof. Dr. Jozef Miklosko 
bei seinem Vortrag beim 
Internationalen Kongress 
der Germanischen Neuen 
Medizin in Biel 


318 


Der Steckbrief - 1999 


Trotz der inzwischen erfolgten Verifikation in Trnava - womit ei¬ 
gentlich die Diskussion um die Neue Medizin beendet sein müsste - 
wurde im Januar 1999 in Österreich tatsächlich ein Ermittlungs¬ 
verfahren gegen mich eingeleitet. 

Dieses Ermittlungsverfahren begann mit einem Haftbefehl und ei¬ 
nem Steckbrief! - obgleich sämtlichen Behörden im In- und Aus¬ 
land mein Aufenthaltsort in Spanien mit voller Adresse sowie Tele¬ 
fon- und Faxnummer bekannt war, ja selbst im Internet für jeder¬ 
mann zu lesen war. In Deutschland prüfte man zunächst noch, ob 
man das Verfahren übernehmen könnte. 

Die „Ermittlungen" zogen sich hin, vor allem deswegen, weil man 
aus Österreich keinerlei geeignete Unterlagen an die Kölner Staats¬ 
anwaltschaft übersandte. Denn es trafen sage und schreibe nur 14% 
des bildgebenden Krankenmaterials der kleinen Olivia ein. 

Röntgen-, NMR- und CT-Bilder sind jedoch in einem medizini¬ 
schen Verfahren, in dem es um „fahrlässige Körperverletzung" geht, 
unerlässlich. Dessen ungeachtet entschloss sich die deutsche Justiz 
auf der Basis dieses völlig unzureichenden medizinischen Materials, 
was immer wieder von meinem Verteidiger gerügt worden war, ein 
Sachverständigengutachten einzuholen. Damit sollte offenbar die 
definitive Vernichtung meiner Person legitimiert werden. 

Tatsächlich, so schrieb der Gutachter Henze, der Professor der 
Berliner Charite abschließend, „...sollte man daher alles unterneh¬ 
men,, um kranke Menschen davor zu schützen, Opfer seiner Irrleh¬ 
ren zu werden." Und mit diesem „alles" war und ist eigentlich auch 
alles gesagt. 

Doch nun wandte ich mich persönlich an das Bundesverfassungs¬ 
gericht in Karlsruhe: 

In der Strafsache vor dem Amtsgericht Köln - 
wegen Körperverletzung: Ich schrieb: 

Mit Rechtsstaatlichkeit hat das nichts mehr zu tun!... 

Wenn die Machtstrukturen unserer Justiz so strukturiert sind, wie 
ich sie in den vergangenen 18 Jahren immer wieder erlebt habe, 
dann muss ich ja geradezu befürchten, dass egal welches Ver¬ 
fassungsgericht in ganz Europa mir ebenso wenig helfen wird wie 
ein kleines Amtsgericht... 

Deshalb schreibe ich diese Beschwerde auch für die Nachwelt, die 
sonst später sagen würde, ich hätte mich doch nur an das Bundes¬ 
verfassungsgericht zu wenden brauchen, das hätte doch ganz be¬ 
stimmt... Hier läuft vor unser aller Augen das grausigste und 
schlimmste Verbrechen der Menschheitsgeschichte ab, wie Prof. 
Beck es nennt... 


319 


Ich erlaube mir die Ansicht zu vertreten, dass das Verfassungs¬ 
gericht, falls es sich eventuell für täglich 1000 sterbende deutsche 
Patienten für nicht zuständig erklären oder mit irgendeinem formal¬ 
juristischen „Kanzleirost" die Sache „abzuwimmeln" versuchte, sich 
vor der Nachwelt ebenfalls disqualifizieren würde... 

Ich stütze meinen Antrag insbesondere auf § III der Zulässig¬ 
keitsvoraussetzung : 

Abs. 2: Die Anrufung des Bundesverfassungsgerichts ist grundsätz¬ 
lich erst dann zulässig, wenn der Bürger zuvor alle ihm sonst durch 
die Rechtsordnung eingeräumten Rechtsbehelfe vergeblich genutzt 
hat und keine anderweitige Möglichkeit besteht (oder bestand), die 
Grundrechtsverletzung zu beseitigen oder auf anderem rechtlich 
möglichem Wege ohne Inanspruchnahme des Bundesverfassungs¬ 
gerichts im praktischen Ergebnis dasselbe zu erreichen... 
und weiter: 

50 Jahre hat man unserem ganzen deutschen Volk vorgeworfen, 
unsere Eltern seien schuldig, weil sie nicht nach ihrem Gewissen 
gehandelt hätten - jetzt werden wir von den Erben ins KZ 
eingesperrt, wenn wir unserem Gewissen folgen... 

Meine Eltern haben damals 15 jüdische Mitbürger gerettet, später 
das Bundesverdienstkreuz dafür erhalten. 

Mein Schwiegervater wurde von Richterkollegen Freisler's zum Tode 
verurteilt, weil er als Major nicht mehr an den Endsieg glauben wollte. 
Es gibt offensichtlich in ganz Deutschland keine einzige richterliche 
Instanz, die in einem Wissenschaftsstreit zuständig wäre, zu prü¬ 
fen, was richtig und was falsch ist. 

An wort: (auszugsweise) ... Hinsichtlich des Verfahrens (...) des 
Amtsgerichts Köln und des Verfahrens (...) des Verwaltungsgerichts 
Frankfurt am Main wird mangels näherer anders lautender Angaben 
davon ausgegangen, dass es sich hierbei um Verfahren der 
Dienstaufsichtsbeschwerde handelt. Dienstaufsichtliche Bescheide 
stellen jedoch keine Hoheitsakte dar... 

Hier zeigt sich mal wieder, dass die Kunst der Juristerei nur darin 
besteht, eine Sache so geschickt auszulegen (umzudrehen), dass 
letztendlich aus Schuld = Unschuld - und aus Unschuld = Schuld 
entsteht. 

Doch damit noch nicht genug: 

Parallel zu diesem strafrechtlichen Verfahren lief auch ein zivil- 
rechtliches, in dem ich auf ca. eine halbe Million DM Schadensersatz 
verklagt wurde. Wenn nicht ich selbst, dann doch mein Buch - Ver¬ 
mächtnis einer Neuen Medizin - soll zu einer falschen Medizin gera¬ 
ten haben, und damit den Tod eines von der Schulmedizin aufgege¬ 
benen CML-(chronische myeloische Leukämie) Patienten verursacht 
haben. 


320 


Die medienwirksam aufbereitete „Botschaft” an das Publikum ist 
auch hier offensichtlich: Rät ein Arzt einem Patienten von der Chemo¬ 
therapie ab, ist der Mediziner ein Kandidat für Schadensersatz¬ 
forderung in Millionenhöhe. 

Man konstruiert immer wieder neue Strafverfahren gegen mich 
in der Hoffnung, mich endlich verhaften oder in die Psychiatrie ste¬ 
cken zu können. 

Schematisch dargestellter Verlauf einer Leukämie 


Seihst wert Hi nbrueh 
ca Phase 
Sympathicotonic 



Polyzythämie: 

rote /eilen (Erythmzythämic) 
weiße Zellen (Leukämie) 


Die Unterscheidung „akut oder chronisch” kann man nur verstehen, 
wenn man jeweils die spezielle Konfliktsituation miteinbezieht. 

- Akute Leukämien resultieren aus einem akuten dramatischen 
Selbstwertkonflikt, meistens einer einmaligen Sache, das dann eine 
zeitlang konfliktiv andauert. 

- Chronische Leukämien dagegen resultieren aus Konflikten, die 
zwischenzeitlich kein Thema sind, aber dann von Zeit zu Zeit immer 
wieder aufbrechen. 


321 













Internationaler Haftbefehl - 2000 

Seit dem 11. September 1998 ist die Neue Medizin offiziell veri¬ 
fiziert. Trotzdem bin ich für eine erfundene Straftat „ Aufhetzen 
gegen Schulmedizin und Anstiftung zur Neuen Medizin, mit dem Ziel 
der Ausübung" in Frankreich, beim „Tribunal de Grande Instance" in 
Chambery, angeklagt. 

Zitat meines Anwalts: „ Mit dieser Ladung zu dieser erbärmlichen, 
geradezu schwachsinnigen Art von Schauprozess hat sich die fran¬ 
zösische Justiz aus der Gemeinschaft der Kulturstaaten Europas 
verabschiedet." Damit ist eindeutig erwiesen, dass es in Wirklich¬ 
keit gar nicht um die Richtigkeit oder Unrichtigkeit der Neuen Medi¬ 
zin geht, sondern in blindem Hass gegen meine Person und darüber 
hinaus gegen die Germanische Neue Medizin. 

Die „Straftat” soll ich einzig verübt haben, dadurch, dass ich mich 
(1993) in einem Telefongespräch mit Frau Andree Sixt, der Prä¬ 
sidentin der ASAC, bejahend dazu geäußert haben soll, dass man 
mir ein CT einer Patientin schicken könne. In Wirklichkeit nahm mein 
Sohn Dr. Bernd Hamer dieses 15 Sek. Gespräch an. Er hat das auch 
dem Gericht geschrieben. Unsere Stimmen sind fast identisch. Trotz¬ 
dem besteht seit 11 Jahren internationaler Haftbefehl wegen „An¬ 
stiftung zur Neuen Medizin mit dem Ziel der Ausübung.” 

Das Gespräch wurde entweder vom deutschen oder vom fran¬ 
zösischen Geheimdienst illegal abgehört. Schon eine telefonische 
Äußerung über eine Frage wird mit Haftbefehl und Anklage bestraft, 
schlimmer als in Russland zur Stalinzeit, vor allem wenn man be¬ 
denkt, dass es ja hier im Grunde „nur” um einen sog. Schulenstreit 
(Schulmedizin kontra Germanische NEUE MEDIZIN) geht, wobei 
allerdings die Verantwortung für diese Erkenntnisunterdrückung 
weiter wächst. Alle bisher erfolgten Verifikationen der Neuen Medi¬ 
zin (Univ. Wien, Düsseldorf, Trnava) werden einfach ignoriert. 

Dazu hat die französische Justiz, wie man in der französisch¬ 
sprachigen Schweizer Presse und den Savoyer Zeitungen - unter 
ausdrücklicher Berufung auf die Staatsanwaltschaft Chambery - 
lesen konnte, noch vor dem Prozess (31.1. bis 01.02.2000, nachts 
0.30 Uhr) einen internationalen Haftbefehl ausgefertigt, so dass ich 
den Prozess nur in Handschellen bzw. vom Gefängnis aus hätte er¬ 
leben können - wenn ich dort erschienen wäre. Aber Dank einer 
glücklichen Fügung hatte das Gericht mich zu spät geladen, so daß 
ich den Termin am 28.02. überhaupt nicht wahrnehmen konnte. 
Nach Aussage eines namhaften Schweizer Jura Professors wird der 
internationale Haftbefehl als rein politischer (Logen)-Haftbefehl zwar 
über die Justiz und mit deren Hilfe abgewickelt, aber er hat ansonsten 
mit der Justiz nichts zu tun, denn er steht über der Justiz. 


322 


Das bedeutet: man wird schon auf dem Flughafen verhaftet - 
und in diesem Fall, dann nach Frankreich abgeschoben - ohne dass 
sich ein Richter einschalten darf. Da das Gericht eine Inzweifelziehung 
der Verifikation von Trnava zugelassen hatte - und zwar schon vor 
dem Prozess - weigerte es sich darauf zu antworten. 

Wie wenig sich das französische Strafgericht überhaupt Mühe 
gab, die Neue Medizin zu verstehen, die es abgeurteilt hat, geht 
daraus hervor, dass es die U.N.A.D.F.I., das staatl. Antisekten- 
Dezer-nat als Nebenkläger in dem Prozess installiert hat. 

Jeder halbwegs vernünftige Mensch weiß, dass die Neue Medizin 
nichts mit Sekten zu tun hat, da sie mit ihren 5 Biologischen Natur¬ 
gesetzen eine reine Naturwissenschaft ist. Nichts ist absurder, als 
die Germanische NEUE MEDIZIN als Sekte zu bezeichnen. 

Frau Andree Sixt, die mitangeklagt war, wurde gezwungen, den Gro߬ 
teil des Geldes, das sie als Buchlizenzen an das Zentrum für Neue 
Medizin nach Burgau/Österreich geschickt hatte, als Strafe wegen 
„Sektenspende" ein zweites Mal an den französischen Staat zu be¬ 
zahlen (20.000,— DM). 

Die ASAC hatte Bücher unseres Verlages in Lizenz gedruckt und 
vertrieben. Sie hat die Lizenzgebühren zu 90 % - für eine gute Sa¬ 
che - an das Zentrum für Neue Medizin in Burgau/Österreich ge¬ 
schickt. Dort wurde alles korrekt versteuert und für die Patienten 
verwendet. Es verhalt dazu, dass von 6.500 Patienten, die dort in¬ 
formiert worden waren, wegen eines fast ausschließlich fortge¬ 
schrittenen Krebsleidens, über 6000 überlebt haben nach 4-5 Jah¬ 
ren, wie die österreichische Staatsanwaltschaft amtlich ermittelt hat. 
10 % des Geldes gingen nach Köln an unseren Verlag, wurden auch 
dort nochmals korrekt versteuert und zum Druck neuer Bücher ver¬ 
wandt - ebenfalls für einen guten Zweck. 

Das französische Gericht hat an die spanischen Behörden ge¬ 
schrieben, dass eine Auslieferung geplant sei, wenn ich nicht zu der 
Verhandlung am 18. Mai 2001 erscheinen würde. 

Sich einer solchen Un-Justiz heldenhaft ein 2. Mal stellen zu sol¬ 
len, die sich vor blankem Hass geradezu furios gebärdet, um mich 
mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit für den Rest mei¬ 
nes Lebens als Staatsmedizinfeind in eine französische psychiatri¬ 
sche Anstalt versenken zu lassen, wäre eigentlich die reinste Dumm¬ 
heit. Aber nur weil ich gesundheitlich nicht auf der Höhe war, bin ich 
dem Rat meines damaligen Anwalts gefolgt und nicht zu dem Ter¬ 
min am 18.05.2001 (2. Instanz) erschienen. 

Daraufhin wurde das 1. Urteil (in Abwesenheit) aufgehoben und 
ich wurde erneut verurteilt: Diemal zu 1 V 2 Jahren Gefängnis - davon 
9 mit und 9 Monate ohne Bewährung. 

Außerdem zu einer Geldstrafe. 


323 


Frau Sixt, wegen „Geistiger Urheberschaft" angeklagt, bekam 
1 Jahr Gefängnis - mit Bewährung, Geldstrafe, Schadensersatz, 
Beschlagnahme des weggenommenen Materials. 

Da meine französische Anwältin, Maitre Gaborieau, aus wel¬ 
chen Gründen auch immer, sich nicht in der Lage erklärte einen 
Schriftsatz an das Gericht zu liefern (ihr möglicherweise auch 
davon abgeraten wurde, das zu tun) habe ich selbst dazu Stel¬ 
lung genommen: (hier auszugsweise): 

„...Die Anmaßung der Richter, sie könnten in einem Wissenschafts¬ 
streit, in dem die eine Seite längst falsifiziert ist, zugunsten der 
wissenschaftlichen „Schulmedizin-Leiche" durch Verurteilung des 
Gegners für die Schulmedizin wissenschaftlich entscheiden, ist 
geradezu an Naivität kaum noch zu überbieten. Es geht doch um 
die Frage, ob überhaupt ein Gericht aus medizin-fremden, medizin¬ 
ignoranten Richtern in einem fingierten Strafprozess eine 
Wissenschaftsfrage entscheiden darf, oder ob es sich nicht durch 
diesen Ketzerprozess zum Mitschuldigen und Handlanger einer 
längst widerlegten und durch offizielle Universitätsgutachten fal¬ 
sifizierte, alt-testamentarische Schwachsinns-Medizin von 5.000 
Hypothesen macht. Man kann eben eine wissenschaftliche Leiche 
auch nicht durch Strafprozesse reanimieren... 

Nun haben sich, wie gesagt, die staatlichen Medizin-Ignoranten 
Richter in Chambery angemaßt, den Wissenschaftsstreit durch 
Verurteilung meiner Person zu Gunsten einer Reanimation der 
5000 Hypothesen Staatsmedizin-Leiche zu „entscheiden". 
Tiefstes schwärzestes Mittelalter der Inquisitionsprozesse der 
Ketzer- und Bücherverbrennung. 

Die französische Justiz wünscht nun, dass sie den allerschlimmsten 
Ketzer der Staatsmedizin durch Auslieferung von der spanischen 
Justiz nach Frankreich ins Gefängnis bekommt und dort per Si¬ 
cherungsverwahrung für den Rest seinen Lebens „unschädlich" 
machen kann bzw. noch besser für den Rest seines Lebens in 
einer psychiatrischen Anstalt versenken kann... 

Deshalb ist es mir auch völlig egal, was die französische Justiz in 
diesem Inquisitions-Ketzerprozess mit dieser Hexenjagd entschei¬ 
det. Ich kann vor meinem Gewissen die Wahrheit nicht verleug¬ 
nen." 

P.S. Am 05.10.2000 hat auf einem Seminar in Spanien, in 
Torremolinos ein israelischer Arzt vor 33 Zeugen und laufender 
Kamera berichtet, dass in Israel und weltweit alle Medizin-Rabbi¬ 
ner und seit mehr als 15 Jahren eifrig die Neue Medizin studieren 
und bei ihren israelischen Patienten praktizieren: mit allerbes¬ 
tem Erfolg. 


324 


Ich wusste zu diesem Zeitpunkt bereits von Oberrabbiner von 
Paris, Denoun, dass die Israelis seit Februar 1984 ausschließlich 
meine Neue Medizin praktizieren, sie aber für alle Nichtjuden ver¬ 
hindern. Denn 1984 hat das oberste Medizin-Rabbinergremium un¬ 
ter Dr. M. Schneerson für alle Juden verbindlich festgestellt, dass 
die Neue Medizin richtig ist und jeder Jude danach behandelt wer¬ 
den muss. Ich will gerne zugeben, dass es mir zunächst schier un¬ 
möglich erschien, die Dimension eines solchen religiösen Wahn¬ 
verbrechens für möglich zu halten. 

Aber an dieser Stelle sei vielleicht einmal eingeschoben: 

Nach dem Talmud (Gesetze und religiöse Überlieferungen) kommt 
der Messias erst; wenn alle Nichtjuden vernichtet sind. 

Auch ohne die Kenntnis dieser Hintergründe ist das Ziel eigentlich 
klar erkennbar! 

Am 20.10.2000 berichtete der Staatliche franz. Rundfunk groß 
über eine entscheidende „Entdeckung" durch Prof. Lucien Israel: 
„...der Krebs sei keine Krankheit, sondern ein Biologisches Programm, 
das vom Gehirn gesteuert werde." Herr L. Israel war derjenige is¬ 
raelische Arzt, Chef der franz. Nationalen Onkologiezentrums in 
Villejuif bei Paris, der mich am allermeisten bekämpft hat. Obwohl 
er miterlebt hat, wie sein Kollege Mathe durch die Neue Medizin 
an einem Bronchial-Ca genesen ist. Dieser Mensch, selbst Israeli 
hat nun die Frechheit, die Entdeckung der Neuen Medizin - die er 
und alle israelischen Ärzte der Welt bereits heimlich praktiziert 
haben - als seine jüngste eigene Entdeckung zu präsentieren. 

Marc Frechet, Klinischer Psychologe - vormals medizinische und- 
psychologische Onkologie im Krebsbehandlungszentrum Villejuif 
bei Paris - hat am 20. August 1997 zur Zeit meiner Inhaftierung 
an das Amtsgericht Köln einen Brief geschrieben (auszugsweise): 
„... Die Methode von Dr. Hamer hat mir erlaubt, die gefühlsmäßigen 
Störungen, die mit dieser somatischen Symptomatologie verknüpft 
sind, spezifischer zu bestimmen. Wenn man die vorliegenden Fall¬ 
studien von Frauen und Männern analysiert, so lassen sich die ver¬ 
schiedenen Krebstypen nach den von Dr. Hamer definierten Kate¬ 
gorien einordnen. Unabhängig der Kenntnis der Arbeit von Dr. Hamer 
bezüglich der von uns detailliert untersuchten Brustkrebs-Patien¬ 
tinnen können wir die von Dr. Hamer entwickelte Methode hundert¬ 
prozentig bestätigen... Mit diesen kurzen Ausführungen hoffe ich 
Ihnen, Hohes Gericht, einen kleinen Einblick verschafft zu haben in 
den Reichtum, den die Beschäftigung mit den Erkenntnissen und 
Ergebnissen von Dr. Hamer mit sich bringt. Ich wünschte mir an 
seiner Seite tätig sein zu können." 

Im Januar 1998 war Mark Frechet tot. 


325 


Wer war Mark Frechet? 

Marc Frechet war von seinem Chef Mathe, einem der drei Chefs 
neben Prof. Israel und Prof. Schwarzenberg, aus dem allen be¬ 
kannten staatlichen Krebsbehandlungszentrum Villejuif bei Paris, 
beauftragt worden, festzustellen wie viele Patienten denn sterben, 
wenn man „gar nichts macht”. 

Er durfte beide Gruppen, die mit Chemo behandelten Patienten 
und die unbehandelten, psychotherapeutisch betreuen. Aber natür¬ 
lich hatten die unbehandelten Patienten, meist Unbehandelbare, also 
inkurable Fälle, auch bereits den Diagnose- und Prognoseschock 
erlitten. Normalerweise sterben solche Patienten im gleichen Pro¬ 
zentsatz wie die mit Chemo Bearbeiteten. 

Nicht vorgesehen war, dass Marc Frechet ihnen die Neue Medizin 
erklärte. Als schließlich ruchbar wurde, was er da gemacht hatte, 
und dass über 85 % der Unbehandelten, die aber durch die Neue 
Medizin aus der Panik herausgefunden hatten, überlebten, sogar 28 
% der Chemo-Bearbeiteten, die ebenfalls durch die Neue Medizin 
aus der Panik herausgefunden und überlebt hatten, wurde er sofort 
aus dem Klinikum hinausgeworfen. 

Die Tragik: Mark Frechet wollte nun seine Dokumentation ver¬ 
öffentlichen, hatte aber wohl bei dem Rausschmiss den Konflikt er¬ 
litten „das schaffe ich nicht, mit Osteolysen im Schenkelhals auf 
organischer Ebene. Wenige Tage vor Fertigstellung seiner Dokumen¬ 
tation „jetzt habe ich es geschafft, gingen seine Osteolysen in die 
Heilungsphase über und die Leiste schwoll an. 

Obwohl in Kenntnis der Neuen Medizin ging er unbedachterweise 
in ein Krankenhaus bei Paris um sich untersuchen zu lassen. 

Dort passierte etwas sehr Merkwürdiges: 

Man gab ihm, evtl, auch unter einem Vorwand, möglicherweise auch 
ohne sein Wissen - Morphium, danach wachte er nicht mehr auf. 
Nach 10 Tagen, Mitte Januar 1998, war er tot. 

Marc Frechet starb als Märtyrer für die NEUE MEDIZIN ! 
Besonders makaber: Sein Chef, Prof. Mathe, also einer der Chefs 
vom Krebsbehandlungszentrum Villejuif bei Paris, hat sich selbst 
vor Jahren von mir und meinen Freunden ein Bronchial-Ca nach der 
Neuen Medizin therapieren lassen - ohne Chemo. 

Seit er wieder gesund ist, macht er bei den Patienten wieder weiter 
Chemo. 

Wie ich inzwischen weiß, wird seit dem 7. Dez., dem 13. Todes¬ 
tag meines Sohnes, an dem in Frankreich 1000 Ärzte gleichzeitig 
der Neuen Merdizin „abschwören" mußten, versucht, die Neue 
Medizin als jüdische Neue Medizin („Biologie total") durch Etiket¬ 
tenschwindel zu stehlen. 


326 


Schema eines Selbstwerteinbruchkonfliktes: "Das schaffe ich nicht", 
in der Heilungsphase Leukämie 


ca-Phase: pcl-Phase: 

Anämie + Knochenosteolyse *1. Leukämie+ Rekalzifikation 

1 Periost-Sack: Schmerzhafte 
1 Aufdehnung durch erhöhten 
1 lokalen Innendruck im Knochen. 
1 Schmerzen haben den Sinn, daß 
■das Bein ruhig gehalten wird. 

■ Wenn der unter erhöhtem 
i Innendruck stehende Periost- 
i Sack reißt oder inzidiert wird, 
i läuft der Callus ins Gewebe aus: 
i Osteosarkom. Callusbildung, 
itranssudative Schwellung des 
, umliegenden Gewebes durch 
das Periost: "Pseudothrombose" 


Verlauf der Leukämie 

Schematische Darstellung 


Tagphase: 

Sympathicotonie 


Naehtphase: 

Vagotonie 



Eutonie = Normotonie 
normaler sympath/vagotoner 
Tag/Nacht-Rhythmus 


Knochenosteolyse 



2. Re-Normalisation 

(Biologischer Sinn am 
Ende der Heilungsphase) 
Ende der 
Rekalzifizierung. 

Ende der Leukämie. 

Der Knochen bleibt 
etwas dicker und fester 
als er vorher war. 


Selbstwert-Einbruch ca-Phase 
Sympathicotonie 
Knochen-Osteolyse 

a/W^ 

r Konflikt -Verlaut T — 



Knochenmarks-Depression 
Panmyelophtise 
Anämie und Leukopenie 


l Rascher Anstieg 
. der Leukozyten 
. LEUKÄMIE 


Dauer-Sympathicotonie 
lerpragra 
= Knnfliktakti 


Verzögerter Anstieg 1 
der Erythrozyten I 
:4-6 Wochen nach derj 
Leukämie 

: ERYTTHROZYTHÄMIE* 


Dauer - Vacotonie 


i agOtUmv. | 

aktive Sondcrprogramm-Phast* I Sonderprogramm - Heilungsphase 1 


Zeit 


Renormalisierung 


Eutonie 


Rascher Anstieg: 
der Leukozyten 
LEUKÄMIE 


verzögerter Anstieg der Erythrozyten 
4-6 Wochen nach Leukämie Beginn 
ERYTHROZYTHÄMIE 



Abfall der Anzahl der roten und 
weißen Blutzellen = Anämie = 
Leukopenie bei gleichzeitig 
verengten peripheren 
Blutgefäßen - Hb 8g%, Ery 3,0 
Mill, 

HK 30% 


© Dr. med. Mag. theol. Ryke Geerd Hamer 


Durch Gefäßerweiterung in der 
pcl-Phase nach CL zuerst nur 
rechnerisch 

verstärkte (Pseudo-) Anämie: - 
Hb 5g%, Ery 1,7 Mio., Leuko 
1500, HK 15%. 

Dann Wiederauffüllung der 
Knochen-Osteolysen 
Rekalzifikation "fester als vorher", 
"groupe de Luxe" 

Polyzythämie: rote Zellen 
(Erythrozythämie) 
weiße Zellen (Leukämie) 


327 















Hier eine Übersetzung unserer französischen Freunde - 
über die Aussage von Dr. F.A. Monnot im Prozeß in Chambery, am 
31. Januar 2000. 

Dr. Hamer - Opfer der wissenschaftlichen Intoleranz 

Während die Mehrheit der Wissenschaftler und der Mediziner sich 
auf seine Entdeckungen berufen, ist Dr. Hamer Anfang Juli vom 
Berufungsgericht von Chambery zu drei Jahren Haft verurteilt 
worden. 

Der Strafantrag des Staatsanwalts, der in der Audienz des letzten 
27. Mai eine ausreichende Strafe, um einen europäischen Haft¬ 
befehl anzuordnen, verlangt hatte, d.h. eine Strafe von mindes¬ 
tens einem Jahr ohne Bewährung, wurde vom Gericht überschrit¬ 
ten. Das Urteil der ersten Instanz der Strafkammer von Chambery, 
die am 17. März 2000 eine Strafe von 18 Mon. Haft entschieden 
hatte, wurde auch von den Berufungsrichtern überschritten. 

Die Aussagen der Fachleute - 
Dr . Frangois A. Monnot, 

Le St Helier 
06400 CANNES: 

Dr. Hamer und Andree Sixt 
haben das Unrecht gehabt, zu früh Recht zu haben. 

Während Dr. Hamer gerade vom Gericht von Chambery verurteilt 
worden ist, scheint es uns nötig, die Aussage des Dr. Frangois A. 
Monnot, aus Cannes, die er am 31. Januar 2000 in der Audienz 
des Prozesses, der von der Ärztekammer von Savoyen gegen Dr. 
Hamer und Frau Sixt angestrengt worden war, zu veröffentlichen. 

„Aufgrund des Krebs habe ich drei Dramen im engsten Familienkreis 
miterlebt, wobei die klassische Medizin durch ihre höchsten 
Vertreter völlig unwirksam gewesen ist. 

Wahrscheinlich hat dies mein Interesse für dieses Problem er¬ 
weckt und hat mich heute an diese Gerichtsschranke geführt. 

In Besangon (1944) war ich während eines Semesters in der Chi¬ 
rurgieabteilung des Dr. Gaston Tisserand tätig, welcher eine kleine 
Krebsabteilung angeschlossen war. Damals war Dr. Tisserand Vor¬ 
sitzender der Ärztekammer. Bevor ich mich in Roanne nieder¬ 
gelassen habe, wo ich Mitglied des Büros der Ärztegewerkschaft 
der Loire gewesen bin, habe ich mein Studium in Paris beendet. 
1968 ging ich nach Cannes, um bis zu meinem Ruhestand im 
Jahr 1992 (im Alter von 70 Jahren), meinen Beruf auszuüben. 

Als ich in 1986 auf einem Medizinkongress im Var um ein Referat 
gebeten worden bin, habe ich in derselben Sitzung wie Dr. Hamer 
gesprochen. 


328 


Seine Rede schien mir seltsam aber da ich daran gewöhnt bin, nie 
eine Methode, ohne sie erst zu kennen zu urteilen, habe ich die 
Neugier gehabt sein 700 Seiten Werk, wo er behauptet, dass 
eine schwere Krankheit oder einen Krebs am meisten von einem 
psychischen, konfliktgeladenen, dramatischen, einsam erlebten 
Schock, der sehr schnell eine Verletzung im Gehirn auslöst, die 
trainierte Leute auf einem Scanner spüren können, verursacht 
ist, zu lesen; die selbe Ursache trifft noch schnell im Rest des 
Körpers ein bestimmtes Organ, das immer das Selbe für eine 
bestimmte Ursache ist. 

Die Behandlung kommt von diesen Prinzipien aus und besteht darin 
dem Kranken im Laufe einer ausführlichen, vertrauensvoller und 
herzlicher Unterhaltung die seelische Ursache seines Leidens be¬ 
wusst zu machen, damit er sie selbst erkennen kann und deren 
Bedeutung und Folgen relativieren. 

Mit dem Scanner können Fachärzte wie Dr Flamer die Entwicklung 
des Hamersherdes kontrollieren. 

In Hamers Werk hatte ich unter anderem gelesen, dass große Geld¬ 
schwierigkeiten mit einem Mitglied der Familie einen Leberkrebs 
verursachen konnten. Wenige Zeit später sah ich einen Kranken 
vom Muy, der diesen Zufall illustrierte aber bis zum letzten Ostern 
dachte ich nicht, dass dieses viele praktische Anwendungen haben 
könnte. Da begegnete ich drei ehemaligen Kunden, unter denen 
einer von einem Ohrkrebs betroffen war, die sich selber geheilt 
hatten indem sie die Methode befolgt hatten. Dadurch bekam ich 
die Lust diese Frage zu bearbeiten. 

Um Dokumente zu erhalten, setze ich mich in Verbindung mit Frau 
Sixt, die zwölf Jahren als Krankenschwester in der Klinik Cleret in 
Chambery berufstätig war und wo die Ärzte sie wohl gekannt und 
geschätzt haben, indem sie ihr mit Kortison und Morphium umzu¬ 
gehen mitbrachten. Durch die mit ihr befreundeten Familie d'Oncieu, 
deren ein Mitglied in Deutschland lebte und häufig mit dem Dr 
Hamer gearbeitet hatte, indem er seine Bücher übersetzte, hatte 
sie die Neue Medizin entdeckt. 

Da sie in der Gegenwart schweren Kranken lebte, war sie sofort 
darüber begeistert gewesen. Sie lernte sie eingehend aus den 
Büchern des Dr Hamer und manchmal aus einer Mitarbeit mit ihm. 
Welch ein Fehler hat ihr denn die schlimmsten Misshandlungen 
der Ärztekammer zugezogen? 

An manche von den öffentlichen Therapeuten praktisch verlassenen 
Kranken, die weil sie von der Methode, die übrigens immer mehr 
bekannt wird, gehört hatten, zu ihr kamen, hat sie gezeigt wie sie 
die psychische Ursache ihrer Krankheit herausfinden konnten und 
selber das Problem lösen konnten. 


329 


Herr Vorsitzender, vielleicht finden Sie mein Gespräch etwas zu lang, 
aber ich weiss nicht was Ihnen vor mir schon gesagt worden ist und 
ich denke, dass es das geringste des Nötigsten darstellt, um über 
die Zuverlässigkeit dieser Medizin zu urteilen, was sich ja im Hinter¬ 
grund dieses Prozesses befindet. 

Erlauben Sie mir bitte zwei Einzelheiten: die Gehirnsherde, die die 
klassischen Mediziner Gehirnsmetastasen nennen, bilden sich nicht 
im Zufall der Blutmigration der Zellen aus der Krebswunde, sie sind 
immer gleicher embryologischer Herkunft, wie der getroffene Stoff, 
ohne aus den selben Zellen gebildet zu sein. Auch wenn die öffent¬ 
lichen Krebsforscher diese Tatsache kennen, sind sie nicht in der 
Lage sie mit ihren Theorien zu erklären. 

Übrigens kann man den Erfolg einer psychologischen Behandlung 
wissenschaftlich prüfen, denn der Kranke wird sofort von einem 
sympathicotonischen zu einem vagotonischen Zustand durchge¬ 
bracht. Der erste Zustand ist unter anderem bei der Pulses¬ 
beschleunigung und der Hauttrockenheit symptomatisch; der zwei¬ 
te ist bei einem langsamen Pulse und Schwitzen symptomatisch. 
Lassen Sie jetzt den ehemaligen Facharzt in Ausübung der Krebs¬ 
abteilung des Krankenhauses von Besangon Ihnen einige Zahlen 
zitieren, bevor zu sehen ob Frau Sixt für illegale Ausübung der Me¬ 
dizin angeklagt werden kann und ob sie gefährdete Kranken ohne 
Hilfe verlassen hat. 

In den hoch entwickelten Ländern gibt es für drei Sterbefälle ein 
Krebsfall. Laut der Versuchung für die Anordnung der besten fran¬ 
zösischen Krankenhaüser des Figaro Magazine vom letzten Septem¬ 
ber werden jedes Jahr 240000 neue Krebsfälle diagnostiziert und in 
manchen weniger vermarkten Bevölkerungen gibt es sicher uner¬ 
kannte Fälle. In derselben Zeit gibt es 33000 Brustkrebsfälle, die 
häufigsten bei den Frauen. 

Eine jüngste Versuchung von Parismatch des letzten Oktobers er¬ 
gibt eine Zahl von 35000. Ein Mindestmass an Nächstenliebe den 
Kranken hingegen hindert mich weitere Zahlen zu geben. 

Wissen Sie bis wohin die Verunsicherung der klassischen Mediziner 
vor dieser Plage führt? 

In der weltberühmtesten Klinik, die Mayo-Klinik von Rochester in 
den USA, kommt man daran den Risikopatientinnen (weil es Krebs¬ 
kranke in ihrer Verwandtschaft gibt) ab 40 die operative Entfernung 
der Brust vorbeugend zu empfehlen. 

Glauben Sie mir, Herr Vorsitzender, das bisschen Ergebnis der 
üblichen Medizin gibt nun das Recht zur Verzweiflung und verpflich¬ 
tet die Ärzte, die die Wahrheit kennen, innerlich nach andere Me¬ 
thoden zu suchen, also kommen wir nun zum Schluss. Frau Sixt ist 
illegaler Ausübung der Medizin angeklagt. Stellt sie Diagnose? 


330 


Nein, sie sind schon gestellt und wenn das Stadium der Metastasen 
erreicht ist, gibt die Medizin auf. Sowieso kommt man nicht zu Frau 
Sixt um zu wissen, ob man ein Ischias oder ein Herzinfarkt hat. 
Schreibt sie Medikamente vor? Nein, dem Kranken und seinem 
Umfeld macht sie klar wie er für sich selbst sorgen und sich selbst 
genesen soll. Im Fall von schmerzhafter Gehirnsverletzung, die ein 
Ödem auf dem Scanner zeigt, hat sie schon ausnahmsweise sagen 
können, dass der Dr Hamer in diesem Fall ein bisschen Cortison 
gibt, aber sie wissen genauso gut wie ich, dass die Apotheker die¬ 
ses Medikament, sowie das Morphium, ohne Rezept nicht verkau¬ 
fen. Sie werden immer von einem Arzt vorgeschrieben. 

Da sie mit dem Dr Hamer gearbeitet hat, hat sie in Frankreich die 
größte Kompetenz auf dem Scanner die Hamersherde, die wenn 
man die Methode kennt, sofort die Ursache des Leidens zeigen, zu 
finden. Sie hat wohl das Recht ihre Wissenschaft zugunsten der 
Kranken, die es von ihr verlangen und die praktisch abgeschoben 
sind, auszunützen. 

Menschlich dürfen Sie nicht Metastasenpatienten, die den Erfolg der 
Methode Hamer kennen, ohne Hilfe und Hoffnung lassen, denn selbst 
an diesem Stadium brauchen sie herzliches Dasein und uneigennüt¬ 
zige Hingabe. Ich habe nie einen Chefarzt für ein vertrauliches Ge¬ 
spräch sich an das Bett eines Krankens setzen gesehen. Die wissbe¬ 
gierigen französischen Ärzte brauchen sie auch. 

Wenn Sie jedenfalls Frau Sixt schuldig verurteilen, wer könnte mehr 
als sie, für ihre Uneigennützigkeit und ihre Nächstenliebe, womit 
sie jeden Nachts- oder Feiertagsanruf antwortet, mildernde Um¬ 
stände bekommen? 

Frau Sixt ist für unterlassene Hilfeleistung angeklagt. Wenn meine 
Erinnerungen genau sind, meine ich, dass die gemeinte Gefahr zu¬ 
fällig, unvorhergesehen, unvorhersehbar sein muss. Was offensicht¬ 
lich hier nicht der Fall ist. 

Wenn es sich jedenfalls um mich, oder um einen Verwandten oder 
einen Freund handeln würde, indem ich die Sache und vor allem die 
Ergebnisse der verschiedenen Behandlungsmethoden ein bisschen 
kenne, würde ich betrachten, dass ich meine Pflicht nicht erfüllen 
würde, wenn ich einen schweren Krebskranke, der nicht zu Hause 
behandelt werden kann, den öffentlichen Krebsabteilungen trauen 
lasse. Ihre Ergebnisse kennt jeder und die Presse weist auf den 
tödlichen Ausgang von Prominenten wie Akademiker, Fernsehansa¬ 
ger oder Politiker”. 

Dr Frangois A. Monnot 

Extrait de la revue : 

vous et votre Sante - temoignage - N° 12 - Aoüt 2004 


331 


An dieser Stelle möchte ich etwas Grundsätzliches erklären: 

Wie wir ja inzwischen wissen, praktizieren die Israelis, voran die 
Chasidim, seit 20 Jahren heimlich die Germanische Neue Medizin, 
und das mit allerbestem, d.h. 98%igem Erfolg. 

Das wurde mir sogar erst kürzlich von einer Mitarbeiterin eines Kran¬ 
kenhauses in Tel Aviv nochmal bestätigt. 

Mit der „israelischen" Presse - und das sind quasi 99% aller Medien 
in Europa, Amerika etc. propagieren die Israelis für die Nicht-Juden 
Chemo und Morphium als sog. Krebs-„Therapie", mit dem „Erfolg", 
dass 95-98% daran sterben. 

(Die Statistik (95-98 %) deckt sich auch mit Professor Abel, Krebs¬ 
forschungszentrum in Heidelberg) 

Auf diese Weise sind seitdem 2 Milliarden Nicht-Juden, d.h. ein vier¬ 
tel der Weltbevölkerung auf grausamste Art mit Chemo und Morphi¬ 
um zu Tode gebracht worden. 

Ich bin nun derjenige, der „Roß und Reiter" beim Namen genannt 
hat. Die Bestrafung: Inhaftierung (wie bereits geschehen), und sogar 
Ermordung wurde mir seither schon x-mal angedroht und voraus¬ 
gesagt - sogar von meinem eigenen Anwalt - durch die B'nai B'rith, 
die jüdische Oberloge aller Logen, die das schon mehrmals ver¬ 
sucht hat (ich habe bereits mehrere Mordversuche überlebt). 

Wenn man wie ich, als Theologe, weiß, dass die ganze jüdische 
Religion - vor allem die jüdisch-orthodoxe Religion - praktisch nur 
aus Hass auf die Nichtjuden besteht (Talmud), deren vollständige 
Vernichtung quasi als Voraussetzung für das messianische Reich 
der Juden angesehen wird, dann versteht man erst, welch großes 
Interesse daran besteht, mich - mitsamt der Germanischen Neuen 
Medizin - zu vernichten. Dies geschieht schon seit Jahren mit nicht 
enden wollenden Rufmordhetzsendungen in sämtlichen Medien. 
Das Ideale wäre aber für meine Gegner, mich nunmehr in eine psy¬ 
chiatrische Anstalt zu versenken, wo ich dann zuerst zum Verrück¬ 
ten deklariert und anschließend „gestorben" würde. 

Das ist der eigentliche Grund, warum mich die französischen Behör¬ 
den so dringend haben möchten, die sich dafür sogar selbst mit 
konstruierten „Straftatbeständen" aus dem Nichts lächerlich ma¬ 
chen. Ziel: einfach nur den gefährlichen Dr. Hamer in ihre Gewalt 
zu bekommen. Das Drum und Dran besorgt dann wieder die isra¬ 
elische Presse, wie gehabt seit über 20 Jahren. Nun, dieser Gefahr 
bin ich mir sehr wohl bewusst. Jeder meiner Tage kann der letzte 
in Freiheit sein. 

Deshalb: An dieser Stelle soll jeder wissen: 

Wenn es einmal heißen wird, der Dr. Hamer habe sich selbst umge¬ 
bracht, dann stimmt das nicht. Dann bin ich mit Sicherheit auf Ge¬ 
heiß der israelischen Oberloge B'nai B'rith umgebracht worden. 


332 


Für mich ist die Vorstellung, umgebracht werden zu sollen nicht 
einmal so schlimm wie die Vorstellung, dass die Germanische Neue 
Medizin - die für die Menschheit bisher wunderbarste Entdeckung, 
vielleicht unserer ganzen Menschheitsgeschichte - auf diese miese 
Art von den Israelis gestohlen wurde - 

(meine Briefadressaten (Rabbiner) widersprechen dem nicht) 
und dass die Rabbiner diese segensreiche Entdeckung nunmehr seit 
20 Jahren für Nichtjuden blockieren, und damit das grausigste und 
schlimmste Verbrechen unserer Weltgeschichte inszeniert 
haben! Deshalb, und das wird jetzt jeder verstehen, gibt es für mich 
gar keine Diskussion über meine Pflichten als unbestechlicher Tri¬ 
bun meiner Patienten. 

Auch wenn viele Ärzte und sonstige Therapeuten auf der ganzen 
Welt, die bereits die Germanische Neue Medizin kennen und damit 
versuchen zu arbeiten, noch aus Angst schweigen und dem Massa¬ 
ker tatenlos zuschauen. 

Einen soll es wenigstens in unserem Volk geben (dem Volk der Dich¬ 
ter, Denker, Musiker, Entdecker und Erfinder) der für sein Volk und 
für alle Nichtjuden dieser Welt ein Vorbild sein will! 

Wie funktioniert nun die totale Versklavung der Menschheit? 

Laut Statuten arbeitet jede Freimaurenloge (von „freien Mauren" = 
damals noch spanische Juden) „am Tempel Salomons". Zum Pries¬ 
ter dieser Loge ist deshalb natürlich nur ein Jude befähigt. 

So kommt es, dass es keine Loge gibt, deren Obermeister oder 
Großmeister nicht Jude wäre. Jede Loge ist aber nach dem Papst¬ 
oder Diktaturprinzip aufgebaut, d.h. nur der Israeli hat das Sagen. 
Jeder der einer Loge angehört, hat auch einen Logeneid abgelegt 
und dieser ist bindend. Dafür werden alle Mitglieder vom Logen¬ 
meister mit besorgten Posten „korrumpiert" und „belohnt", haben 
aber gar nichts zu sagen. 

Durch ihren Logeneid aber sind sie zu „absolutem, bedingungslo¬ 
sem Gehorsam" verpflichtet - andernfalls werden sie liquidiert. Die 
Folge ist, dass alle Logenbrüder schon nach kurzer Mitgliedschaft 
nur noch bibbern vor Angst, sie könnten einen Ungehorsam began¬ 
gen haben, weil sie wissen, was ihnen blüht. 

So ist es auch zu erklären, dass ich in 50 Kliniken, in denen ich 
hospitieren wollte (als ich noch meine Approbation besaß) wieder 
hinausgeschmissen wurde, nachdem der Chefarzt offenbar einen 
Anruf seines Logenmeisters bekommen hatte. 

Dafür hat dann aber der Chefarzt, Richter, Staatsanwalt oder Politi¬ 
ker die Gewissheit, dass ihm nichts passieren wird, egal ob er die 
Unwahrheit sagt oder etwas Ungesetzliches begeht, oder eben ein 
Richter einen Prozess so gestaltet, dass der Unschuldige verurteilt 
wird. 


333 


Den Rest besorgt dann ohnehin die Presse, deren Chefredakteur, 
sofern nicht selbst Israeli, aber jedenfalls Logenmitglied sein muss 
und damit weisungsgebunden. 

Die Logen sind geheim..., 

die Mörder haben scheinbar kein Motiv..., 

und die Opfer haben keine Lobby. 

Sie laufen wie Schlachtvieh freiwillig in den Schlachthof. 

Und diejenigen Logenbrüder, die das inzwischen erkannt haben, 
können nicht mehr aussteigen aus dieser Mafia, denn sie haben alle 
ihre Seele schon mit dem „Logeneid" verkauft. 

Der Logeneid steht über dem Hippokratischen Eid oder dem Staats¬ 
oder Beamteneid. 

Auch wenn jetzt viele sagen werden: „der HAMER sollte das doch 
nicht schreiben , das ist doch viel zu gefährlich für ihn...." 

Ich bin jedoch der Meinung, es muss endlich mal jemand sagen - 
und ich habe nichts mehr zu verlieren! 

Ich habe kürzlich von einem ehemaligen Patienten eine Kopie 
aus einem Buch erhalten - „Einfluß der Freimaurerbünde" - aus 
dem ich hier einige Sätze zitiere: 

„Die Freimaurer wollen die Menschheitsverbrüderung in einer frei¬ 
maurerischen Weltrepublik verwirklichen. Was sie nicht auf friedli¬ 
chem Wege durchsetzen können, suchen sie mit Hilfe von Revoluti¬ 
onen oder durch politischen Mord zu erreichen. Die erste Freimaurer¬ 
revolution war die Französische Revoloutin von 1789, deren Häup¬ 
ter allesamt in den Mitgliederlisten der Logen zu finden sind. An 
allen Revolutionen und Verschwörungen, die Eruopa im 19. Jahr¬ 
hundert erschüttert haben, sind Freimauerer an führender Stelle 
beteiligt gewesen: in Spanien, Portugal, Italien, Österreich, Ungarn, 
Rußland. Wo die Logen verboten wurden, setzten sie ihre Wühlar¬ 
beit im Geheimen fort. Dabei weiß das einfache Mitglied nicht, 
wozu es von den unbekannten Drahtziehern, den „Wissenden", 
mißbraucht wird. Der Bürger, der in eine Loge aufgenommen wird, 
fühlt sich geehrt, daß er einen Bund von Brüdern angehört, die 
ihm jederzeit helfen werden. Geheimnisvolle Gebräuche, über die 
er strengstes Stillschweigen bewahren muß, binden ihn für sein 
ganzes Leben. Unter allerlei sinnlosen Fragen und törichtem 
Mummenschanz wird er zum Licht geführt, merkwürdige 
Handgriffe, Notzeichen werden ihm beigebracht, er trägt die 
Maurerschürze und hat den Kopf mit dem Zylinder bedeckt. 
Jüdische Sinnbilder, Bezeichnungen und Einrichtungen - wie der 
zerstörte Tempel Salomons, die Bundeslade, der Stern Davids - 
machen den Freimaurer zum „künstlichen Juden". Auf der ganzen 
Erde sind die Juden die rührigsten Freimaurer und sind in den 
Logen tonangebend..." 


334 


Die sog. Rabbinerbriefe 

Ich schrieb am 06.12.2000 einen Brief an den Zentralrat der 
Juden in Deutschland: 

Sehr geehrter Herr Vorsitzender des Zentralrates der Juden in 
Deutschland, Paul Spiegel 

In einer vermutlich schrecklichen Angelegenheit; die das gesamte 
Weltjudentum betreffen könnte - und zwar auf Jahrhunderte - wende 
ich mich heute an Sie, als Vorsitzenden des Zentralrates der Juden 
in Deutschland. Es geht um die Erkenntnisunterdrückung der Neuen 
Medizin für die Nichtjuden seit fast 20 Jahren. 

Vorausschicken möchte ich gleich: Sollten Sie oder Ihre Glaubens¬ 
brüder oder die Presse mich, der ich nie einen Patienten oder Schü¬ 
ler nach seiner Rasse oder Glaubensrichtung gefragt habe, nunmehr 
zum Antisemiten oder Rassisten erklären wollen, so wäre das das 
Gleiche, als würden Sie eine Kuh zum Raubtier erklären. 

Und sollten mich Ihre Freunde von der israelischen Oberloge aller 
Logen, der B'nai B'rith versuchen umzubringen, dann hilft das auch 
nichts mehr, denn jeder würde nach diesem Brief, der im Internet 
stehen wird, wissen, daß nur die B'nai B'rith mich umbringen konn¬ 
te, wie sie es schon versucht hat (Stellvertreter des Menachem 
Schneerson). Übrigens werde ich meinen Anwalt Walter Mendel, 
der Sie gut kennt, bitten, diesen Brief persönlich zu überreichen. 
Unmittelbar in der Nähe seines Geburtshauses bei Krefeld haben 
meine Eltern - unter Einsatz ihres Lebens - im Krieg eine größere 
Anzahl Ihrer Glaubensbrüder versteckt. 

Nun zum Grund meines Schreibens: 

Seit fast 20 Jahren gibt es die Neue Medizin. Diese ist bisher 27 mal 
offiziell und öffentlich verifiziert worden, was nur bei einer strengen 
Naturwissenschaft wie der Neuen Medizin möglich ist, nicht bei 5000 
Hypothesen, wie sie die Schulmedizin hat. 

Die Neue Medizin hat eine Überlebensrate, z.B. bei Krebs, von 98 
%, während die Schulmedizin-Pseudotherapie mit Chemo, Be¬ 
strahlung und Morphium 98 % Mortalität hat (laut deutschem Krebs¬ 
forschungszentrum Heidelberg). 

In den 80er Jahren habe ich in Frankreich unendlich viele Seminare 
gehalten, auf denen manchmal bis zu 80 % Rabbiner als Teilneh¬ 
mer anwesend waren und eifrig die Neue Medizin lernten. 1986 traf 
mich allerdings der Schlag, als mir und meinem Freund Antoine 
Graf D'Oncieu der Oberrabbiner in Paris, Herr Denoun verriet, er 
habe, genau wie alle Rabbiner der Welt, ein Schreiben vom obers¬ 
ten Rabbiner, Menachem Schneerson, erhalten, des Inhalts, alle 
Rabbiner sollten dafür sorgen, daß alle Juden nach der Neuen Medi¬ 
zin therapiert würden. Man habe sie geprüft und sie sei richtig. 


335 


Allerdings solle das heimlich geschehen und sei nicht für die Nicht- 
Israelis gedacht. 

Mein Schreiben, das ich daraufhin an Herrn Menachem Schneerson 
geschrieben habe, füge ich bei. Seine Antwort erhielt ich 1989 in 
Form eines Attentatsversuches durch seinen Stellvertreter. 

Kürzlich bekannte ein israelischer Arzt, Dr. Rosenstock aus Argen¬ 
tinien, auf einem meiner Seminare vor 33 Teilnehmern und vor lau¬ 
fender Kamera, daß seit 15 bis 20 Jahren weltweit alle Israelis - 
heimlich! und unter falschen Etiketten - nach der Neuen Medizin 
therapiert würden, mit allerbestem Erfolg. 

Er nannte sogar inzwischen ein Krankenhaus in Israel, wo unter 
falscher Flagge - den Namen Hamer, so schrieb er, kenne man dort 
nicht - Neue Medizin für Israelis praktiziert werde. 

Nach Veröffentlichung dieser Aussagen des Herrn Dr. Rosenstock 
im Internet überschlagen sich nun die Ereignisse: Der 81-jährige 
Prof. Israel, der Jahrzehnte lang Leiter des nationalen Krebszentrums 
Villejuif und mein schlimmster Gegner war und dessen Assistent 
Sabbath mindestens 20 mal in meinen Seminaren gesessen ist, 
hätten nun kürzlich ganz unabhängig von mir nochmals die Neue 
Medizin entdeckt; z.B. wurde das SßS (Sinnvolles Biologisches 
Sonderprogramm) kurzerhand in SOS-Geschehen umbenannt. 

Und plötzlich finden Ihre Glaubensbrüder nun heraus, daß Krebs 
keine Krankheit sei, sondern - ein biologisches sinnvolles Programm, 
das vom Gehirn gesteuert wird. Von Hamer hatten die beiden Wis¬ 
senschafts-Betrüger natürlich nie etwas gehört. 

Nun zu dem Problem, Herr Spiegel: 

Wie es scheint, haben die Israelis seit 15 bis 20 Jahren weltweit und 
heimlich (siehe News Nr. 45 vom 09.11.2000) Neue Medizin prak¬ 
tiziert. Von den Israelis konnten 98 % damit überleben. 

Die Medien aber, die quasi zu 100 % Ihren Freunden von der B'nai 
B'rith, also auch Israelis, gehören, propagieren seit 20 Jahren für 
Nicht-Israelis Chemo, Bestrahlung und Morphium. 98% der erkrank¬ 
ten Nicht-Israelis, sprich 2 Milliarden Menschen, scheinen auf diese 
Art durch die von Ihren Freunden zu verantwortende Erkenntnis¬ 
unterdrückung der Neuen Medizin auf die grausigste Art und Weise 
zu Tode geschächtet worden zu sein („Holo-Schächt"!). 

Wie gesagt, Herr Spiegel, ich bin das Gegenteil von einem Rassis¬ 
ten. Ich würde mich mit der gleichen Geduld an das Bett jedes Deut¬ 
schen, Chinesen, Afrikaners oder Juden setzen und ihm versuchen 
zu helfen. Aber wenn Chinesen Verbrechen begehen, habe ich et¬ 
was gegen diese Chinesen. Und wenn Ihre Israelis das grausigste 
astronomischste Verbrechen der Weltgeschichte verbrochen haben 
sollten, hätte ich etwas gegen diese Israelis, die sich überall als 
Opfer und Verfolgte ausgeben. 


336 


Wenn Ihre Freunde dieses schlimmste Verbrechen der Menschheits¬ 
geschichte begangen haben - und ich selbst halte nur die Oberloge 
B'nai B'rith für in der Lage zu einem so wasserdichten Verbrechen 
dieses Kalibers der Erkenntnisunterdrückung - dann werden Sie das 
nicht zugeben, das ist klar, fühlen sich wahrscheinlich auch nicht 
autorisiert, das zuzugeben. 

Aber Sie könnten helfen, dieses Verbrechen nach 20 Jahren und 2 
Milliarden Toten zu beenden. 

Es könnten Ihre Freunde gewisse Dinge unterschätzt haben, z.B.: 
Wenn einer die Neue Medizin entdecken konnte, dann kann er auch 
entdecken, wer für die Erkenntnisunterdrückung verantwortlich ist. 
Es hilft nach diesem öffentlichen Brief auch nichts mehr, auf mich 
nochmals Attentate zu machen. 

Ihre Israelis könnten durch die Verhinderung der Neuen Medizin für 
Nichtjuden auf Jahrhunderte sich aus der Gemeinschaft aller Men¬ 
schen disqualifiziert haben. Sie müßten nicht nur die Angehörigen 
der Ermordeten fürchten, sondern auch das „Heer der Toten"! 

Mit freundlichem Gruß 
Ich erhielt keine Antwort. 

Deshalb schrieb ich am 10.01.2001 einen zweiten Brief: 

Sehr geehrter Herr Spiegel 

Keine Antwort - ist auch eine Antwort - 

obgleich Sie mir auf mein Schreiben vom 06.12.2000 die Antwort 
bis heute schuldig geblieben sind - trotz der Brisanz des Inhalts. 
Wenn es wirklich stimmt, daß alle Rabbiner der Welt ihren Glau¬ 
bensbrüdern die an Krebs erkrankt sind, raten die Neue Medizin zu 
praktizieren, und ihnen dadurch die Möglichkeit geben mit 98 % zu 
überleben, dann wirft das nicht nur viele Fragen auf, z.B. warum 
dann die Nicht-Juden zu 98 % an Krebs sterben müssen, sondern 
auch Unverständnis und Zorn. 

Natürlich kenne ich als Theologe Ihren Talmud, besonders die Stel¬ 
len, in denen der Haß gegen den Rest der Menschheit zum Ausdruck 
kommt. Siehe Zitat: „Selbst den Gerechtesten unter den Nichtjuden 
umzubringen ist eine gute Tat. - Die Güter der Nichtjuden gleichen 
der Wüste, sind wie ein herrenloses Gut und jeder, der zuerst von 
ihnen Besitz nimmt, erwirbt sie." Aber natürlich kann sich kaum ein 
Mensch vorstellen, daß dieser Haß auch wirklich in der Realität prak¬ 
tiziert werden kann. Jedermann meint: „Ja, das steht zwar darin, 
aber die machen das doch nicht." 

Deshalb habe ich ja auch wie ich glaubte - verantwortungsvoller¬ 
weise - 14 Jahre gezögert, meinen Brief an Menachem Schneerson 
zu veröffentlichen. 


337 


Aber jetzt, wo ich glaube den Beweis für die Worte des Pariser Ober¬ 
rabbiners Denoun gefunden zu haben (die ich damals nicht glauben 
wollte), hieße es, ein Verbrechen an der Menschheit zu decken. 

Ein Verbrechen, bei dem zwei Milliarden Patienten (Nicht-Isralis) in 
den letzten 20 Jahren unnötigerweise und auf grausamste Art und 
Weise mit Chemo vergiftet und mit Morphium praktisch eingeschlä¬ 
fert worden sind. Denn ein Jude, der mit ansieht, wie seine nicht¬ 
jüdischen Nachbarn elendig mit Chemo quasi geschachtet werden, 
der aber von seinem Rabbiner oder sogar aus eigener Erfahrung 
weiß, wie man den Tod vermeiden könnte, kann nur von allen als 
Monster verachtet werden. 

Gleich nach dem Erscheinen des News-Artikels („Dr. Hamers Wieder¬ 
kehr") haben sich als erste die Sepharden von diesem Verbrechen 
distanziert und geschrieben, jeder fromme Jude müsse in der Ge¬ 
meinschaft der übrigen Menschen leben können. 

Aber leider machen die Sepharden ja nur 5 % der Israelis aus, ge¬ 
genüber 95 % der türk-mongolischen Khasaren. Damit haben die 
Sepharden aber gleichzeitig meine Vermutung bestätigt, daß die 
Zionisten dieses Verbrechen begangen haben. Sonst hätten sie sich 
ja nicht zu distanzieren brauchen. Aber auch das haben die 
Sepharden schon richtig vorausgesehen, wenn sie schreiben, sie 
wollen mit den „heldenhaften" bis an die Zähne bewaffneten israe¬ 
lischen Soldaten, die auf die mit Steinen auf sie werfenden 
palästinensischen Kinder schießen, nichts zu tun haben. „Tollkühne 
tapfere isralische Soldaten führen Krieg gegen Kinder." 

Überhaupt haben die Sepharden eigentlich schon die Konsequen¬ 
zen vorweggenommen. Denn wenn die Zionisten das größte Ver¬ 
brechen der Weltgeschichte verbrochen haben, dann fragt man sich: 
Wer war verantwortlich? Und Cui bono? Wem kam das zu Nutzen? 
Natürlich wäre oder ist es allen den Israelis zu Nutzen gekommen, 
die mit der Neuen Medizin zu 98 % überlebt haben. Aber die Israelis 
dürften sich auch in den letzen 20 Jahren von 200 Millionen (welt¬ 
weit) auf 400 Millionen verdoppelt haben. 

Selbst mein wohlmeinender jüdischer Anwalt sagte: „An die 1000 
kleinen zufällig bestochenen Täter des Verbrechens der Erkenntnis¬ 
unterdrückung glaube ich auch nicht mehr. Das kann niemand mehr 
glauben. Dieses Verbrechen wurde zentral gesteuert, und zwar welt¬ 
weit. Daß es die B ' nai B ' rith war, der alle Medien und Banken ge¬ 
hören und alle Politiker und Gerichte gehorchen, ist sehr wahr¬ 
scheinlich. " „Aber", meint er, „es waren doch nicht alle Juden." 
Diese Frage gilt es wegen der Kollektivschuld zu untersuchen. 
Wenn das aber so geschehen ist, dann haben sich die Israelis für 
die nächsten Jahrhunderte aus der ethisch-moralischen Gemein¬ 
schaft der Menschen durch Disqualifikation herauskatapultiert. 


338 


Herr Spiegel', wenn ein möglicherweise oder sehr wahrscheinlicher¬ 
weise verübtes Verbrechen, zumal diesen Ausmaßes, aufgedeckt 
worden ist, dann gibt es für die Täter nur zwei Wege: Entweder sie 
stoppen das Verbrechen, versuchen noch wiedergutzumachen was 
möglich ist und setzen ein Zeichen des guten Willens, samt tätiger 
Reue. Oder sie tun, als wenn nichts gewesen wäre, setzen das Ver¬ 
brechen fort, aber bringen den, der das Verbrechen aufgedeckt hat, 
einfach um. 

Derzeit verbreiten Ihre Glaubensbrüder und deren Logensklaven 
überall: Ich sei so schwerkrank, daß ich bald sterben würde. Das 
übliche Pläludium, wie man weiß, wenn die Loge B'nai B'rith jeman¬ 
den umbringen will. Denn dann könnte man sagen: „Der Hamer ist 
nicht vergiftet worden, sondern seiner schweren Krankheit erlegen." 
Aber ich habe kein klinisches Symptom, das auf einen baldigen Tod 
deuten könnte, fühle mich ausgesprochen wohl. 

Herr Spiegel, ich hatte Ihre Glaubensbrüder für intelligenter gehal¬ 
ten. Glauben Sie doch nicht, man könnte die Aufdeckung des Ver¬ 
brechens an zwei Milliarden Nicht-Isralis auch durch Totschweigen 
aus der Welt schaffen, wie man versucht hat, die Neue Medizin für 
die Nicht-Isralis totzuschweigen. 

Die Lawine rollt bereits. Versuchen Sie Schlimmeres zu verhindern, 
indem Sie rasch und so weitgehend wie möglich wiedergutmachen, 
denn sonst - da haben Ihre sephardischen Halbbrüder recht - be¬ 
deutet das die totale Katastrophe für alle Ihre Glaubensbrüder auf 
Jahrhunderte! 

In dieser Richtung gehen meine Wünsche für das Neue Jahr 2001. 
Bitte, helfen Sie mit, das Massaker an den Nicht-Israelis zu beenden, 
wie Ihre sephardischen Brüder es Ihnen auch raten. 

Dr. med. Mag. theol. Ryke Geerd Hamer 


339 


Am 5. März 2001 schrieb ich auch an das Consistoire centrale 

(Zentralkonsistorium der Oberrabbiner Frankreichs) 

Sehr geehrter Herr Oberrabbiner Denoun. 

Mein Freund Antoin Graf Döncieu und ich waren 1986 bei Ihnen zu 
Gast; wie Sie sich sicher gut erinnern werden, als Ihr Bruder an 
Krebs erkrankt war. Bei dieser Gelegenheit berichteten Sie uns 
damals, meines Wissens auch in Gegenwart Ihres anderen Bruders, 
der Arzt in Marseille ist; folgendes: Sie sagten uns damals, Ihr Chef, 
Oberrabbiner Menachem Schneerson habe zusammen mit seinen 
israelischen Ärzten nachgeprüft, ob die Neue Medizin naturwissen¬ 
schaftlich richtig sei, und sie hätten festgestellt, daß dies ganz of¬ 
fensichtlich der Fall ist. 

Daraufhin habe M. Schneerson an alle Rabbiner der Welt geschrie¬ 
ben, sie sollten sich und ihre Patienten in der Synagoge nach der 
Neuen Medizin behandeln lassen, denn sie sei offenbar richtig, aber 
sie sollten das geheim halten vor den Nicht-Israelis. 

Ich brachte Ihnen gegenüber mein Entsetzen zum Ausdruck (daran 
werden Sie sich sicher auch noch erinnern), daß damit offenbar nur 
Israelis in den Genuß unserer Neuen Medizin kommen sollten, und 
damit meinem eigenen Volk, ja allen nicht israelischen Patienten 
dieser Welt, die Neue Medizin quasi gestohlen würde. 

Sie sagten uns, es täte Ihnen ja leid, sie wären auch nicht dafür 
gewesen, aber wenn Ihr Chef das so anordne, dann müßten Sie 
gehorchen. Das, so sagte ich Ihnen, empfände ich als verbrecheri¬ 
schen Wahnsinn einer Glaubensgemeinschaft. Das sei ja weltweiter 
Massenmord in Potenz, und ich bat Sie, dafür zu sorgen, daß dies 
unverzüglich rückgängig gemacht werde. 

Ich habe damals gleich einen wütenden Brief an M. Schneerson ge¬ 
schrieben (offenbar Sohn des Josef S. Schneerson, den der Abwehr¬ 
chef, Admiral Canaris, 1939 mit seiner Familie von Warschau nach 
New York hat bringen lassen?), den Herr M. Schneerson drei Jahre 
später in der Weise beantwortet hat, daß er mir seinen Adlatus 
Vanderby schickte, der mich nach Dänemark gelockt hat, um mich 
dort mit Gift umzubringen - was ihm aber nicht gelang, weil ich es 
rechtzeitig gemerkt habe. 

Ich habe mir damals nicht vorstellen können, daß die Israelis, voran 
die Chassidim diesen religiösen Wahn des weltweiten „Entsorgens" 
der Nicht-Israelis wahrmachen würden. Es gehört ein Unmaß an 
Skrupellosigkeit und Menschenverachtung dazu, den Nicht-Israelis 
- durch die weltweite israelische Presse (99,9% der Weltpresse) - 
die zu 98% tödliche Chemo-„Therapie" zu empfehlen, selbst aber 
darauf schlauerweise zu verzichten und mit der Neuen Medizin mit 
98% Wahrscheinlichkeit zu überleben. 


340 


Herr Denoun, ich habe Sie damals als vernünftigen Mann kennen¬ 
gelernt, war Gast in Ihrem Hause, während Ihr werter Bruder im 
Nebenzimmer um sein Leben kämpfte. 

Wenn es eine Glaubensgemeinschaft wie die israelische gibt, die 
sich aus dem Talmud das „Recht" herleitet, 2 Milliarden Nicht-Isra¬ 
elis mit Krebs und der Nicht-Krankheit AIDS „entsorgen" zu dürfen, 
mit Chemo und Morphium, dann müssen alle Nicht-Israelis dieser 
Welt aufstehen und sich wehren (dürfen), denn dann kann kein red¬ 
licher Mensch mehr mit einem Israeli zusammen leben, der ihn nur 
vernichten möchte und in seinem religösen Wahn glaubt, daß er 
das darf. 

Ich habe das damals wirklich nicht für möglich gehalten (1986) was 
Sie mir gesagt haben. Auch daß offenbar das höchste israelische 
Medizingremium sich durch gründliche Reproduzierungsprüfung von 
der Richtigkeit der Neuen Medizin überzeugt hat, dann aber dafür 
gesorgt hat, daß die Erkenntnis bei allen Nicht-Israelis unterdrückt 
wurde, konnte ich damals nicht ermessen. 

Nun weiß ich, daß es nicht nur wirklich gestimmt hat, sondern noch 
einige Dimensionen des Schreckens mehr hatte, als sich ein norma¬ 
ler Mensch überhaupt vorstellen kann. 

Auch wenn die Israelis sich inzwischen daran gewöhnt haben, durch 
ihre weltweite Macht - gesteuert durch Beherrschung aller Logen 
dieser Welt - alle Nicht-Israelis für dumm und feige zu halten, weil 
alle kuschen und korrumpierbar sind, bin ich davon überzeugt, daß 
die Menschen allmählich begreifen, sich in Zukunft wehren werden, 
und sich nicht mehr mit Chemo, Bestrahlung und Morphium um¬ 
bringen lassen. 

Daß Ihr eigener Bruder, Dr. med. Rabbi Denoun aus Marseille, mit 
seinen Freunden, Rabbi Israel aus Paris und Rabbi Sabbath aus Mar¬ 
seille, nach 20 Jahren und nach 20 Seminarbesuchen bei mir, 
nunmehr die Neue Medizin vorgeben, neu entdeckt oder noch mal 
entdeckt zu haben, ist lächerlich, ist einfach nur israelische Hand¬ 
schrift, jede Entdeckung zu stehlen, dabei den wahren Entdecker 
totzuschweigen und schließlich zu eliminieren. 

Auch wenn Ihre Glaubensbrüder von der B'nai B'rith noch 100 
Vanderbys schicken würden, um mich umzubringen, nach 10 über¬ 
lebten Attentaten und nachdem ich dem Tod so oft ins Auge blicken 
mußte, kenne ich die „ars moriendi". Außerdem wäre damit das 
Verbrechen noch nicht aus der Welt geschafft. Ganz im Gegenteil. 
Denn das Globalmassaker an einem Viertel der nicht-israelischen 
Menschheit, das kann und wird niemand mehr verzeihen. 

Herr Denoun, ich habe Sie als klugen, vernünftigen Menschen 
kennengelernt. Sie brauchen mir nicht irgend eine ausweichende 
dumme Antwort zu geben. 


341 


Ich bin Theologe und kenne den Talmud. 

Aber angesichts dieses nunmehr aufgedeckten Mega-Verbrechens, 
gegen das alle Verbrechen des 2. Weltkrieges wie kleine Sandkas¬ 
tenspiele wirken, sollten Sie den Mut haben, die Erkenntnisunter¬ 
drückung der Neuen Medizin für Nicht-Israelis aufheben zu lassen, 
durch Ihre Oberrabbiner-Kollegen der B'nai B'rith. 

Denn wenn Sie und Ihre Oberrabiner-Kollegen die Erkenntnis¬ 
unterdrückung der Neuen Medizin für Nicht-Israelis nicht augen¬ 
blicklich aufheben und wieder gutzumachen versuchen, was noch 
wieder gutzumachen ist, dann müssen Sie von jetzt ab gewärtig 
sein, daß eine Katastrophe über Ihre Glaubensgemeinschaft hin¬ 
wegrollt. 

Ich hoffe, daß Ihre Oberrabbiner-Kollegen so viel Intelligenz auf¬ 
bringen um zu begreifen, daß es 1 Minute vor 12 ist, weil weltweit 
eine ungeheuerliche Verbitterung gegen die Israelis der ganzen Welt 
resultieren und evtl, ein abgrundtiefer Haß auf sie niedergehen könn¬ 
te, der vielleicht Jahrhunderte anhalten könnte. Zudem sich die Is¬ 
raelis auch geschickt, durch ihre eigene Presse gesteuert, den An¬ 
schein der Verfolgten zu gelegt hatten, was durch nicht enden wol¬ 
lende Wiedergutmachungen in Billionenhöhe honoriert wurde. 
Können Sie, Herr Oberrabbiner Denoun, angesichts von zwei Milli¬ 
arden bestialisch mit Chemo, Bestrahlung und Morphium zu Tode 
gefolterter (nicht-jüdischer) Patienten nachts noch ruhig schlafen? 
Ich erwarte Ihre Antwort umgehend. 

Mit freundlichen Grüßen 


P.S. 

Ich möchte an dieser Stelle ausdrücklich betonen, daß ich das Ge¬ 
genteil von einem Rassisten oder Religionsfanatiker bin, wie es Ihre 
Talmudisten sind. Wenn aber Chinesen oder Eskimos Verbrechen 
begehen, bin ich damit nicht einverstanden. Das Gleiche gilt auch 
für die Religionsgemeinschaft der Israelis, die ja zu 95 % khasarisch- 
mongolischen Ursprungs sind. Verbrechen ist und bleibt Verbre¬ 
chen! 


Auch hier habe ich bis heute keine Antwort erhalten. 

Man hüllt sich in Schweigen und hofft offenbar, dass es doch noch 
gelingt, den Hamer in die Psychiatrie stecken zu können, dann könnte 
man sagen: „Seht ihr, der Mann ist doch verrückt, alles Hirnge¬ 
spinste - und seine Neue Medizin ebenso." 


342 


Hier der Wortlaut des Briefes, an Menachem Schneerson - 

aus dem Jahre 1986 

Sehr geehrter Herr Oberrabbi ! 

Sie sind das geistige Oberhaupt aller Juden dieser Welt; wie mir 
Rabbi Denoun gesagt hat. Sie sind gleichzeitig auch das spirituelle 
Oberhaupt aller Freimaurerlogen, die ja alle „am Tempel Zions" ar¬ 
beiten. Sie sind Mediziner und Sie verstehen gut Deutsch. 

Deshalb ist mein Brief bei Ihnen an der richtigen Adresse. 

So sehr ich mich gefreut habe, dass Sie mein deutsches Buch „Krebs, 
Krankheit der Seele, Kurzschluß im Gehirn, dem Computer unseres 
Organismus" gelesen und offensichtlich verstanden haben und bereits 
Order gegeben habe, es auf Ihre jüdischen Patienten anzuwenden, 
so sehr enttäuscht bin ich darüber, dass Sie offenbar immer noch 
nicht an Ihre Logen Order gegeben haben, den Boykott der EISER¬ 
NEN REGEL DES KREBS bezüglich der Nichtjuden aufzuheben. 

Bitte sagen Sie mir nur nicht: Wir waren es nicht, denn ich weiß 
über alles bestens Bescheid. 

Ihre Freimaurerlogen haben seit 5 Jahren das grausigste Verbre¬ 
chen der Menschheitsgeschichte begangen durch den Boykott der 
Entdeckung der EISERNEN REGEL DES KREBS. Für Hunderte von 
Millionen ärmster Menschen bedeutete das einen qualvollen Tod. 
Die Freimaurerlogen und Israel, in dessen Diensten alle diese Frei¬ 
maurerlogen „am Tempel Zions" arbeiten, haben die Verantwor¬ 
tung und die Kollektivschuld für dieses schlimmste Verbrechen der 
gesamten Menschheitsgeschichte zu übernehmen. 

Meine Frau gehört auch zu den Opfern dieses Boykott-Terrors. 
Meine Familie und ich werden seit Jahren systematisch terrorisiert. 
Vier Mal hat man einen Attentatsversuch auf mich gemacht. 
Verehrter Herr Oberrabbi, Sie sind der bestinformierte Mensch der 
Welt, glaube ich. Sie wissen auch genau, dass jedes Wort genau 
stimmt, was ich Ihnen geschrieben habe. 

Der Tempel Zions, an dem Ihre Logenbrüder arbeiten, ist seit 5 
Jahren zum Auschwitz Israels geworden, in das sich Israel selbst 
hineinmanövriert hat. Das Ausmaß des Verbrechens übersteigt 
überhaupt die Vorstellungskraft eines menschlichen Gehirns, meine 
ich. Selbst wenn die Logenbrüder nach der „doppelten Moral" des 
Talmud arbeiten, hätte ich mir niemals früher vorstellen können, 
dass Menschen zu einem Verbrechen dieses furchtbaren Ausmaßes 
fähig sein könnten. Herr Oberrabbi, was immer Sie auch zugeben 
oder nicht zugeben mögen, darüber mag die Geschichte entschei¬ 
den. Das Verbrechen wächst mit jedem Tag. Nach diesem Brief bleibt 
Ihnen keine Chance mehr zu schweigen, denn der Brief wird nie 
mehr aus der Welt verschwinden. 


343 


Ich bitte Sie für meine Patienten: geben Sie endlich Order an ihre 
Logen, den Boykott gegen die Entdeckung der Zusammenhänge des 
Krebs bedingungslos aufzuheben. Jeder Rabbi Schön und Rabbi Selig¬ 
mann von Koblenz bis New York wird Ihre Order befolgen, zumal 
Sie als Mediziner sich davon überzeugt haben, dass die EISERNE 
REGEL DES KREBS den wahren Sachverhalt des Krebsgeschehens 
wiedergibt. Täglich kommen Rabbis und Logenmeister oder deren 
Abgesandte zu mir um über irgendwelche Bedingungen zu verhan¬ 
deln, unter denen der Boykott aufgehoben werden könnte. Aber es 
darf doch keine Bedingungen dafür geben, dass Menschen weiter zu 
Tode gequält werden! 

Verehrter Herr Oberrabbi, wenn der Zionismus erkauft werden muß 
mit dem schlimmsten Verbrechen dieser Menschheitsgeschichte, 
dann ist er eine Schande für die gesamte Menschheit. 

Werfen Sie Ihren Talmud mit der doppelten Moral weg, er hat sich 
nicht bewährt. Ich bitte Sie für meine sterbenden Patienten auf den 
Knien: Haben Sie menschliches Mitleid mit der Qual unserer Patien¬ 
ten, Juden wie Nichtjuden! Nur dieses Mitleid kann das grausige 
Verbrechen mildern. 

Bitte, geben Sie sofort Order, den Boykott aufzuheben und die ster¬ 
benden Patienten retten zu lassen! 

In der Hoffnung, dass Sie sich Ihrer Verantwortung und aller Kon¬ 
sequenzen bewusst sind und in dieser Verantwortung nunmehr die 
richtige Entscheidung treffen werden, grüße ich Sie mit 

vorzüglicher Hochachtung. 

Dr. med. Ryke Geerd Hamer 

Oberrabbiner 
Menachem Schneerson 
verstorben am 
12.06.1994 



344 




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(Quelle: Ein Stück von uns - Rolf Vogel) 

Die Rettung des chassidischen Oberrabbiners 

Josef J. Schneerson aus dem brennenden Warschau 1939 

Hier müssen zunächst einige erläuternde Schilderungen vorange¬ 
stellt werden, bevor die eigentliche, dramatische Rettungstat eini¬ 
ger deutscher Offiziere der Abwehr berichtet wird, die auf Befehl 
ihres Chefs, des Admiral Canaris diesen Oberrabbiner aus Warschau 
herausholten und in Sicherheit brachten. 

Vor einigen Jahren lernte ich einen ungewöhnlichen Mann kennen, 
der erst Anfang der dreißiger Jahre nach Deutschland zurückge¬ 
kehrt war. Er hatte in New York gelebt, an der Columbia Universität 
studiert. Hjalmar Schacht hatte ihn sich als besonderen Wirtschafts¬ 
spezialisten geholt. Sein Name, Helmuth Wohlthat. Dr. Schacht 
machte ihn zum Ministerialdirektor im Reichswirtschaftsministerium, 
das ihm als Reichswirtschaftsminister unterstand. 

Als Schacht im Januar 39 von Hitler entlassen wurde, holte ihn Göring 
als Ministerialdirektor in seinen Apparat des Vierjahresplanes. 
Obwohl sich Helmuth Wohlthat überhaupt nicht um nationalsozia¬ 
listische Ideologie kümmerte und auch keiner Gliederung der NSDAP 
oder gar ihr selbst angehören wollte, machte ihn Göring zum preu¬ 
ßischen Staatsrat. In dieser Eigenschaft wurde er mit äußerst wich¬ 
tigen Verhandlungen betraut. 

Der Generalsekretär der internationalen Flüchtlingskonferenz von 
Evian, der New Yorker Anwalt, Mr. George Rublee kam nach Berlin, 
und suchte einen Verhandlungspartner, um die Ausreise von ca. 150 
bis 200.000 Juden aus Deutschland zu erreichen. 

Rublee kam durch Vermittlung des amerikanischen Generalkonsuls 
Geist in Berlin zu Göring, der Wohlthat mit diesen Verhandlungen 
beauftragte. Das war in der zweiten Januarhälfte 1939. 

Als dann nach Kriegsbeginn diese Verhandlungen längst abgeschlos¬ 
sen waren, die Ausreise der Juden aber ebenfalls schon an den nicht 
erteilten Einreisevisa vieler Staaten gescheitert war, erinnerte sich 
Generalkonsul Geist dieses einflußreichen anständigen Deutschen 
bei Göring. Er kam mit einer delikaten Bitte zu ihm. 

Geist hatte direkt aus Washington vom Weißen Haus den Auftrag 
erhalten, alle Möglichkeiten auszuschöpfen, den chassidischen Ober¬ 
rabbiner Joseph J. Schneerson aus Warschau heraus und ins neu¬ 
trale Ausland in Sicherheit zu bringen. 

Geist ging zu Wohlthat und trug ihm diese Bitte vor. Ein nicht ganz 
leichtes Unterfangen, so kurz nach Kriegsbeginn, so kurz vor der 
Einnahme Warschaus durch deutsche Truppen, denen die Sonder¬ 
kommandos der SS und der SD folgten, die sofort begann, die jüdi¬ 
sche Bevölkerung umzubringen oder abzutransportieren. 


345 


Herr Wohlthat berichtete mir, daß Generalkonsul Geist, als er seine 
Bitte vortrug, die fast völlige Aussichtslosigkeit seines Auftrages 
sah. Es war natürlich von großer Bedeutung, daß die Vereinigten 
Staaten von Nordamerika zu diesem Zeitpunkt noch nicht im Krieg 
mit Deutschland waren. 

Dazu kam aber, daß Präsident Roosevelt die Politik Hitlers gegenü¬ 
ber Polen auf das schärfste verurteilt hatte. Man wußte in Berlin, 
daß der amerikanische Präsident auch auf seine Innenpolitik Rück¬ 
sicht zu nehmen hatte, denn damals traten bedeutende Kreise in 
den USA für eine Isolierung Amerikas ein, für eine Nichtbeteiligung 
der USA am beginnenden Krieg in Europa. 

Wohlthat sah nur eine Möglichkeit diese schwierige Frage zu lösen. 
Mit Göring oder einem anderen der nationalsozialistischen Hierar¬ 
chie konnte er nicht sprechen. Das hätte in den meisten Fällen zum 
sicheren Platzen der Aktion geführt, bevor sie begonnen hatte, ab¬ 
gesehen von der eigenen Gefährdung und der Abberufung des Ge¬ 
neralkonsuls Geist. 

Es gab nur den Weg zu Admiral Canaris, den er kannte. Wohlthat 
fuhr ins Amt der Abwehr zum Tirpitz-Ufer. Hier besprach er sich mit 
dem Chef der Abwehr, der ihm ebenfalls die Schwierigkeit einer spe¬ 
ziellen Aktion vor Augen führte. Wohlthat aber versprach, alles Er¬ 
denkliche zu tun. 

Canaris war sich der Bedeutung der Befreiung dieses Mannes bewußt, 
denn Roosevelt hätte nicht auf diesem Wege interveniert, wenn nicht 
weite jüdische Kreise diese Bitte an ihn herangebracht hätten. 

In den USA hatten schon damals, wenn auch noch nicht so stark wie 
heute, die chassidischen Juden einen starken Einfluß im gesamten 
Judentum der USA. 

Die polnischen Juden hatten wegen des deutschen Überfalls auf ihr 
Land in diesen Wochen noch besondere Sympathien durch die 
amerikanische Bevölkerung zu spüren bekommen. 

Wer war aber dieser Oberrabbiner Schneerson? 

Innerhalb der chassidischen Richtung der jüdischen Religion gibt es 
eine Theologie, die vom Rabbiner Salman Schneerson begründet 
wurde, er wurde auch Begründer des Chabad genannt. 

Er war der Rabbiner von Ladi, einem Ort in Litauen. Diese Richtung 
war mehr auf die Lehre eingestellt, die bei den streng religiösen 
Kreisen in Litauen und in Weißrußland große Verbreitung fand; so 
auch in Polen. 

Ein Nachfahre übernahm diese chassidische Gruppe. 

Es war der Oberrabbiner Joseph Schneerson, der damals seinen 
Sitz in Warschau hatte. Viele seiner polnischen Anhänger aber leb¬ 
ten zu dieser Zeit bereits in den USA, waren aus Polen ausgewan¬ 
dert, ohne die Bindung an diesen Oberhirten ihrer Gemeinschaft zu 


346 


verlieren, der von ihnen gleichsam als Wunderrabbiner verehrt wur¬ 
de. Joseph Schneerson war bereits als Schwiegersohn in die geistli¬ 
che Erbfolge eingestiegen. 

Heute, nach seinem Tode in New York amtiert wiederum sein Sohn 
für die chassidischen Juden, die der Lehre des „Raw von Ladi" an- 
hängen. 

Canaris ließ den Major Horatzek zu sich kommen und beauftragte 
ihn mit dieser delikaten Mission. Als zweiter Offizier wurde Major 
Bloch bestimmt, der selbst jüdischer Herkunft war. 

(Bloch ist Helmuth Wohlthat persönlich durch manche Besprechung 
näher bekannt geworden.) 

Diese beiden Offiziere fuhren bis an die Spitzen der auf Warschau 
vorrückenden deutschen Truppen und versuchten mit den Voraus¬ 
abteilungen mit als erste in die polnische Hauptstadt zu kommen. 
Über Generalkonsul Geist und über Wohlthat hatten sie auch Er¬ 
kennungsmerkmale für die Juden in Warschau ausgemacht, damit 
sie diese zu Oberrabbiner Schneerson brachten. Nur so war es mög¬ 
lich diesen aus Warschau heraus zu bringen. 

Mit großer Präzision lief diese auf zwei Offizieren aufgebaute Aktion 
ab. Sie brachten den Rabbiner nicht nur aus Warschau heraus, son¬ 
dern übergaben ihn an einer neutralen Grenze, deren es ja noch 
einige um Deutschland gab, den dortigen amerikanischen Konsular¬ 
behörden. 

Als der Oberrabbiner gesund in New York im Hafen eintraf, wurde er 
jubelnd von Tausenden seiner Anhänger empfangen. 

Helmuth Wohlthat konnte schon lange vorher dem amerikanischen 
Generalkonsul berichten, daß der Oberrabbiner in Sicherheit sei. 
Beide hatten verabredet, daß über den Weg, den der Rabbiner, der 
zu den großen jüdischen Theologen gehörte, genommen hatte, völ¬ 
liges Stillschweigen bewahrt werde. 

Bei einer Durchbrechung dieser gegenseitigen Versicherung wäre 
es sicherlich nicht nur Helmuth Wohlthat, sondern wohl auch Admi¬ 
ral Canaris und seinen treuen Mitarbeitern schlecht ergangen, wie 
die Berichte von Franz Seubert zeigen werden. 

Der zum Oberstleutnant beförderte Johannes Horatzek wirkte dann 
weiter in Warschau, wo er Anfang Oktober zu weiteren Aktionen mit 
Admiral Canaris zusammentraf. Später war er dann Leiter der Ab¬ 
wehrstelle in Breslau. 

Leider hat dieser mutige Mann den Dank jüdischer Kreise nicht ent¬ 
gegennehmen können. Er lebt nicht mehr. Auch nach dem Kriege ist 
von jüdischer Seite niemals darüber gesprochen oder geschrieben 
worden, wie der Oberrabbiner nach New York gekommen ist. 

1950 ist er verstorben. 


347 


Herr Wohlthat berichtete mir, daß er von einem deutschen Jour¬ 
nalisten am 1. Februar 1950 die Nachricht erhielt, daß der frühere 
Oberrabbiner Joseph J. Schneerson am 28. Januar an einem Herz¬ 
anfall in New York verstorben sei. Das habe in der „Neuen Zeitung" 
gestanden. 

Herr Wohlthat erzählte weiter, daß der erste Journalist, der über 
diese Rettungstat der Abwehr unter Canaris berichtete, Dr. K.H. 
Abshagen gewesen sei, den er schon lange Jahre kannte. Von 1941 
bis zur Repatriierung 1947 habe er ihn oftmals in Tokio getroffen. 
Abshagen hat 1949 eine große Biographie über Admiral Canaris 
veröffentlicht, wo er diese Befreiungsaktion beschreibt. Wohlthat 
fügte hinzu, daß er ihm diese Dinge in Tokio erzählt hatte. 


348 


Strafanzeige gegen die Universität Tübingen - 2001 

Es wird in letzter Zeit häufig viel von Zivilcourage gesprochen und 
auch davon, daß unsere Eltern und Großeltern keine Zivilcourage 
besessen hätten, und zu feige gewesen wären, sich gegen Adolf 
Hitler und die Gräueltaten des Dritten Reiches aufzulehnen. Ich habe 
jedoch die Erfahrung gemacht, dass man ins Gefängnis gesperrt 
wird, weil man Zivilcourage gezeigt und weil man sich gegen das 
größte Verbrechen der Menschheitsgeschichte aufgelehnt hat ... 
Meiner Gewissensnot folgend habe ich am 14. März 2001 Strafan¬ 
zeige erstattet gegen 
die Dekane 

der Med. Fakultät der Universität Tübingen seit 1981, wegen 

— wissentlicher und vorsätzlicher Erkenntnisunterdrückung und 

— Beihilfe zur Massenvernichtung von Patienten 
den Lehrkörper 

der Med. Fakultät der Univ. Tübingen seit 1981, wegen 

— wissentlicher und vorsätzlicher Erkenntnisunterdrückung und 

— Beihilfe zur Massenvernichtung von Patienten 
die Richter 

am Verwaltungsgericht Sigmaringen, 

Dr. Iber, Dr. Diem, Dr. Hausser und deren Beisitzer, wegen 

— Rechtsbeugung 

— wissentlicher und vorsätzlicher Erkenntnisunterdrückung und 

— Beihilfe zur Massenvernichtung von Patienten 

Mit Schreiben vom 17.04.2001 schrieb mir die 

Staatsanwaltschaft Tübingen: 

„...Ihre Strafanzeige habe ich mit Verfügung vom 03.04.2001 ge¬ 
mäß § 152 Abs. 2 Strafprozeßordnung keine Folge gegeben." 
Gründe: „...Der Anzeigeerstatter stützt diesen Vorwurf darauf, dass 
die Beschuldigten die vom Anzeigeerstatter entdeckte und begrün¬ 
dete „Neue Medizin" wieder besseres Wissen als unwissenschaftlich 
und falsch beurteilten. Hierdurch sollen seit 1981 der Menschheit 
die Vorzüge der Neuen Medizin im Kampf gegen den Krebs vorent¬ 
halten worden sein. Hierbei handele es sich um „ein Verbrechen, 
bei dem 2 Mrd. Patienten in den letzten 20 Jahren unnötigerweise 
und auf grausamste Art und Weise mit Chemo vergiftet und mit 
Morphium praktisch eingeschläfert worden sind." Gemäß §152 Abs. 
2 stopp ist ein Ermittlungsverfahren wegen verfolgbarer Straftaten 
nur dann einzuleiten, wenn hierfür tatsächliche Anhaltspunkte vor¬ 
liegen. Diese müssen es nach den kriminalistischen Erfahrungen 
zumindest als möglich erscheinen lassen, dass eine verfolgbare Straf¬ 
tat vorliegt. Dies ist hier nicht der Fall. Wer nach dem Stand der 
Schulmedizin handelt, verhält sich nicht pflichtwidrig." 


349 


Und wieder kann nicht sein, was nicht sein darf. 

Aber hätte ich diese Strafanzeige nicht gemacht, dann müsste man 
mich tadeln. Es geht auch jetzt nicht mehr darum, dass die Univer¬ 
sität Tübingen die Neue Medizin nachprüfen soll. 

Die Germanische Neue Medizin ist verifiziert! 

Aber es geht darum, dass die Universität Tübingen und ihre Hel¬ 
fershelfer nicht nur 20 Jahre die Überprüfung verhindert haben, und 
selbst heute die Verifikation von Trnava immer noch nicht aner¬ 
kennen, und dass durch die seit 20 Jahren andauernde Erkenntnis¬ 
unterdrückung 2 Milliarden Menschen gestorben sind, die nicht hät¬ 
ten zu sterben brauchen. 

Ich habe mich mit meiner Entdeckung - das glaube ich - so ver¬ 
halten, wie sich ein seriöser Naturwissenschaftler verhalten sollte: 
Nachdem ich 200 Fälle seriös dokumentiert hatte, reichte ich diese 
Fallsammlung bei „meiner Universität" an der ich studiert hatte und 
Jahre an den Kliniken gearbeitet hatte (Gießen, Tübingen, Heidel¬ 
berg), als Habilitationsarbeit ein. Denn für die Richtigkeit einer wis¬ 
senschaftlichen Entdeckung auf dem Gebiet der Medizin ist eine 
Medizinische Fakultät zuständig, zumal mich dort jeder kannte und 
ich alle Vorbedingungen für ein Habilitationsverfahren erfüllte. 

Entscheidend war für mich aber nicht der Titel eines Dozenten, 
sondern die Frage der Richtigkeit der Neuen Medizin. Denn wenn 
diese Neue Medizin richtig war, wäre ich ja ohnehin der „König" 
gewesen. Der Dekan Prof. Voigt, Neuroradiologe, versprach mir 
ausdrücklich hoch und heilig, dass in diesem Fall die Sache selbst 
seriös und korrekt nach naturwissenschaftlichen Maßstäben, d.h. 
durch Reproduzierbarkeitsprüfung am nächstbesten Fall, überprüft 
werde. Dafür verbürge er sich! 

Um der Fakultät ihre Aufgabe zu erleichtern ging ich zu meinem 
alten Chef, Prof. Bock, eröffnete ihm was ich gefunden hatte und 
schlug ihm vor, dass wir gemeinsam mit weiteren 5 bis 6 Professo¬ 
ren seiner Wahl durch Reproduzierbarkeitsuntersuchung korrekt 
feststellen könnten, ob diese Entdeckung in der Sache stimme. 
Natürlich sei das, so war uns beiden klar, die totale Revolution der 
gesamten Medizin. Zu meinem größten Erstaunen lehnte Bock, ohne 
dafür Gründe zu nennen, ab. Und das, obwohl er uns Assistenten 
immer gepredigt hatte, die Medizin müsse irgendwann naturwis¬ 
senschaftlich werden (statt Hypothesen), d.h. nachprüfbar am nächst 
besten Fall. Und als ich nun kam, sein quasi letzter Assistent, und 
ihm eine solche Art der naturwissenschaftlichen Prüfung anbot, lehnte 
er unverständlicherweise ab. 

Natürlich wusste ich damals schon, dass Prof. Bock in der Loge 
war, aber ob er auch Mitglied der B'nai B'rith war, wusste ich natür¬ 
lich nicht. 


350 


Kommentar meiner Frau (Dr. med. Sigrid Hamer): 

„Laß doch den alten Bock, der alte Bock ist keinen Schuss Pulver 
mehr wert." 

1982 lehnte die Med. Fakultät der Universität Tübingen die 
Flabilitationsarbeit ab mit der Begründung, sie entspreche nicht wis¬ 
senschaftlichem Standard. Was diese Arroganz - bei lauter Hypo- 
thesen der offiziellen Medizin - heißen sollte, weiß niemand. 

Prof. Stemmann (Universität Düsseldorf), selbst jahrelang Mit¬ 
glied des Habil-Ausschusses der Med. Fakultät Düsseldorf kommen¬ 
tierte später, er habe noch nie eine so gute Habilleistung gesehen. 
Aber die Med. Fakultät lehnte nicht nur ab, sondern sie hatte dem 
Dekan, Prof. Voigt, ausdrücklich verboten, sein Versprechen einer 
korrekten Überprüfung „in der Sache" einzuhalten. 

Sie verkündete später sogar an das Gesundheitsministerium in 
Bonn, die Neue Medizin sei geprüft und sei falsch. Deshalb sei die 
Arbeit abgelehnt worden. In Wirklichkeit war kein einziger Fall auf 
Reproduzierbarkeit überprüft worden. 

Die sog. „Gutachten" (= ungeprüfte subjektive Bewertungsurteile) 
waren lediglich Deklamationen der medizinischen Dogmen. 

Während das Leben meiner ganzen Familie schon von 1978-1981 
(nach dem Tod von Dirk) der reinste Horror war, so brach 1981 - 
nachdem ich meine Habilitationsarbeit eingereicht hatte - die Hölle 
über uns und speziell mich, noch weitaus schlimmer herein. 

Ständig gejagt und verfolgt von den Agenten und Attentätern 
der Südeuropäischen Verbrecher-Loge Propaganda 2 (P 2), verun¬ 
glimpft von der (zu 99% israelischen) Presse, durfte mich jeder 
ungestraft beleidigen, verhöhnen, missachten in jeder Form. Denn 
dass ausgerechnet ich die Zusammenhänge des Krebs entdeckt 
haben könnte, das durfte nicht sein, das wäre die reinste Katastro¬ 
phe für meine Gegner gewesen, die bisher mit Hilfe ihrer Logenbrü¬ 
der bei Behörden, Gerichten usw. ja den Prozess gegen den Prinzen 
v. Savoyen mit Erfolg verhindern konnten. Deshalb mussten jetzt 
die Herren Logenbrüder Professoren ihren Logeneid erfüllen, und 
um jeden Preis verhindern, dass die Neue Medizin überprüft wurde 
- koste es was es wolle - auch wenn dabei Hekatomben von Men¬ 
schenleben geopfert wurden. 

Daraufhin habe ich bei mindestens 50 Universitätskliniken vor¬ 
gesprochen und dort eine Reproduzierung der Neuen Medizin ver¬ 
einbart. Und obwohl alles bereits vorbereitet war, wurde ich jedes 
Mal, aus Gründen die mir nicht genannt wurden, im letzten Moment 
wieder vor die Türe gesetzt. Trotzdem ist es mir gelungen 30 Über¬ 
prüfungsdokumente für die Richtigkeit der Neuen Medizin, von Ärz¬ 
ten unterschrieben, inzwischen vorweisen zu können. 

Als Antwort darauf wurde mir die Approbation entzogen. 


351 


Als am 13. November 1991 der 13 Jahre unterdrückte Prozess vor 
dem Schwurgericht in Paris stattfand, und 

— obwohl der Prinz ein schriftliches Geständnis abgelegt hatte, und 

— obwohl der Prinz 2 Schüsse aus einem Schlauchboot abgefeuert u. 

— obwohl die Schussbahn nur 4 Meter betrug und genau rekonstru¬ 
ierbar war, und 

— obwohl 30 Menschen darum herum standen, 

konstruierte Richter Colomb ein „Du bi um" - „im Zweifelsfalle für 
den Angeklagten". 

Inzwischen weiß ich, dass die gesamte Erkenntnisunterdrückung 
und dieses grausigste Verbrechen der Menschheitsgeschichte ge¬ 
zielt zentral gesteuert war, und dass die Israelis, die mit ihrer isra¬ 
elischen Oberloge (Loge aller Logenmeister der Welt) B'nai B'rith, 
bzw. mit Hilfe aller ihr unterstehenden Logen diese Erkenntnis¬ 
unterdrückung durchgeführt und mit Hilfe ihrer Presse (99%) die 
98%ige mortale Chemo(Pseudo)-Therapie für Nicht-Israelis propa¬ 
giert haben, aber selbst seit fast 20 Jahren die Neue Medizin prak¬ 
tizieren und damit überleben, wenn sie an Krebs erkrankt sind: 

— Papst Johannes Paul II ( Darmkrebs ) 

— König Baudouin von Belgien ( Prostata-Krebs ) 

— Königin Fabiola ( Ovarial-Krebs ?) 

— Prinzessin Caroline von Monaco (Eierstockstumor bzw. 

Zyste in der Heilungsphase ) 

— Ex-Präsident Reagan ( Darm-Krebs , Haut-Krebs) 

— Nancy Reagan ( Brust-Krebs ) 

— Vaclav Havel ( Darmkrebs ) 

— Johannes Rau (bösartiges Nierenkarzinom ?) 
und einige andere. 

Aber bei niemandem war Chemo erforderlich. 

Die nicht-israelischen Logen-Ärzte, Logen-Richter und Logen- 
Chefredakteure waren nur die Handlanger für dieses scheußliche 
Verbrechen - aus lauter Angst, dass ihnen in der nächsten Logen¬ 
sitzung der Schirrlingsbecher gereicht werden könnte. 

Hier läuft vor unser aller Augen das grausigste und schlimmste 
Verbrechen der Menschheitsgeschichte ab und genauso wie die 
drei Affen, 

— hat niemand etwas gehört, 

— hat niemand etwas gesehen oder 

— es traut sich niemand etwas dagegen zu sagen. 


352 


Kölner Rundschau, 29.7.92 
Impressum 

NRW-Ministerpräsident wurde bösartiger Tumor entfernt 
Große Sorge um Johannes Rau 

Düsseldorf. 

Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Johannes Rau ist schwer 
erkrankt. Dem 61jährigen SPD-Politiker mußte gestern morgen 
wegen eines bösartigen Tumors die linke Niere vollständig ent¬ 
fernt werden. Die dreistündige Operation wurde von zwei Spezia¬ 
listen des Universitäts-Krankenhauses Hamburg-Eppendorf durch¬ 
geführt. 

Die Krebsgeschwulst sei unmittelbar vor Rau's Sommerurlaub bei 
einer Ultraschall-Routineuntersuchung festgestellt worden, erklär¬ 
te Regierungssprecher Wolfgang Lieb. Der zuvor geheim gehalte¬ 
ne Eingriff sei komplikationslos verlaufen. Der Tumor war nach 
Aussagen der Mediziner auf die linke Niere beschränkt und früh¬ 
zeitig erkannt worden. Beim Patienten seien zudem keine Metas¬ 
tasen festgestellt worden. Deshalb, so der Sprecher, sei auch eine 
Nachbehandlung von Johannes Rau nicht erforderlich. 

Die gesunde Niere werde die Funktion der entfernten mit über¬ 
nehmen. Nach einem Krankenhausaufenthalt von einigen Tagen 
plane Rau die Fortsetzung seines Sommerurlaubs. 

Ein Nierenkarzinom ist nach Angaben von Experten ein relativ 
seltener Tumor, bei dem der Patient eine gute Heilungschance 
besitze. 


BILD, 21.7.92 
Impressum 

Johannes Paul II.; Kein Krebs - aber Tumor 

Aufatmen in der Welt: Papst Johannes Paul II. (72) hat laut 
Vatikansprecher Joaquin Navarro Valls „keinen beginnenden 
Krebs". Allerdings habe der Tumor, der ihm aus dem Darmtrakt 
entfernt worden war, „eine kleine Anzahl von Zellen enthalten, die 
bösartig zu werden begannen". 


353 


Diverse Briefe an Behörden - 2002 

In Deutschland haben in den vergangenen Jahren schon sehr 
viele Menschen an die entsprechende Behörden geschrieben. 
Nachfolgend einige Briefe mit den offiziellen Antworten. 

Abschrift 

Bundesministerium für Gesundheit 

Bundesministerin Ulla Schmidt 

Wennigsen, den 15.05.2002 


Sehr geehrte Frau Ministerin! 

Das Thema, mit dem ich an Sie herantrete, wurde, wie ich im 
Internet recherchieren konnte, schon öfter an Sie und auch an 
Herrn Bundeskanzler Schröder sowie Vorgängern herangetragen. 
Es geht um die „Neue Medizin" des Dr. med. Ryke Geerd Hamer. 
Ich bin Diplomingenieur, Betriebsleiter, und damit wissenschaftlich 
ausgebildet und habe schon immer Spaß und Interesse an Men¬ 
schen gehabt. 

Auf der Suche nach einer sinnvollen Freizeitbeschäftigung und der 
Beantwortung vieler Fragen die Gesundheit der lieben Mitmen¬ 
schen betreffend, bin ich vor einem Jahr auf diese, meiner Mei¬ 
nung nach unglaubliche Erkenntnisunterdrückung gestoßen. 

Nach einem Jahr des Studiums dieses Themas habe ich im Ort 
einen Stammtisch gegründet, der mittlerweile regen Zuspruch 
erfährt. 

Auffallend ist, dass ich in der ganzen Zeit nicht einmal einem 
Widerspruch in der Sache ausgesetzt war. Das fand ich auch nicht 
bei meinen Recherchen. Die Menschen sind überwiegend betroffen 
und entsetzt, dass in unserem Land so eine erdrückende Logik, 
die mittlerweile im Ausland verifiziert und immer wieder von 
Anwendern bestätigt wurde, nicht zum Zuge kommt. 

Ich bitte Sie daher herzlich, sich einen eigenen Eindruck zu 
verschaffen und erhoffe mir eine rasche Antwort auf die Frage 
nach den Möglichkeiten, diese für uns Menschen so wichtige 
naturwissenschaftlich exakt bewiesene Erkenntnis umzusetzen. 

Ich sehe Sie und nicht die Interessenverbände dabei in der Pflicht. 
Mit freundlichem Gruß 
Helmut Donner 
Anlage: 

Einführung in die Neue Medizin 
(bereits 150 mal privat verschenkt!) 


354 


Abschrift 


BUNDESMINISTERIUM FÜR GESUNDHEIT 

Geschäftszeichen 
317-4711-0-H 8/4 


Bonn, den 26.06.02 


Sehr geehrter Herr Donner, 

vielen Dank für Ihr erneutes Schreiben vom 4.6.02, das mir Frau 
Ministerin Schmidt zur Beantwortung übertragen hat. 

Ich wiederhole mich, wenn ich erneut ausführe, dass zur Etablie¬ 
rung einer neuen Methode oder Theorie in der Medizin der For¬ 
scher oder Erfinder entsprechende nachvollziehbare, reproduzier¬ 
bare und nach wissenschaftlichen Kriterien erhobene Daten 
vorlegen muß, die die Theorie untermauern und die in der wissen¬ 
schaftlichen Diskussion bewertet und überprüft werden und 
Bestand haben müssen. 

Es ist nicht Sache des Bundesministeriums für Gesundheit solche 
Belege beizubringen, ihre Erstellung zu veranlassen oder sie zu 
bewerten. 

Insofern hätte auch eine persönliche Darstellung durch Sie keine 
Konsequenzen. 

Die Meinung einzelner Mitarbeiter, also meine z.B., ist dabei ohne 
Belang. 

Ich betrachte unseren Briefwechsel daher als beendet. 

Mit freundlichen Grüßen 

Im Auftrag 

Dr. Janßen 


355 


Abschrift 


BUNDESMINISTERIUM FÜR GESUNDHEIT 

317-4711-0-H 8/4 


Bonn, den 11.7.02 


Sehr geehrter Herr Gemünd, 

vielen Dank für Ihr Schreiben vom 28.06.02 an Frau Ministerin 
Schmidt, das mir zur Beantwortung übertragen wurde. 

Die von Dr. Hamer vorgebrachten Thesen zur Krebsentstehung 
sind dem Bundesgesundheitsministerium in der Tat seit Jahren 
bekannt. 

Wie Herr Martens im Schreiben vom 30.04.02 bereits dargelegt 
hat, fehlt aber bis heute der anerkannte wissenschaftliche Nach¬ 
weis der Richtigkeit der Thesen von Dr. Hamer. Es liegen nur 
einzelne Stellungnahmen vor, die einen wissenschaftlichen Nach¬ 
weis nicht ersetzen können. Im übrigen liegt es nicht in der 
Zuständigkeit des Bundesgesundheitsmisteriums, eine solche 
Überprüfung vorzunehmen bzw. zu veranlassen. 

Auch hinsichtlich den von Ihnen angesprochenen Fragen des 
Approbationsentzuges und des Habilitationsverfahrens von Dr. 
Hamer liegt eine Zuständigkeit des Bundesgesundheits¬ 
ministeriums nicht vor. 

Desweiteren möchte ich im Hinblick auf den Tenor der von Ihnen 
gestellten Fragen sagen, dass es ein Missverständnis ist zu glau¬ 
ben, dass die Thesen der „Neuen Medizin" aus irgendwelchen 
unsachlichen Gründen von der wissenschaftlichen Gemeinschaft 
nicht anerkannt werden. Sie sind deshalb nicht anerkannt, weil 
ein Nachweis, der sich an den Maßstäben der medizinischen 
Wissenschaft orientiert, nicht vorgelegt wurde. 

Ich betrachte unseren Briefwechsel damit als beendet. 

Mit freundlichen Grüßen 
Im Auftrag 

Dr. Janßen 


356 


Abschrift 


BUNDESKANZLERAMT 

312-K 007 640/02/0001 


Berlin, den 15. Juli 2002 


Sehr geehrter Herr Gemünd, 

für Ihr Schreiben vom 28. Juni 2002 an Bundeskanzler Gerhard 
Schröder danke ich Ihnen. Der Bundeskanzler interessiert sich 
sehr für die Briefe der Bürgerinnen und Bürger und wird hierüber 
regelmäßig informiert. 

Ich bin beauftragt, Ihnen zu antworten. 

Bitte haben Sie dafür Verständnis, dass vonseiten des Bundes¬ 
kanzleramtes keine Aussage zu medizinischen Sachverhalten 
getroffen werden können. 

Zuständig für den von Ihnen genannten Sachverhalt ist nach der 
Geschäftsverteilung der Bundesregierung das Bundesministerium 
für Gesundheit, Am Propsthof 78 a, 53121 Bonn, an welches ich 
Ihr Schreiben an den Bundeskanzler übersandt habe. 

Mit freundlichen Grüßen 

Im Auftrag 

Dr. Stefan Grenz 


357 


Gutachten Prof. Niemitz - 2003 

Prof. Dr. phil., Dipl.-Ing. Hans-Ulrich Niemitz - Geschichte und 
Ethik von Technik und Naturwissenschaften an der Universität Leipzig, 
hat nach dem Tod seiner Ehefrau von der Neuen Medizin erfahren 
und sich dann intensiv damit auseinandergesetzt. 

Ich hatte mich daher an ihn gewandt, mit der Bitte um ein Gut¬ 
achten zu folgenden Fragen: 

1. Kann und darf es sein, dass eine Medizin (Schulmedizin), die nur 
auf Hypothesen basiert, sich hochtrabend „wissenschaftlich" 
nennt, obwohl noch niemals eine einzige Verifikation stattgefun¬ 
den hat? 

2. Kann und muss man dagegen nicht die Germanische Neue 
Medizin, die keine einzige Hypothese hat, allein auf Grund der 
vorgelegten 30 Verifikationsurkunden als wissenschaftlich und 
nach bestem Wissen richtig bezeichnen? 

3. Ist es nicht in der Naturwissenschaft üblich und ausreichend, 
schon eine einzige Verifikation zu bestehen, um die Richtigkeit (hier: 
Neuen Medizin) zu beweisen? 

Die naturwissenschaftliche Beantwortung dieser Fragen durch Sie, 
der Sie ja die Germanische Neue Medizin kennen, wäre nicht nur für 
jedes Gericht ein sehr starkes Argument, sondern für die armen 
Patienten die Erlösung, auf die sie so lange warten. 

Prof. Niemitz ist meiner Bitte freundlicherweise nachgekommen 
und hat am 18.08.2003 ein achtseitiges Gutachten zur Neuen Me¬ 
dizin erstellt. 

Hier einige Auszüge: 

„...Die Schulmedizin bedient sich zwar wissenschaftlicher Methoden 
(z.B. Beobachtung, Statistik) ist aber wegen ihrer vielen Hypothe¬ 
sen, d.h. (nicht bewiesenen) Unterstellungen weder eine Wissen¬ 
schaft (denn wissenschaftliche Methoden zu benutzen reicht allein 
nicht aus, um „Wissenschaft" bzw. Wissenschaftler zu sein) geschwei¬ 
ge denn eine Naturwissenschaft... Also: Die Schulmedizin ist keine 
Wissenschaft. Sie ist nicht richtig, d.h. muß nach bestem mensch¬ 
lichem Ermessen als falsch bezeichnet werden..." 

„...Die Neue Medizin hat eine wissenschaftliche und hypothesen¬ 
freie und damit überprüfbare () Theorie bzw. Modell des Krebs¬ 
geschehens bzw. allgemein von „Krankheit". Sie kann für jeden Ein¬ 
zelfall - und das überprüfbar und damit hypothesenfrei (und selbst¬ 
verständlich nach einer genauen Anamnese) - das Geschehen wis¬ 
senschaftlich erklären. Weil das Geschehen aus der Theorie heraus 
vorhersagbar ist, können auf den Einzelfall zugeschnittene - und 
damit wissenchaftlich begründete - Therapievorschläge gemacht 
werden..." 


358 


„...Hypothesen sind noch nicht überprüfte und gar unüberprüfbare 
Aussagen. 

Wenn man nur Aussagen machen kann, die (noch) nicht die Mög¬ 
lichkeit bieten, sie zu falsifizieren, spricht man von Hypothesen. 

In der Umgangssprache ist eine Hypothese eine Unterstellung und 
in der Wissenschaftstheorie im Grunde genommen auch, nämlich 
eine Aussage, deren Wahrheit noch nicht feststeht, die aber als An¬ 
nahme dient; von der heraus Theorien und Vorhersagen abgeleitet 
werden (siehe Brockhaus Enzyklopädie 2001)..." 

„...Entsprechend diesem Wissenschaftsverständnis sagt Dr. Hamer; 
er mache keine Hypothesen. Das, was er aussage, sei jederzeit an 
jeder beliebigen Person (also an jedem Einzel fall) zu überprüfen, 
bei der Krebs bzw. krebsäquivalente „Krankheiten" diagnostiziert 
worden sei. Das heißt; es gibt hier die Möglichkeit; seine Aussagen 
am bzw. an jedem Einzel fall zu falsifizieren (auf Stimmigkeit zu über¬ 
prüfen). Die Hypothese der Schulmedizin z.B., es gäbe ein Immun¬ 
system, ist eine nicht falsifizierbare Aussage. 

Das Immunsystem hat bisher noch niemand unmittelbar beobach¬ 
ten können. Es werden zwar aus der Hypothese „Immunsystem" 
(also der Unterstellung, es gäbe eines) Theorien und Vorhersagen 
konstruiert und denen beobachtbare „Fakten" zugeordnet, die als 
Bestätigung gelten. Allerdings wird nicht in Betracht gezogen, dass 
diese Fakten auch zur Bestätigung anderer Aussagen dienen könn¬ 
ten. (Anmerkung: wissenschaftlich kann es nur Falsifizierungen und 
keine Bestätigungen geben). 

Die Schulmedizin erkennt nicht, dass die Hypothese „Immunsys¬ 
tem" überhaupt nicht falsifizierbar ist, also letztlich keine wissen¬ 
schaftliche Aussage darstellt. 

Ob Mikroben wegen des Zusammenbruchs des Immunsystems im 
Körper aktiv werden können (so sieht es die Schulmedizin, und sie 
kann für den Einzelfall den Augenblick des Aktivwerdens nicht Vor¬ 
hersagen und damit nur „logisch" begründen, aber logisch bedeutet 
nicht automatisch wahr oder wirklich; Märchen sind auch logisch, 
weil sie sonst nicht erzählbar sind; maximal kommt die Schulmedi¬ 
zin zu statistischen Aussagen) oder Mikroben wegen eines Einschalt¬ 
befehls des Gehirns bzw. Organismus, der gerade ein „Sonder¬ 
programm" laufen lässt, aktiv sind - (so sieht es die Neue Medizin - 
sie kann den Augenblick des Aktivwerdens für den Einzelfall Vorher¬ 
sagen und auch begründen: 

Es ist der Start des zweiten Teils des Sonderprogramms; die Neue 
Medizin hat ein psycho-biologisches Modell vom Organismus und 
braucht deshalb keine Statistik), heißt, dass die Neue Medizin be¬ 
züglich der Mikroben und ihres Aktivwerdens potentiell falsifizierbare 
Aussagen erzeugt, die Schulmedizin dies aber nicht kann. 


359 


In der Umgangssprache müsste man sagen, die Schulmedizin ‘lie¬ 
fert einen nicht fassbaren Brei von pseudologischen, d.h. märchen¬ 
haften und nicht überprüfbaren Aussagen 
(sie ist unwissenschaftlich), 

die Neue Medizin dagegen bietet eine fassbare Struktur von logi¬ 
schen und an der Wirklichkeit überprüfbaren Aussagen 
(sie ist wissenschaftlich)..." 

Fazit (Prof. Niemitz): 

„Nach naturwissenschaftlichen Kriterien muss die Neue Medizin nach 
derzeitigem Wissenschaftsstand und nach derzeit bestem Wissen 
für richtig erklärt werden. 

Die Schulmedizin ist dagegen, naturwissenschaftlich gesehen, ein 
amorpher Brei, der wegen grundlegend falsch verstandener (an¬ 
geblicher) Fakten nicht einmal falsifizierbar ist, von verifizierbar ganz 
zu schweigen. Sie muss deshalb nach naturwissenschaftlichen Kri¬ 
terien als Hypothesensammelsurium und damit als unwissen¬ 
schaftlich und nach bestem menschlichem Ermessen als falsch be¬ 
zeichnet werden." 

Die Stellungnahme der Universität Tübingen 
zum Gutachten von Herrn Prof. Dr. Niemitz - 
von Prof. Rassner am 30. Oktober 2003 - 
(hier auszugsweise) 

Das Gutachten zur Neuen Medizin nimmt Stellung zu der von 
Herrn Dr. Hamer gestellten Kernfrage, ob die Schulmedizin oder die 
Germanische Neue Medizin wissenschaftlich und richtig sei... 
obgleich man sich die völlige Wiedergabe eigentlich ersparen kann; 
denn es reicht schon, wenn man nur den Schlusssatz zu der 4- 
seitigen Stellungnahme zitiert: 

„Auch ist es ethisch unverantwortlich und völlig ausgeschlossen, 
dass die „Schulmedizin beziehungsweise unsere Gesellschaft" der 
Neuen Medizin „Raum gibt", um z.B. im Rahmen einer klinischen 
Therapiestudie diese zu überprüfen beziehungsweise zu verifizieren 
(oder zu widerlegen)." 

Was soll man dazu sagen. 

Das kann doch eigentlich nur ein blinder religiöser Fanatiker schrei¬ 
ben, aber kein seriöser Wissenschaftler. 


360 


Warum Germanische Neue Medizin® ? 

Man braucht nur mal ins Internet zu schauen, um sich einen Über¬ 
blick zu verschaffen, was sich alles unter „Neue Medizin" verbirgt. 
Das hat mich dazu bewogen hier eine endgültige Unterscheidung zu 
treffen. Doch kaum hatte ich das bekannt gegeben, und den Begriff 
rechtlich schützen lassen, da gingen die Beschimpfungen so richtig 
los. Deshalb habe ich wie folgt dazu Stellung genommen: 

Ich verstehe die Aufregung nicht. 

Neuerdings findet man überall die Begriffe neue oder Neue Medizin, 
die aber mit der eigentlichen NEUEN MEDIZIN überhaupt nichts zu 
tun haben, im Gegenteil, offenbar gerade davon ablenken sollen. 
Um daher die NEUE MEDIZIN vor weiteren Verwechslungen, Verun¬ 
glimpfungen oder Verfälschungen zu schützen, nenne ich sie nunmehr 
die Germanische NEUE MEDIZIN, auch wenn in meinen Büchern und 
Schriften bisher noch von der Neuen Medizin die Rede ist. 

Glaubt mir, mir liegt jeder primitive Nationalismus fern. 

Meine Medizin ist für alle Patienten dieser Welt. 

Aber meine Gegner sind dabei, haben schon 200 Sorten Neue Medi¬ 
zin kreiert, stehlen wie die Raben und - am Ende soll dieses wun¬ 
derbare Göttergeschenk dann vielleicht jüdische Neue Medizin hei¬ 
ßen. Dann nennen wir sie doch lieber vorher Germanische NEUE 
MEDIZIN. 

Außerdem darf doch jeder stolz auf sein Volk sein. 

Ich bin jedenfalls stolz darauf aus dem germanischen Volk der Dich¬ 
ter und Denker, der Musiker, Erfinder und Entdecker zu stammen. 
Warum sollten unsere lieben Welt-Mitmenschen nicht aus Germanien 
das schönste Göttergeschenk dieser Welt empfangen dürfen? 

Es ist doch so: 

Die jüdische Religion teilt bekanntlich alles ein in gutartig und bös¬ 
artig, so auch in der jüdischen sog. Schulmedizin. 

Wir Nichtjuden werden gezwungen, weiterhin die jüdische Schul¬ 
medizin zu praktizieren mit Chemo, Morphium - die Prof. Niemitz 
lapidar einen „unwissenschaftlichen amorphen Brei eines Sammel¬ 
suriums von Hypothesen" nennt (siehe Gutachten) - die die Juden 
selbst aber seit 20 Jahren nicht mehr praktizieren. 

Jeden Abend gehe ich damit zu Bett, dass an diesem Tag wieder 
1000-1500 Patienten (allein in Deutschland) „umgebracht" worden 
sind - ohne Notwendigkeit. 

Ihr steht alle nur dabei und seht zu, wie vor Euren Augen diese 
armen Menschen gefoltert werden. 

Entschuldigung. Alle Kälber plädieren für Wohlverhalten vor den 
Metzgern. 

Was muss eigentlich noch passieren? 


361 


15 Millionen Eurer Mitbürger aus Eurem Volke sind in den letzten 20 
Jahren „umgebracht worden" und Ihr meint, Wohlverhalten sei doch 
das Beste. Übermorgen seid Ihr selbst oder Eure Kinder dran, und 
dann oh weh, oh weh - ja, das hatten wir ja nicht gewusst. 

Ihr habt immer nur Angst. 

Warum, vor der Wahrheit braucht man keine Angst zu haben. 

Ich habe keine Angst, vor nichts und niemand - außer vor meinem 
Volk nicht Vorbild zu sein. Ich würde auch ein 2. Mal ins Gefängnis 
gehen, wenn es unseren Patienten helfen würde. 

Ich werde nur deshalb seit 22 Jahren mit unvorstellbarer Brutalität 
mit Erkenntnisunterdrückung, Rufmord, Berufsverbot (wörtlich: 
wegen „Nicht-Abschwörens der Neuen Medizin" und „Mich nicht 
Bekehrens" zur Schulmedizin und Gefängnis etc. gejagt, weil ich 
der einzige bin, der beim Raub und bei der Einverleibung des Ge¬ 
raubten stört - damit alles beim alten bleiben kann. 

Aber warum meint Ihr nicht helfen zu brauchen und nur ungefährli¬ 
che schlaue Sprüche machen zu müssen. Glaubt Ihr im Ernst, der 
Terror gegen die Germanische NEUE MEDIZIN könnte noch größer 
sein als es gegen die Neue Medizin 22 Jahre lang war? 

Alhaurin el Grande, 17. September 2003 
Dr. med. Ryke Geerd Hamer 


362 


VG Frankfurt - 2003 


Wie ich jetzt weiß, sind nach den EU-Richtlinien - die in allen eu¬ 
ropäischen Ländern Gültigkeit haben - nur maximal fünf Jahre 
Approbationsentzug und Berufsverbot erlaubt, d.h. ich habe nunmehr 
schon 17 Jahre zu lange Berufsverbot. 

Bereits vor 11 Jahren, als ich beim Ganse-Amt (Hess. Prüfungs¬ 
amt) beantragt habe, mir die Approbation umgehend wieder zu er¬ 
teilen (damals hatte ich schon 6 Jahre Approbationsentzug und Be¬ 
rufsverbot) hätte man mir also ohne wenn und aber die Approbati¬ 
on zurückgeben müssen. 

Auch das VG Frankfurt, bei dem meine Klage seit 7 Jahren (1996) 
anhängig ist, hätte entsprechend entscheiden müssen - und hat es 
nicht getan. Die Ermittlungsverfahren, auf die sich das VG Frankfurt 
damals gestützt hat, wären alle samt und sonders innerhalb 1 Wo¬ 
che eingestellt worden, wenn man nach den EU-Richtlinien entspre¬ 
chend und rechtens entschieden hätte. 

Der ganze Approbationsentzug, da wollen wir doch mal ehrlich sein, 
war ein fingiertes Spiel - ohne eine reale Veranlassung, d.h. ohne 
einen konkreten Fall. 

Zuerst auf der Basis: „ ich hätte einen Verfolgungswahn" , bis ich der 
Bez. Reg. Koblenz Auszüge aus einer 600-seitigen Interpol- und 
Geheimdienstakte geschickt habe, die wiederum von einem fingier¬ 
ten Strafprozess (8 Jahre lang) stammten. 

Anklage: Ich hätte den Töter meines Sohnes Dirk beleidigt, weil ich 
ein Gerichtsurteil gegen ihn zitiert hatte. 

Deshalb wurde in Koblenz rasch umgestellt auf „Nicht-Abschwörens 
der Neuen Medizin und Mich nicht Bekehrens zur Schulmedizin." 

In der Naturwissenschaft gibt es kein Abschwören oder Sich Bekeh¬ 
ren. Entweder ist eine Sache per Reproduzierungsverifikation rich¬ 
tig oder sie ist falsch. 

Ein solch leichtfertiges Umgehen mit einer so wichtigen Frage, 
von der sogar Menschenleben abhängen, ist einfach skandalös. 
Denn dass die Germanische Neue Medizin ein klares naturwissen¬ 
schaftlich reproduzierbares System (ohne Hypothesen) ist, das ha¬ 
ben etliche Verifikationen bewiesen. 

Auch das haarsträubende „rechtskräftige Urteil", indem ein 
Richterkollegium - einmalig in der Welt! - ohne irgend ein psychia¬ 
trisches Gutachten dafür zu haben - „mangelnde Steuerungs¬ 
fähigkeit" per Urteil diagnostiziert, dem der Bundesgerichtshof sogar 
zugestimmt hat!, lässt alle Hemmschwellen gerichtlicher Art ver¬ 
missen. 

„Mangel an Steuerungsfähigkeit" ist übrigens die schlimmste psy¬ 
chiatrische Diagnose, die man einem Menschen stellen kann. 


363 


Es ist ein Wahnsinn, wenn Behörden und Gerichte einen wissen¬ 
schaftlichen Streit durch Psychiatrisierung und Berufsverbot und 
notfalls auch Gerichtsanmaßung einer psychiatrischen Diagnose 
entscheiden sollen. 

Tiefstes schwärzestes mittelalterliches Ketzerurteil. 

Richter Hehn stellte mich vor die Wahl, mich entweder von mei¬ 
nen Gegnern psychiatrisieren zu lassen - oder ich bekäme die 
Approation nicht wieder. Auf meine Beteuerung, ich sei nie auffällig 
gewesen, schon 10 Psychiater hätten festgestellt, ich sei völlig nor¬ 
mal; allerdings sei ich der Meinung, die Neue Medizin müsse auf 
ihre Richtigkeit geprüft werden, was die Universität Tübingen seit 
10 Jahren verweigere..., antwortete der Richter: „dann müssen 
Sie eben zum 11. Mal psychiatrisiert werden. Ich müsse ja verrückt 
sein , dass ich starrsinnigerweise nicht abschwören wolle." 

Auf meine Frage, was er denn machen würde, antwortete er... 
„Natürlich abschwören." Von einer Überprüfung in der Sache hielt 
der Richter Hehn allerdings gar nichts. 

Am 22. Oktober 2003 fand nun wieder ein Prozess beim Ver¬ 
waltungsgericht in Frankfurt statt, bei dem es immer noch um die 
Wiedererteilung meiner Approbation ging. 

In der Niederschrift über die Öffentliche Sitzung der 12. Kammer 
beim Verwaltungsgericht Frankfurt, gegen das Land Hessen, ver¬ 
treten durch das Landesprüfungsamt für Heilberufe, ist unter 
„Entscheidungsgründe'' zu lesen: 

Die Klage ist nicht begründet. 

Der Kläger hat keinen Anspruch auf erneute Erteilung der ärztlichen 
Approbation. Der ablehnende Bescheid des Hessischen Landes¬ 
prüfungsamtes für Heilberufe vom 12.01.1993 in der Fassung des 
Widerspruchsbescheides vom 13.06.1996 ist rechtsmäßig und ver¬ 
letzt den Kläger dadurch nicht in seinen Rechten. 

(vgl. § 113 Abs. 5 VwGO) 

Der Kläger erfüllt nicht sämtliche für die Erteilung der Approbation 
erforderlichen Voraussetzungen. 

Nach § 3 Abs. 1 S. 1 Nr. 2 BÄO in der Fassung der Bekanntmachung 
vom 16.04.198 (BGBl. I S. 1218) ist die Approbation als Arzt nur zu 
erteilen, wenn der Antragsteller sich nicht eines Verhaltens schuldig 
gemacht hat, aus dem sich seine Unwürdigkeit oder Unzuverlässig¬ 
keit zur Ausübung des ärztlichen Berufs ergibt. 

Dies trifft auf den Kläger jedoch nicht zu, denn bei ihm liegt eine 
Unzuverlässigkeit zur Ausübung des ärztlichen Berufs vor. 
Unzuverlässig ist derjenige, der nach seiner Gesamtpersönlichkeit 
keine ausreichende Gewähr für eine ordnungsgemäße Berufsaus¬ 
übung bietet. 


364 


(Haage, Erläuterungen zur BÄO - 
Das deutsche Bundesrecht I K9, S. 19) 

Der Begriff der „Unzuverlässigkeit" wird durch die Prognose gekenn¬ 
zeichnet, ob der Betroffene in Zukunft seine beruflichen Pflichten 
zuverlässig erfüllen wird. 

(BVerG, NJW 1993, 806 und NJW 1991, 1557). 

Der Kläger bietet zum für die Beurteilung der Sach- und Rechtslage 
maßgeblichen Zeitpunkt der gerichtlichen Entscheidung aufgrund 
seines in der Vergangenheit gezeigten Verhaltens keine ausreichende 
Gewähr dafür, den ärztlichen Beruf zukünftig ordnungsgemäß aus¬ 
zuüben, so dass er nicht als zuverlässig angesehen werden kann. 
Nach § 1 BÄO dient der Arzt in der Ausübung seines Berufes der 
Gesundheit des Einzelnen und des gesamten Volkes. 

Im Bewusstsein dieser Verpflichtung ist er gehalten, den ärztlichen 
Beruf nach den Regeln der ärztlichen Kunst auszuüben und dabei 
die Grenzen des eigenen Wissens und Könnens zu erkennen sowie 
danach zu handeln (Vgl. § 4 Abs. 2 S. 2 BÄO). 

Dies setzt voraus, dass der Arzt regelmäßig im wohlverstandenen 
Interesse eines Patienten neben anderem auch die Grundlagen und 
Entwicklungen der medizinischen Wissenschaft insgesamt zu be¬ 
rücksichtigen hat. Es gehört somit zur Berufspflicht, dass der Arzt 
sein praktisches Handeln an der Einsicht in alle ärztlichen Gege¬ 
benheiten auszurichten hat. 

Der Kläger bietet nicht die Gewähr, dieser ärztlichen Verpflichtung 
nachzukommen. Vielmehr ist aufgrund seiner bisherigen Einlas¬ 
sungen davon auszugehen, dass er nicht Willens oder in der Lage 
ist, sein praktisches ärztliches Handeln an der Einsicht in alle ärztli¬ 
chen Gegebenheiten auszurichten. 

Die vom Kläger während des Laufes des Verwaltungsverfahrens und 
des Gerichtsverfahrens gemachten Äußerungen zeigen, dass der 
Kläger über die gesamten Jahre hinweg bis zum heutigen Zeitpunkt 
einzig und allein auf die von ihm begründete Lehre der sogenann¬ 
ten „Neuen Medizin" fixiert ist und gegenüber anderen Therapie¬ 
formen eine unversöhnliche Haltung einnimmt... 


365 


Nachfolgend ein persönlicher Brief 

und die Antwort bzw. Urteilschelte von Prof. Niemitz: 

(in Abschrift und Auszügen) 

Lieber Herr Hamer, 

anschließend an diese meine ersten Worte bringe ich Ihnen meine 
„Urteilschelte" zur Kenntnis. Dort ist alles gesagt. Sie können 
diese Urteilschelte im Internet auf den entsprechenden Seiten 
veröffen t liehen. 

Ich denke, den Richtern hätte es wohl angestanden, mein Gutach¬ 
ten zu beachten und insbesondere Ihre medizinischen Erkenntnis¬ 
se zur Kenntnis zu nehmen. 

Das Kernproblem mit fast allen Juristen ist ja, daß diese nicht 
gelernt haben, daß sie die Pflicht haben, über die Anwendung der 
als Texte vorliegenden Gesetze diese auch auf ihre Recht¬ 
mäßigkeit zu prüfen. Und bei Erkenntnis, daß ein Gesetz unrecht¬ 
mäßig ist, müssen sie politisch tätig werden. 

Stattdessen wenden sie unrechtmäßige Gesetze an, beschädigen 
damit die Rechtssicherheit und damit die ganze Gesellschaft und 
infolge auch jeden einzelnen. Und so agieren sie auch politisch. 
Und das zum Schaden der Gesellschaft. 

Mit freundlichen Grüßen 

Urteilschelte eines verfassungswidrigen Urteils, 
Geschäftsnummer 12 E 591/03 (2) 

Des Verwaltungsgerichtes Frankfurt am Main 

Am 22.10.2003 erging ein Urteil (Geschäftsnummer 12 E 591/03 
(2)) des Verwaltungsgerichtes Frankfurt am Main in der Ver¬ 
waltungsgerichtsache des Dr. med. Ryke Geerd Hamer als Kläger 
gegen das Land Hessen als Beklagten. Dabei war Hessen vertreten 
durch das Landesprüfungsamt für Heilberufe. 

Die Klage wurde abgewiesen. Hamer hatte darauf geklagt, seine 
Approbation wiederzubekommen. Diese war ihm am 8. April 1986 
entzogen worden (war widerrufen worden). 

Generell wurde der Entzug der Approbation damals - wie auch heu¬ 
te - damit begründet, daß er - Hamer - „nicht ... in der Lage sei, 
sein praktisches ärztliches Handeln an der Einsicht in die ärztlichen 
Gegebenheiten auszurichten. Der Kläger (Hamer) sei durch eine 
wahnähnliche Gewissheit, seine wissenschaftlichen Erkenntnisse 
seien unantastbar, geprägt."...Diese seine wissenschaftlichen Er¬ 
kenntnisse sind - so Hamers und auch meine Ansicht - das Verste¬ 
hen dessen, was bisher, letztlich fälschlicherweise, als Krankheit 
interpretiert wurde. 


366 


Hamer versteht das Krebsgeschehen als ein im archaisch-biolo¬ 
gischen Sinne sinnvolles Geschehen. 

Es ist einer existentiellen Notlage geschuldet und vom Organismus 
gewollt und eine Organfunktionverstärkung bzw. im Falle der Pro¬ 
blemlösung dann meist auch der Rückbau der Organfunktions¬ 
verstärker. Dieses Geschehen ist zielorientiert (wie z.B. auch das 
Geschehen einer Wundheilung) und damit vorübergehend und 
niemals „bösartig". Allerdings ist es manchmal durchaus gefährlich, 
weil eben einer existentiellen Notlage geschuldet - und diese be¬ 
deutet die eigentliche Gefahr. 

Das Krebsgeschehen wurde von Hamer vollständig erfasst, wie die 
von Hamer entwickelte „Wissenschaftliche Tabelle der Neuen Medi¬ 
zin" zeigt. Diese Tabelle ermöglicht ähnlich, wie es das Perioden¬ 
system der chemischen Elemente für die chemischen Elemente tut, 
alle „Krebs-Krankheiten" (korrekt: Sinnvollen biologischen Son¬ 
derprogramme) vorherzusagen, was im bzw. dem Organismus 
zwangsläufig geschehen wird. 

Die weiteren Erkenntnisse seien hier nicht erwähnt. Der geneigte 
Leser möge sich mit Hilfe der Literatur informieren. 

Im folgenden wird das Urteil bzw. dessen Begründung in einem be¬ 
stimmten Licht dargestellt, um deutlich zu machen, wie absurd und 
unwissenschaftlich, dabei aber auch wie politisch und befangen und 
sehr oft gar bösartig argumentiert wird. 

In der nun folgenden Darstellung wird die kopernikanische Wende 
zu Hilfe genommen. Leider ist diese argumentativ schon häufig ver¬ 
wendet worden auch für illegitime Zwecke. Aber die Argumente 
werden für sich sprechen. 

Kopernikanische Wende ist ein Begriff, der eine grundlegende Ver¬ 
änderung in Weitsicht, menschlichem Selbstverständnis und wis¬ 
senschaftlichem Erklären in der Neuzeit versinnbildlichen soll. 
Dabei wird die kopernikanische Erkenntnis als Sinnbild für den Pri¬ 
mat der konstruktiven Vernunft über die Abhängigkeit menschli¬ 
chen Denkens von der sinnlichen Erfahrung angesehen" 

(nach Brockhaus Enzyklopädie 2001). 

Die „kopernikanischen Erkenntnisse" Hamers sind, Krankheit - 
insbesondere Krebs, psychische Krankheiten bis hin zu spontanen 
Straftaten - anders als bisher zu verstehen, nämlich „konstruktiv 
vernünftig". 

Sein Verstehen hält allen Überprüfungen gemäß wissenschaftlichen 
Standards stand. 

Der hier entscheidende Unterschied zwischen den Entdeckungen von 
Kopernikus, Kepler, Galilei und zuletzt Newton und denen von Hamer 
ist, daß die ersten eine physikalisch-kosmologische Entdeckung 
machten. 


367 


Ihr System war entweder astronomisch zu überprüfen durch Vor¬ 
hersage zukünftigen Geschehens aus den Daten der Vergangenheit 
heraus oder durch Experimente. 

Ihre zuerst allen Augenschein widersprechenden Theorien berühr¬ 
ten nicht unmittelbar, d.h. „biologisch" menschliches Leben und 
lösten damit nicht unmittelbar existentielle Ängste aus. 

Sie berührten nur - sozusagen aus Versehen und das aus ihrem rein 
naturwissenschaftlichen Selbstverständnis heraus - die kirchlich¬ 
dogmatischen Theorien zum Universum und zu Gott. 

Um Leben (z.B. eines Patienten) unmittelbar oder um biologische 
Probleme ging es hier nicht. Das will und kann im übrigen die bis 
heute letztlich physikalistisch ausgerichtete Naturwissenschaft 
auch nicht. Ihre Experimente sind ja Maschinen, also unbelebte 
Zusammenhänge. 

Das Leben (das „Geheimnisvolle" und wohl nie ganz zu verstehen¬ 
de) entspringt einer „Lebenskraft", die zum einen dem Organismus 
als Entität, als Ganzheit, das Leben ermöglicht und zum anderen 
etwas, das auch oft Lebenskraft genannt wird, nämlich etwas in der 
Welt, das das zulässt oder gar will. 

Forscher, die diese Lebenskraft wissenschaftlich verstehen wollten, 
also Vertreter des Vitalismus, wurden und werden verlacht. Ihr Pro¬ 
blem war, daß auch sie - wie ihre antivitalistischen Gegner - bisher 
keine wissenschaftlichen Ergebnisse liefern konnten, um Leben zu 
verstehen. 

Im vitalistischen Sinne nun hat Hamer durch seine (durchaus auch 
messbaren) Entdeckungen, wie der Organismus als Entität bei 
„Krankheit" - also nach dem Starten des sinnvollen biologischen 
Sonderprogramms - agiert, ein bedeutendes Stück wissenschaft¬ 
licher Erklärung für den Vitalismus geleistet. 

Ich erinnere an den Zusammenhang zwischen dem Geschehen im 
Gehirn (visuell zu verfolgen in Gehirn-CT's) und dem organischen 
Geschehen (zu erkennen mit Hilfe aller üblichen medizinischen 
Beobachtungsverfahren) und dem Organismus (der - wenn Mensch 
- seine Lebenssituation beschreiben kann; selbst wenn er das nicht 
kann, ist diese von den anderen zu erkennen!). 

Und diese Entität spielt niemals verrückt, wie es angeblich das „ko¬ 
mische Immunsystem" der Mediziner tun kann. 

Man denke an die Absurdität einer „Autoimmunkrankheit". 

Die Anti-Vitalisten „riechen" all das und meinen, Vitalismus sei doch 
schon längst und endgültig erledigt, deshalb schauen sie gar nicht 
mehr hin, sondern „lachen" sofort - bzw. sie tun leider mehr, als nur 
zu lachen, sie sabotieren. 

Diese Sabotage ist also u.a. an ihrem Verhalten gegenüber dem 
Vitalismus zu erkennen. 


368 


Die Medizin und auch die Biologie - und damit sind wir wieder bei 
Hamer und dem oben benannten Unterschied - müssen diese Le¬ 
benskraft (die eben die fünf biologischen Naturgesetze der Neuen 
Medizin beinhaltet) verstehen, wenn sie wirklich Organismen und 
damit Menschen bzw. kranke Menschen verstehen und damit heilen 
wollen. Aller sinnlicher Erfahrung nach scheinen Krankheiten etwas 
störendes, ja bösartiges zu sein. Daß sie höchster Ausdruck und 
Ergebnis der Lebenskraft eines Organismus sein könnten, der 
ein seiner existentiellen Notlage entsprechendes und gewollt ge¬ 
startetes Sonderprogramm fährt, um seine Überlebenschance zu 
erhöhen, scheint dem schulmedizinisch Geschulten absurd. Denn 
das medizinische Dogma lautet bis heute: Alles, was unnormal 
ist, ist krank. Daß unnormales Geschehen in bestimmten unnor¬ 
malen Situationen normal ist, dies zu erkennen, heißt eine koperni- 
kanische Wende zu vollziehen oder schon vollzogen zu haben. 
Was dem einen Heliozentrismus und damit folgend Kosmologie 
und der Tod des naiven Gottesverständnisses ist, ist hier - bei 
„Hamer" - in gewissem Sinne Verständnis der Lebenskraft und 
damit folgend ein völlig neues Verstehen von „Krankheit" und 
das Ende des naiven, „normativen" Gesundheitsverständnisses. 
Bei der Abwehr des Medizinverständnisses von Hamer und der 
Germanischen Neuen Medizin geht es genauso um wissenschaftli- 
ches(Nicht)Verstehen und herrschaftliches bzw. politisch- 
ideologisch begründetes Abwehren neuer Erkenntnisse wie da¬ 
mals beim Abwehren des kopernikanisch-newtonianischen Sys¬ 
tems. Dies soll nun demonstriert werden durch Umformulieren 
von Textpassagen aus dem. Urteil gegen Hamer, so daß diese für 
Kopernikus & Co zu gelten scheinen. Der „Aha-Effekt" ist garan¬ 
tiert. 

Diesen Texten folgen meist Kommentare. (Dabei gilt: „Kopernikus 
& Co" meint alle vier: Kopernikus, Kepler, Galilie und Newton.)... 
(und weiter auf Seite 9/10) 

Die das Urteil abschließende Rechtsmittelbelehrung sagt, daß eine 
Berufung nur zugelassen werden kann, wenn „ernstliche Zweifel an 
der Richtigkeit des Urteils bestehen." 

Müßte es nicht „Rechtmäßigkeit" heißen? 

Denn was „ordnungsgemäß" ist, ist immer richtig - das haben uns 
mindestens zwei Diktaturen in Deutschland gelehrt. 

Aber ist richtig immer rechtmäßig? 

So - wie in der Rechtsmittelbelehrung formuliert - ist also jede 
Berufung ohne Chance. Aber wenn es um Rechtmäßigkeit ginge, 
müsste das Urteil als verfassungswidrig angesehen werden - 
selbstverständlich mit allen Folgerungen, u.a. eben, die Berufung 
zuzulassen. 


369 


Eine Berufung ist auch zuzulassen, wenn „die Rechtssache grund¬ 
sätzliche Bedeutung hat." Hat sie das? Einerseits - im Sinne der 
hier Richtenden - nicht, denn sonst hätte doch ein anderes Gericht 
als das „kleine" Verwaltungsgericht geurteilt. 

Andererseits hat „die Rechtssache grundsätzliche Bedeutung", weil 
das zugehörige Urteil offensichtlich verfassungswidrig ist. 

Eine Berufung ist auch zuzulassen, „wenn das Urteil von einer Ent¬ 
scheidung ... des Bundesverfassungsgerichtes abweicht und auf die¬ 
ser Abweichung beruht". 

Wie war das mit der Wissenschaftsfreiheit und der Therapiefreiheit 
und diversen anderen verfassungsmäßig garantierten Freiheiten? 
Es muß geprüft werden, wie man zu einem Grundsatzurteil beim 
Bundesverfassungsgericht kommt (kommen kann) - und zugleich 
muß die Gesetzgebung bzw. müssen generell die Gesetzbücher 
(zumindest bezüglich aller von den Richtern benutzten Paragraphen) 
auf ihre Rechtmäßigkeit überprüft werden. 

Es bleibt zu sagen, daß dieses Urteil gescholten werden musste. 

Es ist meiner Ansicht nach verfassungswidrig und dokumentiert die 
Servilität einer Justiz, der es nicht um Recht (und damit Ethik) geht 
sondern um Richtigkeit und „Ordnungs(ge)mäßigkeit" gemäß Ge¬ 
setzen, die nicht gesellschaftlichen Standards, also der Recht¬ 
mäßigkeit entsprechen, sondern „Standards" einer Willkürgesetz¬ 
gebung. 

Deutlicher Ausdruck dieser Willkürgesetzgebung sind die (selbst¬ 
verständlich wissenschaftsfeindlichen) Zunftgesetze der Mediziner. 
Die Logik zeigt, daß nur eines geht: entweder Zunft und damit Zwang 
und gesellschaftsschädigende und wissenschaftsfeindliche Willkür 
oder aber Wissenschaft und damit Rechtssicherheit und ge¬ 
sellschaftliche Denk- und Handlungsfreiheit. 

ENDE der Schelte 


370 


25 Jahre nach Dirk's Tod 
25 Jahre 

nach der Entdeckung der Germanischen NEUEN MEDIZIN 

Heute vor 25 Jahren, nachmittags um 17 Uhr, bist Du, DIRK, in 
meinen Armen gestorben. 

Auch wenn Du tot bist - Du weißt, Du lebst in meinem Herzen wei¬ 
ter. Aber Du wirst auch auf ewig in den Herzen aller Menschen die¬ 
ser Welt weiterleben, denn Du hast der Menschheitsgeschichte mit 
der Germanischen Neuen Medizin das schönste und wertvollste Ge¬ 
schenk gemacht. 

Dein Mörder, der italienische Prinz Vittorio Emanuele von Savoyen 
(Loge P2), läuft heute wieder in Rom in den gleichen Straßen her¬ 
um, in denen Du so gerne gelaufen bist. Du und Deine Mutter Sigrid, 
die vor nichts so viel Angst hatte, als Deinem Mörder auf eben die¬ 
sen Straßen in Rom zu begegnen. 

Doch dieser Mörder, der letztendlich 13 Jahre nach Deinem Tod 
von einem Rabbinergericht in Paris in einem Schmierkomödien-Pro- 
zess für unschuldig erklärt wurde, wird zum Symbol des Abscheus 
aller Menschen dieser Welt werden - samt seinen Glaubens- und 
Logenbrüdern - das weißt Du sogar besser als ich. 

Der religiöse Wahn, dass man einen Nichtjuden umbringen darf, 
ohne dafür bestraft zu werden, oder dass man Patienten (Nicht¬ 
juden) mit Chemo und Morphium eliminieren und dezimieren darf, 
während Juden (als das „auserwählte Volk”) bei sich selbst seit 20 
Jahren die Germanische Neue Medizin mit Erfolg praktizieren - die¬ 
ser religiöse Wahn hat nunmehr seinen traurigen Höhepunkt er¬ 
reicht. 

Die Peripetie ist eingetreten. Durch Deinen Tod sind uns auch 
hier die Augen geöffnet worden. So verdankt Dir die Menschheit ein 
Zweifaches: Die Entdeckung der Germanischen Neuen Medizin und 
die Erkenntnis dieses religiösen Weltherrschaftswahns, auch wenn 
zunächst noch unendliches kollektives sowie persönliches Leid ge¬ 
schehen musste, um dieses Verbrechen überhaupt jemals durch¬ 
schauen zu können. 

So hat z.B. am 22. November 2003 das Frankfurter Verwaltungs¬ 
gericht entschieden, dass ich die Approbation nicht zurückbekom¬ 
men darf, wegen „Unversöhnlichkeit gegenüber der Schulmedizin”- 
so steht es 3-mal wörtlich immer wieder im Urteil. 

Für wie dumm hält man uns eigentlich? Jeder halbwegs intelligente 
Mensch wird sich doch fragen, was denn ein wissenschaftlicher Streit, 
über den seit 22 Jahren nicht entschieden werden darf, mit Unver¬ 
söhnlichkeit zu tun hat. 


371 


Über den Beweisantrag für die Richtigkeit der Germanischen 
Neuen Medizin auf Urkundenbasis von 30 öffentlichen Verifikatio¬ 
nen verlor das Gericht kein Wort. 

Mir war aber 1986 die Approbation entzogen worden wegen 
„Nichtabschwörens der Neuen Medizin und mich nicht Bekehrens 
zur Schulmedizin", wobei vorausgesetzt wurde, dass die Germani¬ 
sche Neue Medizin falsch sei - ohne geprüft zu sein. 

Aber wir leben ja schon seit langem in einem grausigen, religiös 
bestimmten Inferno, dessen wahre Ausmaße vielleicht erst späte¬ 
ren Geschlechtern aufgehen werden, die diese Zeit historisch wür¬ 
digen sollen. 

Zurzeit gibt es ja keine Geschichtsforschung, allenfalls eine For¬ 
schung in vorbestimmter Richtung u. mit vorbestimmtem Ergebnis. 
Ich werde jedenfalls Dein Vermächtnis getreulich weitergeben und 
darüber wachen, dass es unverfälscht bleibt, sowohl was die Er¬ 
kenntnisse, als auch was die Redlichkeit betrifft. 

Mein liebenswürdiger, bescheidener und kluger Junge, Du hät¬ 
test Dir wohl schwerlich jemals vorstellen können, dass Du einmal 
zur Zentralfigur der Weltgeschichte werden könntest - als Toter!, 
wenn auch an Deinem heutigen Todestag, der sich zum 25. Mal 
jährt, kein Journalist daran erinnern durfte, nach dem Motto: 
„wess' Brot ich eß, dess' Lied ich sing ", und man offenbar glaubt, 
Dich auch historisch beerdigt zu haben. 

Wir wissen es besser! Und wir wissen auch, dass Du und das 
Heer der Toten weiter über uns Wache halten werdet. 

Dein Vater Ryke Geerd 


372 


Alhaurin, den 1. Januar 2004 


Liebe Freunde 

Die Germanische Neue Medizin® fährt mit vollen Segeln in das Neue 
Jahr 2004. Das Heer der Toten, die uns in den 23 Jahren durch die 
Brutal-Medizin entrissen wurden, geleiten und schützen uns. 

Nun haben unsere Gegner die Maske fallen lassen und die Universi¬ 
tät Tübingen als federführende Stelle hat offiziell verlauten lassen, 
...Auch ist es ethisch unverantwortlich und völlig ausgeschlossen, 
dass die „Schulmedizin, bzw. unsere Gesellschaft" der Neuen Medi¬ 
zin „Raum gibt", um z.B. im Rahmen einer klinischen Therapiestudie 
diese zu überprüfen bzw. zu verifizieren (oder zu widerlegen). 

Schon in einem Urteil des Verwaltungsgerichts Sigmaringen vom 
16.02.1988 (3 K 761/88) ist nachzulesen: 

„Zwischen den Beteiligten (Dr. Hamer und Universität Tübingen) ist 
nicht streitig, dass eine wissenschaftliche Aussage reproduzierbar 
sein muss, um im wissenschaftlichen Sinne richtig zu sein. 

Es ist nicht ersichtlich, dass die Antragsgegnerin (Univ. Tübingen) 
im anstehenden Habilitationsverfahren diesen allgemeingültigen 
Bewertungsmaßstab nicht beachten wird." 

Und in einem Urteil vom 05.04.1989 (3 K 761/88) heißt es: 
„Nach Ansicht des Klägers kann seine Theorie nur dann ord¬ 
nungsgemäß nach wissenschaftlichen Grundsätzen überprüft - und 
dies bedeutet; darin sind sich die Beteiligten einig, auf ihre Reprodu¬ 
zierbarkeit überprüft - werden, wenn sie an beliebigen Patienten 
verifiziert wird." 

Zitat Prof. Hanno Beck (Geschichte der Naturwissenschaften): 
„Wissenschaft ist schließlich nichts anderes als eine Form perma¬ 
nenter Erkenntnisdiskussion. In Wirklichkeit ist sie leider oft nichts 
anderes als eine permanente Form der Erkenntnisunterdrückung, 
die von verschworenen gelehrten Gemeinschaften fast mit mehr 
Anstrengung und Lust und Liebe betrieben wird, als die pflichtge¬ 
mäße Erkenntniserweiterung"... 

Doch nun wird auch dem Dümmsten klar, dass die Universität 
Tübingen die Germanische Neue Medizin nie überprüfen wollte und 
wahrscheinlich auch nie überprüfen wird, denn diese steht in Wirk¬ 
lichkeit den Plänen einer gewissen Spezies im Wege, die die Welt¬ 
herrschaft anstrebt, unterstützt von der eigenen Presse und den 
eigenen Medien. Natürlich möchten sie die Germanische Neue Me¬ 
dizin nur bei Ihresgleichen anwenden, wie sie das ja bereits seit 20 
Jahren tun, die aber dann später nicht mehr Germanische Neue 
Medizin heißen soll. 


373 


Ich weiß, Leute, die nicht Theologie studiert haben und nicht die 
bitteren Erfahrungen machen mussten, die ich machen musste, die 
können wahrscheinlich diese Gedankengänge und Zusammenhän¬ 
ge gar nicht nachvollziehen. Sie können sich solche Niedertracht 
und globalen Massenmord - für einen religiösen Weltherrschafts¬ 
wahn - überhaupt gar nicht vorstellen. Sie denken vielleicht, der 
Hamer spinnt, wie kann der so etwas schreiben. 

Doch der Hamer ist in Wirklichkeit der einzige, der mit Hilfe sei¬ 
ner Germanischen Neuen Medizin dieses Verbrechen aufdecken kann. 
Auch wenn meine Gegner sich wahrscheinlich nichts mehr wünschen, 
als mich endlich mit Erfolg zwangspsychiatrisieren zu können, dann 
könnten sie nämlich schreien: 

Stimmt alles nicht; Hamer ist verrückt ! 

Zitat Prof. Hanno Beck: „Die schlimmste Erkenntnisunterdrückung, 
die ich bisher gesehen habe... 

....die Arroganz gepaart mit Dummheit hat ihre Macht fest im Griff 
ja sie hat es geschafft; die Masse der Menschen so zu verwirren, 
dass sie gar nicht mehr merken, wie sehr sie an der Nase herumge¬ 
führt werden. Sie halten sich für frei, und das ist der beste Schutz 
für diejenigen, die im Hintergrund die Fäden in der Hand halten. 
Ich fürchte, die „Neue Medizin" wird erst dann zum Wohle aller eta¬ 
bliert werden, wenn das jetzige System zusammengebrochen sein 
wird. Eine „Katharsis", eine letztlich heilsame Katastrophe dürfte 
nicht zu umgehen sein... 

Dass so etwas geschehen wird, ist so klar wie das Amen in der 
Kirche; das kann jeder sehen, der sich durch selbständiges Denken 
von der üblichen Gehirnwäsche etwas frei gemacht hat. Bis es ge¬ 
schieht, bleibt uns nur, möglichst viele Menschen über das aufzu¬ 
klären, was wir als richtig erkannt haben. 

Der bekannte Prof. Niemitz aus Leipzig schreibt in seinem Gut¬ 
achten vom 18.08.2003 ... 

Fazit: 

„Nach naturwissenschaftlichen Kriterien muss die Neue Medizin nach 
derzeitigem Wissenschaftsstand und nach derzeit bestem Wissen 
für richtig erklärt werden. 

Die Schulmedizin ist dagegen, naturwissenschaftlich gesehen, ein 
amorpher Brei, der wegen grundlegend falsch verstandener (an¬ 
geblicher) Fakten nicht einmal falsifizierbar ist, von verifizierbar ganz 
zu schweigen. Sie muss deshalb nach naturwissenschaftlichen Kri¬ 
terien als Hypothesensammelsurium und damit als unwissen¬ 
schaftlich und nach bestem menschlichen Ermessen als falsch be¬ 
zeichnet werden. 


374 


Meine Freunde, das schönste Göttergeschenk, das uns die Göt¬ 
ter gemacht haben, darf nicht in die Hände solcher Massenmörder 
geraten, die diese Germanische Neue Medizin nunmehr 23 Jahre 
lang unterdrückt und uns vorenthalten haben. 

Helft mit, diesen Wahnsinn zu beenden! 

Ich verspreche, dass ich mich weiterhin bemühen werde, in diesem 
mörderischen Krieg mit gutem Beispiel voranzugehen und das Steuer 
unserer Flotte auf Kurs zu halten. 

Es lebe die Germanische Neue Medizin! 

Ich wünsche Euch allen ein gutes neues Jahr und ich hoffe und 
glaube, es wird für uns alle ein entscheidendes Jahr. 

Euer 

Dr. med. Mag. theol. Ryke Geerd Hamer 

viva la medicina sagrada! 



375 


Wie es weiter ging 

Da nicht sein kann was nicht sein darf - 

hat das Hessische Landesprüfungsamt für Heilberufe das Berufungs¬ 
verfahren zurückgewiesen. 

16.02.2004 ...Ein Grund zur Zulassung der Berufung gemäß § 124 
II VwGO liegt nicht vor. 

„... Der Kläger ist der Auffassung, dass das Verwaltungsgericht Frank¬ 
furt am Main in seinem Urteil vom 22.10.2003, ohne die Frage der 
Richtigkeit der vom Kläger vertretenen Thesen der „Neuen Medizin" 
zu klären, eine Beurteilung zum Nachteil des Klägers vorgenommen 
habe, die sich nur aus einer Unrichtigkeit der „Neuen Medizin" be¬ 
gründen lasse. 

So habe das Verwaltungsgericht zur Begründung der Unzuver¬ 
lässigkeit des Klägers demselben eine „unversöhnliche Haltung" 
gegenüber der Schulmedizin sowie einen „Absolutheitsanspruch" 
bezüglich seiner „Neuen Medizin" zugeschrieben. 

Diese Haltung könne nach Auffassung des Klägers aber nur dann als 
bedenklich eingestuft werden, wenn unausgesprochen unterstellt 
werde, dass die „Neue Medizin" unrichtig sei. 

Dem ist entgegenzuhalten, dass es bei der Einschätzung des Klä¬ 
gers als unversöhnlich gegenüber der Schulmedizin und als 
Absolutheit bezüglich seiner „Neuen Medizin" beanspruchend nicht 
auf die Richtigkeit seiner Thesen ankommt. 

Unzuverlässig ist derjenige, der nach seiner Gesamtpersönlichkeit 
keine ausreichende Gewähr für eine ordnungsgemäße Berufsaus¬ 
übung bietet. Zur ordnungsgemäßen Berufsausübung gehört es, den 
hilfesuchenden Patienten umfassend über seine Krankheit, die 
Behandlungsmöglichkeiten und deren Risiken aufzuklären, damit 
dieser von seinem Selbstbestimmungsrecht Gebrauch machen kann 
und sich selbst die ihm am passendsten erscheinende Behandlungs¬ 
methode heraussuchen kann. 

Da die meisten Patienten medizinische Laien sind, können sie die 
Richtigkeit von verschiedenen Behandlungsmethoden oft nicht ein¬ 
schätzen. Sie richten sich gerne danach, was die staatlich aner¬ 
kannte Schulmedizin praktiziert, im Vertrauen darauf, dass es so 
falsch nicht sein wird. 

Daher gehört es zur ordnungsgemäßen Berufsausübung eines Arz¬ 
tes auf jeden Fall dazu, den Patienten über die Behandlungsmethoden 
der Schulmedizin umfassend aufzuklären, auch wenn er selbst die¬ 
se nicht für richtig hält. 

Denn ein Arzt darf seine persönliche Überzeugung über die Richtig¬ 
keit einer Behandlungsmethode nicht an die Stelle des Selbstbe¬ 
stimmungsrecht des Patienten setzen. 


376 


Zur Aufklärung des Patienten genügt es dabei nicht; pauschal die 
Sterblichkeitsrate nach „der Schulmedizinischen Krebsbehandlung" 
zu nennen; es muss dagegen nach den verschiedenen Krebsarten 
und deren Heilungschancen bzw. Risiken im jeweiligen Krankheits¬ 
stadium differenziert werden. Erst dann ist auf die „Neue Medizin" 
einzugehen, wobei sie als Mindermeinung kenntlich gemacht wer¬ 
den muss. 

Diese zur ordnungsgemäßen Berufsausübung gehörende Auf¬ 
klärungspflicht besteht also unabhängig davon, ob die „Neue Medi¬ 
zin" richtig ist oder nicht, solange sie nicht von der Schulmedizin als 
einzige Behandlungsart anerkannt wird. 

Das Verwaltungsgericht hat in seinem Urteil zutreffend begründet, 
dass die Gefahr besteht, dass der Kläger aufgrund seiner unver¬ 
söhnlichen Haltung etc. nicht in oben genannter Weise aufklärt, und 
daher unzuverlässig ist." 

Und abschließend heißt es: 

„Ein milderes Mittel als das Versagen der Approbation kommt auch 
nicht in Betracht, da diese nicht unter Auflagen oder Bedingungen 
erteilt werden kann. Einer Erteilung der Approbation sieht das über¬ 
wiegende Interesse der Bevölkerung an einer ordnungsgemäßen 
medizinischen Versorgung entgegen." 

Hier erübrigt sich jeder Kommentar. 

Graf Antoine d'Oncieu, mein treuer Freund und Wegbegleiter 
über viele Jahre - der auch 1983 als französischer Beobachter bei 
dem internationalen ärztlichen Schiedsgericht in Gyhum zugegen 
war, schrieb in einer Bestätigung an die Bezirksregierung Koblenz - 
... Ich selbst empfinde das Verhalten des Schiedsgerichts so falsch, 
so skandalös und so unwürdig für ein derart so hochqualifiziertes 
Gremium von Professoren, dass ich mich heute noch nicht darüber 
beruhigen kann, zumal seither für dieses feige Verhalten des Schieds¬ 
gerichts, das Herr Dr. Hamer mit „wissenschaftlichem Betrug" um¬ 
schrieben hat, Millionen von Menschen inzwischen sterben mußten. 
Ich selbst mache kein Hehl daraus, dass ich das nicht nur als wis¬ 
senschaftlichen Betrug empfinde, sondern klipp und klar als ein 
furchtbares Verbrechen gegen die Menschheit. 


377 


Am 18.03.2004 hat Prof. Dr. Hans-Ulrich Niemitz nochmal 
eine Stellungnahme zur Stellungnahme der Universität Tübingen 
(vertreten durch die Professoren Keuth und Rassner) verfasst. 

Hier ein kurzer Auszug mit einem Fazit: 

„...Generell zeigt sich, dass die Universität Tübingen, hier vertreten 
durch Keuth und Rassner; weiterhin - und das seit über zwanzig 
Jahren, außerhalb aller Regeln der Moral (hier auch zu verstehen 
als Menschlichkeit) und Ethik (hier zu verstehen als „recht verstan¬ 
denes" Recht) argumentiert und handelt. 

Das hat fatale Folgen: Zum einen mussten und müssen weiterhin 
unzählige Menschen sterben, weil Therapiefreiheit verhindert wird. 
Zum anderen leidet die Rechtsstaatlichkeit, weil offenkundig wieder 
den Prinzipien der Rechtsstaatlichkeit schulmedizinische Interes¬ 
sen ä la Tübingen durchgesetzt werden. 

Eine Universität hat Wissenschaft voranzubringen und sie nicht zu 
behindern oder gar - wie hier zu beobachten - zu verhindern. 

Die Universität Tübingen sollte sich auf sich selbst und die Prinzipi¬ 
en der Wissenschaft besinnen. Anderenfalls wird ihr Name um in 
Größenordnungen schrecklichere Weise als die Namen der Gegner 
von Ignatz Semmelweiß in die Geschichte eingehen..." 

((Für Schnell-Leser: Springen Sie zum „Fazit")) 

Fazit 

Die Stellungnahmen der Herren Professoren Keuth und Rassner 
- verfasst im Namen der Universität Tübingen - disqualifizieren nicht 
nur die Medizinische Fakultät der Universität sondern die gesamte 
Universität. Ihre unwissenschaftlichen bzw. wissenschaftsfeindlichen 
Argumentationen sowie die sich gegen die Rechtsordnung richten¬ 
de Argumentationen sind konsequenter Ausdruck des seit über zwei 
Jahrzehnte pseudolegal laufenden Abwehrkampfes der Schulmedi¬ 
zin gegen die Neue Medizin (pseudolegal, d.h. wie schon in ähnli¬ 
cher Form früher von den zwei im letzten Jahrhundert bekannten 
deutschen Diktaturen an anderen Stellen und immer sich „im Recht 
fühlend" in ähnlicher Weise exekutiert - erinnert sei auch an „Deut¬ 
sche Physik” oder Biologie und Kybernetik ä la Stalin). 

Statt wissenschaftlich zu falsifizieren - die Neue Medizin bietet 
Ansatzpunkte, sie zu falsifizieren, nur gelingt dies keinem ihrer Geg¬ 
ner schieben Theoretiker und Mediziner dubiose Vorschriften vor 
und „fühlen sich so im Recht”, treiben dabei ein unfaires, d.h. rechts¬ 
widriges Spiel. Wären wir in einem Fußballspiel mit aufrechten 
Schiedsrichtern - und hier müssten das die aufrechten Wissen¬ 
schaftler und Richter sein -, würde die Universität Tübingen die Rote 
Karte gezeigt bekommen. Wir sind aber in keinem Fußballspiel. 

Wir sind im richtigen Leben. Und hier geht es um Leben und Tod. 


378 


Seit über zwanzig Jahren, dabei alle Regeln von Wissenschaft, 
Moral und Ethik verletzend, hält die Universität Tübingen den wis¬ 
senschaftlichen und insbesondere den medizinischen Fortschritt auf. 
Und die Konsequenzen sind erschreckend: 

Jahr für Jahr sind Hunderttausenden von Kranken die Möglichkei¬ 
ten, sich gemäß der Neuen Medizin therapieren zu lassen, durch die 
illegale de facto und de jure Verbot der Neuen Medizin vorenthalten 
worden. 

Und das führte Jahr für Jahr zu hunderttausendfachem Tod - und es 
hört auch nicht auf. 

Man kann es eigentlich nur in der Dimension „Massenmord” 
oder „Massentötung” richtig beschreiben. Man darf es formal¬ 
juristisch so nicht benennen, denn - formaljuristisch - muß man es 
als etwas anderes und schlimmeres bezeichnen: formal - und so 
den strafrechtlichen Kategorien von Mord oder Tötung feinsinnig 
entzogen - ein permanenter Verfassungsbruch mit Todesfol¬ 
ge in hunderttausenden von Fällen. 

Letztlich wird sich über die Universität Tübingen hinaus unsere 
ganze Gesellschaft und damit 

- jeder Richter 

- jeder Staatsanwalt 

- jeder Politiker 

- jede Behörde 

- jeder Professor 

- jeder Standesvertreter oder Lobbyist und 

- jeder einzelne fragen lassen müssen, 
warum und wie er so etwas zulassen konnte. 

Leipzig, 18.03.2004 

Prof. Dr. Hans-Ulrich Niemitz 


379 


Verwaltungsgericht Stuttgart 

Am 1.04.2004 fand nun der allerseits mit Spannung erwartete 
Prozess beim Verwaltungsgericht Stuttgart statt. 

Die ca. 30 Sitzplätze im Gerichtssaal waren bereits vor 9.00 Uhr 
belegt, sodass zusätzlich Stühle herbeigeschafft werden mussten. 
Bei Beginn der Verhandlung war der Saal mit 70 Pers. überfüllt. 

Es ging diesmal um 

- die Überprüfung der Neuen Medizin auf Urkundenbasis und 

- Schaffung eines Lehrkrankenhauses, mit mind. 20 Betten. 
Vertreten wurde ich durch meinen Anwalt und einige von mir auto¬ 
risierte Bevollmächtigte, u.a. Prof. Hans-Ulrich Niemitz und Prof. 
Dr. Bergen. 

Der Vorsitzende Richter vertrat die Auffassung, dass das Land 
Baden Württemberg wohl der falsche Beklagte sei, da das Land nicht 
bestimmen könne, welche Universität was lehrt. 

Außerdem ließe die Rechtsgrundlage nicht erkennen, ob zwischen 
dem Land Baden-Württemberg und mir überhaupt ein Rechts¬ 
verhältnis bestünde oder das nicht eher eine politische Frage wäre, 
ob die Neue Medizin vom Staat anerkannt würde. 

Mein Anwalt konterte, dass das Land das Kontrollorgan der Univer¬ 
sität sei und man hieraus sehr wohl ein Rechtsverhältnis ableiten 
könnte. 

Prof. Niemitz argumentierte, dass es nicht Aufgabe des Gerichts 
sei den Wissenschaftsstreit um die Neue Medizin auszufechten. Je¬ 
doch könnte es sehr wohl die Aufgabe des Gerichts sein, die Wis¬ 
senschaftsfreiheit sicher zu stellen, dies insbesondere deswegen, 
weil die Gutachter in diesem Streit allesamt von der Schulmedizin 
kämen und der Schutz der Wissenschaftsfreiheit eben keine politi¬ 
sche Frage sei. Er begründete dies mit dem Rechtsanspruch der 
Verfassung. 

Prof. Dr. Bergen beklagte, dass eine von ihm im Januar und April 
2001 an die Uni Tübingen - als öffentliche Institution des Landes 
Baden Württemberg - gerichtete Anfrage wegen der Anerkennung 
der Neuen Medizin bis heute nicht beantwortet worden sei. 

Auf weitere Argumentationen von Herrn Pilhar, Frl. Glatz oder 
Herrn Pfister, ging das Gericht nicht ein. 

Die Verhandlung, die um 10.11 Uhr begonnen hatte, war dann auch 
schon um 10.39 Uhr beendet. 

Der Richter schloss die Sitzung mit der Feststellung, dass die 
Richtigkeit der Neuen Medizin heute nicht geklärt werden könne. 
Die Frage wäre auch, ob ich überhaupt einen rechtlichen Anspruch 
auf einen Richtspruch hätte oder ob ich von diesem Gericht etwas 
verlangen würde, was das Gericht gar nicht richten könne. 


380 


Presseerklärung 

Klage des Entdeckers der „Neuen Medizin” für Krebserkrankungen 
bleibt vor dem Verwaltungsgericht Stuttgart erfolglos. 

Das Verwaltungsgericht Stuttgart hat die Klage (Az.: 4 K 2965/ 
03) eines Arztes als unzulässig abgewiesen, der vom Land Baden- 
Württemberg die Einrichtung einer Lehrkrankenhausabteilung (mit 
mindestens 20 Betten) begehrte, die unter seiner Leitung die Mög¬ 
lichkeit bietet, nach den Grundsätzen der „Neuen Medizin" zu be¬ 
handeln. 

Auch sein Antrag auf Feststellung der Richtigkeit der „Neuen Medi¬ 
zin” bzw. deren Anerkennung wurde als unzulässig abgewiesen. 
Der Kläger bezeichnet sich als Entdecker der Grundsätze der „Neuen 
Medizin". Die von ihm entwickelten Unterschiede zur Schulmedizin 
in der Beurteilung und der Therapie von Krebserkrankungen liegen 
im Wesentlichen in der Theorie begründet, dass der Auslöser einer 
jeden Krankheit ein biologischer Konflikt, ein dramatisches Schock¬ 
erlebnis sei, das in der Psyche, im Gehirn und am Organ Spuren 
hinterlasse, die zu einer ganz bestimmten Krebserkrankung führ¬ 
ten. Es handle sich dabei um ein überdeterminiertes System, d.h. 
man könne von einer Ebene auf die andere schließen. 

In der ersten konflikt-aktiven Phase habe der Patient kalte Hände, 
kalte Peripherie, Schlaflosigkeit, Gewichtsabnahme. 

Nach der Konfliktlösung sei alles umgekehrt, die Psyche erhole sich. 
Im organischen Bereich stoppe der Krebs und der Organismus be¬ 
ginne mit der Reparatur. Daraus ergebe sich, dass die bisher prak¬ 
tizierte Form von Krebstherapie unrichtig sei und an ihren Folgen 
jährlich Tausende von Menschen sterben müssten. 

Das Land Baden-Württemberg sei im Rahmen der Daseinsvorsorge 
verpflichtet, die entsprechende Forschung und Lehre zu fördern. 
Der Kläger hat deshalb am 18.07.2003 Klage gegen das Land Ba¬ 
den-Württemberg - vertreten durch das Ministerium für Wissen¬ 
schaft, Forschung und Kunst - erhoben. 

Die 4. Kammer des Verwaltungsgerichts Stuttgart hat auf Grund 
der mündlichen Verhandlung vom 01.04.2004 die Klage abgewie¬ 
sen und hierzu ausgeführt: Der Kläger sei bereits nicht klagebefugt, 
denn es sei nicht erkennbar, dass er ein subjektiv öffentliches Recht 
auf die von ihm erstrebte Errichtung von entsprechenden Kranken¬ 
hausbetten haben könnte. 

Es sei keine Rechtsvorschrift ersichtlich, die auch nur ansatzweise 
geeignet wäre, seinen Antrag zu stützen. Soweit der Kläger mit 
seinem Antrag erreichen wolle, dass Krebspatienten nach den von 
ihm entwickelten Grundsätzen eine Behandlung erfahren könnten, 
vertrete er deren Interessen. 


381 


Er müsse aber ein eigenes, ihm zustehendes mögliches Recht gel¬ 
tend machen und nicht ein der Allgemeinheit oder einer bestimm¬ 
ten Gruppe zuzuordnendes generelles Interesse. 

Auch soweit der Kläger die Feststellung der Richtigkeit der „Neuen 
Medizin", hilfsweise deren Anerkennung begehre, sei die Klage 
ebenfalls unzulässig. Der Kläger begehre die Feststellung von ihm 
für zutreffend gehaltenen Tatsachen. 

Diese Tatsachen seien jedoch einer gerichtlichen Feststellung nicht 
zugänglich. Deren Richtigkeit sei vielmehr das mögliche Ergebnis 
von medizinischen bzw. naturwissenschaftlichen Studien, nicht aber 
als Ergebnis eines Klageverfahrens feststellbar. 

Weiter könne sich der Kläger auch insoweit nicht auf ein berechtig¬ 
tes Feststellungsinteresse berufen, denn es sei auch in diesem Punkt 
keine Vorschrift erkennbar, die seinen Anspruch stützen könne. 
Gegen das Urteil steht den Beteiligten die Berufung zu, wenn sie 
vom Verwaltungsgerichtshof Baden-Württemberg zugelassen wird. 
Der Antrag auf Zulassung der Berufung ist innerhalb eines Monats 
nach Bekanntgabe der Entscheidung zu beantragen. 



Verwaltungsgericht 

Stuttgart 


von links: 

Marco Pfister 
Prof. Niemitz 
Prof. Bergen 
Frau Dr. Bergen 
Sylvia Glatz 
RA Dr. Koch 
Frau Burgelmüller 
Herr Pilhar 


382 






Berufungsgericht in Chambery 

Es geht immer noch um die Anklage „Anstiftung zur Neuen 
Medizin mit dem Ziel der Ausübung " - 

basierend auf dem angeblichen 15-Sekunden Telefonat (das im 
Übrigen mein Sohn entgegen genommen hat) mit der Frage, ob 
man aus Frankreich ein CT schicken könne. 

Ich habe diesen illegalen Telefonmitschnitt nie zu Gehör 
bekommen. Von den Nebenklägern habe ich nie einen Patienten 
gesehen. 

Auf der ganzen Welt, außer in Frankreich, hat der Angeklagte 
das Recht, die Krankenakten einzusehen, um sich wehren zu 
können. Ich habe niemals eine einzige Akte eines solchen 
Nebenklägers sehen dürfen. Ich kenne keinen einzigen von ihnen. 

Es dürfte daher in der Justiz weltweit ein einmaliger Fall sein, 
daß ich zu etwa 200.000 EUR Wiedergutmachung verurteilt 
worden bin (samt 1 V 2 Jahre Gefängnis), die ich an völlig wildfremde 
Leute bezahlen soll, die behaupten, durch die Germanische Neue 
Medizin Nachteile erlitten zu haben. 

Voraussetzung ist natürlich, dass die Germanische Neue 
Medizin falsch ist, was aber nachweislich nicht der Fall ist. 

Demzufolge bin ich des Betrugs angeklagt. Aber Betrug heißt 
hier, daß die Germanische Neue Medizin falsch ist und die 
Propagierung einer falschen Medizin Betrug ist „engeneral", also 
im allgemeinen. Ich soll durch den Verkauf meiner Bücher das 
Vertrauen der Patienten als Arzt missbraucht haben. 

Im Klartext: Informieren über die Germanische Neue Medizin 
durch Bücher ist wissenschaftlicher Betrug - trotz 30 Dokumenten, 
die die Richtigkeit der GNM bestätigen! 

In jedem Rechtsstaat der Welt müssen solche Ansprüche 
detailliert und ein persönliches Verschulden nachgewiesen 
werden. 

In einer Justiz wie der französischen, genügt es offenbar, dass 
das Gericht ohne irgendeine Prüfung die Germanische Neue 
Medizin als falsch und als Sekte deklarieren darf. Dabei handelt 
es sich hier weder um eine Sekte oder Religion, sondern um 
Medizin, dazu die einzige, naturwissenschaftliche Medizin. 

Das Urteil ist allerdings nur dadurch zustande gekommen, weil 
das Gericht in letzter Minute der Aussage eines „Gutachters” 
gefolgt ist, der sich angeblich meine Röntgenbilder angeschaut 
(aber offenbar nicht beurteilen konnte oder durfte) und mich für 
reisefähig erklärt hatte. Hiermit hat sich das Gericht einfach über 
zwei Gutachten von spanischen Ärzten hinweggesetzt, die 
seinerzeit meine Reiseunfähigkeit „wegen der Gefahr einer 
Querschnittslähmung" attestiert hatten. 


383 


Mein Anwalt schrieb damals: 

„Hierin liegt Missachtung des Betroffenen und seiner berechtigten 
Interessen, schon in dieser Form verhält sich das Gericht schikanös 
und willkürlich. 

Dass dieses Gericht das offenbar „Gefälligkeitsgutachten" zur 
Fortsetzung des Prozesses zielgerichtet sozusagen am letzten Tag 
vor der Verhandlung buchstäblich in letzter Minute anfordert, ist der 
Gipfel eines von Unrecht bestimmten Verfahrens. 

Einerseits hat das Gericht, in dem es wochenlang untätig bleibt 
Vertrauen aufgebaut, dass das Verfahren nicht fortgesetzt werde. 
Andererseits hat es mit der Prüfung in letzter Minute dem 
Angeklagten die Möglichkeit genommen, sich gegen dieses wahrhaft 
lächerliche Traktat zu wehren. 

Auch hiermit beweist dieses Gericht, dass es nur das Ziel hat, den 
Angeklagten zu verurteilen. Es macht der großen Nation Frankreich, 
dem Land der Bürgerrechte, dem Land der Aufklärung, dem Land 
des Voltaire, keinerlei Ehre. 

Dieses Urteil fördert - von den vielen Verfahrensverstößen einmal 
abgesehen - in der Sache der schulmedizinischen Onkologie, die ihren 
Patienten nicht effizient helfen kann; dieses Urteil soll vernichten 
eine „Neue Medizin" des Angeklagten, die zumindest hohe 
Wahrscheinlichkeit hat, Kranken wirksam helfen zu können. 

Dieses Gericht nimmt nicht nur dem Angeklagten seine Ehre, seinen 
Beruf, seine Freiheit, es nimmt auch Millionen von Menschen 
Hoffnung auf bessere Behandlung und Überleben." 

Das Gericht nimmt Überprüfungen von Universitäten und einer 
Vielzahl weiterer Mediziner zur Plausibilität der Germanischen 
Neuen Medizin einfach nicht zur Kenntnis oder antwortet auf 
mehrmalige Beweisanträge für die Richtigkeit der Germanischen 
Neuen Medizin auf Urkundenbasis einfach nicht. Stattdessen stellt 
es seine Ignoranz durch Ladung eines franz. Sektenbeauftragten 
noch unter Beweis. Es werden nicht einmal die primitivsten 
Menschenrechte eines Angeklagten respektiert. 

Nachdem ich nun schon 2 Termine nicht wahrnehmen konnte, 
- einmal, weil ich zu spät vom Gericht geladen worden war, und 
das andere Mal weil ich gesundheitlich nicht auf der Höhe war, 
wurde ich dennoch in Abwesenheit verurteilt. 

Allerdings wurde sogar noch vor dem Prozess, bereits ein 
internationaler Haftbefehl ausgefertigt, so dass ich den Prozess 
nur in Handschellen bzw. vom Gefängnis aus hätte erleben können. 
Jedenfalls wurde das 1. Urteil (in Abwesenheit) aufgehoben, aber 
ich wurde erneut verurteilt: Diesmal zu 1 Vi Jahren Gefängnis - 
davon 9 mit und 9 Monate ohne Bewährung. Außerdem zu einer 
Geldstrafe. 


384 


Nun wurde ein neuer Termin (26.05.) angesetzt, aber gleichzei¬ 
tig vom Gericht in Chambery ein medizinisches Gutachten ange¬ 
ordnet. 

Während ich noch auf das Ergebnis dieser Untersuchung bzw. 
auf eine diesbezügliche entscheidende Benachrichtigung vom 
Gericht wartete, hat in Chambery der Prozess am 26. Mai 2004 
bereits stattgefunden - ohne dass ich davon eine Ahnung hatte. 

Schließlich bin ich und auch mein Anwalt davon ausgegangen, 
dass das Gericht uns zuvor das Ergebnis des Gutachtens mitteilen 
würde, ob ich denn überhaupt zum Termin erscheinen muß oder 
nicht. 

Die Cour D'Appel de Chambery hat aber das Berufungs¬ 
verfahren gegen mich - ohne weitere Mitteilung/Ladung bzw. 
Kenntnis meines Anwalts oder meiner Person einfach durchgeführt. 

Wie aus heiterem Himmel habe ich am 27. Mai 2004 ein Fax 
aus Frankreich bekommen, von einem Zeitungsartikel mit der 
Überschrift: Hamer aux abonnes absents - zu deutsch: Hamer 
auf Tauchstation. 

In dem Artikel heißt es auszugsweise (frei übersetzt): 

Zum sechsten Mal kommt die Sache Hamer, ewiger Abwesen¬ 
der, und seine umstrittene Krebsheilungsmethode vor Gericht. 
Nebenkläger haben vor der Gerichtschranke ihren Schmerz geäu¬ 
ßert. Um einen europäischen Haftbefehl fordern zu können, hat 
der Oberstaatsanwalt eine ausreichende Strafe gegen ihn ver¬ 
langt... 

„Die Staatsanwaltschaft wartet auf die Entscheidung des Gerichts, 
um eine weitere Verfolgung zu veranlassen", so Jacqueline 
Dufournet... 

„ Während Hamer der Justiz den Stinke finger zeigt, wird die Methode 
immer weiter durch das Internet verbreitet", sagte Frau Joelle 
Vernay, die Anwältin des UNADFI. „Was kann man tun, um Hamer 
zu stoppen, im wahrsten Sinne des Wortes?" 

Frau Jacqueline Dufournet hat vom Gericht verlangt „ihn zu 
einer ausreichenden Strafe" zu verurteilen, um einen europäischen 
Haftbefehl an fordern zu können. Wörtlich: „wenigstens ein Jahr 
Gefängnisstrafe." 

Während der Gerichtsverhandlung appellierte Frau Dufournet 
an den europäischen Justizhof und bekräftigte diesen Wunsch. 

Mein Anwalt hat gleich am 27.05.04 an das Gericht geschrie¬ 
ben: „...haben wir zu unserem Entsetzen aus der Zeitung erfahren, 
dass eine Gerichtsverhandlung stattgefunden hat! Hiervon hatte 
weder der Angeklagte noch der Unterzeichner als Rechtsanwalt 
Kenntnis. Der Angeklagte ist gar nicht geladen worden." 

Im Nachhinein wird die Sache nun so ausgelegt, als ob ich 


385 


einfach ohne Grund der Verhandlung ferngeblieben wäre, 
obwohl mir der Termin bekannt gewesen sei. 

Folglich wurde das Urteil als „contradictoire" bezeichnet, d.h., 
so behandelt, als ob ich beim Prozess anwesend gewesen bin. 

Wenn man von dieser geradezu wahnsinnigen Verbrechens¬ 
konstruktion für diesen Kasperle-Schauprozess mal absehen 
würde, das heißt so tun würde, als gäbe es eine solche abenteuer¬ 
liche Anklagekonstruktion, dann gälte folgendes: 

Jeder Angeklagte auf der ganzen Welt hätte doch norma¬ 
lerweise das Grundrecht eines Angeklagten, dass ihm nachgewie¬ 
sen würde: Die Germanische Neue Medizin ist im naturwissen¬ 
schaftlichen Sinne falsch. 

Aber hier ist das Gegenteil der Fall ! 

Kein Gericht antwortet auf X Beweisanträge für die Richtigkeit 
der Germanischen Neuen Medizin - auf Urkundenbasis. 

Wenn aber jemand eine Methode oder Möglichkeit weiß, wie 
95 bis 98% der an Krebs erkrankten Patienten wieder gesund 
werden können, und diese armen Patienten nicht nach bestem 
Gewissen informiert, dann ist er in meinen Augen ein Schuft! 

Gerichte, Behörden, Minister, Ärztekammern etc., die bewusst 
diese Erkenntnisunterdrückung unterstützen und in den 
vergangenen 23 Jahren unterstützt haben, sind in meinen Augen 
allesamt Täter des schlimmsten Verbrechens der Mensch¬ 
heitsgeschichte. 

Das Letzte! 

Pressemeldung: 

(aus Startseite Nachrichten International - http://www.l23recht.net) 

Deutscher „Wunderheiler" in Frankreich zu drei Jahren verurteilt - Hamer hei 
Prozess abwesend - Europäischer Haftbefehl droht 
„Der selbst ernannte deutsche „ Wunderheiler" Ryke Geerd Hamer 
ist in Frankreich in Abwesenheit zu drei Jahren Gefängnis verurteilt 
worden. Das Berufungsgericht im ostfranzösischen Chambery befand 
den 68-jährigen am Donnerstag des Betrugs und der Komplizenschaft 
bei der illegalen Ausübung medizinischer Tätigkeit für schuldig. In 
erster Instanz war Hamer vor vier Jahren zu 18 Monaten Gefängnis 
und einer Geldstrafe von rund 7000 Euro verurteilt worden. Die 
Staatsanwaltschaft hatte eine hinreichend lange Haftstrafe gefordert, 
um einen europäischen Haftbefehl erwirken zu können. Dafür reichte 
das Strafmaß aus der ersten Instanz nicht aus , weil von den 18 
Monaten - 9 zur Bewährung ausgesetzt worden waren. Für den 
europäischen Haftbefehl ist eine Gefängnisstrafe von mindestens 
12 Monaten ohne Bewährung erforderlich. 

Zwei Anhängerinnen der Theorien Hamers hatten 1985 in Chambery 


386 


den Verein „Stoppt den Krebs" gegründet. Nach Überzeugung der 
Staatsanwaltschaft starben mehrere Patienten, nachdem sie dem 
Rat der beiden Frauen gefolgt waren und ihre Therapie abgebrochen 
hatten. Hamer war in Deutschland bereits 1986 die Zulassung als 
Arzt entzogen worden. Vor neun Jahren sorgte er durch den Fall des 
krebskranken Mädchens Olivia europaweit für Aufsehen. Auf seinen 
Rat hin hatten die Eltern der Achtjährigen deren Behandlung im 
Krankenhaus verweigert und waren mit ihr nach Spanien geflohen. 
Erst ein richterlicher Beschluss ermöglichte die Heilung des 
Mädchens." 

Wenn die Germanische Neue Medizin von einem Gericht als 
falsch, als Verbrechen und als Sekte deklariert werden darf, ohne 
Behandlung des Beweisantrages, dann ist das nicht nur absolut 
ungesetzlich, sondern auch ein eklatantes Verbrechen. Dabei 
handelt es sich hier weder um eine Sekte oder Religion sondern 
um Medizin, dazu die einzige naturwissenschaftliche Medizin. 

Darüber hinaus hat sich die franz. Justiz mit der vorsätzlichen 
Unterlassung nicht nur 10 Jahre internationalen Haftbefehl gegen 
mich erschwindelt, sie hat mich auch nonstop terrorisiert, einen 
Sektenbeauftragten beigezogen und das alles mit Hilfe eines 
fingierten Prozesses, wegen eines 15 Sekunden Telefonates 
meines Sohnes mit der Präsidentin der ASAC. Unvorstellbar! Ich 
habe, wie ja bereits aufgeführt, auch niemals eine einzige Akte 
eines Nebenklägers sehen dürfen. Ich kenne keinen einzigen von 
ihnen. 

Das Ziel der franz. Justiz ist es offenbar, mich hinter Schloß 
und Riegel zu bringen, oder durch Zwangshospitalisierung für den 
Rest meines Lebens in einer psychiatrischen Klinik zu versenken, 
um die Verbreitung der Germanischen Neuen Medizin zu stoppen. 
Nach dem Motto: der Mensch ist ja verrückt - also seine 
Germanische Neue Medizin ebenso. 

Die Willkür dieses Verbrechens ist schon daran zu erkennen, 
dass man mich vor 4 Jahren noch zu 18 Monaten Gefängnis 
verurteilt hat und jetzt - zu 3 Jahren - obgleich sich am 
„Tatbestand" ja überhaupt nichts geändert hat, außer, daß man, 
um einen europäischen Haftbefehl durchsetzen zu können, eine 
dreijährige richterliche Verurteilung und eine geeignete 
Rechtfertigung braucht, die wiederum nur aufgrund des 
Betrugsvorwurfes erfüllt werden kann. 

Um aber überhaupt einen europäischen Haftbefehl durch¬ 
führen zu können, gibt es ganz bestimmte Voraussetzungen, die 
erfüllt sein müssen, und die sind in einem sog. Katalog, der „32 
Straftaten" beinhaltet, festgehalten. In diesem Katalog ist die 
„Ausübung illegaler medizinischer Handlungen" nicht aufgeführt, 


387 


wohl aber die Straftat des Betrugs. Auch wenn es Unterschiede 
zwischen den einzelnen nationalen Gesetzen gibt, so müssen 
bei Betrug zwei Voraussetzungen erfüllt sein: Vorsätzliche 
Irreführung, Täuschung, oder eine in Geldwerten ausdrückbare 
Schädigung vorliegen. Also wurde mir vorgeworfen, ich hätte durch 
die Verbreitung meines in franz. Sprache übersetzten Buches, 
das mit meinem Namen signiert ist, mich der Mittäterschaft bei 
der Ausübung illegaler medizinischer Handlungen bzw. Ausübung 
der Heilkunde und des Betruges schuldig gemacht, obwohl ich in 
Frankreich niemals medizinische Handlungen ausgeübt habe. 
Außerdem bleibt auch noch der Vorwurf der Betrugsabsicht, mich 
eines falschen Titels bedient zu haben. 

Da ich aber immer noch Dr. med. bin, was man mir im Übrigen 
auch nicht aberkennen kann - unabhängig von der Tatsache, daß 
man mir die Approbation in Deutschland entzogen hat - ist hier 
der Tatbestand des Betrugs durch Führung meines Titels bzw. 
Signierung meiner Bücher ebenfalls nicht erfüllt. Es werden einfach 
immer wieder neue Straftaten konstruiert, um eine Verurteilung 
rechtfertigen zu können. Und das ganze nennt sich dann 
„Rechtsstaat”. 

Ich für meinen Teil habe alles Menschenmögliche getan, das 
schönste Geschenk, das Gott uns Menschen jemals gemacht hat, 
nicht nur Euch zu vermitteln, sondern ich habe auch 23 Jahre 
dafür gekämpft, daß es den Patienten und der gesamten 
Menschheit - Juden wie Nichtjuden - zugute kommen darf. Daß 
dieses Göttergeschenk aber zum schlimmsten Verbrechen der 
Menschheitsgeschichte mißbraucht wurde, habe ich nicht gewollt 

und gottlob auch nicht zu verantworten. 


388 


Weitere Rabbinerbriefe 

Im Juni bekam ich eine Nachricht einer italienischen Ärztin, ob ich 
bereit wäre mir ein junges Mädchen anzusehen, dem niemand mehr 
helfen könne. Sie sei die Nichte eines Rabbiners, der sie zu mir 
schicken möchte. Nun, ich sagte nach einigen Überlegungen 
schließlich zu. Das Mädel kam mit ihrer Freundin zu mir und im 
Laufe der Unterhaltung habe ich erfahren, dass ein anderer Onkel 
ebenfalls Rabbiner ist und gleichzeitig Radiologe. 

Bei Ihrer Abreise habe ich sie gebeten, den beiden Herren ein 
Schreiben von mir mitzunehmen und persönlich abzugeben. 

Alhaurin el Grande, den 11. Juni 2004 

Herrn 

Oberrabbiner von Italien 
von Italien 
Rav Yitzack Hazan 
c/o Benjaminson HAZAN 
Via Ruggero Fanro 95 
I - 00197 Roma / Italia 

Sehr geehrter Herr Oberrabbiner Y. Hazan, 

ich gebe meinen Brief Ihrer Nichte mit, damit sie Ihnen diesen 
persönlich aushändigt. 

Sie haben ja Ihrer Nichte - wie sie mir berichtet hat - mein 
italienisches Buch - Vermächtnis einer Neuen Medizin - 
(Testamento per una Nuova Medicina), empfohlen und ihr gesagt, 
das sei richtig. 

Dass Sie Ihre Nichte zu mir nach Spanien geschickt haben, ehrt 
mich, und ich werde mir auch alle Mühe geben, ihr zu helfen, 
soweit es in meiner Macht steht. 

Aber ich habe ein Problem: 

So wie Ihre Nichte, warten derzeit alle Patienten darauf, dass 
ihnen mit der Neuen Medizin geholfen werden kann, was jedoch 
immer noch nicht möglich ist, wie Sie wissen, wenn Sie mein Buch 
gelesen haben - denn dann kennen Sie ja auch die Rabbiner¬ 
briefe. Ich vermute, dass Sie als Lubowitcher Oberrabbiner mit 
Sicherheit bestens bekannt waren mit dem Lubowitcher Weltober¬ 
rabbiner Dr. med. Menachem Mendel Schneersohn in New York, 
ebenfalls mit dem Lubowitcher Oberrabbiner Ben Josue Denoun- 
Danow in Paris. Also ein kleiner Anruf würde notfalls genügen um 
festzustellen, dass jedes meiner Worte der Wahrheit entspricht. 


389 


Mein Problem und das der Patienten ist, 

dass durch die Befolgung der Anordnung des Lubowitcher Welt¬ 
oberrabbiners Dr. med. Menachem Mendel Schneersohn - den 
Nichtjuden die Erkenntnis der Neuen Medizin zu unterdrücken - 
seit 1984, dem Zeitpunkt der Überprüfung der Neuen Medizin, 
durch das von Schneersohn einberufene Medizinergremium (mit 
dem Ergebnis, dass die Neue Medizin richtig sei), dass seither in 
den letzten 20 Jahren allein in Deutschland ca. 15 Millionen 
Patienten mehr oder weniger vorsätzlich umgebracht worden sind 
- weltweit ca. 2 Milliarden. 

Das schönste Geschenk, das Gott uns Menschen jemals gemacht 
hat, wurde dadurch zum schlimmsten Verbrechen der 
Menschheitsgeschichte missbraucht. 

Ihr Problem 

oder vielmehr das Ihrer Glaubensbrüder ist, dass man inzwischen 
auf der ganzen Welt die „Briefe an die Rabbiner" kennt und natür¬ 
lich auch um die Zusammenhänge weiß. 

Dadurch entsteht notgedrungen - dem Himmel sei's geklagt - 
ein globaler antisemitscher Haß, den ich nicht zu verantworten 
habe. Ich brauche Ihnen ja nicht zu erzählen, welche Strafen der 
Talmud vorsieht, wenn die Sache immer weiter ruchbar wird und 
das Ansehen aller Juden dieser Welt quasi auf Null gesetzt wird. 
Glauben Sie mir, Herr Oberrabbiner, ich weiß mehr, als meine 
Gegner annehmen, auch wenn ich Tag und Nacht abgehört und 
observiert werde. 

Auch Ihre Nichte hat mir freimütig erzählt, dass sie keinen 
Lubowitcher Juden kennt, der sich gegen Krebs mit Chemo bear¬ 
beiten lässt. Das könnte doch für uns der Beginn sein, über 
gewisse Dinge nachzudenken: Wir haben zwar nicht das gleiche 
Problem, aber beide ein Problem an der gleichen Sache: 

Der Germanischen Neuen Medizin. 

Was können wir also mit den unterschiedlichen Problemen an der 
gleichen Sache tun? 

Ich meine 

1. so schnell wie möglich erst mal das Verbrechen beenden, 

2. öffentlich (Medien, Presse etc.) verkünden, dass die Neue 
Medizin richtig ist, 

3. den Nichtjuden das Bedauern ausdrücken, und erklären, wie 
dieses globale Verbrechen passieren konnte. 

Der 1. Schritt der Versöhnung könnte der sein, dass Sie sich dafür 
einsetzen, dass der Wahnsinnsprozess gegen mich bei der Cour 
d'Appel in Chambery unverzüglich eingestellt und auch der inter¬ 
nationale Haftbefehl aufgehoben wird. 


390 


Ferner, dass mir eine Klinik zur Verfügung gestellt wird, wo ich 
alle Patienten, Juden wie Nichtjuden nach der Germanischen 
Neuen Medizin behandeln und Ärzte ausbilden kann. 

Und nicht zuletzt, dass mir die zu Unrecht entzogene Approbation 
zurückgegeben wird. 

Ich bin auch gerne bereit, mich mit Ihnen zu treffen, um Einzel¬ 
heiten zu besprechen - sobald ich mich wieder frei bewegen 
kann, ohne gleich damit rechnen zu müssen verhaftet zu werden. 
Meine Intention ist nicht die Rache, sondern ich möchte gleiches 
Recht für alle Patienten dieser Welt. 

Ich meine und hoffe, es müsste doch für uns beide möglich sein, 
diesen globalen Krieg - Juden gegen Nichtjuden - zu stoppen, 
bevor er die ganze Welt ins Chaos versenkt. 

In diesem Sinne bin ich mit den besten Grüßen 


Alhaurin el Grande, den 11. Juni 2004 


Herrn 

Oberrabbiner der Sepherdim 
von Italien 
Rabbino Capo 
Riccardo Di Segni 
Facharzt für Radiologie 
I - 00197 Roma / Italia 

Sehr geehrter Herr Oberrabbiner Di Segni, 

Ihre Verwandte, die von Ihrem Lubowitcher Oberrabbiner-Kolle¬ 
gen Yitzack Hazan zu mir geschickt worden war, wird Ihnen diesen 
Brief überbringen. 

Sie sind Radiologe, wie ich erfahren habe, darum schicke ich 
Ihnen mein Buch, damit Sie sich ganz und gar informieren kön¬ 
nen. 

Wenn allerdings Ihr Lubowitcher Kollege Y. Hazan die Germani¬ 
sche Neue Medizin so gut kennt, dass er seine eigene Nichte, die 
ja auch Ihre Verwandte ist, zu mir nach Spanien schickt, dann 
werden Sie sie als Mediziner natürlich genau so gut kennen. 
Deshalb bitte ich Sie um Hilfe, bei einem Problem, das uns beide 
angeht. 

Auch wenn wir nicht dasselbe Problem haben, so haben wir 
dennoch ein Problem an der gleichen Sache: denn es geht um die 
Germanische Neue Medizin. 


391 



Alles begann, wie Sie wissen, 1984 nach dem Erscheinen meines 
1. Buches „Krebs - Krankheit der Seele". 

Damals rief Ihr Lubowitcher Kollege, der sog. Weltoberrabbiner 
Dr. med. M. M. Schneersohn, ein Ärztegremium zusammen und 
überprüfte die Neue Medizin. Er kam mit seinem Gremium zu dem 
Ergebnis, dass die Neue Medizin ganz sicher richtig sein müsse. 
Daraufhin schrieb er, wie mir der französische Lubowitcher Ober¬ 
rabbiner Denoun-Danow seinerzeit berichtet hat, weltweit an alle 
Rabbiner, dass in Zukunft die jüdischen Patienten nur noch nach 
der Neuen Medizin therapiert werden sollen. 

Das wissen Sie ja als Radiologe mit Sicherheit auch. 

Aber er schrieb auch, dass man die nicht-jüdischen Patienten 
weiterhin mit Chemo, Bestrahlung und Morphium „behandeln" soll 
- was soviel wie „umbringen" heißt. 

Auf diese Weise wurden bisher weltweit schätzungsweise 2 Milliar¬ 
den Menschen umgebracht. 

Darüber hinaus ließ er wider besseres Wissen weltweit in der 
jüdischen Presse verkünden, dass die Neue Medizin falsch und 
Hamer ein Scharlatan sei. 

Dies hatte nicht nur für die Patienten katastrophale Folgen, 
sondern mir wurde daraufhin die Approbation entzogen und ich 
habe sogar über ein Jahr im Gefängnis gesessen. 

Zurzeit versucht die französische Justiz mich in ihre Gewalt zu 
bekommen, mit einem Internationalen Haftbefehl, obwohl die 
Neue Medizin - jetzt Germanische Neue Medizin - schon zigmal 
überprüft und für richtig befunden worden ist. 

Ich brauche Sie ja als Radiologe nicht zu belehren, was eine 
naturwissenschaftliche Verifikation am nächstbesten Fall ist. 

Solche öffentlichen Verifikationen wurden für die Germanische 
Neue Medizin bisher 30-mal durchgeführt. 

In der Schulmedizin - mit ihren ca. 5000 Hypothesen - kann man 
so etwas nicht durchführen. Hier ist überdies alles eingeteilt in 
„gutartig" und „bösartig". Aber diese Begriffe gibt es in der Natur¬ 
wissenschaft nicht. Hier gibt es nur sinnvolle Vorgänge. 

Dass die Germanische Neue Medizin im naturwissenschaftlichen 
Sinne richtig ist, daran dürfte es wohl keinen Zweifel mehr geben. 
Dass die Erkenntnisse der Neuen Medizin - auf Geheiß Ihres 
Lubowitcher Oberrabbiner-Kollegen Schneersohn durch Rufmord 
und Desinformations-Kampagnen für Nichtjuden durch die gesam¬ 
te jüdische Presse unterdrückt wurde, darüber gibt es auch 
keinen Zweifel mehr. Und dass die Juden mit der Erkenntnis der 
Neuen Medizin zu 98 % Krebs überleben, während die Nichtjuden 
zu 98 % mit Chemo und Morphium sterben - das ist Ihnen ja 
wohl als Fachmann hinlänglich bekannt. 


392 


Das ist überhaupt mit Abstand das größte Verbrechen der 
Menschheitsgeschichte. 

Nun zu unserem gemeinsamen Problem: 

Wie Sie mit Sicherheit wissen, grassieren die „Rabbinerbriefe'' 
bereits in der ganzen Welt herum. Und natürlich kennt man auch 
die Zusammenhänge. Es ist nur eine Frage der Zeit bis der immer 
weiter um sich greifende Hass der Patienten oder Angehörigen der 
umgebrachten Patienten gegen Ihre Glaubensbrüder die Welt in 
ein Chaos stürzt, das ich weiß Gott nicht zu verantworten habe. 

Die Frage ist, ob Sie bei der Bewältigung des Verbrechens helfen 
wollen. 

Sie hätten z.B. die Möglichkeit, mit einem ehrlichen Brief - zumal 
als Radiologe - den Massenmord zu stoppen und würden damit 
Ihren Glaubensbrüdern wahrscheinlich den allergrößten Dienst 
erweisen. 

Mir geht es um die Patienten - ob Juden oder Nichtjuden. Alle 
haben ein Recht darauf nach der Germanischen Neuen Medizin 
gesund zu werden. 

Ich hoffe sehr, dass ich von Ihnen bald eine Antwort erhalte, die 
Ihrem Amte würdig ist. 

In diesem Sinne 
mit den besten Grüßen 


Weder 

Oberrabbiner Rav Yitzack Hazan 
noch 

Oberrabbiner Riccardo Di Segni 
haben mir geantwortet. 


Daraufhin habe ich im August einen Brief an den Oberrabbiner 
Moishe-Aryl Friedmann nach Wien geschrieben, der sich in einem 
Interview geäußert hat, daß er die Verbrechen der Zionisten nicht 
unterstützt. 


393 



Alhaurin el Grande, den 25. August 2004 


Herrn 

Oberrabbiner 
Moishe-Aryl Friedmann 
Fruchtgasse 3 
A - 1020 Wien 


Sehr geehrter Herr Oberrabbiner 

mit einem schwierigen Problem wende ich mich an Sie, den 
orthodoxen Oberrabbiner von Wien, nachdem ich leider von Ihrem 
Kollegen Segnie, dem orthodoxen Oberrabbiner von ROM und 
Röntgenologen, keine Antwort auf den beigefügten Brief erhalten 
habe. 

Ich beziehe mich auf ein Interview von Ihnen, von der National¬ 
zeitung ins Internet gesetzt, vom 07.06.2002. 

In dem sagen Sie, dass Sie die Verbrechen der Zionisten nicht 
unterstützen. 

Das Problem ist folgendes: 

Seit 20 Jahren praktizieren alle Juden - Lubawitscher oder Chas- 
sidim genauso wie die Orthodoxen oder Sephardim - die Germa¬ 
nische Neue Medizin. 

Damals hat Ihr Lubawitscher „Kollgege", der von vielen 
Lubawitschern fast als Messias betrachtet wurde (Dr. med. M. 
Mendel Schneersohn), Weisung an alle Rabbiner der Welt gegeben 
(ich nehme an, auch an die orthodoxen Juden), die Germanische 
Neue Medizin im Falle von Krebs bei den jüdischen Patienten 
anzuwenden - jedoch bei Nichtjuden nicht. 

Das hat bis heute zur Folge, dass die Nichtjuden weiter zu 98% 
unter Chemo und Morphium sterben. 

Herr Oberrabbiner Friedmann, wenn wirklich die orthodoxen 
Juden hier mitgemacht haben bei diesem Verbrechen (man sagt: 
der Hehler ist nicht besser als der Stehler), dann haben sich auch 
die orthodoxen Juden an diesem größten Verbrechen der 
Menschheitsgeschichte mitschuldig gemacht. 

Dann würden auch sie auf ewig den Fluch der ganzen Menschheit 
auf sich geladen haben. 

Ich wäre froh, wenn Sie mir schreiben könnten: Wir orthodoxen 
Juden haben von dem Verbrechen der Zionisten wirklich nichts 
gewusst. Uns haben die Zionisten auch mit Chemo und Morphium 
exekutiert, genauso wie die 1500 Patienten die allein täglich in 
Deutschland sterben. 


394 


Sie könnten dann das zionistische Megaverbrechen der Massen¬ 
vernichtung aufdecken und den an Krebs erkrankten Patienten auf 
der ganzen Welt helfen. 

Ich sehe Ihrer Antwort sehr gespannt entgegen - und die Patien¬ 
ten auch. 

Mit freundlichen Grüßen 
P.S. 

Ich erlaube mir, Ihnen mein neues Büchlein „Krebs - und alle sog. 
Krankheiten" beizufügen, sowie eine Diskette mit einem Inter¬ 
view, in dem eine sehr seriöse belgische Dame über ihre jüdische 
Freundin berichtet, die in einer belgischen Klinik wegen eines 
„hochmalignen" großen Sigma-Carcinoms operiert werden sollte: 
(5 Std. - mit künstlichem Darmausgang, Chemo u. Bestrahlung). 
Eine halbe Stunde vor der Op. wurde sie von einem jüdischen 
„Onkologen" gerettet, der ihr gesagt hat, wenn sie seine Mutter 
wäre, würde er sagen: geh nach Hause, gar nichts passiert, 
komm in 3 Monaten (nach der Konfliktlösung) wieder zu mir. 
Außerdem wir wollen das nicht mehr Sigma-Carcinom nennen, 
sondern nur noch Sigma-Entzündung. 

Seither haben die Juden auf der Welt keine Carcinome mehr, 
sondern nur noch Entzündungen, die man natürlich nicht mit 
Chemo „bearbeiten" braucht, mit zu 98% Mortalität - 
(laut deutschem Krebsforschungszentrum Heidelberg). 

Ich bin verzweifelt, denn ich weiß nach diesem jüdischen Mega¬ 
verbrechen keine Form des Zusammenlebens von Juden und 
Nichtjuden mehr. 


Keine Antwort! 

Nachfolgend noch 2 weitere Briefe - 
aus dem Jahre 2002 und 2003 


395 


Alhaurin el Grande, den 28.11.2002 


An 

Israel Shahak 
über Lühe - Verlag 
Postfach 1245 
D - 24 390 Süderbrarup 

Sehr geehrter Herr Shahak! 

Bei Ihnen hoffe ich eine Antwort zu bekommen auf die Frage 
nach dem schlimmsten Verbrechen der Menschheitsgeschichte, 
die Ihre Religionsgemeinschaft ganz offensichtlich begangen 
hat und noch weiter begeht. Ich lege Ihnen meine Briefe anbei: 

1. Schreiben an Oberrabbiner Menachem Schneerson 1986 

2. Schreiben an den Präsidenten des Zentralrates der Juden 
vom 06.12.2000 

3. Schreiben an den Präsidenten des Zentralrates der Juden 

vom 10.01.2001 

4. Schreiben an Oberrabbiner Denoun, Paris vom 05.03.2001 
Die Herren glauben anscheinend, sie könnten durch Schweigen 
noch aus der Sache herauskommen, dabei morden sie jeden Tag 
weiter, allein in Deutschland werden jeden Tag 1000 Nichtjuden 
von Ihren Glaubensbrüdern geschächtet. 

Mit Ihnen kann ich dieses Verbrechen besprechen, weil Sie als 
Rabbiner bei Ihrer brillianten Talmudkenntnis (siehe Ihr Buch 
„Jüdische Geschichte - Jüdische Religion") wissen, was ich meine. 
Dass die Juden schon zwischen 1982 und 84 durch ihr obersten 
Medizingremium unter Welt-Oberrabbiner und Arzt Mernachem 
Schneerson die Neue Medizin durch Verifikation nachgeprüft 
haben - Ergebnis: sie ist ganz ohne Zweifel richtig! - das hat mir 
der Oberrabbiner Denoun in Paris 1986 verraten. Das kann ich 
beeiden. Auch dass M. Schneerson an alle Rabbiner der Welt, 
insbesondere natürlich seine chassidischen, geschrieben und 
angeordnet hat, ab sofort alle jüdischen Patienten nur noch nach 
dieser als richtig erkannten Neuen Medizin zu behandeln, das 
kann ich ebenfalls beeiden, auch, dass man es allen nicht¬ 
jüdischen Patienten verschweigen soll. 

Von da ab beginnt das Verbrechen durch den talmudischen Hass, 
der verbreitet, es den Nicht-Juden nicht nur nicht mitzuteilen, 
dass die Neue Medizin richtig ist und eine 98%-ige Überlebens¬ 
chance, z.B. bei Krebs, hat, sondern alle jüdischen Presse- und 
Fernsehorgane, und das sind 99 % - propagieren eitrigst für 
die Nichtjuden Chemo und Morphium, von denen jeder 
inzwischen weiß, dass dabei 98 % der Patienten sterben (laut 
Deutschem Krebsforschungs-Zentrum Heidelberg). 


396 


Dass das so ist, wissen Sie als Rabbiner und ich als Theologe. 
Sie beschreiben in Ihrem oben angeführten Buch sehr treffend, 
dass jedem Juden schlimmste Strafen drohen würden, wenn er 
diese Überlebensmöglichkeit durch die Neue Medizin seinen 
Mitjuden verschwiegen hätte. 

Dass also seit 1982 oder 83 alle Juden dieser Welt - heimlich - 
Neue Medizin praktizieren, ist jüdisch-talmudisch gesehen 
sozusagen selbstverständlich. 

Dass aber Ihre Juden diese vielleicht schönste und beglückendste 
Entdeckung der Menschheitsgeschichte gleich dazu missbrauchen 
würden (bisher) 2 Milliarden Nichtjuden-Patienten umzubringen, 
vorsätzlich und aus niedrigsten Beweggründen, disqualifiziert Ihre 
Glaubensbrüder auf ewig aus der Gemeinschaft der Menschen. 
Stellen Sie sich auch, bitte, das Szenario vor: Die Hälfte aller 
Onkologen in Deutschland, so weiß ich aus sicherer Quelle, sind 
jüdischen Glaubens. Wird nun ein Patient zu einem solchen jüdi¬ 
schen Onkologen geschickt, dann sagt er: „Schalom, Schalom". 
Daraufhin wird er, gesondert, nach meiner germanischen Medizin 
behandelt und überlebt zu 98%. 

Ein anderer Patient kommt zu dem gleichen jüdischen Onkologen 
und sagt: „Guten Tag, Herr Chefarzt". 

Dieses „arme Schwein" hängt schon eine halbe Stunde später am 
Chemo-Tropf. Nach 3 Monaten ist er gewöhnlich tot. 98% sterben 
innerhalb von 7 Jahren, jüdische Patienten ohne Chemo nur 2 %. 
Herr Shahak, Sie wissen so gut wie ich, dass im Talmud auch 
schlimmste Strafen angeordnet sind für die, deren Mord und 
Betrug ruchbar wird und die ganze jüdische Glaubensgemein¬ 
schaft quasi auf ewig unter die schlimmsten Massenmörder 
einordnet. Und genau das wird hier der Fall sein. 

Ich habe, was Sie aus meinem Schreiben an Weltoberrabbiner 
Menachem Schneerson sehen, damals gewarnt. Aber die israeli¬ 
sche Selbstüberheblichkeit und Skrupellosigkeit hat darauf nur 
mit umso brutalerer Erkenntnisunterdrückung geantwortet. Der 
„Erfolg" sind die 2 Milliarden Ermordeten. 

Wenn Sie, Herr Shahak, mir auf meinen Brief auch nicht antwor¬ 
ten möchten, dann schreiben Sie mir wenigstens, dass Sie das 
nicht wollen. 

Mit freundlichen Grüssen 


397 


P.S.: 


Bisher wurde ich jedes Mal - wie Sie es in Ihrem Buch treffend 
schildern von Rabbinergerichten verurteilt, der Mörder meines 
Sohnes, selbst durch seine Mutter geb. „Coburg" Jude, von einem 
eigens für ihn konstituierten Rabbinergericht freigesprochen, 
wegen eines konstruierten 1 : 10 Millionen theoretisch 
phantomatös möglichen „dubiums". 

Der jüdische Richter Colomb riet seinem Glaubensbruder, sein 
schriftliches Geständnis zurückzuziehen. 

Ein weiteres Rabbinergericht in Chambery verurteilte mich wegen 
„einmaligen Telefonates (mit der Präsidentin unserer Assoziation)" 
zu 1 V 2 Jahren Gefängnis ohne Bewährung. 6 Jahre läuft internati¬ 
onaler Haftbefehl aus Frankreich. 

Ziel: Hamer in eine französische psychiatrische Anstalt zu versen¬ 
ken bis zum Lebensende. 

In Deutschland wurde, ebenfalls in einem Rabbinergericht, wie Sie 
es beschreiben, eine Inhaftierung von 1 1/2 Jahren verfügt (wofür 
ich über 1 Jahr eingesperrt war) wegen 3 maligen unentgeltlichen 
Informierens über Neue Medizin. 

Alle diese Rabbinerrichter wissen genauso gut wie Sie und alle 
Rabbiner dieser Welt, dass die Neue Medizin richtig ist. Sonst 
würden sie sie wohl kaum mit 98%-igem Erfolg praktizieren. 

Herr Shahak, Ihre Glaubensbrüder haben nur ein „Spezial¬ 
gewissen", das bei den Grenzen Ihrer Glaubensgemeinschaft 
endet. Ihr Glauben pervertiert Ihre Glaubensbrüder zu Wölfen 
zwischen friedlichen Schafen, die alle jeden Nichtisraeli umbrin¬ 
gen wollen. 

Herr Shahak, Ihre Glaubensbrüder - nicht nur die Rabbiner, auch 
alle anderen waren ja als Nutznießer beteiligt - haben dieses 
Massenmorden 2 Jahrzehnte „durchziehen" können durch die 
verbrecherische jüdische Presse und die Macht der Freimaurer¬ 
logen, die jede einen Juden als Logenmeister haben, wie Sie ja 
selbst gut wissen. 

Aber wehe, wenn das alles jetzt ruchbar wird, dann wird vielleicht 
auch ruchbar, dass Ihre Glaubensbrüder vielleicht auch bei ande¬ 
ren Gelegenheiten nicht die Verfolgten waren, als die sie sich 
gerne hinstellen. Darüber zu forschen und die Wahrheit zu schrei¬ 
ben ist ja in unserem Land mit 2 Jahren Gefängnis bedroht. 

Helfen Sie Ihren Glaubensbrüdern, dass dieses Massenmorden 
durch Ihre Glaubensbrüder beendet wird, denn sonst werden die 
Juden in einem Jahrhunderte währenden Hass aller friedlichen 
nicht israelischen Menschen untergehen. 


398 


PPS: 


Obigen Brief schrieb ich im Mai des letzten Jahres 2001. 

Ich erzählte es im Seminar, dass ich diesen Brief geschrieben 
habe und schilderte Shahak als einen der ganz wenigen Anhänger 
des jüdischen Glaubens, der sich um Ehrlichkeit bemüht hat und 
uns einen unschätzbaren Dienst erwiesen hat, den Mechanismus 
der Rabbinergerichte zu erklären. 

Natürlich muß auch er als Rabbiner über dieses schlimmste 
Verbrechen der Menschheits-Geschichte genau Bescheid gewusst 
haben. 

Jetzt, nachdem ich diesen Brief fertiggestellt hatte, erfuhr ich, 
dass Shahak im Juli 2001 gestorben oder gestorben worden ist. 
Shahak hätte - auch wenn ich seine Ansicht über die jüdische 
Geschichte was die ältere Geschichte anbelangt, für absolut falsch 
halte - er hätte vielleicht das Format gehabt, seinen Glaubens¬ 
brüdern ins Gewissen zu reden und den religiösen Wahn, 

2 Milliarden Menschen umgebracht zu haben, vorsätzlich und 
wissentlich, zu beenden. Ob später jemals noch ein Mensch mit 
solchen religiös-wahnsinnigen Massenmördern und ihren Kompli¬ 
zen Zusammenleben kann, bleibt fraglich. Die religiös-paranoische 
Skrupellosigkeit sprengt jede menschliche Vorstellungskraft. 

Ich habe mich deshalb entschlossen meinen Brief, in memoriam 
diesem jüdischen Menschen wenigstens teilweise ehrlichen Wil¬ 
lens quasi postmortal zu schreiben und zu veröffentlichen. 



Israel Shahak 

Verstorben im Juli .2001 


399 


Alhaurin el Grande, den 03.01.2003 


An 

Rabbin Ben Dennoun-Danow Josue 
B2 9 rue Lous Blanc 
F - 75010 Paris 
Offener Brief 


Sehr geehrter Herr Oberrabbiner Denoun, 

auf meinen Brief vom 05.03.2001 haben Sie mir nicht geantwor¬ 
tet, obwohl Sie ihn erhalten haben. Ich lege ihn sicherheitshalber 
nochmals bei. 

Diesmal schreibe ich an Ihre Privatadresse. Heute wende ich mich 
aus verschiedenen Gründen nochmals an Sie. 

Zunächst möchte ich Ihnen sagen, dass ich alle meine Aufzeich¬ 
nungen, die ich 1986 in Ihrer Gegenwart aufgeschrieben habe, 
sehr gut an sicherer Stelle verwahrt habe. 

Sollte irgendwer einmal an der Richtigkeit meiner Angaben Zwei¬ 
fel haben, dann werde ich alle Einzelheiten veröffentlichen, natür¬ 
lich keine, die mit der Erkrankung Ihres Bruders in Zusammen¬ 
hang stehen, dass versteht sich von selbst. 

Sie können ja nicht ableugnen, auch nicht durch Schweigen, was 
Sie mir am 27.04.1986 zwischen 21.00 Uhr und Mitternacht über 
Ihren Weltoberrabbiner Dr. med. Menachem Mendel Schneerson 
verraten haben. Stellen Sie sich doch nochmals das Szenario vor: 
mein Freund Antoin Graf D'Oncieu und ich sind auf Ihre Bitte nach 
Paris gekommen, um Ihrem Bruder mit der Neuen Germanischen 
Medizin zu helfen - mit redlichem Willen. 

Und Sie verkündeten mir, dass meine Germanische Neue Medizin 
in Zukunft nur noch für Juden Vorbehalten ist, die damit zu 98% 
überleben dürfen, während meine deutschen nichtjüdischen 
Landsleute und alle Nichtjuden dieser Welt gezwungen werden 
sollen, weiter die idiotische jüdische Gutartig-Bösartig-Religions- 
medizin mit ihren 5000 Hypothesen zu erdulden, an der man zu 
98% an Chemo und Morphium stirbt (siehe auch deutsches 
Krebsforschungszentrum Heidelberg). 

Sie haben uns auch berichtet, wie ich notiert hatte, dass Welt¬ 
oberrabbiner Dr. med. Menachem Mendel Schneerson schon 1983 
mein Buch „Krebs, Krankheit der Seele" gelesen habe und 
daraufhin unverzüglich, wie es in solchen Fällen der Talmud 
bezüglich Juden vorschreibt, eine Konferenz aus Rabbiner-Medizi¬ 
nern einberufen hat unter seinem Vorsitz. 


400 


Diese „Verifikationskonferenz" hat, wie ich Ihnen ja schon ge¬ 
schrieben habe, festgestellt, dass die Neue Medizin zweifelsfrei 
richtig sei. Dass Schneerson daraufhin an alle Rabbiner der Welt 
geschrieben hat, sie müssten unverzüglich alle jüdischen Patien¬ 
ten nach der Neuen Medizin behandeln, ist nach dem Talmud 
geradezu zwangsläufig. Das hätte eigentlich jeder nichtjüdische 
Medizinprofessor für die Nichtjuden auch machen müssen - wenn, 
ja wenn er gedurft hätte. 

Dass aber Ihr Weltoberrabbiner Schneerson ausdrücklich ange¬ 
ordnet hat, dass man diese (meine Germanische) Neue Medizin 
allen Nichtjuden gegenüber verschweigen müsse - genau so 
haben Sie es mir berichtet! - das macht meines Erachtens diesen 
„messianischen" Weltoberrabbiner zum schlimmsten Massenmör¬ 
der der Weltgeschichte. Dazu passt, dass er mich drei Jahre 
später durch seinen Stellvertreter „Beek" Vanderby (siehe 
Photos), den obersten Chef der B'nai B'rith, nach Dänemark hat 
locken lassen, um mich dort mit Gift zu ermorden. Das wissen Sie 
genau, denn das ist ja Ihr direkter Vorgesetzter Rabbiner. 

Die Anordnung des Weltoberrabbiners haben nicht nur alle Rabbi¬ 
ner der Welt strikt befolgt, sondern alle jüdischen Großlogen¬ 
meister der B'nai B'rith haben ihre kleinen Logensklaven Chef¬ 
ärzte und Professoren angewiesen, den Massenmord an den 
Nichtjuden strikt durchzuführen, sowie alle Chefredakteure von 
Medien und Fernsehanstalten gezwungen, eine in der Geschichte 
beispiellose Erkenntnisunterdrückungskampagne gegen die Neue 
Medizin und speziell gegen meine Person zu führen („Wunderhei¬ 
ler, Scharlatan”) und alle Richter gezwungen, das Verbrechen 
mitzumachen. 

Ihren Weltoberrabbiner, den Ihre Freunde ja zeitweilig für den 
Messias hielten, wird man mal als den schlimmsten leibhaftigen 
Satan bezeichnen. 

Sie haben uns damals auch gesagt, wie ich sorgfältig notiert habe 
in Ihrer Gegenwart, dass der Weltoberrabbiner einige Rabbiner¬ 
ärzte, z.B. Sabbah, soweit ich weiß auch Ihren Bruder, beide aus 
Marseille etc. bestimmt hat, in meine Seminare in Chambery zu 
gehen, um für Ihre jüdischen Patienten herauszufinden wie die 
Neue Medizin gehandhabt wird. 

Herr Sabbah und Herr Israel, der 2 Jahrzehnte zig-Tausende von 
Nichtjuden in Villejuif umgebracht hat, aber seine jüdischen 
Glaubensbrüder stets sorgfältig ohne Chemo und Morphium am 
Leben erhalten hat, diese beiden Herren - Sabbah saß 20 mal in 
meinen Seminaren - behaupten seit kurzem, sie hätten meine 
Neue Germanische Medizin mit 20 Jahren Verspätung noch mal 
neu entdeckt. 


401 


Schon 1991 ist ein jüdischer Richter am Landgericht Köln 
(„sog. Rabbinergericht'') aufgestanden und hat gesagt: 

„Herr Angeklagter, (angeklagt wegen Verschenkens einer Gips¬ 
schiene) das Gericht gibt Ihnen von Gerichts wegen den Rat, sich 
nicht mehr mit Medizin zu beschäftigen, sondern Ihren Lebensun¬ 
terhalt mit etwas zu verdienen, was nichts mit Medizin zu tun hat, 
nur so können Sie einer Inhaftierung entgehen 
Geplant war, mich still zu legen und die Neue Medizin später 
durch Juden erneut „entdecken" zu lassen. Der gleiche Richter 
des Landgerichts Köln gab 1991 auch schließlich die sog. „Frank¬ 
furter Falle" zu, ein Zusammenspiel von 4 Gerichten (Amts- und 
Landgericht Köln, Oberverwaltungsgericht Koblenz und Cour 
d'Appell in Paris). Die Falle bestand darin, mich für den Rest 
meines Lebens in eine psychiatrische Klinik einzusperren wegen 
„Realitätsverlust", bzw. wörtl. „mangelnder Fähigkeit zur selbst¬ 
kritischen Revision" (Abschwören). Die Neue Medizin, - die damals 
schon seit mindestens acht Jahren von allen Juden der Welt mit 
98% Erfolg bei Krebs praktiziert wurde - sei falsch. Alle jüdischen 
Richter wussten, dass sie richtig ist. 

Sie müssen zugeben, Herr Oberrabbiner, dass der Massenmord 
durch Erkenntnisunterdrückung ein systematischer und absichtli¬ 
cher war. Stellen Sie sich bitte das Ausmaß und die Skrupellosig¬ 
keit des Verbrechens vor. 

Alle Chefredakteure, die die Hexenjagd gegen mich veranstaltet 
haben und lauter Lügen in ihren Zeitungen und Fernseh¬ 
sendungen gelogen haben, alle Professoren, die eine auch für 
Nichtjuden zwingend notwendige Überprüfung hätten vornehmen 
müssen, alle Richter, die eigentlich nach Ihrem Gewissen hätten 
entscheiden und die Richtigkeit der Neuen Medizin hätten prüfen 
lassen müssen, wurden durch die weltweit befolgte Anordnung 
Schneersons gezwungen, Desinteresse zu heucheln, 
wohlgemerkt: sehr wohl wissend, dass 100 Millionen jüdische 
Patienten auf der ganzen Welt diese Germanische Neue Medizin 
praktizieren und z.B. im Falle einer Krebserkrankung mit 98%- 
igem Erfolg mit dieser Neuen Germanischen Medizin überlebt 
haben. Die Niedertracht und die Skrupellosigkeit des religiösen 
Wahns Ihrer Glaubensbrüder sprengt jedes Maß an Vorstellungs¬ 
kraft für Verbrechen. 

Es sind ja auch nicht nur ein paar Mitglieder, z.B. der jüdischen 
Oberloge B'nai B 'rith, die jeden Logenmeister jeder Loge stellen, 
sondern in den letzten 20 Jahren hat jede jüdische praktizierende 
Familie daraus den Nutznieß gezogen, d.h. einer oder mehrere 
Mitglieder haben - heimlich - durch die Neue Germanische Medi¬ 
zin überlebt. 


402 


Und jede jüdische Familie hat Mitglieder ihrer nichtjüdischen 
Nachbarn an Krebs sterben lassen, denen diese Juden sehr gut 
hätten helfen können; aber aus religiösem Wahn nicht helfen 
durften. Solche Nachbarn kann man doch nur noch als Monster 
bezeichnen. 

Herr Oberrabbi Denoun-Danow, ich biete Ihnen eine Möglichkeit 
an: kommen Sie nach Spanien und zwar möglichst mit Vollmach¬ 
ten und lassen Sie uns über dieses Megaverbrechen Ihrer Glau¬ 
bensbrüder sprechen. 

Nur eins müssten Sie dabei wissen: zu bestechen ist der Hamer 
durch nichts und niemanden auf dieser Welt. 

In diesem Sinne 

Dr. med. Mag. theol. Ryke Geerd Hamer 

P.S.: Es stellt ja wohl keine Verletzung des Arztgeheimnisses dar, 
wenn ich Ihnen folgendes wieder in Erinnerung rufe: 

Wie Sie sich erinnern, war ich ja gegen die Applikation von 8 mg 
Prednisolon i.v. alle 2 Stunden bei Ihrem Bruder. Aber Ihr Bruder 
aus Marseille der ja Arzt ist, ließ sich davon nicht abbringen. 

Heute weiß ich, dass das Cortison in solchen Fällen beim sog. 
„Syndrom" eine paradoxe Wirkung hat: d.h. statt auszuschwem¬ 
men, wird noch viel mehr Wasser eingelagert. 

Hätten wir alle zusammen gearbeitet, anstatt dass Ihre Kollegen 
die Neue Germanische Medizin für uns Germanen und alle Nicht¬ 
juden blockiert haben, dann hätten wir viel effizienter und rascher 
diese Dinge herausfinden können. Vielleicht hätte Ihr armer 
Bruder, der ja dann 3 Wochen später, am 18.05.86 starb, ohne 
Cortison nicht sterben müssen. 

Drei Dinge will ich Ihnen noch berichten, die vor Ihrer Haustüre in 
Paris und Chambery von Ihren jüdischen Freunden und Rabbiner- 
Kollegen begangen worden sind. 

1. Wir sind von unserer Chefetage angewiesen worden, 
über die Familie Hamer nichts außer nur was Schlechtes zu 
berichten: 

1979, also noch 2 Jahre vor der Entdeckung der Neuen Medizin, 
besuchte ich den jüdischen Chef des Springer-Auslandsdienstes in 
Paris, Herrn Weißenberger. Ich fragte Ihren Synagogen-Freund 
Weißenberger, warum er nur niederträchtige negative Artikel über 
die Familie Hamer schreibe, dagegen über den Mörder unseres 
Dirk, den jüdischen Prinzen Savoien nur nette. 


403 


Nachdem Herr Weißenberger zuerst seinen Assistenten aus dem 
Zimmer geschickt hatte, sagte er mir: „Herr Hamer, Sie sind 
eigentlich ein netter Mensch und Ihre Familie wäre eigentlich eine 
Vorzeigefamilie: beide Eltern Ärzte, 4 wohlgeratene hübsche 
Kinder. Aber Sie sind nun mal der Feind der europäischen Königs¬ 
häuser, weil sie nicht auf einen Prozess verzichten. Gegen einen 
solchen Prinzen (P2) bekommt man keinen Prozess. Und deshalb 
haben wir von der obersten Springer-Verlags-Chefetage die 
Weisung, über die Familie Hamer nur Schlechtes zu schreiben. 
Wenn Sie den Nobelpreis bekämen, würden wir mit Sicherheit 
keine Zeile darüber verlieren. Wenn Sie aber in einem Supermarkt 
eine Tafel Schokolade geklaut hätten, garantiere ich Ihnen, dass 
Sie in 10 cm großen Buchstaben auf der 1. Seite der Bildzeitung 
stehen würden: Dr. HAMER. „Ich bin ein Dieb". 

2. Rabbiner-Gerichtsrichter Colomb: 

Wir haben ein Dubium: der Prinz ist unschuldig. 

Im November waren die Vorbereitungen abgeschlossen für einen 
der spektakulärsten Schauprozesse eines Rabbinergerichtes Ihrer 
Freunde und Kollegen in Paris, wie Israel Shahak es in seinem 
Buch „Jüdische Geschichte - Jüdische Religion" (Lühe-Verlag) 
beschreibt. 

Der Proselyt Mitterand hatte eigens für diesen Prozess eine neue 
Gerichtskammer aus jüdischen Richtern (Colomb, David, Jordan) 
konstituiert. Für die Geschworenen war das jüdische Quartier 
(Viertel) an der Reihe. Das Rabbinergericht sollte den jüdischen 
Prinzen Savoien vom Mord freisprechen. 

Der Vorsitzende Rabbinerrichter Colomb empfahl seinem Freund 
(= Duzfreund von Mitterand), dem Großmeister der Verbrecher¬ 
loge P2, Waffenhändler, früheren Freund des Schah Resa Puch 
Lewi (= glücklicher kräftiger Lewi), dem Mörder meines Sohnes 
Dirk, er solle doch sein schriftliches Geständnis einfach zurückzie¬ 
hen. Das tat der Prinz Savoien abgesprochenermaßen mit Freun¬ 
den. Sodann konstruierte der Rabbinerrichter selbst ein Szenario: 
Es könnte doch rein theoretisch möglich sein, dass in der Sekunde 
der beiden Schüsse aus dem Karabiner K2, deren Flugbahn von 
ca. 7 Metern man fast auf den Zentimeter rekonstruieren konnte, 
dass also in der Sekunde der beiden Schüsse ein weiterer Schütze 
aus dem Wasser aufgetaucht sei, ins Schlauchboot des Prinzen 
Savoien gesprungen sei (ohne, dass es dabei zum Schwanken 
gekommen sei) und ebenfalls 2 Schüsse in der gleichen Sekunde 
wie der Prinz abgefeuert habe, aus dem gleichen Karabiner, mit 
dem gleichen Kaliber, in die gleiche Flugbahn, danach wieder 
weggetaucht sei. 


404 


Zufällig habe das niemand der 30 Umstehenden, die in 10 Meter 
Entfernung der Heldentat des Prinzen zuschauten, gesehen. 

Es war bereits weitgehend hell und außerdem hatte Marina Doria, 
seine Komplizin, das Fernlicht ihres Geländewagens auf die Szene 
gerichtet. Natürlich, so gab Rabbiner-Richter Colomb zu, sei die 
rein theoretische Möglichkeit nur mit 1:10 Millionen oder weniger 
zu bewerten. Aber dann erhob sich der Rabbiner-Richter und 
verkündete theatralisch: „Wir haben ein dubium - in dubio pro 
reo - der angeklagte Prinz ist unschuldig." 

Die Abstimmung durch die jüdischen Geschworenen war reine 
Formsache. Nach diesem Rabbiner-Schwindelgerichtsurteil gilt 
seine Durchlaucht, der Mörder meines Sohnes, jetzt als „unschul¬ 
dig". Das haben Sie ja alles aus nächster Nähe miterlebt, denn 
soviel ich erfahren habe , ist Rabbiner-Richter Colomb (= Taube) 
ja ein Kollege von Ihnen. 

Der Mörder meines Sohnes, der Chef der Verbrecherloge P2 ist, 
wurde in diesem Jahr vom italienischen Parlament und Senat auf 
Wunsch seines Logenbruders Berlusconi (hebräisch: großer 
Lukassohn) ins Land gebeten. 

Einen Tag vor Weihnachten wurde der Mörder samt Komplizin mit 
großer Herzlichkeit und Umarmung vom jüdischen Papst Woityla- 
Katz (Katz = Khan Zadok) Johannes P2 empfangen. Seinen eige¬ 
nen Attentäter Ali Aksha lässt er dagegen seit vielen Jahren 
genüsslich im Gefängnis schmachten. Jedes Jahr vergibt er ihm 
aufs Neue. 

3. In Chambery: IV 2 Jahre Gefängnis ohne Bewährung 
durch Rabbinergericht wegen: Einmaligen Telefonierens 
von Deutschland nach Frankreich ... 

7 Jahre internationaler Haftbefehl. 

Herr Denoun-Danow, Sie kennen mich: Ich bin weder ein Rassist 
oder Antisemit (wäre auch unsinnig, denn die Juden sind ja keine 
„Semiten", die es gar nicht gibt, sondern zu 95 % Khasaren, also 
Turk-Mongolen). Ich bin einfach nur ein unbestechlicher Tribun 
meiner Patienten, aller Patienten dieser Welt. 

Sie könnten meinen, Sie brauchten nicht zu antworten. 

Aber heute wären Sie wahrscheinlich sehr froh, wenn wir noch bei 
1986 wären und Sie den Mord an 2-3 Milliarden unschuldiger 
Nichtjuden rückgängig machen könnten. 

So würden Sie eines Tages froh sein, wenn Sie dieses vielleicht 
letzte Angebot ergriffen hätten, anstatt weitere Millionen Nicht¬ 
juden umbringen zu lassen. Die Wut der Nichtjuden wächst ins 
Unermessliche. 


405 


Was noch geschah' 

Am 1. August erhielt ich ein Fax mit einem Artikel aus dem Bonner 
Generalanzeiger: 

„Beschreiben, was medizinisch wirklich wirksam ist" 

Der Leiter des neuen Instituts für Qualität und Wirtschaftlichkeit 
im Gesundheitswesen, Prof. Peter Sawicki, fordert veränderte 
Strukturen, um Patienten besser zu versorgen - 
Unabhängige Informationen für die Allgemeinheit. 

Sawicki: „Wir hatten bisher keine unabhängige Stelle, die objektiv 
medizinische Inhalte beschreibt. Unabhängig heißt, nicht an Phar¬ 
maindustrie, Krankenkassen, Ärzteverbände oder andere Akteure 
des Gesundheitswesens gebunden zu sein. Deren Interessen sind 
nicht immer mit den Interessen der Patienten oder der Bevölkerung 
gleichzusetzen..." 

Also eine Art Medizin-TÜV. Das hörte sich doch gut an. 

So schrieb ich also an Prof. Sawicki einen höflichen Brief und bot 
ihm an, die Germanische Neue Medizin doch einmal auf den Prüf¬ 
stand zu stellen. Mit gleicher Post schickte ich ihm mein neues Buch, 
„Kurze Einführung in die Germanische Neue Medizin", sowie die 
beiden Habilitationsschriften (Stand 2000). 

Doch weit gefehlt: Herr Sawicki ließ mir ausrichten, daß er es 
ablehne überhaupt mit mir zu sprechen. 

Ich schrieb daraufhin zurück; 

Sehr geehrter Herr Prof. Dr. Sawicki, 

ich hatte Ihnen ja am 1. August 2004 geschrieben und dazu 
einige meiner Bücher geschickt: 

- Kurzfassung der Neuen Medizin 

zur Vorlage im Habilitationsverfahren (Stand 2000) 

- Celler Dokumentation 

- Krebs - und alle sog. Krankheiten. 

Nun ließen Sie mir am 13. August 2004, um 11.30h, durch Ihre 
sehr freundliche Sekretärin telefonisch mitteilen, dass Sie es 
ablehnen überhaupt mit mir zu sprechen. 

Ich nehme das zur Kenntnis, bitte Sie jedoch, mir meine Bücher 
wieder zurückzuschicken, da Sie ja offenbar nichts damit anfan¬ 
gen können. 

Mit freundlichen Grüßen 

Anmerkung: 

Ich habe meine Bücher - ohne Kommentar - zurückerhalten. 


406 


Daraufhin schrieb ich an die Gesundheitsministerin 

Ulla Schmidt: 


Alhaurin el Grande, den 13. August 2004 


PERSÖNLICH 

Frau 

Ministerin Ulla Schmidt 
Bundesministerium für Gesundheit 
und Soziale Sicherung 
Wilhelmstraße 49 

11017 Berlin 

Sehr geehrte Frau Ministerin, 
im Generalanzeiger Bonn vom 29.07.2004 

war unter dem Titel „Beschreiben, was medizinisch wirklich 
wirksam ist" zu lesen, dass der Leiter des neuen Instituts für 
Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen, Prof. Dr. 
Peter Sawicki, einen sog. Medizin-TÜV ins Leben gerufen hat, 
um Patienten besser versorgen zu können. 

Dies soll nach den Vorstellungen von Prof. Sawicki vor allem 
eine unabhängige Stelle sein, die objektiv medizinische Inhalte 
beschreibt, sammelt und bewertet um Vor- und Nachteile 
besser abwägen zu können, was medizinisch umsetzbar ist. 

Ich habe mir daraufhin erlaubt, beigefügten Brief an Herrn Prof. 
Sawicki zu schreiben. 

Die Antwort kam heute 11.30 Uhr telefonisch. 

Die sehr freundliche Sekretärin teilte mir mit, der Herr Profes¬ 
sor lehne es ab, mit mir überhaupt nur zu sprechen. 

Frau Ministerin, damit dürfte wohl jedem vernünftigen Men¬ 
schen klar sein - Ihnen hoffentlich auch - dass dieser Medizin- 
TÜV, mit einem jährlichen Budget von vier bis fünf Millionen 
Euro, nur eine Farce sein kann - von unabhängig ganz zu 
schweigen - denn die Germanische Neue Medizin ist schon x- 
mal auf den Prüfstand gestellt und ihre Richtigkeit jedes Mal 
bestätigt worden. 

Mein soeben erschienenes Büchlein „KREBS und alle sog. 
Krankheiten" geht Ihnen mit gesonderter Post zu. 

Ich hoffe, Frau Ministerin, Sie ziehen dann daraus die not¬ 
wenigen Konsequenzen - für die Patienten. 

Mit freundlichen Grüßen 


407 


Die Meta-Medizin 

Die Meta-Medizin ist eine gigantische, finanziell unterstützte Ein¬ 
richtung meiner Gegner. 

Kürzlich hat Herr Fieslinger, der zuvor angeblich begeisterter An¬ 
hänger der Neuen Medizin war, die Meta-„Räuber"-Medizin kreiert, 
hat alles von mir abgekupfert und verkauft nun meine Germanische 
Neue Medizin® verfälscht mit Klängen und Farben, Hypnose und 
Geistheilung sowie Homöoplacebophantasie etc... - Tenor: 

„Die Meta-Medizin basiert auf den Erkenntnissen der biologischen 
Naturgesetze und formuliert ein naturwissenschaftliches, integra¬ 
les System der Funktionsweise und Abläufe von Krankheit und Ge¬ 
sundheit. Im Meta-Medizin Verzeichnis werden die wichtigsten 
Krankheitsprogramme gesammelt, und beschrieben ... 

— Symptome 

— Konfliktinhalt 

— Zweiphasigkeit 

-- Krankheitsverlauf 

— Gehirnrelais 

-- Keimblattzugehörigkeit ... usw. „ 

Damit dürfte der letzte Rest an Zweifel wohl überholt sein; denn, 
dass meine Gegner die Germanische Neue Medizin stehlen und mit 
allem anderen vermischen wollen, damit sich nichts ändert bzw. 
alles beim Alten bleiben kann, das war schon damals in Gyhum so: 
Schiedsgericht: „Die Eiserne Regel des Krebs kann die bisher be¬ 
währten Behandlungsmethoden unterstützen, aber nicht ersetzen." 

Diese Leute von der Scientology oder Zionisten schrecken vor 
nichts zurück. Die Meta-„Räuber''-Medizin hat nun den Beweis ge¬ 
liefert. Es ist schon grausam, was man mit der medicina sagrada® 
vor hat. Ich gebe sie als Vermächtnis weiter, an Arm und Reich, 
denn mit Geld darf das nichts zu tun haben, und nun geht die 
Meta-Räubermedizin hin und will die Germanische Neue Medizin 
nicht nur verfälschen, sondern auch noch damit „das große Geld” 
verdienen. 

Ich werde 23 Jahre gejagt, verfolgt, geächtet und gehe sogar für 
die Germanische Neue Medizin ins Gefängnis, und diese „Räuber- 
Medizin” - die auf meinen Erkenntnissen basiert - ist akkreditiert 
und anerkannt. 

Mir wurde neulich berichtet: Wenn man auf der Hompage-Seite 
http://judaism.miningco.com als Suchbegriff „New Medicine” ein¬ 
gibt, würde META-MEDIZIN erscheinen! Damit dürfte dann wohl klar 
sein, wer hinter Herrn Fieslinger und seinen Räubern steht. 

Mit von der Partie ist neben Dr. med. Bader, der viele Seminare 
von mir besucht hat, auch Prof. Dr. med. E.A. Stemmann, der 1992 
die sog. „Gelsenkirchener Überprüfung” durchgeführt hat. 


408 


Prof. Stemmann war damals noch Leitender Arzt der Städti¬ 
schen Kinderklinik in Gelsenkirchen und „Fachmann" für Neuroder¬ 
mitis - auf rein schulmedizinischer Basis, versteht sich - mit 
Ernährungsumstellung und so... 

Doch nach der Verifikation von Gelsenkirchen änderte sich schlag¬ 
artig sein Bewusstsein. Wir besprachen über lange Zeit viele Fälle 
gemeinsam. Dann hörte ich längere Zeit nichts mehr von ihm und 
man berichtete mir, Prof. Stemmann hätte einen Kinderpsychologen 
vor die Nase gesetzt bekommen. 

Danach lud er mich nochmal ein, nach Gelsenkirchen zu kommen, 
doch da wollte er mich reinlegen. 

Vor ein paar Jahren hat Prof. Stemmann das sog. „Gelsenkirchener 
Behandlungsverfahren für Neurodermitis" ins Leben gerufen, das 
zwar seinen Namen trägt aber auf meinen Erkenntnissen beruht. 
Am 25.08.04 habe ich Prof. Stemmann einen Brief geschrieben: 
Sehr geehrter Herr Prof. Stemmann, 

wir haben zwar lange nichts mehr voneinander gehört, doch 1992 
waren Sie einmal sehr offen für die Neue Medizin - inzwischen 
Germanische NEUE MEDIZIN. 

Machten wir doch die allen bekannte „Verifikation von Gelsen¬ 
kirchen" miteinander. Sie lernten dabei die Germanische Neue 
Medizin kennen und verstanden anhand von vielen Fällen, die wir 
auch in Folge noch miteinander besprachen, dass auch die Neuro¬ 
dermitis nichts mit Ernährung o.ä. zu tun hat, wie Sie bis dahin 
geglaubt hatten. 

Sie machten noch Scherze und sagten, wenn Sie Visite machen 
würden, dann fühlten Sie jetzt immer „den Hamer" unsichtbar 
hinter sich stehen. Und wenn Sie dann Antibiotica oder Diäten 
anordnen würden, dann würde „der Hamer " sagen: Lassen Sie 
doch den Unsinn , Sie wissen doch, dass das alles nicht stimmt. 
Dann drehten Sie zu Ihrem unsichtbaren Gesprächspartner den 
Kopf herum und sagten: Ich muss den Assistenten doch 
irgendwas anordnen , die verstehen doch die Neue Medizin nicht." 
Damals, so glaubte ich, hatten Sie die Germanische Neue Medizin 
weitgehend verstanden. Man munkelte allerdings, Stemmann 
hätte Schwierigkeiten wegen der Neuen Medizin bzw. man hätte 
ihm einen Kinder-Psychologen „vor die Nase" gesetzt. 

1995 gab es dann einen Eklat, den ich erst jetzt im Nachhinein 
verstehe: Sie luden mich ein, mit Ihnen einen schweren 
Patientenfall zu besprechen. Ich kam ahnungslos an und glaubte, 
wir besprechen einen Fall, wie bisher schon des Öfteren, zu zweit 
oder mit dem Patienten zusammen, zu dritt. 

Aber Ihre Sekretärin sagte mir: Nein, heute findet es oben statt. 
Doch da schöpfte ich noch keinen Verdacht. 


409 


Als sie mir aber oben den großen Konferenzsaal der Klinik öffnete 
und ich dort 30 Klinikärzte antraf, die mich erwarteten, wusste ich 
mit einem Schlag, was die Uhr geschlagen hatte: Hier wollte mich 
jemand vor allen Kollegen hereinlegen und zum Narren machen, 
wahrscheinlich auf höheres Geheiß. 

Es saß dort eine Patientin mit schwerer Neurodermitis, die ich 
untersuchen sollte. Sie fragten mich, ob wir anfangen könnten. 

Ich bat, dass ich vorher das Hirn-CT der Patientin sehen könne. 
Dafür hatten weder Sie noch irgendeiner Ihrer Kollegen sich 
interessiert. Es hing in der äußersten Ecke des Saales an einem 
Lichtkasten. Ich schaute es in Ruhe an und - wusste Bescheid. 
Dann begrüßte ich die Patientin und stellte ihr in aller Ruhe eine 
gezielte Frage. Sie schaute mich an, ich nickte. Danach sprudelte 
- wie Sie sich noch erinnern werden - ein Horror-Lebenslauf aus 
ihr heraus. Sie und auch das ganze Kollegium waren zutiefst 
geschockt. Wir besprachen die Therapie, dann wurde ich verab¬ 
schiedet. Aber die Patientin erzählte mir an einem der nächsten 
Tage, was danach passiert war: Sie baten sie zu sich in Ihr 
Sprechzimmer. Dort sagten Sie zu ihr: „Frau X, das ist ja wirklich 
ungeheuerlich. 5 mal haben wir jeweils eine lange Besprechung 
gehabt und Sie haben mir nichts gesagt. Und da kommt der Dr. 
Hamer und Sie erzählen ihm vor allen Assistenten sofort die 
ganze Wahrheit Ihrer wirklichen Konflikte. Frau X antwortete 
Ihnen: „Herr Professor; Sie haben mich dumme Sachen gefragt, 
und ich merkte, dass Sie nichts wussten. Da habe ich Ihnen halt 
jeweils die zugehörigen dummen Antworten gegeben. Aber als 
der Doktor Hamer mich angeschaut hat und nur eine Frage stell¬ 
te, lag die Frage bereits direkt neben dem Ziel. Ich wusste, dass 
seine nächste Frage ins Ziel treffen würde. Deshalb habe ich 
gleich alles gesagt, denn ich spürte, dass da ein Meister am 
Werke war." Das war das letzte Mal, wo wir uns persönlich gese¬ 
hen haben. Sie waren danach völlig verändert, um nicht zu sagen 
falsch. Dabei verdanken Sie der Germanischen Neuen Medizin 
auch persönlich viel, das wissen Sie. 

Als ich 1997 im Gefängnis war, haben Sie für Neurodermitis alle 
meine Erkenntnisse abgekupfert und verkaufen Sie nunmehr als 
Ihre eigenen Erkenntnisse im sog. Gelsenkirchener Behandlungs¬ 
modell der Neurodermitis. Das verstößt nicht nur gegen alle 
wissenschaftlichen Usancen sondern auch gegen alle Formen der 
Redlichkeit. Sie haben natürlich auch die Diagnostik bei mir 
abgekupfert, aber Sie haben darüber hinaus meine Germanische 
Neue Medizin, speziell auch bezüglich Therapie (Schwachsinn: 
„Trennungstraining'') so deformiert und mit so viel Unsinn ver¬ 
rührt, dass mich vor so viel Ignoranz graust. 


410 


Und der ganze Blödsinn wird nun von der Scientology (?) unter 
„META-Medizin" reklamiert. Dabei sollten Sie doch eigentlich 
wissen, dass man die Schülermedizin mit ihren 5000 Hypothesen 
nicht mit der Germanischen Neuen Medizin durcheinandermischen 
kann. Das funktioniert eben nicht! 

Aber auch bezüglich Asthma bronchiale (Revierangst ruft Asthma 
hervor) haben Sie auch alles bei mir abgekupfert. 

Nur verstanden haben Sie offenbar nichts. 

Mir kommt das so vor, als wenn jemand eine teure Maschine 
entwendet und dann als Zauberlehrling davor steht und nicht 
weiß, wie er sie bedienen soll aber dabei behauptet, er habe sie 
gebaut. Herr Stemmann, Sie wissen genau, was ich jetzt denke. 
Ich finde es einfach niedrig, wie Sie sich alle meine Erkenntnisse 
angeeignet haben, sie jetzt als Ihre eigenen verkaufen, und sich 
auch noch dafür loben lassen. 

Den einen sperrt man ins Gefängnis für die Germanische Neue 
Medizin, der andere kupfert sie ab, mischt sie, damit sie auch für 
Schulmedizyn akzeptabel ist und kassiert dafür seinen „Judas¬ 
lohn" in Form von Anerkennung (siehe Schreiben Frau Ministerin 
Fischer). Schämen Sie sich gar nicht? Schade! 

Doch glauben Sie mir: Eines Tages wird man mit Fingern auf Sie 
zeigen und Sie einen „Wissenschaftlichen Räuber" schimpfen! 

Dabei hätten Sie die Möglichkeit gehabt - auf ganz ehrliche Weise 
- der King unter den Professoren zu sein, wenn Sie ehrlich und 
aufrichtig geblieben wären. 

In diesem Sinne 

mit freundlichen Grüßen 

Anerkennung für das Gelsenkirchener Behandlungsverfahren kommt 
aus der Politik. 

Auszug aus einem Brief des Ministeriums für Frauen, Jugend, 
Familie und Gesundheit des Landes Nordrhein-Westfalen: 

Sehr geehrter Herr Prof. Stemmann, 

ich freue mich, dass ich Ihnen heute mitteilen kann, dass Ihr 
Projekt (Spontanheilung) „Selbstheilung der Neurodermitis (des 
atopischen Ekzems)" in den Projektverbund „Gesundes Land 
Nordrhein-Westfalen" im Europäischen Netzwerk der WHO „Regio¬ 
nen für Gesundheit" aufgenommen worden ist. Es wurde als 
beispielgebend und als eine Bereicherung für das Gesundheitswe¬ 
sen des Landes bewertet. 

Mit freundlichen Grüßen 
Birgit Fischer 
(Ministerin) 


411 


Ich schrieb Ministerin Birgit Fischer einen persönlichen Brief: 

Alhaurin el Grande, den 21. August 2004 

PERSÖNLICH 

Frau 

Ministerin Birgit Fischer 

Ministerium für Frauen, Jugend, Familie und Gesundheit 
des Landes Nordrhein-Westfalen 
Fürstenwall 25 

40219 Düsseldorf 

Betreff: Gelsenkirchener Behandlungsmodell / 

Germanische Neue Medizin 

Sehr geehrte Frau Ministerin Birgit Fischer, 

aus gegebener Veranlassung schreibe ich Ihnen in Sachen 

„Gelsenkirchener Behandlungsmodell für Neurodermitis". 

Wie Sie den beigefügten Unterlagen entnehmen können und dem 
Brief an Herrn Prof. Stemmann - den ich Ihnen vertraulich zur 
Kenntnis gebe - sind Sie einem wissenschaftlichen Betrug aufge¬ 
sessen. 

Herr Stemmann, der früher Neurodermitis mit Ernährungs¬ 
umstellung behandelte, hat seine Kenntnisse für das 
Gelsenkirchener Behandlungsmodell von mir bzw. meinen Bü¬ 
chern und Tabellen abgekupfert und verkauft sie nun als seine 
eigenen Erkenntnisse. 

Während ich, wegen „Nicht-abschwörens der Neuen Medizin" 

(jetzt Germanische Neue Medizin) und mich „Nicht-bekehrens zur 
Schulmedizin" bereits 1986 meine Approbation verloren habe und 
1997 dafür 1 Jahr ins Gefängnis musste, hat Prof. Stemmann die 
Zeit meiner Gefängnishaft benutzt, und sich mit meinem geistigen 
Eigentum sein Neurodermitis-Imperium aufgebaut, unterstützt 
und belobigt von Ihrem Ministerium bzw. mit einem persönlichen 
Schreiben von Ihnen. 

Meinen Namen hat er nirgends mehr erwähnt. 

Ich gebe Ihnen dies vor allem aus dokumentarischen Gründen zur 
Kenntnis und überreiche Ihnen gleichzeitig mein kleines Buch 
„Kurzeinführung in die Germanische Neue Medizin" zu Ihrer 
Information. 

Mit freundlichen Grüßen 


412 


Nachwort 

Dieses Buch soll den Grundstein legen für die späteren historischen 
Forschungen über die Entdeckung und Unterdrückung der Germa¬ 
nischen Neuen Medizin. Bei jeder Station dieses Marsches durch die 
Hölle wird man später allerdings fragen: 

• Hätte es nur einen einzigen redlichen Richter gegeben - wären 
dann vielleicht 15 Mil. Patienten weniger umgebracht worden? 

• Hätte es einen einzigen redlichen Politiker oder einen einzigen 
redlichen Medizinprofessor gegeben - wäre dann der Massenmord 
verhindert worden? 

• Hätte es einen einzigen redlichen Chefredakteur bei Presse oder 
Medien gegeben - hätte das Verbrechen überhaupt dann stattfin¬ 
den können? 

Historiker werden später einmal schier sprachlos sein, vor diesem 
grausigsten Massenmord der Weltgeschichte. Eine solche Verrohung 
des menschlichen Zusammenlebens, bzw. Nicht-Zusammenlebens 
ist nur möglich, wenn eine wahnsinnige Gruppe in Mafiamanier als 
Staat im Staate lebt und die Justiz, Presse und sonstige Interessen¬ 
ten das Unrecht decken und verschweigen. 

Der Grundsatz jeder Mafia, auch Logen-Mafia, mit der ich es ja 
schließlich zu tun hatte, lautet immer: 

- dem Gegner das Wasser abgraben, bettelarm machen; 

- seine Familie dissoziieren durch Agenten oder Sekten; 

- seinen Ruf mit Hilfe der Presse und Medien restlos zerstören; 

- seine Anwälte korrumpieren oder bedrohen, 
damit sie das Mandat niederlegen; 

- den Gegner umbringen oder verunfallen lassen. 

Mit Attentaten muß man allerdings vorsichtig sein: es muß zufällig 
aussehen, es darf den Gegner nicht zum Märtyrer machen. 

Am besten ist, ihn lebenslänglich in eine psychiatrische Anstalt zu 
versenken, z.B. wegen angeblichem „Verfolgungswahn" oder aber 
„Realitätsverlust", was man bei mir ja durch Gerichtsbeschlüsse 
versucht hat. 

An der Geschichte der Germanischen Neuen Medizin und dem Schick¬ 
sal der Familie des Opfers kann man auch verfolgen, was passiert, 
wenn man ein „Angebot bekommt, das man nicht ablehnen kann 
(oder darf)" und dieses Angebot ausschlägt, wie ich, dann kennen 
die Gegner keine Gnade mehr. Plötzlich hat man keine Freunde mehr. 
Da steht man dann ganz alleine da: 

Einer gegen alle! 

Alhaurin el Grande, im September 2004 

Dr. med. Mag. theol. Ryke Geerd Hamer 


413 


Es geht weiter 


Das Allerletzte 

Wenige Tage nachdem das Buch fertig geschrieben war, wurde Dr. 
Hamer am 9. September 2004, morgens um 10.00 Uhr, quasi vor 
seiner Haustüre, aus seinem Auto heraus, von der Policia Nacional 
in Spanien verhaftet und nach Malaga ins Gefängnis gebracht. 
Bereits am nächsten Tag wurde er nach Madrid überführt. 

Hier hat man ihn gleich wie einen Schwerverbrecher behandelt: Er 
wurde 8 Stunden in einen kalten Raum gesperrt - nur mit Unterhose 
bekleidet - und bekam auch nichts zu essen. 

Da aber zu diesem Zeitpunkt über die Revision bei der Cour 
de Cassation überhaupt noch nichts entschieden war, konnte es 
sich nur um eine „präventive Verhaftung" handeln - mit dem Ziel: 
Dr. Hamer nach Frankreich zu verschleppen. 

Der vorschnelle Haftbefehl konnte auch nicht mit „Fluchtgefahr" 
begründet werden, da Dr. Hamer schon seit Jahren in Spanien im 
gleichen Haus lebt und sich nie von dort entfernt hat. 

Wie inzwischen ja bekannt, wurde Dr. Hamer - in Abwesenheit - 
von einem französischen Gericht wegen „ Betrug und Komplizenschaft 
bei der illegalen Ausübung medizinischer Tätigkeit" beschuldigt und 
verurteilt, und daraus ist dann ein Europäischer Haftbefehl konstruiert 
worden. 

Der wahre Grund aber, weshalb man Herrn Dr. Hamer habhaft 
werden will, sind nicht die idiotischen Anschuldigungen, sondern 
einzig die Vernichtung der Germanischen Neuen Medizin - und dazu 
ist jedes Mittel recht. 

Wenn jedoch die Germanische Neue Medizin von einem Gericht 
als falsch, als Verbrechen und als Sekte deklariert werden darf, ohne 
Behandlung des Beweisantrages, dann ist das nicht nur absolut 
ungesetzlich, sondern auch ein eklatantes Verbrechen. 

Schließlich handelt es sich hier weder um eine Sekte oder Religion 
sondern um Medizin, dazu die einzige naturwissenschaftliche Medizin. 
In jedem Rechtsstaat der Welt müssen solche Anschuldigungen und 
Ansprüche detailliert und persönliches Verschulden nachgewiesen 
werden, bevor eine Verurteilung stattfindet. 

In einer Justiz wie der französischen genügt es offenbar, dass 
das Gericht ohne irgendeine Prüfung die Germanische Neue Medizin 
als falsch und Dr. Hamer für 3 Jahre ins Gefängnis sperren darf. 

Die Willkür dieses Verbrechens ist schon daran zu erkennen, dass 
man ihn vor 4 Jahren noch zu 18 Monaten Gefängnis verurteilt hat 
und heute zu 3 Jahren - obgleich sich am „Tatbestand" ja überhaupt 
nichts geändert hat - außer, dass man, um einen Europäischen 
Haftbefehl durchsetzen zu können, eine dreijährige richterliche 
Verurteilung benötigt. 


415 


Auch der Anwalt von Dr. Hamer äußerte sich erstaunt darüber, 
wie es möglich ist, dass das franz. Gericht, während das Urteil noch 
Gegenstand eines Revisionsantrages sei, bereits einen Europäischen 
Haftbefehl (präventiv) durchgeführt habe. 

Dr. Hamer wäre in Abwesenheit verurteilt worden, obwohl er dem 
Gericht ein Attest vorgelegt hat, dass er zum Zeitpunkt des Ge¬ 
richtstermins krank war und einen neuen Termin verlangt habe. 

Außerdem sei er dafür verurteilt worden, daß einige Patienten 
nicht gesunden konnten. Wenn das jedoch Schule mache, dann würde 
es demnächst keinen einzigen Arzt mehr auf der Straße geben, die 
säßen dann fast alle im Gefängnis! Das sei ja so, als ob er z.B. ins 
Gefängnis gesteckt würde, weil er einen Prozess eines Mandanten 
nicht gewonnen hätte. 

Auffällig war allerdings, dass die deutsche Presse (von ein paar 
wenigen Ausnahmen abgesehen) und auch das deutsche Fernsehen 
nichts über die Verhaftung berichtet haben - gegenüber dem sonst 
üblichen Tenor: „Olivia - Wunderheiler - Scharlatan". 

Ungewöhnlich war auch das Treffen zwischen Bundeskanzler 
Schröder, dem spanischen Regierungschef Zapatero und dem fran¬ 
zösischen Präsident Chirac - ausgerechnet zu diesem Zeitpunkt. Es 
gab zwar keine Satztagesordnung, hieß es offiziell, vielmehr hande¬ 
le es sich um ein Treffen, das die sog. Berlin-Paris-Achse in regel¬ 
mäßigen Abständen mit wichtigen EU-Partnern abzuhalten pflege. 
Darüber hinaus hätten die drei Länder eine Vernetzung ihrer Straf¬ 
register beschlossen, um den Kampf gegen den Terrorismus und 
organisierte Kriminalität besser koordinieren zu können. 

Doch am 13. Oktober war dann klar, dass Dr. Hamer nach Frank¬ 
reich ausgeliefert würde. Drei spanische Richter, darunter der Prä¬ 
sident der Audiencia Nacional, Herr Javier Gömez Bermündes sowie 
Frau Manuela Fernändez Prado und Herr Antonie Diaz Delgade ha¬ 
ben so entschieden. 

Die Verfügung lautete (übersetzt): Die Übergabe von Ryke Geerd 
Hamer erfolgt an die französischen Autoritäten aufgrund des Euro¬ 
päischen Haftbefehls, Referenz-Nr. F18855009048500001, welcher 
von der Cour D'Appell de Chambery herausgegeben wurde. 
Haft-Nummer 04/515 vom 1. Juli 2004. 

Dr. Hamer schrieb in seinem Brief: 

„Heute habe ich durch eine Luke den Bescheid durchgereicht be¬ 
kommen, dass ich nach Frankreich verschleppt werde... Eine Woche 
zuvor hat mir einer der Anwälte schon gesagt, falls ich doch nach 
Frankreich verschleppt würde - was er unter dem politischen Druck 
für möglich hält - würden sie den spanischen Staat bitten, bei den 
Franzosen zu beantragen, dass ich nicht gefoltert und nicht 
psych ia trisiert würde ..." 


416 



... per Handschlag 
besiegelt! 

Es fragt sich nur - was? 


Inzwischen hatten bereits viele Freunde der Germanischen Neuen 
Medizin in hunderten von Briefen im In- und Ausland bei Behörden 
gegen dieses Unrecht, die Verhaftung sowie die geplante Ausliefe¬ 
rung nach Frankreich protestiert und öffentlich in verschiedenen 
Städten demonstriert. Es wurde sogar ein Spendenkonto eingerich¬ 
tet, um die Verteidigung Dr. Hamers sicherzustellen. 



Demo in Berlin, 
unter den Sprechern der 
anschließenden Kundge¬ 
bung befand sich auch 
Prof. Ulrich Niemitz 



417 




Auch Dr. Stangl, dem man 1993 so übel mitgespielt hatte, hat an 
die deutsche Botschaft in Madrid einen Brief geschrieben und sich 
für Dr. Hamer eingesetzt: 

Betrifft: Dr. Ryke Geerd Hamer, Inhaftierung 

Tulln, am 29. September 2004 

An die 

Deutsche Botschaft 
in Madrid 

Sehr geehrte Damen und Herren! 

Ich habe in den österreichischen Zeitungen die Nachricht gelesen, 
dass Herr Dr. Hamer aufgrund eines internationalen Haftbefehles 
wegen „illegaler Ausübung des medizinischen Berufes" und wegen 
Betruges ? —verurteilt von einem französischen Gericht, wobei das 
Urteil noch nicht rechtskräftig ist— in Spanien inhaftiert worden ist. 
Ich kenne Dr. Hamer und seine Entdeckungen im medizinischen 
Bereich nun schon seit über 12 Jahren und habe mich damit sach¬ 
lich und kritisch auseinandergesetzt. Nach und nach stellte es sich 
heraus, dass darin eine tiefe Wahrheit steckt, er hat mit Hilfe der 
Computertechnik und seiner scharfen Beobachtungsgabe Erkennt¬ 
nisse gewonnen und weitergegeben, die sinnvoll und praktisch an¬ 
gewendet unseren Patienten eine zusätzliche Hilfe bei sehr vielen 
Leiden sind. Anfangs wurden seine Entdeckungen auch von nam¬ 
haften Wissenschaftlern bestätigt, die dann auf massiven Druck ihre 
Zustimmung zurücknehmen mussten, mir persönlich erging es als 
kleiner Arzt genauso. 

In der Bevölkerung haben seine Veröffentlichungen aber bis heute 
ihren Widerhall gefunden, es kommen nicht nur einfach Leute, son¬ 
dern interessanterweise auch intelligente und kritische Menschen, 
die im Lichte der Hamer'schen Erkenntnisse ihre Leiden analysiert 
und Ursachen und Zusammenhänge erkannt haben. Neben der 
schulmedizinischen Behandlung suchen sie auch hier Hilfe und ha¬ 
ben dadurch größere Chancen gesund zu werden. 

Für mich war und ist es unfassbar, dass die Universitätsklinik in 
Tübingen trotz gerichtlich verfügten Urteils die Erkenntnisse des 
Dr. Hamer auf Richtigkeit zu überprüfen diesem Auftrag einfach 
nicht nachkommt! Schlagartig könnte damit Klarheit geschaffen 
werden, so oder so! 

Stattdessen verlangte man von ihm er solle „abschwören!". 
Allein schon diese Diktion lässt einem den Schauer über den Rü¬ 
cken laufen, erinnert an Galileo Galilei ( Inquisition ), das Mittel- 
alter zieht mit fliegenden Fahnen durch unser Jahrhundert! 


418 


Was hat seinerzeit Ignaz Friedrich Semmelweis Bedeutendes er¬ 
kannt, hat es seinen Professorenkollegen mitgeteilt, wurde gefeu¬ 
ert, verachtet und starb letztendlich in der Irrenanstalt. 

Heute steht sein Denkmal in Wien, wir haben sogar eine Semmel- 
weisklinik(l) und sind stolz darauf diesen großen Mediziner gehabt 
zu haben, der tausenden Wöchnerinnen das Leben gerettet hat. 
Wen interessiert heute noch sein elendes Ableben unter den grau¬ 
samen Verhaltensweisen seiner Medizinerkollegen? 

Ein Dr. Hackethal. 

Erforderte im Jahre 1970 anlässlich eines Chirurgenkongresses seine 
Kollegen auf, den Frauen bei Brustkrebs nicht gleich die ganze Brust 
brutal wegzusäbeln, stattdessen nur den Tumor zu entfernen und 
brusterhaltend zu operieren, denn die Frauen leiden zu sehr unter 
der Zerstörung ihrer derartig wichtigen weiblichen Integrität und 
fühlen sich verstümmelt. 

Was geschah? 

Er wurde hinausgeworfen und wortwörtlich festgestellt: Seine Aus¬ 
sage werde mit Abscheu veruteilt ! Und heute 2004? Es wird -wo 
immer es möglich ist schonend und brusterhaltend operiert!! 

Und Dr. Hamer? 

Schon jetzt wird in medizinischen Zeitschriften darauf hingewiesen, 
dass schwerste seelische Konflikte sichtbare Einschläge im Gehirn 
hinterlassen, genau wie es Dr. Hamer beschrieben hat, natürlich 
wird er dabei aber mit keinem Wort erwähnt!! 

Solange nicht Hamer und auch seine Gegner tot sind wird er nicht 
anerkannt werden. Offensichtlich wiederholt sich die Geschichte in 
regelmäßigen Abständen. 

Zugegeben, diese Menschen mit Charisma sind oft schwierig, ag¬ 
gressiv und herausfordernd für ihre Zeitgenossen. Aber ist das ein 
Grund solch unbequeme Forscher zu desavouieren, zu verfolgen und 
einzusperren anstatt ihre Behauptungen leidenschaftslos zu über¬ 
prüfen? Hamer wird wahrscheinlich das gleiche Schicksal erleiden 
wie Semmelweis: Verfolgung Zermürbung, Psychiatrie und Ende!! 
Ich bin jetzt 40 Jahre im ärztlichen Beruf tätig und kann bestätigen, 
dass die Erkenntnisse des Dr. Hamer seit diesen 12 Jahren eine 
wunderbare Hilfe für meine Patienten geworden sind. 

Ich danke Ihnen, dass Sie sich die Zeit genommen haben diese 
Zeilen zu lesen, vielleicht darüber ein wenig nachzudenken und ich 
bitte Sie dem Dr. Hamer zu helfen, unbeschadet wie immer auch 
ihre Meinung über ihn sein mag, denn Gefängnis hat er sich nicht 
verdient. 

Mit freundlichem Gruß, 

Dr. Stangl Willibald e.h. 


419 


Am 09. Oktober 2004 haben die Geschwister von Antoine, Graf 
D'Oncieu einen Brief an einen ehemaligen Minister geschrieben, 
der hier frei übersetzt wiedergegeben wird: 

Familie d'ONCIEU de la BATIE 

Therese, Comtesse d'Oncieu de la Batioe 
Pierre, Graf d'Oncieu de la Batie 
11, rue Olivier de Serres 

30133 LES ANGLES 


Les Angles, den 9. Oktober 2004-10-14 


Herrn Louis Besson 
Ehemaliger Minister 
Bürgermeister von Chambery 
Place de l'Hötel de Ville 

73000 CHAMBERY 


Sehr geehrter Herr Besson, 

Obwohl wir nicht mehr in Savoyen leben, haben wir oft die Mög¬ 
lichkeit hierhin zu kommen. Als solche erlauben wir uns dieses 
Schreiben, um ihnen folgendes bekannt zu machen: 

Der bedeutende deutsche Wissenschaftler (Absolvent der medizi¬ 
nischen Fakultät von Tübingen), Ryke Geerd Hamer, der von den 
Medien von Savoyen als Heiler oder Guru beschimpft wird (siehe 
die Zeitung „Essentiel", n°l, des Monats September 2004), ist 
nach Ersuchen seiner Feinde der Ärztekammer in Madrid auf 
Antrag des Gerichts von Chambery (Urteil des 1.07.2004) inhaf¬ 
tiert worden. 

Obwohl Sie in diesem Konflikt eine Stellungnahme wegen ihrer 
medizinischen Auswirkung abgelehnt haben, dürfen Sie, als 
Bürgermeister von Chambery, bei einem Skandal, der die Gesund¬ 
heit ihrer Bewohner (sowie die der Kranken der ganzen Welt) 
angeht, nicht gleichgültig bleiben. 

Wir denken, dass Sie uns damals geantwortet haben, dass Sie in 
diesem Bereich der Ärztekammer (die in Frankreich durch eine 
Anordnung des Marechal Petain, und in Deutschland durch den 
Kanzler Hitler, mit einem echten Monopol auf die Gesundheits¬ 
probleme beauftragt ist) vertrauen. 

Aber in Chambery wenigstens können wir Ihnen beweisen, wie Sie 
es in den beiliegenden Unterlagen sehen werden, dass die Ärzte¬ 
kammer von Savoyen auf die Gesundheit unserer Mitbürger pfeift. 


420 


1. Wir haben nämlich von einem Schreiben vom 26. Sept. 1999, 
das Dr. med. Moreaux, der aus Frankreich und Savoyen stammt 
und in Algerien wohnt, an jeden seiner in Savoyen ausübenden 
Kollegen (ungefähr 500) geschickt hat, Kenntnis genommen. 
Dieser Arzt kannte die Entdeckungen des Dr. Hamer die GERMA¬ 
NISCHE NEUE MEDIZIN und hatte sie mit Erfolg bei seinen 
algerischen Patienten erprobt. Er schien sehr erstaunt zu sein, 
dass in Frankreich solche sowohl für die Kranken als für die Ärzte 
wichtigen Entdeckungen seinen Kollegen unbekannt waren. 
Deshalb hat er ihnen am 26. September 1999 einen Informations¬ 
brief geschickt. (Siehe beiliegende Unterlage). 

Seitdem hat er keine persönliche Antwort erhalten. 

Dagegen hat er ein Schreiben vom 5. November 1999 vom Dr. G. 
Baverel, Vorsitzendem der Ärztekammer von Savoyen erhalten, 
der nur auf reine Protokollpunkte, aber gar nicht auf den Grund 
des Briefes antwortete, erhalten. 

Bezug nehmend auf diesen Brief hat Dr. Moreaux am 16.Dezem¬ 
ber 1999 dem Dr. Baverel zurück geschrieben. Er entschuldigte 
sich für dieses Versehen und wiederholte seine Frage nach der 
Berücksichtigung der GERMANISCHEN NEUEN MEDIZIN. 

Aber heutzutage, 5 Jahre später, wartet Dr. Moreaux noch immer 
auf eine Antwort der Ärzte von Savoyen oder des Vorsitzenden 
der Ärztekammer über die Grundlage des Problems. 

So lange bis diese Antwort nicht gegeben ist, sollten Dr. Hamer 
und die Menschen, die wegen ihrer wissenschaftlichen Wahl 
verurteilt sind, von den Gerichten unverzüglich freigespro¬ 
chen werden. 

Meinen Sie nicht, dies wäre der echte Grund der Festnahme des 
Dr. Ryke Geerd Hamer: wenn man den, der spricht nicht halten 
kann und wenn man ihm nicht widersprechen kann, bringt man 
ihn „manu militari" (mit militärischer Hand, d.h. mit Gewalt) zum 
Schweigen und die Menschen sterben von ihren Krankheiten 
weiter ohne dass man alles getan hat, um ihnen zur Genesung zu 
helfen (unterlassene Hilfe)! 

2. Andererseits ist diese Verbissenheit gegen Dr. Hamer durch 
die Sätze, die Pierre, Graf d'Oncieu Ihnen vor 5 Jahren gesagt 
hatte, bestätigt. Damals war er Kassenwart des Vereins Stop au 
Cancer, dessen Ziel war die GERMANISCHE NEUE MEDIZIN zu 
fördern. Die Steuerbehörde hatte eine Prüfung der Buchhaltung 
dieses Vereins durchgeführt und er hatte von einem befreundeten 
Wirtschaftsprüfer (Mitglied des Departements Komitee von der 
Sozialisten Partei vom Gard) verlangt, ihn in dieser Sache zu 
beraten. Nach Untersuchung seiner Akte, sagte der zu ihm: 


421 


„ich kann dir nicht helfen, denn hier handelt es sich nicht um eine 
Prüfung der Buchhaltung, sondern um das, was wir in meinem 
Beruf ein „ Steuer-Mordversuch" nennen: der Befehl kommt vom 
Finanzministerium (Bercy) und befiehlt auf allen Steuerstufen die 
juristische und natürliche kontrollierte Person finanziell zu erdrü¬ 
cken. 

Nämlich wir wurden trotz Ihrer Intervention bei der Steuerbehör¬ 
de verurteilt, 1 Million 500000 Frans (ca. 250.000 Euro) zu zah¬ 
len, das heißt vier Mal so viel wie unser jährliches Budget aus¬ 
macht. Und so haben wir das bisschen Finanzen, die wir noch bei 
der Bank hatten, verloren. 

Und dadurch mussten wir den Verein auflösen. 

Die Steuerbehörde warf uns besonders vor, das Forschungs¬ 
zentrum Dr Hamers in Burgau (Österreich) finanziell unterstützt 
zu haben. Gleichwohl hat dieses Zentrum allein mehr als 6000 
Kranken unter den 6500, die das Zentrum besucht haben, die 
Genesung ermöglicht, das heißt zu 90 %, wie es die 
österreichische öffentliche Justizbehörde anerkannt hat. 

Wir wissen, dass zur gleichen Zeit die Ligue du Cancer, deren 
hauptsächliches Ziel das gleiche als das unseres Vereins ist, das 
heißt der Medizinischen Forschung zu helfen, beachtliche Vorteile: 
bedeutende Steuerreduzierungen für die Spender, das Recht auf 
öffentliche Geldsammlung und weitere Subventionen bekommen 
hat. Für die gleiche Tätigkeit als Hilfe für die medizinische For¬ 
schung, ist unser Verein völlig zerdrückt worden! (für einen 
Prozentsatz (1-2 %) des Therapieerfolges der öffentlichen Medi¬ 
zin, das niemand in Frankreich zu erwähnen wagt). 

3. Bis heute hat, was die öffentliche Medizin angeht, das franzö¬ 
sische Publikum jedenfalls keine Kenntnis von präziser Statistik 
über die Zahl der Kranken für den jeweiligen Krankheitstyp 
oder den Prozentsatz (1 bis 2 %) an möglichen Genesungen. 
Aber was die GERMANISCHE NEUE MEDIZIN angeht, haben wir 
eine Statistik, die uns dank der Hausdurchsuchung des 
Forschungszentrum der GERMANISCHEN NEUEN MEDIZIN in 
Burgau (Österreich) aufgedeckt worden ist: die Staatsanwalt¬ 
schaft von Wiener Neustadt in Österreich, die diese Hausdurchsu¬ 
chung durchgeführt hat, hat öffentlich bekannt, dass von den 
6500 konfiszierten Adressen von Patienten, 6000 von ihnen nach 
4 und sogar 5 Jahren, d.h. über 90 % noch am Leben sind. 

Also ist es eine staatliche juristische Organisation, die die 
Wirksamkeit zu 90 % der GERMANISCHEN NEUEN MEDIZIN 
erkannt hat. (siehe dazu auch öffentliche Verifikation des 
11.9.1998 in Trnava (Slovakei)). 


422 


4. Vor ein Paar Jahren ist einer von uns beim INSERM gewesen 
und hat einen von den anwesenden Verantwortlichen gefragt, ob 
diese Organisation eine Verifikation der Entdeckungen Dr. Hamers 
durchgeführt hätte. Die Antwort war: „nein, denn das INSERM 
hat die Ärztekammer gefragt, ob wir diese Verifikation 
durchführen sollten und es wurde uns geantwortet: die Ärzte¬ 
kammer schätze eine solche Verifikation nicht, sie sei „nicht 
passend"! Dies fand statt infolge mehrerer Anträge der 
Vorsitzenden der ASAC, die ohne Antwort geblieben waren 
(und auch ohne Erklärungen oder Einwände)! 

Alle diese Widersprüche haben einen gemeinsamen Punkt: 
keiner von unseren Gegnern hat den Mut Dr. Hamer einzuladen, 
um seine Entdeckung miteinander zu prüfen. Es fällt ihnen 
leichter ihn der Justiz zu übergeben, um ihn zum Schweigen zu 
bringen und ihre Macht und ihr Monopol auf die Gesundheit 
ihrer Mitbürger zu behalten. 

5. 1996 beschloß erneut der Verein die Entdeckung Dr. Hamers 
dem Gesundheitsministerium vorzustellen, um sie zu studieren, 
„prüfen", beurteilen zu lassen und eventuell zu Gunsten der 
Kranken (und auch der Ärzte!) zu erlauben. 

Auf unseren Antrag hat der damalige Staatssekretär für Gesund¬ 
heit, Herr Herve Gaymard (siehe hierbei den Brief des Ministers) 
unserer Vorsitzenden einen Termin für den 19. September mit 
seinem technischen Rat festgesetzt, um sich die GERMANISCHE 
NEUE MEDIZIN vorstellen zu lassen. 

Aber am 17. September, zwei Tage vor diesem Termin, wurde die 
Vorsitzende des Vereins (Andree Sixt) Stop au Cancer, mit den 
Worten: „so. Sie werden ihren Termin im Gesundheitsministerium 
nicht einhalten können !" von den Gendarmen verhaftet. 

Am 18. September 1996 wurde dieses Verbot vom Untersu¬ 
chungsrichter bestätigt! Hier gibt es für die Justiz einen neuen 
Grund einen Bürger zu verhaften: ihn daran zu hindern seinen 
Minister an einem festgesetzten Termin zu sprechen! 

Und dann diesen Bürger zu verurteilen, um die Nachrichten, die er 
dem Minister bringen wollte, zu diskreditieren und zu verschlei¬ 
ern! Nach der finanziellen Zerdrückung (Vernichtung) des Vereins 
Stop au Cancer verbietet man der Vorsitzenden (Andree Sixt) 
jede Tätigkeit, indem sie verurteilt wird, in der Hoffnung die 
Verbreitung der GERMANISCHEN NEUEN MEDIZIN, die mehrmals 
öffentlich geprüft worden ist, aufzuhalten. 

Und jetzt verfolgt das Gericht von Chambery Dr. Hamer selbst, 
auch wenn dieser von Deutscher Staatsangehörigkeit niemals im 
Zuständigkeitsbereich des Berufungsgerichtes von Chambery und 
auch nicht in Frankreich gelebt hat! 


423 


6 . Jetzt ist Dr. Hamer in Spanien, wo er lebt, verhaftet; der 
Grund dafür ist: Mittäterschaft mit Frau Andree Sixt für unterlas¬ 
sene Hilfe, obwohl er in Frankreich niemals Patienten gesehen 
hat. 

NB: der Grund der Verurteilung von Frau Andree Sixt war: „Unter¬ 
lassene Hilfe" für drei Kranke, die alle die Behandlungen der 
öffentlichen Medizin bekommen hatten und die zurück nach Hause 
gekehrt waren. 

In Verzweiflung sind diese mit ihren Familienmitgliedern zum 
Verein gekommen, um Nachrichten über die GERMANISCHE NEUE 
MEDIZIN zu erhalten. 

Jeder von diesen drei Kranken wurde bis am Ende von seinem 
behandelnden Arzt beaufsichtigt. Nun kann Frau Andree Sixt für 
den Tod dieser Kranken nicht verantwortlich gehalten werden. 
Dr. Hamer kann noch weniger für den Tod dieser Kranken verant¬ 
wortlich gehalten werden, und auch nicht wegen Mittäterschaft 
mit Frau Andree Sixt, weil er niemals mit diesen Patienten oder 
ihren Familien Kontakt gehabt hat und außerdem ist er seit 
1993 (zum Anlass der Beerdigung unseres Bruders Antoine 
d'Oncieu de la Bätie) nicht mehr in Frankreich gewesen. 

Alle obigen Nachrichten sind überprüfbar. 

Wir könnten Ihnen noch mehr Skandale über die Tätigkeiten der 
Feinde von Dr. Hamer und der GERMANISCHEN NEUEN MEDIZIN; 
und besonders Feinde der Kranken, mitteilen! 

Eine wissenschaftliche Entdeckung zu verschleiern, ist ein Skandal 
- eine medizinische wissenschaftliche Entdeckung zu verschleiern, 
ist ein Verbrechen, glauben Sie nicht? 

Herr Bürgermeister, wir schreiben nicht wie Herr Zola, aber 
genauso wie er fühlen wir eine große Traurigkeit wenn wir fest¬ 
stellen, dass ein Mensch und seine Entdeckungen mit Hartnäckig¬ 
keit von den Mächten des Schattens, deren manche unser Land 
leiten, bekämpft werden! 

Und dass eine Berufskategorie, eine von der, die die meiste 
Hoffnung den Kranken und ihren Familien anbieten sollte, das 
Schweigen anstatt mutige Debatten bevorzugt! 

In was für einer Welt leben wir, nicht wahr? 

Mit vorzüglicher Hochachtung, 

Therese d'ONCIEU de la BATIE 
Pierre d'ONCIEU de la BATIE 


424 


Am 18. Oktober war es dann soweit: 

Ohne dass seine Anwälte oder Angehörigen von diesem Termin ge¬ 
wusst oder erfahren haben, wurde Dr. Hamer nach Frankreich aus¬ 
geliefert. 

Über das Auswärtige Amt konnte man schließlich in Erfahrung 
bringen, dass Dr. Hamer in Paris sei, jedoch in Kürze nach Lyon 
überstellt würde. Das AA könne jedoch nicht eingreifen, weil das 
Urteil rechtskräftig wäre. Im Übrigen bräuchte man sich keine Sor¬ 
gen zu machen, denn es gäbe Häftlinge denen es wesentlich schlech¬ 
ter erginge als Dr. Hamer. Das Auswärtige Amt in Spanien schrieb: 
„Er ist dort bei Paris inhaftiert und wird nun von der deutschen 
Botschaft in Paris betreut. Diese hält auch Kontakt zu seiner Familie 
sowie zu den ihn betreuenden Anwälten"... 

Das war eine glatte Lüge, denn niemand von seinen Familienange¬ 
hörigen, Freunden oder Anwälten hatte Kontakt aufnehmen kön¬ 
nen. Im Gegenteil: Der Kontakt wurde sogar willkürlich behindert. 
Über die Botschaft in Paris konnte sein Sohn dann schließlich die 
Postanschrift in Erfahrung bringen, um wenigstens brieflich mit ihm 
Kontakt aufnehmen zu können. 

Am 30. Oktober 

kam endlich das 1. Lebenszeichen von Dr. Hamer: 

„Die letzten 3 Tage waren der reine Horror. 45 Stunden Schlaf¬ 
entzug-Folter. Immer wieder alles durchsucht; immer wieder na¬ 
ckend ausziehen und 2 Nächte auf kalten Steinfliesen ohne Decke, 
ohne Matte. Am ganzen Tag nur 1 Sandwich und V 2 Liter Wasser, 
und das erst mittags um 2 Uhr. Mit Frühstück war gar nichts. 
Selbst die 20 m zum Klosett wurden mir Handschellen angelegt... 
Hundert deutsche Putzfrauen hätten einen Monat Arbeit um hier 
den ganzen Dreck zu fegen... 

Heute, 26.10., 18.40 bekam ich einen Brief eines Anwalts, der hier 
am 22.10., 15.10 eingegangen war und mehr als 5 Tage zurückge¬ 
halten wurde. 

Jetzt weiß ich doch wenigstens, dass Ihr wisst, wo ich bin... 

Konnte den Brief bis heute, 27.10. nicht wegschicken, weil ich keine 
Briefmarke bekomme... 

„Ich fühle mich wie im Konzentrationslager. 

Gleich am 1. Tag versuchte man, ob ich mich nicht freiwillig 
psychiatrisieren lassen wolle... 

4.11.: Ich sitze hier seit 3 Wochen - kein Besuch, keine Botschaft. 
Ich weiß nicht einmal, ob man meinen Antwortbrief an den Anwalt 
weitergegeben hat. Die Gefängnisdirektion hat offenbar alle meine 
ersten Briefe an die Botschaft und an den Anwalt unterschlagen, 
um das Verfahren bzw. meine Haft erst mal hinzuziehen. 


425 


9.11. : Heute erreichte mich ein Schreiben der Botschaft: 

Sehr geehrter Herr Dr. Hamer, 

auf Bitten Ihres Sohnes Bernd und Ihres Bekannten, Herrn Dr . 

wende ich mich heute erneut an Sie nachdem ich auf mein Schrei¬ 
ben vom 21.10.04 ohne Nachricht Ihrerseits bin. Ich wäre Ihnen 
dankbar , wenn Sie mir mitteilen, ob Sie dieses Schreiben erhalten 
haben. Ich hoffe, dass Ihnen seitens der Gefängnisleitung der 
Weg aufgezeigt wurde, wie Sie sich per Postmandat Geld an wei¬ 
sen lassen können, um sich selbständig mit dem Nötigsten, u.a. 
Briefmarken versorgen zu können. Um einen eventuellen Engpass 
zu überbrücken, sende ich Ihnen ebenfalls auf Bitten der Oben¬ 
genannten anliegend privat einige Briefmarken... 

Natürlich hatte Dr. Hamer schon mehrmals an die Botschaft ge¬ 
schrieben und sich beschwert, warum die Botschaft nichts macht. 

10.11. Ich habe vor ein paar Tagen noch einen bösen Brief an die 
Botschaft geschrieben, warum sie mich hier so hängen lassen. Ich 
habe denen Unrecht getan. Der Grund lag offensichtlich hier in 
der Gefängsleitung. 

Ebenso hat er an das Auswärtige Amt in Berlin geschrieben und 
gegen das Unrecht protestiert und dies gleichzeitig im Internet ver¬ 
öffentlicht, weil die Medien, die sonst begierig über Dr. Hamer be¬ 
richten (selbsternannter Wunderheiler, Scharlatan, Oliva etc.) sich 
darüber ausgeschwiegen haben. Doch die Menschen haben ein Recht 
darauf die Wahrheit zu erfahren: 

... Wie kann eine Sache rechtskräftig sein, die einen flagranten 
Rechtsbruch voraussetzt? Denn nach den Statuten der Euro-Order 
hätte ich ja bei meiner Ankunft in Frankreich, wie Sie sehr genau 
wissen, auf freien Fuß gesetzt, bzw. die „affaire" in die 1. Instanz 
zurückversetzt werden müssen, weil beide Urteile gegen mich in 
Abwesenheit ergangen sind. 

Sie haben also schon am 22. oder 23. Oktober offenbar von der 
beabsichtigten Rechtsverletzung genau gewusst!! Und das Aus¬ 
wärtige Amt war offenbar ausdrücklich mit der beabsichtigten 
Rechtsverletzung der Franzosen gegen den deutschen Bürger Dr. 
Hamer einverstanden. Normalerweise stellt sich ja ein deutscher 
Bürger vor, dass sein Land heftig protestiert, wenn im Ausland 
internationale Rechtsnormen, wie Euro-Order, nicht eingehalten 
werden sollen. In diesem Fall war es genau umgekehrt. Das AA in 
Berlin hat ausdrückliches Einverständnis signalisiert, vermutlich 
sogar mit tatkräftiger Mithilfe gegen den Deutschen Dr. Hamer, 
denn wenn die deutsche Regierung heftig protestiert hätte, und 
auf Einhaltung der Statuen der Euro-Order gepocht hätten, hätten 
die Franzosen das kaum machen können. 


426 


Einen voraufgegangenen 1. Betrug der Franzosen haben die 
Deutschen im AA in Berlin auch mitgetragen. 

In der Euro-Order gibt es nur gewisse Delikte, deretwegen man 
ausgeliefert werden kann. Dazu gehört „Betrug". 

Das war das einzige aufgeführte Delikt im Euro-Order-Haftbefehl, 
weswegen man die Auslieferung angefordert hat, und zwar drin¬ 
gend! - Ich war der 1. Euro-Order-Fall von Spanien, den Frank¬ 
reich angefordert hat, und zwar einzig wegen „Betrug"... 

Nun, ich habe in meinem fast 70jährigen Leben niemals einen 
Menschen oder eine Behörde wissentlich auch nur um 1 DM 
betrogen... 

Obwohl ich, außer zur Beerdigung meines Freundes Antoin Graf 
D'Oncieu de la Batie 1993 für wenige Stunden, seit ca. 12 Jahren 
nicht mehr in Frankreich war, soll ich 1996 „indirekt" dafür ver¬ 
antwortlich geworden sein, dass 3 wildfremde Patienten aus 
Frankreich, die mir gänzlich unbekannt sind, und die, wie ich 
später erfahren habe, von ihren Kliniken nach der 20. 

Chemorunde als nicht mehr therapierbar („austherapiert") zum 
Sterben nach Hause geschickt worden waren, dass diese 3 mir, 
wie gesagt, unbekannten Patienten - durch meine Bücher oder 
unseren Verein ASAC (Association Stop Au Cancer) in Frankreich 
„verleitet", später nicht doch noch mal Chemo gemacht hätten, 
sondern versuchten, mit Germanischer Neuer Medizin zu überle¬ 
ben: vergebens... 

Nun steht in keinem meiner Bücher solcher Unsinn, dass man 
Chemo, sprich Rattengift, fast zu Tode gefolterte moribunde 
Patienten mit der Germanischen Neuen Medizin eine Wieder- 
auferstehungs- oder Überlebensgarantie hätten. 

Das ist einfach eine Frage der Intoxikation (= Vergiftung durch 
das Rattengift) und hat mit der Germanischen Neuen Medizin gar 
nichts zu tun. Zwar haben die Patienten - ohne Chemo - wenn sie 
nach der Germanischen Neuen Medizin von Beginn an „betreut" 
werden, eine Überlebenschance von 98% I z.B. bei Krebs, wie ja 
auch die Tiere Krebs als sinnvolles biologisches Geschehen zu 90 
bis 95% überleben... 

Doch nichts passierte. Seine Anwälte warteten angeblich immer 
noch auf eine Besuchserlaubnis, und seine Angehörigen und Freun¬ 
de ebenfalls. Diese mußten sogar neben dem schriftlichen Antrag 
noch ein polizeiliches Führungszeugnis beibringen, um ihn überhaupt 
besuchen zu können. 

Die Franzosen spielten auf Zeit. Man wollte offenbar den Termin 
für die Abgabe der Revionsbegründung (1.12.) verstreichen lassen, 
damit die Angelegenheit nicht mehr in die 1. Instanz zurückversetzt 
werden kann. 


427 


Während in Spanien zunächst zwei Anwälte damit befaßt 
waren, die Auslieferung zu verhindern (was leider nicht gelungen 
ist) war immer noch einer dieser Anwälte damit beschäftigt, wegen 
formaler Fehler im Euro-Haftbefehl, Verfassungbeschwerde 
einzulegen. 

In Frankreich waren mit dem Urteil vom 01.07.2004 alle Instanzen 
durchlaufen, d.h. beim Revisionsverfahren bei Cour de Cassation 
ging es jetzt nur noch um formale Fehler, die in den vorherigen 
Gerichtsverfahren und dem europäischen Haftbefehl gemacht 
wurden. Allerdings waren hier nur speziell berechtigte Anwälte 
zugelassen, um in einem solchen Verfahren tätig zu werden. Doch 
diese Anwälte machen keine Besuche im Gefängnis und pflegen auch 
keine persönlichen Kontakte mit ihren Klienten, sondern nur über 
andere Anwälte. Deshalb mußten zur Unterstützung noch zusätzlich 
zwei franz. Strafrechtsanwälte hinzugezogen werden. 

30.11.: Bis dato war immer noch kein Anwalt erschienen. 

Allerdings hatte die Botschaft in Paris zwischenzeitlich (16.11.) 
eine Abordnung geschickt, und Dr. Hamer wartete auf Rückantwort, 
ob Frankreich sich nun an die Euro-Order hält. 

Da bis zum 25.11. noch keine Rückantwort gekommen war, schrieb 
Dr. Hamer nochmal an die Botschaft: 

Sehr geehrte Frau Jäger, 

Sie haben mich am 16. Nov. 04 besucht, also vor mehr als einer 
Woche. Sie hatten meine dringende Bitte zur Kenntnis genom¬ 
men, mir in der letzten Woche zu schreiben, ob Frankreich sich in 
meinem Fall an die Euro-Order hält und die „affaire" unverzüglich 
in die 1. Instanz zurückversetzt, wie es in der Euro-Order für 
meinen Fall zwingend vorgesehen ist. 

Jetzt ist mehr als eine Woche verstrichen, ohne dass Sie geant¬ 
wortet haben. Dabei waren wir uns darüber einig, dass es Sache 
der Deutschen Botschaft sei, die franz. Regierung darüber zu 
befragen, ob sie sich an Verträge hält, nicht die Sache der Anwäl¬ 
te. Es sind jetzt, seit meiner Auslieferung fast 6 Wochen, dass ich 
keinen Anwalt sprechen durfte - obwohl beide Anwälte Besuchs¬ 
erlaubnis beantragt, aber bis jetzt nicht erhalten haben - es sind 
auch nur noch 4 Werktage, bis zum 1. Dez. der Begründungsfrist 
zur Cour de Cassation, bis wohin die franz. Justiz meinen Fall 
verzögern wollte. Das hatte ich Ihnen ja auch genau erklärt. 

Am 1. Dez. kann die franz Justiz dann sagen: „Ja dumm gelaufen, 
nun haben Sie die Frist versäumt, jetzt ist die Cour de Cassation 
zuständig - und die wird nicht vor März 2005 entscheiden." 

So lange muß ich dann im Gefängnis bleiben, so wie so. 

Am 1. Dez. oder ganz kurz vorher, darf ich dann sicher auch 
erstmals einen Anwalt sprechen. Dann ist es ja eh zu spät. 


428 


Aus einem Brief von Justizminister Perben an Comtesse Therese 
D'Oncieu de la Batie vom 11. Okt. 2004 weiß ich, dass er selbst mit 
meinem Fall befasst war und ganz offensichtlich der Staatsanwältin 
Bensoussan Weisung gegeben hat; dass Frankreich sich in meinem 
Fall an die Statuten der Euro-Order mit Sicherheit nicht halten soll! 
Übrigens wollte ich bei Ihrem Besuch am 16.11. nicht unhöflich sein, 
drum schreibe ich es Ihnen jetzt: 

Sie haben damals eine „Dame in Schwarz" mitgebracht, die Sie weder 
namentlich noch hinsichtlich ihres Tätigkeitsbereichs (Geheim¬ 
dienst?) vorgestellt haben. Die „Dame" sprach während unserer 
halbstündigen Unterredung kein Wort. 

Ich empfinde das als Missachtung, die Sie sich erlauben zu können 
glauben, weil ich inhaftiert bin. 

Ich ersuche Sie höflich, mir die Frage, ob sich der franz. Justiz¬ 
minister an die Statuten der Euro-Order hält, rasch zu beantworten 
und mir den Namen und den Tätigkeitsbereich der „Dame in Schwarz" 
mitzuteilen. 

Darauf ging Frau Jäger allerdings in Ihrer Rückmeldung - datiert 
vom 22.11. - nicht ein. 

Vielmehr schrieb sie: ...Frau Marion, die Direktorin des Gefängnis¬ 
ses teilte mir mit, daß es aufgrund von Verzögerungen im kleinen 
Postamt von St. Genevieve-des-Bois einerseits und Personalmangel 
in der Postannahmestelle des Gefängnisses andererseits leider immer 
wieder zu Verzögerungen bei der Weiterleitung der Post an die In¬ 
haftierten käme. Dabei seien bedauerlicherweise 11 Tage durchaus 
als normal anzusehen... Ihr Rechtsanwalt Herr Neuer kam am Mitt¬ 
woch, den 17.11.2004 wie vereinbart zu einem Gesprächstermin in 
die Botschaft. Der Leiter der Rechts- und Konsularabteilung und ich 
haben Herrn Neuer eingehend und wiederholt gebeten, etwaige zu 
beachtende Fristen zu klären und einzuhalten. Wegen einer eventu¬ 
ell möglichen Wiedereinsetzung Ihres Verfahrens in die erste In¬ 
stanz bleibt die Botschaft mit Ihrem Rechtsanwalt in Kontakt. 

1.12. : Dr. Hamer: Inzwischen sind die Termine verstrichen. 

Ich habe immer noch keinen Anwalt gesehen und auch noch nicht 
einmal einen Entwurf zu Gesicht bekommen von dem, was die An¬ 
wälte bei der Cour de Cassation eingereicht haben. So nehme ich 
an, daß mich mein Anwalt jezt, wo der Termin verstrichen ist, auch 
besuchen darf. 

2.12. ; Was habe ich gesagt: Heute, am 2.12., 17.00 Uhr, ist mein 
Anwalt Neuer zu mir gekommen. Er hat erst gestern, am 1.12., wie 
er sagte, die Besuchserlaubnis bekommen. Doch niemand hat in 
Chambery, laut Euro-Order die Rückversetzung in die 1. Instanz 
beantragt. Absicht? 


429 


Daraufhin hat Dr. Hamer im Gefängnis einen Rundbrief verfaßt: 

Liebe Freunde, 

Eure Anteilnahme an meiner Inhaftierung rührt mich zutiefst. 

Ich danke Euch allen von Herzen. Ich hätte ein schlechtes Gewis¬ 
sen wenn diese Ehre nur meiner kleinen Person gelten würde. 

Aber ich nehme die Ehre stellvertretend an und empfinde es auch 
selbst als große Ehre, dass ich hier für alle Patienten dieser Welt 
und die Germanische Neue Medizin im Gefängnis, quasi Gulag-KZ, 
eingesperrt sein darf. 

Ich stehe nur für die gute Sache der Wahrheit. 

Jeder Mensch darf stolz sein auf seine Heimat, auf sein Volk. 

Mehr als 2 Jahrzehnte habe ich wie der letzte Ost-Gotenkönig Teja 
auf den Klippen des Vesuvs, Ausschau gehalten nach den Segeln 
der Wikingerschiffe meiner Heimat, die Hilfe bringen könnte. 

Eben sehe ich diese weißen Segel am Horizont aufleuchten! 

Ihr glaubt nicht, wie stolz ich bin zu erleben, dass mein Volk 
endlich aufwacht und für die Wahrheit mobil macht und zu kämp¬ 
fen beginnt! 

Endlich ist ein Ende der Jahrzehnte langen Knechtschaft und 
Verdummung in Sicht. 

Endlich gibt es Hoffnung, dass dieses tägliche Sterben der 1500 
armen, mit Chemo-Gift ermordeten Patienten aufhört. 

Endlich ist in Sicht, dass unser Volk die Freiheit, das Recht und 
seine Ehre wieder zurückgewinnen wird. 

Meine Inquisitions-Willkür-Verhaftung für ein imaginäres konstru¬ 
iertes Delikt war Euch allen hoffentlich eine gute Lehre, so un¬ 
wichtig meine kleine Person dabei ist. 

Meine Freunde, Ihr geht für Eure Kinder, Frauen, Eltern und 
Geschwister auf die Straße, denn die sind übermorgen dran, mit 
Rattengift-Chemo umgebracht zu werden oder als Regime-Kritiker 
ins Ausland verschleppt und dort „versenkt" zu werden. 

Endlich - 5 Minuten vor 12 - erheben sich die Deutschen! 

Eure Kinder werden noch mal stolz darauf sein, dass Ihr es wart, 
die aufgestanden seid und gesagt haben: „So, jetzt ist Schluß mit 
dem Massenmorden!", 15 Millionen unseres Volkes sind in den 
letzten 20 Jahren mit Rattengift-Chemo vorsätzlich umgebracht 
worden, fast ein Viertel unseres Volkes, weltweit ca. 2 Milliarden 
Patienten!! Die Germanische Neue Medizin, die einzige naturwis¬ 
senschaftlich-biologische Medizin ohne Hypothesen und gleichzei¬ 
tig die menschlichste aller denkbaren Medizinen, sie ist es wert, 
dass Ihr für sie auf die Straße geht! Vielleicht ist sie, außer der 
Familie, der Freiheit, dem Recht und der Wahrheit der einzig 
wahre Wert, für den es sich in Deutschland noch zu leben und zu 
kämpfen lohnt - und auch im Gefängnis zu sitzen. 


430 


Denn auch die Kirchen, die immer noch eine Autorität bean¬ 
sprucht hatten, haben in ihren konfessionellen Krankenhäusern 
das Megaverbrechen des Massenmordens wissentlich mitgemacht. 
Freunde, Ihr kämpft nicht gegen irgendwen oder irgendwas, Ihr 
kämpft für die Wahrheit. 

Was mit den Massenmördern zu geschehen hat, das mögen später 
Gerichte entscheiden. Die Ärzte einer gewissen Religionsgemein¬ 
schaft sprechen schon seit 20 Jahren bei ihren eigenen Patienten 
nicht mehr von „Krebs" sondern nur noch von „Entzündung". Und 
dafür braucht man natürlich keine Chemo. Dafür verwendet man 
am besten die Germanische Neue Medizin! 

Später wird man dieses Massenmord-Verbrechen das schlimmste 
Verbrechen der Menschheitsgeschichte nennen. Dann könnt Ihr 
Euren Kindern ruhig in die Augen sehen und ihnen sagen: 

„Eure Eltern waren auf der richtigen Seite, der Seite der Wahr¬ 
heit!" Und es wird dann wenige Eltern geben, auf die ihre Kinder 
so stolz sein können, wie Eure Kinder auf Euch! Und für die 
Wahrheit und für alle Patienten dieser Welt sitze ich gerne in 
diesem gräßlichen Gulag-KZ in „Ehrenhaft". 

Seit gestern sind hier die Fristen abgelaufen. Über den Einspruch 
bei der Cour de Cassation durfte ich mit meinen Anwälten seit 7 
Wochen(ü) nicht sprechen, auch nicht über einen Antrag zur 
Wiedereinsetzung in die 1. Instanz, wie es die Euro-Order vor¬ 
schreibt. Und was meint Ihr, was gestern geschehen ist? 

Gestern haben alle Anwälte und Besucher plötzlich ab heute 
Besuchserlaubnis erhalten - nach 7 Wochen!! 

Und heute Abend kam schon mein Anwalt Neuer. 

Auf meine Frage, ob man denn einen Antrag auf Wiedereinsetzung 
in die 1. Instanz gestellt habe, wie ich dringend gewünscht hatte, 
meinte er, das habe man wohl vergessen, das sei ja dumm gelau¬ 
fen. Nun ja, das könne ja nun die Cour de Cassation mit¬ 
entscheiden - allerdings erst im März nächsten Jahres wird sie 
darüber entscheiden. 

So lange bleibe ich in Haft. 

Und „unschuldig" gesprochen werden kann ich schon nicht mehr. 
Das macht keine Cour de Cassation, dass sie ihren „brüderlichen 
Kollegen" in Chambery einen solchen Skandal anhängen würde. 
Das Mindeste ist, dass ich zu einem halben Jahr Gefängnis verur¬ 
teilt werde und - dass natürlich die Germanische Neue Medizin 
falsch sein muß, denn das war ja die Basis des Schandurteils des 
Inquisitions-Flaß-Gerichtes in Chambery. 

Aber Ihr seht, wie hier alle perfekt mitspielen müssen bei dem 
gemeinschaftlichen Verbrechen der Erkenntnisunterdrückung. 
Später will niemand zu den Massenmördern gehören. 


431 


Der Anwalt meinte betreten: „Ja, es ist hier alles manipulierte 
Willkür in der Justiz!" 

Aber das kennen wir ja auch aus anderen Ländern, wo Richter seit 
23 Jahren das gleiche Verbrechen begangen haben und weiter 
begehen. Denn es sterben weiter - nur in Deutschland - 1500 
arme Patienten täglich unter der Chemo-Gift-Folter und Morphium 
- ohne die geringste Notwendigkeit. 

Aber meine Freunde, kämpft Ihr an Eurem Platz - auf mich könnt 
Ihr Euch verlassen. 

Ich weiß, wofür ich hier eingesperrt bin und ich werde versuchen, 
meine Aufgabe zu Eurer Zufriedenheit zu lösen in meiner 
eiskalten Zelle hier (ungeheizt und draußen Frost). 

Es wird gespart - und wir sind ja nur Häftlinge, die können sich 
doch 3 Pullover oder Jacken in der Zelle anziehen, was wir auch 
machen. 

Macht Euch nur um mich keine Sorgen, ich habe schon 
schlimmere Dinge durchgestanden. 

Mit herzlichen Advents- und Weihnachtsgrüßen 


Euer Ryke Geerd 



Hier mit Boxerhund Rolf 
im August 2004 


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Personale Bescheinigung - JOZEF MIKLOSKO 

leb Jozef Miklosko, ebem. Vizepremier der Tschechische und Slowakische 
Föderale Republik für Menschen Rechte /1990-92/ und Vizerektor der Universität 
Trnava in Trnava, zuständig für Wissenschaft, Forschung und Internationale 
\erbindungeu /1997-2000/. mochte ich fuer „Fall Hammer“ folgendes sagen: 

Herr Dr. Hammer sollte schon 15 Jahre in eine moderne Klinik arbeiten und 
nicht im Gefängnis* gehen oder in ständige Bedrohung Leben. Ich habe ihn mehrmals 
getroffen und bin ich überzeugt, dass er ausgezeichnete neue Methode gegen Krebs und 
andere Krankheiten gefunden hat die grosse Sinn fuer Menscheit hat. Er hat tausende 
Pazienteo in ganzen Welt geholfen und heute unabhängig von ihm viele Artzte in Welt 
erfolgreich benutzen diese Methode für Gutes des Pazienteo. Ich schicke oft 
verschiedene hofnungslose Paziente diesen Artzten die ohne Cbemoterapie und 
Radiologie diese Leute - nicht nur Krebskrank - uberaschend helfen und heilen. 

In „Fall Hammer“ habt ich seine Lehre von seiner Person getrennt und habe ich 
mich fuer den Fall auf diese Grunde gewidmet: 

humanistisch - weil es musss jeder Versuch, die kann die Leiden der Milionen 
Patienten helfen ernst nehmen und pruefen, 

wissenschaftlich - weil diese Theorie und Praxis viele Institutionen abgelehnt, 
ohne wirkliche Versuchen und Remuehunhungen die Resultate nach der 
Forschung zu bestätigen ofder ablehnen, 

menschenrechtlich, weil es geht um Fall, wo jemand wegen seine Meinungen 
verfolgt ist, ohne ihm eine Moegiichkeit zu schuetzei» gegeben ist, 
ekonomisek - weil die Tendenzen immer teuere chemoterapeutischen Mittel zu 
benuetzen heutige Medizin in Sackgasse steckt. 

ln „Trnava Erklaerung“ im September 1998 haben wir nach Ueherlegungen und 
Diskusionen unsere Meinung erklärt, dass mit hoeebste Wahrscheinlichkeit sind wir 
ueberzeugt dass Hammers Methode richtig ist und ihre ßenuetzung in Praxis sollte 
geforscht werden. Ich kann auch bezeugen, dass vor meine Augen Prof. L. Pogady, 
Vorsitzender der wissenschaftliche Komision sowie Prof. V. Krcraery, Dekan der 
Fakultät, sowie ich selber untergeschrieben haben. 

Ich erlaube mir wegen Milionen der Patienten und wegen wissenschftliche 
Wahrheit bitten - lassen Sie Herrn Dr. Hammerr seine Arbeit verwirklichen und in 
Friede leben und arbeiten. Ich sehe keine einzige Ursache ihn zu beurteilen und in 
Kerker zu stecken. 

Hochachtungsvoll 

Rome, 12.12.2004 Doz. RNDr. Jozef Miklosko, Dric. 



433 


Liebe Freunde der Germanischen NEUEN MEDIZIN 


Wenn Sie bis hier das Buch aufmerksam gelesen haben, 
dann haben Sie sicherlich den „roten Faden" gefunden, 
der sich seit dem Tod von Dirk Hamer - 
über die Entdeckung der Germanischen Neuen Medizn - 

und darüber hinaus 

bis zu diesem Zeitpunkt verfolgen läßt. 

Wie es weiter ging, erfahren Sie 
in der nächsten Auflage. 


Hier das Gefängnis Fleury-Merogis, Frankreich 



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Literaturhinweis 


Vermächtnis einer NEUEN MEDIZIN (demnächst wieder 
lieferbar) 

Das Standardwerk schlechthin. Es ist unverzeichtbar zum intensi¬ 
ven Studium, daher auch für Patienten eine Hilfe zur Selbsthilfe. 
Teil I : Das ontogenetische System der Tumoren mit Krebs, 
Leukämie, Epilepsie - 

Teil II: Die Sinnvollen Biologischen Sonderprogramme der Natur 
Psychosen, Syndrome, Krebs bei Kindern, Embryos, Tieren, 
Pflanzen und die Entstehung spontaner Straftaten - 
Doppelband mit 3-farbiger Tabelle Psyche - Gehirn - Organ. 

Neu überarbeitete Auflage mit ca. 350 buten Fotos, Abbildungen 
und vielen detaillierten Fallbeispielen. 

1240 Seiten insges., zusammen 

Kurzfassung der NEUEN MEDIZIN 

Zur Vorlage im Habilitationsverfahren an der Universität 
Tübingen. 

Eine kurze aber detaillierte Zusammenfassung der 5 Biologischen 
Naturgesetze, Regeln, Terminologie und Therapie in der NEUEN 
MEDIZIN; mit vielen bunten Abbildungen 
A4 / 200 Seiten 

Celler Dokumentation 

Ein Blick in die Werkstatt der NEUEN MEDIZIN 
Ausführliche Fall-Dokumentation von 8 vorwiegend urologischen 
und nephrologischen Krankengeschichten, mit Original-Dokumen¬ 
ten und vielen bunten Abbildungen, zur Vorlage als Komplement 
im Habilitationsverahren 
A4 / 346 Seiten 

KREBS und alle sog. Krankheiten (NEU) 

Kurze Einführung in die Germanische Neue Medizin 
mit vielen Grafiken und etlichen Fallbeispielen 
A5 / 315 Seiten 

Audio-CD oder Tonkassette (je nach Wahl) 

Eine Einführung in die NEUE MEDIZIN 
gesprochen von Dr. Hamer 
mit Beiheft und Tabelle 
ca. 90 Min. 


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Audio-CD oder Tonkassette (je nach Wahl) 

Gespräch zwischen Dr. Hamer und Prof. Miklosko 
nach der amtlichen Verifikation in Trnava/Slowakei 
mit Beiheft „Die Protokolle von Trnava" 
ca. 75 Min. 

WISSENSCHAFTLICHE TABELLE (NEU) 
der Germanischen Neuen Medizin 

(Psyche - Gehirn- Organ) - 
Stand: Dez 2002 - 

- dreifarbig, gefaltet oder 

- zum Aufhängen 

(Maße je Tabelle: B 120 cm x H 135 cm) 

12+1 HIRNNERVEEN-TABELLE (NEU) 
der Germanischen Neuen Medizin 

Die Innervationen aller Hirnnerven, aufgeteilt in die Keimblätter 
der Organe, die sie innervieren. 

Dybei führt ein Nervenkabel meist verschiedene Kabeladern bzw. 
Nervenanteile aus ganz verschiedenen Hirnteilen, die ganz ver¬ 
schiedene, z.T. gegensinnige Funktion bzw. Innervation haben, 
dreifarbig, gefaltet 

(Maße je Tabelle: B 120 cm x H 135 cm) 

Die GERMANISCHE NEUE MEDIZIN - von A-Z im Überblick - 
mit ihren Sinnvollen Biologischen Sonderprogrammen der Natur. 
Alle Sinnvollen Biologischen Sonderprogramme mit zugehörigen 
bereichen werden einzeln behandelt, 
mit vielen Bildern, Grafiken und Dokumenten 
(erscheint demnächst) 


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